Handyverbot an Schulen

Hallo,

du, stell dir vor die Armbanduhr ist schon erfunden worden,
auf der kann man auch schauen, zur Not hat vielleicht sogar
ein Mitschüler sowas.

Ja, meisten bin ich der einzige.

Außerdem gehts nicht nur um Handyfilmchen, egal welcher Art,
um Störungen durch Klingeltöne im Unterricht, durch die
Ablenkung im Unterricht, weil mal wieder jemand eine SMS
bekommt oder schreibt. Früher wars noch üblich anderen
Lösungen in Klassenarbeiten mal kurz zu schicken, heute gehen
einige gleich ins Internet und suchen nach der passenden
Lösung.

Dafür gibt es ja im SchulG bereits eine Regelung, die dan die wegnahme von Gegenständen erlaubt, und in solchen Fällen halte ich das auch für angebracht.

Warum soll ein Lehrer oder eine Schule dies akzeptieren? Warum
soll ein Lehren was weiss ich wie oft Schüler darauf
hinweisen, dass das Handy nun aber nicht benutzt werden soll?

Wers nach einem mal nicht im guten nicht versteht, versteht es sich wenn das ding weg ist.

Solche Massnahmen mussten leider an den Schulen durchgeführt
werden, da es zur Normalität wurde, dass die Schüler permanent
diese Dinger im Unterricht nutzten. Selbst bei meiner
nachträglichen Ausbildung war es kaum möglich einen sinnvollen
Berufschulunterricht durchzuführen. Also musste halt die
dementsprechende Schulordnung her.

Nein, so eine SO braucht es nicht. Alle Probleme können ja schon mit den Rechten aus übergeordneten Gesetzten gelöst werden.

Und meines Erachtens nach spricht auch nichts dagegen das
Handy den Eltern auszuhändigen. Sollen sie ruhig wissen was
ihre Kids in der Schule so treiben.
Vielleicht hilft es ja nach dem 2 oder 3 Mal
Handy-durch-Eltern-abholen was.

Das ist z.B. der punkt der mich am meisten interesiert. Das Handy ist ja nicht Eigentum der Eltern, von daher wäre ich mir nicht so sicher, ob diese Regelung rechtens ist. Wenn man die Eltern informieren will, geht das auch anders.

Also richtet euch nach den Schulregeln. Auch wir sind ohne
Handys groß geworden und leben noch.

Ja, das habe ich jahrelang geschaft. Ich habe aber den Eindruk, dass hier nicht ganz durchkommt um was es mir geht. Über den Sinn des Verbotes kann man sich ja, wie man hier sieht, streiten. Aber das interesiert mich eigentlich nicht. Mir geht es mehr darum, ob es Juristisch erlaubt ist sowas überhaupt durch eine Hausordnung zu Regeln. Man könnte ja auch in die SO schreiben, das jeder der z.B. seine Hasuaufgaben nicht macht erschossen wird. Da das durch andere Gesetzt untersagt ist, wollte ich nur wissen wie das denn bei anderen sachen aussieht.

Hallo,

Hallo

Hier in der Diskussion geht es doch in erster Linie über das
Für und Wider der Nutzung

Ja, leider schon, aber das wollte ich eigentlich nicht wissen. Mir gings halt nur ums Rechtliche und nicht ob das auch sinnvoll ist.

(seltsam, dass die Menschheit bisher
überlebt hat, obwohl es in der überwiegenden Zeit der
Menschheitsgeschichte kein Handy gab).

Ja, ist schon komisch.

Sollte man etwas die Schulordung so auslegen, dass zwar die
Handynutzung verboten ist, aber das auf die Uhr schauen
erlaubt ist, das Filmedrehen und -gucken ebenfalls erlaubt ist
(m.E. nach ein Fluch des Handys, denn nicht das Handy
ermöglicht die Ergreifung von Gewalttätern, sondern setzt eher
den ersten kausalen Grund für die Gewaltvideos, die
selbstgedrehten)?

Gewalt in der Schule gab es ja nun auch schon bevor es Handys gab. Der vorteil bei Gewalt die gefilmt wird, ist halt das die Polizei leichtes spiel hat. Von daher sind diese Videos eigentlich nich Soooo schlecht.

