Herzlichen Glückwunsch

Hallo,
diie Zeit der Rechtlosigkeit ist vorbei. Heute gehen die ersten lesbischen und schwulen Paare zum Standesamt. Ich gratuliere allen Paaren, die jetzt den Bund fürs Leben schließen. In den nächsten Monaten werden noch Tausende folgen. Heute ist ein großer Tag für Schwule und Lesben.
Der Durchbruch ist geschafft. Erstmals werden in Deutschland
homosexuelle Lebenspartnerschaften amtlich besiegelt.
Bislang wurde gleichgeschlechtliche Lebenspartner vom Recht wie Fremde behandelt. Mit dieser Diskriminierung ist nun Schluss. Die Eingetragene Lebenspartnerschaft bedeutet einen
Riesenschritt nach vorne bei der Durchsetzung gleicher Rechte für Homosexuelle.
Es ist ein skandal, dass Bayern seinen Bürgern das Recht auf Eintragung weiter vorenthält. Was die bayerische Staatsregierung treibt, ist rechtspolitische Anarchie. Es darf nicht sein, dass sich die Stoiber-Regierung für ihre Niederlage beim BVG nun an den Schwule und Lesben in Bayern rächt. Auch die Schikanen in Ländern wie Thüringen oder Sachsen müssen ein Ende haben. Die Union sollte endlich ihren ideologischen Kreuzzug gegen die Rechte der Homosexuellen einstellen. Es geht schließlich um konkrete Menschen und um deren Lebensglück.

Gruß mic
http://www.mibor.de

Es ist ein skandal, dass Bayern seinen Bürgern das Recht auf
Eintragung weiter vorenthält. Was die bayerische
Staatsregierung treibt, ist rechtspolitische Anarchie.

Ich finde es ebenso untragbar, dass die bayerische Staatsregierung das Urteil eines Gerichtes ignoriert, das sie selbst angerufen hat.
Wozu werden überhaupt Urteile gefällt, wenn doch jeder machen kann was er will? Wenn man nur Urteile befolgt, die einem in den Kram passen.
Hätte die Regierung nach einem Gegenteiligen Urteil auch einfach das Gesetzt weiter bestehen lassen können mit dem Argument, man sei nicht vorbereitet?

Ciao
Kaj

warum soll ich gratulieren für die Gleichstellung einer Fehlleistung der Fatur?
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

warum soll ich gratulieren für die Gleichstellung einer
Fehlleistung der Fatur?

weil es eben gerade keine Fehlleistung ist!! Gleichgeschlechtliche Partnerschaften kommen immer wieder mal auch bei Tieren vor. In besonderem Maße z.B. bei Menschenaffen. Naja, da der Mensch aber eben auch nur ein Affe ist …

Auch wenn ich davon ausgehe, daß ich dich nicht umstimmen werde, wollte ich dein Posting zumindest nicht unkommentiert lassen.

Gruß
Daniel Scholdei

warum soll ich gratulieren für die Gleichstellung einer
Fehlleistung der Fatur?

Hi Raimund
Ich glaube, das mit der „Fehlleistung der Natur“ können wir endlich mal in den Orkus stampfen, es ist im Licht neuer Forschungen einfach nicht mahr zu halten.
Siehe
http://www.geo.de/themen/tiere_pflanzen/homosexualit…

Und wer lieber liest:
Baghemil & Megahan 2000: Animal Homosexuality and Natural Diversity ISBN 031225377X Buch anschauen

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur und Demokratie“ ist…)
stellt sich mir die Frage, ob die Ablehnung der Homosexualitäta als „unnatürlich“ nicht ein Ergebnis von 1600 jahren Christliche „Moral“ ist…
(Sexualität ist schlecht und darf nur zu Reproduktionszwecken durchgeführt werden…ÖRGS)

Gruß
Mike
*derheteroistunddasistauchgutso…"

Hallo Michael,
für mich ist und bleibt es eine Fehlleistung der Natur. Auch wenn einige Schwule es gerne als Normalität sehen würden und möglichst das Heterosexuelle als Abartigkeit.

