Halbtagsjob

Hallo zusammen,

ich habe „meinen Fall“ auch schon im Brett Existenzgründung etwas breiter getreten, aber meine konkrete Frage hier in diesem Brett bezieht sich auf einen Teilbereich daraus:

Ich arbeite z.Z. als Controllerin, Vollzeit, ziemlich gutes Gehalt, mit der Option auf Leiterin Finanz und Rechnungswesen (diesen Job hatte ich in der vorherigen Firma). Ich bin seit März diesen Jahres bei der neuen Firma, also noch in der Probezeit, danach (01.09.02) habe ich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende *ätz*

Ich bin hier eigentlich nicht sehr glücklich (aus verschiedenen Gründen), und gleichzeitig überlege ich, vorrangig aus privaten Gründen nur noch halbtags zu arbeiten.
Seit einiger Zeit grüble ich über folgende Probleme nach:

  1. Soll ich (während/nach der Probzeit?) hier einen Halbtagsjob beantragen? Bei Erfolg werde ich also weiter in dieser Firma arbeiten, wo ich mit diversen Dingen nicht so zufrieden bin, aber halbtags läßt es sich vielleicht leichter ertragen?
  2. Was ist, wenn sie nein sagen? Dan müßte ich mich woanders bewerben, aber aus dieser Position halbtags in einer neuen Firma? Oder erstmal Vollzeit und es dann dort später versuchen? Aber zusammen mit meiner langen Kündigungsfrist wird dann der Halbtagsjob noch ein ganzes Weilchen auf Eis liegen.
  3. Gibt es für mich mit meinem Background (Studium, Karriereleiter, Personalverantwortung etc.) überhaupt akzeptable Halbtagsjobs, z.B. in der Kostenrechnung, als Management-Assistentin o.ä.? Ich würde natürlich - und auch gern - zugunsten des Privatlebens zurückschrauben, aber das hat sicher auch irgendwo Grenzen.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu wirr ausgedrückt :frowning: Vielleicht gibt es ja Leute, die sich schon mal mit ähnlichen Gedanken befaßt haben und ich bekomme einfach ein paar Tips, um meine eigenen Gedanken „zu entwirren“ und mögliche Wege für mich zu finden.

Vielen Dank schon mal
Borja

Halbtagsjob - anders ausgedrückt…

  1. Gibt es für mich mit meinem Background (Studium,
    Karriereleiter, Personalverantwortung etc.) überhaupt
    akzeptable Halbtagsjobs, z.B. in der Kostenrechnung, als
    Management-Assistentin o.ä.? Ich würde natürlich - und auch
    gern - zugunsten des Privatlebens zurückschrauben, aber das
    hat sicher auch irgendwo Grenzen.

Ich habe beim Lesen gerade festgestellt, daß das ziemlich bescheuert und eingebildet klingt :frowning: Das soll es so nicht heißen, ich wollte damit nur meine jetzige Jobsituation beschreiben, einfach weil ich vermute, daß es für jemanden mit anderen Schwerpunkten, z.B. Buchhaltung, Einzelhandel o.ä., einfacher ist, auf halbtags umzusteigen. Sollte keinerlei Auf- oder Abwertung von irgend etwas sein.

Wollte ich nur noch anfügen, um Mißverständnisse zu vermeiden.

Grüssi
Borja

Hi Borja

Also zum Thema Kündigungsfrist:

Es gibt die Möglichkeit des auflösungsvertrags im beiderseitigen Einvernehmen… wenn dein Arb.geber halbwegs umgänglich ist gehts auch ohne. (ich musste 6 Monate abreiten, hat dem Verhältnis zw. mir und meinenm Ex-Chef nicht gut getan).

HH

Hallo zusammen,

ich habe „meinen Fall“ auch schon im Brett Existenzgründung
etwas breiter getreten, aber meine konkrete Frage hier in
diesem Brett bezieht sich auf einen Teilbereich daraus:

Ich arbeite z.Z. als Controllerin, Vollzeit, ziemlich gutes
Gehalt, mit der Option auf Leiterin Finanz und Rechnungswesen
(diesen Job hatte ich in der vorherigen Firma). Ich bin seit
März diesen Jahres bei der neuen Firma, also noch in der
Probezeit, danach (01.09.02) habe ich eine Kündigungsfrist von
3 Monaten zum Monatsende *ätz*

Was hälst du von einer 14tägigen Kündigungsfrist? (Falls du den Job machen wolltest)

Hallo Borja,

ich kanns mir nur schwer verkneifen nicht moralisch zu werden. Aber versuch doch mal den Weg über die Verlängerung der Probezeit. Sag deinem AG, daß du dir noch nicht klar ist, ob diese Stelle langfristig deinen vorstellungen entspricht. Will er das nicht, dann biete ihm an, daß er sich Ersatz für dich sucht und du solange weiterarbeitetes bzw. noch die Einarbeitung übernimmst.

