Heimlicher Aglizismus?

Hi,

vorweg

Ich bin keine 'Germanistin. Ich habe Anglistik studiert.

Weiterhin habe ich keine Studien verfasst, durchgeführt oder gelesen, die sich explizit mit der von Dir beschriebenen Verwendung von Verben befasst.

Falls Dir das nicht kundig genug ist, darfst Du hier aufhören, zu lesen.

Wenn es Dir genug ist, verliere ich noch ein paar Worte.

In „Die Tür öffnet“ handelt es sich um kein reflexives Verb. reflexive Verben haben im Deutschen ein REflexivpronomen („sich“, „mich“, …) dabei: Ich wasche mich. Du kratzt dich. Er legt sich schlafen.
In Deinem Beispiel haben wir ein intransitives Verb vorliegen.

Das einzige, was dein Beispielsatz und ein reflexives Verb gemeinsam haben, ist, dass das Subjekt zugleich Ausführender der Handlung als auch Objekt der Handlung ist. In deinem Beispielsatz handelt es sich dabei um eine Bedeutungsübertragung, eine REdefigur, ein stilistisches Mittel - die Metonymie. Den Wikipediaartikel habe ich unten verlinkt. DAher erübrigt sich die Frage, ob es ein Anglizismus ist - das Deutsche ist ganz alleine fähig, solche Dinge zu erzeugen. Sonst könnte Goethe uns heute nichts mehr sagen, und wir könnten den Brockhaus nicht kaufen… allerdings könnten wir dann auch nicht noch ein Glas trinken, was mitunter sehr gescheit wäre.

Es geht übrigens auch andersrum… so manches Buch liest sich schwer, während sich andere Bücher leicht lesen… wenn Du das hörst, dann glaubst du doch auch nicht dran, dass das ein versteckter Russizismus ist (ganz übliche Passivkonstruktion dort: Kniga tschitajetsja.) und du glaubst auch nicht, dass da ein buch hockt, das sich selbst liest.

die Franzi

1 „Gefällt mir“

Danke.
Ich weiß nicht, ob du ihm geholfen hast, mir aber jedenfalls.
Danke!

Livia
(die allerdings mit deiner ersten Meldung mit dem Link auch nix anfangen konnte)

Hi,

jetz kannste aber was mit anfangen?

die Franzi

Eine Belehrung ist KEIN „Abwatschen“!!! Eine Belehrung ist
WERTVOLL!!

Eine Belehrung, die nicht im weitesten zum Thema gehört und dennoch ungefragt eingeworfen wird, ist einfach nur ein Zeichen von Unhöflichkeit und schlechtem Benehmen. Auch wenn das hier das Deutschbrett sind, ist es deshalb nicht legitim, in jedem Thread nach Belieben Tippfehler anzukreiden oder eine RR-Debatte starten. Es ist ein Verstoß gegen die Netiquette und damit ein Mangel an guten Manieren.

Max

3 „Gefällt mir“

Eine Belehrung, die nicht im weitesten zum Thema gehört und
dennoch ungefragt eingeworfen wird, ist einfach nur ein
Zeichen von Unhöflichkeit und schlechtem Benehmen.

Unsinn! Wenn mir eine Nudel am Kinn klebt (wie in dem berühmten Loriot-Sketch mit Evelyn Hamann) will ich, daß man es mir möglichst unverzüglich sagt!

Ich glaube, die Mehrheit ist hier eher der Meinung, dass du spinnst. :wink:

2 „Gefällt mir“

Da gibts nichts zu erklären. Und freundlich genug ist es eh,
da ich immerhin informierend-belehrend einschreite statt
derartiges in arroganter Manier zu ignorieren!

Uwe, deine (Un-)Art hier ist sogar extrem arrogant, nervtötend und oberlehrerhaft. Ich weiß, in diesem Forum geht es (vor allem dir) nicht um Sympathie und Freundschaft, aber dank dir ist das Klima öfter mal stark gereizt. Das liegt nicht daran, *dass* du Leute korrigierst, andere tun das auch, sondern *wie* du das tust.
Deine Art und Weise ist gesellschaftlich unmöglich, und es ist kein Wunder, dass du keinerlei [sic!] Mitstreiter oder Befürworter hier findest, sondern nur Gegner (und solche, denen deine Ausfälle egal sind bzw. die dich ignorieren).

