*
Find ich auch…
Gruß,
Branden
Es wird nicht besser -
Stimmt… da hast du ausnahmsweise recht…
und nützt (dir) wenig.
mir muss es nichts nützen, meine reputation muss nicht gepflegt werden, deine hast gerade selber in den bach gekippt… also: so what
Nimm dir einfach mal den Satz von Dieter Nuhr zu Herzen:
„Wenn man von etwas keine Ahnung hat, einfach mal Schnauze
halten.“
nun: besser hätte ich es nicht ausdrücken können. überlass die sache einfach leuten, die ahnung haben und sich in sachen forschung und wissen auf dem laufenden halten.
sorry
aber du hast dich jetzt mehrfach mit deinem trotzgehabe als diskussionspartner disqualifiziert.
uneinsichtig, borniert und trotzig.
traurig, traurig
so what
Kindlichkeit ist ja ne schöne Sache…
…wo sie hingehört.
Da ich aber annehmen darf, du bist der Kindhet entwachsen, solltest du dir dieses Geschreibsel ersparen und dich zukünftig weiterbilden und auf Inhalte achten.
Tragik…
einer verletzten Seele:
Möchtest du dich der Peinlichkeit weiter aussetzen und unbedingt das letzte Wort haben?
Dann fang endlich an, deine Fachkompetenz zu beweisen. Bis jetzt machst du dich nur lächerlich.
so what
*jetztraus,damitdiearmeseeleendlichruhehat*
*weilhaltdocheingönner*
zankst du wieder mit der säghe rum?
du weißt doch, dass man das nicht tut, branden *strengguck*
du weißt doch, dass man das nicht tut, branden *strengguck*
Wenn sie aber recht hat.
Ein angeblicher Arzt, der diesen Satz in Bezug auf ADS verzapft:
Und dann noch mit dem lyrischen Beiwort „Träumer“ - ist ja Klasse.
zeigt, dass er von der Materie keine Ahnung hat, noch nicht mal von dem gängigen Vokabular.
Den Rest von dem Mist zu kommentieren, tu ich mir gar nicht erst an.
Gruß
Elke
Ein angeblicher Arzt, der diesen Satz in Bezug auf ADS
verzapft:
*grins*
scheint die „BerlinerMafia“ zu sein…
Den Rest von dem Mist zu kommentieren, tu ich mir gar nicht
erst an.
Ich beneide dich um deine Zurückhaltung…
*einstraussblümchenrüberreicht*
Gruß
Elke
Gruß
das K
Säghe, ekellastig, mir ist alles eins
du weißt doch, dass man das nicht tut, branden *strengguck*
Oh, Ann, das wusste ich gar nicht. Es gibt hier soviel motzende Unwissende (gleich unter mir ist auch eine), dass ich sie schwerlich auseinander halten kann.
Ich hab ja jeden Tag mit diesen Laien zu tun, die meinen, sie wüssten alles besser, aber man gewöhnt sich doch irgendwie schwer an die Dreistigkeit der Halbgebildeten, die meinen, sie hätten den Stein der Weisen verschluckt, der ihnen aber schwer im Magen liegt.
Es grüßt dich
Branden
Für mein Empfinden …
einer verletzten Seele:
Möchtest du dich der Peinlichkeit weiter aussetzen und
unbedingt das letzte Wort haben?
… bist du der einzig Peinliche hier - der nicht ein einziges vernünfiges Argument zur Sache bringt, stattdessen nur rumpöbelt und rhetorisch geschickt so tut als gäbe es zum Thema eine totale Einstimmigkeit in der Ärzteschaft, weshalb dann jeder Arzt, der anderer Meinung ist, dies nur deshalb sein kann, weil er nicht genug fortgebildet sei.
Diese Schwachsinnsrhetorik ist mehr als peinlich.
