Harry Potter: Kann mich mal jemand aufklaeren

Seit einigen Monaten hoere, sehe und lese ich in allen Ecken, im Internet und in Buechereien nur noch „Harry Potter“…
Kann mich mal jemand aufklaeren, was es mit dem ganzen Getue auf sich hat.
Was ist denn an dieser Buchreihe so speziell?

(Antworten wie „Lies am besten selber nach…“ sind eher unnuetz, da ich auf diese Idee schon selbst gekommen bin.
„Warum hast du es dann noch nicht gemacht??“ Weil ich bis jetzt anderen Buechern den Vorrang gegeben habe…)

Vielen Dank fuer die Auskunft
Candiru

perfektes marketing…

Was ist denn an dieser Buchreihe so speziell?

eigentlich sonst nix :expressionless:

die zeit (und die leserschaft) ist wohl reif für sowas. (sogar für plagiate http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,146590…)

gruß
ann

Potter
Hallo,

Was ist denn an dieser Buchreihe so speziell?

eigentlich sonst nix :expressionless:
die zeit (und die leserschaft) ist wohl reif für sowas. (sogar
für plagiate
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,146590…)

richtig, sowas hat es eigentlich immer gegeben. Das letzte Mal, dass ich so etwas mitgemacht habe, war, als alle Welt Tolkien (Hobits, Mittelerde und so) las (70er oder frühe 80er Jahre). Bisher habe ich mich gegen alle Empfehlungen wehren können. Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob das wirklich so wichtig ist?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

:smile:
Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob

das wirklich so wichtig ist?

Als Michael Ende’s Unendliche Geschichte herauskam, war’s doch genauso! Kommt halt mal vor, dass jemand was schreibt, was anders als der allegemeine Trend ist, and that ‚captures people’s imagination‘, wie die Werbung sicher ueber Harry Potter sagt. Vielleicht gefaellt’s Dir nicht, aber ich konnte die Buecher nicht aus der Hand legen. Wirklich gut geschrieben, und auch spannend. The plot is always constructed brilliantly (keine Ahnung mehr wie das auf Deutsch heisst).
Aber natuerlich hatten wir zur Zeit der Unendlichen Geschichte noch nicht soviel advertising, marketing, und merchandising. Jetzt ist alles halt ‚in the public eye‘, viel mehr in der Oeffentlichkeit, nichts engeht einem mehr. Das ist sicher auch Grund des Erfolgs.
Gruss, Isa

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Potter :smile:
Hallo Annja,

Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob

das wirklich so wichtig ist?

det hev ick mir gdächt!

Gruß

Thomas Miller

richtig, sowas hat es eigentlich immer gegeben. Das letzte
Mal, dass ich so etwas mitgemacht habe, war, als alle Welt
Tolkien (Hobits, Mittelerde und so) las (70er oder frühe 80er
Jahre). Bisher habe ich mich gegen alle Empfehlungen wehren
können. Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob
das wirklich so wichtig ist?

Hi Thomas,

ist natürlich alles Geschmacksache, aber ich hab sowohl Tolkien als auch Potter gerne gelesen. Natürlich gehe ich mit einer anderen Erwartungshaltung an solche Bücher ran als wenn ich Kant & Co lese, aber unterhaltsam ist es allemal. Obwohl Potter und Tolkien kaum vergleichbar sind.

Gandalf

Hi Anja,

die ersten beiden Bände wurden fast ausschließlich durch ungesteuerte „Werbung“ (sprich Mundpropagande, ev. Web etc.) so erfolgreich. Erst mit den weiteren Bänden trat die Werbetrommel in Aktion. Potter ist wohl das richtige Buch (Bücher) zur rechten Zeit. Vor vielleicht zehn Jahren hätte wahrscheinlich kein Hahn danach gekräht.