Ich weiß, du gibst einen Scheiß darauf, wie dich die Leute sehen und ob sie dich mögen und deine „Korrekturen“ (teils Verschlimmbesserungen, teils pedantische Propaganda nicht mehr aktueller Rechtschreibung, teils natürlich einfache Korrekturen von Rechtschreibfehlern).

Niemand würde hier schimpfen nur weil du dich der alten Rechtschreibung bedienst. Andere tun das auch und keiner stößt sich daran. Niemand fängt einen Streit mit dir an, nur weil du Leute korrigierst, das tun andere Leute hier ja auch. Aber vergleich deren Art mal mit deiner: währen deine Kommentare wirklich immer arrogant klingen (egal ob du’s so meinst) und du meist auch nichts anderes sagst als „Daß mit ß!!!“ o.ä., hört sich das immer nach hysterischem Geschrei an. Du postest Kommentare nur mit diesem Inhalt.
Andere Leute helfen und gehen auf die gefragten Fragen ein, und erwähnen in einer Anmerkung am Ende, dass da noch ein Komma vergessen wurde oder man eben „das“ in dem Falle nicht mit Doppel-s schreiben muss, oft noch mit einer Erklärung (z.B. dass es ein Relativpronomen ist o.Ä.). Es ist einfach grauenvoll, wie du fast(!) nie auf die Frage eingehst, sondern immer einfach einen Meckerkommentar schreibst mit Verbesserungen. Das ist hilfreich, klar, aber nicht in der Art, wie du es betreibst.

Hin und wieder beschweren sich Leute bei uns Moderatoren über dich. Hast du wirklich gar kein Interesse, dich mal etwas in die Gesellschaft einzufügen? Ich erinnere mich dunkel, dass du mal angesprochen hattest, auch im „echten Leben“ ähnliche Probleme zu haben, dass du nicht erkennst, wann Korrekturen unangebracht sind und wie man sie so rüberbringt, dass sie nicht nach harscher Kritik und Schelte klingen.

Probier’s einfach mal: versuch, den Leuten themenbezogen zu helfen (recherchier aber vorher; viele deiner Behauptungen haben sich leider bisher als falsch erwiesen), dann ist es auch kein Problem, hintendran noch eine Anmerkung wie: „Übrigens, „das“ muss hier mit ss (bzw. ß) geschrieben werden, weil es kein Relativpronomen ist.“

Was denkst du? Interesse? Oder möchtest du hier weiter den Forentroll spielen und jeden angiften?

Grüße.

  • André
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Hallo,

die „Bedeutungsübertragung“ sehe ich nicht. Was genau wird Deiner Meinung nach übertragen?

Ich finde die Vermutung eines heimlichen Anglizismus so abwegig nicht.

Gruß
Aia

1 „Gefällt mir“

Unsinn! Wenn mir eine Nudel am Kinn klebt (wie in dem
berühmten Loriot-Sketch mit Evelyn Hamann) will ich, daß man
es mir möglichst unverzüglich sagt!

Aber sicher diskret und freundlich, oder?
Und nicht in einem Tonfall, der dir zu unterstellen scheint, du wärst ein Schmuddelheini, der sich nicht wäscht und nicht richtig essen kann, weil er zu dumm dafür ist.

Der Effekt ist der gleiche, nur der Eindruck ist anders, vergleiche:
a) Pssst. Du hast da eine Nudel am Kinn.
b) Die Nudel muss weg!!! Habt ihr keinen Spiegel im Haus oder was?!

Das ist nämlich mal ganz vereinfacht ungefähr die Art, wie du deine „Verbesserungen“ rüberbringst. Und das ist das eigentliche Problem.
Der Nudelvergleich hinkt meiner Meinung nach auch etwas, da so ein Hinweis in jedem Fall sinnvoll ist, während Rechtschreibkorrekturen in vielen Fällen einfach unangebracht und überflüssig sind.

Gruß,

  • André
4 „Gefällt mir“

Hi,

also, einmal Metonymie mit Beispiel UND Erklärung.

Ich habe Shakespeare gelesen.

  • wenn man das hört oder liest, denkt jeder daran, dass der Sprecher eines oder mehrere der Dramen von Shakespeare gelesen hat. Hier wird der Name des Autoren benutzt, um sich auf sein Werk zu beziehen.