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und
das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur
und Demokratie“ ist…)

Das ist kein Beweis der Richtigkeit

stellt sich mir die Frage, ob die Ablehnung der
Homosexualitäta als „unnatürlich“ nicht ein Ergebnis von 1600
jahren Christliche „Moral“ ist…

Auch im Judentum ist es verboten. Eine Frage an die Juden in unserem Brett(Iris, Lehitraot, Eli…): dürfen Schwule in Israel heiraten? So viel ich weiß, gibt es das dort nicht.

(Sexualität ist schlecht und darf nur zu Reproduktionszwecken
durchgeführt werden…ÖRGS)

Diese "Moral gab es in den Anfängen des Christentums nicht! Das kam erst mit der Syphilis auf. Also nach der Entdeckung Amerikas. Zuvor gings recht lustig zu. Zwar war das Christentum (wie auch das Judentum) immer gegen das kreuz- und querbumsen (Golf = von Loch zu Loch), doch in der Ehe war sie nie sexualfeindlich. Das: für Gott, König und Vaterland kam erst viel später und endete erst nach dem Drittem Reich.

Gruß
Mike
*derheteroistunddasistauchgutso…"

Grüße
Raimund
„dergenausoheteroistunddeutschlandverlässtwennschwulseinstaatreligionwird“

Hi Raimund!

Krass, daß es noch immer Leute wie Dich gibt. Vielleicht ist Intoleranz gepaart mit Ignoranz ja auch eine Fehlleistung der Natur? Anyway, Homosexualität jedenfalls ist rein biologische gesehen, genau so normal oder unormal wie die Heterosexualität. Alles in allem reine Statistik. Gab und gibt es schon immer, und ist von der Evolution nicht bereinigt worden, kann also nicht von substantiellem Nachteil für die „Arterhaltung“ sein. Wieso diskriminierst Du also Schwule und Lesben mit solchen Verbalattacken? Du würdest also eine Gesellschaft bevorzugen, in der Menschen aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert werden? So wie es bisher geschah?

Gruß
Tom

‚Fehlleistungen der Natur…‘
Haalo Raimund,

für mich ist und bleibt es eine Fehlleistung der Natur.

Selbst wenn es so wäre (was ich aber bestreite), gibt es uns doch nicht das Recht, sie deswegen zu diskriminieren, oder?
Oder wie sieht es denn dann mit anderen „Fehlleistungen der Natur“ aus, etwa Trisomie oder anderen Erbkrankheiten? Sollen diese Menschen weniger Rechte als du und ich haben?

Auch

wenn einige Schwule es gerne als Normalität sehen würden und
möglichst das Heterosexuelle als Abartigkeit.

Ach, Raimund, ich kenne viele Schwule (wie viele kennst du denn persönlich?), aber es ist mir noch keiner unter gekommen, der Heterosexualität gerne als abartig gesehen hätte.
Du stellst einfach immer wieder irgend welche Behauptungen auf, für deren Richtigkeit du nie Belege lieferst.

Auch im Judentum ist es verboten.

Auch wenn unser Staat sich auf christliche Grundwerte beruft, entscheidet Gott sei Dank (sic!) nicht die Kirche, was gesetzlich erlaubt oder verboten ist. Oder hättest du gern einen Gottesstaat nach islamischem Muster (wie im Iran oder in Afghanistan z.B.)?

Gruß
Uschi

Ich finde es ebenso untragbar, dass die bayerische
Staatsregierung das Urteil eines Gerichtes ignoriert, das sie
selbst angerufen hat.

Stimme dir zu!

Wozu werden überhaupt Urteile gefällt, wenn doch jeder machen
kann was er will? Wenn man nur Urteile befolgt, die einem in
den Kram passen.

Das kist doch nicht neu. In vielen Bereichen unserer Politik wird wissentlich Verfassungsbruch begangen. (z.B. Haushalt)

Hätte die Regierung nach einem Gegenteiligen Urteil auch
einfach das Gesetzt weiter bestehen lassen können mit dem
Argument, man sei nicht vorbereitet?

