Wer jetzt meint, ich hätte mich im Brett geirrt, vertut sich. Der CSD ist eine politische Veranstaltung, und unter obiger Überschrift berichtet die Kölner „Expreß“ über ebendiese. Und bitte spart Euch jetzt Kommentare à la „schade, daß man nicht in brauner Farbe schreiben kann“; das paßt hier nämlich irgendwie nicht - oder ganz besonders gut.
Köln ist eine geile Stadt"
750 000 im rosa Taumel
Von SONJA KROHN
Köln - Freude, schöner warmer Funken: 750 000 trauten sich nicht nur, sondern ließen die rosa Sektkorken knallen - Party, Party ohne Ende. So viele heiße Männer-Bräute mit Knack-Ärschen und schrillem Fummel hat die Domstadt noch nicht gesehen.
„Im Namen des Volkes: Traut Euch" - das Motto des CSD 2001: Hunderttausende Schwule und Lesben namens wörtlich und feierten auf der größten Schwulen- und Lesbenparade Europas einen total abgefahrenen Mega-Honeymoon - mit roten Rosen, weißem Schleier, Glitzer, Flimmer und allem, was dazu gehört. Selbst vor der „Meisner"-Hütte mit den beiden Spitzen schoss Amor seine regenbogenfarbenen Liebespfeile ab, heizte den 35 000 Paradeteilnehmern auf ihren 120 Wagen ein. 4,8 Kilometer gings quer durch die City.
Im Namen des Volkes - freut Euch: An jeder Ecke knubbelten sich gut gelaunte Menschen, tanzten zu jeder Mucke ab: Kölsche Tön und Techno, Schlagerschmalz und Gay-Hits. Und natürlich ohrenbetäubendes Trillerpfeifen.
Einziger Wermutstropfen: Das Wetter. Erst regnete es Kondome, dann leider auch Wassertropfen aufs ausgelassene Volk.
Die angesagtesten Outfits: Schottenröcke (mit einem Hauch von nichts darunter), Cowboy-Look und viel, viel nackte Haut. Super sexy! Der absolute Renner: Regenbogen-Accessoires und das „Ich bin schwul und das ist auch gut so"-T-Shirt mit dem geflügelten Coming Out-Wort des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit. Und alle waren sich einig: „Hier kann jeder so sein, wie er will - Köln ist eben eine geile Stadt."
Hätte eigentlich die Mehrheit, Deiner rechten Freunde auch
mit marschieren müssen, aber die sind ja nur feige, schwule
Kameraden.
Die waren dabei, ganz sicher. Es sind nicht wenige, die hier wie auch in Berlin bei der LP ihre Tarnhosen und Stiefel gegen Rosa-Röckchen und Silicon-Titten tauschen…
mich interessiert hierbei eines: Was willst Du damit ausdrücken? Ich lese Dich hin und wieder in w-w-w, meist mit irgendwelchen zitierten Zeitungsartikeln. Dagegen ist ja nichts einzuwenden. Nur habe ich mich des öfteren gefragt, was Du damit sagen möchtest. Irgendeine Intension wirst Du ja dafür haben.
ich lasse mal deinen Posting stehen, da sich viele die Mühe gemacht haben, darauf zu antworten . Allerdings verstehe ich nicht, was du uns sagen willst…
Ich bin jedenfalls nicht der Meinung, daß dein Artikel direkt mit Inlandspolitik zu tun hat…
Manche haben gefragt, was ich mit meinem Posting sagen wollte. Wahrscheinlich nichts. (Das ist die Antwort für die, die gefragt haben.)
Die anderen wissen es schon.
Und ich stelle fest: Es ist doch interessant, wie auf den Abdruck einer Zeitungsmeldung hin ohne eigenen Kommentar eine Zuordnung zu „meinen rechten Freunden“ erfolgt.
Erwin Bischofberger, Du hast am allerbesten verstanden, was ich damit sagen wollte.
freundliche Grüße, die Beobachterin.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich lasse mal deinen Posting stehen, da sich viele die Mühe
Liebe Camilla,
es steht Dir frei, mein Posting zu löschen. Vielleicht tust Du damit den Anständigen hier einen Gefallen.
Eine Begründung für ein eventuelles Löschen (die Du mir nicht zu geben brauchst) dürfte aber schwerfallen.
Es handelt sich um eine Originalmeldung einer linken Zeitung über eine politische Demonstration.
Also alles pc
Liebe Beobachterin
Es ist schön zu wissen, das Du lesen kannst
Es ist schön zu wissen, das Du einen Computer bedienen kannst
es ist schön zu wissen, das du bei w-w-w posten kannst
Aber was zur Hölle war der tiefe Sinn deines Postings
ich vermute mal, das ich darauf keine sinnvolle Antwort kriegen werde, wie immer…
wobei ich dann doch erhofft hätte…
…dass wir im Inlandspolitik-Brett ein Statement bekommen hätten, wie da jetzt die Bundes-, Landes-, Kommunal - Politiker drauf reagieren sollten/nicht sollten. Eine reine Nachricht zur Diskussion zu stellen - dafür gibts das „Nachrichten-Brett“.