Hallo Miteinander,

Wer kann mir weiterhelfen?
Vor 3 Jahren habe ich ein Kind bekommen. mein freund hat sofort die Vaterschaft anerkannt.
Ein paar Monate später hat er einen Gentest gemacht und dabei herausgefunden, dass er nicht der Erzeuger des Kindes ist. Ich hab ihm gebeichtet, dass ich vor der Schwangerschaft fremg gegangen bin.

Nun meine Frage:
Habe ich nach nun fast 3 Jahren noch die Möglichkeit den wahren Erzeuger meines Kindes auf Unterhalt zu verklagen? Welche Chancen auf Erfolg hätte ich und was müsste ich tun?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

hallo,
ich würde zum Jugendamt gehen,da bekommst du Unterhaltsvorschuss,und die kümmern sich auch um den Vater

lisa

hallihallo.
als erstes müßt ihr über gericht gehen, du und dein freund der das kind anerkannt hat. erst wenn das geklärt ist kannst du über gericht nen vaterdschaftstest machen lassen mit dem wirklichen erzeuger und dann erst kannst du von ihm unterhalt für dein kind bekommen. ich habe selbst die situation durch. ist zwar ein langwiriger prozeß aber es lohnt sich. vor allem für das kind ist es wichtig. ich bekomme zwar nur unterhaltsvorschuß da der leibliche vater nicht zahlt aber für das kind und dich selbst bringt es mehr ruhe und klarheit in die sache.

gruß yvi

Hallo Yvi,

vielen Dank für Deine Hilfe. Ja und eigentlich scheuen wir auch keinen langwierigen Weg. Das Problem bei der Sache ist nur einfach, dass Gerichtsverhandlungen immer öffentlich sind und auch bekannt gegeben werden. Dadurch würde über kurz oder lang auch unsere Familie und Freunde erfahren, was bei uns los ist. Dieses Risiko können wir leider nicht eingehen.

Wir bedanken uns trotzdem ganz herzlich.

Grüße Tina

sofort zum Jugendamt gehen und notfalls gerichtlich alles klären lassen. Wenn das Jugendamt Ihnen nicht weiterhelfen kann (will), sofort zum Familiengericht (b.z.w. Rechtsanwalt mit Familienrecht.
Natürlich können Sie den wahren Vater auf Unterhalt verklagen, Sie müssen es sogar, dass sind Sie Ihrem Kind schuldig! Wie sieht der Freund die Sache?
Gruss
Agnes

Hallo Agnes,

vielen Dank für Ihre Hilfe.
Also müssen tu ich gar nichts. Ich glaub auch nicht, dass mein Kind glücklicher wird, wenn sein Erzeuger, der übrigens nichts von dem Kind wissen will, monatl. Unterhalt überweist. Wir stehen finanziell ganz gut da.
Mir gänge es nur ausschließlich darum, dass der Erzeuger seinen Pflichten nachkommt und die Konzequenzen für seine Taten trägt.
Mein freund ist da anderer Meinung. Er findet es nicht gut die ganze Sache nochmal aufzurollen und er sagt, zu einem Fehltritt gehören immer 2 Menschen. Wären wir verheiratet gewesen, wäre ja auch automatisch er als Vater erklärt worden. Also ich stecke ein wenig im Zwiespalt. Dass ich irgendwann meinem Kind die Wahrheit sagen muss, ist mir klar.