Gandalf

Tolkien und Potter
Hallo Gandalf,

ist natürlich alles Geschmacksache, aber ich hab sowohl
Tolkien als auch Potter gerne gelesen.

dass du Tolkien gelesen hast, ist ja unüber seh bar, „Gandalf“. :smile:

Natürlich gehe ich mit
einer anderen Erwartungshaltung an solche Bücher ran als wenn
ich Kant & Co lese, aber unterhaltsam ist es allemal.

Das ist ja selbstverständlich. Ich wollte diese Bücher auch keineswegs abwerten. Ich wollte nur sagen, dass man nicht alles lesen kann, auch wenn es noch so gelobt wird.

Obwohl Potter und Tolkien kaum vergleichbar sind.

Das interessiert mich jetzt aber. Welche wirklichen Unterschiede siehst du denn? Dass die Handlungen differieren, ist ja klar. Aber beides sind Fantasyromane - meine ich -, und beide verfügen über einen Erzählstil, den man in anderen Literatursparten nicht findet.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Thomas,

vielleicht greifst du doch noch zu Tolkien; ich denke, du wirst deinen Spaß haben und kannst dann selbst urteilen.

Aber beides sind Fantasyromane - meine ich -, und
beide verfügen über einen Erzählstil, den man in anderen
Literatursparten nicht findet.

Rowland greift die alten Internatsgeschichten auf, von den guten wie Stalky & Co von Kipling bis zu Hanni und Nanni, Trotzkopf oder wie die alle heißen, und mischt ihre „Magie“ drunter. Ihr Stil ist naja. Und sie kommt über einmal gefundene Erzählmuster, einmal angelegte Typen - Lehre, Mitschüler, Randfiguren - nicht hinaus.
Durch den dritten Band habe ich mich schon arbeiten müssen, durch den vierten gequält.

Tolkien hat als Hintergrund den gesamten abendländischen Sagen- und Mythenschatz. Er kennt und beherrscht auch die verschiedenen Gattungen - Epos, Lied, Roman etc. - und Stile - Elben, Menschen, Hobbits sprechen in unterschiedlichen Sprachebenen. Auch die Übersetzungen sind Fundstätten sprachlicher Edelsteine, was ich an anderer Stelle schon anmerkte.

Also wirklich kein Vergleich.

Und ich habe beide im Original gelesen, Tolkien vorher in Deutsch.

Herzliche Grüße

Fritz

Hallo Fritz,

vielleicht greifst du doch noch zu Tolkien; ich denke, du
wirst deinen Spaß haben und kannst dann selbst urteilen.

das ist ein Missverständnis. Ich habe Tolkien gelesen, allerdings vor etwa 20 Jahren, und er hat mir gefallen.
Den zweiten Band fand ich allerdings recht langatmig.

Rowland greift die alten Internatsgeschichten auf, von den
guten wie Stalky & Co von Kipling bis zu Hanni und Nanni,
Trotzkopf oder wie die alle heißen, und mischt ihre „Magie“
drunter. Ihr Stil ist naja. Und sie kommt über einmal
gefundene Erzählmuster, einmal angelegte Typen - Lehre,
Mitschüler, Randfiguren - nicht hinaus.
Durch den dritten Band habe ich mich schon arbeiten müssen,
durch den vierten gequält.

Das möchte ich eigentlich nicht selbst nachvollziehen.

Tolkien hat als Hintergrund den gesamten abendländischen
Sagen- und Mythenschatz. Er kennt und beherrscht auch die
verschiedenen Gattungen - Epos, Lied, Roman etc. - und Stile -
Elben, Menschen, Hobbits sprechen in unterschiedlichen
Sprachebenen. Auch die Übersetzungen sind Fundstätten
sprachlicher Edelsteine, was ich an anderer Stelle schon
anmerkte.

Ich habe es nur auf deutsch gelesen und hatte in der Rückschau
Probleme mit dem Stil. Nun habe ich mir eben gerade noch mal zwei Seiten durchgelesen und fand meine Ablehnung nicht mehr bestätigt.

