Hi, HP-Fans!
I’d like to know if someone here has already read the new HP and the half-blood prince. How is it? Is it worth reading? Or would you recommend reading the other five HPs before?
Thanx
FJ Benedikt
Hi, Franz-Benedikt-Troll,
I’d like to know if someone here has already read the new HP
and the half-blood prince.
It came out today at midnight. Reading the complete 670 pages in less than 12 hours would be some kind of world-record.
Or
would you recommend reading the other five HPs before?
Certainly, because it depends on them.
Greetings
Wolfgang
Greetings
Wolfgang
Hi, Wolfgang!
I guess I will read the first 5 books again, cause I forgot the most of it. And next year I will buy the half-blood prince for a special price.
cu, FJ Benedikt
Koennt Ihr bitte aufhoeren …
… in so grauslichem Englisch hier das Brett
vollzumuellen.
Trolle soll man nicht fuettern,
auch nicht mit schlechtem Englisch.
Elke
… your better English!
Mod.: It’s me equal!

Disukssionen über Harry Potter sind hier natürlich richtig, aber bitte in Deutsch
und dann am besten mit Spoilerwarnung, damit die auf die Übersetzung wartenden
sich nicht ärgern müssen.
Ich bin übrigens so auf Seite 80 oder 90. Ich musste erst noch ein anderes Buch
durchlesen.
Die Handlung ging irgendwie noch nicht so recht los *abwart*
Bye, Vanessa
Hi, Vanessa!
When Germans read a spoiler right here they won’t understand it anyway cause they have to wait for the German version.
Ich bin übrigens so auf Seite 80 oder 90. Ich musste erst noch
ein anderes Buch
durchlesen.
Die Handlung ging irgendwie noch nicht so recht los *abwart*
Bye, Vanessa
Thanx for the first information. Well, there will be no surprises in the 6th book.
Benedikt
Hi, FJ Benedikt XVII.,
das Brett, wo man über HP redet ist seit neuestem das Religionsbrett!
Fritz
Hi, FJ Benedikt XVII.,
Fritz
Da muss ich doch gleich mal hinschwirren!
Also gut, es stirbt…
ja seid ihr denn wirklich geck genug, hier reinzuschauen? Und dann würde sich im Zweifel noch über den Spoiler beschwert? Nene. Aber wer es wirklich wissen will, sollte sich mal die entsprechende Seite im Pro-Sieben Videotext ansehen, da wird das in einer kurzen Meldung zum Buch mal glatt verraten.
Ich weiß ja nicht, ob das eh schon allgemein bekannt ist, aber ich fand das schon ziemlich hart.
Im Videotext findet ihr Info wer stirbt…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Gelesen. Zusammenfassung hier. Achtung, Spoiler!
Der neue Harry Potter „Harry Potter and the half-blood Prince“
Am Samstag ist das Buch erschienen und wurde pünktlich geliefert. Nun habe ich es durchgelesen und möchte das Buch und meine Eindrücke zusammenfassen.
Dieser Band beschäftigt sich in der Hauptsache mit Voldemorts Vergangenheit. Endlich erfahren wir, woher er kommt und was ihn vermutlich antreibt - und außerdem endlich wie man ihn vermutlich besiegen kann. Sehr schön fand ich die Beschreibung wie Dumbledore mit dem jungen Voldemort interagiert. Er ist nämlich nicht aufgrund seiner magischen Fähigkeiten der einzige, der Voldemort vermutlich gewachsen ist. Vielmehr bändigt er den Jungen durch seine charakterliche Dominanz und indem er versucht, das Gute in ihm zu sehen und zu fördern. Weiterhin wird das Beziehungsgeflecht zwischen Harry und seinen Freunden in seiner neuen Komplexität näher beleuchtet. Die Freunde sind jetzt um die 16 Jahre alt und Liebesbeziehungen spielen eine größere Rolle. Es geschieht in den ersten beiden Dritteln des Buches nicht allzu viel, vielmehr erhält man einfach eine Menge an Hintergrundinformationen. Im letzten Drittel des Buches überschlagen sich dann die Ereignisse. Wieder einmal stirbt eine Hauptfigur und zum Schluss bereitet sich Harry entschlossen darauf vor, seiner Bestimmung allein zu begegnen: er muss Voldemort töten, denn er ist der Auserwählte.
Überraschungen gibt es in diesem Buch nur in der Handlung. Literarisch bietet es nichts neues, aber das hat ja auch keiner erwartet. Die Beschreibungen des Beziehungsgeflechtes zwischen Freund und Feind ist sehr gut gelungen, und man liest auch gerne weiter und leidet mit den Helden. Ich bin sehr gespannt, wie die Serie in Band 7 zum Abschluss gebracht wird.