Das BVG hat nun mal nicht die Mittel Urteile auch durchzusetzen. (und es ist auch nicht dessen Aufgabe)

mfg Ivo

Hallo Raimund,

für mich ist und bleibt es eine Fehlleistung der Natur. Auch
wenn einige Schwule es gerne als Normalität sehen würden und
möglichst das Heterosexuelle als Abartigkeit.

Ich stimme dir zu, daß du nicht gratulieren musst.
Aber eine Fehlleistung der Natur? Das wage ich zu bezweifeln. Schließlich hat die Natur bisher auf lange sicht so ziemlich alles eliminiert, was nicht optimal ist. Und Homosexualität gibt es sogar im Tierreich.
Und es gibt Sie nicht erst seit gestern, sondern tritt genetisch bedingt immer wieder auf.
Ich finde es frech zu behaupten, daß so was Abartig ist, mit der Begründung, die auf einer religiösen Weltanschauung und Moral aufbaut, die in vielen Punkten längst überholt ist.

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und
das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur
und Demokratie“ ist…)

Das ist kein Beweis der Richtigkeit

Es muss doch nix bewiesen werden. Letztendlich geht m.E. der Gleichheitsgrundsatz über alle anderen Barrieren, die du hier aufbaust hinaus. Eine Diskriminierung ist Schwachsinn. Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden und dir entsteht dadurch ja kein Schaden, oder?
Allerdings geb ich dir recht, daß du deshalb auch nicht jubeln musst.

stellt sich mir die Frage, ob die Ablehnung der
Homosexualitäta als „unnatürlich“ nicht ein Ergebnis von 1600
jahren Christliche „Moral“ ist…

Auch im Judentum ist es verboten. Eine Frage an die Juden in
unserem Brett(Iris, Lehitraot, Eli…): dürfen Schwule in
Israel heiraten? So viel ich weiß, gibt es das dort nicht.

Oh oh! ziehen wir jetzt das von uns verfolgte Folg mit ins Boot um die Argumente zu finden, die es nicht gibt. Die schlechtes Gewissen Masse zieht aber nicht.
Abgesehen davon Beruht der Israelische Staat noch viel mehr auf einer Religiösen Weltanschauung als die in D.

(Sexualität ist schlecht und darf nur zu Reproduktionszwecken
durchgeführt werden…ÖRGS)

Diese "Moral gab es in den Anfängen des Christentums nicht!
Das kam erst mit der Syphilis auf. Also nach der Entdeckung
Amerikas. Zuvor gings recht lustig zu. Zwar war das
Christentum (wie auch das Judentum) immer gegen das kreuz- und
querbumsen (Golf = von Loch zu Loch), doch in der Ehe war sie
nie sexualfeindlich. Das: für Gott, König und Vaterland kam
erst viel später und endete erst nach dem Drittem Reich.

Interessant, aber was sagt uns das? Normen durch die Kirche waren früher wichtig. Heute werden diese durch Gesetze geregelt, die nichts weiter sind als die Weiterentwicklung dieser. Sollen wir ewig auf Stillstand stehen. Das war immer so ist doch kein Argument. Abgesehen davon hast du den Wandel den es damals gab, selbst gut beschrieben. Damals gab es auch keinen Stillstand…

*derheteroistunddasistauchgutso…"

Ich finde diesen Wahlslogan in Berlin völlig unangebracht, denn so was hat nix mit irgendeiner Qualifikation für den Job zu tun.
Andererseits hätten Ihn viele, die noch so denken wie du, sonst zerissen. So hat der dem aggressiv vorgebeugt.

*dergenausoheteroistunddeutschlandverlässtwennschwulseinstaatreligionwird"

Man kann es auch übertreiben… oder, was hat das mit einer Staatsreligion zu tun? du wirst in mittelfristiger Zeit nicht mehr viel davon hören, dann gibt es sicher wieder andere neuigkeiten die die Welt bewegen und das Thema erhält enfdlich den Stellenwert, den es verdient hat: fast KEINEN. (Oder hast du erlebt, daß jemand wegen einer normalen Eheschließung so ein trara macht?)

