wir suchen ein Haus und das schon etwas länger.
So dass ich schon wieder vergessen habe,
was kommt ausser dem Kaufpreis nochmal an Kosten zusätzlich auf uns zu?
Grunderwerbsteuer ? Prozent
was noch bitte?
Was kommt an jährlichen festen Kosten auf einen zu?
Ich meine feste Kosten wie beispielsweise Grundsteuer usw.
Die Immobilie kostet 200.000 Euro…
Was kommt an jährlichen festen Kosten auf einen zu?
Ich meine feste Kosten wie beispielsweise Grundsteuer usw.
Hi,
mal ganz grob ueberschlagen, ohne Dein Haus zu kennen, es kann also nur ein Hinweis sein und keine Berechnung:
die Grundsteuer betraegt jaehrlich einige hundert Eur. Sie bemisst sich nach dem Einheitswert und nicht nach dem Kaufpreis. Geh mal von 200 EUR plus minus aus.
Dann brauchst Du eine Brandversicherung oder verbundene Gebaeudeversicherung gegen Feuer Sturm, Hagel… kostet aehnlich pro Jahr, bissl mehr je nach Umfang, haengt auch vom Gebaeude (Holzhaus) und von der Lage ab, geh mal von 200 EUR aus.
Die Gebaeudehaftpflicht liegt etwa um 150 EUR schaetze ich.
Der Schornsteinfeger, Muellabfuhr, Strassenreinigung in manchen Staedten, Oberflaechenwasser der versiegelten Flaeche…kennst Du schon als Mieter aus der Nebenkostenabrechnung, die Flaechen oder Berechnungsgrundlagen werden meist groesser beim Haus verglichen mit der Mietwohnung.
Das waren die Posten glaub ich. Alles in allem bleibt meist die Heizung der weitaus groesste Posten im Vergleich zu diesen kleineren Betraegen. Auch die Heizung wird oft teurer, nur eine Partei zahlt die Grundgebuehren fuer die Zaehler, die Wohnflaeche ist meist groesser und will geheizt werden, jedoch haegt alles von der Waermedaemmung und dem Nutzerverhalten ab.
Gruss Helmut
So dass ich schon wieder vergessen habe,
was kommt ausser dem Kaufpreis nochmal an Kosten zusätzlich
auf uns zu?
Grunderwerbsteuer ? Prozent
was noch bitte?
3,5%, wobei es zumindest in Berlin einen abweichenden Satz gibt. Hinzu kommt noch der Notar (man liest immer 1,5-2% vom Kaufpreis, bei mir war es jedoch noch nicht einmal 1%), Gerichtskosten (abhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Grundschuld eingetragen werden soll; die reine Auflassung und Eigentumsänderung werden sich auf rd. 700 Euro belaufen, dazu noch Kleinkram wie Grundbuchauszüge etc. und besagte eventuelle Grundschuld, insgesamt wohl so um die 1000 Euro) und dann halt noch DÜKS (der übliche Kleinscheiß).
Was kommt an jährlichen festen Kosten auf einen zu?
Ich meine feste Kosten wie beispielsweise Grundsteuer usw.
Hi,
Hallo Helmut,
mal ganz grob ueberschlagen, ohne Dein Haus zu kennen, es kann
also nur ein Hinweis sein und keine Berechnung:
die Grundsteuer betraegt jaehrlich einige hundert Eur. Sie
bemisst sich nach dem Einheitswert und nicht nach dem
Kaufpreis. Geh mal von 200 EUR plus minus aus.
Meinst Du 200 EURO monatlich oder jährlich?
Ich zahle hier (zwischen Köln und Aachen) VIERTELjährlich 330,00 EURO, das Gebäude wurde 1958 fertiggestellt und bezogen und hat ein (von uns) neugebautes ausgebautes Dachgeschoß. Ich finde das schon total viel Geld, aber wenn Du 200 EURO MONATLICH meinst - oh weia…
Dann brauchst Du eine Brandversicherung oder verbundene
Gebaeudeversicherung gegen Feuer Sturm, Hagel… kostet
aehnlich pro Jahr, bissl mehr je nach Umfang, haengt auch vom
Gebaeude (Holzhaus) und von der Lage ab, geh mal von 200 EUR
aus.