Er redet nur Blödsinn, er hat wohl ein Glas zu viel getrunken.

  • wenn man das hört, glaubt man ja nicht, dass derjenige flüssiges oder mit Wasser vermischtes zerstoßenes Glas getrunken hat, sondern ein Getränk zu sich genommen hat, und zwar genau ein Glas, und aus einem Glas (das kann in dem Fall strenggenommen sogar gesagt weden, wenn aus einem Becher / Tetrapack / Fass/… getrunken wurde)

Ey mann, mein Freund fährt voll krass den BMW.

  • Metonymie ist also nicht der Oberschicht vorbehalten :smile: Der Checker der hier der Freund von der Tussi is cruist nich im Haus durch die Ggend, sondern in einem Auto. Und weil der Checker weiß, wo das Haus seiner Freundin wohnt,kann er da hinfahren. Hier steht die Firma für ihr Produkt.

Gib mir mal ein Aspirin, der letzte Beispielsatz war so grauslig!

  • hier steht der Name des Produktes für ein einzelnes Exemplar.

Spanien holt WM-Pokal!

  • nicht ganz Spanien ist Fussballweltmeister geworden, nur die 11+ Spieler, die am Turnier teilgenommen haben

usw. usf.

Nun zu der Tür, die öffnet. Hier steht die Bezeichnung der Maschine für den, der sie bedient. Vielleicht ist Synekdoche (das letzte Beispiel ist eine Synekdoche, die anderen Metonymien) dafür die bessere Bezeichnung, aber wie das nun heißt ist jetzt hier nicht so wichtig.

Ich lass mich ja gerne überzeugen, dass es ein Anglizismus ist, aber nachdem dieser Ausdruck mit der Tür sicher so alt ist wie Dinge, die sich irgendwie öffnen lassen, ist er vermutlichauch älter als flächendeckender Englischunterricht. Denkbar wäre nämlich auch eine Analogbildung zu „Die Tür geht nach links auf“.

die Franzi

Unsinn! Wenn mir eine Nudel am Kinn klebt (wie in dem
berühmten Loriot-Sketch mit Evelyn Hamann) will ich, daß man
es mir möglichst unverzüglich sagt!

Aber sicher diskret und freundlich, oder?
Und nicht in einem Tonfall, der dir zu unterstellen scheint,
du wärst ein Schmuddelheini, der sich nicht wäscht und nicht
richtig essen kann, weil er zu dumm dafür ist.

Das wäre mir in jenem Moment egal! Die Dankbarkeit über die mir geschenkte, wichtige Information läßt mich augenblicklich mit dem Kritiker solidarisch werden!

.

Der Nudelvergleich hinkt meiner Meinung nach auch etwas, da so
ein Hinweis in jedem Fall sinnvoll ist, während Rechtschreibkorrekturen in vielen Fällen einfach unangebracht
und überflüssig sind.

Im Gegenteil! Derartige Korrekturen sind auch deshalb unverzichtbar, da wir uns in einem öffentlicen Forum befinden und Fehler dort eine Multiplikatorwirkung entfalten können, solange sie unkorrigiert bleiben.

1 „Gefällt mir“

Ich glaube, die Mehrheit ist hier eher der Meinung, dass du
spinnst. :wink:

Selbst wenn es so wäre, würde ich deshalb nicht versuchen, mich zu verbiegen!

2 „Gefällt mir“

Da gibts nichts zu erklären. Und freundlich genug ist es eh,
da ich immerhin informierend-belehrend einschreite statt
derartiges in arroganter Manier zu ignorieren!

Uwe, deine (Un-)Art hier ist sogar extrem arrogant, nervtötend
und oberlehrerhaft. Ich weiß, in diesem Forum geht es (vor
allem dir) nicht um Sympathie und Freundschaft,

…was ja auch definitiv nicht das erklärte Ziel zumindest des Brettes „Deutsche Sprache“ ist. Gegen Sympathie und Freundschaft habe ich übrigens überhaupt nichts einzuwenden, so wie du hier in polemischer Manier zu insinuieren beliebst.

.

aber dank dir

Wäre hier „Deiner“ nicht besser? Egal.

.

ist das Klima öfter mal stark gereizt. Das liegt nicht daran,
*daß* du Leute korrigierst, andere tun das auch, sondern
*wie* du das tust.
Deine Art und Weise ist gesellschaftlich unmöglich,

Unsinn!

