Hallo,
ich bin neu hier und falle gleich mit einem schon so oft durgekauten Thema durch die Tür. Haarausfall. Natürlich habe ich mich im voraus schon im Internet darüber informiert und auch einige Sachen herausgefunden. Dennoch glaube ich dass ich hier mit weiterer Hilfe speziell zu meinen Fall hoffen kann.
Zu meinem Problem: Vor 2 Monaten habe ich bemerkt dass mir im Schläfenbereich vermehrt Haare ausfallen, daraufhin habe ich mir das Balea Coffein Shampoo und das dazugehörige Tonikum gekauft und verwede es auch regelmäßig (Das Shamoo beim duschen und das Tonikum immer morgens und am Abend).
Jetzt sind ca. 4 Wochen vergangen und die Sache hat sich nur noch verschlimmert, wo mir am Anfang nur kurze und dünnere Haare ausgefallen sin verabschieden sich nun auch dass längere und kräftigere Haar (Mittlerweile auch am Vorderkopf.!!)
Klar dass ich mir ziemliche Sorgen machen wenn ich nach dem aufstehen erstmal um die 15 Haare von meinem Kissen sammeln muss (über den Tag verteilt sin es bestimmt über 100 die fallen)
Ist es normal dass das alles so schnell geht.?
2 Monate sind ja nicht wirklich lang. Und ich merke schon einen deutlichen unterschied im vorderen Kopfbereich.
Mein Vater und mein Opa (väterlicherseits) haben beiden noch volles Haar, kann es sich dennoch um erblich bedingten Haarausfall handeln.?
Nächste Woche werde ich wohl mal einen Hautarzt aufsuchen und mit Blut abnehmen lassen. Ich hoffe danach weiß ich mehr.
Könnt ihr mir vllt. noch irgendwelche Tipps geben was ich dageben tun kann, oder hat jemand dass gleiche Problem und hat Hilfe gefunden.?
Der Hautarzt kann auch eine Haaranalyse machen. Dafür ist es wichtig, dass du 5-7 Tage deine Haare nicht wäscht und mit nichts stylst. Dann zupft er Haare aus - mit Wurzeln - und checkt sie durch. Wenn du das rechtzeitig vor dem Termin machst, kann er ggf. gleich „zupfen“. Vielleicht vorher noch mal anrufen und nachfragen.
Grundsätzlich: man erbt die Anlagen von beiden Seiten - ob etwas auftritt oder nicht hängt dann bei geschlechtsspezifischen Erscheinungen davon ab, welche Hormone im Körper unterwegs sind.
Das heisst du kannst den frühen Haarausfall auch von der mütterlichen Seite geerbt haben (oder etwas plastischer, welche Oberweite deine noch zu zeugende Tochter mal haben wird, kann sie auch von dir erben…)
Frag also auch bei der mütterlichen und beiden grossmütterlichen Linien nach, ob man da sehr frühen Haarausfall kennt. Falls ja, ist das Ganze wohl hinzunehmen, so wie du den Haarausfall beschreibst, ist das der Beginn von sog. Geheimratecken. So richtig wirksame Mittel gegen ererbten Haarausfall gibt es eigentlich nicht, Koffeinshampoo ist da wirkungslos.
Falls in der Familie nichts bekannt ist, würde ich mal zu einem Arzt gehen, eventuell sind das trotzdem Anzeichen einer Mangelerscheinung, einer Erkrankung oder eine Stressreaktion (wobei dann der Ausfall eher entweder gleichmässig verteilt wäre oder nur an einer Stelle und nicht auf beiden Schläfenseiten symmetrisch.)
zunächst einmal wäre es ziemlich spannend zu wissen, ob Du männlichen oder weiblichen Geschlechtes bist
Zum anderen ist Dir bestimmt bei deinen Internet-Recherchen über den Weg gelaufen, dass sich die Haarpracht im Wesentlichen auch von der mütterlichen Seite her vererbt. Das heisst, es gilt auch deinen Grossvater mütterlicherseits anzuschauen.
Neben den schon empfohlenen Massnahmen in Vorbereitung auf ein mögliches Trichogramm (Haarwurzelanalyse), solltest du zur Objektivierung ruhig einmal zählen. Wieviele Haare sind es wirklich auf dem Kopfkissen, im Kamm, auf den Schultern? Gerade jetzt achtest du natürlich seit ein paar Wochen vermehrt darauf, aber schätzen zählt nicht… es dürfen an einem Tag 150 Haare ausgehen, wenn sich an einem anderen Tag ein entsprechender Ausgleich findet.
Haarausfall kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Warst du vor weniger Wochen / Monaten krank? Hattest Du Stress? Gibt es andere Grunderkrankungen, die Haarausfall begünstigen können? Wie sieht es mit der Behaarung bei den mütterlichen männlichen Verwandten aus? All das sind Dinge, die der Arzt mit Dir im persönlichen Gespräch klären wird… und die die Möglichkeiten in einem solchen Forum überschreiten.
