diese Direktversicherung ist in massieven Schwierigkeiten. Vor einiger Zeit haben die wegen zu hoch angegebenen Ablaufsummen vom BAAfV eine auf den hut bekommen, jetzt schwankt das Unternehmen und sucht händeringend nach einem Käufer.
Eine andere Versicherung, die Mannheimer, hat auch massive Probleme.
Meine Meinung: selbst schuld. Erst eine Versicherung gründen und nur mit Maklern zusammen arbeiten. Dann, nachdem die diese Gesellschaft bekannt gemacht haben, eine Direktversicherung anhängen und den Maklern damit Konkurrenz machen. Ergebnis, die Makler verkaufen die M nicht mehr wie früher. Hier stellt sich wieder klar heraus, dass der Vertrieb von Versicherungsprodukten halt doch am besten funktioniet, wenn er über freie Vermittler getätigt wird.
Grüße
Raimund
Eine andere Versicherung, die Mannheimer, hat auch massive
Probleme.
Meine Meinung: selbst schuld. Erst eine Versicherung gründen
und nur mit Maklern zusammen arbeiten. Dann, nachdem die diese
Gesellschaft bekannt gemacht haben, eine Direktversicherung
anhängen und den Maklern damit Konkurrenz machen.
Hm, und was folgt daraus jetzt für den potentiellen Mamax-Kunden?
Mamax/Mannheimer meiden?
Eine deutliche Anpassung der Netto-Beiträge in Richtung Brutto-Beiträge erwarten (sollte man ja erwarten, wenn die Überschüsse nicht wie kalkuliert fließen…)
Oder darauf vertrauen, daß im Ernstfall (Pleite) eine andere Versicherung einspringt?
Meine Frage ist relativ aktuell/konkret - ich habe nämlich heute einen (BU+RLV)-Antrag an die mamax abgeschickt.
Ich hab noch ein paar andere Eisen im Feuer (Schweizer Rentenanstalt, Allianz - beide mit etwas besseren Bedingungen) - aber die mamax bietet für vernünftige Bedingungen einen unschlagbaren Preis…
Ralf
Hallo,
über die Mannheimer kann ich nichts sagen.
Die Hannoversche ist seit Beginn vor rund 100 Jahren Direktversicherung.
In Schwierigkeiten kam sie bereits Mitte der 90er, als der damalige Finanzvorstand auf bald wieder steigende Zinsen spekulierte und keine oder wenige langfristige Anlagen zeichnete.
Ein klassischer Fall von schlechtem Asset Liability Management verbunden mit Beratungsresistenz. Der Vorstand musste seinen Hut nehmen, aber das Kind war in den Brunnen gefallen.
Das ganze hat nicht das mindeste mit dem Vertrieb zu tun.
Max
lieber ralf,
was nützt dich bei der bu- rente der unschlagbare preis ???
die mamax hat zumindest in der standard-buz (kein verzicht auf beitragsanpassung § 172 vvg, keinen weltweiten vers.schutz, keine nachversicherungsgarantie, keine wiedereingliederungshilfe und keine bu-rente bei weniger als 6 pflegepunkten ) kein tolles bedingungswerk.
eine aachener und münchener hat mittlerweile auch „5-sterne“ und einen tollen preis. was nützt das aber alles bei einer prozessquote von über 37% ???
was ist, wenn du zum bu- fall wirst- und du dir deine bu- rente vor gericht erstreiten mußt ???
ein gerichtsverfahren durch mehrere instanzen kann sich über 6 jahre hinausziehen (alles selber schon erlebt!!!).
bei der wahl des bu- versicherers solltest du außer auf den preis und die bedingungen unbedingt darauf achten, wie lange der versicherer erfahrung im bu- bereich hat- und wie hoch seine prozessquote ist.
spitzenanbieter wie lv 1871 und universa liegen bei ca 1,5 %, die volksfürsorge als negatives beispiel bei über 40% !!!
Hallo Ralf,
das Thema BU wurde ja schon mehrfach ausführlich besprochen.
Die Leistungskataloge der meisten Gesellschaften erfüllen nicht meine persönlichen Bedingungen. Auch vermeintliche Topgesellschaften nicht.