Ich muss sagen, dass es mich
selbst bei den „erzogeneren“ Erwachsenen bei Besprechungen und
ähnlichem nervt, wenn irgeneiner eine SMS absetzt oder meint
ausgerechnet jetzt telefonieren zu müssen.

Ja, bei sowas muss das wirklich nich sein. Auch im unterricht, brauch man kein Handy.

Nebenher… nicht nur in der Markenkleidung gibt es eine
Konkurrenz, auch im Handymodell oder im Klingelton.
Ich denke, das grundsätzliche Verbot ist durchaus berechtigt.
Und bei einem evtl. Amokläufer kann auch ein kurzfristig
ausgeschaltetes Handy schnell zum Leben erweckt und ein Notruf
abgesetzt werden.

Das ist zumindest schonmal ein besseres beispiel als der Brenende Chemiraum. Aber ob das dann noch hilft ist fraglich…
Gruss

http://dejure.org/gesetze/StGB/184.html Kannst du ja mal
überlesen und dann verstehst du vlt, warum das deine Schule
nicht so gut findet, bzw. unterbinden muss. Sollte aber
eigentlich keine sonderlich neue Erkenntnis sein…

Ne, ist keine neue erkenntnis, aber es gibt ja auch schüler die 18 oder älter sind, und die haben auch nicht alle duzende GB Pornos auf ihren Handys. Offengesagt habe ich noch nie erlebt, das jemand in der Schule sowas geguckt hat. Aber das ist nur meine Meinung und darum geht es ja nun nicht.

Grüße

Und damit verstößt er gegen die Schulordnung! HANDYVERBOT!
Völlig egal ob er in der Pause telefoniert, nach der Uhr
schaut oder Musik hören will.

Das ist der Punke. Darf man sowas den überhaupt verbiten bzw. in einem solchen Ausmaß? Man kann ja nicht Bundesgesetze mit einer Hausordnung aufheben. Sonst könte man ja in seiner eigenen Hausordnung festlegen, das man jeden der auf dem Grundstück ist erschissen darf. Zwar etwas übertrieben, aber das beispiel zeigt was ich meine.

Ob, was und wie lange etwas einbehalten werden darf wurde hier
schon mehrfach diskutiert. Einfach mal das Archiv durchsuchen
oder Tante Googel fragen… Das hilft ganz oft! =)

Gut, das mag sein, aber mal ehrlich: Das Archiv hier ist schei**. Jeden beitrag bokmmt man einzelt angezeit, und nicht einfach nur den Tehmen baum. Das sollte man villt. mal überarbeiten. Und bei Googel finde ich wahrscheinlich nur irgentwelche dikusionen, die völlig frei von Juristischer richtigkeit sind. Ich frage grad hier, weil man meisten Juristisch wertvole antworten bekommt. Das ist in anderen Foren nicht so. Leider muss ich sagen, das ich hier auch nur wenige antworten gesehen habe die sich mit dem Thema beschäftigen.
Gruss,
LG

naja, der vergleich mit dem erschießen ist etwas weit hergeholt.

Beim Handyverbot wird niemand geschädigt!

Gegenfrage: Warum beschweren sich die Schüler denn nicht über ein Alkoholverbot?! Das besteht seit Jahren und ist gem. deiner Aussage ja nicht rechtens!

Wer hat denn einen Schaden bei der Einhaltung des Handyverbotes?

Und es gibt defakto keinen Grund für eine Aufhebung oder Ausnahme! Alleine schon die Tatsache, dass man sich diese Frage vor 5 Jahren noch garnicht gestellt hatt/konnte hebt alle Argumente auf.
Damals kontne auch alle ohne Handy…

greetz und schönes Wochenende!
Samy

PS: Zur Qualität der Beiträge oder des Archives sage ich nüx! =)

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naja, der vergleich mit dem erschießen ist etwas weit
hergeholt.

Das sollte ja auch nur ein Beispiel sein, um zu verdeutlichen um was es geht.

Beim Handyverbot wird niemand geschädigt!

Aber auch nicht geschützt.

