Habe Angst das mein Ex-Mann unser Kind behält

Hallo

Ach, bei so einseitigen und hasserfüllten Beschreibungen
(allein schon die Formulierung „Hölle“ ist echt ein
Kracher…) muss ich nicht lang suchen.

Wenn es aber so wäre? Wenn es dort eine Hölle für das Kind wäre?

Wieso sollte sie ihren Ex-Mann so gar nicht beurteilen können, wie der mit dem Kind umgeht?

Andersherum, woher sollte sie das beurteilen können?

Na immerhin war sie doch mit ihm verheiratet. Und den Umgang mit dem Kind müsste sie ja auch damals miterlebt haben. - Sie scheint aber eine andere Informationsquelle zu haben.

Und wieso meinst du per se, … der Umgang mit diesem
Mann wäre besonders gut für das Kind?

WO behaupte ich das?

Du scheinst es doch für extrem wichtig zu halten, dass die Mutter diesen Umgang unterstützt?

Nicht jeder Vater ist ein guter Vater, und die Mutter kann an
der Beziehung zum Vater auch nicht so extrem viel ändern. Wenn
sie nicht so gut ist, liegt es meistens nicht an der Mutter.

Welch Weisheit. Nein, nicht wirklich - eigentlich ist das nur
Bullshit.

Wieso das denn? Stimmt es etwa nicht? Liegt es etwa nur an der Mutter, wie die Beziehung zwischen Vater-Sohn ist? Ist die Frau allmächtig, oder was?

Ja, nicht jeder Vater ist ein guter solcher. Trivial. Die
Mutter kann allerdings imho durchaus eine ganze Menge zu einer
guten Beziehung beitragen, und zu behaupten „meistens liege
eine schlechte nicht an der Mutter“ ist nichts als dreist -
wie kommst Du nur darauf?

Wieso ist das dreist? ??? Es ist doch ganz einfach so, dass eine schlechte Beziehung zwischen zwei Leuten meistens an diesen zwei Leuten liegt, und nicht an einem Dritten. Also, auch ein 8-jähriger hat eine eigene Wahrnehmung und kann es unterscheiden, ob der Vater nett zu ihm ist, oder ob ihm das nur die Mutter einredet. Nur wird er es unter Umständen (noch) nicht äußern, wenn ihm was anderes eingeredet wird, das gibt es wohl.

Mir kommt es eher dreist vor, eine schlechte Vater-Sohn-Beziehung der Mutter anzulasten.

Ich behaupte lediglich, daß ein gutes Verhältnis zwischen
Vater und Sohn etwas ist, was auf jeden Fall im Interesse der
Mutter liegen sollte, …

Das tut es in aller Regel auch.

und sie sich dahingehend engagieren sollte, …

Das nützt nur nichts, wenn sich der Vater nicht dahingehend engagiert …

und nicht nur dem eigenen Hass folgend versuchen sollte, dem Vater seinen Sohn vorzuenthalten.

Da du die Schilderungen der Frau gar nicht zur Kenntnis nimmst (oder von vornherein als Lüge betrachtest?), habe ich irgendwie das Gefühl, dass du hier von Hass geleitet bist.

Punkt.

Hast Du damit ein Problem?

Mit solchen Punkten, die keinen Widerspruch dulden: Allerdings …

Viele Grüße

PS: Wieso regst du dich so auf über dieses Thema??

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Hallo,

Ach, bei so einseitigen und hasserfüllten Beschreibungen
(allein schon die Formulierung „Hölle“ ist echt ein
Kracher…) muss ich nicht lang suchen.

Wenn es aber so wäre? Wenn es dort eine Hölle für das Kind
wäre?

„hätte könnte würde“ ist eine schlechte Diskussionsgrundlage.
Was, wenn das Kind in Wirklichkeit zum Vater will?

Und wieso meinst du per se, … der Umgang mit diesem
Mann wäre besonders gut für das Kind?

WO behaupte ich das?

Du scheinst es doch für extrem wichtig zu halten, dass die
Mutter diesen Umgang unterstützt?

Nochmal: WO behaupte ich das?

Mir kommt es eher dreist vor, eine schlechte
Vater-Sohn-Beziehung der Mutter anzulasten.

Tut ja auch keiner.

