Hier ist ein

Aehm entschuldige Sina aber da hast du nicht so ganz recht.
Auch in der Bibel werden der Frau rechte eingeraeumt. „Du
sollst sie lieben und ehren…“

Ich will damit nichts gegen den Koran sagen aber ich denke
nicht das die Bibel echt antifeministisch ist. Nicht mehr als
der Koran zumindest (behaupte ich jetzt einfach mal so ohne
den Koran ganz ausgelesen zu haben. Habe aber oefter mit einem
sehr ueberzeugten Moslem sehr eingehende Gespraeche gehabt)
gruesse
Fonz

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen.“ Im Koran steht (meine ich) geschrieben, dass beide gleichzeitig erschaffen wurden sind.

  1. Mose 19,8): „Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt.“

an (Ri 19,24): „Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt“.

Wenn eine Frau einen Sohn gebiert, ist sie (3. Mose 12,2) „7 Tage“ unrein und soll „33 Tage“ zu Hause bleiben.

Bringt sie aber ein Mädchen zur Welt, ist sie (3. Mose 12,5) „2 Wochen“ unrein und darf den Tempel „66 Tage“ nicht betreten. Zudem muss sie dem Priester noch ein (3. Mose 12,6) „Sündopfer“ bringen, weil sie nur einem Mädchen das Leben geschenkt hat.

Eph 5,23): „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“

(3. Petr 3,1): „Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen.“ (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6 oder Kol 3,18 usw.)

Dies sind einige Beispiele aus Bibelkritik.ch, die sowohl das alte, als auch das neue Testament betreffen. Das ist mir vorher nicht wirklich bewusst gewesen. Erst als ich den Koran angefangen habe zu lesen, viel es mir auf. Dort steht z.B. Die Aussage einer Frau ist bei einer Zeugenaussage nur halb soviel Wert wie die eines Mannes? Und der Mann hat das Recht die Frau zu schlagen wenn sie widerspenstig ist?
In beiden Büchern werden in erster Linie nur die Männer angesprochen.

Eph 5,23): „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie
dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“

(3. Petr 3,1): „Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren
Männern unterordnen.“ (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6
oder Kol 3,18 usw.)

Dies sind einige Beispiele aus Bibelkritik.ch, die sowohl das
alte, als auch das neue Testament betreffen. Das ist mir
vorher nicht wirklich bewusst gewesen. Erst als ich den Koran
angefangen habe zu lesen, viel es mir auf. Dort steht z.B. Die
Aussage einer Frau ist bei einer Zeugenaussage nur halb soviel
Wert wie die eines Mannes? Und der Mann hat das Recht die Frau
zu schlagen wenn sie widerspenstig ist?
In beiden Büchern werden in erster Linie nur die Männer
angesprochen.

Ja das ist auch so ziemlich das was ich sagen wollte. Natuerlich kann man den Korn und die Bibel frauenfeindlich verstehen (wie gesagt was der Koran in punkto Frauen sagt weiss ich nicht so ganz genau, die Stellen von denen du sprichst habe ich aber auch schon gezeigt bekommen.)
Am Ende laeuft es, finde ich darauf hinaus das sowohl Bibel und Koran klar strukturiert haben wie die „Befehlskette“ einer Familie auszusehen hat. Allerdings wird auch immer vom Mann verlangt seine Frau zu lieben und zu ehren. Fuer sie zu sorgen und (klingt jetzt dumm) gut zu behandeln.
Wuerden sich beide Parteien an ihren Part halten und ihn genau so auch ausleben muesste ales perfekt funktionieren…

Hallo Daniela,

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm
eine Gehilfin machen.“ Im Koran steht (meine ich) geschrieben,
dass beide gleichzeitig erschaffen wurden sind.

„Gehilfin“ ist ja nicht schlecht.
Heute würde man eher „Kollegin“ sagen.
Jedenfalls wurde die Frau nicht als Sklavin geschaffen.
Und auch nicht ohne Seele, wie von vielen Moslem behauptet wird.

  1. Mose 19,8): „Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch
    von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut
    mit ihnen, was euch gefällt.“

an (Ri 19,24): „Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was
euch gefällt“.

Hier findest Du das Fehlverhalten zweier Männer.
Das kannst Du doch nicht als „Lehre“ der Bibel betrachten.

Wenn eine Frau einen Sohn gebiert, ist sie (3. Mose 12,2) „7
Tage“ unrein und soll „33 Tage“ zu Hause bleiben.

Bringt sie aber ein Mädchen zur Welt, ist sie (3. Mose 12,5)
„2 Wochen“ unrein und darf den Tempel „66 Tage“ nicht
betreten. Zudem muss sie dem Priester noch ein (3. Mose 12,6)
„Sündopfer“ bringen, weil sie nur einem Mädchen das Leben
geschenkt hat.

Die Reinheitsgebote gelten ausschliesslich für das Volk Israel bzw. die Juden.

In dem Zusammenhang gibt es ja viele Dinge, die für die Christen heute keine Gültigkeit haben.

Da müsstest Du den Dialog mit jüdischen Frauen suchen, ob das für sie eine Erniedrigung darstellt.

Eph 5,23): „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie
dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“

(1. Petr 3,1): „Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren
Männern unterordnen.“ (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6
oder Kol 3,18 usw.)

Petrus und Paulus schreiben an eine patriarchalisch orientierte Gesellschaft. Sie betonen, dass der Mann die Verantwortung für die Familie trägt.

In Zeiten der Demokratie könnte man sagen, der Mann ist Kanzler und die Frau Minister. Man kann das aber partnerschaftlich regeln.

Dies sind einige Beispiele aus Bibelkritik.ch, die sowohl das
alte, als auch das neue Testament betreffen.

Und leider enthält diese Seite auch recht viel Unsinn ;-(

In beiden Büchern werden in erster Linie nur die Männer
angesprochen.

Eben weil es damals die Gesellschaft so erforderte.

Gruss Harald

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Hallo Daniela,

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm
eine Gehilfin machen.“ Im Koran steht (meine ich) geschrieben,
dass beide gleichzeitig erschaffen wurden sind.

„Gehilfin“ ist ja nicht schlecht.
Heute würde man eher „Kollegin“ sagen.
Jedenfalls wurde die Frau nicht als Sklavin geschaffen.
Und auch nicht ohne Seele, wie von vielen Moslem behauptet
wird.

  1. Mose 19,8): „Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch
    von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut
    mit ihnen, was euch gefällt.“

an (Ri 19,24): „Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was
euch gefällt“.

Hier findest Du das Fehlverhalten zweier Männer.
Das kannst Du doch nicht als „Lehre“ der Bibel betrachten.

Wenn eine Frau einen Sohn gebiert, ist sie (3. Mose 12,2) „7
Tage“ unrein und soll „33 Tage“ zu Hause bleiben.

Bringt sie aber ein Mädchen zur Welt, ist sie (3. Mose 12,5)
„2 Wochen“ unrein und darf den Tempel „66 Tage“ nicht
betreten. Zudem muss sie dem Priester noch ein (3. Mose 12,6)
„Sündopfer“ bringen, weil sie nur einem Mädchen das Leben
geschenkt hat.

