hallo,
Friedmann fordert von der FDP den Rauswurf Möllemanns.
Ist der noch ganz normal? Was versteht der unter Demokratie und freier Meinungsäußerung?
Seine Reaktion (Verbot jeder Kritik an seiner Heiligkeit) ist absolut dazu geignet, dass gewisse Personen hier Oberwasser bekommen.
Es sieht tatsächlich so aus, dass Möllemann recht hat.
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen. In so viel Fettnäpfchen wie Friedmann ist keiner seiner Vorgänger getappt.
Der Mann ist untragbar.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
in Deutschland ist es ein Tabu, die Politik Israels zu kritisieren. Und in Deutschland wird nicht oder zu wenig differenziert. Da wird Kritik an Scharons Regierung zum Antisemitismus. Natürlich ist das der pure Blödsinn, aber er wird dennoch verbreitet. Möllemanns kritische Worte in Richtung Friedmann hätten nicht die geringste Aufregung verdient, lagen sie doch ohne weiteres im Rahmen der Meinungsäußerung, die naturgemäß nicht jedem schmecken muß. Es waren nur deutliche Worte, nicht beleidigend, sondern nur harte, sachliche Kritik.
Ich halte es für wichtig, daß Möllemann diese Situation politisch überlebt, ohne zu Kreuze zu kriechen. An der Äußerung, Friedmanns Art würde antisemitischen Strömungen in D Zulauf bescheren, ist absolut nichts zu beanstanden, ob man die Äußerung inhaltlich teilt oder nicht, ist dabei ganz egal. Weder für Eskimos, Israelis, noch für Herrn Friedmann oder Herrn Bush darf es eine schützende Käseglocke geben. Apropos Bush: Ich verdrehe nichts, sondern habe es mit meinen eigenen Ohren heute früh gehört: Joschka hatte nichts besseres zu tun, als „Antiamerikanismus“ und Demonstrationen anläßlich des Dabbelju B.-Besuches in einem Atemzug zu nennen. Ich hoffe für unseren Außenminister, daß er nur unüberlegt daher gesabbelt hat, weil der Tag so lang ist.
Wenn ich Herrn Schröder als profillosen Populisten und Herrn Stoiber als überforderten Verwaltungsjuristen bezeichne, ist das nicht „antideutsch“. Wenn ich Herrn Bush für einen gefährlichen Idioten halte, ist das nicht „antiamerikanisch“ und wenn ich die Herrschaften der Sharon-Regierung für eine verblendete Mörderbande halte, ist das nicht „antiisraelisch“ und schon gar nicht antisemitisch.
Wir brauchen mehr Tabubrecher und er wird Zeit, daß die Übereinkünfte, wonach israelisches und amerikanisches Tun grundsätzlich zu bejubeln ist, auf den Müll kommen.
Gruß
Wolfgang
hallo,
Friedmann fordert von der FDP den Rauswurf Möllemanns.
Ist der noch ganz normal? Was versteht der unter Demokratie
und freier Meinungsäußerung?
Seine Reaktion (Verbot jeder Kritik an seiner Heiligkeit) ist
absolut dazu geignet, dass gewisse Personen hier Oberwasser
bekommen.
Genau dies, was Möllemnann Friedmann vorwirft, dass er mit solchen Methoden gegen Kritiker Intoleranz in DE fördert, ist und wird durch dieses antidemokratische Verhalten von Friedmann begünstigt.
Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn sich ein Politiker gegen die Politik von Scharon ausspricht, von dessen Partei den Ausschluss zu verlangen und diesen Politker auf die Stufe der NPD zu stellen.
Friedmann wird genau das erreichen, was er als Gefahr sehen will. Glaubt der Zentralrat wirklich, er könne bei uns das Parteiensystem und die demokratischen Grundrechte sowie die Selbstverantwortung einer Partei ausser Kraft setzen ? Glaubt man beim Zentralrat wirklich, man könne aus wahltaktischen Überlegungen und zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit in unserem Land nun auch noch den Parteien vorschreiben, wer dort Mitglied sein darf und/oder wer reden darf.
Es sieht tatsächlich so aus, dass Möllemann recht hat.
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen. In so
viel Fettnäpfchen wie Friedmann ist keiner seiner Vorgänger
getappt.
Der Mann ist untragbar.