.

und es ist
kein Wunder, dass du keinerlei [sic!] Mitstreiter oder
Befürworter hier findest, sondern nur Gegner (und solche,
denen deine Ausfälle egal sind bzw. die dich ignorieren).

Du mobbst mich hier geradewegs zum Außenseiter! Wenn Du nicht so ein widerlicher Mobber wärst, hättest du mir das in einer PN gesagt!

Ich bin in meinen Grammatik- und Rechtschreibkorrekturen direkt, aber fair. Du profilierst dich hingegen zumindest mir gegenüber in obigem Posting geradewegs zum Ober-Arschloch!

.

Ich weiß, du gibst einen Scheiß darauf, wie dich die Leute
sehen und ob sie dich mögen und deine „Korrekturen“ (teils
Verschlimmbesserungen, teils pedantische Propaganda nicht mehr
aktueller Rechtschreibung, teils natürlich einfache
Korrekturen von Rechtschreibfehlern).

Ja, denn hier geht es nicht um mutuales Einschleimen, sondern um die Deutsche Sprache!

.

Niemand würde hier schimpfen nur weil du dich der alten
Rechtschreibung bedienst. Andere tun das auch und keiner stößt
sich daran. Niemand fängt einen Streit mit dir an, nur weil du
Leute korrigierst, das tun andere Leute hier ja auch. Aber
vergleich deren Art mal mit deiner: währen deine Kommentare
wirklich immer arrogant klingen (egal ob du’s so meinst) und
du meist auch nichts anderes sagst als „Daß mit ß!!!“ o.ä.,
hört sich das immer nach hysterischem Geschrei an. Du postest
Kommentare nur mit diesem Inhalt.

Blanker Unsinn! Widerliche Polemik. Und das von einem Mod! Das ist die Höhe!

.

Andere Leute helfen und gehen auf die gefragten Fragen ein,
und erwähnen in einer Anmerkung am Ende, dass da noch ein
Komma vergessen wurde oder man eben „das“ in dem Falle nicht
mit Doppel-s schreiben muss, oft noch mit einer Erklärung
(z.B. dass es ein Relativpronomen ist o.Ä.). Es ist einfach
grauenvoll, wie du fast(!) nie auf die Frage eingehst, sondern
immer einfach einen Meckerkommentar schreibst mit
Verbesserungen. Das ist hilfreich, klar, aber nicht in der
Art, wie du es betreibst.

Hin und wieder beschweren sich Leute bei uns Moderatoren über
dich. Hast du wirklich gar kein Interesse, dich mal etwas in
die Gesellschaft einzufügen? Ich erinnere mich dunkel, dass du
mal angesprochen hattest, auch im „echten Leben“ ähnliche
Probleme zu haben, dass du nicht erkennst, wann Korrekturen
unangebracht sind und wie man sie so rüberbringt, dass sie
nicht nach harscher Kritik und Schelte klingen.

Das ist jetzt wirklich allerunterstes Niveau und zeugt von einer wirklich ganz widerlichen Moderatoren-Arroganz!!

Grußlos und ohne geheuchelte Freundlichkeit!

2 „Gefällt mir“

Das wäre mir in jenem Moment egal! Die Dankbarkeit über die
mir geschenkte, wichtige Information läßt mich augenblicklich
mit dem Kritiker solidarisch werden!

Wenn dem so wäre, wärst du André für seinen Versuch, dir deine fehler kalr zu machen, dankbar, anstatt ihn wild zu beschimpfen. Mag sein, daß er etwas gereizt war und von daher teilweise die angebrachte Freundlichkeit vermissen ließ, aber gemäß deiner obigen Aussage sollte dir das egal sein: in der Sache hat er nämlich recht, und es wäre schön, wenn du langsam mit der Selbstreflexion begönnest, anstatt hier nach dem Motto: „Wieso ein Geisterfaherer? Hunderte!“ fröhlich weiter deinem Korrekturdrang zu fröhnen.

Im Gegenteil! Derartige Korrekturen sind auch deshalb
unverzichtbar, da wir uns in einem öffentlicen Forum befinden
und Fehler dort eine Multiplikatorwirkung entfalten können,
solange sie unkorrigiert bleiben.