Wenn es dir um eine inhaltliche Diskussion gegangen wäre, dann wärst du beispielsweise hierauf eingegangen:
Leute, die mit einer Vehemenz verneinen, dass es sich bei ADS
um eine Störung des Dopaminhaushaltes handelt und die
Persönlichkeitsstörung eben daraus resultiert … na
ja…Experten halt.Eine Persönlichketsstörung resultiert niemals aus einer
Störung des Dopamin-Haushaltes.
/t/habe-ich-das-asperger-syndrom/5381081/14
Diese Meinung vertreten nämlich andere Ärzte auch so, dafür muss man nicht sein Gehirn unter der Sonne der Toskana verbrannt haben und die Fortbildung schwänzen. Aber dann wäre es ja plötzlich inhaltlich geworden, das hätte dann nicht mehr zum Pöbeln gepasst …
Aus Sicht einiger Entwicklungspsychologen und Psychoanalytiker wird es für unwahrscheinlich gehalten, dass die entsprechenden Symptome auf einem angeborenen Stoffwechseldefekt basieren. Vielmehr müssten frühkindliche lebensgeschichtliche Faktoren als ursächlich angesehen werden.
ADHS steht mit einem veränderten Stoffwechsel im Gehirn in Verbindung. Dieser veränderte Stoffwechsel müsse jedoch keine ursächliche Erklärung für das Verhalten der Kinder darstellen. Ebenso gut könne man annehmen, dass sich das plastische menschliche Gehirn bei ADHS-Kindern so entwickelt hat, weil sie bestimmte Erfahrungen machten. Diese ebenfalls in der Psychologie vertretene These sieht den Grund des Verhaltens eher in den Erfahrungen des Kindes als in der Vererbung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-…
oder grundsätzlicher zum Zusammenhang Persönlichkeitsstörung und Neuro-:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=3…
Alles natürlich hirnverbrannte Toskaniker ohne Fortbildung, die sowas abwegiges behaupten …
Und noch was: Selbst das Visier auf ‚Anonymus‘ setzen, um nicht erkannt zu werden und dann über die Reputation von Leuten schwadronieren, die als reale Menschen hier auftreten. Erbärmlich wie immer.
_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _
Was wollt ihr eigentlich noch?
Mal ganz ehrlich, ihr „ADHS-Betroffenen“ habt doch eigentlich schon gewonnen:
-
Schaut euch zum Beispiel mal den Wikipedia-Artikel zu ADHS an. Da werden die Kritiker als Esoteriker dargestellt, Zweifel an dem Konstrukt werden nur ganz am Rande thematisiert. Ich weiß nicht, ob Pharmafirmen diesen Artikel beeinflusst haben. Ich weiß nur, es wäre aus betriebswirtschaftlicher Sicht bescheuert, es nicht zu tun.
-
Die Gabe des entsprechenden Medikamentes ist doch allgemein anerkannt. Und - der Beitrag von „das K“ zeigt es ganz deutlich - man bekommt es sogar hin, das ganze als Wohltat für das Kind hinzustellen. Es sind schließlich nicht die Eltern, die ein Problem mit dem Kind haben, es ist das Umfeld.
-
Durch die Akzeptanz von ADHS als eigenständiges, von der Norm abweichendes Krankheitsbild findet auch die medikamentöse Behandlung in der Öffentlichkeit nur selten Kritik. Wenn jetzt Ritalin unausweichlich erscheint, kann man auch die offensichtlich stark an Drogen angelehnte Wirkungsweise in den Hintergund treten lassen. Wenn die Kinder dann später - wie man über Google herausfindet - in deutlich stärkerem Maße zu Rauschmitteln greifen, kann man das wiederum ihrer Krankheit zuschreiben.
Also, es ist doch eigentlich alles in bester Ordnung. Bei den Kindern wird von Fachärzten eine Dopamin-Störung diagnostiziert. In der Folge nehmen sie ihre Tabletten und verbessern ihre Aufmerksamkeit. Die Lehrer freuen sich und geben bessere Noten. Das Kind vergeudet nicht mehr seine Kindheit, sondern ist schon in jungen Jahren wie ein Erwachsener. Die Kritiker dürfen reden, solange es nur dahergelaufene Spinner sind. Ist es ein erfahrener Arzt, finden sich genug, die ihn korrigieren.