Grüße Tina

Hallo Tina,
es war nicht böse gemeint mit „Sie müssen“. Nur dem Kind gegenüber müssen Sie wirklich (nicht weil das jemand sagt), sondern alleine des Kindes Willen. Wenn der leibliche Vater nichts von dem Kind wissen will (ich finde das um so besser, da das Kind hin und her gezogen wird). Meine haben auch keinen Kontakt zum leiblichen Vater. Aber wie Sie schon sagen,er soll für seine Taten gerade stehen. Auch wenn Sie finanziell sehr gut da stehen, legen Sie den Unterhalt gut an. Man weiss nie was noch alles kommt. Ich war 25 Jahre verheiratet, habe nie einen Cent Unterhalt bekommen, nur das für die Kinder und das musste ich auch noch pfänden lassen.
Wenn es Ihnen finanziell gut geht wäre meine Vorgehensweise so: ich würde einen Anwalt einschalten, denn das Jugendamt halte ich gar nichts von. Die versuchen immer wieder Kontakte zum Vater her zu stellen, aber an den Unterhalt da haben sie nicht geholfen. Ich musste alleine zum Gericht, da man mir nicht mal einen Beratungsschein ausfüllen wollte. Mein jetziger Mann hält immer zu mir und geht überal mit hin, aber wir haben die letzten Jahre viele bitterliche Tränen geheult. Bei seiner Tochter ist es das Gleiche, er zahlt und zahlt, aber angeblich will die Tochter keinen Kontakt, nur zu den Geburtstagen.
Fragen Sie den Anwalt, der soll das alles in der Hand nehmen, dem Kind brauchen Sie doch jetzt eh nichts zu sagen. Solange Sie das Geld nicht brauchen legen Sie es für das Kind an. Machen ein Testament und einen persönlichen Brief an Ihre Tochter in dem Sie ihr alles erklären können (für alle Fälle, wenn mal was passieren soolte, was niemand vorher weiss). So beruhigen Sie sich selber (was auch richtig ist) und ihr Freund wird das viellecht besser akzeptieren.
Wie sich Kinder entwickeln weiss man auch nicht, irgendwann kann es Ihnen Vorwürfe machen (gönne ich keinem, aber ist nicht selten). So haben Sie alles gemacht was möglich ist und das Kind hat auch eine schöne Summe zusammen, oder sollten Sie es mal brauchen, ist wenigstens was da. Ist wirklich nicht böse gemeint, aber sorgen Sie vor. Der Anwalt wird das schon so anonym wie möglich machen, dann haben Sie selber nichts mit dem Jugendamt zu tun.
L.G.
Agnes

Liebe Agnes,

genaugenommen haben Sie ja recht, dennoch habe ich meine Zweifel, ob dieser Schritt wirklich der Richtige ist. Der Erzeuger ist mittlerweile selbst Vater zweier Kinder und verheiratet. Er ist selbständig, hat seiner Familie ein Haus gebaut und stottert vermutlich dafür einen Kredit ab. Soweit ich weiß, führt er eine Glückliche Ehe. Außerdem ist er ein Mitglied des Stadtrates, kurzum, er hätte ne Menge zu verlieren und wir hätten wahrscheinlich einen erbitterten Kampf vor uns. Er wird sich weigern wo er nur kann und wird alles bis zum letztmöglichen Termin herauszögern. Es wird uns wahrscheinlich jede Menge Geld und Nerven kosten (Anwaltskosten, Gerichtskosten etc.).er wird schließlich keinen Cent mehr als den Mindestsatz Unterhalt zahlen…ich frag mich erstahft, ob es das wert ist?
Hinzu kommt außerdem, eine Gerichtsverhandlung ist immer öffentlich und wird auch auf diversen Aushängen bzw. Internet publik gemacht.
Sollten meine Eltern bzw. die Eltern meines Freundes davon erfahren (sein Vater war jahrelang bei der Stadt tätig) wäre das eine Katastrophe. Dieses Risiko können wir kaum auf uns nehmen.