Ich bin hier eigentlich nicht sehr glücklich (aus
verschiedenen Gründen), und gleichzeitig überlege ich,
vorrangig aus privaten Gründen nur noch halbtags zu arbeiten.
Seit einiger Zeit grüble ich über folgende Probleme nach:

  1. Soll ich (während/nach der Probzeit?) hier einen
    Halbtagsjob beantragen? Bei Erfolg werde ich also weiter in
    dieser Firma arbeiten, wo ich mit diversen Dingen nicht so
    zufrieden bin, aber halbtags läßt es sich vielleicht leichter
    ertragen?

Wenn du das in der Probezeit vorschlägst, wird sich dein Chef schlicht erbrechen, daß er sich bei der einstellung so täuschen konnte.

  1. Was ist, wenn sie nein sagen? Dan müßte ich mich woanders
    bewerben, aber aus dieser Position halbtags in einer neuen
    Firma? Oder erstmal Vollzeit und es dann dort später
    versuchen? Aber zusammen mit meiner langen Kündigungsfrist
    wird dann der Halbtagsjob noch ein ganzes Weilchen auf Eis
    liegen.

Entscheide doch mal eindeutig: Selbstädig oder nicht selbständig.
Aber langsam selbständig werden auf Kosten deiner Chefs, die bei der Einstellung von dir anderes Engagement erwartet haben, bzw. auf Kosten deiner Mitberweber, die ernsthaft einen Job suchen, um ihre Familie zu ernähren.

  1. Gibt es für mich mit meinem Background (Studium,
    Karriereleiter, Personalverantwortung etc.) überhaupt
    akzeptable Halbtagsjobs, z.B. in der Kostenrechnung, als
    Management-Assistentin o.ä.? Ich würde natürlich - und auch
    gern - zugunsten des Privatlebens zurückschrauben, aber das
    hat sicher auch irgendwo Grenzen.

Du bist für einen Halbtagsjob überqualifiziert. Und dieser Spruch mit dem Privatleben: Gib den Arbeitgebern noch mehr Argumente keine Frauen einzustellen, wenn dann sowas auf sie zukommt.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu wirr ausgedrückt :frowning:
Vielleicht gibt es ja Leute, die sich schon mal mit ähnlichen
Gedanken befaßt haben und ich bekomme einfach ein paar Tips,
um meine eigenen Gedanken „zu entwirren“ und mögliche Wege für
mich zu finden.

Ich hoffe nur du scheiterst nicht bei deiner „Selbstverwirklichung“. Der optimale Job für dich wäre „Frauchen“

sorry, bin wütend, weil so leute wie du einem immer die Jobs wegnehmen.

gruss
winkel

Was hälst du von einer 14tägigen Kündigungsfrist? (Falls du
den Job machen wolltest)

Hallo,

ich weiß nicht, was Du für Kündigungsfristen kennst, es gibt auch noch etwas zwischen 14-tägig und 3 Monaten. Als Arbeitgeber sind bei qualifizierten Jobs lange Kündigungsfristen verständlich, als Arbeitnehmer bieten sie Schutz bei betriebsbedingter oder krankheitsbedingter Kündigung, ansonsten können sie bei dem Wunsch nach beruflicher Veränderung auch hinderlich sein. Und soviel Toleranz sollte schon sein, auch den Wunsch nach einem beruflichen „Kürzertreten“ als persönlichen Veränderungswunsch zunächst zu akzeptieren.

Hallo Borja,

ich kanns mir nur schwer verkneifen nicht moralisch zu werden.
Aber versuch doch mal den Weg über die Verlängerung der
Probezeit. Sag deinem AG, daß du dir noch nicht klar ist, ob
diese Stelle langfristig deinen vorstellungen entspricht. Will
er das nicht, dann biete ihm an, daß er sich Ersatz für dich
sucht und du solange weiterarbeitetes bzw. noch die
Einarbeitung übernimmst.