Stimme ich Dir völlig zu. Wer in DE die Selbstständigkeit der Parteien angreift dessen Verhalten ist untragbar. Der Zentralrat sollte sich von Friedmann trennen, wenn er glaubhaft bleiben will und nicht nur als Instrument parteipolitischer Interessen in DE dient.
Gruss Günter
??
hallo raimund,
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen. In so
viel Fettnäpfchen wie Friedmann ist keiner seiner Vorgänger
getappt.
Israel? austauschen? Hä? Wo soll Friedmann ausgetauscht werden? Von Israel? In Israel?
grüssle,#
b.
that’s the prob…
hi,
das ist das dilemma, immerwieder werden dinge vermischt die nichts miteinander zu tun haben. ich denke da an:
israel = juden
antisemiten = rechtsradikale
in gleichem masse werden dann die positionen einzelner immer wieder verkannt und so kommt es, das manch einer denkt, der sharon kann beeinflussen was friedmann und co. sagen und andersherum.
das die dt. juden wohl eher viel weniger einfluss auf israelische juden haben als ihre us-freunde … ich mag es kaum anklingen lassen!
gruss vom
showbee
hi,
das ist das dilemma, immerwieder werden dinge vermischt die
nichts miteinander zu tun haben.
ich war der Meinung, der Zentralrat der Juden in Deutschland ist mit Israel verbandelt. Ok, man lernt nicht aus. Dann sagen wir halt: der ZRdJ sollte ihn austauschen, ok?
ich denke da an:
israel = juden
antisemiten = rechtsradikalein gleichem masse werden dann die positionen einzelner immer
wieder verkannt und so kommt es, das manch einer denkt, der
sharon kann beeinflussen was friedmann und co. sagen und
andersherum.das die dt. juden wohl eher viel weniger einfluss auf
israelische juden haben als ihre us-freunde … ich mag es
kaum anklingen lassen!
Das ist allerding bekannt.
Ebenso sollen deutsche Juden ín Irsael nicht … na, sagen wir mal, nicht so besonders beliebt zu sein.
Ob das immer noch so stimmt, weiß ich nicht. diese Info habe ich von einer Jüdin, ist allerdings schon wieder ca. 20 jahre her.
Wie dem auch sei: die Empfehlung zum Austausch halte ich trotzdem aufrecht.
Der Mann ist untragbar. Er verwechselt Diktatur mit Demokratie.
Grüße
Raimund
Und noch etwas: ich sagte nicht der Zentralrat der Juden in Deutschland ist untragbar, sondert ausschließlich dieser Friedmann.
das die dt. juden wohl eher viel weniger einfluss auf
israelische juden haben als ihre us-freunde … ich mag es
Ich hielt „Jude“ für einen religiösen Begriff. Für mich sind die Einwohner Israels Israelis. Irre ich da?
Gruß
Hi!
Wie dem auch sei: die Empfehlung zum Austausch halte ich
trotzdem aufrecht.
Der Mann ist untragbar. Er verwechselt Diktatur mit
Demokratie.
Jetzt musst Du uns aber auch sagen, wie das gehen soll.
Israel könnte Friedmann „austauschen“, wenn Friedmann in irgendeiner Form Angestellter oder Abgesandter Israels wäre. Oder in irgendeiner anderen Form weisungsgebunden. Aber Friedmann hat in dieser Hinsicht nichts mit dem Staat Israel am Hut. Selbst wenn Sharon höchstpersönlich sagt „Ich tausche Friedmann aus“, wird es keinen interessieren. Das ist so, wie wenn Du fordern würdest, dass Schröder den Vorsitzenden der bayrischen Trachtengruppe in Canada austauschen soll. Is’ halt nicht.
Ciao
Kaj
ich wuensche den rauswurf von moellemann 
hallo raimund,
Friedmann fordert von der FDP den Rauswurf Möllemanns.
Ist der noch ganz normal? Was versteht der unter Demokratie
und freier Meinungsäußerung?
das ist freie meinungsaeusserung die du sonst hoch haelst btw 
Seine Reaktion (Verbot jeder Kritik an seiner Heiligkeit) ist
absolut dazu geignet, dass gewisse Personen hier Oberwasser
bekommen.
nein, moellemann sagte klipp und klar, dass friedmann mit seiner nicht daherschwafelnden art antisemitismus erzeugt, was nichts anderes heisst, als das juden am antisemitismus selber schuld seien nebst den folgen. dafuer sollte moellemann zu recht gehen.
den in diesem fall ist es antisemitismus par excellence.
und zwar fuer die FDP und deren ruf, die ich gerne nach den naechsten wahlen in der regierung sehen moechte, und zwar ohne moellemann und erfolgreich
Es sieht tatsächlich so aus, dass Möllemann recht hat.