Ich behaupte lediglich, daß ein gutes Verhältnis zwischen
Vater und Sohn etwas ist, was auf jeden Fall im Interesse der
Mutter liegen sollte, …

Das tut es in aller Regel auch.

Na, endlich sind wir mal wieder am Thema. Siehst Du, tut es in aller Regel, und dieses Ziel sehe ich hier noch so gar nicht, und genau das habe ich herausgestellt.

und sie sich dahingehend engagieren sollte, …

Das nützt nur nichts, wenn sich der Vater nicht dahingehend
engagiert …

Der ist hier grad nicht am Start und auch nicht Thema. SIE hat gefragt.

daß ein gutes Verhältnis zwischen Vater und Sohn etwas ist, was auf
jeden Fall im Interesse der Mutter liegen sollte, und sie sich
dahingehend engagieren sollte, und nicht nur dem eigenen Hass folgend
versuchen sollte, dem Vater seinen Sohn vorzuenthalten.

Hast Du damit ein Problem?

Mit solchen Punkten, die keinen Widerspruch dulden: Allerdings

Na, das ist doch mal eine Ansage. Ich nenne das unverhohlenen Männerhass.

Hallo

Aus dem ersten UP les ich, daß 1) der Sohn nicht zum Vater
möchte und 2) er Angst vor dem Vater hat.

Das lese ich nicht - ich lese, daß eine Mutter das behauptet,
obwohl der Sohn so etwas nicht äußert.

Sie hat geschrieben, dass er es dem Vater gegenüber nicht äußern würde.

Du hast Recht, das habe ich falsch gelesen.

Die gibt es nicht, es gibt aber Fachleute, die es nicht in
jedem Fall für ratsam halten, wenn die Beziehung zwischen
Vater und Kind von der Mutter unterstützt wird. Wahrscheinlich
besonders dann nicht, wenn die eben nicht so gut ist.

Ich glaube ehrlich gesagt, daß Du überhaupt keine Ahnung hast, was Fachleute dazu sagen. Ich auch nicht, aber ich behaupte dazu auch nichts.

.m

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Hallo Petra,

Soviel zum Jugendamt-soll ja angeblich immer helfen.ich habe
denen sogar ein Foto gezeigt wie mein Sohn geschlagen wurde
weil er nicht aufgegessen hat-aber dann kommt ja nur vom
Jugendamt:das Kind braucht seinen Vater.

auch wenn es dir schwer fällt - versuch doch mal etwas objektiver die Fakten zusammenzutragen warum das Kind keinen Kontakt mehr zum Vater haben darf.
Wenn du bei Ämter und Behörden so argumentierst wie du hier schreibst, kann ich mir vorstellen, dass man deine Aussagen erstmal kritisch hinterfragt.
Bsp.: Du hast ein Bild auf dem man sieht wie dein Sohn geschlagen wird? Oder sieht man deinen Sohn mit nem blauen Auge drauf?

Denke daran: Die Menschen, die über das Wohl deines Sohnes entscheiden sollen/müssen, kennen weder dich noch den Vater des Kindes. Auch kennen sie euer Kind nicht.
Sie brauchen objektive Fakten um reagieren zu können und keine hysterisch fabulierenden Eltern.
Denn: Alltag dieser Ämter sind nicht nur prügelnde Väter, sondern sehr, sehr oft bösartige Mütter, die um jeden Preis und mit allen Mitteln dem Vater ihrer Kinder eins auswischen wollen (damit behaupte ich nicht, dass du in diese Kategorie gehörst).

Also arbeite an deiner Glaubwürdigkeit und ich bin mir sicher, man wird im Sinne des Kindes entscheiden können.

Mit Grüßen
Simone

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wenn die angst irgendwie begründet ist, kannst du begleiteten umgang beantragen…
aber es bis mit übernachtung war, denke ich wird das schwierig durchzustetzen…

ein 8jähriges kind kann durch aus einen antrag auf aussetzung des besuchrechtes stellen…es wird dann von einem psy angehört, eventl auch vom richter…

Hi,

Auch habe ich deinen Rat verstanden.Nur leider verstehst du
meine Sorge nicht.

die hattest du im UP auch nicht begründet. Da hörte sich das erstmal nach reiner Wut auf den Vater an.