Gegenfrage: Warum beschweren sich die Schüler denn nicht über
ein Alkoholverbot?! Das besteht seit Jahren und ist gem.
deiner Aussage ja nicht rechtens!

Das verbot von Alkohol, ist ja teilweiße schon im Jugendschutzgesetz geregelt, ist also rechtens. Das verbot von Handys ist aber nicht durch ein Gesetz gerechtfertigt. Außerdem: Schüler beschweren sich über ein alkohl verbot. Ob das sinvoll ist dikutieren wir besser nicht. Das ist ja jetzt schon ein Mamut Thema hier :smile:

Wer hat denn einen Schaden bei der Einhaltung des
Handyverbotes?

Schüler denen das Handy abgenommen wird, ohne das er den Schulbetrieb gestört hat. Die Eltern die einen Verdienst ausfall haben weil sie das Handy baholen müssen. Oder beser: Wer profietiert denn davon (Obwohl das nicht das Tehma ist)?

Und es gibt defakto keinen Grund für eine Aufhebung oder
Ausnahme! Alleine schon die Tatsache, dass man sich diese
Frage vor 5 Jahren noch garnicht gestellt hatt/konnte hebt
alle Argumente auf.

Hebt denn die Tatsache das mann sich vor 1000 Jahren noch keine fragen bezüglich Schusswaffen gestellt hat auch alle argument für das WaffG auf?

Damals kontne auch alle ohne Handy…

Die Zeiten ändern sich eben. Ich sage ja auch nicht das wir alle sterben ohne Handy, es geht mir halt nur aus reinem interesse um die rechtfertigung des Juristischen aspektes.

greetz und schönes Wochenende!

Dir auch.

Hallo,

Ne, ist keine neue erkenntnis, aber es gibt ja auch schüler
die 18 oder älter sind, und die haben auch nicht alle duzende
GB Pornos auf ihren Handys.

m.E. geht es hier vielmehr um die Anwesenheit von einer Überzahl an Minderjährigen.

Grüße

Hallo,

Gewalt in der Schule gab es ja nun auch schon bevor es Handys
gab. Der vorteil bei Gewalt die gefilmt wird, ist halt das die
Polizei leichtes spiel hat. Von daher sind diese Videos
eigentlich nich Soooo schlecht.

Damit schießt du ja den Vogel ab - das meinst du net wirklich ernst, oder?

Grüße

1 „Gefällt mir“

es interessiert keinen ob 18+ Schüler 500gb Pornos tauschen und sich auf dem Klo einen runterholen,ABER Schüler unter 18 Jahre kriegen die Filme dann so oder so irgendwie von den 18+ Schülern,sehen und erleben dadurch eine gestörte Sexualität und Sexualentwicklung…
Würde die Schule sowas auch nur ansatzweise durchgehn lassen wäre sie vll verklagewürdig und sorry aber sämtliche Schüler mit Pornos sollten angezeigt werden.Denn wenn etwas nicht durch milde Worte und Einsicht durchgesetzt werden kann muss es mit Gewalt durchgesetzt werden,denn milde ist bei vielen Personenkreisen ein Zeichen von milde…und wenn Eltern keine Zeit haben für ein Gespräch mit dem Rektor wegen eines Handys wird dem Schüler vll klar dasses ein Handy ist und nicht der Mitttelpunkt der Erde

Und die weitergabe von nicht Jugendfreien inhalten ist ja schon durch das StGB verboten. Also ist eine weitere Regelung gar nicht nötig.

es interessiert keinen ob 18+ Schüler 500gb Pornos tauschen
und sich auf dem Klo einen runterholen,ABER Schüler unter 18
Jahre kriegen die Filme dann so oder so IRGENDWIE

Richtig, in der Regel aus dem Internet.

Schülern,sehen und erleben dadurch eine gestörte Sexualität
und Sexualentwicklung…

Naja, das ist ja nun ein anderes Thema. Ich denke nich, dass jemand an seinem 18 Geburtstag so viel anders ist als einen Tag vorher. Aber das hat ja nicht so direkt was mit Recht zu tun.