Hier eine Zusammenfassung - wer nicht wissen will, was passiert, sollte nicht weiterlesen. Vor der Auflösung des Buchendes kommt nochmals eine Warnung.
Voldemort ist zurück, das haben wir ja am Ende von Band 5 erfahren. Er hat seine Anhänger um sich geschart und die Dementoren von Azkaban sind zu ihm übergelaufen. Die Welt der Zauberer ist in mehrere Lager gespalten: Voldemorts Anhänger, Voldemorts Feinde (z.B. der Orden des Phönix, also diejenigen, die ihn aktiv bekämpfen), das Ministerium für Magie, und eine ganze Menge Leute, die gerne unbeteiligt wären und einfach in ständiger Angst leben, zwischen die Fronten zu geraten. Voldemort und seine Anhänger töten systematisch ihre Gegner und ihre Raubzüge haben auch Auswirkungen auf die Welt der Muggles.
Das Buch beginnt damit, dass Ex-Minister für Magie dem englischen Premier seinen Nachfolger vorstellt. Man erfährt ein bisschen mehr darüber, wie die Welt der Zauberer und der Muggles nebeneinander existieren und dass es durchaus Überschneidungen gibt. Der neue Minister für Magie ist Rufus Scrimgeor, ein ehemaliger Chef-Auror, von dem man sich härteres Durchgreifen gegen Voldemort erhofft.
Dracos Mutter ist mit ihrer Schwester Bellatrix unterwegs zu Snape, um von diesem Schutz für ihren Sohn zu erflehen. Offenbar hat Voldemort diesem einen wichtigen Auftrag erteilt, welcher ihn in Gefahr bringen wird. Dracos Mutter fürchtet für ihn, denn sein Vater ist ja im Gefängnis und kann ihm nicht helfen. Bellatrix traut Snape nicht und hält ihn für Dumbledores Werkzeug. Sie will nicht, dass Dracos Mutter Snape verrät, um welche Aufgabe es sich handelt. Snape behauptet, den Plan bereits zu kennen, er erklärt die Beweggründe für sein scheinbares Überlaufen und versichert seine Treue zum dunklen Lord. Er lässt sich von Dracos Mutter einen unlösbaren Eid abnehmen: er wird Draco helfen, falls dieser Gefahr läuft die ihm gestellte Aufgabe nicht lösen zu können. Welche Aufgabe das ist, erfahren wir nicht.
Derweil ist Harry wie üblich bei den Dursleys. Er hat eine Nachricht von Dumbledore erhalten, der ihm mitteilt, dass dieser ihn abholen und zu den Weasleys bringen wird. Harry kann es kaum glauben, doch Dumbledore erscheint tatsächlich. Sein Kampf mit Voldemort hat Spuren hinterlassen: ein Arm ist verbrannt. Er mischt die Dursleys kurz auf und verschwindet mit Harry. Bevor sie zu den Weasleys kommen, gibt es aber noch etwas zu erledigen: Dumbledore möchte einen alten Kollegen zur Rückkehr nach Hogwarts überreden. Professor Slughorn ziert sich zwar etwas, willigt dann aber doch ein. Er war vor einigen Jahren Lehrer in Hogwarts und zeichnet sich außer durch Fachkenntnis vor allem durch seine Vorliebe für gutes Leben aus und dadurch, dass er ein Netzwerk von Beziehungen aufgebaut hat, welches ihm ermöglicht, bevorzugte Schüler zu fördern und sich selbst zu nutzen.
Bei den Weasleys angekommen verlebt Harry eine schöne Ferienzeit mit seinen Freunden. Nur die beunruhigenden Nachrichten im Daily Prophet über Festnahmen, Morde und Verbrechen stören die Idylle. Außerdem trauert Harry natürlich noch um Sirius. Die Ergebnisse der O.W.L. Prüfungen treffen ein und man ist allgemein zufrieden. Ärgerlich nur für Harry, dass er aufgrund einer 2 in „Tränke“ dieses Fach nicht weiter studieren kann, da Snape nur 1er-Kandidaten annimmt. Harry bräuchte dieses Fach aber für eine Laufbahn als Auror, die er sich wünscht. Aus Sicherheitsgründen soll Harry das Grundstück der Weasleys nicht verlassen. Eine Ausnahme wird nur für den nötigen Ausflug zur Diagon Alley gemacht, wo man sich neu einkleidet und Bücher kauft. Beim Besuch in Fred & George Weasleys Scherzartikel-Laden fällt Harry Draco auf, der verdächtig durch die Diagon Alley schleicht. Mit Hilfe des Unsichtbarkeits-Umhangs folgen die 3 Freunde Draco zu einem Laden für magische Gegenstände im schwarzmagischen Teil der Gasse. Dort sehen sie, wie er die Reparatur von etwas in Auftrag gibt, können aber nicht erfahren, was es ist. Bei den Weasleys erhält Harry auch Besuch vom neuen Minister für Magie: dieser möchte, dass Harry sich sichtbar auf die Seite des Ministeriums stellt. Harry lehnt ab, er sieht sich auf Dumbledores Seite, was diesen sehr freut.