Aber lassen wir das.Ich habe hier eine Frage gestellt um einen
Rat zu bekommen was ein Gerichtsurteil angeht

Das stand nicht im UP. Die Infos kamen erst später. Bzw. da steht nur, dass er zu bestimmten Zeiten zum Vater muss, nicht aber, dass er nicht länger darf/soll. Das Gerichtsurteil sagt erstmal nichts über die Vater/Sohn-Beziehung aus. Dass er geschlagen wurde kam auch erst später.

Ich sehe auch nicht, warum du keine Anzeige erstatten kannst, wenn das Kind geschlagen wird.

Und by the way: Es gibt einen Unterschied zwischen „eine gute Vater/Sohn-Beziehung unterstützen“ und „sich alles gefallen lassen“. Nur weil eine gute Vater/Sohn-Beziehung im Vordergrund stehen sollte, heißt das nicht, dass du deinen Sohn Gefahren durch Schlagen oder anderes aussetzen musst oder zu etwas zwingen solltest.

Es ist aber tatsächlich oft so, dass ein Elternteil Dinge in Gedanken schlimmer macht, als sie tatsächlich sind. Will sagen, vieles kommt dir vielleicht nur so arg vor (ich rede nicht vom schlagen, wenn das wirklich passiert ist) und du steigerst dich rein - man ist da nicht wirklich immer objektiv. Daher sind Jugendamt etc. eigentlich gute Ansprechpartner, um als neutraler Part zu agieren und abzuklären, was das beste fürs Kind ist.

Ich weiß dass das Kind zu jung ist, um selbst zu entscheiden, aber wie sieht es denn mit Kinderpsychologen aus? Gibt es keine Möglichkeit, von einem solchen mal ein Gutachten vom Sohn erstellen und dem Jugendamt vorlegen zu lassen?

Und warum hat sich erst seit der neuen Frau was geändert? Wie war der Vater vorher? Wer hat denn genau das Kind geschlagen? Hat man gesehen, dass er geschlagen wurde? War es nicht vielleicht ein Spielkamerad? Wer zwingt ihn, am Tisch sitzen zu bleiben, und was passiert, wenn er es nicht tut? Woher genau weißt du das - erzählt das dein Sohn? Und wie erzählt er das - „boah, ich musste wieder stundenlang am Tisch sitzen?“

Du siehst, wir können hier nur spekulieren, und da gilt immer noch: Im Zweifel für den Angeklagten. Für uns hier gibt es erstmal keinen Grund (bzw. sollte es keinen geben!), den Vater rein aufgrund deiner Aussage zu verurteilen.

Gruß
Cess

Zitat-Verfälschung
Hallo

daß ein gutes Verhältnis zwischen Vater und Sohn etwas ist, was auf
jeden Fall im Interesse der Mutter liegen sollte, und sie sich
dahingehend engagieren sollte, und nicht nur dem eigenen Hass folgend
versuchen sollte, dem Vater seinen Sohn vorzuenthalten.

Hast Du damit ein Problem?

Mit solchen Punkten, die keinen Widerspruch dulden: Allerdings

Na, das ist doch mal eine Ansage. Ich nenne das unverhohlenen
Männerhass.

Wie bitte?

Das ist ja schon eine Unterstellung, was du da machst! Du hast ja das Zitat völlig verfälscht!

So hättest du mich richtig zitiert:

Punkt.

Hast Du damit ein Problem?

Mit solchen Punkten, die keinen Widerspruch dulden: Allerdings

VG

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Hallo petra2000,

kannst du dir allen Ernstes vorstellen, dass euer Sohn gegen seinen Willen vom Vater gezwungen wird, länger dazubleiben? Oder wäre das nicht eher Horror für den Vater, wenn der Sohn länger bleibt als er möchte? Was hätte der Vater davon?