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen. In so
viel Fettnäpfchen wie Friedmann ist keiner seiner Vorgänger
getappt.
Der Mann ist untragbar.
oh oh, was fuer eine doppelmoral von dir raimund, aber wenigstens unverholen
schaue dir mal hardtalk auf bbc ab und zu mal an, da werden praesidenten schaerfer vom moderator runtergeredet btw
gruss lego
hallo,
jude ist, wer als jude geboren ist, oder zum juedischen glauben konvertiert ist, und nicht aktiv einer anderen religion nachgeht
moslem ist, wer dito
christ ist, wer dito
bei allen gibt es atheisten, religioese, und menschen jeder anderen facon ausser bzgl religion
Ich hielt „Jude“ für einen religiösen Begriff. Für mich sind
die Einwohner Israels Israelis. Irre ich da?
israeli ist, wer israelischer staatsbuerger ist, ob jude, moslem, christ und weiter wie oben
beste gruesse lego
bleibt mal auf dem teppich
hallo guenther,
an friedmann ist wohl nichts undemokratisch,
dein problem ist wohl eher, dass moellemann dir nach dem wort redet, friedmann juedisch ist und nicht smalltalk alias guenther jauch oder schreinemakers redet und seine moderation zum glueck fuer das zur rede stellen von politikern schaerfer ist als jene von sabine christiansen.
Genau dies, was Möllemnann Friedmann vorwirft, dass er mit
solchen Methoden gegen Kritiker Intoleranz in DE fördert, ist
und wird durch dieses antidemokratische Verhalten von
Friedmann begünstigt.
zur intoleranz ruft eher moellemann auf, indem er sich darin ergeht, das juden an ihrem geschichtlichen unglueck selber schuld seien, statt zu schweigenden und zu ruhigen „mitbuergern“ zu werden.
da koennten sich einige „nichtjuedische mitbuerger“ auch in deinem sinne eine scheibe abschneiden 
die frage ist nur wie
Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn sich ein Politiker gegen
die Politik von Scharon ausspricht, von dessen Partei den
Ausschluss zu verlangen und diesen Politker auf die Stufe der
NPD zu stellen.
darum ging es nicht, wie du sehr wohl weisst, und kritik an sharon(zum beispiel) ist erlaubt und in jeder demokratie erwuenscht.
Friedmann wird genau das erreichen, was er als Gefahr sehen
will.
du blaest hier in das gleiche horn wie moellemann und siehe oben mein text
Stimme ich Dir völlig zu. Wer in DE die Selbstständigkeit der
Parteien angreift dessen Verhalten ist untragbar. Der
Zentralrat sollte sich von Friedmann trennen, wenn er
glaubhaft bleiben will und nicht nur als Instrument
parteipolitischer Interessen in DE dient.
oh oh wo greift er denn die selbststaendigkeit der parteien an? hat er vielleicht eine aenderung der verfassung oder des parteienrechts gefordert? nein! er drueckte seine meinung aus.
welche parteienreferenz hat denn der zentralrat? und warum/woran machst du das fest?
ach ja, was die gruenen und die sozialdemokraten daraus machen wollen wider moellemann geht auch ihmo mir etwas zu weit teilweise unter die guertellinie
beste gruesse lego
Hi!
Friedmann fordert von der FDP den Rauswurf Möllemanns.
Ich fordere hiermit vom Zentralrat der Juden in Deutschland den „Rauswurf“ Friedmanns.
Ist der noch ganz normal? Was versteht der unter Demokratie
und freier Meinungsäußerung?
Friedmann fordert, Möllemann das Recht auf freie Meinungsäußerung abzusprechen.
Ihr selbst bezieht Euch aber auf ebendieses Recht, wenn es um die Beurteilung von Friedmanns Aussagen geht.
Some animals are more equal…
Seine Reaktion (Verbot jeder Kritik an seiner Heiligkeit) ist
absolut dazu geignet, dass gewisse Personen hier Oberwasser
bekommen.
Das sehe ich ähnlich.