Auf der Zugfahrt nach Hogwarts spioniert Harry wieder Draco nach. Er ist sicher, dass dieser ein Death Eater geworden ist und etwas Böses plant. Leider wird Harry von Draco beim Lauschen erwischt, gelähmt und zusammengeschlagen. Nur mit Hilfe von Tonks wird verhindert, dass der Hogwarts-Express mit dem bewegungsunfähigen Harry wieder nach London zurückfährt.
In Hogwarts angekommen geht der Schulalltag los. Die Sicherheitsmaßnahmen sind verschärft, ansonsten soll alles den gewohnten Gang gehen. Die 3 Freunde haben ein lernintensives Jahr vor sich. Harry ist außerdem Quidditch-Captain und muss ein Team zusammenstellen. Überraschenderweise ist der neue Lehrer nicht etwas für das Fach „Verteidigung gegen dunkle Künste“ sondern für „Tränke“ eingestellt worden. Ungläubig registrieren die Schüler, dass Snape nun „Verteidigung gegen dunkle Künste“ lehren wird. Vor allem Harry ist entsetzt, denn er traut Snape nicht. Dumbledore will von diesem Misstrauen nichts hören, er traut Snape vollständig. Die Sache hat aber auch einen Vorteil: Professor Slughorn lässt Harry in den „Tränke“-Kurs, so dass dieser weiter auf eine Karriere als Auror hinarbeiten kann. Harrys Hass auf Snape wächst später fast ins Unermessliche, als er herausfindet, dass es Snape war, der Voldemort von der Prophezeiung erzählt hat und damit indirekt für den Tod von Harry Eltern verantwortlich war. Doch Dumbledore hält stoisch zu Snape und ist sicher, dass dieser auf seiner Seite ist.
Dumbledore hat für Harry Sonderunterricht geplant. Dort vermittelt er ihm mit Hilfe aufgezeichneter Erinnerungen wichtige Informationen zu Voldemorts Eltern, Kindheit und Jugend. Voldemorts Familie mütterlicherseits sind die letzten Nachfahren von Salazar Slytherin. Dank einer Vorliebe für Heirat innerhalb der eigenen Familie und Hang zur Aggression leben die letzten Nachfahren als heruntergekommene, hässliche Gestalten in einer armseligen Hütte. Es handelt sich um den alten Marvolo mit seinem aggressiven Sohn und seiner Tochter Merope, die er unterdrückt und verachtet, da er sie für einen Squib hält. Ihre Schwärmerei für Tom Riddle, den Sohn eines in der Nähe wohnenden Lords, macht die Situation auch nicht besser, denn dieser ist ein Muggle. Marvolos Sohn bekommt Ärger mit dem Ministerium für Magie, da er Muggles verletzt hat. Marvolo und sein Sohn widersetzen sich der Festnahme und landen beide in Azkaban. Merope, durchaus kein Squib, nutzt die Gelegenheit um sich Tom Riddle mit einem Liebeszauber gefügig zu machen und verlässt das väterliche Haus. Sie wird schwanger und entscheidet sich aus schlechtem Gewissen, den Liebeszauber wegzulassen. Tom Riddle verlässt sie und kehrt in sein Elternhaus zurück. Verzweifelt bringt Merope ihr Kind in einem Waisenhaus zur Welt und stirbt kurz darauf. Dort wächst der Sohn auf, sein Name ist Tom (nach seinem Vater) Marvolo (nach seinem Großvater) Riddle. Im Waisenhaus zeigt sich schnell seine magische Begabung, seine Eitelkeit, sein Geltungsdrang und sein Hang zum Bösen. Er weiß nichts über seine Eltern und hat völlig falsche Vorstellungen von ihnen. Er ist das Ebenbild seines Vaters - zum Glück, denn seine Mutter war sehr hässlich.
