Dringend Hilfe gesucht!

Hallo,
ich suche sehr drigend Hilfe für jemanden.

Folgendes:
Er war erklältet und sollte dann die normale Grippe-Schutzimpfung
bekommen, der Arzt hat ihn abgehorcht und dann entschieden,
kein Problem, man kann ihn impfen. Am nächsten Tag nach
der Impfung taten ihm alle Knochen weh, ihm war allgemein
sehr unwohl. Der Arzt hat ihm auch noch Ibuprofen 800 retard
verschrieben. Trotz dieses Medikamente ist er am darauffolgenden Tag morgens aufgewacht
mit schier unsäglichen Schmerzen im oberen Rücken/Nackenbereich.
Zum Hausarzt: Er sei verspannt, und er hat in wieder abgehorcht und
gesagt, o. k. das sind die Nebenwirkungen der Grippenschutzimpfung.
Am nächsten Morgen war es so schlimm, dass man direkt zum
einem orthopädischen Facharzt gegangen ist, er konnte die Schmerzen nicht mehr aushalten.

Dieser hat ihn geröngt und gesagt, dass die
oberen drei Knochen (?)im Nackenbereich alle irgendwie sehr porös seien und sehr schlecht aussehen würden. Der Arzt hat ihm Schmerzmittel
gespritzt -er sagte „gequaddelt“. Der Betroffene konnte dann auch nicht mehr
richtig sprechen - nur noch so als wenn jemand völlig betrunken
ist und „lallt“. Es wurde nicht besser - im Gegenteil
immer schlimmer, dann erfolgte in einem Krankenhaus ambulant
eine CT-Aufnahme, der Facharzt bestätigte die o. a. Diagnose.
Wieder Schmerzspritzen. Mittlerweile hatte er Anfälle von schrecklichem unerklärlichem Schüttelfrost - mehrfach täglich…

Am nächsten Morgen gegen 4.00 Uhr konnte er es nicht mehr
aushalten und wir haben den RTW gerufen. Verdacht auf
Schweinegrippe (Medikation Isolierung und Tamiflu als
Infusion aus der Flasche - hat sich aber nicht bestätigt. Auch eine
normale Grippe konnte ausgeschlossen werden.
Er hätte wohl Staphilokokus auris (sorry, ich weiß die korrekte Schreibweise gerade nicht), dagegen dann weitere massive Infusionen mit verschiedensten Antibiotika.
Auf der Leber gibt es eine Art „Blutschwämmchen“. Das Röntgen-
Bild ergab, dass er wohl eine Lungenentzündung hatte / hat - man
ist sich da nicht so ganz sicher.
Er trägt einen biventrikulären Herz-Impulsgeber (KEIN Herzschrittmacher) mit einoperiertem Defibrillator.

Im Krankenhaus hat man ihm dann irgendwelche anderen Schmerz-Mittel
gegeben alles half nichts. Er bekam dann etwas verabreicht, was -sog glaube ich- Würzburger Schmerxmix hieß. Er bekam dann Morphium, danach irgendwie Opioide, hat alles nicht wirklich viel geholfen.

Man untersucht derzeit ALLES und NICHTS - der Krankenhaus-Facharzt für
Orthopädie sagte, dass die Diagnose lt. Röntgen und CT auf keinen Fall solche unsäglichen Schmerzen verursachen könne.

Er kann nicht liegen, dann ist es besonders schlimm, im
Sitzen ist es minimal besser. Dieses „Lallen“ beim Sprechen
besteht immer noch. Alles ist ihm zuviel, Unterhaltungen,
kein Lesen (er kann auf einem Auge plötzlich nur sehr eingeschränkt sehen) kein Fernsehen - nichts.
Danach wohl verschiedene Breitband-
Antibiotium per Infusion sowie Thrombose-Spritzen.
Er ist auf der Station schon so „zusammengefallen/umgefallen“, dass die Schwester (zufällig da) ihn so gerade noch auffangen und ins Bett legen konnte.

Am vergangenen Dienstag wurde er dann (weil Weihnachten war) sehr
„überstürzt“ mit diesen Symptomen nach Hause entlassen.
Er war aber vor lauter Schmerzen und Unwohlsein überhaupt zu nichts mehr in der Lage, er nahm seine Schmerzmittel und döste im Bett so vor sich hin.
Dann ist er in der Nacht zu Donnerstag völlig „umgefallen“. Wir haben ihn dann sofort wieder zurück ins Krankenhaus gebracht. Die Oberärztin sagte (überflüssiger weise): Haben Sie denn kein Zuhause, so dass sie Weihnachten unbedingt im Krankenhaus liegen wollen… War wohl nicht „als Scherzchen“ gemeint - die ist wohl so drauf.
Er kam bzw. kommt sich vor wie ein Simulant.

Nun hat man „natürlich“ über Weihnachten nicht viel gemacht.
Die Schmerzen waren zwischenzeitlich auf ein erträgliches Maß gekommen und man setzte die Schmerzmittel völlig ab.
Trotzdem lallt er beim Sprechen, sieht weiterhin auf dem einen
Auge schlecht, hat eine totale Gangunsicherheit (soll nicht alleine aufstehen). Wir selber haben schon -bei Einlieferung- mit einem kleineren Schlaganfall gedacht - alles Symptome paßten irgendwie.
Er kann manchmal nahezu „normal“ sprechen und nach ca.l/2 Stunde lallt er wieder. Ihm ist es sehr schwindelig, liegt eigentlich den ganzen Tag im Bett und ist SEHR erschöpft, verträgt keinerlei Geräusche use.
Gestern hat man „schon“ ein Langzeit-EKG gemacht und auf -unsere Anregung hin, ein CT gemacht, Ergebnisse sind wohl noch nicht da.