Sie sehen, es ist ganz schön verstrickt…

Grüße Tina

ist alles sehr schwer, aber die Situation ändert sich, wenn die Kinder älter werden, Ihre Elter nicht mehr leben.
Sie wollen es ja Ihrem Kind irgendwann auch sagen. Wenn ich Kind wäre würde ich den Vater aber Feuer unterm Hintern machen. Ihr Kind ist genau so erbberechtigt wie seine aus seiner Ehe. Und wenn ich dann als 18-25 jährige Geld brauche und erfahre wer mein Vater ist, hätte meine Mutter in meinem leben nichts mehr verloren. Die sehen das nämlich so… um ihre ruhe zu haben soll ich auf mein Geld verzichten? Das tutn einer Mutter sehr weh. Mein Jünster wurde von seinem Vater aufgehetzt. Wir haben alles für ihn getan und er will nichts davon hören. Ihr habt nie Geld, immer immer…! Ich habe nur noch mich in den Schlaf heulen können. Das Kind weiss ja gar nicht das wir für meinen Ex die Schulden zurück bezahlen und jetzt glaubt er es auch nicht mehr. Wir haben zu lange geschwiegen. Nichts tut weher als vom eigenem Kind verachtet zu werden.
Ein Anwalt kann ihnen zumindest Wege zeigen die Sie gehen können, die auch am unauffälligsten sind.
Ihr Kind wird es sonst so sehen… um seinen Kindern nicht zu enttäuschen, nehmen SIe Ihrem eigenem Kind alles. Ich hatte auch nie im Leben mit so einer Reaktion erwartet, aber die kommt, leider!
Bis später, bin um 22:30 wieder da. Muss arbeiten um die Schulden zu zahlen, schwere körperliche Arbeit. Ich könnte ihn heute noch um die Ecke bringen.
Bis dann und überleg es wenigstens beim Anwalt eine Beratung zu machen. Der sagt nichts. hat Schweigepflicht!
L.G.
Agnes

Ja, ich geb Ihnen in allen Dingen Recht, aber ich denke es liegt auch ein wenig mit an der Erziehung, dass Kinder erkennen, dass Geld wesentlich weniger wert ist, als eine intakte Familie.
Das schlimme ist, dass ich meinen Freund mit meinem Betrug damals sehr sehr verletzt habe. Dennoch liebt er mich und unser (mein) Kind absolut bedingungslos.
Ich habe vermieden meinen damaligen Fehltritt die letzten 2 Jahre anzusprechen. Gestern Abend sprach ich dann das Thema mit dem unterhalt an und er reagierte zwar sachlich, aber dennoch angeschlagen, traurig-verhalten.
Ich habe Angst davor, wenn ich die Sache jetzt durchboxe, ob unsere Beziehung dem stand hält.
Ich würde so viele Menschen verletzen…vielleicht eine Familie zerstören …und das alles wegen Unterhalt?
Ehrlich gesagt überlege ich sogar, meinem Kind niemlas etwas zu sagen. Ich habe dem Erzeuger sofort bescheid gesagt, nachdem ich wußte, dass er der vater ist, aber er wollte nichts davon wissen. ich hab Ihm Bilder geschickt, ich hab ihm immer wieder was von seinem Kind erzählt, er wollte nichts davon hören. Er streitet ab, dass er überhaupt der Vater sein könne.
Was wenn mein Kind erfährt, dass sein echter Vater nichts von ihm wissen, dass er sogar abstreitet, das es von ihm ist. Wie fühlt sich dann mein Kind? Wenn es erfährt, dass es noch 2 Halbgeschwister hat, aber diese nie kennenlernen darf, weil es sein Vater verbietet? Wie geht es dann meinem Kind? Soll ich das meinem Kind antun? Soll ich mit der Ehefrau des Erzeugers reden?

Ich hab keine Ahnung was das Richtige und was das Falsche ist.
Ich denke, mein Freund würde schon aktzeptieren, wenn ich einen Anwalt einschalten würde, aber er würde mich mit Sicherheit nicht unetrstützen.

Wer kann mir weiterhelfen?

Vor 3 Jahren habe ich ein Kind bekommen. mein freund hat
sofort die Vaterschaft anerkannt.

Ein paar Monate später hat er einen Gentest gemacht und dabei
herausgefunden, dass er nicht der Erzeuger des Kindes ist. Ich
hab ihm gebeichtet, dass ich vor der Schwangerschaft fremg
gegangen bin.

Nun meine Frage:

Habe ich nach nun fast 3 Jahren noch die Möglichkeit den
wahren Erzeuger meines Kindes auf Unterhalt zu verklagen?
Welche Chancen auf Erfolg hätte ich und was müsste ich tun?

