Hi Stefan 
Falls
nicht, solltest du dir vielleicht mal
anschauen, was andere Leute in deiner
Firma ohne deine tolle Ausbildung auf
ihrem Gehaltscheck stehen haben.Ja, weniger. Ist klar. Ohne Fleiß kein
Preis! Von nix kommt nix! No pain, no
gain!
Ach ne, habt ihr so viele faule Säcke bei euch in der Firma ?
Geht es dir eigentlich um eine Diskussion
oder bist du nur neidisch auf mein
Gehalt? Wenn ersteres der Fall ist, dann
werde bitte sachlich. Wenn letzteres der
Fall ist, dann arbeite gefälligst mehr
oder lerne einen gefragteren Beruf!
*lach* Ich passe mich in meinem Stil meinem Diskussionspartner an. Ist dieser sachlich, bin ich es auch 
„letzteres“ war von dir übrigens sehr sachlich (Vorsicht, Ironie
). Aber ich kann dich beruhigen. Mach dir um mich mal keine Sorgen. Ich bin mit meiner finanziellen Situation rundum zufrieden und habe es daher anscheinend besser getroffen als du *tätscheltätschel*
Hier wird doch die Einstellung
vermittelt: :Haste was, biste was.Ja, aber genau so ist unsere
Gesellschaft!
Nein, ein TEIL unserer Gesellschaft ist so. Es gibt aber noch jede Menge Menschen (Gott sei Dank) die so eine Einstellung nur zum Abwinken finden. Und in welchem Teil der Gesellschaft du dich bewegen möchtest oder dich zugehörig fühlst, bestimmst du selbst. Übrigens ist das keine Frage des Einkommens. In meinem Bekanntenkreis sind sowohl sehr wohlhabende Leute, als auch arme Schlucker, die sich durchaus auch noch anderer Werte bewusste sind, genau so wie es Sozialhilfeempfänger gibt, die meinen, ihre Kinder müssten Designerklamotten tragen. Hat wohl mehr was mit dem Selbstbewusstsein des Einzelnen zu tun und worüber er dieses definiert.
Ach, das ist alles nur Psycho-Gefasel.
Wenn alle Kinder in der Klasse
Nike-Schuhe tragen und du in den alten
Sandalen von deinem Bruder rumläufst,
dann bist du der Klassen-Depp, mit dem
keiner was zu tun haben will.
In jeder Klasse gibts es bestimmte Gruppierungen, keine Klasse ist homogen. Wenn du dein Kind in die Gruppe: „Protz mit dem was du hast“ drängeln willst, dann bitte, aber tu nicht so, als gäbe es keine Alternativen.
Momentan sind im Kindergarten
Pokemon-Sammelkarten in. Oliver hat sehr
darunter gelitten, dass er keinen Mew und
Mewtwo hatte. Er wollte schon gar nicht
mehr in den Kindergarten deswegen. Also
bin ich mit ihm zum Kiosk gefahren und
habe für DM 50 diese doofen
Pokemon-Karten gekauft. Er hat das ganze
Wochenende mit Sortieren verbracht und
ist Montag regelrecht in den Kindergarten
geflitzt. Jetzt gehört er wieder dazu!
Na fein, er hatte Papa und dessen Geldbeutel ja mächtig gut im Griff der Kleine.
Natürlich ist es nicht unwichtig. Aber
was du finanziellen Rückhalt nennst ist
für andere Leute absolut überzogenes
Anspruchsdenken.Mag sein. Aber das ist ja nicht mein
Problem. Du kennst ja meinen Standpunkt.
Ja, dein Standpunkt ist der, dass du für dein überzogenes Anspruchsdenken und das deiner Kinder finanzielle Unterstützung von der Gesellschaft erwartest. Die Gesellschaft ist aber dazu da, eine soziale Mindestabsicherung zu gewährleisten, und da gehört 50,- DM für Pokemon-Karten sicher nicht dazu. Wenn du also glaubst, dass mehr angebracht ist, musst du das halt aus eigener Tasche zahlen.
Habe ich das gemacht? Ich habe mich nur
darüber aufgeregt, dass Kinderlose
finaziell vom Staat weniger ausgebeutet
werden als Kinderreiche.jaja, aber belegen kannst du obige
Behauptung wohl kaum…Das ist ein offenes Buch, wie du leicht
an den anderen Postings innerhalb dieses
Threads erkennen kannst!
Ich rede von „belegen“, nicht von Meinungen.
Mit „belegen“ meine ich z.B. eine Meinung anhand von Zahlen zu untermauern 
;Wenn du aber Fahrräder vom
Flohmarkt für sowas wie eine Schande
hälst, dann natürlich nicht.Oliver hat zur Zeit ein Fahrrad vom
Flohmarkt! Aber seine Kumpels haben
nagelneue Fahrräder mit Gangschaltung.
Und deswegen bekommt er morgen auch eins,
weil er es sich so sehr wünscht!
Meinetwegen kannst du ihm sogar noch ne vergoldete Klingel dranschrauben, aber dann jammer auch nicht rum, dass Kinder so teuer wären.
Ich vermittle diese Einstellung doch
nicht. Das macht die Gesellschaft. Das
fängt im Kindergarten an, geht in der
Schule weiter und endet im Berufsleben!