Also wirklich kein Vergleich.

Einen wirklichen Vergleich ziehen kann ich gar nicht, weil ich den Tolkien zwar ganz, die Rowland aber nur seitenweise gelesen und entschieden habe, es - auch aus Zeitgründen - dabei zu belassen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

ariost

richtig, sowas hat es eigentlich immer gegeben. Das letzte
Mal, dass ich so etwas mitgemacht habe, war, als alle Welt
Tolkien (Hobits, Mittelerde und so) las (70er oder frühe 80er
Jahre). Bisher habe ich mich gegen alle Empfehlungen wehren
können. Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob
das wirklich so wichtig ist?

vielleicht fesselt dich unser orlando furioso, der im frühjahr nächsten jahres erscheint, mehr :wink:
sagt dir der OF was? er wurde vor 500 jahren in italien von ludovico ariost den damen und herren am hofe der estes in ferrara erzählt und handelt in der zeit karls des großen. es ist nicht eine story, sondern hunderte, die alle ineinander verwebt sind.
obwohl es von feen, zaubertieren, wunderwaffen nur so wimmelt, ist es kein phantasy-roman. (treffender wäre der begriff „phantastik“.) ariost nahm damals mit hilfe der satire auf die damals sehr beliebten ritteromane alles und jeden auf die schippe. minne, ehre, ritterlichkeit wird in jeder nur denkbaren variation behandelt, plündert dazu quietschvergnügt den gesamten sagen- und mythenschatz.

einen ersten (groben) überblick kannst du hier bekommen: http://www.orlando-furioso.net/ die seite ist allerdings noch im aufbau und wird es noch eine zeitlang bleiben, denn erstmal muß der roman selbst fertig werden. daher ist es noch zu früh, dir zum besuch der seite viel spaß zu wünschen - aber irgendwas in dieser richtung schon :wink:

ann
PS: mein „nö“ weiter oben sollte tolkien auf keinen fall herabwürdigen (ich habe ihn vor 20 jahren verschlungen)

Este
Hallo.

vielleicht fesselt dich unser orlando furioso, der im frühjahr
nächsten jahres erscheint, mehr :wink:
sagt dir der OF was? er wurde vor 500 jahren in italien von
ludovico ariost den damen und herren am hofe der estes in
ferrara erzählt und handelt in der zeit karls des großen. es
ist nicht eine story, sondern hunderte, die alle
ineinander verwebt sind.

natürlich kenne ich Ariost, aber die Lektüre ist schon lange her. Es wird mir ein Vergnügen sein, darin wieder zu lesen. Wie du meiner ViKa vielleicht entnommen hast, habe ich eine Schwäche für die Musik von Josquin, der kurz nach 1500 für etwa ein Jahr am Hofe der Este angestellt war (Er fehlt übrigens in der Bildergalerie!).

Da du von „unserem“ OF sprichst, bin ich mir noch nicht ganz klar darüber, ob es eine Neuauflage wird oder ein moderner Roman.

Um Aufklärung bittet

Thomas Miller

hallo thomas,

natürlich kenne ich Ariost, aber die Lektüre ist schon lange
her. Es wird mir ein Vergnügen sein, darin wieder zu lesen.
Wie du meiner ViKa vielleicht entnommen hast, habe ich eine
Schwäche für die Musik von Josquin, der kurz nach 1500 für
etwa ein Jahr am Hofe der Este angestellt war (Er fehlt
übrigens in der Bildergalerie!).

ok, ich werde sehen, ob ich ihn einfügen kann :smile:
im nachfolge-roman, der von ariost selbst und seinem dunstkreis handeln wird, kommt er mit sicherheit vor.

