Heimat-los

Ich bin höchstens in mir zu Hause, und das auch nicht immer.

Worauf kommt es an, ob Du Dich in Dir zu Haus fühlst?

Das mag daher rühren das ich oft das Gefühl hatte nicht dazu
zu gehören und mich eher als störend empfunden habe. …
Die Ursache dafür ist glaub ich einfach ein
höllischer Minderwertigkeitskomplex …

Worauf führst Du den zurück?

… mein wirklichstes Inneres, das ich als
nichtsprachlich empfinde, in Gesten und Sprache zu fassen …

sorry, Templer, aber mit dieser Aussage fang’ ich nix an. Liegt’s daran, dass Du nicht weißt, wer Du in Deinem tiefsten Inneren bist? Wieso kannst Du nicht vermitteln, wie Du Dich empfindest? Kann ich nicht nachvollziehen …
Es gibt Zeiten, wo man etwas fühlt, das man nicht in Worte kleiden kann. Dies aber deshalb, weil man es nicht genau weiß, aufgrund von Informationsmangel bezüglich Zusammenhängen, Querverbindungen, Möglichkeiten und was weiß ich was. Das ist jedoch vorübergehend (welche Zeitspanne dafür auch immer benötigt wird, egal), und irgendwann weiß man, was da war. Du meinst aber offensichtlich ganz was anderes … *neugierigbin*

Darf ich Dir eine persönliche Frage stellen? Musst nicht drauf antworten, wenn Du das nicht möchtest.
Was ist für Dich das Leben, nein, eigentlich DEIN Leben? Was versuchst Du, in Deinem und mit Deinem Leben zu bewirken, erreichen?

Ich bin aber sehr wohl liebesfähig, nur bedeutet für mich
Lieben an dem Leben anderer teilzuhaben, indem ich sie
subjektiv wahrnehme.

Hm, die Fähigkeit zu lieben hat meiner Meinung nach nix mit Bindung zu tun. Das eine ist für’s andere nicht notwendig. Mag aber sein, dass dies eine sehr subjektive Ansicht ist.
Aber darüber könnt’ man einen eigenen Artikel machen, und nachdem ich sowieso schon wieder mal so viel angesprochen hab’ und mich damit selbst überfordert hab’ … wie üblich :wink:

Naja, dann belass’ ich’s dabei *sehrbreitgrins*

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Stimmt, denn überall zu Hause zu sein ist gleich wie keine Heimat zu haben.
Ich weiß nur, ICH bin meine Heimat. Ich habe mich und mich kann ich nicht verlieren, egal wo ich bin. Und so ist es egeal wo ich bin !

Gruß
Merkur

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Ich bin höchstens in mir zu Hause, und das auch nicht immer.

Worauf kommt es an, ob Du Dich in Dir zu Haus fühlst?

Sind wir heute ein wenig neugierig? :wink:
Nein im Ernst, wenn ich mich zu viel der Oberflächlichkeit und der stereotypen gesellschaftlichen Einsehbarkeit ergeben habe z.B…

Das mag daher rühren das ich oft das Gefühl hatte nicht dazu
zu gehören und mich eher als störend empfunden habe. …
Die Ursache dafür ist glaub ich einfach ein
höllischer Minderwertigkeitskomplex …

Worauf führst Du den zurück?

Einfach aus dem Missverhältnis meiner Wahrnehmung von mir Selbst und der Umwelt und dem mangelnden Selbstbewußtsein zu mir selbst zu stehen und auf die Anerkennung und Einordnenbarkeit durch andere zu schei…

… mein wirklichstes Inneres, das ich als
nichtsprachlich empfinde, in Gesten und Sprache zu fassen …

sorry, Templer, aber mit dieser Aussage fang’ ich nix an.

Gröhl, Templer, der ist gut. Ganz einfach, ich in meiner Komplexität und in meinen Gefühlen und Emotionen bin nicht vermittelbar, kein Gesetz und keine Regel, kein Stereotyp und keine Schublade kann mich fassen. Ätsch.

Liegt’s daran, dass Du nicht weißt, wer Du in Deinem tiefsten
Inneren bist? Wieso kannst Du nicht vermitteln, wie Du Dich
empfindest? Kann ich nicht nachvollziehen …

Wenn man dem glaubt was man sagt, geht es natürlich, aber wenn man weiss das es tendenziell nicht die ganze Wahrheit ist, man mit Krücken arbeiten muss (Sprache ist z.B. so eine Krücke), wird einem schnell klar das man nicht vermittelbar ist.