Deinen Zeilen ist zu entnehmen, dass das Verhältnis zwischen dir und dem Vater eures Kindes (ich lese immer nur: dein Sohn, es ist jedoch definitiv euer Sohn!)nicht besonders gut ist.
Ob du offenkundig über den Vater schlecht redest oder aber lediglich mit einem schlechten Gefühl den Besuchen begegnest - das Kind merkt das! Und es wird immer versuchen, deinen Erwartungen gerecht zu werden! D.h., es ist ihm, deinem Kind, von vorneherein versagt, den Besuchen positiv gegenüber zu stehen. Weiterhin, auch wenn es ihm gefiele, wird er dir immer das Gefühl geben wollen, dass es beim Papa schrecklich ist. Und natürlich wird er immer behaupten, dass er nicht hin möchte.
Und die Angst, von der du sprichst, kannst du sicher sagen, dass es seine Angst ist und nicht deine Angst, die du auf dein Kind überträgst? So ganz unwahrscheinlich ist dies nicht m.E., immerhin schreibst du, dass du befürchtest, es kommt eine sms, in der der Vater dies ankündigt.

Auch stellt sich mir die Frage, wieso das so schlimm sein soll, wenn euer Sohn länger bei seinem Vater bleibt?

Allein dass ihr über sms kommuniziert statt miteinander zu reden, zeigt doch, wie zerstört euer Verhältnis ist.

Ich schließe mich voll und ganz Malte an.
Inwieweit es wahr ist, dass dein Sohn stundenlang beim Essen sitzen muss und geschlagen wird, wenn er es nicht tut, ist noch nicht geklärt.
Zudem ist es für ein Kind, insbesondere für einen Jungen und erstrecht in seinem Alter sehr wichtig, dass er Kontakt zu seinem Vater hat. Auch wenn beim Vater vieles deinen Vorstellungen von Erziehung widerspricht.

Grüße,
jeanne

Hi,

Das lese ich nicht - ich lese, daß eine Mutter das behauptet,

Ja, aber mit Behauptungen schlagen wir uns hier doch ständig rum. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig.:wink: Andererseits, ich glaub ich möcht nicht wissen, was hier los ist, wenn in gewissen Fällen BEIDE Partner posten würden…

obwohl der Sohn so etwas nicht äußert. Bis dato ist das also
lediglich ein offensichtlich wutverhüllter Gedanke.

Das kann gut sein, oder eben auch nicht. Sie wär ja nicht die erste hier, die ihrer Wut Ausdruck geben würde.

Ja, Streichelgruppe ist woanders.

Also für jemanden, der hier wirklich um Rat und Hilfe sucht, war die Antwort schon etwas heftig:

ich habe nicht den Eindruck, daß Du auch nur ansatzweise in
der Lage bist, die Situation auch nur halbwegs neutral und
rational zu betrachten. Wenn Du nur Antworten willst, die Dir
bequem in den Kram passen, dann geh woanders hin.

Im übrigen ist an
Subjektivität und Irrationalität nichts schlimmes, wenn man
sich dessen bewusst ist. Sie als Mutter DARF subjektiv und
irrational sein, nur soll man sich dann bitte nicht einbilden,
die reine Wahrheit zu sehen.

Na das wissen wir ja auch nicht, ob sie sich das einbildet, das mit der reinen Wahrheit.

Ich rate Dir, eine gute Beziehung zum Vater zu unterstützen,
wo Du nur kannst.

Nicht in jedem Fall. Und dies bestätigen auch Fachleute.

Zeig mir den Fachleut, der der Meinung ist, eine gute
Beziehung zum Vater sei nichts erstrebenswertes. Los, Butter
bei die Fische.

Sorry, das oben war schlampig (und in Eile) ausgedrückt. Alles was ich meinte, war die Tatsache, daß Fachleute eben nicht nach dem Motto urteilen: Eine gute Beziehung zu beiden Elternteilen ist absolut erstrebenswert, koste es was es wolle. Also entscheidend sind hier die letzten Worte! Die Fachleute zeigen könnt ich Dir, aber das würde hier im Forum zu privat werden. Ich gehöre selbst leider zu dem anderen Teil der Mütter, die Deine eigene Meinung (das mit der erstrebenswerten guten Beziehung zum anderen Elternteil) immer befürwortet haben, bis mich eben schon zitierte Fachleute versucht haben vom Gegenteil zu überzeugen.

Liebe Grüße,
Christiane

Hallo

Soviel zum Jugendamt-soll ja angeblich immer helfen.ich habe
denen sogar ein Foto gezeigt wie mein Sohn geschlagen wurde
weil er nicht aufgegessen hat-

Wer hat denn das Foto gemacht? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie das abgelaufen sein kann.