Würde die Schule sowas auch nur ansatzweise durchgehn lassen
wäre sie vll verklagewürdig und sorry aber sämtliche Schüler
mit Pornos sollten angezeigt werden.

Wiso? Der besitz von pronographi ist doch nicht verboten. Und wer meint sich sowas anzugucken, soll es ruhig machen.

Denn wenn etwas nicht
durch milde Worte und Einsicht durchgesetzt werden kann muss
es mit Gewalt durchgesetzt werden,denn milde ist bei vielen
Personenkreisen ein Zeichen von milde…

Ja, milde ist mild. Das macht sinn.

und wenn Eltern keine
Zeit haben für ein Gespräch mit dem Rektor wegen eines Handys
wird dem Schüler vll klar dasses ein Handy ist und nicht der
Mitttelpunkt der Erde

Der Rektor hat doch für sowas gar keine Zeit. Und wer sein Handy für den Mittelpunkt der Erde hält, dem sollte man so schnell wie möglich professionele Hilfe anbieten. Ich denke da sind wird uns einig.

Schönen abend wünsche ich noch.

Damit schießt du ja den Vogel ab - das meinst du net wirklich
ernst, oder?

Naja, ernst schon, aber wohl nicht so wie du es scheinbar verstanden hast. Also mal ausführlich:
Gewalt gab es schon immer in Schulen. Schüler gegen Schüler, Lehrer gegen Schüler. Letzteres ist zum glück seit einiger Zeit verboten. Gewalt unter Schüler gibt es immer noch. Eine kleine Schlägerrei, bei der niemand ernsthaft verletzt wird ist ja vielleicht nicht mal so schlimm. Gewalttaten, bei dennen Menschen ernsthaft verletzt werden und beraubt werden (Happy Slapping genant wenn ich mich nicht irre) gab es frühr sicher auch schon.

Wenn man dann zu polizei ging, haben alle einheitlich ausgesagt von nichts zu wissen. Keine Beweiße, keine verurteilung, keine Hilfe für das Opfer.

Wenn die Tat jetzt aber gefilmt wurde, können 1000 Leute sagen das die Täter unschuldig sind. Das Video beweißt das gegenteil. Folglich ist die Existens des Videos eigentlich ein Vorteil für das Opfer. Genau wie bei Videos von Überwachungskameras (Die es hoffentlich nicht bald in Schulen gibt). Das es natürlich schlecht ist, wenn das Video im Internet landet ist klar. Wobei das auch die Beweiß sicherung erleichtern könnte.

Ich denke aber nicht, das die Gewalt schlagartig beendet wäre, wenn man z.B. Kammeras und das Internet abschaft. Das würde sicher nicht dazu führen, das es weniger überfälle gibt. Die meisten denken ja sicher nach dem Motto:" Coll, ne Schlägerrei! Das film ich jetzt!".
Und nicht nach dem Motto:„Ich hab nen Handy. Ich verprügel jetzt jemanden um das zu filmen!“.
Wie siehst du das denn?

Grüße

Hallo,

Naja, ernst schon, aber wohl nicht so wie du es scheinbar
verstanden hast. Also mal ausführlich:

Da bin ich gespannt.

Gewalt gab es schon immer in Schulen. Schüler gegen Schüler,
Lehrer gegen Schüler. Letzteres ist zum glück seit einiger
Zeit verboten. Gewalt unter Schüler gibt es immer noch. Eine
kleine Schlägerrei, bei der niemand ernsthaft verletzt wird
ist ja vielleicht nicht mal so schlimm.

Ich schätze mal das sehen die, die meist verprügelt werden anders.

Gewalttaten, bei
dennen Menschen ernsthaft verletzt werden und beraubt werden
(Happy Slapping genant wenn ich mich nicht irre) gab es frühr
sicher auch schon.

Wenn man der „alten Generation“ trauen darf eigentlich nicht, bzw. nicht in diesen Ausmaßen.

Wenn die Tat jetzt aber gefilmt wurde, können 1000 Leute sagen
das die Täter unschuldig sind. Das Video beweißt das
gegenteil. Folglich ist die Existens des Videos eigentlich ein
Vorteil für das Opfer. Genau wie bei Videos von
Überwachungskameras (Die es hoffentlich nicht bald in Schulen
gibt). Das es natürlich schlecht ist, wenn das Video im
Internet landet ist klar. Wobei das auch die Beweiß sicherung
erleichtern könnte.