Also nicht vorher verrückt machen, sondern wirklich den Weg zum Arzt gehen, der dich auf Grund deiner Vorgeschichte und den Untersuchungsbefunden wesentlich gezielter beraten kann, als wenn wir dir hier eine lange Liste mit möglichen Ursachen aufführen.
Ich bin männlich und werde bald 18, hab ich vergessen zu schreiben.
@BlutenderEngel, Krank war ich in den letzten Wochen eigentlich nicht, auch keine Erkältung oder etwas in der Art. Mit Stress schauts da schon anders aus, wobei sich des nach einer Woche Urlaub auch wieder etwas gelegt hat. (hoffe das bleibt so, bald steht die führerscheinprüfung an)
Von meiner Mutter weiß ich jetzt dass mein Onkel das gleiche Problem hat, bei ihm hat es aber deutlich später angefangen… Aber möglich wäre es.
Die meisten Sorgen machen ich mir weil es eben so schnell geht, is dass bei erblich bedingten Haarausfall üblich.??
Und kann man(n) da echt nichts machen wenn es erblich bedingt ist.? Wie schauts mit Medikamenten wie Minoxidil oder Finasterid aus, würdet ihr mir die in meinem Alter schon empfehlen.? Weil eine Halbglatze ist das letzte was ich mit knapp 18 gebrauchen kann.
Das hört sich ja schon mal gut an neuer1968.
Aber wie schaut es mit den Nebenwirkungen aus.? Ist man da in jüngeren Jahren anfälliger oder ist das egal.?
Gab bzw. gibt es bei dir Nebenwirkungen und hat Finasterid den Haarausfall „nur“ gestoppt oder sind auch wieder neue Haare gewachsen.?
Hallo, mach dich nicht verrückt geh es ganz sachlich an.Ich würde erstmals allt Stylingprodukte weglassen und ein ganz mildes Shampoo
evt mit Zuchertensiden verwenden ohne Chemie.Kämme dein Haar und zähle die Haare(hat mir mein Frisör geraten)bis zu 100 Haaren ist normal.Kein Haarwasser kein gar nichts .Lass dienen Kopf zur Ruhe kommen.Es gibt da ein Sprichwort "mir gehen vor Ärger die Haare aus.
Habe selbst ein ähnliches Problem in einem 3 Monatsrythmus bekomme ich kahle Ecken und nach kurzer Zeit beginnen sie genau dort wieder zu wachsen.Bin aber um einiges älter .Wenn du es erst kurz bemerkt
hast heist es nicht das sie nicht nachwachsen.Nimm doch die Typischen
Frauenvitamine für Haare… Kieselerde etc.das unterstützt.
mitunter wird ein so ausgeprägter Haarausfall durch eine Schilddrüsen-Überfunktion bewirkt, das ist wohl einer der häufigsten Gründe. Am besten zählst Du die Haare, die Du morgens auf dem Kopfkissen findest, ein paar Mal, und sagst dem Arzt dann, wieviele es durchschnittlich sind; und frage ihn, ob er auch die Schilddrüsenhormone bestimmt, wenn er Dir Blut abnimmt.
ich würde dir vorschlagen, dich mit einem arzt über das von mir genannte medikament zu unterhalten. musst du sowieso, da die pillen verschreibungspflichtig sind.
soltest du dich dafür entscheiden, sprich mit dem arzt über ein medikament welches proscar heisst. im gegensatz zu propecia besitzt proscar 5 mg finasterid und ist sehr viel günstiger in der anschaffung. jedoch musst die diese tabletten teilen.
ich persönlich kann keine nebenwirkungen verkünden.
Ich bin mittlerweile echt am verzweifeln, von Tag zu Tag werden es deutlich weniger Haare. Das ist doch nicht normal wenn es so schnell geht. Besonders belastet mich dass ich frühestens am Mittwoch einen Arzt aufsuchen kann (die Haare die bis dahin ausfallen bekomme ich ja nie mehr zurück wenn ich das richtig verstanden hab), habt ihr vllt Tipps für mich wie ich die Tage mit möglichst geringen Haarverlust „überstehen“ kann.?
Vllt. bilde ich mir das ganze auch nur ein und mache mir unnötigen Stress, aber wie schon gesagt, ein Glatze kann man mit 17 einfach nicht gebrauchen und da ist man eben besonders vorsichtig.
Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen die für euch wichtig sein könnten um mir zu helfen:
Im allgemeinen hatte ich schon immer relativ dünnes Haar (aber dennoch dicht, habe es mir beim Friseur auch immer etwas lichten lassen und diesen „Pelz“ loszuwerden)
Außerdem habe ich auch regelmäßig Haargel benutzt (damit habe ich jetzt allerdings aufgehört seit dem ich diese Probleme habe)
Kann es also auch an dem häufigen gebrauch von Haargel liegen.? Und wenn ja, erholt sich mein Haar wieder wenn ich es schone und wäre es möglich dass das Haare wieder nachwächst.?