Die Reinheitsgebote gelten ausschliesslich für das Volk
Israel bzw. die Juden.

In dem Zusammenhang gibt es ja viele Dinge, die für die
Christen heute keine Gültigkeit haben.

Da müsstest Du den Dialog mit jüdischen Frauen suchen, ob das
für sie eine Erniedrigung darstellt.

Eph 5,23): „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie
dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“

(1. Petr 3,1): „Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren
Männern unterordnen.“ (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6
oder Kol 3,18 usw.)

Petrus und Paulus schreiben an eine patriarchalisch
orientierte Gesellschaft. Sie betonen, dass der Mann die
Verantwortung für die Familie trägt.

In Zeiten der Demokratie könnte man sagen, der Mann ist
Kanzler und die Frau Minister. Man kann das aber
partnerschaftlich regeln.

Dies sind einige Beispiele aus Bibelkritik.ch, die sowohl das
alte, als auch das neue Testament betreffen.

Und leider enthält diese Seite auch recht viel Unsinn ;-(

In beiden Büchern werden in erster Linie nur die Männer
angesprochen.

Eben weil es damals die Gesellschaft so erforderte.

Ok, du meinst, man muss es entsprechend der heutigen Gesellschaft übertragen.
Für ein so wichtiges und allgemeingültiges Buch finde ich aber den Ansatz, der Mann als Abbild Gottes und Frau als Gehilfin, nicht ok. Auch wenn die Gesellschaftsstruktur damals so war.
Und was ist mit der arabischen Welt passiert? im Gegensatz zum Christentum wird diese Problematik anscheinend nicht so locker gesehen (was zumindest die Muslime betrifft, mit denen ich diskutiert habe. )
Was, wenn es diese Frauenbewegung bei uns im letzten Jahrhundert nicht gegeben hätte? Was, wenn wir alle viel religiöser wären und uns auch mehr nach der Bibel richteten? oder besser gesagt einer bestimmten Auslegung der Bibel, welche, was die Jahrhundert davor betrifft, nicht sonderlich förderlich für bestimmte Entwicklungen war?
Daniela

Dies sind einige Beispiele aus Bibelkritik.ch, die sowohl das
alte, als auch das neue Testament betreffen. Das ist mir
vorher nicht wirklich bewusst gewesen. Erst als ich den Koran
angefangen habe zu lesen, viel es mir auf. Dort steht z.B. Die
Aussage einer Frau ist bei einer Zeugenaussage nur halb soviel
Wert wie die eines Mannes? Und der Mann hat das Recht die Frau
zu schlagen wenn sie widerspenstig ist?
In beiden Büchern werden in erster Linie nur die Männer
angesprochen.

Vorab. Der Text ist sehr lang, aber bitte alles lesen.

Hallo Daniela,
Du hast da zwei recht komplizierte Verse ausgesucht:

Zu aller erst muss man erwähnen, dass der Koran eine Sharia (Gesetz)enthält. Das heisst die Verse aus dem Koran sind nicht einfach Verse, die man so liest und es für das Privatleben gilt. Sondern vielfach sind es Verse, aufgrund denen eine Verfassung, STrfagesetze und so weiter gemacht werden. Auch die beiden Verse sind für die Gerichte gedacht. Es sind also „Gesetze“ die ein islamischer Richter anzuwenden hat. So wie ein normaler deutscher Bürger nicht einfach ein Gesetz nehmen und es verstehen kann (weil es gibt zum GEsetz tausend Ausnahmetatbestände und seitenlange Kommentare über die Begriffe die gewählt wurden), ist es auch schwierig hier aus einem einzigen Vers einfach mal „irgendewas“ in seiner Geamtheit zu verstehen.

Das mit dem Zeugen findet man in 2.Sure, 282.Vers (By the way das ist der längste Vers aus dem Koran):
O die ihr glaubt, wenn ihr voneinander ein Darlehen nehmt auf eine bestimmte Frist, dann schreibt es nieder. Ein Schreiber soll in eurer Gegenwart getreulich aufschreiben; und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, hat ihn doch Allah gelehrt; also soll er schreiben und der Schuldner soll diktieren, und er soll Allah, seinen Herrn, fürchten und nichts davon unterschlagen. Ist aber jener, der die Verpflichtung eingeht, einfältig oder schwach oder unfähig, selbst zu diktieren, so diktiere sein Beistand nach Gerechtigkeit. Und ruft zwei unter euren Männern zu Zeugen auf; und wenn zwei Männer nicht (verfügbar) sind, dann einen Mann und zwei Frauen, die euch als Zeugen passend erscheinen, so daß, wenn eine der beiden irren sollte, die andere ihrem Gedächtnis zu Hilfe kommen kann. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie gerufen werden. Und verschmäht nicht, es niederzuschreiben, es sei klein oder groß, zusammen mit der festgesetzten (Zahlungs-) Frist. Das ist gerechter vor Allah und bindender für das Zeugnis und geeigneter, daß ihr nicht in Zweifeln gerät; (darum unterlasset die Aufschreibung nicht) es sei denn, es handle sich um Warenverkehr, den ihr von Hand zu Hand tätigt: in diesem Fall soll es keine Sünde für euch sein, wenn ihr es nicht aufschreibt. Und habt Zeugen, wenn ihr einander verkauft; und dem Schreiber oder dem Zeugen geschehe kein Nachteil. Tut ihr es aber, dann ist das euer Ungehorsam. Und fürchtet Allah; Allah wird euch Wissen geben, denn Allah weiß alle Dinge wohl.

Hier gehts also um den speziellen Fall der Zeugenschaft, in dem jemand einem anderen eine Geldsumme auf Frist überlässt. Und was passiert, wenn der Schuldner oder Gläubiger das was aufgeschrieben ist, als nicht wahr bezeichnet. Also hier ein niedrigerer Betrag oder ein höherer Betrag oder irgendwelche Fristen anders als geschrieben für wahr angegeben werden. Dafür sind die Zeugen gedacht.

Es geht hier also um die Gerichtsverhandlung.

Dort sieht man, dass grds. 2 Männer als Zeugen fungieren können, wenn nicht zwei Männer zu Zeugen genommen wurden, dann ein Mann und zwei Frauen.

Was heisst das jetzt? Das die AUssage (wie allgemein behauptet) einer Frau nicht wie die eines Mannes bewertet wird, also deswegen zwei Frauen aussagen müssen um gegen die AUssage eines Mannes anzugehen?
Nein wie aus dem Vers deutlich, ist die zweite Frau nicht dazu da, um die erste Aussage von der anderen Frau zu bestätigen oder bekräftigen, weil die Aussage EINER Frau nicht gilt. Sondern die zweite ist nur für den Fall gedacht, dass die erste Frau sich irrt, also eben keinerlei Aussage machen kann, welche von den angegebenen Sachen nun wahr sind. Das heisst wenn sie sich sicher ist und ohne Probleme die geschuldete Geldsumme und die Frist aussagen kann, dann kommt es auf die Aussage der zweiten Frau gar nicht mehr an. Das heisst grds. ist die AUssage eines Mannes mit der einer Frau „gleichwertig“.