Stimmt schon, aber wie man dir schon oft verständlich zu machen versucht hat: der Ton macht die Musik. Und dein Ton ist mehr als schräg.

Gruß

Kubi

3 „Gefällt mir“

Das wäre mir in jenem Moment egal! Die Dankbarkeit über die
mir geschenkte, wichtige Information läßt mich augenblicklich
mit dem Kritiker solidarisch werden!

Wenn dem so wäre, wärst du André für seinen Versuch, dir deine
fehler kalr zu machen, dankbar

Nein, denn der Mod André greift mich persönlich an. Das tue ich nicht, wenn ich kurz und knapp eine sprachliche Korrektur anbringe.

Wenn sich Leute von meinen kleinen kurzen und knappen Korrekturen persönlich angegriffen wähnen, hat das einerseits mit ihrem persönlichen Selbstwertgefühl, andererseits mit einer nicht nur hierzulande leider arg verkrüppelten Streitkultur zu tun. Viele fassen leider eine SACHLICHE Kritik (also eine Kritik an einer Sache (z. B. einem Text als schriftlichem Produkt), nicht an ihrer Person!) als ehrenrührig (!) auf, und wähnen sich irrigerweise ALS PERSON implizit als „nicht perfekt“ bezeichnet und öffentlich bloßgestellt.

Die Kritik an ihrem Produkt beziehen sie dabei auf sich selbst als Person anstatt auf ihr Produkt (in dessen „gesellschaftlichem Gesamtzusammenhang“). Das ist zwar menschlich verständlich (wir waren schließlich alle mal Kinder!..) bleibt aber ein, wenn auch weit verbreiteter, Irrtum!

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Nein, denn der Mod André greift mich persönlich an. Das tue
ich nicht, wenn ich kurz und knapp eine sprachliche Korrektur
anbringe.

Ja, ich greife dich persönlich an, weil du hier aus dem Rahmen fällst, nicht weil du einen bloßen Fehler machst. Du siehst es nicht ein, dass dein Verhalten absolut fehl am Platz ist. Wir weisen dich darauf hin, aber du ignorierst unsere Bitten, unsere Kritik und Vorschläge und bleibst stur und unverbesserlich.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich oder Kubi Moderatoren hier im Brett sind; ich hab auch vorher schon so argumentiert und hänge allgemein nicht an die große Glocke, hier Mod zu sein. Ich benutz die „Macht“ ja auch eher dazu, Doppelpostings zu löschen oder Anfragen in andere Bretter zu verschieben.

Ich spiele aber mehr und mehr mit dem Gedanken, Kubi zu fragen, ob wir nicht vielleicht eine Vereinbarung treffen sollten, deine nervigen nicht-themenbezogenen Korrekturen und Alte-Rechtschreibungs-Propagandas einfach kommentarlos zu löschen, wenn das das nächste mal wieder passiert.
Sowas will ich nicht ohne Einstimmung anderer Moderatoren und möglichst ein paar häufigen Nutzern machen und eigentlich will ich sowas gar nicht machen müssen, aber du lässt einem hier ja kaum eine andere Wahl. Dieses Herumgetrolle muss irgendwie aufhören…

Du brauchst das nicht als Drohung anzusehen. Aber da dir das alles ja egal zu sein scheint, musst du damit rechnen, dass sowas mal passieren könnte.

Wenn sich Leute von meinen kleinen kurzen und knappen
Korrekturen persönlich angegriffen wähnen, hat das einerseits
mit ihrem persönlichen Selbstwertgefühl, andererseits mit
einer nicht nur hierzulande leider arg verkrüppelten
Streitkultur zu tun.

Tja, so ist das wohl leider. Wenn du nicht an deinem Ton feilen möchtest, um nicht immer als Arschloch rüberzukommen (das ist keine Beleidigung, es ist einfach ein Fakt, dass du so erscheinst), was soll mam da machen…?

Viele fassen leider eine SACHLICHE Kritik
(also eine Kritik an einer Sache (z. B. einem Text als
schriftlichem Produkt), nicht an ihrer Person!) als
ehrenrührig (!) auf, und wähnen sich irrigerweise ALS PERSON
implizit als „nicht perfekt“ bezeichnet und öffentlich
bloßgestellt.