mfg Ivo *auchnixhomo*

hallo, Ivo,
Mongoloismus gibt es auch seit Menschengedenken, ist trotzdem eine negative Mutation, die die Natur immer wieder macht.
Die Natur macht viele Fehler (denk nur an den Fehler: Mensch).
Doch meist hat sie eine Chance, diesen Fehler auszumerzen. Entweder, dass das Lebewesen nicht überlebensfähig ist, oder dass es sich nicht vermehren kann.
Grüße
Raimund

Herzlichen Glückwunsch den Ländern
Bayern - Thüringen - Sachsen

also ihr lieben alle,

zu dem thema haben wir ja hier schon unsäglich viele meinungen aller schatierungen gehört. die emotionen kommen hoch, und die auffassungen sind zum teil sehr gegensätzlich.

selbst habe ich weder etwas gegen die schwulen , noch die lesben. wenn sie sich gern haben, sollen sie das tun, wann und wo immer sie das wollen. echt. gern.

das die aussetzung des gesetzes vorerst gescheitert ist , ist pech für alle die, also auch mich, die eine eintragung dieser verbindungen ablehnen. bleibt zu hoffen, daß zweifelsfrei die verfassungswidrigkeit nachgewiesen werden kann, zumindest für unsereinen, wenn ich das mal so sagen darf.

rechtliche und finanzielle gleichsetzung mit ehen erkenne ich hier in dieser diskussion als argument nicht an. genausowenig das argument, daß eben diese menschen bis dto. „diskrminiert“ worden wären. und und und. alles schreit mal wieder rum.

tipp: fragt mal geschiedene ehemänner, die kein sorgerecht
für ihre kinder haben, wen die fragen müssen, daß
sie ihr eigen fleisch und blut im krankenhaus se-
hen dürfen
.

von vätern nichtehelicher kinder reden wir mal gar nicht erst.
da sieht es dann schon etwas härter aus.
da ich aber vor vielen jahren mich entschieden habe , nicht zu heiraten, laber ich heute nicht rum, ich wäre diskriminiert und sonstirgendwas.

sollen wir hoffen, daß der bezaubernden mutter meiner bezaubernden 16 jaährigen nie was passiert, es könnte doch tatsächlich sein, daß sich dann zwei herren oder zwei damen
um die addoption meiner tochter bewerben, nur weil sie vielleicht ein vieles mehr an kohle haben als ich…

…eben echt scheisse, daß die schwulen und lesben gerade
kinder nicht vom gesetzgeber einklagen können…
…das geht nicht, nicht mal bei aufhebung der diskriminierung

entschuldigt meine bissigkeit

gruss vom tom

nur bedauerlich, dass es immer wieder Menschen gibt,die meinen sich anmaßen zu können, zu beurteilen was negativ oder gar nicht lebenswert oder nicht vermehrungswert ist.

Und komisch, dass solche Menschen immer nur Menschen negativ bewerten, die anders sind als sie.

Hallo Raimund

für mich ist und bleibt es eine Fehlleistung der Natur.

Lässt sich allerdings nicht so recht anhand naturwissenschaftlicher Untersuchungen begründen. Somit ist dies deine persönliche meinung, die dir natürlich zusteht. Daraus allerdings einen Handlungsimperativ abzuleiten, erscheint mir etwas überzogen.
Das Problem mit den Bezeichnungen „Unnatürlich“ und „Abartig“ liegt darin, das diese den MENSCHEN! herabsetzten. Insbesondere wenn derartige Vormulierungen im Licht psychologischer und naturwissenschaftlicher Untersuchungen durch NICHTS gedeckt sind. Ebenso der Vergleich mit Erbkrankheiten (der ist ja wohl total daneben!!!)

Auch
wenn einige Schwule es gerne als Normalität sehen würden und
möglichst das Heterosexuelle als Abartigkeit.

Die muß man sich wohl in Wasseralfingen gießen lassen… ich kenn keinen, der sowas behauptet.

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und
das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur
und Demokratie“ ist…)

Das ist kein Beweis der Richtigkeit

Aber es zeigt, das es Gesellschaftssysteme gab, in denen dieses Verhalten akzeptiert wurde, und es geht um nichts anderes als Toleranz gegenüber denen, die einfach anders sind.