Ich habe übrigens von der Mannheimer Leben eine Grantieerklärung zur finanziellen Lage vorliegen. Also so bedrohlich kann das bei denen nicht sein´. Ich warne immer wieder vor dem gefährlichen Halbwissen der Presse und vieler Versicherungsvertreter. Man kann die Mannheimer und die Hannoversche nun wirklich nicht vergleichen. Allersings wird sich das Problem der Lebensversicherer erst noch zeigen. Und eine Konzentration des Marktes ist wohl überfällig.
Von der Mamax rate ich ab. Wie schon geschrieben sind die Bedingungen sehr schlecht. Schau doch mal bei der Condor vorbei. Auch die Mannheimer LV AG hat ein super Angebot in diesem Bereich.
Gruss
Christian
lieber ralf,
[…]
bei der wahl des bu- versicherers solltest du außer auf den
preis und die bedingungen unbedingt darauf achten, wie lange
der versicherer erfahrung im bu- bereich hat- und wie hoch
seine prozessquote ist.
spitzenanbieter wie lv 1871 und universa liegen bei ca 1,5 %,
die volksfürsorge als negatives beispiel bei über 40% !!!
Hallo Oliver,
das mit der Prozessquote hab ich schon irgendwann einmal gehört und interessieren tuts mich immer noch. Wo bekommt man denn solche Informationen her? Oder ist das wieder so einfach, dass ich mal wieder auf dem Schlauch stehe…
Gruss
Steffen
hallo Oliver,
siehst Du, das ist der Grund, warum ich immer die CONDOR empfehle. Die zahlt schon auf grund des gelben Arbeitsunfähigkeitszettels des Arztes, hat ein Spitzenranking und ist zudem auch noch eine der günstigsten.
Grüße
Raimund
hallo Ralf,
die Info stammt von einer Versicherung, für die die Mannheimer höchstens ein Mückenstich ist.
Grüße
Raimund
Hallo Maximilian,
Das ganze hat nicht das mindeste mit dem Vertrieb zu tun.
Hat ja auch niemand behauptet, oder?
Grüße
Raimund
war für Christian bestimmt. o.w.T.
.
Hallo,
nun ja, ich zitiere mal aus Deinem Text:
„Meine Meinung: selbst schuld. Erst eine Versicherung gründen und nur mit Maklern zusammen arbeiten. Dann, nachdem die diese Gesellschaft bekannt gemacht haben, eine Direktversicherung anhängen und den Maklern damit Konkurrenz machen. Ergebnis, die Makler verkaufen die M nicht mehr wie früher. Hier stellt sich wieder klar heraus, dass der Vertrieb von Versicherungsprodukten halt doch am besten funktioniet, wenn er über freie Vermittler getätigt wird.“
Da geht es doch um den Vertrieb oder nicht?
Max
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo steffen,
focus online hat diese zahlen mal für eine längere zeit auf seiner homepage veröffentlicht.
diese daten sind aber heute nicht mehr drin.
ich denke, daß sie bestimmt von einigen großen versicherern eines „über die mütze“ bekommen haben.
prinzipiell kann man sagen, daß alle großen versicherer und alle, die mit vertriebsstrukturen wie AWD, DVAG, HMI, etc. zusammenarbeiten, eine sehr hohe prozessquote haben.
zum einen sind diese produkte dieser gesellschaften am markt am höchsten provisionsbelastet, zum anderen fehlt hier die spezifische ausbildung der mitarbeiter in diesem bereich (gesundheitsfragen).
gruß
oliver
Hallo Max,
sicherlich was unglücklich, aber ich denke… Raimund meinte hier speziell die Mannheimer…
Nur ist es nicht so, dass die HL eher ungern mit Maklern gearbeitet hat?
Gruß
Marco
Hallo Christian,
es betrifft noch mehr Versicherer und stand nicht in der Presse, sondern in mehreren hausinternen Infos mehrerer Versicherer.
Von daher scheint zumindest mehr als eine Wahrheit dran zu sein.