Gruß
Ultra
Eine der Ursachen für den Anstieg solcher Krankheiten ist definitiv, dass die Eltern von Kindern oder die Patienten so lange von Arzt zu Arzt wechseln, bis einer die „Wunschdiagnose“ stellt.
Eine der Ursachen für den Anstieg solcher Krankheiten ist
definitiv, dass die Eltern von Kindern oder die Patienten so
lange von Arzt zu Arzt wechseln, bis einer die
„Wunschdiagnose“ stellt.
Da ist was dran. Das Festgelegtsein und die Ansprüchlichkeit dieser Patienten kann mitunter wirklich anstrengend sein.
Einmal mehr auf den Punkt gebracht!
Chapeau!
Also, es ist doch eigentlich alles in bester Ordnung.
Wenn ich deinen Beitrag so lese, da muss noch viel Arbeit geleistet werden, damit alles in bester Ordnung wäre. Und ich hab einfach nicht die Muße mich darüber zu ärgern oder irgendwie weiter aufklärend Stellung zu nehmen. Langsam wirds nämlich doof.
Ist es ein erfahrener Arzt,
finden sich genug, die ihn korrigieren.
Ein erfahrener Arzt wird sicherlich nicht seine zukünftigen Patienten öffentlich lächerlich machen.
das K
Ein erfahrener Arzt wird sicherlich nicht seine zukünftigen
Patienten öffentlich lächerlich machen.
Wenn er ein Scharlatan ist, wird er sich natürlich vor Aufklärung hüten, damit er weiterhin viele irregeführte Patienten abzocken kann.
Mit solchen Kollegen verkehre ich glücklicherweise nicht.
entschuldige mal, elke
Wenn sie aber recht hat.
womit? mit dem unsachlichen rumpöbeln?
tatsache ist, dass die diagnose ADS/ADHS inzwischen für jede ärztliche bequemlichkeit herhalten muss. und am besten wird jedes lebhafte kind sediert und jede auch noch so kleine abweichung von der „norm“ gnadenlos eingeebnet.
Ein angeblicher Arzt, der diesen Satz in Bezug auf ADS
verzapft:
hier wird es langsam juristisch relevant, liebe elke. ich finde es couragiert, wenn ein arzt mit den diagnosen seiner standesgenossen kritisch umgeht.
Den Rest von dem Mist zu kommentieren, tu ich mir gar nicht
erst an.
stimmt, das solltest du wirklich lassen.
liebe grüße
ann
Hallo!
Ich gebe dir in vielem recht, aber: Kind-Bade-ausschütten …
- Die Gabe des entsprechenden Medikamentes ist doch allgemein
anerkannt. Und - der Beitrag von „das K“ zeigt es ganz
deutlich - man bekommt es sogar hin, das ganze als Wohltat für
das Kind hinzustellen.
Man muss aber natürlich auch sagen, 1) dass es in vielen Fällen durchaus eine Wohltat für das Kind IST, und 2) dass einhelliger Konsens unter den Ärzten besteht (zumindest auf der Ebene des Redens, was dann tatsächlich gemacht wird, ist wieder was anderes), dass ADS nicht nur medikamentös behandelt werden darf, sondern auch begleitend psychotherapeutisch oder ähnliches.
Also von „zudröhnen“ und „ruhigstellen“ -oder wie man das immer so hört- kann zumindest eigentlich nicht die Rede sein, außer natürlich man versteht jeden Einsatz von Psychopharmaka und Psychotherapie als „Ruhigstellung“.
Es sind schließlich nicht die Eltern,
die ein Problem mit dem Kind haben, es ist das Umfeld.
Doch, doch, selbstverständlich haben die Eltern in vielen Fällen Probleme mit ihren Kindern.