Viele Grüße Simsy

Hallo,

hilfe, ich habs noch immer nicht begriffen…

Was ist so schlimm dran, wenn der gemeinsame Sohn länger beim Vater bleibt?

Ich habe es mir nun angetan, den ganzen Thread zu lesen, bin aber noch immer nicht dahinter gekommen, aus welchen rational nachvollziehbaren Gründen der gemeinsame Sohn nicht länger beim Vater bleiben kann?

grüße
dragonkidd

OT - Spaß am Rande
Hallo Malte,

sag mal du scheinst in letzter Zeit eine immense Freude an solchen Diskussionen zu haben.

Interressant finde ich, dass du jedesmal auf deinem Standpunkt beharrst, obwohl dieser nicht von Fakten untermauert werden kann. Das ist mir jetzt diverse mal aufgefallen und missfallen.

Dir scheint es nicht um die Ursprungsdiskussion an sich zu gehen, sondern um ein Diskussionsduell in dem du deine rhetorischen und intellektuellen Ergüsse loswerden kannst. Muss das sein?

Samira

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Hallo,

sag mal du scheinst in letzter Zeit eine immense Freude an
solchen Diskussionen zu haben.

ich habe fast immer Freude an Diskussionen :smile:

Interressant finde ich, dass du jedesmal auf deinem Standpunkt
beharrst, obwohl dieser nicht von Fakten untermauert werden
kann.

Das sehe ich anders. Und (zum Beispiel) in diesem Thread auch nicht als einziger.

Das ist mir jetzt diverse mal aufgefallen und missfallen.

Es ist okay, wenn jemand mein Geschreibsel doof findet.
Ich finde auch die Ergüsse mancher doof.

Dir scheint es…

Kannst Du finden, ist aber nicht so. Kommt in der Sache noch irgendwas?

.m

ich habe fast immer Freude an Diskussionen :smile:

Das merkt man. Dagegen ist ja nichts einzuwenden, solange man sich dabei an gewissen Regeln hält.

Diese Regeln überschreitest du. Mir ist in letzter Zeit des öfteren aufgefallen, dass du unterschwellig beleidigst. Diese Beleidigungen werden von dir zugebener Maßen sehr geschickt formuliert. Auch wenn sie geschickt - fast versteckt - formuliert sind, es bleiben Beleidigungen. Und das muss meiner Meinung nach nicht sein.

Mehr werde ich an dieser Stelle nicht dazu sagen, da dies sonst auf eine totale OT-Diskussion hinausläuft.

Gruß

Samira

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ich habe fast immer Freude an Diskussionen :smile:

Das merkt man. Dagegen ist ja nichts einzuwenden, solange man
sich dabei an gewissen Regeln hält.

Diese Regeln überschreitest du.

Das entscheidest nicht Du.

Gruß,

Malte

Hallo

Was ist so schlimm dran, wenn der gemeinsame Sohn länger beim
Vater bleibt?

Sie ist der Meinung, dass es dem Sohn da schlecht geht. Das kam doch deutlich genug zum Ausdruck.

Ich habe es mir nun angetan, den ganzen Thread zu lesen, bin
aber noch immer nicht dahinter gekommen, aus welchen rational
nachvollziehbaren Gründen der gemeinsame Sohn nicht länger
beim Vater bleiben kann?

Was heißt denn ‚rational nachvollziehbare Gründe‘?
Wenn du wirklich den ganzen Thread gelesen hast, dann kann das doch nichts anderes heißen, als dass du nicht glaubst, dass die Mutter das beurteilen kann, ob das Kind gerne zu seinem Vater geht oder nicht.

Das wiederum können wir nicht beurteilen.

Wenn dieses Forum hier ein Hilfe sein soll für Ratsuchende, so sollte man doch erstmal davon ausgehen, dass es stimmt, was der Ratsuchende schreibt.

Wenn man aber generell davon ausgeht, dass genau Mütter sich da ständig vertun und nur ihre eigenen Gefühle dem Kind aufzwingen, würde sich natürlich die Frage stellen, ob Kinder bei ihren Müttern überhaupt gut aufgehoben sind.