Verlängerung der Probezeit über 6 Monate ist in Deutschland so nicht möglich.

Wenn du das in der Probezeit vorschlägst, wird sich dein Chef
schlicht erbrechen, daß er sich bei der einstellung so
täuschen konnte.

Weißt Du, ich habe hier eigentlich schon viel zu viel in dem Artikel geschrieben, aber vielleicht muß ich noch ein paar weitere Worte hinzufügen. Wieso kommst Du eigentlich gar nicht auf die Idee, daß ICH mich vielleicht nach wenigen Tagen/Wochen schon erbrechen mußte, weil ich mich so in der Firma getäuscht habe? Vielleicht war mein Artikel etwas mißverständlich, aber ich habe diesen Job nicht angenommen, um den Arbeitgeber ausnutzen und in der Probezeit zu sagen, ich will halbtags arbeiten oder wieder gehen, war alles nur Täuschung.
Ist Dir das noch nie passiert, daß sich Dinge in Deinem Leben verändern, die Du nicht jahrelang vorherplanen kannst und die Dich zu Veränderungen zwingen?

Entscheide doch mal eindeutig: Selbstädig oder nicht
selbständig.
Aber langsam selbständig werden auf Kosten deiner Chefs, die
bei der Einstellung von dir anderes Engagement erwartet haben,
bzw. auf Kosten deiner Mitberweber, die ernsthaft einen Job
suchen, um ihre Familie zu ernähren.

Ich denke, Du hast da mit irgend etwas ein persönliches Problem, und das tut mir leid. Aber bitte sei nicht unfair, denn Du kennst meine persönlichen Lebensumstände nicht und kannst nicht beurteilen, was wir zu unserer Existenzsicherung benötigen. Ich kenne w-w-w als Forum, in dem man seine Fragen, Gedanken und auch Unsicherheiten formulieren kann und faire Antworten bekommt. Unterstellungen, daß ich diese Arbeit nicht mit dem ernsthaften Willen angenommen habe, mein Bestes zu geben, sind unfair. Solltest Du das meiner Mail entnommen haben, frage bitt einfach vorher nach, anstatt hier auf Mißverständnissen basierend Deinen Frust herauszulassen.

Du bist für einen Halbtagsjob überqualifiziert. Und dieser
Spruch mit dem Privatleben: Gib den Arbeitgebern noch mehr
Argumente keine Frauen einzustellen, wenn dann sowas auf sie
zukommt.

Ich glaube, mit dieser Äußerung „qualifizierst“ Du Dich selbt genug.

Ich hoffe nur du scheiterst nicht bei deiner
„Selbstverwirklichung“. Der optimale Job für dich wäre
„Frauchen“

sorry, bin wütend, weil so leute wie du einem immer die Jobs
wegnehmen.

gruss
winkel

Weißt Du, wenn Dir immer solche „Frauchen“ wie ich die Jobs wegnehmen, frag’ Dich doch einfach mal, woran das liegt.
Sollte ich die Firma verlassen, wird der Posten ja frei, dann kannst Dich gern bewerben :wink:

B.

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Hallo Borja,

ich kanns mir nur schwer verkneifen nicht moralisch zu werden.
Aber versuch doch mal den Weg über die Verlängerung der
Probezeit. Sag deinem AG, daß du dir noch nicht klar ist, ob
diese Stelle langfristig deinen vorstellungen entspricht. Will
er das nicht, dann biete ihm an, daß er sich Ersatz für dich
sucht und du solange weiterarbeitetes bzw. noch die
Einarbeitung übernimmst.

Ich bin hier eigentlich nicht sehr glücklich (aus
verschiedenen Gründen), und gleichzeitig überlege ich,
vorrangig aus privaten Gründen nur noch halbtags zu arbeiten.
Seit einiger Zeit grüble ich über folgende Probleme nach:

  1. Soll ich (während/nach der Probzeit?) hier einen
    Halbtagsjob beantragen? Bei Erfolg werde ich also weiter in
    dieser Firma arbeiten, wo ich mit diversen Dingen nicht so
    zufrieden bin, aber halbtags läßt es sich vielleicht leichter
    ertragen?