Was hier als einzig „störend“ empfunden wird, ist die Tatsache, dass dort die Gründe für die Hilfszeugin die sind, dass hier bei der „frau“ eine Gedächtsnisschwäche erwähnt wird. Falls sie sich irren sollte…Bei dem Mann hingegen wird diese Möglichkeit gar nicht in Eräwgung gezogen.

Heisst das nun dass der Koran davon ausgeht dass Frauen von Natur aus „unterbelichtet“ sind?

Nein.

So hier kommen wir zu den verschiedenen Auslegungen:
Das Wort, dass hier als Mann übersetzt wird ist „rajul“. Dieses Wort bedeutet ein Mann, wird aber auch für die Bezeichnung von unabhängigen, eigenständigen Personen, die eine Sacheknntnis aufweisen (egal ob Mann oder Frau) benutzt. Das andere Wort, dass ohne weiteres als Frau übersetzt wird heisst genau genommen nicht Frau sondern „weibliche Verwandte“.

Ausgehend hiervon gibt es zwei Gruppen:
Beiden Gruppen ist es gemeinsam, dass sie das Wort rajul in jedem Falle als Person mit Sachkenntnis übersetzen.

Unterschied ist:
Die eine Gruppe sagt, dass ausgehend von den gesellschaftlichen Realitäten mit dem WOrt rajul in Geschäftsfragen vornehmlich Männer gemeint sind, weil sie eben damals wie heute eher diejenigen sind, die sich mit Geschäften. Darlehensvergabe etc. auskennen. Und ausgehend von den realitäten, dass die Frauen grds. immernoch an der Bildung gehindert werden (Das ist in islamischen Ländern eine Realität) die angegebennen Gründe von der Möglichkeit der unsicheren AUssage bei Frauen grds. gegeben ist. Man sagt halt, dass eine Frau in der Gerichtsverhandlung „leichter zu vernunsichern“ ist. Man geht halt deswegen davon aus, wenn der Anwalt zweimal die Frau "bist du auch ganz sicher " fragt, die Frau vor Angst vor einer Falschaussage, ihrer Aussage nicht mehr sicher sein wird. Dann kommt halt die zweite Zeugin ins SPiel und kann sie bekräftigen etc. Hier wird also mit gesellshaftlichen Reaitäten argumentiert. Und nicht eine „naturgemäße“ minderwertigkeit der Frau atttestiert.

DIe andere Gruppe sagt:
Zwar soll man den gesellschaftlichen realitäten ins AUge blicken, schließlich gehts hier darum dass irgendjemand wieder sein Geld ordnungsgemäß wiederbekommt. Aber diese gesellschaftlichen Realitäten sehen eben nicht nur „geschlechtlich“ aus. Heutzutage und auch früher (Die Frau von dem Propheten war eine Geschäftsfrau und seine Chefin!) gibt es sowohl Männer die sich mit Geschäften auskennen, als auch Frauen, die eigenständig ihrem Arbeitsleben nachgehen etc. Wenn man aber von vornherein dieses Wort als Mann (weils die gesellschaftliche Realität ist dass eben Männer eigenständiger sind und Sachkenntnis hätten)auslegt, so trägt man der Wahren gesellschaftlichen verhältnisse nicht Rechnung. Denn so wäre es: Auch wenn eine Frau Sachkenntnis hätte, so dürfte sie nicht als rajul gelten, also ohne Hilfszeugin auftreten, weil gesellschaftlich die meisten Frauen eben keine Sachkenntnis hätten.

Dieser Vers ist einer der meist umstrittenen Fragen in der islamischen Welt selber.

Zu der zweiten Sache mit der Gewalt:
Dieser Vers findet sich in 4.Sure, 34.Vers:
Die Ehemänner tragen Verantwortung den Ehefrauen gegenüber wegen dem, womit ALLAH die einen vor den anderen ausgezeichnet hat, und wegen dem, was sie von ihrem Vermögen ausgegeben haben. Die gottgefällig guttuenden Frauen sind (ALLAH gegenüber) ergeben und bewahren das vom Verborgenen (zwischen ihnen und ihren Ehemännern), was ALLAH zu bewahren auferlegt hat. Und diejenigen Ehefrauen, deren böswillige trotzige Auflehnung ihr fürchtet, diese sollt ihr (zunächst) ermahnen, dann in den Ehebetten meiden und (erst danach) einen (leichten) Klaps geben ! Und sollten sie wieder auf euch hören, dann unternehmt nichts mehr gegen sie! Gewiß, ALLAH bleibt immer allhöchst, allgrößt.

Wenn man diesen Vers so ließt, dann kriegt man erstmal ein Hmm-Gefühl.

Auch hier geht es um ein Thema in der Gerichtsverhandlung, weil auch dieser Vers Bestandteil der SHaria (der islamischen gesetzgebung) ist:

Zuncähst einmal sollte man klären, was die Auflehnung ist:
Im Islam hat die Frau keine Pflicht zur Hausarbeit, zur Kindererziehung oder andere Sachen die man heutzutage mit den Aufgaben einer Ehfrau verbindet. SOfern der Mann meint er hätte keine Lust zur Hausarbeit, dann darf er die Hausarbeit nciht auf die Frau abwälzen, sondern muss eine Putze oder Köchin einstellen. Er darf die eigene Ehefrau nicht als Putze oder ähnliches missbrauchen.

Die Pflicht ist hier der Schutz der Privatsphäre der Eheleute.
Im Islam ist es zb verboten, dass die Frau mit anderen Menschen öffentlich über das Sexualverhalten des Mannes „ablästert“.

Man kennt das ja (vielleicht kennst du uch solche), wenn zwei Frauen zusammenkommen, dann gibt es welche die unbedingt erzählen müssen, was für ein toller Hecht ihr Mann doch ist oder zum Negativen, was für eine Niete er ist.

Im Islam ist beides verboten, weder in negativer Hinsicht noch in positiver Hinsicht soll die Frau etwas auspaluidern. Das ist Privatsache und muss auch so behandelt werden. Hier gehts also vornemhlich darum.

Was für Rechte hat also der Mann, wenn er mitkriegt, dass die Ehefrau die Privatsphäre nicht schütz?
Hier wird aufgelistet, die der Mann nacheinander einhalten muss: (1)Ermahnung, (2)Verweigerung des Beischlafs, (3) Dann der „Klaps“…

Erstens wird hier deutlich, dass wir hier nicht mit einem Schlägertypen zu tun haben. Denn die Schläger sind zu 99,9 % solche, die die Frauen aus anderen „Gründen schlagen“. Auch sind es Typen, die im Affekt also aus Zorn schlagen…keiner hält sich an die Reihenfolge, dass er zuerst mit der frau über die Angelegenheit spricht etc. Das heisst die ganz normalen Schlägertypen werden wegen Körperverletzung angeklagt auch im Islam.

Zweitens müssen wir uns angucken was mit dem SChlagen gemeint ist:

AUch hierzu gibst zwei meinungen:
Das Wort dass man hier findet ist das Wort „darb“. Es hat vielerlei bedeutungen: Schlagen, Hacken, Fernhalten, etc.