Zum zweiten hat das Kind selbst Probleme mit seinem Umfeld (nicht nur das Umfeld mit dem Kind), was dann auch für seine Eltern zum Problem wird, denn im Sinne der Liebe zu meinem Kind will ich ja gerade nicht, dass es überall Probleme hat …
Wenn jetzt
Ritalin unausweichlich erscheint, kann man auch die
offensichtlich stark an Drogen angelehnte Wirkungsweise
M.E. ein extrem schwaches (und indeologisches) Argument, die Ritalin-Medikation per se in die Nähe von Drogenkonsum zu rücken.
Das ist doch nur ein Stück Rhetorik, das auf die Schuldgefühle der Eltern zielen soll.
Natürlich wirkt Ritalin (wie andere Medikamente auch!) in einigen Gesichtspunkten wie Kokain, natürlich kann man Ritalin (wie andere Medikamente auch!) als Rauschdroge einsetzen.
Mit den Dosen und dem Set+Setting aber, mit denen es bei Personen, für die das indiziert ist und bei denen es ärztlich kontrolliert eingesetzt wird, entspricht seine Wirkungsweise keineswegs der von Drogen, sondern eben dem von anderen Medikamenten auch.
(die unterstrichenen Passagen unterscheiden m.E. grundsätzlich zwischen Medikamenten und Drogen, es ist wie so oft nicht die Substanz selbst, die diesen Unterschied liefert)
Wenn die Kinder dann später - wie
man über Google herausfindet - in deutlich stärkerem Maße zu
Rauschmitteln greifen, kann man das wiederum ihrer Krankheit
zuschreiben.
Es gibt aber auch gute Studien darüber, dass dieser Zusammenhang auch (und stärker) bei Menschen mit ADHS besteht, die nie Medikamente dagegen erhalten haben …
Stichwort: Komorbidität ADS + Suchtverhalten
So einfach stehen die Dinge hier meines Erachtens nicht - weder in die eine noch in die andere Richtung.
Mal ganz ehrlich, ihr „ADHS-Betroffenen“ habt doch eigentlich
schon gewonnen …
Die Kritiker dürfen reden, solange es nur
dahergelaufene Spinner sind. Ist es ein erfahrener Arzt,
finden sich genug, die ihn korrigieren.
Das ist m.E. der Punkt: Praktisch nur beim ADS tritt es in so geballter Form auf, dass „die (stellvertretend) Betroffenen“ qua ihrer (stellvertretenden) Betroffenheit beanspruchen, alles besser zu wissen als die Fachleute, bei denen bei abweichender Meinung dann gleich mal schnell deren Qualifikation angezweifelt wird.
„Die Betroffenen“ haben fraglos einen besseren Zugang zum Verständnis des Problems auf der Ebene seiner Ausprägung im Alltag. Das ist aber auch schon alles.
Sie haben qua ihrer (stellvertretenden) Betroffenheit keinerlei besseres Verständnis dazu, wie „wirklich“ oder konstruiert diese Entität „ADHS“ ist, sie haben kein besseres Verständnis zu den neurologischen Hintergründen, sie haben kein besseres Verständnis, wie der ADHS-Diskurs funktioniert oder welche Rolle die Entität „ADHS“ bzw. die Medikation in gesellschaftlichen Zusammenhängen spielt. Sie tun aber permament so, das alles besser zu durchschauen als die ADS-Skeptiker nur „weil mein Kind …“. Das ist absurd und völlig irrational.
_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _
hallo,
tatsache ist, dass die diagnose ADS/ADHS inzwischen für
jede ärztliche bequemlichkeit herhalten muss.
Deshalb ist es aber nicht entschuldbar, wenn jemand ein solches, vor Unwissen strotzendes Posting wie Branden absetzt.
und am
besten wird jedes lebhafte kind sediert und jede auch noch so
kleine abweichung von der „norm“ gnadenlos eingeebnet.
Das ist Polemik und hat nichts mit eigentliches ADS und ADHS zu tun. Gerade diejenigen, die sich mit ADS/ADHS beschäftigen, beklagen, dass die Diagnose allen möglichen Leuten unreflektiert übergestülpt wird.