Wenn du das in der Probezeit vorschlägst, wird sich dein Chef
schlicht erbrechen, daß er sich bei der einstellung so
täuschen konnte.

Hallo Winkel,
tut mir leid aber habe selten so einen Blödsinn gelesen. Was hat es damit zu tun sich bei einem Einstellungstermin zu täuschen, wenn man sich entweder verändert, oder seinem Leben eine neue Richtung geben will, oder in der Probezeit merkt, daß dies nicht der Job ist den man gesucht hat. Wozu ist die Probezeit denn da, wenn man seinen Job nicht „ausprobieren“ kann.

  1. Was ist, wenn sie nein sagen? Dan müßte ich mich woanders
    bewerben, aber aus dieser Position halbtags in einer neuen
    Firma? Oder erstmal Vollzeit und es dann dort später
    versuchen? Aber zusammen mit meiner langen Kündigungsfrist
    wird dann der Halbtagsjob noch ein ganzes Weilchen auf Eis
    liegen.

Entscheide doch mal eindeutig: Selbstädig oder nicht
selbständig.
Aber langsam selbständig werden auf Kosten deiner Chefs, die
bei der Einstellung von dir anderes Engagement erwartet haben,
bzw. auf Kosten deiner Mitberweber, die ernsthaft einen Job
suchen, um ihre Familie zu ernähren.

Auf Kosten der Chefs? Die Chefs die horrende Summen verdienen? Die an der Cote Azur Yachten haben? Die Mitarbeiter entlassen, um Ihre Gewinne zu steigern? Sach ma’ bist du Chef? Gibt es bei Dir nur Hop oder Top? Schwarz oder weiß? Schlimm, schlimm…

  1. Gibt es für mich mit meinem Background (Studium,
    Karriereleiter, Personalverantwortung etc.) überhaupt
    akzeptable Halbtagsjobs, z.B. in der Kostenrechnung, als
    Management-Assistentin o.ä.? Ich würde natürlich - und auch
    gern - zugunsten des Privatlebens zurückschrauben, aber das
    hat sicher auch irgendwo Grenzen.

Du bist für einen Halbtagsjob überqualifiziert. Und dieser
Spruch mit dem Privatleben: Gib den Arbeitgebern noch mehr
Argumente keine Frauen einzustellen, wenn dann sowas auf sie
zukommt.

Jetzt werden wir auch noch Chauvinistisch…
Aber die Richtung stimmt schon. Als wäre das ein Frauenproblem. ich denke auch schon seit längerem darüber nach mein Leben nicht mehr komplett dem Wohl der Arbeitgeber zu widmen. Ich arbeite um zu Leben und lebe nicht um zu arbeiten. Ich denke das sollte jeder für sich selbst ausmachen und niemand sollte sich anmassen darüber auch nur irgendein Urteil abzugeben.

Ich hoffe, ich habe mich nicht zu wirr ausgedrückt :frowning:
Vielleicht gibt es ja Leute, die sich schon mal mit ähnlichen
Gedanken befaßt haben und ich bekomme einfach ein paar Tips,
um meine eigenen Gedanken „zu entwirren“ und mögliche Wege für
mich zu finden.

Ich hoffe nur du scheiterst nicht bei deiner
„Selbstverwirklichung“. Der optimale Job für dich wäre
„Frauchen“

sorry, bin wütend, weil so leute wie du einem immer die Jobs
wegnehmen.

gruss
winkel

Ich denke den Gruß kannst du dir sparen. Wer so viel Frustration in eine unqualifizierte Antwort auf ein ernsthaftes Problem vom Stapel lässt kann sich diese Floskel auch noch sparen. Zumal hier der offene Chauvinismus unverpackt zu Tage tritt.
Wenn sich jemand jemand wie Borja Gedanken um sein leben macht und um seine Arbeit dann ist das tausenmal mehr wert als diese platten Sprüche, die zudem ziemlich dumm sind.
Die leute die Jobs vernichten sind eben die hochgelobten Arbeitgeber, denen ein menschenleben nur soviel zählt wie der Mensch eben an Humankapital Wert ist. Ich bin nicht gegen Arbeitgeber ich bin nur dagegen den Mensch eben auf Job und seinen dadurch resultiernden „Wert“ zu reduzieren.

Ich bin ebenfalls wütend über deine BILD-Zeitungsargumentationen.

Ohne Gruß

Klaus

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