Das ständige Auspacken der Nazikeule und die ständige Beanspruchung von Sonderrechten trägt nicht wirklich dazu bei, jüdische Mitbürger in Deutschland weiter zu integrieren und Verständnis auch für die Situation der Israelis im Nahen Osten aufzubringen.
Es sieht tatsächlich so aus, dass Möllemann recht hat.
Ich teile Möllemanns Meinung hier ebenfalls.
Und das hat nicht im entferntesten etwas mit Antisemitismus zu tun. Vielmehr geht es hier darum, den genozid an den Palästinensern zu verurteilen und auch unseren jüdischen Mitbürgern klar zu machen, dass in diesem Land alle dieselben Freiheitsrechte und politischen Rechte haben.
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen.
Das kann es nicht. Friedmann ist Deutscher.
In so
viel Fettnäpfchen wie Friedmann ist keiner seiner Vorgänger
getappt.
Das würde ich so nicht sehen.
Sein Verhalten hat m.E. Tradition.
Der Mann ist untragbar.
Korrekt.
Grüße,
Mathias
Hallo lego,
moellemann sagte klipp und klar, dass friedmann mit
seiner nicht daherschwafelnden art antisemitismus erzeugt, was
nichts anderes heisst, als das juden am antisemitismus selber
schuld seien nebst den folgen.
Ich finde, eine Spekulation auf das Urteil Dritter ist immer problematisch. Leider aber als Argumentatiosmuster sehr weit verbreitet. Wenn ich in einem „Eintracht-Frankfurt“-T-Shirt in Hamburg randalieren würde, würden mir bestimmt ein paar rechtschaffene Frankfurter vorhalten, ich hätte den Ruf Frankfurts beschädigt, dabei habe ich das, streng genommen nur mit meinem eigenen Ruf getan.
Wenn nun Herr Möllemann meint, Herr Friedmann mache mit der ihm eigenen Art auch eine der Gruppen der er angehört unbeliebt; und zwar nicht etwa die CDU, Pomadenbenutzer, Rechtsanwälte oder Moderatoren sondern die Jüdische Gemeinde, dann bewegt sich Möllemann damit innerhalb eines, wie ich finde, unerfreulichen Argumentationskonsenses von der Anerkennung einer Verallgemeinerungeswirkung in vermutlichen Fremdurteilen durch dieselben.
Diesen (über die Bande gespielten pars pro toto, d.h. der Teil für das Ganze nehmenden) Konsens halte ich für eine Unsitte, egal, ob es um Juden, Frankfurter, Deutsche, Moslems oder Amerikaner geht.
Die spezielle Schwergewichitgkeit der Angelegenheit, die du siehst, wonach behauptet worden sei, die Juden seien überhaupt für den Hass gegen sie selbst verantwortlich icl. dessen Folgen, sehe ich dagegen als nicht erfüllt an.
Meinungen, wonach sich auch Juden rufschädigend verhalten können, als „antisemitisch“ zu inkrimieren, halte ich für eine nicht gerechtfertigte „Sonderlogik“ für Juden.
Jeder Hass gegen Gruppen geht auf falsche Verallgemeinerungen zurück. Jede Bezugnahme darauf sollte klarstellen, dass es sich um falsche, nicht zu rechtfertigende Verallgemeinernugen handelt, und nicht auch noch ihre „Tatsächlichkeit“ suggerieren. Das hat Möllemann tatsächlich versäumt, bei der Formulierung seiner Botschaft zu berücksichtigen.
Ihm daraus jedoch einen „antisemitschen“ Strick zu drehen, bedeutet, den ganzen üblichen flapsigen Umgang mit Sprache in der Politik zur blanken Mordhetze zu erklären. Auch dafür spräche einiges, ist aber m.E. etwas zu weit entfernt, von den Möglichkeiten, was zu ändern.
Wer die (absehbare) Reaktion der Stammtische als Argument im Meinungsstreit benutzt, handelt nach meinem Geschmack in einem strengen Sinne „fragwürdig“. Angenommen, ich hätte speziell was gegen Westerwelle und würde sagen „der macht die Schwulen unmöglich“, dann hätte das etwas in diesem Sinne Fragwürdiges, weil ich mir etwas spezielles rauspicke und damit das Stichwort gebe. Ich könnte ja auch sagen, er macht sinen Jahrgang, seine Heimatstadt, oder seine Stimmlage lächerlich. Das alles würde ich aber nicht sagen, weil es nicht die „Angriffsfläche“ herzugeben verspricht, wie ein Hinweis auf sein Schwul-sein.