Die rechtlichen konsequenzen einer eingetragenen lebensgemeinschaft sind so oft hier beredet worden, die muß ich nicht wiederholen.

Was mich sehr verwundert, sind die Emotionen, die dieses Thema freisetzt. kein anderes Thema in den letzten Jahren wurde deratig kontrovers, unsachlich und emotional diskutiert.

stellt sich mir die Frage, ob die Ablehnung der
Homosexualitäta als „unnatürlich“ nicht ein Ergebnis von 1600
jahren Christliche „Moral“ ist…

Auch im Judentum ist es verboten. Eine Frage an die Juden in
unserem Brett(Iris, Lehitraot, Eli…): dürfen Schwule in
Israel heiraten? So viel ich weiß, gibt es das dort nicht.

das Christentum hat sich aus dem Judentum heraus entwickelt…
weitere Fragen???

(Sexualität ist schlecht und darf nur zu Reproduktionszwecken
durchgeführt werden…ÖRGS)

Diese "Moral gab es in den Anfängen des Christentums nicht!

Och Doch, lies mal die Bibel…

Das kam erst mit der Syphilis auf. Also nach der Entdeckung
Amerikas. Zuvor gings recht lustig zu.

Wir sind ja alle kleine Sünderlein…

Gruß
Mike

Leicht off Topic
Hi Tom

So wie du dich anhörst, hast du für deine Tochter kein Sorgerecht…

Es gibt jetzt die Möglichkeit auch für Nicht Verheiratete, sich für die gemeinsamen Kinder ein Gemeinsames Sorgerecht eintragen zu lassen.

Im Übrigen solltest Du den Jugendämtern schon eine Minimale Gripsmenge zutrauen

Gruß
Mike

Ist aber auch nicht das erste Mal, dass Bayern erklärt ein rechtskräftiges Urteil des BVG nicht zu befolgen. Beim Kruzifix-Urteil war es z.B. ebenso.

Es ist ja bekannt, dass die CSU schon lange nicht mehr auf dem Boden unseres Grundgesetzes steht.

Hallo Michael,

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und
das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur
und Demokratie“ ist…)

ich finde dieses Punkt äusserst kritisch. Homosexualität galt im antiken Griechenland als die edlere Form der Sexualität.
Dies beinhaltete auch die „Knabenliebe“.

Heute würde dazu Kindersex sagen.

Gruß
Carlos

hi mike,

recht hast du, weisst du, das ist aber nicht mein problem. meines nicht, villeicht von anderen unehelichen vätern…
wer weiss. meine regelungen habe ich schon gefunden, nur weisst du, ich kann es nicht mehr hören, wenn besagte bevölkerungsgruppen - sprich die schwulen und lesben - nicht müde werden zu betonen , dass jetzt ende ist mit diskriminierung und hast du nicht gesehen. ernsthaft. das kann sich doch keiner mehr anhören. ihnen ist doch nun alles zugestanden worden, immer schon. nur eben nicht die gleichstellung mit einer ehe, warum denn auch.

wenn die damen und herren doch alle so toll sind , so mutig sind
sich zu outen und was weiss ich, ist doch ok. da rechtliche und finazielle regelungen nun mal nur für ehen oder eheähnliche gemein-schaften bestehen, sollte ihre toleranz doch dann auch so weit gehen, eben dies zu akzeptieren, und die rolle, die sie selbst für sich ausgesucht haben. da hört es dann aber auf. weisst du wo ----- beim geld. ( unterhalt etc.pp.) das wollen sie auch. frage : was geben sie denn der gesellschaft . kinder
wohl nicht, das wertvollste, was die menschen hervorbringen. kinder. die kann man ja dann auch noch adoptieren.

schau mal, meine angst, : wo kommen wir denn morgen hin meine güte. worüber labern wir denn dann.

im übrigen gab es hier klasse postings dazu, das muss und will ich hier nicht wiederholen.

eine mitschuld gebe ich klar rot grün , die sanieren ihren haushalt eindeutig damit, da jetzt andere prioritäten auch bei den damen und herren in anwendung gebracht werden können, was vorher nicht möglich war.