Da du von „unserem“ OF sprichst, bin ich mir noch nicht ganz
klar darüber, ob es eine Neuauflage wird oder ein moderner
Roman.

neuauflage ist gut *lol* wenn du so willst, könnte man es notfalls so nennen. der OF ist in deutsch noch nie in prosa erschienen. und die letzte (deutsche) gereimte ausgabe ist von 1908. und die liest sich, als ob heinz erhard wagner rezitiert :smile:) kurz, gries und kollegen haben allesamt, um der versform zu genügen, den inhalt manipuliert - reim dich oder ich freß dich - einzelne worte (die im original einen vollkommen anderen zusammenhang ergeben) ebenso wie ganze verse. außerdem wurde auch fleißig nach jeweilig herrschender moralvorstellung gekürzt.

vielleicht könnte man es eher übersetzung (oder übertragung) in romanform nennen. übertragung in mehrfachem sinne: wir arbeiten mittels deutscher, italienischer und englischsprachiger quellen seit über einem jahr daran, den ursprünglichen OF in eine heute verständliche form zu bringen. das betrifft die form ebenso wie die inhalte und bezüge. heute kann man z.b. nicht mehr die gesamte griechische mythologie als allgemeinwissen voraussetzen, ebensowenig die soziale und politische situation, die ethischen/moralischen maßstäbe und das weltbild zu zeiten der renaissance. von karl dem großen und seiner zeit mal ganz zu schweigen. und wenn man noch die vorstellungen, die damals von der zeit um 800 rum existierten, rüberbringen will, wirds kniffelig. aber ich glaube, es ist uns ganz gut und unterhaltsam gelungen :smile:
obwohl wir ziemlich nah am original geblieben sind (d.h. keine der vielen ineinander verschachtelten geschichten verschenkt haben), ist es doch ein „moderner“ roman geworden - lebendig eben und farbig.

und wenn ich bedenke, daß es erst mit ausklang des mittelalters üblich wurde, daß schriftsteller sich selbst etwas ausdachten - zuvor bestand die schriftstellerische leistung fast immer darin, daß sie erzähltes aufschrieben, aus anderen sprachen und/oder zeiten übernahmen (unsere klassiker machen da keine ausnahme) - haben wir nicht geringsten bedenken, „nur“ der herausgabe einer neuauflage geziehen zu werden :wink:

Um Aufklärung bittet
Thomas Miller

ist die hiermit weitestgehend erfolgt?

es grüßt
ann (die z.z. damit beschäftigt ist, die ca. 1200 seiten auf ein erträgliches maß zurückzustreichen, ohne daß etwas verloren geht *seufz*)

Josquin-Links
Hallo Annja,

zur Info hier zwei Links zu Josquin.

Bilder (eigentlich ist es immer dasselbe, weil es nur eines gibt):
http://images.google.com/images?q=josquin&btnG=Googl…

und die Biographie :
http://www.geocities.com/Vienna/Choir/4792/ .

und Musikausschnitte :
http://stage.vitaminic.de/master_of_musicians_musica… .

Vielleicht kannst du das ja gebrauchen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hi Thomas,

Das letzte
Mal, dass ich so etwas mitgemacht habe, war, als alle Welt
Tolkien (Hobits, Mittelerde und so) las (70er oder frühe 80er
Jahre). Bisher habe ich mich gegen alle Empfehlungen wehren
können. Nun ja, vielleicht verpasse ich ja etwas … aber ob
das wirklich so wichtig ist?

Wichtig nicht, da gibt es kein richtig und falsch. Aber mit Tolkien liegst Du „falsch“: Denn nicht nur in den 70er und 80er las alle Welt den Lord of the Rings. Auch heute noch liest es (fast) jeder. Das erste Mal erschien der Herr der Ringe 1966, und bis heute hat sich der „Trend“ gehalten.

Meiner Meinung nach übrigens zu Recht - das Buch ist zeitlos. Und ist in meiner Top100 der Weltliteratur.

Trotzdem „mußt“ Du es natürlich nicht lesen. :wink:)

Liebe Grüße, Nike

Hallo,

Obwohl Potter und Tolkien kaum vergleichbar sind.

