hallo,
ich hab neulich ein gerät entdeckt bei dem man den hinterreifen seines fahrrades einspannt und dadurch daheim radeln kann. soweit ich weiß lässt sich der wiederstand magnetisch einstellen.
hat jemand erfahrung mit solchen geräten ??
ist dieses ding auch für mountainbikes geeignet oder geht es nur mit glatten reifen ??
vielen dank…michael
Hallo Michael,
diese Dinger sind auch für Mountainbikes geeignet. Ich habe mit so nem Ding mal über einen kompletten Winter trainiert. Allerdings habe ich mir hinten einen Slick montiert (wurde mir beim Kauf empfohlen). Ob es auch mit Stollenreifen funktioniert? Wahrscheinlich ja. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das ziemlich laut wird. Selbst mit Slick macht so eine „Rolle“ genug Lärm.
Achja, so ein Training erfordert sehr viel Disziplin, weil es 1. stinklangweilig ist und 2. der Hintern stärker und schneller schmerzt als bei einem harten Ritt über Stock und Stein.
Solltest Du Dich dafür entscheiden, empfehle ich unbedingt die Nutzung eines Pulsmessers. Ansonsten macht ein solches Training nicht viel Sinn.
MfG
Stephan
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hallo stephan,
vielen dank für deine antwort.
vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen dass ich mir das gerät nicht nur zu trainingszwecken kaufe, sondern einfach um mich ab und zu auszupumpen. natürlich ist es gut im frühling dann nicht wieder bei null anzufangen.
die langeweile werde ich mit musik oder fernsehen bekämpfen. mich würde aber interessieren warum der hintern bei dieser methode besonders schmerzen soll.
das profil am hinterrad ist schon ziemlich abgenutzt, sollte also kein größeres problem darstellen. falls doch habe ich mir überlegt ein 2 cm breites gummiband um den reifen zu kleben und im frühling wieder abzunehmen.
gruß…michael
Hallo Michael,
mich würde aber interessieren warum der hintern bei dieser
methode besonders schmerzen soll.
ich vermute, dass es an der ständig unveränderten Sitzposition liegt. Im Gelände hat man ständig Stösse zu absorbieren und man muss hin und wieder, aus Gründen der Gewichtsverteilung, die Sitzposition ändern.
Auf der Rolle sitzt man immer gleich. Spätestens nach 10-15 min. spürte ich, dass mein „Sack einschlief“. Ein wirklich sehr komisches und unagenehmes Gefühl. Obwohl ich deswegen hin und wieder aus dem Sattel gegangen bin tat der „Hintern“ schnell weh.
Outdoor habe ich solche Probleme höchstens am zweiten bis vierten Tag nach Trainingswiederaufnahme. Selbst harte Stösse sind nach kurzer Eingewöhnung kein Problem. Ich vermute mal, dass die Blutzufuhr nicht so doll beeinträchtigt wird wie auf der Rolle, da man im Gelände praktisch nicht ruhig sitzen kann, sondern eher auf dem Sattel hoppelt.
MfG
Stephan