Gruß
Marco
PS: die genannten Versicherer hatten lt. diesen Berichten immer ein „-“ vor der Zahl stehen…
hallo Maxemilian,
Du solltest alles lesen: darüber stand:
„Eine andere Versicherung, die Mannheimer, hat auch massive Probleme“
Also bezieht sich der Text darunter auf die Mannheimer, logo, oder? 
Außerdem hat sich die Hannoversche noch nie mit Maklern abgegeben. Die durften zwar kostenlos Anträge abliefern, das war´s aber schon. Die Hannoversche war schon immer eine Direktversicherung.
Die Mannheimer dagegen von Anfang an eine Maklerversicherung, die dann den Hals nicht voll genug bekam und einen Direktvertrieb anhing.
Klar, dass die Makler auf so etwas sauer reagieren.
Grüße
Raimund
Hallo,
nun ja. Bei genauem Lesen erschließt es sich auch. Ich habe nur naiverweise zunächst angenommen, der Titel des Postings stünde in Zusammenhang mit dem Text.
Er tut es aber nur mit dem ersten ABsatz. Dein eigentliches Anliegen war aber wohl die Kritik an der Mannheimer und ihrem Vertrieb.
Max
hallo Max
nein, beides sollte eine Nachricht für Interessierte sein. Den Verbraucher wird das wenig kratzen: die notleidenden Versicherungen werden grundsätzlich von den Großen aufgekauft. Denke nur an die Vereinte: im Sturzflug vom Allianzadler aufgefangen und gefressen.
Der Vereinten tats gut (wurde gerettet) und der DKV tats weh (der gesamte Allianzaußendienst brach weg). Das passiert immer wieder und unbemerkt von der Öffentlichkeit.
Genauso bei den Banken. Was meinst Du, wie viele Reiffeisenbanken schon hobs gegangen sind? Werden einfach von den anderen übernommen.
grüße
Raimund
hallo Oliver
focus online hat diese zahlen mal für eine längere zeit auf
seiner homepage veröffentlicht.
diese daten sind aber heute nicht mehr drin.
ich denke, daß sie bestimmt von einigen großen versicherern
eines „über die mütze“ bekommen haben.
kannst Du Dir vorstellen, dass eine versicherung, die in Focus madig gemachbt wurd, große Anzeigen dort schaltet? Siehste, siehste!
prinzipiell kann man sagen, daß alle großen versicherer und
alle, die mit vertriebsstrukturen wie AWD, DVAG, HMI, etc.
zusammenarbeiten, eine sehr hohe prozessquote haben.
Das erinnerst mich an die Hamburg-Mafia und die Stuttgarter. Die wurden mit Vorliebe von großen Strukturvertrieben und Drückerkolonnen verwendet. Eine Stormnoquote, dass einem schlecht werden konnte. Und Prozesse in Massen. Soll heute nicht mehr ganz so schlimm sein.
Vielleicht kennt hier einer noch das „System 7“ das dann später zum „System 10“ umgetauft wurde. Da war dier Humbug-Mülleimer besonders aktiv.
zum einen sind diese produkte dieser gesellschaften am markt
am höchsten provisionsbelastet, zum anderen fehlt hier die
spezifische ausbildung der mitarbeiter in diesem bereich
(gesundheitsfragen).
Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus!
Übrigends: in „Kapitalmarkt intern“ stand mal wieder die AWD. Als leuchtendes Beispiel für schlechte Ausbildung (Beratung). Und zwar als Schlusslicht von mehreren getesteten Strukturvertrieben.
Grüße
Raimund
lieber raimund,
dafür brauche in keinen „kapitalmarkt intern“.
))
bei kunden, die vom awd „beraten“ wurden, sehe ich als PKV zu 90% vereinte und inter. das sagt doch schon alles, oder ??? nur, weil die dem awd 11 mb ap zahlen.
dann kündigen sie alte, bestehende lv´s, um dem kunden zu erzählen, daß man in aktienfonds investiert- und was sehe ich dann bei der analsye ??? eine schlechte flv- police !!! und der kunde ist in dem glauben, einen aktiensparplan abgeschlossen zu haben.
viele grüße
oliver
AWD
…und das zum Thema: „bei uns haben die Berater eine fast betriebswirtschaftliche Ausbildung!“
Grüße
Raimund