ich habe bald zum ersten mal und auch unerwartet ein Gespräch (Telefon) mit einem seriösen Headhunter, für den ich offensichtlich im kfm Bereich für die Besetzung einer vakanten Stelle in Frage komme.
Ich weiss zwar, welche Fragen ich wg dieser Stelle fragen möchte, aber bei allgemeineren Fragen hapert es ein wenig, denn:
Gibt es bei solchen Gesprächen Fragen , die man einfach stellen MUSS, um nicht gleich unter durch zu sein?
Gibt es evt welche, die man bloß NICHT stellen sollte?
Über Erfahrungen und Tipps freue ich mich und bedanke mich im voraus!
hm - erst einmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob die kombination „seriös“ mit Headhunter passt… ich kenne keinen, der „seriös“ ist. Letztlich geht es Headhuntern lediglich darum, einen Auftrag so schnell wie möglich „erfolgreich“ zu erledigen („erfolgreich“ ist nach meinen ERfahrungen nicht damit gleichzusetzen, dass du wirklich auf die Position passt und dass du beim Auftraggeber dann länger als die Probezeit arbeitest). Erfolgreich heißt lediglich, dass der Auftraggeber mit dir einen Vertrag abschließt und der Headhunter sein Honorar für MANCHMAL recht wenig Arbeit einstreicht.
Gibt es bei solchen Gesprächen Fragen , die man einfach
stellen MUSS, um nicht gleich unter durch zu sein?
Gibt es evt welche, die man bloß NICHT stellen sollte?
Nach meinen Erfahrungen mit zumindest „renommierten“ Headhuntern wurde dem Kandidaten, der Interesse bekundet, umgehend ein Job/Kandidaten-Profil und detaillierte Hintergrundinfos zum suchenden Unternehmen gegeben. Daraus ergibt sich wiederum für den Kandidaten die Möglichkeit zu sehen, ob er wirklich Interesse hat und natürlich auch weitergehende Fragen.
In so einem Gespräch solltest du im eigenen Interesse ALLES fragen, was du wissen möchtest. Von „Don’ts“ hab ich in meinem vierjährigen Umgang mit Headhuntern nicht viel gemerkt.
hm - erst einmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob die
kombination „seriös“ mit Headhunter passt… ich kenne keinen,
der „seriös“ ist. Letztlich geht es Headhuntern lediglich
darum, einen Auftrag so schnell wie möglich „erfolgreich“ zu
erledigen („erfolgreich“ ist nach meinen ERfahrungen nicht
damit gleichzusetzen, dass du wirklich auf die Position passt
und dass du beim Auftraggeber dann länger als die Probezeit
arbeitest). Erfolgreich heißt lediglich, dass der Auftraggeber
mit dir einen Vertrag abschließt und der Headhunter sein
Honorar für MANCHMAL recht wenig Arbeit einstreicht.
Diese Aussagen finde ich tendenziös und verunglimpfend. Ich bin kein Headhunter und will auch keiner werden, keiner meiner Freunde ist einer, aber ich kenne so ziemlich alle großen Headhunter aus eigener Erfahrung. Wenige und darunter war keiner der renommierten hat sich mir unseriös gegenüber verhalten und wollte eine schnelle Besetzung nur um das Honorar einzustreichen. Das wäre so ungefähr das dümmste was sie machen könnten, denn Anschlussaufträge wären mit einem solchen Verhalten quasi ausgeschlossen.
Die grossen und guten HH haben lange Beziehungen zu ihren Kunden und versuchen immer den „optimalen“ Kandidaten (den es sowieso selten gibt) zu finden. Alles andere ist Harakiri.
Mir ist es sogar einmal passiert, dass mich ein Berater (Kienbaum) zu einem Gespräch eingeladen hat (bis dahin wurde das suchende Unternehmen geheim gehalten) und als nach einer halben Stunde der verantwortliche Kienbaum Partner zu dem Gespräch dazu kam war nach wenigen Minuten klar, dass ich auf das Profil gar nicht passe und vermutlich dem Berater sein Bonus verlustig ging. Der Partner hat das Gespräch dann sehr profesionell aber schnell das Gespräch abgeschlossen, nicht ohne sich nach meinen Vorstellungen und Interessen zu erkundigen.
Bei allen anderen HH habe ich nicht minder positive Erfahrungen gemacht, sei es Zehnder, Heidrick & Struggles oder v. Rundstedt.
Das nur als Anmerkung, ich kenne ja Deiner Erfahrungen nicht.
Diese Aussagen finde ich tendenziös und verunglimpfend.
Diese Aussagen spiegeln meine Erfahrungen wider. Tendenziös und verunglimpfend wären sie, wenn ich hier Namen nennen würde.
Das wäre so ungefähr das dümmste was
sie machen könnten, denn Anschlussaufträge wären mit einem
solchen Verhalten quasi ausgeschlossen.
Das sollte man meinen…
ich kenne ja Deiner Erfahrungen nicht.
Genau, die kennst du nicht - hab lange genug hinter die Fassaden schauen können, um mir durchaus ein Bild zu machen. Sicherlich trifft dieses Bild nicht auf jeden einzelnen Berater jedes einzelnen Unternehmens zu. Allerdings ist der interne Konkurrenzkampf innerhalb der HH Unternehmen sehr groß und der Erfolg des einzelnen wird am Umsatz gemessen…
Hm, ich arbeite in einem headhunting buero und kann Deine Erfahrungen ebenfalls nicht bestaetigen.
Die meisten Headhunter haben z.B. Garantien in ihren Terms of business, so dass der Kunde sein Geld zurueck kriegt, sollte der Kandidate innerhalb der ersten 3 Monate kuendigen, oder auch, falls es einfach nicht passt.
Schlampig zu arbeiten kann man sich GERADE bei so grosser Konkurrenz nicht leisten. Und die headhunter, die schon seit Jahren im Geschaeft sind, machen anscheinend ja einiges richtig, denn der gute Ruf ist das A und O in dieser Branche.