Deine Kritiken sind nicht sachlich, sie sind aggressiv. Du siehst das aber leider nicht (ein). Ich entnehme deinen Antworten, dass du dich nicht zu bessern gedenkst, weil du den Fehler in der Gesellschaft vermutest, anstatt ihn – nach dutzenden Hinweisen vieler anderer Benutzer – bei dir zu suchen; sehe ich das richtig?

Gruß,

  • André
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Hallo,

Im Gegenteil! Derartige Korrekturen sind auch deshalb
unverzichtbar, da wir uns in einem öffentlicen Forum befinden
und Fehler dort eine Multiplikatorwirkung entfalten können,
solange sie unkorrigiert bleiben. (Anm: „öffentlichen“)

nun, dann bringe ich doch mal eine sachliche Kritik ein. Eine solche scheint mir nämlich auch deshalb unverzichtbar, da wir uns in einem öffentlichen Forum befinden und Fehler dort eine Multiplikatorwirkung entfalten können, solange sie unkorrigiert bleiben.

Auf der persönlichen Ebene fühle auch ich mich von der Art und Weise der Korrkturen, sowie auch von deren „Tonfall“ (Schriftsprache) gestört.

Darüber hinaus findet sich nach meinem Dafürhalten aber auch auf der Ebene der Kommunikations- und Interaktionstheorien, die in ihrer Vielfalt hier zum Ansatz zu bringen sein könnten, nicht ein einziger Anhaltspunkt, der deine Auffassung stützen würde, wonach deine Äußerungen zu einer „guten“ oder „funktonierenden“ Kommunikation beitragen würden.
Zumindest sehe ich weder bei Bühler, noch bei Warren/Weaver, Schulz von Thun, Watzlawick (um nur einige Beispiele aus einer langen Liste zu nennen) entsprechende Beispiele, die eine derartige Zuordnung erlauben würden. Jedenfalls scheint offensichtlich feststellbar, dass hier häufig eine Schieflage zwischen Inhalts- und Beziehungsapekt vorzuliegen scheint.

Ich sehe daher unter Gesichtspunkten der Pragmatik viele deiner Äußerungen auch eher als Beispiel für „conversational implicatures“ nach der Theorie von Grice. Hier fallen Sprecherbedeutung und Konverstaionsbedeutung auseinander.

MFG Cleaner

P.S.:

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Hallo Franzi,
du meinst also, „Die Tür öffnet automatisch“ ist nur die metonymische Verkürzung von „Die Tür wird von der Elektronik automatisch geöffnet“?
Oder, um es klarer herauszustellen:
„Die Tür öffnet“ ist die Verkürzung von „Der Fahrer öffnet die Tür“?

Mag sein, das die Tür für den Fahrer oder die Elektronik steht, trotzdem verstehe ich nicht, warum das transitive Verb dann sein Objekt verlieren sollte.

Der Fahrer öffnet die Tür => Metonymie
Die Tür öffnet die Tür => Einsatz eines Pronomens
Die Tür öffnet sich.

Wenn du davon ausgehst, dass der Urspungssatz „Der Fahrer öffnet“ lautet, also ohne Angabe des Objektes, dann käme man tatsächlich dank der Metonymie zu „Die Tür öffnet“, aber normalerweise wird beim Verb „öffnen“ stets auch das zu öffnende genannt bzw. durch den Kontext aufgezeigt:
Der Programmierer öffnet das Programm.
Das Kind öffnet ein Törchen am Adventskalender.
Ich schellte an der Tür. Der Butler öffnete.

Gäbe es vergleichbare Verben, wo dank Metonymie Subjekt und Objekt zusammenfallen können?
Die Schmutzwäsche wäscht automatisch? Statt „Die Maschine wäscht die Schmutzwäsche automatisch“?
Das Buch liest schnell? Statt „Der Lektor liest das Buch schnell“?

Ich finde alle diese Beispiele alle bauchschmerzenbereitend. Für mich handelt es sich eher um eine Passivumschreibung, wie in „Das Buch liest sich schnell“. Die Idee der Metonymie überzeugt mich nicht, die Formulierung „Die Tür öffnet automatisch“ halte ich daher zumindest für extrem ungebräuchlich. Ob sie veraltet oder falsch ist, kann Kreszentia vielleicht sagen. Bleibt dann noch die Frage, ob es sich um einen Anglizismus handelt.

lg hahu

Hi,

du meinst also, „Die Tür öffnet automatisch“ ist nur die
metonymische Verkürzung von „Die Tür wird von der Elektronik
automatisch geöffnet“?