Es gibt Zeiten, wo man etwas fühlt, das man nicht in Worte
kleiden kann. Dies aber deshalb, weil man es nicht genau weiß,
aufgrund von Informationsmangel bezüglich Zusammenhängen,
Querverbindungen, Möglichkeiten und was weiß ich was. Das ist
jedoch vorübergehend (welche Zeitspanne dafür auch immer
benötigt wird, egal), und irgendwann weiß man, was da war.

Weisst du was Ambivalenz ist? Schonmal gemerkt das die Denktrampelpfade die in Beziehungskriesen ausgewaltzt werden einfach nur schwachsinniger und inhaltsleher Müll waren, der unnötig aufgeblasen wurde. Hältst du dich für Perfekt? Ist alles was du denkst wahr? Ist alles begründbar?

Du
meinst aber offensichtlich ganz was anderes … *neugierigbin*

Ja, mich.

Darf ich Dir eine persönliche Frage stellen? Musst nicht drauf
antworten, wenn Du das nicht möchtest.
Was ist für Dich das Leben, nein, eigentlich DEIN Leben? Was
versuchst Du, in Deinem und mit Deinem Leben zu bewirken,
erreichen?

Was mein Leben ist? Die Frage ist Unsinn. Ich lebe, mehr kann ich dazu nicht sagen. Was ich bewirken will ist manichfaltig, das kommt darauf an was gerade anliegt. Manches kann ich nicht bewirken auch wenn ich es gerne würde, weil einfach die Macht fehlt. Sonst hüte ich mich davor einen Turm zu bauen und irgend etwas zu fixieren, außer natürlich das ich nichts fixieren will.

Ich bin aber sehr wohl liebesfähig, nur bedeutet für mich
Lieben an dem Leben anderer teilzuhaben, indem ich sie
subjektiv wahrnehme.

Hm, die Fähigkeit zu lieben hat meiner Meinung nach nix mit
Bindung zu tun. Das eine ist für’s andere nicht notwendig. Mag
aber sein, dass dies eine sehr subjektive Ansicht ist.
Aber darüber könnt’ man einen eigenen Artikel machen, und
nachdem ich sowieso schon wieder mal so viel angesprochen hab’
und mich damit selbst überfordert hab’ … wie üblich :wink:

Siehste, so ist das.

Naja, dann belass’ ich’s dabei *sehrbreitgrins*

Brav.

T.
P.S. Das alles widerspricht natürlich nicht der Notwendigkeit einer kollektiven, gerechten, sozialen, Grundversorgung sichernden Gesellschaftsform, aber das ist ein anderes Thema…

Je bewußter ein Mensch ist, desto eher spürt er diesen Verlust
und leidet folgedessen.

Ok, Rolf … wenn Du von dieser Ansicht ausgehst, muss diese
starke Empfindung des Getrennt-Seins einen ganz bestimmten
(Lern-) Zweck haben. Welchen?

Das Finden der Seele oder das Wiederfinden der Einheit.
Mit Seele ist hier aber nicht der übliche Sinn gemeint, wie ihn die Öffentlichkeit begreift, - sondern der Göttliche Funke, wie ihn die Mystik kennt.

mfg
rolf

Mannomann, kannst Du ätzend sein, Temper! Das ist ja grausam *fassungslosdenKopfschüttle*

Wenn Dir die Fragen zu blöd sind, warum sagst Du’s nicht ganz einfach?
Und außerdem: KEINE Frage ist lächerlich bzw. „Unsinn“. Das ist bloß DEIN subjektives Empfinden, darin begründet, weil Du Dir Deiner eigenen Meinung so sicher bist. Dass Du Dir dessen FÜR DICH persönlich so sicher bist, ist an sich völlig ok, aber wenn’s dazu führt, die Meinungen Anderer ins Lächerliche zu ziehen, ist das eine Überbewertung Deiner eigenen. Und das find’ ich nun mal nicht mehr ok.

Außerdem tut das weh *PfeilenachDirschieß*

Ich antworte später, wenn ich mich wieder beruhigt hab.

Hallo,

ich habe da so eine Vermutung, die aber mit Phsychologie nichts zun haben dürfte. Oder vielleicht doch?

Vielleicht gehörst derjenige zu den Menschen, der großen Wert auf den Flair seiner Umgebung legt.
Es gibt doch so Momente, wenn man in eine andere Stadt kommt, das man denkt, Hier gefällt es mir. Man fühlt sich direkt wohl. Das macht dann wahrscheinlich der Duft der Stadt aus. Hört sich vielleicht blöd an, aber du weisst was ich meine? Es gibt Städte, die sind mir auf Anhieb sympatisch oder nicht.
Vielleicht liegt es ja daran, das demjenigen so eine Umgebung noch nicht untergekommen ist.