Ein angeblicher Arzt, der diesen Satz in Bezug auf ADS
verzapft:hier wird es langsam juristisch relevant, liebe elke.
Wieso?
Herr Branden behauptet Artz zu sein. Kann ja sein, dass das stimmt.
Genausowenig wie hier irgendjemand nachprüfen kann, ob das, was ich in meiner Vika schreibe stimmt oder nicht.
„juristisch relevant“ ist einige Etagen zu hochgegriffen.
Tatsache ist, dass Branden sich gerade bei diesem Themaa regelmässig mit breitem Grinsen intellektuell geriert und dabei lediglich seine Nichtwissen auf diesem Gebiet demonstriert.
ich
finde es couragiert, wenn ein arzt mit den diagnosen seiner
standesgenossen kritisch umgeht.
Kritisch umgehen? Er wiederholt genau den Mist, den man in der Bildzeitung lesen kann, wo jeder hergelaufene Journalist denkt, dass er, wenn er über ADS/ADHS herzieht, sich als „Wissenschaftsjournalist“ etabliert.
Den Rest von dem Mist zu kommentieren, tu ich mir gar nicht
erst an.stimmt, das solltest du wirklich lassen.
Meinst du wirklich, dass irgendwas, was B. über ADS sagt, wirklich fundiert ist?
Zu seinen Aussagen könnte man eigentlich nur müde lächeln - wenn man nicht wirklich Betroffene kennen würden, die gegen diese Aussagen ankämpfen müssen.
Gruß
Elke
Hi,
nur eben da AD(H)S nicht so klar und und schon gar nicht leicht diagnostizierbar ist.
Hier kommt für mich einiges zusammen. Wir leben in einer Welt in der der Mensch zu funktionieren hat. Wenn also nun ein Kind ein Zappelphilipp ist, muss Abhilfe geschaffen werden. Und da ist man gleich bei schnellwirkenden Medikamenten. Ob eine schnelle Wirkzeit auch immer gut und gesund ist, sei mal dahingestellt. Und da das Kind auch einen Namen braucht, nennen wir die Diagnose halt AD(H)S. Doch was die Gründe für das z.B. hyperaktive Kind sind, wird beileibe nicht immer so sorgfältig ergründet.
Sehr viel mehr Menschen haben AD(H)S diagnostiziert und bekommen Medikamente wie Ritalin verabreicht, denn sie tatsächlich auch AD(H)S haben. Ein, zwei Generationen früher waren verhaltensauffällige Kinder im Schulunterricht eher die Ausnahme, heute hingegen sind sie eher die Regel. Soll daraus nun geschlossen werden, dass in den letzten Jahrzehnten auf einmal größtenteils Kinder mit Gendefekten geboren wurden? Ich hoffe nicht!
„Nach derzeitigem Forschungsstand (Sommer 2008) ist von einer multifaktoriellen Verursachung von ADHS auszugehen, also dem Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Bei ca. 50 % der darauf untersuchten ADHS-Betroffenen besteht eine genetisch bedingte Anormalität der neuronalen Signalverarbeitung im Gehirn.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerksamkeitsdefizit-…. Interessant fände ich zu erfahren wie hoch die genetisch bedingte Anormalität der neuronalen Signalverarbeitung im Gehirn bei Menschen ist, bei denen kein Verdacht auf AD(H)S besteht?
Ein anderer Aspekt ist für mich, dass ich den Menschen als etwas Ganzheitliches sehe. Körper, Geist und Seele sind mehr oder weniger gut verbunden, wirken wechselseitig bezugnehmend aufeinander ein. Wieso dann statt Medikamente wie Ritalin nicht das Kind / den Erwachsenen mit z.B. Psychotherapie behandeln? Übrigens, manche Menschen erzielten auch Erfolge mit alternativen Heilmethoden wie Kinesiologie, Homöopathie.
Wieso Ritalin verabreichen, vor allem was man von Nebenwirkungen und Folgen so liest, wenn es natürlichere und „gesündere“ Alternativen gibt?
Ciao,
Romana
Hallo!