Diese Information hätte ich euch eigentlich schon früher geben sollen
Hallo, mach dich nicht verrückt geh es ganz sachlich an.Ich
würde erstmals allt Stylingprodukte weglassen und ein ganz
mildes Shampoo
evt mit Zuchertensiden verwenden ohne Chemie.
Und wieso das???
Haarausfall findet in der Haarwurzel statt, und dorthin gelangen Pflege- oder Stylingprodukte erst gar nicht. Deshalb kann man durch den Wechsel der Produkte nichts bewirken.
Kämme dein Haar
und zähle die Haare(hat mir mein Frisör geraten)bis zu 100
Haaren ist normal.Kein Haarwasser kein gar nichts .Lass dienen
Kopf zur Ruhe kommen.Es gibt da ein Sprichwort "mir gehen vor
Ärger die Haare aus.
Auch das ist Unsinn! Nur durch Ärger fallen keinem die Haare aus. Wie sollte das auch gehen?
Das Haarwachstum ist ein innerer Vorgang des Körpers, auf den man so von außen nicht so einfach einwirken kann. Sonst müsste das umgekehrt ja auch funktionieren-tut es aber nicht.
Habe selbst ein ähnliches Problem in einem 3 Monatsrythmus
bekomme ich kahle Ecken und nach kurzer Zeit beginnen sie
genau dort wieder zu wachsen.
Das sind ganz normale Phasen des Haarausfalls.
Ein normales Haar wächst ca. 7 Jahre lang, dann geht es für 4 Wochen in eine Übergangsphase, wo sich die Wurzel zurückbildet, dann kommen 3-4 Monate Ruhephase bis das Haar ausfällt und sich an derselben Stelle eine neue Haarwurzel gebildet hat.
Der Follikel bleibt die ganze Zeit existent.
Wenn du es erst kurz bemerkt
hast heist es nicht das sie nicht nachwachsen.Nimm doch die
Typischen
Frauenvitamine für Haare… Kieselerde etc.das unterstützt.
Ach ja. Und woher weißt du das alles? Das würd mich wirklich mal interessieren!
ich würde dir vorschlagen, dich mit einem arzt über das von
mir genannte medikament zu unterhalten. musst du sowieso, da
die pillen verschreibungspflichtig sind.
Allerdings!
soltest du dich dafür entscheiden, sprich mit dem arzt über
ein medikament welches proscar heisst. im gegensatz zu
propecia besitzt proscar 5 mg finasterid und ist sehr viel
günstiger in der anschaffung. jedoch musst die diese tabletten
teilen.
Wenn der UP eine Frau ist, dann Hände weg!
Finasterid ist teratogen (fruchtschädigend) und darf noch nicht mal mit der Haut in Berührung kommen , weil es adsorbiert wird!
Lass es lieber bei deinem ersten Vorschlag, wenn du keine Ahnung hast.
wenn du dir die mühe gemacht hättest alles vom up zu lesen,
hättest du dich grad nicht so blamiert wie es nun der fall
ist.
Hallo,
sie hat (leider) vollkommen Recht. Und auch ging aus dem UP nicht hervor, dass der Fragesteller ein Mann ist.
Es gibt genügend Möglichkeiten heute auf nicht legalem Weg an Tabletten zu kommen. Und gerade solche unbedachten Therapieempfehlungen - wie Du sie ausgesprochen hast - sollte man sich dreimal überlegen.
Auch war das der Grund für meine erste Reaktion auf deine initiale Antwort. Du sprichst eine Empfehlung aus, ohne dass ein ärztlicher Kontakt, geschweige denn eine Diagnostik stattgefunden hat.
Das lädt sicher auch gern mal dazu auch ein, den Arztbesuch zu umgehen, weil man ja jetzt weiss, welches Medikament man wie nimmt. Natürlich kann man das alles auch ergooglen. Ich frag jetzt provokativ: Aber möchtest Du - zumindest indirekt - daran beteiligt sein, wenn ein Ungeborenes zu schaden kommt?
Nicht jeder handelt reflektiert… und vernünftit.
Nach gelaufener Diagnostik wird der Arzt sicher eine Therapieempfehlung - individualisiert auf den Patienten - aussprechen. Proscar (für die Indikation: androgenetische Alopezie des Mannes) zu verschreiben entspricht einem off-label-use, der eine detaillierte Aufklärung des Patienten beinhaltet. Auch muss der Arzt Vor- und Nachteile dieser „Alternativmedikation“ mit dem Patienten abwägen. Dazu zählt - wie Noi richtig sagt - die besondere Vorsicht, die geboten ist, wenn gebärfähige Frauen im gleichen Haushalt leben und Kontakt zu den geteilten Tabletten haben. Deshalb ist es nicht mit einem „ich hab bei mir keine Nebenwirkungen bemerkt“ getan. Auch ist man bei nicht-erwachsenen Patienten mit der Verabreichung des Wirkstoffes zurückhaltend und wägt individuell ab.
Du wolltest sicher helfen und aus deiner Erfahrung sprechen, hast dich aber meiner Meinung nach recht unglücklich ausgedrückt.