Nochmal ein paar Gedankensplitter.
Er macht ja nichts, hat keine Hobbies oder speziellen
Interessen. Spielt mittags ab und zu mit Freunden oder zockt am PC!
Bei mir rundet sich ein ganz bestimmtes (Horror-)Szenario zu
diesem Thema.
Bei mir auch! Ich habe ihr hierzu einiges zu Bedenken gegeben und meinte eigentlich, sie davon überzeugt zu haben, dass sie keine „schelchte Mutter“ ist, wenn sie ihr hochintelligentes Kind erst „nur“ in die Realschule schickt und langsam vorbereitet, es ihn nebenher aufbaut indem erstmal Arbeitshaltung, Interesse, Freude und Ehrgeiz bei ihm geweckt wird, indem er Erfolgserlebnisse und Anerkennung bzw. Integration erleben lernt und er die Notwendigkeit von Hausaufgaben akzeptiert und freudig annimmt. Das Leben ist nur selten reiner Spaß! Intelligenz kann auch durch Überbeanspruchung, Erwartungshaltung/Erfolgsdruck „verkümmern“, will heißen, wenn das Kind andere Rollen und Verhaltensweisen verinnerlicht hat, kann es trotz seiner Intelligenz im Gym versagen. Man muss das Kind abholen, wo es steht, und da spielt die soziale Stellung die es für sich angenommen hat, eben sein „Platz“ und die eigene Haltung des Kids eine große Rolle.
…Wenn sie meint ein hochintelligenter kann frühen Schulfrust besser kompensieren,
Ich meine ja -mit Motivation und eigenem Erfolg,
aber ‚Knüppeln‘ funktioniert überhaupt nicht!
Genau!
Ein wirklich Guter macht auch aus einer miesen Situation das
beste.
Bedingt, siehe oben. Ich meine es ist abhängig vom Gesamtgefüge und der „Rlle“ diedas Kind gelernt hat. Mag sein, dass es bei „richtigen“ Hochbegabten (wie immer man dies definiert) anders ist. Ihm fehlt jedoch die Kanalisierung seiner Fähigkeiten.
Motto: unter den Bilden ist der Einäugige König.
Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen.
jau - machnmal liege ich bei einer Prügelei unten, manchmal
der andere oben 
Ein ehrenvoller zweiter Platz ist auch was.
Da steht ihr wohl die „Eitelkeit“ und „Angst“ ihrem Kind nicht die „intelligenzsangemessene Laufbahn“ vorgegeben zu haben im Wege.
Der Zweite Bildungsweg wird auch gern beschritten -
und der führt wegen der Praxis dann auch zu einem guten
Ergebnis.
Laut Erfahrung einiger Lehrer sogar die bessere Laufbahn, da die „ab 5. Klasse“ Gymnasiasten ihre ganze Power verbraucht haben und gegen Ende wesentlich gefrusteter sind, als die, die ohne viel Aufwand zu den Besten in der Realschule gehörten und noch Kraft haben, die letzen Jahre voll zu powern. Die haben eher gelernt, dass Mühe sich lohnt.
Im Gym stößt man vielleicht doch schneller an seine Grenzen, bzw. investiert viel Zeit ins Lernen und erntet doch keine 1en. Mit dem G8 wird das sicher nicht besser.
In dem Alter sieht man natürlich noch nicht die späteren
Anforderungen,
deshalb auch kein Ehrgeiz.
Der kommt evtl erst später wenn die ersten Mädchen interessant
werden (Balzgehabe).
Aber nur, wenn die Mädels den Maßstab in Sachen Hirn, statt Coolness durch Moped, Auto, Muskeln, tolle Sprüche etc. höher setzen. Aber da bin ich nicht sehr optimistisch *g*. Zumindest nicht in entsprechendem Alter. Da punkten die Jungs nicht unbedingt durch Beantwortung aller Fragen bei „Wer wird Millionär“ 
Oder wie siehst du das?
Diphda, froh, nicht die selbstgemachten Probleme ihrer Freundin zu haben