Hallo,
danke für die Zustimmung, aber ich habe im Wesentlichen nur
den Inhalt einer South-Park-Folge wiedergegeben.
Entschuldige: ich kann es mir nicht verkneifen: Soweit zur Intelligenzbescheinigung
Auswendig lernen hat nix mit Intelligenz zu tun.
(Geht jetzt leider auf dich, soll aber als gewollter Giftpfeil in eine bestimmte Richtung gehen)
Ein Experte
für psychologische Fragen, das muss ich zu meiner Schande
eingestehen, bin ich nicht und möchte ich auch nicht sein.
Musste auch nicht. Meinungen darfst hier trotzdem haben und äußern.
Wenn man aber mitbekommt, wie ein Kind ohne Not in die
ADHS-Ecke gedrängt wird,
Das kommt leider immer noch vor, ABER schon nicht mehr ganz so häufig, wie hier gerne vorgegaukelt wird. Der Umgang mit dieser „Diagnose“ ist und bleibt schwer, selbst für Fachärzte. Und niemand will sein Kind ohne Not in diese Situation bringen. Das kann ich dir als Mutter eines betroffenen Kindes versichern.
kann das eben zu polemischen
Reaktionen führen.
Jab und dabei liegt das Problem.
Dieses Mädchen, das ich kenne, ist vorlaut,
frech und kann einem ganz schön auf die Nerven gehen. Also
genauso, wie ein Kind sein sollte.
Schön, dass es so was noch gibt. Nicht das Kind, sondern die Auffassung, dass Kinder so sein dürfen.
Und man sich näher mit ihr
beschäftigt, merkt man deutlich, wie vernünftig und
liebenswert das Kind ist
Auch gut
und dass es bestimmt keine
persönlichkeitsverändernde Medikamente braucht.
das ist nicht bei jedem Medikament der Fall, auch wenn das gerne immer wieder behauptet wird.
Man kann aus einem „hyperaktiven“ Kind keine Schlafnase machen.
Interessant finde ich, welche scharfen Reaktionen man bekommt,
wenn man das ADHS-Konstrukt in Frage stellt. Wieso ist es den
„Betroffenen“ so wichtig, dass ihr Kind eine ganz spezielle
Krankheit hat?
Weil es eben die Äußerungen polemischer Art sind, die Betroffene in den Wahnsinn treiben. Sie haben schon genug Probleme mit dem Kind und können auf den Schwachsinn von Leuten, die absolut keine Ahnung haben, aber der Meinung sind ihre Stammtischparolen wie: Du musst mit dem Kind nur basteln (hier in diesem Expertenforum vorgekommen und immer wieder gerne als Beispiel vollkommener Denkfreiheit genommen), dann klappt das auch mit der Konzentration, gerne verzichten. Hinzu kommt immer noch der „negative“ Beigeschmack der Diagnose ADS (und alle Kürzel, die noch dazu kommen können). Das sind eh alles angehende klein kriminelle Psychopathen, die nix auf die Reihe bringen und später mal ihre Eltern umbringen.
Sicher hat auch der „amerikanismus“ der letzten Jahre dazu beigetragen, dass sich dieses Krankheitsbild mehr als negativ auf eine etwaige Diskussionsstimmung auswirkt. Die genervte Mutter, die zum Arzt rennt und sich für ihr Kind Ritalin verschreiben lässt, haben wir wohl bei dem Namen des Medikamentes alle im Kopf.
Das bei dieser polemischen Betrachtung aber das Kind außen vor gelassen wird, dass nicht mehr als „gesunder“ und „vollwertiger“ Teil der Gesellschaft angesehen wird, weil es sich nicht konzentrieren kann, oder weil es nach Phasen intensiver Konzentration, Ausbrüche der eigenen Kraft nicht mehr unter Kontrolle halten kann, wird natürlich gerne verschwiegen.
Das solche Kinder nach der Einnahme von diesen Medikamenten mehr als verwundert sind, dass sie das erste Mal in ihrem Leben als Mensch gesehen werden (nicht von ihren Eltern, die tun das sowieso, sondern von den Außenstehenden mit den guten Ratschlägen) dass wie jedes „normale“ Kind auch, seine Welt wahrnehmen kann, um eben den „gesellschaftlichen Normen“ gerecht zu werden, wird auch gerne verschwiegen. Und solltest du mal einem „echtem“ Kind mit dieser Diagnose in die Augen sehen, kann ich nur hoffen, dass dir deine „polemischen Bemerkungen“ Leid tun. Denn dieses Kind, egal wie alt, hat bereits mehr negative Erfahrungen mit seinen lieben Mitmenschen gemacht, als ein einziges Leben aushalten kann.
Gibt es eigentlich schon Autoaufkleber auf
denen steht Mein Kind hat ADHS?
Wäre noch eine Marktlücke. Wer traut sich?
Gruß
Ultra
Gruß
das K