Gruß
roland

Hm, da könnte was dran sein. Ich kenn’ solche Empfindungen und weiß, was Du meinst.
Dennoch kann auch das meiner (momentanen) Meinung nach nur ein Teilaspekt sein. Denn viele Menschen, mit denen ich gesprochen habe, fühlen die Heimatverbundenheit mit ihrem Geburtsort, obwohl ihnen der davon ausgehende Flair niemals aufgefallen ist, bzw., noch extremer, teilweise mögen sie ihren Geburts- bzw. Wohnort nicht einmal und sind damit doch als mit ihrem Zuhause verbunden.
Man müsste direkt mal ganz bewußt in so einer Stadt (oder Dorf, egal) ansiedeln, um zu wissen, ob’s tatsächlich daran liegt. Eine verlockende Idee *schelmischgrins* … vielleicht ergibt sich’s ja, dann weiß ich mehr …
Den Gedanken find’ ich jedenfalls gut. Danke.

‚manichfaltig‘, tsis, da steckte bestimmt wieder dieser Freud dahinter, ‚mannigfaltig‘ natürlich…
T

Das Finden der Seele oder das Wiederfinden der Einheit.
… der Göttliche Funke, wie ihn die Mystik kennt.

Hm, wieso erfolgt dann die Trennung, wenn Einheit doch das Ziel ist? Was verhindert das Eins-Bleiben?

ich denke, ein Teil dieses Gefühls ist, schicht und
ergreifend, genetisch bedingt.

Hm, vielleicht sollt’ ich aufhören, diese Art des Nicht-zugehörig-Seins positiv zu sehen. Von der anderen Seite aus betrachtet ist man wesentlich flexibler, was Ortswechsel und das Zurücklassen von Gewohntem betrifft. Hat auch seine Vorteile.

Ich tu mir schwer mit dem Bild unserer uns so dargestellten ackerbauenden Vorfahren. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass die Darstellung von Höhlenbewohnern in der Form Tatsache war, wie es uns vermittelt wird/wurde. Aber das ist ein anderes Thema.

Danke jedenfalls und liebe Grüße,
profound

Das Finden der Seele oder das Wiederfinden der Einheit.
… der Göttliche Funke, wie ihn die Mystik kennt.

Hm, wieso erfolgt dann die Trennung, wenn Einheit doch das
Ziel ist? Was verhindert das Eins-Bleiben?

Du fragst gut, aber wenn ich Dir das hier beantworte, gibt es einen gewaltigen Protesthagel. Also frag bitte nicht weiter.

mfg
rolf

Also, Branden, eben bin ich draufgekommen, wie’s funktioniert, das Antwort schreiben mein’ ich *smile* … naja, manchmal dauert’s halt recht lang, aber ICH hab’ kein Problem damit *herzhaftlachenmuss* …

Ich hab’ nämlich in einem Antwort-Artikel auf alle Beiträge gleich zusammengefasst geantwortet. So funktioniert das offensichtlich nicht. Drum nehm’ ich den Teil, in dem ich Dich angesprochen hab’, raus und schreib’ ihn als direkte Antwort auf Deine.

Ich bin seit meiner Kindheit eigentlich mit (mindestens)
zwei Landschaften identifiziert bzw. fühle mich in beiden
zuhause: Berlin und Ascona.

Kannst Du einen (oder mehrere) spezifische Gründe verifizieren, der Dich zu Deiner Identifikation mit (u.a.) Berlin und Ascona veranlasst?

Weil Du damit im Zusammenhang „Lebensgefühl“ erwähnst: ist es die dortige Kultur, die Mentalität der Menschen dort, oder das, was Du in subjektiver Weise (aufgrund Erfahrung, Erzählung, …) damit verbindest?

Vorwurf
Einen Vorwurf könnte man euch Psychatern machen, das ihr in eurem Gefängnis der (Vor) Urteile steckengeblieben scheint. Eure Bücher taugen allenfalls einige Jahrzehnte, dann gelten sie als überholt. Die gestrigen Irrtümer mit denen man unglücklicherweise auch Unheil gebracht hat, werden achselzuckend hingenommen. Ihr seit Materialisten und verneint die Existenz einer Göttlichen Seele im Menschen. Aber Heil kommt nur von innen und nicht durch Medikamente. Ich habe während meiner Tätigkeit als Pfleger, noch keinen Fall von Schizophrenie gesehen, der durch Medikamente geheilt worden wäre.