Mir wäre es sehr recht, wenn ich etwas
Geld bei den Kindern sparen könnte, dann
hätte ich mein Haus schneller zusammen!
s.o. zum Thema Gesellschaft.
damit diese auch immer schön auf die
Kinder herabsehen, die in der Schule
vielleicht besser sind als sie,Dieses „auch“ stört mich ein bisschen.
Scheint wieder eine Anspielung auf mich
zu sein. Dazu muss ich dir aber leider
sagen, dass ich in der Klasse immer der
Beste war.
Auch in Deutsch ? *hmmpf* 
Nein, vielleicht warst du als Kind ja anders. Aber aus deinen Postings entnehme ich schon eine gewissen Arroganz anderen Menschen gegenüber, so nach dem Motto: Jeder ist selbst Schuld, ob er reich wird oder nicht, und Geld scheint bei dir der entscheidende Faktor zu sein, an dem du den „Wert“ eines Menschen misst. Sollte ich dich da missverstanden haben, entschuldige ich mich schonmal im Voraus. 
So sieht die Realität aus, wenn du deine
Kinder mit zu wenig Geld aufziehst!!!
Ich bin selbst in einer Familie aufgewachsen, die es nicht allzu pralle hatte. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Dieses ganze Geheule von wegen „das muss ich auch haben, sonst gehör ich nicht dazu“ ist zu 90% Theater. Deine Kids versuchen lediglich herauszufinden, was sie von dir Abzocken können. Es ist natürlich nicht ganz einfach, die 10% herauszufinden, die wirklich wichtig sind, aber mit deiner Giesskannenmethode züchtest du dir nur kleine Konsumtyrannen heran. Ist dir das eigentlich gar nicht bewusst ?
Aber egal, diese Diskussion gehört vielleicht eher ins Brett Eltern+Kinder.
Nun ja, dieser Nutzen ist aber eben nur
sehr hypothetisch. Ob deine Kinder
irgendwann einen Nutzen für die
Gesellschaft darstellen weisst du so
wenig wie ich oder sonstwer.Also wäre dein Tipp, vorsichtshalber
keine Kinder in die Welt zu setzen, weil
es ja potentielle Arbeitslose oder
Sozialhilfeempfänger sein könnten?!
Nein, mein Tip ist der, Kinder in die Welt zu setzen, um sich an ihnen zu erfreuen. Was aus ihnen dann einmal wird, wird sich schon zeigen. Aber ganz sicher ist dieser MÖGLICHE Nutzen für die Gesellschaft nicht etwas, das man schon Jahre vorher von dieser finanziell einklagen kann. Man kann nur etwas fordern, wenn man auch eine Gegenleistung bieten kann. Versuch doch mal ein paar Aktien auf die Behauptung zu verkaufen, „Meine Kinder werden mal ein nützliches Mitglied der Gesellschaft“. Mal sehen, wieviel Anleger du dafür finden würdest 
Das die
Leute dennoch weniger Kinder haben
wollen, hängt meiner Meinung nach mit
ganz anderen Ursachen zusammen.Meine Schwester z.B. will keine Kinder.
Wenn du sie fragst warum, sagt sie, dass
sie das Leben genießen will. Ziemlich
egoistisch, findest du nicht. Aber meine
Kinder sollen später ihre Rente bezahlen!
Ach Stefan. Wenn du das Geld, was du für deine Kinder ausgibst, statt dessen in eine private Altersversorung steckst, wärst du mit 60 vermutlich Millionär und könntest deinen Ruhestand wohlhabend und genüsslich in einer Villa in der Toskana oder sonstwo verbringen. Ob dann noch die Kinder von irgendjemandem in irgendeine gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, dürfte dir dann herzlich schnuppe sein. Was deine Versorgung im Alter angeht, sind deine Kinder also eher ertragsmindert, es sei denn, sie unterstützen dich später so freigib mit Geldscheinen wie du sie heute 
Ich meine in Erinnerung zu haben, dass du
in unserer GKV-Diskussion gepostet hast,
dass du keine eigenen Kinder hättest.
Aber das kann man ja im Archiv nachlesen
Na dann such mal schön 
Wenn ich einen Job habe, mit dem ich
nichts verdienen kann, dann kann ich mir
halt nicht so viele Kinder leisten. So
einfach ist das! Kinder sind Luxus!
Für dich vielleicht, für andere Leute sind Kinder eine Bereicherung. Und diese Leute verzichten vielleicht gerne mal auf materielle Dinge für sich selbst, weil ihnen ein Kind eben mehr Freude bereitet, als der nagelneue Mercedes vor der Tür.
Meinung sind, sie hätten ebenfalls
glückliche Kinder ?Ja, wenn man „reiche“ Kinder nicht kennt,
glaubt man das!
Ich habe in meinem Leben genug „reiche“ Kinder kennengelernt: glückliche, nette, drogenabhängige, depressive etc., genau so wie „arme“ Kinder.
Ich hab übrigens in der Oberstufe auch mein eigenes Auto gehabt, finanziert ausschliesslich von dem Geld, was ich mir SELBST verdient hab, so wie einige meiner Freunde auch. Und glaub nicht, dass bei uns jemand besser angesehen gewesen wäre, weil Papa ihm ein Auto vor die Tür gestellt hat. Irgendwann setzt auch bei Kindern das Bewusstsein dafür ein, was sie selbst in die Wagschale werfen können, und nicht, was ihr Papa da immer gnädig beisteuert.
cu2
Marion

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