Die Gebaeudehaftpflicht liegt etwa um 150 EUR schaetze ich.
Der Schornsteinfeger, Muellabfuhr, Strassenreinigung in
manchen Staedten, Oberflaechenwasser der versiegelten
Flaeche…kennst Du schon als Mieter aus der
Nebenkostenabrechnung, die Flaechen oder Berechnungsgrundlagen
werden meist groesser beim Haus verglichen mit der
Mietwohnung.
Das waren die Posten glaub ich. Alles in allem bleibt meist
die Heizung der weitaus groesste Posten im Vergleich zu diesen
kleineren Betraegen. Auch die Heizung wird oft teurer, nur
eine Partei zahlt die Grundgebuehren fuer die Zaehler, die
Wohnflaeche ist meist groesser und will geheizt werden, jedoch
haegt alles von der Waermedaemmung und dem Nutzerverhalten ab.
Gruss Helmut
dann sind (weit) über 90 % der Immobiliengeschäfte mit Maklerbeteiligung unseriös!
Das der Käufer nichts zahlt ist die AUsnahme!
Häufig kriegt der Makler sogar von Käufer und Verkäufer Patte.
dann sind (weit) über 90 % der Immobiliengeschäfte mit
Maklerbeteiligung unseriös!
Sind sie ja auch.
Das der Käufer nichts zahlt ist die AUsnahme!
Das Seriöse bildet oftmals eine Ausnahme.
Häufig kriegt der Makler sogar von Käufer und Verkäufer Patte.
Weiß ich. Es gibt auch Tausende von Gangstern in Berlin und Umgebung.
Du weißt doch:
„Esst mehr Scheiße - 100 Millionen Fliegen können nicht irren!“
Gruß,
Branden
Meinst Du 200 EURO monatlich oder jährlich?
Ich zahle hier (zwischen Köln und Aachen) VIERTELjährlich
330,00 EURO, das Gebäude wurde 1958 fertiggestellt und bezogen
und hat ein (von uns) neugebautes ausgebautes Dachgeschoß. Ich
finde das schon total viel Geld, aber wenn Du 200 EURO
MONATLICH meinst - oh weia…
Ich denke, er meint jährlich.
Das kommt ja wirklich auch auf Grundstücksgröße und Lage an.
Beatrix, die zur Zeit ca 114 Euro pro Jahr zahlt.
Hallo,
hatte ich geschrieben, jaehrlich.
Bei dem Kaufpreis des Fragenden ist es ein kleines Haus oder ein mittleres in einer Gegend mit nicht allzu hohen Preisen.
Gruss Helmut
Ok, Deine Definition von „unseriös“ scheint vom Rest der Welt
abzuweichen. Macht ja nix…
Wenn Du mit dem „Rest der Welt“ einige Makler, Zuhälter und Bauluden meinst, dann stimme ich Dir zu.
Das wäre für mich dann aber eher der „Rest der HALBWelt“.
Gruß,
Branden
Wenn Du mit dem „Rest der Welt“ einige Makler, Zuhälter und
Bauluden meinst, dann stimme ich Dir zu.
Ok, Du musst es mir doch erklären!
In Deutschland herrscht nunmal Vertragsfreiheit. Ein Makler bekommt vom Verkäufer z.B. den Auftrag: „Verkaufe mein Objekt. Dein Honorar hole Dir vom Käufer“.
Der Käufer bekommt dies mitgeteilt bevor ihm irgendwelche Kosten anfallen. Je nach dem, wie pfiffig der potentielle Käufer ist, kann der wiederum dem Makler z.B. sagen: „Ok, ich würde das Objekt nehmen, aber nur wenn die Courtage zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden“. Das Maklerlein muss dann seinen namensgebenden Job nachkommen und zwischen den unterschiedlichen Angeboten vermitteln. Entweder man kommt ins Geschäft oder nicht.