Folgedessen wäre die Wissenschaft der Seele angebrachter, als das Studium zeitbedingter fragwürdiger Erkenntnisse.

trotz Borderline Syndrom…

rolf

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Ja, zu Ascona hatte ich, seit ich denken kann,eine mystische, romantische, jedenfalls hoch-emotionale Verbindung. Meine Großeltern lebten in Locarno (also neben Ascona) und meine Mutter hatte in Losone (wiederum in der Nähe von Ascona) ein Häuschen und ich bin seit den 50er Jahren also dort sowohl familiär identifiziert, als auch „wahlverwandtschaftsartig“ (frei nach Goethe). In den 50er und 60er, ja sogar noch 70er Jahren war Ascona natürlich ein Treffpunkt illustrer Gestalten, Künstler aller Couleur, Schauspieler und Schriftsteller, Remarque hatte mit seiner Frau noch seinen Stammtisch im AL PORTO usw usf.
In Berlin bin ich geboren und hauptsächlich aufgewachsen. Zu Berlin habe ich einer etwas weniger romantische Beziehung, eher „prosaisch“. Hier ging ich zur Schule, dann studierte ich in den 70er Jahren an der FU Berlin, dieses Jahrzehnt endete mit der ärztlichen Approbation, der Beerdigung von Rudi Dutschke auf dem St.Annen-Friedhof in Dahlem, Pokerspielen und französischem Rotwein.
Die 80er Jahre hatten dann wieder eine andere Farbe…
Gruss, Branden

Du fragst gut, aber wenn ich Dir das hier beantworte, gibt es
einen gewaltigen Protesthagel. Also frag bitte nicht weiter.

Sorry, Rolf, ich kann mir absolut nicht erklären, warum ich nicht fragen soll. Zwar akzeptiere ich Deine Bitte, deshalb hab’ ich Dich auch angemailt, und ich warte immer noch auf Deine Antwort. Mag sein, dass ich zu ungeduldig bin, ja, durchaus möglich. Aber warum sagst Du nicht hier, was Sache ist?
Hab’ ich was schlechtes gefragt? Es war für mich nirgendwo irgend ein Hinweis zu finden, dass man bestimmte Fragen nicht stellen darf oder gewisse Themen nicht ansprechen sollte. Außerdem warum sollte das auch so sein? Ist die Vorkehrung des Gedankenaustausches auf einer Basis wie hier im w-w-w nicht dafür da, seine Meinung zu einem Thema zu sagen?

Ehrlich gestanden und auf die Gefahr hin, jetzt ganz massiv in ein für mich unsichtbares Fettnäpfchen zu steigen bzw. ordentlich auf die Nase zu fallen (um mich dann vielleicht sogar bis ins Bodenlose zu genieren), poste ich diesen Artikel hier und jetzt.

Und wäre dankbar, wenn man/frau mit mir ein offenes und ehrliches Wort sprechen würde.

*schwerverwirrtbinundmichnichtauskenn*
profound

Mannomann, kannst Du ätzend sein, Temper! Das ist ja grausam
*fassungslosdenKopfschüttle*

Wenn Dir die Fragen zu blöd sind, warum sagst Du’s nicht ganz
einfach?

Weil mir keine Frage zu blöd ist. Ich hab einfach nur geantwortet. Ich kann mit der Frage was mein Leben sei nix anfangen. Ich hab eine Zeit darüber nachgedacht und mir kam die Frage einfach unsinnig vor weil ich absolut keine Ahnung hab, wie Leben etwas sein soll außer eben Leben. Klar ich könnte sagen ein ewig Jammertal, aber das ist Quatsch und ich konnte mir nicht vorstellen das du das meinst.

Und außerdem: KEINE Frage ist lächerlich bzw. „Unsinn“. Das
ist bloß DEIN subjektives Empfinden, darin begründet, weil Du
Dir Deiner eigenen Meinung so sicher bist. Dass Du Dir dessen
FÜR DICH persönlich so sicher bist, ist an sich völlig ok,
aber wenn’s dazu führt, die Meinungen Anderer ins Lächerliche
zu ziehen, ist das eine Überbewertung Deiner eigenen. Und das
find’ ich nun mal nicht mehr ok.

Ich hab eigentlich nix ins lächerliche gezogen finde ich.

Außerdem tut das weh *PfeilenachDirschieß*

Tut mir leid, damit hab ich nicht gerechnet, meine Welt ist etwas krasser und ich vergesse oft das ich Unempfindlichkeiten habe die andere verletzen. Mich zurücknehmen geht aber nicht, das war einer meiner Hauptfehler…

Ich antworte später, wenn ich mich wieder beruhigt hab.

Oki, tu das.
T.

Klar ich könnte sagen ein ewig Jammertal, aber das ist Quatsch
und ich konnte mir nicht vorstellen das du das meinst.