Den richtigen Vater auf Unterhalt und Vaterschaftstest einklagen. Unterhalt wird ab dem Monat der Klage zählen.

Danke für die Antwort, aber ich habe jetzt mal weiter geforscht und erfahren, dass ich den Unterhalt nicht mehr einklagen kann. Wenn man weiß wer der vater ist, hat man 2 jahre Zeit den Unterhalt einzuklagen. Läßt man diese Zeit verstreichen und der „Nichtvater“ fechtet die Vaterschaft innerhalb dieser Zeit nicht an, hat man keine Chance mehr.
Die einzige Möglichkeit ist, dass die Tochter, sobald sie volljährig ist, die Vaterschaft anfechtet.

ich würde auch auf gar keinem Fall mit seiner Frau reden. Mit keinem, einfach nur einen Anwalt die Sache erzählen. Denke Sie weiter, es muss nicht in ertser Linie um Geld gehen. Was, wenn Sie und ihr Mann (was man nie annehmen soll, aber es kann immer und jeden treffen) tötlich verunglücken?
Wenn ihr Kind wie es öfter üblich ist Blut, oder Organe braucht. Die leiblichen Eltern sind die besten Spender.
Ich sehe in die Person keinen Vater, er ist der Erzeuger, nicht mehr!
Der Papa ist ihr Mann, dass sollte ihm doch auch klar sein. Trotzdem weiss man nicht die Wege die man noch gehen wird. Normal ist es ja auch nicht einen Vaterschaftstest machen zu lassen. Das er die Sache nicht vergessen hat sieht man an seiner Reaktion.
Es ist aus ihrer Sicht keine Erinnerung daran, aber die Person die betrogen wird malt sich immer wieder die schlimmsten Bilder aus.
Eine Freundin von mir ist adoptiert, hat selber zwei Kinder ( leider beide behindert). Die Eltern haben es ihr gesagt und sie hat sofort den Kontakt zu ihnen abgebrochen, zumal sie ihr auch nicht sagen konnten wer ihre richtigen Eltern sind. Das ganze kam durch einen blöden Zufall raus, da sie Krankenschwester war und ihre Eltern sich beide kurz hinter einander einer OP unterziehen mussten. Da sie weder die Blutgruppe vom angeblichem Vater, noch von der Mutter hatte war die Sache klar. Das ganze ist über 10 Jahre her und ihre Eltern haben immer gut für sie gesorgt, es ist sogar ein Haus im Hintergrund. Sie hat ihre richtige Mutter gefunden und sie verstehen sich wie Freundinnen.
Die Eltern kommen nicht darüber hinweg, sie kennen nicht mal die Enkelkinder.
Oder was ist wenn wie so oft der blöde Zufall immer dann eintritt, wenn es niemals sein soll. Die Tochter kommt mit ihrem Freund nach Hause… dieser ist ihr Halbbruder…??? Es darf auf keinem Fall verheimlicht werden. Für den Falle Ihres Todes muss bei einem Anwalt was hinterliegen.
Jetzt stellt man sich die Situation nicht weiter vor, ist ja alles noch so lange hin. Aber leider vergeht die Zeit so schnell und man steht vor der Situation. Es ist in jedem Falle besser vorher in aller Ruhe mit dem Kind zu reden, als wenn es plötzlich schnell und in Hektik geschehen muss, da der Vater aus irgend einem Grund seinem Kind helfen muss.
Sie haben es Ihrem Freund sagen müssen, hat der Vater jemals gefragt wie es weiter geht.
Er wird 100% irgendwann dieses seiner Frau sagen müssen, auch Ihnen soll es egal sein. Das ist nicht Ihre Sache, Sie haben genug Ängste und Sorgen.
Ich weiss wie es in einem kleinem Ort ist, ich wohne selber in einem kleinem Ort. Nur wenn Ihr Kind erwachsen ist und es erfährt, werden Sie die böse sein. Es wird keiner sagen, mein Gott, die hat es alles aus Rücksicht gemacht. So nun werde ich erst mal schlafen. Wir hören.
L.G.
Agnes

Eine sehr interessante Situation.

