Habe bereits gelesen, dass man die Arbeitszeit nicht bezahlen muss, wenn der Monteur den Auftrag nicht erfüllt, nämlich den Fehler nicht findet. Was ist jedoch, wenn er 10 x kommen muss, die Heizung komplett reinigt, verschiedene Teile aus- und neu einbaut, es das aber alles nicht war und nach zig Arbeitsstunden dann zu guter letzt doch noch den Fehler findet, aber halt ewig dafür gebraucht hat? Muss man dann alles bezahlen? Oder kann man dann Abzüge geltend machen? Ich kann schwer einschätzen, ob ein anderer Monteur den Fehler vielleicht schon nach einer Stunde gefunden hätte. Ab wann kann man sagen, dass man dann doch lieber jemand anderen beauftragt, wenn der erste Monteuer einfach nicht den Fehler beheben kann?
Habe bereits gelesen, dass man die Arbeitszeit nicht bezahlen
muss, wenn der Monteur den Auftrag nicht erfüllt, nämlich den
Fehler nicht findet.
Falsch.
Der Auftrag ist nicht: „Finde den Fehler“, sondern „Suche den Fehler“.
Geschuldet ist ein sachverständiges, zielgerichtetes Suchen nach der Fehlerursache.
Ich würde den Chef mal ganz freundlich anschreiben, ob die Fehlersuche so, wie sie bei Dir gelaufen ist, noch als angemessenes Arbeiten verstanden werden kann, oder ob da nicht doch eher ziellos gesucht wurde.
Habe bereits gelesen, dass man die Arbeitszeit nicht bezahlen
muss, wenn der Monteur den Auftrag nicht erfüllt, nämlich den
Fehler nicht findet.Falsch.
Der Auftrag ist nicht: „Finde den Fehler“, sondern „Suche den
Fehler“.
Oder kann man es nicht auch so formulieren: Heizung kaputt, mach wieder ganz?
Falsch.
Der Auftrag ist nicht: „Finde den Fehler“, sondern „Suche den
Fehler“.Oder kann man es nicht auch so formulieren: Heizung kaputt,
mach wieder ganz?
Das kommt auf die Formulierung an.
Eine Reparatur besteht immer aus den Komponenten Fehlersuche - Fehlerbehebung. Sofern der Betrieb z.B. eine Pauschale anbietet:
„Heizungsreparatur Vailant Ökotherm 2000 - Pauschal 250.-€“, ist die Sache klar. Geschuldet wird dann nicht das sach- und fachgerechte Suchen und Reparieren, sondern dann interessiert nur der Erfolg „Heizung geht.“
Das ist dann wohl wirklich Auslegungssache und gar nicht so einfach zu beantworten. Ich hatte hier im Archiv folgendes gelesen:
Das hatte ich auch mal,
es war ein Wackelkontakt, der Einbau einer etwas größeren Schraube hat den Fehler behoben.
Der Ingeneur hat dafür eine Viertelstunde gebraucht.
Zuvor war der Geselle etliche Male da, hat den Ofen nicht richtig aufbekommen, so daß Teile kaum zugänglich wurden, hat sündhaft teure Teile ausgetauscht, hat etliche Anfahrtskosten berechnet usw.
Ich hatte denen anfangs schon geschrieben, das sei wohl eine knifflige Sache, man sollte das eskalieren, und mit dieser Begründung habe ich nur die hundert Euro für den Ingeneur bezahlt, und das wurde akzeptiert (Buderus).
Gruß
Marzeppa
Also bei uns ist es so, dass da irgendwo Luft rein kommt. Es gibt da so einen Schauglas, wo eigentlich keine Luft drin sein darf und die ist nach 1 - 1,5 Tagen aufeinmal da. Dann geht die Heizung erstmal noch, fällt dann aber nach einer gewissen Zeit wieder aus. Der erste Heizungs-Ausfall ist erst passiert, nachdem ein Lieferant neues Öl gebracht hatte. Davor war der Fehler nicht. Was kann das nur sein? Heizung wurde komplett gereinigt, Pumpe, Schläuche, Filter mit Luftabscheider und irgend so ein elektronisches Teil (hat der Monteur als Gehirn bezeichnet) wurden bisher ausgetauscht. Irgendwie läuft Öl nach, aber scheinbar nicht genug. Wenn also einer ne Idee hat, was es noch sein könnte, wären wir für jeden Tipp dankbar. Wir sehen hier halt jetzt enorme Kosten auf uns zukommen… dafür bekommt man ja wer weiß schon bald eine neue Heizung…
Hallo
Ist manchmal schwierig Fehler auf Anhieb zu finden. Der eine findet ihn direkt und manchmal sucht man zu erst an der „falschen“ Stelle bis man die eigentliche Ursache gefunden hat; gibt halt die gleichen Fehler die durch unterschiedliche Bauteile verursacht werden.
Hin und wieder sind Anlagen aber einfach nur fertig und man macht was man kann, kann dem Kunden aber versichern das die Anlage einfach nicht mehr in den Griff zu bekommen ist und sie wirklich getauscht werden muss. Dann liegt das nicht an der Unfähigkeit des Monteurs, sonder einfach daran das irgendwann alles mal das Zeitliche segnet, vor allem wenn verschiedene ungünstige Faktoren aufeinander treffen.
Somit hat man noch einen Übergangsbetrieb oder Notbetrieb hinbekommen, aber das ändert nichts dran das die ANlage über kurz oder lang wieder ausfällt. Wenn man den Kunden drauf hingewiesen hat, muss man auch nicht auf eigene Kappe nachbessern.
Liegt es aber an was anderem fahre ich persönlich noch mal hin und besser auf meine Kosten nach, das ist auch selbst verständlich. Oder man findet einen Punkt bei dem man sich einigen kann und jede Seite mit zufrieden ist und mit leben kann.
Aber bei dir vermute ich den Fehler an der Ölversorgung, wenn die Störung jedesmal durch Luft in der Ölanlage auftritt sollte hier auch das Übel gesucht werden.
Wenn ein Heizölfilter mit Entlüfter eingebaut ist, sollte die Anlage keine Luftprobleme haben. AUSSER in der Ölleitung ist noch Luft, also Öl ansaugen mit Vakuumpumpe bis Luft raus. Alle Verbindungen der Ölleitung überprüfen ob diese Luft ziehen und auch die Entnahmearmatur im Tank überprüfen ob diese verschmuzt ist; ist häufig bei älteren Fussventilen der Fall.
Ansonsten kann ich aus der Ferne auch nicht viel sagen, müsste das vor Ort kontrollieren.
Gruß
Nelsont