Hilfe gesucht!

/t/dringend-hilfe-gesucht–11/5633223

/t/dringend-hilfe-gesucht–11/5633223

Hallo,
im o. a. Link zum Archiv hatte ich schon zweimal geschrieben.

So - jetzt eben ist es wieder passiert. Er ist im Badezimmer
umgefallen, ich schlief und wurde davon natürlich sofort
wach.
Er will aber jetzt nicht in ein Krankenhaus sondern ist SEHR
müde will jetzt noch was schlafen und danach „was unternehmen“.

Hat hier nicht irgendjemand einen Ratschlag WAS das denn
noch sein könnte - er ist ja eigentlich -rein medizinsch-
schon komplett auf den Kopf gestellt worden, außer diesen
staphylococcus aureus fand man angeblich nach zwei Klinik-
Aufenthalten -im selben Krankenhaus- nach vier Wochen nicht
wirklich etwas, was das verursachen könnte.

Der Blutdruck ist allerdings wirklich oft sehr niedrig. Jetzt
-sofort nach dem Umfallen gemessen- ist der Blutdruck zwar
bei 120/69 und 109 PULS, der Puls war bisher immer niedriger,
bis auf gestern, da war er den ganzen Tag schon bei um einen Wert von 105. Aber im Allgemeinen sollte der
Blutdruck „je niedriger desto besser“ eingestellt sein,
bei bestehendem Zustand nach einer Implantation am Herzen
mit einem biventrikulärem Herzimpulsgeber mit einoperiertem
Defibrillator. Im Regelfall ist der Blutdruck bei
95/55,
Gestern z. B. war der Puls fast konstant um die 105.

Er nimmt jede Menge Medikamente gegen diese Herzerkrankung,
ist wohl nach einer -unbemerkten- Herzmuskelentzündung entstanden.

Weiß irgendjemand, was man noch untersuchen könnte und
in welche wirklich gute Klinik im großen Großraum Köln
man noch gehen könnte, er ist Privatpatient -bitte nicht
falsch verstehen, normalerweise erwähnt er das nie, aber
vllt. gibt es Plätze in einer Klinik die gut ist etwas
schneller-, von daher ist es egal welche Klinik.

Bitte schreibt mir doch was Hilfreiches dazu.

Ich denke, ich werde ihn gegen 08.00 Uhr wecken und dann
mal sehen wohin.

Danke für Eure immer wieder sehr hilfreichen Beiträge.

Grüße
Marie

Moin,

es ist gut verständlich, dass du um jede Hilfe ringst, die du irgendwie kriegen kannst. Ferndiagnosen über das Netz sind aber generell immer schwierig bis unmöglich.

In diesem Fall sprichst du immer von „jemandem“ - man hat nicht mal ein Alter um eine Vorstellung vom Patienten zu haben und bei solch multimorbiden Patienten führt es sowieso zu keinem sinnvollen Ergebnis, wenn man jede Einzelheit oder Tagesformen, kleinere Auf’s und Ab’s, in epischer Breite diskutiert. Man verzettelt sich dann in Details und kommt dennoch im Bezug auf das große Ganze nicht vorwärts.

Ich würde an deiner Stelle engen Kontakt zu den behandelnden Ärzten halten. Die kennen den Patienten und können alle Befunde in sinnvollen Zusammenhang setzen.
Es ist schon klar, dass du dir - z. B. hier - weitere Meinungen holen möchtest und dass manche Ärzte sich nicht die Zeit nehmen, die man selber erwartet. Da solltest du eine gewisse „Dreistigkeit“ an den Tag legen und einfordern, dass man euch ausreichend informiert, denn das ist euer gutes Recht.
Sollte es da auch ein Vertrauensproblem geben oder soziale Unterstützung nötig sein informiere dich vor Ort, wo man Hilfe bekommt und wen man fragen muss. Wir werden hier im Netz letztlich nicght erklären können warum der „jemand“ nun gerade umgekippt ist oder warum in einem bestimmten Moment dieses oder jenes passiert ist. Oft kann man das auch vor Ort nicht im Einzelnen erklären. Aber wie gesagt, wichtig ist, dass der Allgemeinzustand möglichst gut gehalten wird.

Alles Gute,

MecFleih

Hallo,
zur Erklärung:
Es ist ein Mann und er ist 62 Jahre alt und die
Herzerkrankung wird laufend bei einem niederge-
lassenem Kardiologen bzw. in einem Universitäts-
Klinikum gemacht. Also ich denke mir, dass
bei einer Beteiligung des Herzens an der
jetztigen Situation zumindest mal der einope-
rierte Defibrillator ausgelöst hätte.
Der eigentliche Herzimpulsgeber hat an
mehreren Tagen Warntöne produziert und ist
auch in dem Krankenhaus wo er jetzt schon
zweimal war ausgelesen worden, es war wohl
etwas zuviel Wasser vorhanden - keine Ahnung,
aber die Ärzte haben darauf hin mehr
von diesen „Wassertabletten“, die er sowieso
schon einnahm, gegeben.

Falls noch Fragen sind, ich beantworte diese
sehr gerne, wenn es nur was gibt, was uns
weiterhelfen könnte.

Grüße
Marie

Hallo,
danke, dass Du mir -trotz der frühen Tageszeit- geantwortet hast.
Ich habe alles in meinem oben angeführten Posting beantwort. Mir
ist völlig klar, dass Ferndiagnosen nicht möglich sind, aber in
dem Krankenhaus wo er jetzt schon zweimal war, wollen wir ihn jetzt
nicht noch ein drittes Mal behandeln lassen, da wir bei den
beiden Aufenthalten zuvor schon irgendwie das Gefühl hatten,
es wurde keine richtige und vor allem zügige Diagnostik
gestellt - o. k. es war zwar Weihnachten und Sylvester dazwischen,
aber auch an solchen Tagen sollten (dringliche) Diagnose-Verfahren
gemacht werden können. Deshalb überlegen wir jetzt, ob es nicht
besser ist, die Uniklinik wo er mit dem Herzen schon war aufzu-
suchen.
Danke nochmals.
Grüße
Marie

Hallo Marie,

ich denke das mit der Uniklinik ist eine gute Idee. Das solltet ihr unbedingt so schnell wie möglich machen.

Gruß

Samira