Das interessiert mich jetzt aber. Welche wirklichen
Unterschiede siehst du denn? Dass die Handlungen differieren,
ist ja klar. Aber beides sind Fantasyromane - meine ich -, und
beide verfügen über einen Erzählstil, den man in anderen
Literatursparten nicht findet.

„Beides sind Fantasy-Romane“ ist ungefähr so ein guter Vergleich wie: „Was unterscheidet 'My heart will go on“ von Celine Dion und ‚Rock DJ‘ von Robbie Williams - beides sind doch Pop-Songs" :smile:

In der Fantasy gibt es etliche Unterscheidungen und Unter-Genres. Der Herr der Ringe, Harry Potter, Niemalsland von Gaiman, Tigana von G.G. Kay… und zurück zu „Klein Zaches genannt Zinnober“…

Was unterscheidet sie? Alles. Die Erzählweise, die Zielgruppe, die Recherche (Tolkien recherchierte und entwickelte an seinem LotR länger als Goethe an seinem Faust), die Sprache, die Struktur, die Entwicklung der Charaktere… wo sollte man anfangen?

Liebe grüße, Nike

Tolkien
Hallo Nike,

Meiner Meinung nach übrigens zu Recht - das Buch ist zeitlos.
Und ist in meiner Top100 der Weltliteratur.

schön, mal wieder was von dir zu lesen.

Ich habe mich einfach nur falsch ausgedrückt: Ich habe Tolkien gelesen, aber nicht die Potter-Romane. Tolkien hat mir damals gefallen, aber Fantasyromane sind heute eben nicht mehr mein Ding.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Nike,

„Beides sind Fantasy-Romane“ ist ungefähr so ein guter
Vergleich wie: „Was unterscheidet 'My heart will go on“ von
Celine Dion und ‚Rock DJ‘ von Robbie Williams - beides sind
doch Pop-Songs" :smile:

na gut, da hast du natürlich Recht (die beiden Musikstücke kenne ich übrigens auch nicht).

In der Fantasy gibt es etliche Unterscheidungen …
Was unterscheidet sie? Alles. Die Erzählweise, die Zielgruppe,
die Recherche (Tolkien recherchierte und entwickelte an seinem
LotR länger als Goethe an seinem Faust), die Sprache, die
Struktur, die Entwicklung der Charaktere… wo sollte man
anfangen?

Klar gibt es Unterschiede, und die wollte ich auch nicht leugnen. Aber der Vergleich mit Goethe hinkt wohl etwas. Geht man davon aus, dass Goethe von 1768 bis 1832 am Faust arbeitete, dann sind das immerhin 64 Jahre, die schwer zu toppen sein dürften. Und außerdem hat Goethe noch ein paar andere weltbewegende Sachen daneben geschrieben.

Für die Diskussion hier wollte ich eigentlich nur sagen, dass ich meine, dass es wichtigere Sachen gibt, als Harry Potter zu lesen. Das war eigentlich alles. Wer ihn aber doch lesen möchte, der soll das auch tun.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Schreibdauer Faust und Herr der Ringe
Hallo Thomas,

Aber der Vergleich mit Goethe hinkt wohl etwas. Geht
man davon aus, dass Goethe von 1768 bis 1832 am Faust
arbeitete, dann sind das immerhin 64 Jahre, die schwer zu
toppen sein dürften.

Als letzte Ergänzung: Leider habe ich bei Tolkien keine genauen Zahlen zur Hand, aber die Zeitspanne beim Faust war mir bewußt. Und ich meine, mich erinnern zu können, daß der Herr der Ringe tatsächlich zumindest vergleichbar lang recherchiert und bearbeitet wurde, bevor er zur Veröffentlichung kam.

Vielleicht reagiert ja jemand (Gandalf?) auf den Titel, der es genau weiß.

Liebe Grüße,
Nike