OK, die Dummheit des Menschen ist unbegrenzt, jedoch bezweifel ich, dass es viele Videos gibt, auf denen (Beweistechnisch verwertbar) zu sehen ist, was passiert. Selbst der dämlichste weiß, dass es ungünstig ist, wenn er in Vollbild mit Gesicht einem anderen die „Birne“ mit einem Baseballschläger „poliert“. Nach der Logik sind Überwachungskameras das einzig mögliche …

Und nicht nach dem Motto:„Ich hab nen Handy. Ich verprügel
jetzt jemanden um das zu filmen!“.

Genau das ist ein Problem, welches direkt entsteht. Es gibt genügend so geplante Videos, wo nicht die Gewalt das Video, sondern das Video die Gewalt bedingt.

Das ganze Gerede von Beweisen & Co ist einfach Müll. Wie gesagt, wenn es so sein sollte - Kameraüberwachung, einfach alles Filmen und schon ist gut. Wenn dann aus den umstrittenen Beweismitteln jedoch ein Statusobjekt wird, mit dem man sich brüstet und moralisch immer mehr abstumpft, es toll findet etc. verliert man schlicht den Respekt vorm Leben, denn es geht keinem Schüler drum diese Videos als Beweise zu sichern. Das diese Videos also nicht soooo schlimm sind ist aus meiner Sicht schlicht Müll oder extrem naiv, da es - wenn überhaupt - wesentlich weniger Nutzen als Schaden bringt.

Ich kenne keinen Fall, in dem ein Video irgendeine Aufklärung sinnvoll unterstützt hat, aber Fälle in denen das Video für den gepeinigten zur Hölle auf Erden wurde, bzw. die Tat nur begangen wurde um es zu filmen.

Grüße

Wenn es so schön einfach wäre würden wir hier nicht diskutieren.

Zudem kann ich mir vorstellen, dass auch die Schule sich nicht auf straffreiem Raum bewegt, wenn die Kenntnis der Verbreitung vorliegt und diese nichts dagegen unternimmt.

Wenn es so schön einfach wäre würden wir hier nicht
diskutieren.

Es ist aber so einfach: Durchs StGB verboten. Punkt. Da kann keiner was dran ändern.

Zudem kann ich mir vorstellen, dass auch die Schule sich nicht
auf straffreiem Raum bewegt, wenn die Kenntnis der Verbreitung
vorliegt und diese nichts dagegen unternimmt.

Wenn die Schule kenntnis von einer straftat hat, steht es ihr frei diese bei der Polizei zu melden. Eine Anzeige Pflicht gibt es ja nicht, außer bei geplanten straftaten. Damit würde man die öffentliche ordnung wesentlich besser schützen. Wenn dann die schuld des Täters nachgewießen wurde, kann er auch noch der Schule verwießen werden.
Die Schule hätte ihre Aufgabe den Schulbetrieb ordnungsgämß auszufürhen gesichert. Wenn Handys verboten wären, dann würde das sicher nich dazu führen, dass Schüler aufhören illegal videos zu verbreiten. Die Lehrer würden nur nichts mehr davon merken, weil man darauf achten würde, dass keiner von denen in der nähe ist.

Da bin ich gespannt.

Ok, dann habe ich ja zumindest schonmal das geschaft.

Ich schätze mal das sehen die, die meist verprügelt werden
anders.

Ja, das kann sein, aber ich meine eher die Typischen Schulhof prügelleinen, bei denn sich am ende alle wieder schön vertragen.

Wenn man der „alten Generation“ trauen darf eigentlich nicht,
bzw. nicht in diesen Ausmaßen.

Ja, so schlimm wie heute war es wohl nicht, aber das kann ich nicht beurteilen.

OK, die Dummheit des Menschen ist unbegrenzt, jedoch bezweifel
ich, dass es viele Videos gibt, auf denen (Beweistechnisch
verwertbar) zu sehen ist, was passiert. Selbst der dämlichste
weiß, dass es ungünstig ist, wenn er in Vollbild mit Gesicht
einem anderen die „Birne“ mit einem Baseballschläger
„poliert“.