DIe eine Meinung (das ist die konservative) sagt folgendes:
Hier ist mit dem Wort darb das SChlagen gemeint. Als Beweis wird angeführt, eine SItuation zu Zeiten des Propheten: EIne Frau soll gekommen sein und sich beim Propheten über die SChläge ihres Mannes beschwert haben. Nun ist SChlagen eines Menschen grds. eine Straftat (Körperverletzung), der nach islamischem Recht der Wiedervergeltung unterliegt. Das nennt man Kisas im arabischen. Dass heisst der Geschädigte kriegt das Recht „zurcükzuschlagen“.
Gemäß diesem Grundsatz, hätte der Prophet also gesagt, dass der Mann zu ihm kommen soll, damit sie ihn in der Öffentlichkeit „zurückschalgen“ kann. Daraufhin wäre dieser obige Vers überliefert worden…So nach dem Motto: In diesem speziellen Fall soll also der Grundsatz des Kisas nicht gelten.

Auch wenn hier diese angebliche Situation wahr sein sollte (was ich nciht glaube weils zu den Vers gar nicht passt ich glaube kaum dass Der betreffende Mann die ANordnungen Ermahnung/Verweigerung des Beischlafs/SChlagen schon bevor der Vers offenbart wurde eingehalten hatte so dass er ein recht gehabt hätte zum Schlagen)…Diese Gruppe der Ausleger haben ein zweites Problem:

Denn grds. ist das SCHlagen, wie man sie im Alltagsgebrauch versteht verboten im ISlam, auch das Schöagen einer Ehefrau ist Körperverltzung was ihr ein Scheidunsgrecht gibt usw. Das heisst hier kann mit Schlagen nicht SCHlagen gemeint sein…

Das wisen diese Ausleger auch selber deswegen sagen sie:
Ja damit ist ja auch nicht das SCHlagen wie wir es von der Gesellschaft her kennen gemeint. Dann führen sie an eine Gegebenheit des Propheten an: Er hat irgendwann zu einem Mann gesagt: Ich bin jett so erbost über dich, wenn cih das Recht dazu hätte, hätte ich dich damit (er zeigt auf Misvak) schlagen können.
Misvak ist ein Holzstück der so lang und so dick ist wie ein herkömmlicher STift. Diese Ausleger sagen also, dass hier nicht die körperliche Verletzung gemeint ist, weil das Körperverletzung ist sondern es gehe um den Psychischen Effekt des leichten Klapses mit dem Misvak oder ähnlcihen Gegenständen in dieser Anordnung.

Vergleichbar wäre dies zb mit der Sache, die ich von Filmen kenne. Im Mittelalter (?) gabs ja die Herausforderung von Männern untereinader: Wenn man einen leichten Klaps auf die Wange mit dem Handschuh gegeben hat, war das gesellshaftlich eine derartige Demütigung dass der andere Mann nun ein Kampf mit dem Schwert machen musste.

Wie dem auch sei: Diese Übersetzung ist SCHwachsinn und passt vorne und hinte nciht den islamischen Grundsätzen.

Die andere Gruppe übersetz das WOrt darb als „Trennen, sich fernhalten, ausziehen aus der Wohnung“:
Sie führen richtigerweise an, dass das WOrt darb in dem Koran meistens mit als fernhalten gemeint benutzt wird und nciht schlagen. Ausserdem würde das Ausziehen aus der Wohnung eher in dem Gesamptkonzept passen. Denn die Deutung der Verse, darf nich gegen das Verhalten des Propheten wiederpsrechen: Er hat selber seine Ehefrau nie geschlagen und hat das Schlagen von Frauen verdammt. Zb gabs einen Vorfall: Seine Ehefrau wurd beschuldigt EHebruch begangen zu haben, er hat mit ihr geredet und sie ist dann (bis diese Sache geklärt wurde) aus der Wohnung ausgezogen. Diese Tatsache, würde die Übersetzung vom Ausziehen aus der Wohnung bestätigen.

Das hier waren nur einzelne Überlegungen. Über solche Verse gibt es seitenlange Kommnetare. Wie gesagt weil es hierbei um Gesetze geht.

Aber aus dem Gesamtkonzept lässt sich sagen:
Dass kein AUsleger des Korans, die Frauen für von Natur aus unterbelichtet hält oder das das Schlagen legitimiert hält.

Die Frau im Koran ist wahlberechtigt, hat ein ANrecht auf eigenständiges Geschäfts- und Arbeitsleben, ist erbberechtigt, muss nicht Hausfrau sein, und vieles andere Sachen mehr…alles Rechte die bis in die fünfziger Jahre und in einigen Ländern (leider auch in islamischen Ländern) den Frauen verwehrt werden.

Wohlgemekrt wir sprechen hier über eine Religion die ein ungebildeter Araber, der weder lesen noch schreiben konnte, verkündet hat.

Ich hoffe dass die Länge des Textes dich nicht abgeschreckt hat, aber kürzer gings nicht. Ich hab sehr vieles zu den obigen Themen sogar auslassen müssen.

MfG

PS: Kein Buch verdient es ohne ganz gelesen zu haben als negativ dargestellt zu werden. Ich hofe, dass du ganze liest, die verse die dir missfallen aufschreibst, ich werde sie mit dir gerne durchgehen. Ich mache dir auch keinen Vorwurf hieruas, kenne es sogar von mir.Obwohl ich Moslem war hab ich es jahrelang nicht ganz gelesen, weil es ein bisschen langatmig für mich erschien. Wenn du Lust hast dann lese es ganz. Wenn schon dann ganz. Halbe Sachen können niemandem wahre Erkennntis bringen.

Hier eine Seite, mit verschiedenen deutschüberstezungen des Koran, zum online lesen.
http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm

MfG

Wenn man dies macht, dann kommt man zum SCHluss, dass von
allen ins Auge fallenden schiefen „Frauenbild“ nichts mehr
übrig bleibt.

Sieht ja nur so aus. Ist ja gar nicht unterdrückend oder so. . . *schwafel*

Islam ist die erste Religion die den Begriff der „Rechte von
Frauen“ überhaupt erwähnt. Es ist die einzige Religion die
gegenüber den Männern überhaupt Forderungen erhebt bzgl. der
Rechte von Frauen.

Blöd nur, dass islamische Staaten als diejenigen auffallen, in denen die Frauen nun mal wenig Rechte haben; gerade, wenn man es mit westlichen Staaten vergleicht, in denen die Gleichberechtigung auf dem Papier gegeben ist und in denen dieses schriftliche Ideal auch beständig der Erfüllung näher kommt.

Aber Du wirst mit Schwafelabsätzen erklären können, dass meine Wahrnehmung mich da trüge oder Steinigungen von Frauen im Iran eine Medienerfindung des Westens seien (wie ja auch der Irre, der da Präsidentin ist, ständig falsch zitiert wird).

Hallo Daniela,

Ok, du meinst, man muss es entsprechend der heutigen
Gesellschaft übertragen.

das ist eine Seite.
Man muss aber bei den Texten auch immer darauf achten wer was wann, warum und zu wem gesagt hat.

Also immer den ganzen Sachverhalt beleuchten und nicht bloss ein oder zwei Sätze aus dem Zusammenhang reissen.