In dieser Weise fragwürdig zu argumentieren, würde jedoch nicht bedeuten, dem Rosa Winkel in den KZs das Wort zu reden. Da liegt der Unterschied, bei dem deine Argumentation m.E. über ein nachvollziehbares und vertretbares Ziel hinausschiesst.
Klingt kompliziert, ist aber eigentlich in der Erfahrung ganz einfach nud nur wegen der vertrackten Sprache so verwickelt.
Sprachkritische Grüsse,
Thomas
Hallo!
moellemann sagte klipp und klar, dass friedmann mit
seiner nicht daherschwafelnden art antisemitismus erzeugt, was
nichts anderes heisst, als das juden am antisemitismus selber
schuld seien nebst den folgen. dafuer sollte moellemann zu
recht gehen.
den in diesem fall ist es antisemitismus par excellence.
Wenn eine Person eine andere in der Hinsicht kritisiert, daß deren Äußerungen dazu führen könnten, daß der Antisemitismus gefördert werde, dann heißt es nicht, daß „die Juden am Antisemitismus selber schuld seien nebst Folgen.“ Diesen Schluß zu ziehen, heißt die Logik für seine Zwecke zu vergewaltigen. Der Zweck scheint mir der zu sein, daß mit der „Moralkeule“ Antisemitismus eine kritische Diskussion (nicht Karsli ist gemeint!) über die gegenwärtige Politik der israelischen Regierung abgewürgt werden soll. Es kann und darf nicht sein, daß Kritik an der israelischen Regierungspolitik mit „Antiisraelismus“ bzw. „Antisemitismus“ unterbunden wird. Auch Israelis und Juden (was ja nicht dasselbe sein muß) müssen kritisierbar sein!
Gruß,
Oliver
hallo Kaj
bitte noch mal genau lesen, was ich geschrieben habe!
Grüße
Raimund
hallo mathias,
Ich fordere hiermit vom Zentralrat der Juden in Deutschland
den „Rauswurf“ Friedmanns.
ja, warum nicht, ich fordere ja selber den „rauswurf“ von moellemann und karsli duch die fdp, 
das raimund aber genau hier friedmann undemokratisches verhalten *lach* vorwuerft und selber aber ein mittel der demokratie, naemlich friedmanns und deine und meine freie meinungsaeusserung zu wuenschen von „rauswuerfen“ angreift, ist doch wohl symptomatisch und paranoid im besten falle, noch mal *lach*
Friedmann fordert, Möllemann das Recht auf freie
Meinungsäußerung abzusprechen.
tat er das? mit welchen worten denn? ich glaube nicht.
Ihr selbst bezieht Euch aber auf ebendieses Recht, wenn es um
die Beurteilung von Friedmanns Aussagen geht.
Some animals are more equal…
genau, da liegt der hase im pfeffer, danke
Das ständige Auspacken der Nazikeule und die ständige
Beanspruchung von Sonderrechten trägt nicht wirklich dazu bei,
jüdische Mitbürger in Deutschland weiter zu integrieren und
Verständnis auch für die Situation der Israelis im Nahen Osten
aufzubringen.
zum staendigen auspacken der nazi-keule kann ich dir folgen, wie war das mit dem vergleich hier von moellemann bzgl nazi? hat nicht er selber die keule ausgepackt? allerdings auch wird von anderer seite auch mir zu schnell diese keule geworfen, da stimme ich zu. weiter aber zu sonderrechten, kein deutscher jude verlangt sonderrechte und braucht sie auch nicht, jedenfalls die meisten und die ernstzunehmenden nicht, auch friedmann gehoert dazu. zu deutschen „mitbuergern“ siehe unten.
Ich teile Möllemanns Meinung hier ebenfalls.
Und das hat nicht im entferntesten etwas mit Antisemitismus zu
tun. Vielmehr geht es hier darum, den genozid an den
Palästinensern zu verurteilen und auch unseren jüdischen
Mitbürgern klar zu machen, dass in diesem Land alle dieselben
Freiheitsrechte und politischen Rechte haben.
genozid ist hier von dir wieder einmal voellig falsch gebrauchtes wort welches genozid geradezu verniedlicht. genozid bedeutet naemlich vielmehr beschlossener und ausgefuehrter massenmord
an einer volksgruppe alias tuerken wider armenier oder tutsis in ruanda und aehnlich. im aktuellen nahostkonflikt hingegen kann man in keiner weise in derart sprach- und bedeutungsrelativierung vom genozid sprechen.