Darf ich hier mal völlig unpolemisch nachfragen?
Wird ein bißchen lang, um die Nachfrage zu strukturieren.
Er wiederholt genau den Mist, den man in
der Bildzeitung lesen kann
Meinst du wirklich, dass irgendwas, was B. über ADS sagt,
wirklich fundiert ist?
Zu seinen Aussagen könnte man eigentlich nur müde lächeln -
wenn man nicht wirklich Betroffene kennen würden, die gegen
diese Aussagen ankämpfen müssen.
Ich kenne jetzt nicht B.s Gesammelte Aussagen, aber vermutlich sind solche dabei:
- AD(H)S ist keine eigenständige Krankheitsentität, sondern ein künstliches Sammelsurium, zusammengesetzt aus verschiedenen Problemkreisen, darunter wohl v.a. den gängigen Persönlichkeitsstörungen
- Die Ursache dieser Symptome, die als „AD(H)S“ zusammengefasst werden, ist (wenn schon) in der frühen Mutter-Kind-Interaktion zu suchen, nicht in irgendwelchen Neurotransmitter-Defiziten
- AD(H)S ist eine „Modediagnose“: schnell diagnostiziert, zu oft diagnostiziert, sie ist ein bißchen ‚stylish‘, man kann sich also ganz gut damit identifizieren, sie wird von der Pharmaindustrie gepusht, passt irgendwie gut zum Geist unserer Zeit
- Ich [damit meine ich Ärzte wie B.] diagnostiziere AD(H)S nicht, weil ich entsprechende Symptome wie Konzentrationsstörungen oder motorische Unruhe usw., wenn sie stark ausgeprägt sind, auch anderweitig einordnen kann, wenn sie nicht stark ausgeprägt sind, nicht für klinisch relevant halte
- Ich [ibid.] lehne die medikamentöse Behandlung von sog. „AD(H)S-Patienten“ idR ab, nicht aber eine psychotherapeutische Behandlung
- Für die psychotherapeutische Behandlung spielt bei meinen [ibid.] eingesetzen Verfahren die Diagnose AD(H)S ohnehin keine Rolle (außer für die Krankenkassen-Gutachten), weil die Behandlung deshalb sowieso kein bißchen anders abläuft
- Viele meiner [ibid.] Kollegen diagnostizieren unsauber, und wollen mit solchen Modediagnosen nur ein paar schnelle Euronen machen
Ich denke, dieses Raster dürfte wohl so ziemlich alle (einigermaßen sachlichen) Aussagen von B. zum Thema erfassen können - auch wenn er sie meist weit salopper formuliert.
- Welche dieser Aussagen sind einfach nur lächerlich?
- welche dieser Aussagen machen AD(H)S-Patienten öffentlich lächerlich (der Vorwurf von K)?
- Gegen welche dieser Aussagen müssen Betroffene ständig ankämpfen? Und wozu dieser Kampf?
Wohlgemerkt gibt es genug Ärzte, die hier ganz anderer Meinung sind als B. Wenn ein Betroffener also partout die Diagnose AD(H)S hören will, dann kriegt er sie m.W. auch irgendwann zu hören. Es besteht immer noch freie Arztwahl. Weshalb man sich aber partout auf diese Diagnose versteifen sollte, verstehe ich persönlich nicht.
Ein Betroffener aber, der evtl. dieser Diagnose ablehnend gegenübersteht, der kann m.E. froh sein, dass es (noch) eine gewisse Meinungspluralität innerhalb der Ärzteschaft gibt. Denn die Tatsache, dass B. der Diagnose AD(H)S ablehnend gegenübersteht, heißt ja nicht, dass er alle Leute heimschickt, die mit entsprechenden Beeinträchtigungen zu ihm kommen. Er verpasst ihnen halt ein anderes Etikett.
Wenn B. sich hier total verzerrt wiedergegeben fühlt, dann möge er bitte widersprechen. Mein Gedankenleser ist in Reparatur. Aber mir gehts sowieso nicht direkt um B. selbst, sondern eher ums Prinzip.
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