Als er das entsprechende Alter erreicht, bekommt er Besuch von Dumbledore, der ihn nach Hogwarts einlädt. Tom Marvolo Riddle ist hin und hergerissen zwischen Misstrauen, dem Willen alles allein zu schaffen und der Faszination der Chance, die sich ihm in Hogwarts bietet. Er wusste schon immer, dass er etwas besonderes ist und fühlt sich jetzt bestätigt. Dumbledore versucht Zugang zu dem selbstsüchtigen Jungen zu finden, der die anderen Kinder quält und bestiehlt. Wie einem Raubtierdompteur gelingt es Dumbledore, dieses gefährliche Wesen zur Kooperation zu bewegen. So gelangt Tom Marvolo Riddle nach Hogwarts. Dort ist er erfolgreich, schart Anhänger um sich, knüpft Kontakte (unter anderem mit Hilfe seines Lehrers Professor Slughorn). Sein Name Tom ist ihm zuwider, denn er ist zu gewöhnlich - daher nennt er sich bald Voldemort. Er zeigt starkes Interesse an den dunklen Künsten. Nach seinem Abschluss will er als Lehrer bleiben, wird aber als zu jung abgelehnt.
Nach der Schule bringt Voldemort in Erfahrung, wer seine Eltern wirklich waren. Marvolo starb im Gefängnis, in der alten Hütte lebt noch sein Sohn, Voldemorts Onkel. Er lähmt diesen und bringt mit dessen Zauberstab seinen Vater Tom Riddle und dessen Eltern um. Dann schiebt er seinem Onkel die Schuld in die Schuhe. Später bewirbt er sich in Hogwarts als Lehrer, wird aber von Dumbledore abgelehnt, denn dieser vermutet dunkle Beweggründe.
Zurück zu Harry. Er baut eine recht erfolgreiche Quidditch-Mannschaft auf und ist dank eines alten Lehrbuches, das er zufällig findet, überaus erfolgreich im Fach „Tränke“. Es handelt sich um ein gebrauchtes Buch, ca. 50 Jahre alt, welches vom Vorbesitzer durch hilfreiche Kommentare ergänzt wurde. Nicht nur das, auch selbsterfundene Zauber und Flüche sind enthalten. Der Name des Besitzers ist „The half-blood Prince“. Sein Erfolg in diesem Fach und seine Berühmtheit allgemein (er ist ja „der Auserwählte“, laut der Prophezeiung aus Band 5) bringt Harry das Interesse von Professor Slughorn ein. Dies ist ihm zuerst egal. Seine wichtigsten Prioritäten sind im Moment Quidditch, seine erwachenden Gefühle für Ginny Weasley und seine Verdachtsmomente gegen Draco. Besonders letzteres beschäftigt Harry sehr, er ist sicher, dass Draco irgendetwas Böses treibt, kann aber einfach nichts näheres herausfinden. Jede Beobachtung verstärkt nur seinen Verdacht, bringt aber keine Beweise, so dass seine Freunde von seiner Besessenheit schon fast genervt sind. Derweil wird eine Schülerin durch ein verfluchtes Schmuckstück fast getötet und auch Ron entkommt nur knapp dem Tod durch Gift. Es scheint klar, dass die Anschläge nicht den erreicht haben, für den sie eigentlich gedacht waren, aber wer ist das?
Erst als Dumbledore Harry den Auftrag erteilt, Slughorn eine wichtige Erinnerung zu entlocken, kann er seine Sympathien ausspielen. Mit einem Trick überzeugt er nach einigen Fehlversuchen den Lehrer, ihm die Erinnerung zu überlassen. Dort erfahren wir dann, dass Slughorn Voldemort während der Schulzeit von einer Möglichkeit berichtet hatte, mit Hilfe dunkelster Magie Teile seiner Seele in Objekten, sogenannten Horcruxes, aufzubewahren und dadurch praktisch unsterblich zu werden. Man vermutet, dass es 6 solche Objekte gibt. Eins hat Dumbledore bereits gefunden und vernichtet: einen alten Ring, ein Erbe von Salazar Slytherin. Nach weiteren Gegenständen sucht Dumbledore und ist dabei oft von Hogwarts abwesend. In seiner Abwesenheit bewachen Mitglieder vom Orden des Phönix die Schule. Harry soll, wenn es konkrete Spuren gibt, auch bei der Suche mithelfen. Nur wenn diese Gegenstände vernichtet sind, kann man Voldemort besiegen. Sie vermuten, dass einige der Gegenstände Erbstücke der anderen 3 Gründer von Hogwarts sind.
Zwischenzeitlich gibt es einige Reibereien zwischen Ron und Hermione (die einfach nicht zueinander finden können) und Harry leidet unter der Tatsache, dass Ginny Weasley wechselnde Freunde hat. Er traut sich nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen, da er um seine Freundschaft zu Ron fürchtet. Aus dem selben Grund mag er sich auch nicht in die problembehaftete Beziehung zwischen Ron und Hermione einmischen. Schlussendlich wird Ron seine Freundin (die er sich nur angelacht hatte, um Hermione und seiner lästernden Schwester Ginny eins auszuwischen) aber los und es sieht doch nicht mehr so schlecht aus. Nach dem Quidditch-Finale, an dem Harry nicht teilnehmen darf, da er in seiner Rage auf Draco diesen mit einem gefährlichen Fluch aus dem Buch des „half-blood Prince“ belegt hat, finden dann auch endlich Harry und Ginny zueinander. Weiterhin sind die Freunde mit unterschiedlichem Erfolg mit der Vorbereitung auf die Teleportier-Prüfung beschäftigt, der Hogwarts-Entsprechung des Führerscheins.