Für ein so wichtiges und allgemeingültiges Buch finde ich aber
den Ansatz, der Mann als Abbild Gottes und Frau als Gehilfin,
nicht ok. Auch wenn die Gesellschaftsstruktur damals so war.

Dieser „Ansatz“ findet sich auch in dieser Form gar nicht in der Bibel.

Geschaffen zu Gottes Ebenbild wurde der Mensch (männlich-weiblich!)
Und erst nachdem der Mensch mit seinem Alleinsein unzufrieden war, teilte (!) Gott den Menschen in Mann und Frau.

Rein biologisch gesehen, haben Mann und Frau ja auch unterschiedliche Aufgaben. Hier von Gleichheit zu reden, wäre Unsinn.

Und was ist mit der arabischen Welt passiert? im Gegensatz zum
Christentum wird diese Problematik anscheinend nicht so locker
gesehen (was zumindest die Muslime betrifft, mit denen ich
diskutiert habe. )

Für diesen Teil ist sicher sina die bessere Auskunftsquelle.

Was, wenn es diese Frauenbewegung bei uns im letzten
Jahrhundert nicht gegeben hätte? Was, wenn wir alle viel
religiöser wären und uns auch mehr nach der Bibel richteten?

Besser wäre weniger religiös aber mehr nach der Bibel :wink:

oder besser gesagt einer bestimmten Auslegung der Bibel,
welche, was die Jahrhundert davor betrifft, nicht sonderlich
förderlich für bestimmte Entwicklungen war?

Dass bestimmte Institutionen die Bibel missbraucht haben, ist leider nicht mehr zu ändern. Aber wir können heute viele falsche Interpretationen zurechtrücken.

Gruss Harald

Hallo Raimund

Aus dem Zusammenhang und Situation gerissene und oft erst noch uminterpretierte Aussagen einfach neu zusammensetzen und so angebliche Widersprüche konstruieren ist unterste Schublade und hat nichts mit dem Anspruch von Seriösität und unvoreingenommenheit zu tun.
Wähle drei Aussagen aus und ich werde Sie Dir zerpflügen und widerlegen.

Gruss
Beat

Hallo Raimund

Dir im Prinzip recht gebe, aber wo sind die offensichtlichen Fehler??
Gruss
Beat

Hallo

Aus wissenschaftlicher Sicht sind die Inhalte der Bibel nunmal
keine Geschichtsschreibungen sondern Mythen.

Mir ist kein Beweis bekannt, der die wissenschaftlichen Kriterien erfüllt, um irgendwas aus der Bibel als Mythos zu bezeichnen

Gruß
Beat

Sag mir 3 Dinge, die angeblich nicht stimmen, dh das das nicht stimmen bewiesen ist.

Nebenbei, vieleicht lebt Deine Familie den Glauben gar nicht so, wie man ihn leben sollte gemäss Bibel, zb als sehr eng, dabei ist das evengelium doch befreiend.

Gruss
beat

Hallo Sina

Wenn Du das NT gelesen hättest, dann wüstetst Du, dass dies nicht stimmt. Das NT gab den Frauen sogar den gleifchen Stand im Gegensatz zum Koran

Gruss
Beat

Hallo Daniela

Das Frauenbild im NT ist gut, sehr gut sogar. Mit welcher bibelstelle hast Du da Probleme?

Gruss
Beat

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm
eine Gehilfin machen.“ Im Koran steht (meine ich) geschrieben,
dass beide gleichzeitig erschaffen wurden sind.

Das entschiedende ist, dass die Frau aus der rippe des mannes gemacht wurde, dh der Mann also ohne Frau nicht vollständig ist und das sie zusammengehören.
Man könnte nebenbei ja auch sagen, der Mann war das Versuchsobjekt und die Frau war ein schon wesentlich besseres update… :smile:)

  1. Mose 19,8): „Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch
    von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut
    mit ihnen, was euch gefällt.“

Das hängt mit der Gadtfreundschâft (Schutz des Gastes) im Orient zusammen. Die war wichtiger als die Familie oder das eigene Leben

an (Ri 19,24): „Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was
euch gefällt“.

Siehe oben

Wenn eine Frau einen Sohn gebiert, ist sie (3. Mose 12,2) „7
Tage“ unrein und soll „33 Tage“ zu Hause bleiben.

Bringt sie aber ein Mädchen zur Welt, ist sie (3. Mose 12,5)
„2 Wochen“ unrein und darf den Tempel „66 Tage“ nicht
betreten. Zudem muss sie dem Priester noch ein (3. Mose 12,6)
„Sündopfer“ bringen, weil sie nur einem Mädchen das Leben
geschenkt hat.

Stimmt, aber das ist AT, dh ist zeitlich bedingt.

Eph 5,23): „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie
dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“

Beachte, dass es nicht heisst, Ihr Männer macht die Frauen untertan, sondern das dies nur die Frau selber machen kann und soll. Die freiwillige unterordung kann segen bringen, wenn der Mann sich dann auch wie Jesus verhält. Jesus hat den Jüngern die Füse gewaschen und nicht umgekehrt! Jesus dagte auch, das der grösste derjenige ist, der sich am kleinsten macht und anderen dient. Kurz gesagt, das Haupt Mann soll der Diener der Frau sein.
Ausserdem ist die Frau Chef des Hauses und soll nicht noch durch eine Doppelbelastung (heute kennt man die ja auch, Familie und Beruf zB) ausgesaugt werden

(3. Petr 3,1): „Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren
Männern unterordnen.“ (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6
oder Kol 3,18 usw.)

dito oben

Das Problem unserer Gesellschaft ist, dass wir meinen, der untergeordnete hat dem übergeordneten zu dienen, und letzterer profitiert vom ersteren. Dies ist aber eben genau das Gegenteil von dem was die Bibel sagt! Jesus, das Haupt ist gekommen, um dem menschen zu dienen. Er war eigentlich der Diener, so wie es eben auch der Mann sein soll!
Schau Dich hertum, wieveile männer heute nicht mehr Ihre Verantwortung in der Familie und Ehe wahrnehmen. Lassen Frauen sitzen oder zuimindest die Frauen alleine mit Ihren Problemen zB mit den Kindern. Ehrziehung und entsprechende Entscheide und Massnahmen muss die Frau übernehmen, etc etc.
Total unbiblisch!

Gruss
Beat

Hallo

Mir ist kein Beweis bekannt, der die wissenschaftlichen
Kriterien erfüllt, um irgendwas aus der Bibel als Mythos zu
bezeichnen

Wie sähe der aus?