Also beim besten Willen kann ich DARIN keine Unseriosität finden. (Außer vielleicht, dass manche Makler ihr Honorar gerne „Gebühr“ nennen um damit dem obrigkeitshörigen teutschen Michel eine Unveränderbarkeit zu suggerieren.)
Das ich dem durchschnittlichen Immobilien-Makler nach trüber Erfahrung noch nicht mal meine Hand geben würde ohne nachher die Finger nachzuzählen steht auf einem anderen Blatt.
Eventuell mitlesende Forumsmitglieder „die-wo-Makler-sind“ sind natürlich nicht gemeint!
In Deutschland herrscht nunmal Vertragsfreiheit. Ein Makler
bekommt vom Verkäufer z.B. den Auftrag: „Verkaufe mein Objekt.
Dein Honorar hole Dir vom Käufer“.
Dann sagt der seriöse Makler: „Tut mir leid - Sie sind offenbar nicht mit den üblichen Gewohnheiten in dieser Banche vertraut. Das Makler-Honorar bekommt der Makler vom Verkäufer, denn DER ist ja daran interessiert, bald sein Objekt zu verkaufen. Da er es offenbar alleine nicht so sxchnell los wird, beauftragt er einen Makler. Der Kunde, der Käufer, hingegen orientiert sich am Angebot. Den interessiert es wenig, ob dieses Angebot von einem privaten Verkäufer oder einem Makler kommt. Das Angebot hat ja auch einen Preis - und der wird (seriöserweise) nicht im Nachhinein für den Interessenten erhöht durch irgendwelche Provisionen.“
Der Käufer bekommt dies mitgeteilt bevor ihm irgendwelche
Kosten anfallen.
Der Käufer schaut sich auf dem freien Markt um und sieht die Preise. Das sind Endpreise - bzw. die können nur HERUNTERgehandelt werden, aber nicht HERAUF.
Gruß,
Branden
Der Makler sagt dem Verkäufer: „Für DEN Preis kriegen wir das nie los - Sie müssen hre Preisvorstellung überdenken.“
Der Makler sagt: „Da ist noch weit mehr drin, mein Gutester. Das können wir locker für 100.000 Euro teurer verkaufen.“
Letztere Variante scheint deutlich seltener zu sein - ich habe sie aber erlebt!
Und natürlich kann dann gehandelt werden. Aber der Preis, so wie er ausgestellt wird, wird bei seriösen Maklern dem Käufer gegenüber dann nicht mehr überschritten, schon garnicht durch irgendwelche dubiosen Gebühren, die ja bekanntermaßen der Verkäufer zu löhnen hat.
Ein weitees interessanes Thema wär ja dann das darauf folgende, nämlich:
Wer bezahlt den Notar?
Das ist nämlich nochmal ne andere Geschichte. Hier kenne ich es so: Derjenige, der den Notar aussucht, muss ihn auch bezahlen.
Ich habe das sowohl als Käufer als auch als Verkäufer schon (mit)gemacht.
Gruß,
Branden
Wer bezahlt den Notar?
Das ist nämlich nochmal ne andere Geschichte. Hier kenne ich
es so: Derjenige, der den Notar aussucht, muss ihn auch
bezahlen.
Ich habe das sowohl als Käufer als auch als Verkäufer schon
(mit)gemacht.
Gruß,
Branden
Hallo,
wer den Notar bezahlt ist im BGB geregelt, und zwar bezahlt den in der Regel der Käufer. Nur wenn die Beteiligten untereinander etwas anderes vereinbaren, ist es so wie vereinbart.
Was ist das denn fürn Schmarrn?
Warum soll denn der Kä(u)fer nicht für eine Leistung bezahlen, die er in Anspruch nimmt?
Wenn der Käufer den Makler nicht braucht, kann er sich die Hütte auch ohne diesen kaufen.
Und was bitte bedeutet in diesem Zusammenhang „unseriös“???
Den Makler zahlt nicht der Käfer, sondern der Verkäufer.
Alles andere wäre unseriös.