Wer nicht wissen will, wie das Buch ausgeht, sollte jetzt nicht weiterlesen!!!
Es ist soweit: Dumbledore teilt Harry mit, dass er ein weiteres Horcrux lokalisiert hat - in einer Höhle in der Nähe von Voldemorts Waisenhaus. Harry darf mit, unter der Bedingung, dass er sich Dumbledores Kommando völlig unterwirft. Harry beauftragt die widerstrebenden Freunde, mit Hilfe der DA (Dumbledore’s Army) in seiner Abwesenheit ein Auge auf Dracos Aktivitäten zu haben. Zusammen mit Dumbledore teleportiert Harry sich aus dem Dorf zu der Höhle und dort finden sie eine mit einem Trank gefüllte Schale, auf deren Boden sich das Objekt befindet. Der giftige Trank ist undurchdringlich und kann nur durch Austrinken entfernt werden. Dumbledore befiehlt Harry, ihn zu zwingen den Trank restlos auszutrinken, egal was passiert. Dies gelingt und Harry entkommt mit dem vergifteten Dumbledore aus der Höhle und teleportiert beide zurück ins Dorf, wo die Wirtin Rosmerta ihnen behilflich ist. Dumbledore ist sehr geschwächt und verlangt nach Snape. Zum großen Entsetzen sehen sie über Hogwarts das Zeichen des dunklen Lords - ein Zeichen dafür, dass die Death Eater dort sind und gemordet haben. Die Wirtin Rosmerta hilft mit Reitbesen aus und Harry und Dumbledore fliegen schnellstmöglich nach Hogwarts.
Dort landen sie auf einem Turm und können sehen, dass ein Kampf zwischen Gut und Böse entbrannt ist. Einen Toten hat es schon gegeben, man weiß aber noch nicht wer. Harry soll mit Hilfe des Unsichtbarkeits-Umhangs Snape holen, wird aber von Dumbledore gleich darauf bewegungsunfähig gemacht, um ihn vor dem anrückenden Draco zu schützen. Hilflos muss der unsichtbare, gelähmte Harry nun mitansehen, wie sich Draco anschickt den geschwächten Dumbledore zu töten. Dies und die Öffnung eines Portals nach Hogwarts, durch das die Death Eater eindringen können, war sein Auftrag von Voldemort. Dumbledore glaubt an das Gute in Draco und überzeugt ihn, von seiner Tötungsabsicht abzusehen. Doch dann tritt Snape auf den Plan. Er tötet Dumbledore mit dem Avada Kedavra Fluch und flüchtet mit Draco und den überlebenden Death Eaters – aber nicht bevor er sich Harry als der „half-blood Prince“ zu erkennen gibt. Prince ist der Mädchenname von Snapes Mutter, und er selbst ist ein Halbblut. Das „Tränke“-Buch mit den Anmerkungen ist sein altes Buch.
Unsere Helden sind knapp siegreich und doch tief verzweifelt. Ihr stärkster Verbündeter ist tot. Bill Weasley wurde im Kampf schwer verletzt, der erste Tote war ein Death Eater. Das Zeichen des dunklen Lords war nur ein Trick, um Dumbledore und Harry dazu zu bringen, möglichst schnell nach Hogwarts zurückzukommen. Die Wirtin Rosmerta stand unter dem Einfluss des Imperius-Fluches und hatte den Death Eaters die Ankunft von Harry und Dumbledore verraten. Zu allem Überfluss stellt Harry fest, dass das Objekt, für das Dumbledore sein Leben riskierte, nur eine Kopie ist. Jemand mit den Initialen R.A.B. war vor ihnen da und hat das Original an sich genommen. Dumbledore wird in Hogwarts begraben. Harry erkennt, dass er nun auf sich allein gestellt ist. Er weiß, dass er Voldemort weiter bekämpfen muss. Er trennt sich von Ginny, denn er will verhindern, dass man sie als Druckmittel gegen ihn verwenden kann.