Da hast Recht, das hab ich auch nicht, weil’s absolut nicht so ist. Vielleicht hab ich auch einfach nur meine Frage falsch gestellt. Der Kerngedanke war der Sinn eines Lebens an sich (nicht des Lebens, was einen Riesen-Unterschied macht!). Aber es ist ok, ich find’s gut, wenn Du’s so nehmen und sehen kannst.

Tut mir leid, damit hab ich nicht gerechnet, meine Welt ist
etwas krasser und ich vergesse oft das ich Unempfindlichkeiten
habe die andere verletzen. Mich zurücknehmen geht aber nicht …

Sollst auch nicht, dann wärst Du nicht mehr der, der Du eben bist. Fehler wäre es nur dann, wenn Du Dich mit den Empfindungen Deines Gegenübers nicht konfrontieren lässt, sondern weiterhin nur Deine Seite sehen würdest. Was aber ganz offensichtlich - und für mich hocherfreulicherweise - absolut nicht der Fall ist *anerkennendnick*. Also, ist schon vergessen.

Liegt’s daran, dass Du nicht weißt, wer Du in Deinem tiefsten
Inneren bist? Wieso kannst Du nicht vermitteln, wie Du Dich
empfindest? Kann ich nicht nachvollziehen …

Wenn man dem glaubt was man sagt, geht es natürlich, aber wenn
man weiss das es tendenziell nicht die ganze Wahrheit ist, man
mit Krücken arbeiten muss (Sprache ist z.B. so eine Krücke),
wird einem schnell klar das man nicht vermittelbar ist.

Ich hab’ auch drüber nachgedacht und hab’ festgestellt, dass es gar nicht notwendig ist, sich zu „vermitteln“. Wenn kommuniziert wird, merkt man, was sich abspielt, aus vielen Einzelheiten heraus. Intuitiv.

Naja, zum Anderen gibt’s so vieles zu sagen, aber ehrlich gesagt, will ich überschwappende Emotionen vermeiden …

In diesem Sinne liebe Grüße,
profound

Na, Rolf,

wenn das sooo ist…

Das Finden der Seele oder das Wiederfinden der Einheit.
… der Göttliche Funke, wie ihn die Mystik kennt.

Hm, wieso erfolgt dann die Trennung, wenn Einheit doch das
Ziel ist? Was verhindert das Eins-Bleiben?

Du fragst gut, aber wenn ich Dir das hier beantworte, gibt es
einen gewaltigen Protesthagel. Also frag bitte nicht weiter.

…dann übernehme ich das für Dich! :wink:

Hallo Profound,

vielleicht hast Du ja schon die AW bekommen.
Aber es könnte (sollte, dürfte) ja auch noch andere interessieren.

Das Finden der Seele oder das Wiederfinden der Einheit.
… der Göttliche Funke, wie ihn die Mystik kennt.

Hm, wieso erfolgt dann die Trennung, wenn Einheit doch das
Ziel ist? Was verhindert das Eins-Bleiben?

Es ist eine Trennung erforderlich, um „wieder zurück“ in die Einheit zu kehren. Zwischen diesen beiden Zuständen, also dem „Getrennt-Sein“ und dem „Eins-Sein“ findet das Leben statt, z.B. so wie wir es kennen. Im Wesentlichen geht es aber um die Erfahrungen, die nur ausserhalb des absoluten Einsseins gemacht werden können.
Das bedeutet aber nicht, dass man nicht im Geiste mit der Quelle verbunden ist. Man kann physisch getrennt sein, aber seelisch/geistig ganz verbunden sein mit der Quelle (Stichwort: Himmelreich).

Am leichtesten ist es, sich über den „Göttlichen Funken“ in der Mitte des Herzens zur Quelle hin zu verbinden; dies vermittelt auch die beste Realität, da sie nicht im Kopf abläuft, sondern die Wahrnehmung stärkt… nämlich dahin, wirklich wahrzunehmen, was ausserhalb von einem passiert…

Ich denke, die Antwort geht über das hinaus, was Rolf geantwortet hätte; aber ich glaube schon, dass er dem Wesentlichen zustimmt: Es geht um das machen von Erfahrung(en). :wink:

HTH

CU DannyFox64

…dafür 1 *

-)

off topic?
Hi DannyFox,

Es ist eine Trennung erforderlich, um „wieder zurück“ in die
Einheit zu kehren.

Das ist übrigens ein wichtiges Merkmal/Prinzip in der Kunst. Zunächst Aus-sich-heraus-gehen - Abstand nehmen - um dann zu-sich-zurück-kehren.
Gruß,
Anja