Hier kann nur ein Anwalt wieterhelfen, ich selber weiss es nicht.

Gruss

Hallo madras08,

ja die Möglichkeit besteht.

Nur es wird ein harter Kampf.

Die Geburtsurkunde muss umgeschrieben werden, es ist aber fraglich ob der wahre Vater es anerkennnt.

Sehr wahrscheinlich folgt ein 2ter Test. Bitte nehmen Sie sich einen Familienrechtsanwalt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

mfg

Angela06

Hallo Angela,

ja, ich sehe es auch so. Wenn, dann würde es ein harter Kampf werden und bin mir nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung wäre.
Erfahren wird es mein kind früher oder später wahrscheinlich auf jeden Fall, aber ob man womöglich eine andere Familie deswegen zerstören sollte?
Es ist auf jeden fall eine Entscheidung, die ich nicht in ein paar Stunden treffen kann.
Man muss das Für und Wieder gut bedenken glaube ich.

Hallo Agnes,

ja, stimmt, Sie haben mit all Ihren Bedenken recht und all diese Sachen sind auch mir durch den Kopf gegangen und genau deswegen habe ich auch überlegt, die ganze Sache anzufechten.
Sicherlich, weiß man nie, wie sich die Zeiten verändern werden, aber im Moment sind wir gut abgesichert, dass im Falle des Todes meines Partners(nur als Beispiel) wir uns trotzdem keine Gedanken machen müßten, also finanziell zumindest nicht. Was Organspende etc. angeht, da kann es ja auch trotzdem sein, dass derErzeuger, trotz zahlender Teil, nicht spenden würde (was auch ganz realistisch ist). Von dem her, fällt dieser Punkt also auch raus. Was das Erbe angeht, nun, unser Kind soll lernen, dass geld nicht vom Himmel fällt, sondern von vielen Menschen hart erarbeitet werden muss. Ich möchte nicht, dass es Geld von einer Familie bekommt, die es vielleicht nie kennengelernt hat. Das wäre hinterhältig und unsozial der anderen Familie gegenüber.

Ich finde es wirklich super von Ihnen, dass Sie sich solchen Gedanken um meinen Fall machen. Sie haben mir sehr geholfen bei allem, was man bedenken sollte und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zu dem Punkt, dass ich eine Vaterschaftsklage nur machen würde, um diesem Mann klar zu machen, dass mein Kind, auch sein Kind ist. Es geht mir nicht ums Geld, es geht mir darum, dass wenn mein Kind groß genug ist und ich ihm die Wahrheit sagen muss, es auch einen Beweis hat.

Aber ob es wert ist, für diesen Beweis, so einen Weg zu gehen, tausende von Euros zu zahlen, eine Familie zu zerstören, evtl. unsere Eltern zu enttäuschen, vielleicht auch unsere Familie zu zerstören…etc…da bin ich mir gar nicht sicher.