Rufus Scrimgeor, der Minister für Magie, versucht wieder Harry auf seine Seite zu ziehen, aber dieser ist immer noch „Dumbledores Mann, durch und durch“, denn er ist mit der Vorgehensweise des Ministeriums im Kampf gegen Voldemort nicht einverstanden. Die Zukunft von Hogwarts ist ungewiss. Die Freunde überlegen, was sie nun tun wollen. Harry plant, nach Godric’s Hollow zu gehen und dann weiter nach den 5 fehlenden Horcrux-Gegenständen zu suchen. Ron und Hermione wollen sich ihm anschließen. Zuerst plant man aber zu den Weasleys zu reisen um dort der Hochzeit von Bill mit Fleur Delacourt beizuwohnen. Dies, so fühlt Harry, wird ein letzter schöner Tag vor einer langen Zeit der Dunkelheit sein.
Gruß,
Myriam
Der neue Harry Potter „Harry Potter and the half-blood Prince“
Gruß,
Myriam
Das war ja eine Mammut-Fleißarbeit, Myriam! Der Humor und Spaß scheint allerdings zu kurz zu kommen. Dann werde ich eben erst noch mal die ersten 5 lesen.
Noch einmal many thanks!!!
FJ Benedikt
Hallo Myriam,
ich haette dir ja gern irgendeinen klitzekleinen
Fehler nachgewiesen (nur um damit kundzutun, dass ich
es jetzt auch fertig gelesen habe), aber ich
konnte keinen finden. Spoilsport!
Gruesse,
enttaeuschte,
Elke
Hallo,
wie fandest Du es denn? Und was sagst Du zu folgenden Theorien zur weiteren Handlung, die ich so habe:
- Snape ist nicht böse. Das ganze ist ein triple bluff.
- Dumbledore war schon vom Kampf um den Ring schwer verletzt (verbrannter Arm) und sah seinen Tod voraus. Daher gab er all die Infos an Harry
- Dumbledore wusste, dass er von dem Trank sterben würde und ließ sich absichtlich von Snape töten, da dies Snape absolute Glaubwürdigkeit bei den Death Eaters verleihen würde
Gruß,
Myriam
Hallo,
wie fandest Du es denn?
nun ja. Vielleicht die Zusammenfassung notwendig und so.
Als Vorbereitung auf das naechste, letzte (groesste?). Aber
so alleinstehend nicht so prickelnd.
Und was sagst Du zu folgenden Theorien
zur weiteren Handlung, die ich so habe:
- Snape ist nicht böse. Das ganze ist ein triple bluff.
Mhm. Hab ich dran gedacht (jedenfalls bevor Dumbledore
getoetet wurde), weil dieses Gespraech mit Mama und Tante
von Malfoy so ausfuehrlich und an so prominenter Stelle
steht. Aber…
- Dumbledore war schon vom Kampf um den Ring schwer verletzt
(verbrannter Arm) und sah seinen Tod voraus. Daher gab er all
die Infos an Harry
Nun, zumindest hielt er sich nicht fuer unsterblich/unschlag-
bar. Allerdings habe ich sowieso bei HP immer das Gefuehl,
dass die mindestens die Haelfte der Geschichte ueberfluessig
waere, wenn die Leute nur miteinander reden wuerden!
Diese broeckchenweise Mitteilungen an Harry, immer wieder
durch Wochen des Wartens unterbrochen, moegen dramaturgisch
notwendig sein, auch um die Handlung wieder ueber ein
ganzes Schuljahr zu strecken, aber mein Gott, ich hab das
Buch in zwei Tagen gelesen, wenn Dumbledore und Harry sich
mal an drei Abenden hintereinander hingesetzt haetten und
das alles am Stueck besprochen haetten, waere die Sache gegessen
gewesen (und D. haette nicht befuerchten muessen, mitten in
der Erhellung abzutreten).
Das Problem der mangelnden Kommunikation gibt’s
in allen Buechern Harry und Dumbledore/McGonagall (zumindest ab
Buch 2 sollte da so etwa wie ein Vertrauensverhaeltnis gewachsen
sein), aber auch die Mitglieder des Ordens (wo waren die
diesmal, ab und zu mal patroullieren, ja schoen, aber ich denke,
sie kaempfen GEMEINSAM gegen u-no-hoo). Mir stoesst das
schlecht auf, wenn ich dauernd sehe, wie leicht manches
aus der Welt zu schaffen waere (schliesslich ist es keine
Farce, die von solchen Missverstaendnissen lebt).