Gruß
dataf0x

nur ein ein paar auf die Schnelle:
Jericho war schon lange ein Schutthaufen, als die Israeliten es mit ihren Posaunen „zerstörten“ und „eroberten“.
Auch das Wasserwunder in der Sinaiwüste (auf der Flucht) kann Dir jeder britische Soldat, der in der Gegend war (oder ein Einheimischer) erklären: es sind Wasserblasen in den Felsen. Klopfst Du auf die richtige Stelle, sprudelt Dir das Wasser entgegen.
Ebenso (NT) gibt es keinerlei Beweise für die Existenz Jesu. Ich weiß was Du jetzt antwortest: ich soll im NT nachlesen. Das ist aber keinerlei Beweis. Denn das NT ist Nutznießer aus so einer Nachricht. Doch nicht die Römer und nicht die Juden haben auch nur einen einzigen Aufschrieb über einen Wanderprediger oder hingerichteten Jesus.
Der Kindermord hat auch nie stattgefunden. Es gibt auch davon keinerlei Aufzeichnungen. Und die gäbe es bei so einer Tat.
Doch wie datafox schon richtig bemerkte: was hat Religion mit geschichtlichen Ereignissen zu tun?
Eine Religion ist nicht deswegen gut oder schlecht, weil sich geschichtliche Hinweise als Fehler herausstellen.
Grüße
Raimund

Hallo,
Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, was an meiner obigen Äußerung so schlimmes ist, dass hier einige fast in einen Wettkampf einsteigen welches Buch besser ist.

Ich habe doch nur der Daniela meinen Respekt gezollt, dass es ihr wirklich nur um die Sache an sich geht, also um die Rechte von Frauen. Sie hat nicht einsetig auf eine Religion eingehauen, sondern objektiv einige Sachen angeführt hat, die man gegen jede Religion verwenden kann.

Und wenn du anderer Meinung bist, dann kannst du doch anhand von Bieblstellen belegen, wie feministisch angehaucht doch die Bibel ist.

So wie ich unten der Daniela Sachen vom Koran versucht habe zu erklären kannst du es ja auch machen.

Also ich bin jetzt schon gespannt, auf die Frauenrechte in der Bibel.

MfG

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo Daniela,
das mit der damaligen Gesellschaftsstruktur halte ich für sehr bibelfeindlich.
Warum?
Nun, die Bibel (oder der Koran) sind von dem jeweiligen Gott diktiert worden… sagen die Machthaber der einzelnen Glaubensrichtungen. Wie kann ein Gott erst Hü und dann Hot sagen?
Oder anders: hat er damals patriarchalisch gedacht? Geht jetzt sein Denken über zum Matriarchat?
Dies ist einer der vielen Mosaiksteinchen, die ein Gesamtbild des menschlichen Ursprungs der Religion aufzeigt. Ohne die Qualität der Religion mindern zu wollen.
Ich würde nie zu einem sagen: Deine Religion ist falsch. Das wäre absolute Überheblichkeit. Ich kann höchstens sagen: sie liegt mir nicht.
Jede höher stehende Religion hat, wenn man die (wie ich es nun mal bezeichne) erbaulichen Randmärchen extrahiert einen sehr interessanten Kern. Dessen Ziel es ist, das Zusammenleben der Gruppe zu gewährleisten.
Grüße
Raimund

man verlangt ach…
vom Bauern, dass er sein Vieh anständig behandelt und schützt…:smile:
In solchen extremen Patriarchaten wie im damaligem Altertum kann gar keine andere Einstellung zur Frau entstehen.
Grüße Raimund

Hallo Sina!

Vielen Dank für deine Antwort!!!

Vorab. Der Text ist sehr lang, aber bitte alles lesen.

Hallo Daniela,
Du hast da zwei recht komplizierte Verse ausgesucht:

Zu aller erst muss man erwähnen, dass der Koran eine Sharia
(Gesetz)enthält.

ISt der gesamte Koran eine Sharia?
Das heisst die Verse aus dem Koran sind nicht

einfach Verse, die man so liest und es für das Privatleben
gilt. Sondern vielfach sind es Verse, aufgrund denen eine
Verfassung, STrfagesetze und so weiter gemacht werden. Auch
die beiden Verse sind für die Gerichte gedacht. Es sind also
„Gesetze“ die ein islamischer Richter anzuwenden hat. So wie
ein normaler deutscher Bürger nicht einfach ein Gesetz nehmen
und es verstehen kann (weil es gibt zum GEsetz tausend
Ausnahmetatbestände und seitenlange Kommentare über die
Begriffe die gewählt wurden), ist es auch schwierig hier aus
einem einzigen Vers einfach mal „irgendewas“ in seiner
Geamtheit zu verstehen.

Das mit dem Zeugen findet man in 2.Sure, 282.Vers (By the way
das ist der längste Vers aus dem Koran):
O die ihr glaubt, wenn ihr voneinander ein Darlehen nehmt auf
eine bestimmte Frist, dann schreibt es nieder. Ein Schreiber
soll in eurer Gegenwart getreulich aufschreiben; und kein
Schreiber soll sich weigern zu schreiben, hat ihn doch Allah
gelehrt; also soll er schreiben und der Schuldner soll
diktieren, und er soll Allah, seinen Herrn, fürchten und
nichts davon unterschlagen. Ist aber jener, der die
Verpflichtung eingeht, einfältig oder schwach oder unfähig,
selbst zu diktieren, so diktiere sein Beistand nach
Gerechtigkeit. Und ruft zwei unter euren Männern zu Zeugen
auf; und wenn zwei Männer nicht (verfügbar) sind, dann einen
Mann und zwei Frauen, die euch als Zeugen passend erscheinen,
so daß, wenn eine der beiden irren sollte, die andere ihrem
Gedächtnis zu Hilfe kommen kann. Und die Zeugen sollen sich
nicht weigern, wenn sie gerufen werden. Und verschmäht nicht,
es niederzuschreiben, es sei klein oder groß, zusammen mit der
festgesetzten (Zahlungs-) Frist. Das ist gerechter vor Allah
und bindender für das Zeugnis und geeigneter, daß ihr nicht in
Zweifeln gerät; (darum unterlasset die Aufschreibung nicht) es
sei denn, es handle sich um Warenverkehr, den ihr von Hand zu
Hand tätigt: in diesem Fall soll es keine Sünde für euch sein,
wenn ihr es nicht aufschreibt. Und habt Zeugen, wenn ihr
einander verkauft; und dem Schreiber oder dem Zeugen geschehe
kein Nachteil. Tut ihr es aber, dann ist das euer Ungehorsam.
Und fürchtet Allah; Allah wird euch Wissen geben, denn Allah
weiß alle Dinge wohl.

Hier gehts also um den speziellen Fall der Zeugenschaft, in
dem jemand einem anderen eine Geldsumme auf Frist überlässt.
Und was passiert, wenn der Schuldner oder Gläubiger das was
aufgeschrieben ist, als nicht wahr bezeichnet. Also hier ein
niedrigerer Betrag oder ein höherer Betrag oder irgendwelche
Fristen anders als geschrieben für wahr angegeben werden.
Dafür sind die Zeugen gedacht.

Es geht hier also um die Gerichtsverhandlung.

Dort sieht man, dass grds. 2 Männer als Zeugen fungieren
können, wenn nicht zwei Männer zu Zeugen genommen wurden, dann
ein Mann und zwei Frauen.