Also wenn man sich mal ein paar solcher videos ansieht, z.B. wenn mal wieder was darüber im Fernsehen kommt, dann kann man eigentlich immer Gesichter erkennen. Wäre ja auch schwer anerkennung zu finden wenn man nicht beweißen kann, das man da jemanden verprügelt hat. Die Gewalttäter denken numal nicht soweit.

Genau das ist ein Problem, welches direkt entsteht. Es gibt
genügend so geplante Videos, wo nicht die Gewalt das Video,
sondern das Video die Gewalt bedingt.

Das gibt es garantiert, aber ich denke das die überwiegende zahl der Videos nicht „Geplant“ war sondern erst entstanden ist, als es schon rund ging.

Kameraüberwachung, einfach
alles Filmen und schon ist gut.

Nein, Totalüberwachung braucht sicher keiner.

Wenn dann aus den umstrittenen
Beweismitteln jedoch ein Statusobjekt wird

Es ist ja eher umgekehrt: Aus dem Status objekt wird ein Beweiß mittel.

mit dem man sich
brüstet und moralisch immer mehr abstumpft, es toll findet
etc. verliert man schlicht den Respekt vorm Leben, denn es
geht keinem Schüler drum diese Videos als Beweise zu sichern.

Den Tätern sicher nicht, das stimmt zu 100%. Die Opfer, die sich geschickt anstellen, werden diesen gedanken aber sicher haben sobald sie das Handy sehen, mit dem gefilmt wird. Oder jemandem, der das ganze zufällig sieht, und (nachdem er die Polizei gerufen hat) filmt, um die Täer wiedererkennen zu können.

Das diese Videos also nicht soooo schlimm sind ist aus meiner
Sicht schlicht Müll oder extrem naiv, da es - wenn überhaupt -
wesentlich weniger Nutzen als Schaden bringt.

Das kann sein. Die videos sind sicher nicht positiv zu sehen. Aber wenn schon jemand so dumm ist, seine Straftaten auf video festzuhallten, dann soll wenigsten noch das Opfer einen Nutzen daraus ziehen, auch wenn er scheinbar nicht so groß ist. Ich beführworte sowas in keinster weiße, aber wenn es eine noch so kleine chance gibt die Täter mithilfe ihres eigenen videos wegzusperren, ist das besser als wenn sie weiter frei rumlaufen.

Ich kenne keinen Fall, in dem ein Video irgendeine Aufklärung
sinnvoll unterstützt hat

Das ist zwar kein echter fall aber ich bin mit sicher, das es das oft genung so ähnlich gibt: http://www.schulprojekt-mobilfunk.de/material_gewalt…
Die meisten dieser Fälle werden ja nicht öffentlich bekannt, da könnte man ja höchsten was aus seinem persönlichem umfeld erfahren, aber da kenne ich auch niemanden der verprügelt wurde, oder selbst prügelt.

aber Fälle in denen das Video für
den gepeinigten zur Hölle auf Erden wurde

Ja, das ist leider so, vor allem, wenn sich das Opfer nicht traut sich zu wehren und das video schnell verbreitet wird.

Grüße

Genau das ist ein Problem, welches direkt entsteht. Es gibt
genügend so geplante Videos, wo nicht die Gewalt das Video,
sondern das Video die Gewalt bedingt.

Das gibt es garantiert, aber ich denke das die überwiegende
zahl der Videos nicht „Geplant“ war sondern erst entstanden
ist, als es schon rund ging.

Der überwiegende Teil ist nicht das Problem, das Problem ist, DASS es Videos gibt die gezielt gedreht wurden.

Nein, Totalüberwachung braucht sicher keiner.

Naja, deinen Argumenten zum Videobeweis gegen Prügelnde Kids eigentlich schon - dann hätte man alles auf dem Schulhof im Blick und kann jeden Straftäter sofort erfassen …

Es ist ja eher umgekehrt: Aus dem Status objekt wird ein
Beweiß mittel.