Vielleicht geht mir diese englische Internatsumgebung bei
der so schoener Abstand zwischen Lehrkoerper und Schuelerschaft
gewahrt wird, so auf den Tick (weil ich einige Produkte dieser
Einstellung in der Wirklichkeit kenne). Als Bsp. Hermione:
Seit sie in Hogwarts ist, hat sie nur noch wenige Wochen des
Jahres Kontakt mit ihren Eltern. Brauchen das Jugendliche
nicht? Sicher, das ist auch literarische Tradition
ganz in den Fussstapfen Enid Blytons etc, trotzdem regt es mich
auf (wie gesagt: ich kenne genug britische Eltern, die sich
wundern, dass sich ihre erwachsenen Kinder so selten sehen
lassen; die haben einfach vergessen, dass sie seit diese Kinder
13 wurden, ein getrenntes Leben gefuehrt haben). Und Harry -
Dumbledore kommentiert ja selbst, wie erstaunlich es sei, dass
aus ihm trotz seiner Kindheit ohne Eltern bei den Dursleys ein
anstaendiger Wizard geworden sei - ging die Verantwortung fuer
Harry bei Dumbledore und McGonagall nicht ueber die Sicherheits-
verwahrung hinaus? Kann man wirklich damit rechnen, dass
Kinder und Jugendliche sich mehr oder weniger selbst ueberlassen
gegenseitig erziehen - von gelegentlichem Nachsitzen bzw.
schreienden Briefen von Eltern mal abgesehen.
- Dumbledore wusste, dass er von dem Trank sterben würde und
ließ sich absichtlich von Snape töten, da dies Snape absolute
Glaubwürdigkeit bei den Death Eaters verleihen würde
Glaube ich, ist zu kompliziert gestrickt fuer Rowling.
Logischer Haken: Snape wusste davon nichts, er hat Dumbledore
ja schon aus eigenem Antrieb umgebracht.
Eigentlich hat es mir immer gefallen ,dass es mit Snape
einen wirklich gebrochenen Helden gab, jemand der unsympathisch
ist, aber trotzdem auf der guten Seite kaempft. Sirius und
Lupin sind ja eher Anti-Helden im traditionellen Stil (aussen
zerlumpt, aber trotz zerrissenem Gemuet (wegen Biographie) mit
goldenem Herz oder so aehnlich). Aber ich glaube, mit seiner
Tat (selbst wenn sie von D. gewollt waere, was ich nicht glaube),
hat er sich so ins Abseits gestellt, dass eine Rehabilitation
bei Harry nicht moeglich waere.
Abgesehen von allem anderen, glaube ich nicht, dass D.
Harry das antun wuerde: seiner Ermordung zu sehen.
Reichen die Gedanken erstmal? Ich merke, ich habe mich
ob der ganzen Internatskultur etwas in Rage geschrieben,
das moechte man mir verzeihen, da spielen halt meine Er-
fahrungen mit hinein.
Gruesse
Elke
nochwas
Abgesehen von allem anderen, glaube ich nicht, dass D.
Harry das antun wuerde: seiner Ermordung zu sehen.
Obwohl mich Dumbledores Aktion, Harry durch Versteinerung
lahmzulegen, nicht ueberzeugt hat. Sicher Harry war durch
den Mantel geschuetzt ,aber das haette auch ganz gewaltig
nach hinten losgehen koennen. Diese Szene hat mich am
wenigsten ueberzeugt und es wuerde mich nicht wundern,
wenn im 7. Buch eine andere Deutung der Ereignisse
kommen wuerde - aber wenn es das absichtliche Opfer
Dumbledores sein wuerde, waere ich sehr enttaeuscht.
Im Uebrigen: Ds Erklaerung, warum D. Snape trotz
allem Zweifel und allen Zweiflern vertraute, ist mehr
als schwach. Vielleicht steckt also doch mehr dahinter.
Gruesse,
nochmal,
Elke
- Snape ist nicht böse. Das ganze ist ein triple bluff.
Mhm. Hab ich dran gedacht (jedenfalls bevor Dumbledore
getoetet wurde), weil dieses Gespraech mit Mama und Tante
von Malfoy so ausfuehrlich und an so prominenter Stelle
steht.
Richtig. Und Snape behauptet zwar, Dracos Auftrag zu kennen, das ist aber meiner Ansicht nach ein Bluff - er wollte so eigentlich erfahren, was der Auftrag war und hoffte, Dracos Mutter würde sich verplappern.
Allerdings habe ich sowieso bei HP immer das Gefuehl,
dass die mindestens die Haelfte der Geschichte ueberfluessig
waere, wenn die Leute nur miteinander reden wuerden!
Das ist wohl wahr.
(wie gesagt: ich kenne genug britische Eltern, die sich
wundern, dass sich ihre erwachsenen Kinder so selten sehen
lassen; die haben einfach vergessen, dass sie seit diese
Kinder
13 wurden, ein getrenntes Leben gefuehrt haben).