Tatsache ist, dass man bei einer intakten Mutter-Kind-Beziehung die Gefühle der Mutter und denen des Kindes meistens nicht genau trennen kann. Das Kind überträgt aber seine negativen Gefühle zu jemandem ebenso auf die Mutter wie umgekehrt. Wenn eine Mutter z. B. wahrnimmt, dass ihr Kind Angst vor einer Lehrerin hat, mit der sie selber sich vorher hervorragend unterhalten hat, dann mag sie diese Lehrerin möglicherweise danach auch nicht mehr so sehr.

Diese Unterstellung, die Mutter würde ihre eigenen Gefühle aufs Kind übertragen, ist ein im gesamten Erziehungswesen gerne gebrauchtes Mittel, sich mit vorhandenen Problemen nicht auseinandersetzen zu müssen.

Viele Grüße
Simsy

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Moin!

Was heißt denn ‚rational nachvollziehbare Gründe‘?
Wenn du wirklich den ganzen Thread gelesen hast, dann kann das
doch nichts anderes heißen, als dass du nicht glaubst, dass
die Mutter das beurteilen kann, ob das Kind gerne zu seinem
Vater geht oder nicht.

Findest du? Es kann auch bedeuten, dass der geneigten Leser nur die wirklichen Gründe aufgrund unklarer, emotionsgeladener Formulierungen sucht.

Das wiederum können wir nicht beurteilen.

Jo

Wenn dieses Forum hier ein Hilfe sein soll für Ratsuchende, so
sollte man doch erstmal davon ausgehen, dass es stimmt, was
der Ratsuchende schreibt.

Eben darum wird ja auch bemüht und zielorientiert nachgehakt.
Mit Bauchpinseleien und wohlwollenden, aber unqualifizierten Zusprüchen wird man in diesem Fall auch nicht einen winzigen Schritt weiterkommen.
Von „im Sinne des Kindes“ lasse ich jetzt mal ganz außen vor.

Wenn man aber generell davon ausgeht, dass genau Mütter sich
da ständig vertun und nur ihre eigenen Gefühle dem Kind
aufzwingen,

Generell? Ständig? Wo liest du das?
Aber es wäre eine vorstellbare, nicht abwegige Möglichkeit und rechtfertig m.E. ein gezieltes Nachfragen.

würde sich natürlich die Frage stellen, ob Kinder bei ihren Müttern :überhaupt gut aufgehoben sind.

Ja, die Frage sollte man sich in der Tat weitaus häufiger als aktuell üblich stellen.

Das Kind überträgt aber seine negativen Gefühle zu jemandem ebenso :auf die Mutte rwie umgekehrt.

Wo steht das? Und was war zuerst da? Huhn oder Ei?

Wenn eine Mutter z. B. wahrnimmt, dass ihr Kind
Angst vor einer Lehrerin hat, mit der sie selber sich vorher
hervorragend unterhalten hat, dann mag sie diese Lehrerin
möglicherweise danach auch nicht mehr so sehr.

Möglicherweise kann das so sein. Und wenn nicht? Äh? Wie war die Frage?

Diese Unterstellung, die Mutter würde ihre eigenen Gefühle
aufs Kind übertragen, ist ein im gesamten Erziehungswesen
gerne gebrauchtes Mittel, sich mit vorhandenen Problemen nicht
auseinandersetzen zu müssen.

Aha. Im gesamten Erziehungswesen. Gibt es dazu irgendwas Fachliches?

Fazit: Ich schließe mich dragonkidd an und frage mich nach Lesen des gesamten Threads: Welche rational nachvollziehbaren Gründe gibt es, das Kind am WE nicht beim Vater zu lassen. Was veranlasst zu der Annahme, der Vater könne das Kind länger als vereinbart unter Zwang bei sich behalten wollen?

Mit Grüßen
Simone

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Hallo

Es kann auch bedeuten, dass der geneigten Leser nur die wirklichen Gründe aufgrund unklarer, emotionsgeladener Formulierungen sucht.

Emotionsgeladen kann sein, aber ich finde es ziemlich klar.

  • Der Sohn möchte nicht zum Vater
  • Der Sohn hat Angst vor dem Vater.
  • Der Vater hält sich möglicherweise nicht an Absprachen, d. h. lässt die Mutter nicht rein, wenn sie den Sohn zur festgesetzten Zeitpunkt abholen will
  • Es gibt da ein Beispiel für Dinge, die da vorgekommen sind: dass das Kind stundenlang am Tisch festgehalten und geschlagen wurde, weil es nicht aufessen wollte.