Was heisst das jetzt? Das die AUssage (wie allgemein
behauptet) einer Frau nicht wie die eines Mannes bewertet
wird, also deswegen zwei Frauen aussagen müssen um gegen die
AUssage eines Mannes anzugehen?
Nein wie aus dem Vers deutlich, ist die zweite Frau nicht dazu
da, um die erste Aussage von der anderen Frau zu bestätigen
oder bekräftigen, weil die Aussage EINER Frau nicht gilt.
Sondern die zweite ist nur für den Fall gedacht, dass die
erste Frau sich irrt, also eben keinerlei Aussage machen kann,
welche von den angegebenen Sachen nun wahr sind. Das heisst
wenn sie sich sicher ist und ohne Probleme die geschuldete
Geldsumme und die Frist aussagen kann, dann kommt es auf die
Aussage der zweiten Frau gar nicht mehr an. Das heisst grds.
ist die AUssage eines Mannes mit der einer Frau
„gleichwertig“.

Was hier als einzig „störend“ empfunden wird, ist die
Tatsache, dass dort die Gründe für die Hilfszeugin die sind,
dass hier bei der „frau“ eine Gedächtsnisschwäche erwähnt
wird. Falls sie sich irren sollte…Bei dem Mann hingegen wird
diese Möglichkeit gar nicht in Eräwgung gezogen.

Heisst das nun dass der Koran davon ausgeht dass Frauen von
Natur aus „unterbelichtet“ sind?

Nein.

So hier kommen wir zu den verschiedenen Auslegungen:
Das Wort, dass hier als Mann übersetzt wird ist „rajul“.
Dieses Wort bedeutet ein Mann, wird aber auch für die
Bezeichnung von unabhängigen, eigenständigen Personen, die
eine Sacheknntnis aufweisen (egal ob Mann oder Frau) benutzt.
Das andere Wort, dass ohne weiteres als Frau übersetzt wird
heisst genau genommen nicht Frau sondern „weibliche
Verwandte“.

Ausgehend hiervon gibt es zwei Gruppen:
Beiden Gruppen ist es gemeinsam, dass sie das Wort rajul in
jedem Falle als Person mit Sachkenntnis übersetzen.

Unterschied ist:
Die eine Gruppe sagt, dass ausgehend von den
gesellschaftlichen Realitäten mit dem WOrt rajul in
Geschäftsfragen vornehmlich Männer gemeint sind, weil sie eben
damals wie heute eher diejenigen sind, die sich mit
Geschäften. Darlehensvergabe etc. auskennen. Und ausgehend von
den realitäten, dass die Frauen grds. immernoch an der Bildung
gehindert werden (Das ist in islamischen Ländern eine
Realität) die angegebennen Gründe von der Möglichkeit der
unsicheren AUssage bei Frauen grds. gegeben ist. Man sagt
halt, dass eine Frau in der Gerichtsverhandlung „leichter zu
vernunsichern“ ist. Man geht halt deswegen davon aus, wenn der
Anwalt zweimal die Frau "bist du auch ganz sicher " fragt, die
Frau vor Angst vor einer Falschaussage, ihrer Aussage nicht
mehr sicher sein wird. Dann kommt halt die zweite Zeugin ins
SPiel und kann sie bekräftigen etc. Hier wird also mit
gesellshaftlichen Reaitäten argumentiert. Und nicht eine
„naturgemäße“ minderwertigkeit der Frau atttestiert.

DIe andere Gruppe sagt:
Zwar soll man den gesellschaftlichen realitäten ins AUge
blicken, schließlich gehts hier darum dass irgendjemand wieder
sein Geld ordnungsgemäß wiederbekommt. Aber diese
gesellschaftlichen Realitäten sehen eben nicht nur
„geschlechtlich“ aus. Heutzutage und auch früher (Die Frau von
dem Propheten war eine Geschäftsfrau und seine Chefin!) gibt
es sowohl Männer die sich mit Geschäften auskennen, als auch
Frauen, die eigenständig ihrem Arbeitsleben nachgehen etc.
Wenn man aber von vornherein dieses Wort als Mann (weils die
gesellschaftliche Realität ist dass eben Männer eigenständiger
sind und Sachkenntnis hätten)auslegt, so trägt man der Wahren
gesellschaftlichen verhältnisse nicht Rechnung. Denn so wäre
es: Auch wenn eine Frau Sachkenntnis hätte, so dürfte sie
nicht als rajul gelten, also ohne Hilfszeugin auftreten, weil
gesellschaftlich die meisten Frauen eben keine Sachkenntnis
hätten.

Dieser Vers ist einer der meist umstrittenen Fragen in der
islamischen Welt selber.

Wenn man das Wort „rajul“ auch mit sachverständiger Person übersetzen kann, warum macht man das denn nicht? Das führt dohc sicher zu weniger Missverständnissen. Als ich einen muslimischen Freund nach dem Vers fragte, sagte er, dass Frauen aus medizinischer Sicht ein schlechteres Gedächtnis hätten. (!)
Wie sehen das also die männlichen Muslime?

Zu der zweiten Sache mit der Gewalt:
Dieser Vers findet sich in 4.Sure, 34.Vers:
Die Ehemänner tragen Verantwortung den Ehefrauen gegenüber
wegen dem, womit ALLAH die einen vor den anderen ausgezeichnet
hat, und wegen dem, was sie von ihrem Vermögen ausgegeben
haben. Die gottgefällig guttuenden Frauen sind (ALLAH
gegenüber) ergeben und bewahren das vom Verborgenen (zwischen
ihnen und ihren Ehemännern), was ALLAH zu bewahren auferlegt
hat. Und diejenigen Ehefrauen, deren böswillige trotzige
Auflehnung ihr fürchtet, diese sollt ihr (zunächst) ermahnen,
dann in den Ehebetten meiden und (erst danach) einen
(leichten) Klaps geben ! Und sollten sie wieder auf euch
hören, dann unternehmt nichts mehr gegen sie! Gewiß, ALLAH
bleibt immer allhöchst, allgrößt.

Wenn man diesen Vers so ließt, dann kriegt man erstmal ein
Hmm-Gefühl.

Auch hier geht es um ein Thema in der Gerichtsverhandlung,
weil auch dieser Vers Bestandteil der SHaria (der islamischen
gesetzgebung) ist:

Zuncähst einmal sollte man klären, was die Auflehnung ist:
Im Islam hat die Frau keine Pflicht zur Hausarbeit, zur
Kindererziehung oder andere Sachen die man heutzutage mit den
Aufgaben einer Ehfrau verbindet. SOfern der Mann meint er
hätte keine Lust zur Hausarbeit, dann darf er die Hausarbeit
nciht auf die Frau abwälzen, sondern muss eine Putze oder
Köchin einstellen. Er darf die eigene Ehefrau nicht als Putze
oder ähnliches missbrauchen.

Die Pflicht ist hier der Schutz der Privatsphäre der Eheleute.
Im Islam ist es zb verboten, dass die Frau mit anderen
Menschen öffentlich über das Sexualverhalten des Mannes
„ablästert“.

Man kennt das ja (vielleicht kennst du uch solche), wenn zwei
Frauen zusammenkommen, dann gibt es welche die unbedingt
erzählen müssen, was für ein toller Hecht ihr Mann doch ist
oder zum Negativen, was für eine Niete er ist.

