Ich hatte 2005 beim schwimmen einen Tritt vor den Kopf bekommen und hatte danach öfters auftretende heftige Kopf-/Nackenschmerzen.
Mein Hausarzt hat mich darauf hin zum Orthopäden geschickt. Der hat dann meinen Kopf ein paar mal gedreht, woraufhin es heftig geknackt hat.(Manipulation?)
Er meint, dass ich eine Halswirbelsäulenblockierung hatte. Und das die jetzt öfters auftreten kann. Jetzt hab ich ein paar Fragen dazu und hoffe, das mir hier weitergeholfen werden kann.
1.) Ist das jetzt wirklich so, dass die öfters auftritt?
Hab öfters Probleme mit den Nacken und auch ab und zu die gleichen Kopfschmerzen.
2.) Hab beim nachlesen gefunden, dass bei nem Eingriff e eine Gefässdissektion auftreten kann. U.a. mit diesen Symptomen
"Symptome einer Gefäßdissektion können sein:
heftige Nacken-Hinterkopf-Schmerzen (oft reißend oder stechend)
pulsierendes Ohrensausen (Tinnitus)
flüchtige Lähmungen
akute Sehstörungen mit Doppelbildern, „Bilderlaufen“
Schwindel, Übelkeit und Erbrechen
unterschiedlich große Pupillen, evtl. Herbhängen eines Augenlids"
also ich habe öfters so ein stechen im Hals was ziemlich heftig ist.Ab und zu so ein hohes fiepsen im Ohr. Und mir ist erst nach dem Eingriff wirklich aufgefallen das meine rechte Pupille größer ist als meine Linke.
Sollte ich deswegen nochmal zum Arzt gehen?Ich möchte jetzt nicht dahin laufen und dann gesagt bekommen, dass das alles normal ist.
Ist sowas gefährlich?
kann hier leider nicht so fundiert auf deine Fragestellung antworten.
Nur meine eigenen Erfahrungen mitteilen.Hatte/habe selber Probleme mit Wirbelblockaden im ges.Rückenbereich wegen langjähriger einseitiger Belastungen.Die meisten Orthopäden beschränken sich auf das klassische Einrenken,was aber die Instabilität eher fördert.
Von dem Risiko Gefässdissektion im HWS-Bereich habe ich auch schon gehört.
Ich würde das nicht so oft machen lassen.Vielleicht wendest du dich gleich an einen erfahrenen Physiotherapeuten/Krankengymnasten.Die haben meist ein größeres Repertoire,wie man solche Probleme langfristig durch mobilisierende u. stabilisierene Übungen wieder in den Griff kriegt.Alternativ gäbe es noch die Dorn-Therapie,bei der die Wirbel schonend,durch Massage-Technik, wieder in die richtige Position gebracht werden.Informiere dich einfach mal.
mein Rat wäre ein sehr guter Orthopäde oder Sportmediziner. Auch Shiatsu ist sehr zu empfehlen. Blos nicht wieder mit Schmerzen oder Knacken „einrenken“ lassen. Da treten meist mehr Schäden auf als das Hilfe geleistet wird. Also erstmal mit röntgen oder CT klären lassen, wo das Problem sitzt und ob schon Schäden an Bandscheiben, Nervenbahnen oder Knochen vorhanden sind.
Auf längere Sicht hilft der Gang ins Sportstudio mit gut ausgebildeten Personal. Dort lernst Du entsprechend Deiner jetzigen Möglichkeiten die Muskulatur aufzubauen, denn die Knochen werden durch Sehnen und Muskeln gestützt, sind diese schwach … kannst Du selber denken - oder?
Wenn Du weißt wie es richtig geht, kannst Du die Übungen dann auch zu Hause machen.