Ja, das meine ich. (Auch wenn mir nicht so richtig gefällt, das Du ein Stilmittel wie eine grammatische Struktur behandelst)

Oder, um es klarer herauszustellen:
„Die Tür öffnet“ ist die Verkürzung von „Der Fahrer öffnet die
Tür“?

Nein, keine Verkürzung - eine Darstellung des gleichen Faktums mit anderen stilistischen Mitteln.

Wenn du davon ausgehst, dass der Urspungssatz „Der Fahrer
öffnet“ lautet, also ohne Angabe des Objektes, dann käme man
tatsächlich dank der Metonymie zu „Die Tür öffnet“,

Jein. „Der Fahrer öffnet die Tür“ wird zu „Die Tür öffnet“. Der Rest wird elliptisch verkürzt, weil „Die Tür öffnet die Tür“ blöd klingt. „Die Tür öffnet sich“ wäre keine so … elegante, weil etwas längere, Personifizierung (denn das ist ja, was unterwegs mit der Tür noch geschieht. Sonst könnte die Tür ja gar nichts öffnen)

aber
normalerweise wird beim Verb „öffnen“ stets auch das zu
öffnende […] durch den Kontext aufgezeigt:
[…] Der Butler öffnete.

M.E. ist bei „Die Türen öffnen automatisch“ wenn es zB ann der gläsernen ein- und Ausgangstür steht, bei weitem genug Kontext.
(Bei „Ich schellte an der Tür“ ist meines Wissens nach auch für einen Germanisten kein Objekt vorhanden… an sich nciht…)

Gäbe es vergleichbare Verben, wo dank Metonymie Subjekt und
Objekt zusammenfallen können?

Keine Lust, jetzt zu suchen.
Deine Beispiele sind einfach aus den Fingern gesogen. Solche Konstruktionen lassen sich nciht beliebig oft reproduzieren, da es sich um Bilder handelt (die ihrerseits natürlich mehr oder weniger häufig sein können), aber eben nicht um aktive Produktionsregeln einer Sprache. Deswegen klingen sie auch

bauchschmerzenbereitend.

Für mich handelt es sich eher um eine Passivumschreibung, wie
in „Das Buch liest sich schnell“.

Warum nicht, hat auch was.

Die Idee der Metonymie
überzeugt mich nicht, die Formulierung „Die Tür öffnet
automatisch“ halte ich daher zumindest für extrem
ungebräuchlich.

Noja, im Anbetracht der wenigen Situationen, in der man das über Türen sagen kann, sind

http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&h…

und

http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&h…

schon viel.

Bleibt dann noch die Frage, ob es
sich um einen Anglizismus handelt.

Hm, vielleicht kann Olgu als native speaker was sagen? Wobei die Tatsache, dass man im Englischen sagen kann „The door opens“ bzw. „Doors opening“ kommt sogar in der U-Bahn als Ansage, nicht unbedingt ein Grund sein muss, dass es ein Anglizismus ist. Wobei Olgu gerne auch mal demonstrativ schweigt, um Missfallen zu demonstrieren.
Mal schauen.

die Franzi

Hi Franzi,

Jein. „Der Fahrer öffnet die Tür“ wird zu „Die Tür öffnet“.
Der Rest wird elliptisch verkürzt, weil „Die Tür öffnet die
Tür“ blöd klingt. „Die Tür öffnet sich“ wäre keine so …
elegante, weil etwas längere, Personifizierung

Dazu kann ich immerhin sagen, dass ich schon bei Kleist finde: „Wenn sich diese Pforte mir öffnet…“

Eingefallen ist mir noch:
„Weiß schmutzt so schnell.“
„Die Bank schließt um 18 Uhr.“

Bleibt dann noch die Frage, ob es
sich um einen Anglizismus handelt.

Hm, vielleicht kann Olgu als native speaker was sagen?
Wobei Olgu gerne auch mal demonstrativ
schweigt, um Missfallen zu demonstrieren.

Ja, tutse manchmal, aber in dem Fall weiß sie’s einfach nicht.
Glauben tutse eher an die metonyme Version…
Liebe Grüße !

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