Das sind die doch ziemlich klar vorgebrachten Gründe.
Wenn du nach den „wirklichen“ Gründen suchst, so kann es nur bedeuten, dass du den vorgebrachten Gründen erstmal keinen Glauben schenkst.

Eben darum wird ja auch bemüht und zielorientiert nachgehakt.

Ich sehe eine Bemühung, die UP unglaubwürdig zu machen.
Zielorientiert? Was genau ist denn das Ziel?
Dass die UP sich beleidigt fühlt und sich hier zurückzieht? Dass sie in die Defensive gedrängt wird und versucht darzulegen, dass ihre Sichtweise nicht falsch ist?

Für mich wäre das Ziel, dass erstmal noch mehr Informationen kämen, was man aber sicher nicht dadurch erreicht, dass man alles in Frage stellt, was geschrieben wird.

Es ist auch nicht unsere Aufgabe, hier Detektiv zu spielen. Selbst wenn die Angaben alle nicht stimmen sollten, kann man hoffen, dass dem Fragesteller das selber auffällt. Wir können das doch sowieso nicht rausfinden.

Mit Bauchpinseleien und wohlwollenden, aber unqualifizierten
Zusprüchen wird man in diesem Fall auch nicht einen winzigen
Schritt weiterkommen.

Wohlwollender Zuspruch ist fast immer hilfreich. Übrigens ist das Gegenteil von Wohlwollend => Übelwollend.

Wenn man aber generell davon ausgeht, …

Generell? Ständig? Wo liest du das?

Nirgends, das war nur eine Arbeitshypothese.

würde sich natürlich die Frage stellen, ob Kinder bei ihren Müttern :überhaupt gut aufgehoben sind.

Ja, die Frage sollte man sich in der Tat weitaus häufiger als
aktuell üblich stellen.

Dann sollte man sich aber direkt auch die Frage stellen, wo sie besser aufgehoben wären, bevor man weiterüberlegt.

** Das Kind überträgt aber seine negativen Gefühle zu jemandem ebenso ::auf die Mutter wie umgekehrt.**

Wo steht das? Und was war zuerst da? Huhn oder Ei?

Wenn eine Mutter z. B. wahrnimmt, dass ihr Kind
Angst vor einer Lehrerin hat, mit der sie selber sich vorher
hervorragend unterhalten hat, dann mag sie diese Lehrerin
möglicherweise danach auch nicht mehr so sehr.

Möglicherweise kann das so sein. Und wenn nicht? Äh? Wie war
die Frage?

Das war keine Frage. Das war ein Beispiel zur näheren Erklärung des obigen - jetzt nachträglich mit ** gekennzeichneten - Satzes.

Diese Unterstellung, die Mutter würde ihre eigenen Gefühle
aufs Kind übertragen, ist ein im gesamten Erziehungswesen
gerne gebrauchtes Mittel

Aha. Im gesamten Erziehungswesen. Gibt es dazu irgendwas
Fachliches?

So oft wie man das als Mutter zu hören kriegt und so oft wie das andere Mütter zu hören kriegen, kann es nicht anders als weit verbreitet sein. Und man liest es ja auch hier z. B. immer wieder.

Viele Grüße
Simsy

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Moin!

Wenn du nach den „wirklichen“ Gründen suchst, so kann es nur
bedeuten, dass du den vorgebrachten Gründen erstmal keinen
Glauben schenkst.

Falsch!
Ich halte in diesem Fall Ursachenforschung für absolut notwendig um ein als beängstigend erlebtes Problem zu lösen.

Schuldfrage „Vater“ ist bereits geklärt.
Besuchsrecht wurde geregelt.
Welche Rolle spielt jetzt die Mutter, was kann sie tun?
Wo ist der Fehler zu suchen, dass ihr keiner helfen kann/will?

Mit Grüßen
Simone

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Hi,

  • Der Sohn möchte nicht zum Vater

sagt die Mutter - wie der Sohn das geäußert hat, wurde nicht erklärt.

  • Der Sohn hat Angst vor dem Vater.