Im Islam ist beides verboten, weder in negativer Hinsicht noch
in positiver Hinsicht soll die Frau etwas auspaluidern. Das
ist Privatsache und muss auch so behandelt werden. Hier gehts
also vornemhlich darum.

Was für Rechte hat also der Mann, wenn er mitkriegt, dass die
Ehefrau die Privatsphäre nicht schütz?
Hier wird aufgelistet, die der Mann nacheinander einhalten
muss: (1)Ermahnung, (2)Verweigerung des Beischlafs, (3) Dann
der „Klaps“…

Erstens wird hier deutlich, dass wir hier nicht mit einem
Schlägertypen zu tun haben. Denn die Schläger sind zu 99,9 %
solche, die die Frauen aus anderen „Gründen schlagen“. Auch
sind es Typen, die im Affekt also aus Zorn schlagen…keiner
hält sich an die Reihenfolge, dass er zuerst mit der frau über
die Angelegenheit spricht etc. Das heisst die ganz normalen
Schlägertypen werden wegen Körperverletzung angeklagt auch im
Islam.

Zweitens müssen wir uns angucken was mit dem SChlagen gemeint
ist:

AUch hierzu gibst zwei meinungen:
Das Wort dass man hier findet ist das Wort „darb“. Es hat
vielerlei bedeutungen: Schlagen, Hacken, Fernhalten, etc.

DIe eine Meinung (das ist die konservative) sagt folgendes:
Hier ist mit dem Wort darb das SChlagen gemeint. Als Beweis
wird angeführt, eine SItuation zu Zeiten des Propheten: EIne
Frau soll gekommen sein und sich beim Propheten über die
SChläge ihres Mannes beschwert haben. Nun ist SChlagen eines
Menschen grds. eine Straftat (Körperverletzung), der nach
islamischem Recht der Wiedervergeltung unterliegt. Das nennt
man Kisas im arabischen. Dass heisst der Geschädigte kriegt
das Recht „zurcükzuschlagen“.
Gemäß diesem Grundsatz, hätte der Prophet also gesagt, dass
der Mann zu ihm kommen soll, damit sie ihn in der
Öffentlichkeit „zurückschalgen“ kann. Daraufhin wäre dieser
obige Vers überliefert worden…So nach dem Motto: In diesem
speziellen Fall soll also der Grundsatz des Kisas nicht
gelten.

Auch wenn hier diese angebliche Situation wahr sein sollte
(was ich nciht glaube weils zu den Vers gar nicht passt ich
glaube kaum dass Der betreffende Mann die ANordnungen
Ermahnung/Verweigerung des Beischlafs/SChlagen schon bevor der
Vers offenbart wurde eingehalten hatte so dass er ein recht
gehabt hätte zum Schlagen)…Diese Gruppe der Ausleger haben
ein zweites Problem:

Denn grds. ist das SCHlagen, wie man sie im Alltagsgebrauch
versteht verboten im ISlam, auch das Schöagen einer Ehefrau
ist Körperverltzung was ihr ein Scheidunsgrecht gibt usw. Das
heisst hier kann mit Schlagen nicht SCHlagen gemeint sein…

Das wisen diese Ausleger auch selber deswegen sagen sie:
Ja damit ist ja auch nicht das SCHlagen wie wir es von der
Gesellschaft her kennen gemeint. Dann führen sie an eine
Gegebenheit des Propheten an: Er hat irgendwann zu einem Mann
gesagt: Ich bin jett so erbost über dich, wenn cih das Recht
dazu hätte, hätte ich dich damit (er zeigt auf Misvak)
schlagen können.
Misvak ist ein Holzstück der so lang und so dick ist wie ein
herkömmlicher STift. Diese Ausleger sagen also, dass hier
nicht die körperliche Verletzung gemeint ist, weil das
Körperverletzung ist sondern es gehe um den Psychischen Effekt
des leichten Klapses mit dem Misvak oder ähnlcihen
Gegenständen in dieser Anordnung.

Vergleichbar wäre dies zb mit der Sache, die ich von Filmen
kenne. Im Mittelalter (?) gabs ja die Herausforderung von
Männern untereinader: Wenn man einen leichten Klaps auf die
Wange mit dem Handschuh gegeben hat, war das gesellshaftlich
eine derartige Demütigung dass der andere Mann nun ein Kampf
mit dem Schwert machen musste.

Wie dem auch sei: Diese Übersetzung ist SCHwachsinn und passt
vorne und hinte nciht den islamischen Grundsätzen.

Die andere Gruppe übersetz das WOrt darb als „Trennen, sich
fernhalten, ausziehen aus der Wohnung“:
Sie führen richtigerweise an, dass das WOrt darb in dem Koran
meistens mit als fernhalten gemeint benutzt wird und nciht
schlagen. Ausserdem würde das Ausziehen aus der Wohnung eher
in dem Gesamptkonzept passen. Denn die Deutung der Verse, darf
nich gegen das Verhalten des Propheten wiederpsrechen: Er hat
selber seine Ehefrau nie geschlagen und hat das Schlagen von
Frauen verdammt. Zb gabs einen Vorfall: Seine Ehefrau wurd
beschuldigt EHebruch begangen zu haben, er hat mit ihr geredet
und sie ist dann (bis diese Sache geklärt wurde) aus der
Wohnung ausgezogen. Diese Tatsache, würde die Übersetzung vom
Ausziehen aus der Wohnung bestätigen.

Das hier waren nur einzelne Überlegungen. Über solche Verse
gibt es seitenlange Kommnetare. Wie gesagt weil es hierbei um
Gesetze geht.

Aber aus dem Gesamtkonzept lässt sich sagen:
Dass kein AUsleger des Korans, die Frauen für von Natur aus
unterbelichtet hält oder das das Schlagen legitimiert hält.

Es wird immer nur davon gesprochen, dass der Mann das Recht zur „Ermahnung, Verweigerung und Klaps …“ hat. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Mann fehlt, sollte doch genauso groß sein. Gibt es denn einen Vers, der der Frau ebenfalls solche oder ähnliche Rechte einräumt?

Die Frau im Koran ist wahlberechtigt, hat ein ANrecht auf
eigenständiges Geschäfts- und Arbeitsleben, ist erbberechtigt,
muss nicht Hausfrau sein, und vieles andere Sachen
mehr…alles Rechte die bis in die fünfziger Jahre und in
einigen Ländern (leider auch in islamischen Ländern) den
Frauen verwehrt werden.

Wohlgemekrt wir sprechen hier über eine Religion die ein
ungebildeter Araber, der weder lesen noch schreiben konnte,
verkündet hat.

Ich hoffe dass die Länge des Textes dich nicht abgeschreckt
hat, aber kürzer gings nicht. Ich hab sehr vieles zu den
obigen Themen sogar auslassen müssen.

Nein, er war sehr interessant.
Deine Erklärungen sind einleuchtend, aber wird das auch von jedem Muslim so verstanden, vor allem auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten? Beschäftigen, sich die Muslime so intensiv mit dem Thema, wie du? Oder wird das eher von den Frauen hinterfragt.Auf den ersten Blick kommt man doch eher zu einem anderen Schluss (und siehe oben, der muslimische Freund anscheindend auch)

MfG, daniela
und vielen Dank nochmal!