den grundsatz, die ehe unter den besonderen schutz der gesellschaft zu stellen, sehe ich - m.E. als leihe - als verletzt.

mögen es demnächst die richter am bvg auch so sehen, dann haben
viele meiner coleur, deren verbrechen darin besteht, ein kind in die welt zu setzen, und nun zusehen müssen, das gleichgeschlechtliche mehr rechte haben sollen, ohne ähnliches überhaupt fertigzubringen, evtl. wieder ihren frieden.

in diesem sinne - und mit bitte um nachsicht für meine bissigkeit

gruss vom tom

Hallo Michael,

Und nachdem im alten Griechenland Bisexualität „in“ war (und
das Antike Griechenland „die Wiege der abendländischen Kultur
und Demokratie“ ist…)

ich finde dieses Punkt äusserst kritisch.

Ich persönlich ja auch, und genau darum habe ich Ihn auch angeführt. es zeigt nämlich, das einiges damals nicht so „edel“ war, wie es heute dargestellt wird. Es zeigt ausserdem, das, wie gesagt, Homosexualität nicht zwingend „unnatürlich“ ist.

Homosexualität galt
im antiken Griechenland als die edlere Form der Sexualität.

Was bin ich froh, das ich hier und heute lebe, ich bin da nämlich etwas anderer Ansicht *ggg*

Dies beinhaltete auch die „Knabenliebe“.

Heute würde dazu Kindersex sagen.

Das Problem der Pädophilie im antiken Griechenland liegt darin, das wir heute vermutlich nicht mehr nachvollziehen können, in welchem kulturellen Umfeld das stattfand. (Ohne das jetzt zu verharmlosen) die Deutungen ähneln einem Versuch, den Pudding an die Wand zu nageln und sind unter keinen wie auch immer gearteten Umständen auf die heutigen Verhältnisse übertragbar und können vor allem nicht als Rechtfertigung für heutige Pädophilie dienen.

Gruß
Mike

Hallo Tom,

bleibt zu hoffen, daß zweifelsfrei die
verfassungswidrigkeit nachgewiesen werden kann, zumindest für
unsereinen, wenn ich das mal so sagen darf.

Hmm - das verstehe ich nicht. Ändert sich für Dich irgendetwas durch die Anerkennung der schwulen Lebensgemeinschaft? Würde sich durch den Nachweis der Verfassungswidrigkeit in Deinem Leben irgendetwas verbessern?

tipp: fragt mal geschiedene ehemänner, die kein sorgerecht
für ihre kinder haben, wen die fragen müssen, daß
sie ihr eigen fleisch und blut im krankenhaus se-
hen dürfen
.

S.o. - Würde sich an deren Situation irgendetwas ändern, wenn die Entscheidung über die schwule Lebensgemeinschaft anders ausgefallen wäre?

da ich aber vor vielen jahren mich entschieden habe , nicht zu
heiraten, laber ich heute nicht rum, ich wäre diskriminiert
und sonstirgendwas.

Der Knackpunkt ist: Du hast Dich entschieden. Schwule und Lesben konnten sich aber bisher gar nicht entscheiden.

sollen wir hoffen, daß der bezaubernden mutter meiner
bezaubernden 16 jaährigen nie was passiert, es könnte doch
tatsächlich sein, daß sich dann zwei herren oder zwei damen
um die addoption meiner tochter bewerben, nur weil sie
vielleicht ein vieles mehr an kohle haben als ich…

Nicht schön, sicher - aber nochmal: An dieser Situation ändert weder Anerkennung noch Verbot schwuler Lebensgemeinschaften irgendetwas.
Ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber was Du schreibst, klingt wie" Die Situation der gesellschaftlichen Gruppen A und B ist mies, also soll die der Gruppe C gefälligst auch mies sein".
Geschiedene oder unverheiratete Väter können an ihrer Lage nur was ändern, wenn sie sich zusammenschließen und für eine Änderung was tun - aber sicher nicht, indem sie einer anderen Gruppe, die durch Beharrlichkeit eine Verbesserung für sich erreicht hat, diese Verbesserung missgönnen.

Gruß
Susanne