Das kann man drehen wie man will, Tatsache: Beweismittel ist es nur einmal, als Statusobjekt überdauert es z.T. Jahre.

Den Tätern sicher nicht, das stimmt zu 100%. Die Opfer, die
sich geschickt anstellen, werden diesen gedanken aber sicher
haben sobald sie das Handy sehen, mit dem gefilmt wird. Oder
jemandem, der das ganze zufällig sieht, und (nachdem er die
Polizei gerufen hat) filmt, um die Täer wiedererkennen zu
können.

  1. Opfer hat „schiss“ und macht keine Anzeige, da ist auch das Video egal, 2) Opfer macht eine - dann auch ohne Wissen vom Video, das ist erstmal egal und bei dem Zeugen 3) ist das Video dann auch zweitrangig - denn welch überraschung: es gibt ja einen Zeugen. Egal, Variante 1 ist meist die vorwiegende.

Das kann sein.

Das ist so.

Aber wenn schon jemand so dumm ist, seine Straftaten auf video
festzuhallten, dann soll wenigsten noch das Opfer einen Nutzen
daraus ziehen, auch wenn er scheinbar nicht so groß ist.

Der ist praktisch nicht vorhanden! Es gibt ein neues Beweismittel, zur eigenen Aussage, ev. der von Zeugen, Überwachungskameras den spezifischen Verletzungen etc. aber das Video geht „um die Welt“ und die Peinigung geht weiter

Ich
beführworte sowas in keinster weiße, aber wenn es eine noch so
kleine chance gibt die Täter mithilfe ihres eigenen videos
wegzusperren, ist das besser als wenn sie weiter frei
rumlaufen.

Mal ne Frage: Weißt du, wieviel Scheiße ein Jugendlicher bauen muss, bevor der „weggesperrt“ wird? Ich habe es einmal miterlebt, wie ein Neonazi verhandelt wurde, es wurde eine Sammelanklage aus allen Sachen die er in einer ellenlangen Zeit verbrochen hatte gemacht, von Körperverletzung bis Sachbeschädigung, das dauerte ewig und dann fuhr er EINEN MONAT ein.

Das ist zwar kein echter fall aber ich bin mit sicher, das es
das oft genung so ähnlich gibt:
http://www.schulprojekt-mobilfunk.de/material_gewalt…

Sry, aber das Video is absolut ungeeignet die These zu unerstützen, dass wir uns alle über Handyvideos freuen, weil damit Straftaten aufgeklärt werden, denn dabei gab es Zeugen zudem war es deutlich so gestaltet, als ob das Video gezielt gedreht wurde, somit ohne die Problematik garnicht entstanden wäre.

Ja, das ist leider so, vor allem, wenn sich das Opfer nicht
traut sich zu wehren und das video schnell verbreitet wird.

Gegen die Verbreitung kann das Opfer so gut wie nichts tun.

Grüße

Es ist aber so einfach: Durchs StGB verboten. Punkt. Da kann
keiner was dran ändern.

Ja, aber das bedingt nicht zwnagläufig, dass alles andere hinfällig wird.

Wenn die Schule kenntnis von einer straftat hat, steht es ihr
frei diese bei der Polizei zu melden. Eine Anzeige Pflicht
gibt es ja nicht, außer bei geplanten straftaten. Damit würde
man die öffentliche ordnung wesentlich besser schützen. Wenn
dann die schuld des Täters nachgewießen wurde, kann er auch
noch der Schule verwießen werden.

Gerade in Schulen geht es um Prävention und nicht darum nur zu Handeln, wenn schon etwas geschehen ist.

Grüße

Der überwiegende Teil ist nicht das Problem, das Problem ist,
DASS es Videos gibt die gezielt gedreht wurden.

Aber das wird sich auch nicht ändern wenn es keine handys mehr in der Welt gibt. Wer etwas filmen will, der holt sich eine Kamera.

Naja, deinen Argumenten zum Videobeweis gegen Prügelnde Kids
eigentlich schon - dann hätte man alles auf dem Schulhof im
Blick und kann jeden Straftäter sofort erfassen …

Ja, das ist natürlich so. Aber ich habe dabei doch schon das gefühl ein stück Freiheit zu verlieren. Es ist schon schlimm genung, das es sowas in den USA gibt.