Israel sollte diesen Herrn schnellstens austauschen.
Das kann es nicht. Friedmann ist Deutscher.
genau, danke
Das würde ich so nicht sehen.
Sein Verhalten hat m.E. Tradition.
inwiefern tradition?
nun aber zu mitbuergern
Als „Mitbuerger“ werden in diesem Land ueblicherweise im oeffentlichen Raum Leute bezeichnet, denen man in irgendeiner Form eine Randposition zuschreibt: die aelteren, die auslaendischen bzw. die juedischen Mitbuerger
Neulich hoerte man auf einem interkulturellen Stadtteilfest in einer der Begruessungsreden einen „auslaendischen Mitbuerger“ sagen, wie sehr er sich freue, dass soviele „deutsche Mitbuerger“ gekommen seien. An den non-verbalen Reaktionen war deutlich zu sehen, dass die so bezeichneten das nicht so besonders nett fanden.
Juden sind keine „Mitbuerger“ des Landes, sondern Buerger, man stelle sich vor, Minderheiten wuerden Deutsche als Mitbuerger bezeichnen. „Mitbuerger“ ist aus dem Bereich des Roemischen Reiches und es bezeichnete Menschen zweiter Klasse.
„Mitbuerger“ kommt aus dem rmischen Recht und bedeutet, Buerger minderen Rechts.
shimon stein meinte dazu
Ein ganz einfaches Beispiel: Juden, die hier leben, werden haeufig angesprochen mit „unsere Mitbuerger“ . Der Begriff „Mitbuerger“ fuer Buerger unserer Republik, egal ob sie Juden sind oder Moslems oder Japaner, scheint mir auch kein Zeichen fuer Normalitaet zu sein.
wo bleibt die da bei unseren deutschen,christlichen/atheistischen „Mitbuergern“ ?
ok, soviel zu sprachgebrauch zu der zu haeufig verwendeten „nazikeule“ (ganz deiner meinung, fuer jede seite), zu der relativierung von begriffen und zu der mottenkiste „mitbuergern“
beste gruesse lego
hallo lego,
nein, nicht alles was kritik an Juden ist, ist Antisemitismus. Oder ist die Produktion von Mercedesautos auch Antisemnitismus? Begründung: damit werden in den arabischen Ländern Waffen gegen Israel transportiert.
Also, dieser von Dir konstruierte Beweis ist an den Haaren herbei gezogen.
Das Problem ist nur eines: Israel und der ZRdJ ist es nicht gewöhnt, kritisiert zu werden.
Es wird höchste Zeit, dass sie sich daran gewöhnen.
(ich weiß, in Deinen Augen auch Antisemitismus)
Übrigens: je mehr Friedmann so dumm daher redet, um so mehr Stimmen erhält die FDP. Ist das evtl. gewollt?
Grüße
Raimund
Hallo Lego,
jude ist, wer als jude geboren ist, oder zum juedischen
glauben konvertiert ist, und nicht aktiv einer anderen
religion nachgehtmoslem ist, wer dito
christ ist, wer dito
Fehler: es gibt keine geboren Christen. Christ ist nur der, der chtistlich getauft ist. In welchem Alter ist nebensächlich.
Grüße
Raimund
hallo Lego,:
zur intoleranz ruft eher moellemann auf, indem er sich darin
ergeht, das juden an ihrem geschichtlichen unglueck selber
schuld seien,
Falsch: Möllemann hat nie behauptet, dass die Juden an ihrem Schicksal selbst schuld sind. Das ist Deine Art von „Logik“, die aber vollkommen falsch ist. Lese mal unvoreingenommen seine Aussage: er greift Friedmannan an, nicht die Juden. Hier lehnt sich Friedmann und Du zu weit aus dem Fenster.
Grüße
Raimund
hallo raimund,
na meinetwegen
, jedoch bedenke, welcher nichtjuedischer/nichtmoslemischer deutscher, und nichtchristlich getaufter waechst ohne christlichen hintergrund und ohne weihnachtsbaum auf? 
beste gruesse am fruehen morgen, lego
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