Sagt die Mutter - wie der Sohn das geäußert hat, wurde nicht erklärt.

  • Der Vater hält sich möglicherweise nicht an Absprachen, d.

Möglicherweise - bisher hat sie nur erwähnt, dass sie das befürchtet. Davon abgesehen: Es wurde vorher GEFRAGT, ob der Sohn länger bleiben darf, es wurde nicht einfach gemacht, soviel kam rüber.

h. lässt die Mutter nicht rein, wenn sie den Sohn zur
festgesetzten Zeitpunkt abholen will

Die Befürchtung hat sie!

  • Es gibt da ein Beispiel für Dinge, die da vorgekommen sind:
    dass das Kind stundenlang am Tisch festgehalten und geschlagen
    wurde, weil es nicht aufessen wollte.

Dafür gibts noch keine schlüssige Aussage. Sie hat ein Foto - wovon? Wie das Kind geschlagen wird? Dann sofort eine Anzeige machen. Von einem blauen Fleck? Woher sollen wir wissen, wo der herkommt?

Und das mit „am Tisch festgehalten“ ist auch noch nicht geklärt, sie sagt das so, aber auf meine Frage, ob vllt. der Sohn ein „ich hab schon wieder ewig am Tisch hocken müssen“ geäußert hat, was eine ohnehin schon angepisste Mutter gerne mal fehlinterpretieren kann, kam noch keine Antwort …

Das sind die doch ziemlich klar vorgebrachten Gründe.

Nein.

Wenn du nach den „wirklichen“ Gründen suchst, so kann es nur
bedeuten, dass du den vorgebrachten Gründen erstmal keinen
Glauben schenkst.

Nicht in der Form, wie sie vorgebracht wurden. Alles sieht bisher so aus, als wäre sie wegen einer speziellen Sache unglaublich aufgebracht und würde sich in was reinsteigern - möchte ich nicht unterstellen, aber wer sind wir, dass wir deswegen gleich den Vater verurteilen?

Eben darum wird ja auch bemüht und zielorientiert nachgehakt.

Ich sehe eine Bemühung, die UP unglaubwürdig zu machen.

Tatsächlich wird nachgehakt, leider ohne Erfolg.

Zielorientiert? Was genau ist denn das Ziel?

Ordnung in das gefühlsbetonte Chaos zu bringen und endlich mal zu erfahren, was wirklich passiert ist bzw. zu erfahren, welchen Part sie wirklich weiß und welchen sie vermutet.

Dass sie in die Defensive gedrängt wird und versucht
darzulegen, dass ihre Sichtweise nicht falsch ist?

Defensive ist erstmal das Problem dessen, der sich da hindrängen lässt, die einen reagieren sensibler, die anderen weniger.

Und um Sichtweisen sollte es in dieser Frage nicht gehen, sondern um Fakten.

alles in Frage stellt, was geschrieben wird.

„Hinterfragen“ ist nicht gleichbedeutend mit „in Frage stellen“.

Es ist auch nicht unsere Aufgabe, hier Detektiv zu spielen.

Ebenso ist es nicht unsere Aufgabe, den Vater zu verteufeln und ihr wohlwollend auf die Schulter zu klopfen.

Wohlwollender Zuspruch ist fast immer hilfreich.

Nicht, wenn man damit fehlerhafte Verhaltensweisen unterstützt. Das nutzt niemandem.

Dann sollte man sich aber direkt auch die Frage stellen, wo
sie besser aufgehoben wären, bevor man weiterüberlegt.

Genau darum geht es den Nachfragern hier: Was ist das Beste fürs Kind!

So oft wie man das als Mutter zu hören kriegt und so oft wie
das andere Mütter zu hören kriegen, kann es nicht anders als
weit verbreitet sein.

Das gilt nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter. Eltern haben einen enormen Einfluss auf die Gefühlswelt eines Kindes, und was hier beschrieben wurde (das Kind versucht es der Mutter recht zu machen) ist schon naheliegend. Und das hat nichts mit der Mutter als Mutter zu tun - hätte der Vater hier in dieser Form geschrieben, hätte er das Gleiche zu hören bekommen (einen ähnlichen Thread mit männlichem UP gab es letztens).

Gruß
Cess

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