Interessanter Aspekt, über den ich noch nicht so recht nachgedacht habe. Ich war nach dem Abitur für ein Jahr in einem Internat (Hotelberufsfachschule), wenn ich die ganze Schulzeit in so einer Einrichtung verbracht hätte, wäre der Einfluss meiner ELtern wohl minimal gewesen …
- Dumbledore wusste, dass er von dem Trank sterben würde und
ließ sich absichtlich von Snape töten, da dies Snape absolute
Glaubwürdigkeit bei den Death Eaters verleihen würdeGlaube ich, ist zu kompliziert gestrickt fuer Rowling.
Logischer Haken: Snape wusste davon nichts, er hat Dumbledore
ja schon aus eigenem Antrieb umgebracht.
Ich hatte den Eindruck, dass D. dies bewusst herbeigeführt hat. Snape musste zwar Draco folgen (wegen dem unbreakable vow) aber D. wollte ja sowieso unbedingt, dass Harry Snape holt. So nach dem Motto „ich muss sowieso jetzt sterben, da wollen wir mal dafür sorgen, dass das wenigstens etwas nützt“. Jetzt gibt es bestimmt keinen Death Eater mehr, der noch an Snape zweifelt. Draco ist auch noch ein praktischer Augenzeuge. Snape war ja auch sichtlich wütend während der ganzen Sache, meiner Ansicht nach war das Verzweiflung, dass er D. töten muss - sowohl auf dessen Wunsch hin als auch wegen dem unbreakable vow.
Eigentlich hat es mir immer gefallen ,dass es mit Snape
einen wirklich gebrochenen Helden gab, jemand der
unsympathisch
ist, aber trotzdem auf der guten Seite kaempft.
Ich glaube noch daran. Noch gemeiner ist es, dass Snape jemand ist, der für die gute Sache arbeitet, aber dafür niemals belohnt sondern nur von allen gehasst wird.
Gruß,
Myriam
Na ja, absichtliches Opfer wäre ja laut meiner Theorie nicht ganz richtig. Dumbledore ist ja bereits tödlich verwundet, warum nicht aus dem unausweichlichen noch etwas Kapital schlagen …
Was das wohl für ein Trank war? Vielleicht hat er ja durch den Trank eine schreckliche Zukunft gesehen, die nur abgewendet werden kann, wenn Snape ihn tötet? „Kill me, kill me“, hat er ja immer wieder gesagt …
Im Uebrigen: Ds Erklaerung, warum D. Snape trotz
allem Zweifel und allen Zweiflern vertraute, ist mehr
als schwach. Vielleicht steckt also doch mehr dahinter.
Auf jeden Fall. Vielleicht hat Snape einen unbreakable vow vor Dumbledore … das würde aber bedeuten, dass eine 3. Person Bescheid wissen muss, die den Eid abgenommen hat.
Die Erklärung ist schwach, eigentlich gar keine Erklärung. Wir werden sicherlich noch erfahren, was der wirkliche Grund ist.
R.A.B. könnte übrigens Regulus Alphard Black sein, der Bruder von Sirius, der ein Death Eater war, dann abtrünnig wurde und von Voldemort getötet.
Gruß,
Myriam
Hi Myriam,
Ich hatte den Eindruck, dass D. dies bewusst herbeigeführt
hat. Snape musste zwar Draco folgen (wegen dem unbreakable
vow) aber D. wollte ja sowieso unbedingt, dass Harry Snape
holt. So nach dem Motto „ich muss sowieso jetzt sterben, da
wollen wir mal dafür sorgen, dass das wenigstens etwas nützt“.
Jetzt gibt es bestimmt keinen Death Eater mehr, der noch an
Snape zweifelt. Draco ist auch noch ein praktischer
Augenzeuge. Snape war ja auch sichtlich wütend während der
ganzen Sache, meiner Ansicht nach war das Verzweiflung, dass
er D. töten muss - sowohl auf dessen Wunsch hin als auch wegen
dem unbreakable vow.
Aber woher wusste Snape, dass Dumbledore ihn als
„Erfueller“ haben wollte? Lellig… du weisst schon,
Gedankenlesen? Ich weiss nicht…
Eigentlich hat es mir immer gefallen ,dass es mit Snape
einen wirklich gebrochenen Helden gab, jemand der
unsympathisch
ist, aber trotzdem auf der guten Seite kaempft.Ich glaube noch daran. Noch gemeiner ist es, dass Snape jemand
ist, der für die gute Sache arbeitet, aber dafür niemals
belohnt sondern nur von allen gehasst wird.
Jein. Er wird ja gehasst, weil er ein so abscheuliches
Ekel gegenueber Harry (und anderen, z.B. Neville) ist.
Sicher, das koennte Tarnung sein, aber er ist doch mit
sichtlicher Freude bei der Sache, wenn er Harry triezen
kann.
Gruesse
Elke