  1. Opfer hat „schiss“ und macht keine Anzeige, da ist auch das
    Video egal, 2) Opfer macht eine - dann auch ohne Wissen vom
    Video

Also, ich denke es ist nicht zu übersehen, das da ein Video gemacht wird, meistens wird das opfer ja noch darauf hingewießen mal „Freundlich zu gucken“.

bei dem Zeugen 3) ist das
Video dann auch zweitrangig - denn welch überraschung: es gibt
ja einen Zeugen.

Zeugen sind aber meisten keine guten „Beweiße“. Ein video wird da schon bevorzugt.

Egal, Variante 1 ist meist die vorwiegende.

Das ist ein Problem, um das mach sich mal kümmern sollte. Es gibt leider so viele beispiel, wo der Täter mehr schutz erfährt als das Opfer.

Der ist praktisch nicht vorhanden! Es gibt ein neues
Beweismittel, zur eigenen Aussage, ev. der von Zeugen,
Überwachungskameras den spezifischen Verletzungen etc. aber
das Video geht „um die Welt“ und die Peinigung geht weiter

Sicher das ist schlimm, aber das Video geht so oder so um die Welt. Und wenn man denn schon so geschädigt wird, hat man wenigstens einen ganz kleinen nutzen davon. Das machts natürlich nicht besser.

Mal ne Frage: Weißt du, wieviel Scheiße ein Jugendlicher bauen
muss, bevor der „weggesperrt“ wird?

Leider sehr, sehr viel.

Ich habe es einmal
miterlebt, wie ein Neonazi verhandelt wurde, es wurde eine
Sammelanklage aus allen Sachen die er in einer ellenlangen
Zeit verbrochen hatte gemacht, von Körperverletzung bis
Sachbeschädigung, das dauerte ewig und dann fuhr er EINEN
MONAT ein.

Ich könnte da sicher auch ein paar beispiele bringen.

Sry, aber das Video is absolut ungeeignet die These zu
unerstützen, dass wir uns alle über Handyvideos freuen

Freuen tut sich doch wohl keiner über solche Videos, außer villt die Täter.

dabei gab es Zeugen

Ja? Hab ich wohl übersehen. Ich habs aber auch nur einmal geguckt, und das ist ne weile her.

zudem war es deutlich so gestaltet, als ob das Video gezielt
gedreht wurde, somit ohne die Problematik garnicht entstanden
wäre.

Da habe ich einen anderen eindruck. Wenn die täter keine möglichkeit gehabt hätten, das video zu drehen, wäre das opfer verschont worden? Ich denke eher nicht.

Gegen die Verbreitung kann das Opfer so gut wie nichts tun.

Da hast du leider recht.

Nal so am rande: Ist es nicht eigentlich etwas sinnlos, das wir uns hier über die Beweißkraft und sinnlosigkeit von Handyvideos streiten? Hat ja eigentlich nicht soviel mit der eigentlichen Frage zutun, obwohl es eine recht interessante diskusion ist.

Grüße

Ja, aber das bedingt nicht zwnagläufig, dass alles andere
hinfällig wird.

Habe ich ja nicht gesagt. Was soll den hinfällig werden? Es wird villt nur etwas überflüssig, wie z.B. ein Handyverbot. Es würde ja reichen, wenn in der SO steht, das alle Gesetze der Bundes Republik Deutschland eingehalten werden müssen. Wobei nichtmal das nötig ist. Gesetze gelten ja unabhänig von einer Hausordnung.

Gerade in Schulen geht es um Prävention und nicht darum nur zu
Handeln, wenn schon etwas geschehen ist.

Pravention ist ja nur möglich wenn man alle Handys verbietet, und sich an das verbot gehalten wird. Und da sind wir endlich beim springendem Punkt: Ist es den Juristisch überhaut möglich dermassen in die Eigentumsrechte von Schüler einzugreifen, ohne akuten grund, sondern nur wegen der prävention? Man muss ja auch keinen GPS Sender tragen nur um präventiv Straftaten aufzuklären.

Grüße