ganz ehrlich, ich würde das auch nicht machen. Aber für alle Fälle würde ich einen Anwalt meines Vertrauens auf suchen. Man braucht nicht mal einen Vaterschaftstest zu machen. Es reicht doch, wenn er den Namen hat, für alle Fälle.
Ich habe auch ein Testament gemacht, dass meine Kinder das Haus bekommen und die Stieftochter nicht denen Schwierigkeiten machen kann. Wo viel Geld sitzt die wollen immer noch mehr.
Das Haus ist mein Elternhaus und ich habe dieses schuldenfrei von meiner viel zu früh verstorbenen Schwester geerbt (qualvoll mit 37 an Krebs erstickt). Mein Mann will auch nicht das es aus der Familie raus kommt.
Leider müssen wir aber noch viel Geld zahlen, um die Schulden meines Ex ab zu zahlen. Ich bin jetzt 51 und muss Vollzeit mit arbeiten gehen, kann mich am Wochenende nicht mehr bewegen, so weh tut mir alles. Fast jedes zweite Wochenende muss ich auch noch arbeiten, mein Mann auch. Lieber Weise setzt mein Chef mich immer bei der gleichen Schicht ein wie mein Mann hat. Die Nachtschichten sind auch sehr hart. Und wir bekommen hier mit, dass mein Ex jeden Tag in der Kneipe liegt, dort lecker esssen geht und sich den Arsch volllaufen lässt.
Er hat bei der Insolvenz gelogen und betrogen, aber die sagen nichts, obwohl wir eine Anzeige gemacht haben. Er wird seine Restschuldbefreiung wohl bekommen. Ich kann immer mehr verstehen, wenn die Leute durchdrehen und Sachen machen, die man sich nie vorstellen würde.
Jetzt hat er den Unterhalt seit Oktober nicht bezahlt und ich musste eine Pfändung beantragen.
Bei der Tochter meines Mannes ist es so, dass wir immer mehr Unterhalt zahlen müssen (zur Zeit 400 Euro) und die hat es bestimmt nicht nötig, die hat jetzt schon ein Haus. Die Mutter kennt die Sachbearbeiterin und wir müssen sogar unsere Kontoauszüge vorlegen. Die bekommt sie alle zugeschickt. Die Unterlagen meines Ex bekommen wir nicht zu sehen, da heisst es aus Datenschutzgründen. Man könnte wirklich manchmal durchdrehen. Wir ermöglichten immer die Kinder das alles nicht anmerken zu lassen, aber sie haben es gemerkt. Zu allem Überfluss wurde der Ältere 21 im Mai letzten Jahres brutal zusammen geschlagen, ohne Grund. Er ist sofort zur Uniklinik Münster zur Not OP gebracht, ich wurde in der Firma ausgerufen. Letzte Woche hatten wir die Gerichtsverhandlung. Der Täter bekommt zwei Wochen Arest, und muss seine Ausgaben und auch Schmerzensgeld zahlen.
Nur was hat mein Sohn davon, der Ist so alt wie er, hat aber die ausbildung abgebrochen und ist aus der 8 Klasse aus der Schule gekommen.
Er hatte alleine 2000 Euro an Ausgaben für Therapien. Jetzt war er drei mal zur eine Psychologin, was ihm sehr gut tut. Nur 50 Euro pro Sitzung kann er nicht zahlen und vom Täter wird er wohl nie einen Cent sehen.
Das Leben ist halt sehr ungerecht. Ich habe einen sehr lieben netten Mann, der alles für uns macht und wenn dann noch die Mutter kommt und nimmt uns das Geld weg und der Vater zahlt nicht seinen Unterhalt (er wollte den Jungen mit 13 zur Adoption frei geben, damit er nicht zahlen muss). Jetzt hat er einen Beruf wo er gut verdient, aber doch alles wieder ausgeben muss für seine Gesundheit. Man hat ihm auch das Schreiben gegeben, indem sein vater ihm zur Adoption freigeben wollte. Man kann schon an seine grenzen Stossen.
Sie sehen, dass Leben geht manchmal harte Wege. Schon aus dem Grunde gehen Sie zum Anwalt. Sie brauchen doch auch nichts unternehmen. Wenn Ihr Kind das später will, dann lassen Sie es. Die müssen das verarbeiten, jeder so wie es ihm möglich ist.
Alles Liebe
Agnes

Hallo,zunächst muß der leibliche Vater das Kind anerkennen.Das heißt,ein Vaterschaftstest muß gemacht werden.Dann ist der beste Weg zum Jugendamt und eine Beistandschaft einrichten,die sagen dir alle weiteren Schritte und ob du auch Aussicht auf Erfolg hast.
Alles Gute

Hallo madras08,

wie ist die Lage zur Zeit bei Ihnen zu Hause?

Haben sie mit ihren Lebenspartner geredet?

Wie hat er reagiert?

Dies sollte bei der Entscheidung helfen.

Mfg

Angela06