Man wollte wohl den Neurologen hinzuziehen (Schlaganfall oder ähnliches) - „LEIDER“ ist der wohl bis Sylvester in Urlaub - ohne Vertretung - , vllt. könnte man ja ein EEG machen (haben wir mal angeregt, wurde mit Hinweis auf Urlaub aber abgelehnt - alles sehr seltsam…

Kann UNS irgendwer BITTTE BITTE weiterhelfen, WAS wir jetzt machen könnten, bzw. kennt Syptom-Bilder wie dieses und weiß einen Rat oder eine „passende Erkankungs-Diagnose“ dazu.

Wir haben gedacht, wir lassen ihn noch bis morgen in diesem Krankenhaus und holen ihn dann da raus und fahren ihn in ein anderes Krankenhaus - vllt. macht man ja da mal nähere Untersuchungen.
Aufgrund des Defibrillators/Herzimpulsgebers darf man ihn wohl offensichtlich nicht in ein MRT geben.

Wäre SEHR dankbar für schnelle und hilfe-gebende Antworten.

Grüße
Marie

Hallo,
So wie du das hier schilderst fällt mir direkt ein Patient aus meiner Ausbildung ein. Der hatte auch schlimmst schmerzen die sich keiner so richtig erklären konnte. Wir hatten ihn damals auf eine Neurologie verlegt, weil wir irgendwann den Verdacht auc eine Meningitis hatten (Hirnhautentzündung) der hat sich dann später auch bestätigt. Aber dem Menscch geht es heut wwieder richtig gut, und er ist froh das man damals echt alles gemacht hat.
MAn kann bei den Symptome vielleicht auch an eine Borrreliose denken.
Das sind jetzt nur Erfahrungen die ich mal gemacht habe. Möchte dich damit nicht weiter beunruhigen. Aber lasst mal alles von men Neurologen abklären, zur Not auch in einer anderen Klinik oder bei einem niedergelassenen.

Gruß Tina

Hallo,
danke für Deine Antwort.

So wie du das hier schilderst fällt mir direkt ein Patient aus
meiner Ausbildung ein. Der hatte auch schlimmst schmerzen

ebenfalls im Nackenbereich? Kopfschmerzen hat wohl eigentlich nicht.

die

sich keiner so richtig erklären konnte. Wir hatten ihn damals
auf eine Neurologie verlegt, weil wir irgendwann den Verdacht
auc eine Meningitis hatten (Hirnhautentzündung) der hat sich
dann später auch bestätigt.

Angeblich ist auch eine Meningitis ausgeschlossen worden = Arzt: Dann hätten Sie hohes Fieber, die Temperatur bei der ersten Einlieferung war 38,5 ° TROTZ Einnahme von Schmerzmitteln.

Aber dem Menscch geht es heut

wwieder richtig gut, und er ist froh das man damals echt alles
gemacht hat.
MAn kann bei den Symptome vielleicht auch an eine Borrreliose
denken.

Borreliose habe ich -still für mich- auch schon gedacht.
Die -zwischenzeitlich verstorbene- Mutter von ihm hatte
Sklerodermie. Meinst Du, ob dafür wohl ein Zusammenhang
bestehen könnte, ich meine gehört/gelesen zu haben, dass
das wohl auch erblich sein KANN…

Das sind jetzt nur Erfahrungen die ich mal gemacht habe.
Möchte dich damit nicht weiter beunruhigen. Aber lasst mal
alles von men Neurologen abklären,

Wir wären ja froh, wenn wir einen Neurologen an dieser -nun wirklich nicht kleinen Klinik- zur Untersuchung bekämen, aber wie gesagt
hat der bis zum 31.12. Urlaub, keine Ahnung, was die machen wenn
mal ein Akut-Patient eingeliefert wird. Bis jetzt haben wir auch
noch kein Ergebnis des CT.
Ein gestern angelegtes Langzeit-EKG wurde heute morgen wieder abgelegt und man hat festgestellt, dass das Gerät nur ZWEI Stunden wirklich aufgezeichnet hatte - vermutlich war der Akku wohl nicht
ordentlich gefüllt worden… Das alles zusammen stimmt nicht gerade wohlgesonnen…
Gestern abend waren die Schmerzen wohl in viel geringerer Form wieder da und er hat eine „Runde Schmerzmittel“ bekommen.

zur Not auch in einer

anderen Klinik oder bei einem niedergelassenen.

Ich danke Dir sehr für Deine Hilfe, vllt. könntest Du ja nochmal antworten.

Grüße
Marie

Ferndiagnsoen sind immer schwer, daher kann die Antwort nur summarisch sein.

Grippe (auch Schweinegrippe-(Impfung)) machen nicht solche Symptome.

Meine erste Überlegung (und so denken auch laut der Antibiotika-Gabe die behandelnden Ärzte wohl auch) ist eine bakterielle Sepsis, möglicherweise auf der Basis MSAR.

Für eine Meningitis muß man nicht zwingend Fieber haben. Da wäre wohl eine Lumbalpunktion angebracht.

Ferndiagnsoen sind immer schwer, daher kann die Antwort nur
summarisch sein.

Grippe (auch Schweinegrippe-(Impfung)) machen nicht solche
Symptome.

Meine erste Überlegung (und so denken auch laut der
Antibiotika-Gabe die behandelnden Ärzte wohl auch) ist eine
bakterielle Sepsis, möglicherweise auf der Basis MSAR.

Hier mal kurz eine Frage:
Meinst Du tatsächlich MSAR oder MRAS???

Für eine Meningitis muß man nicht zwingend Fieber haben. Da
wäre wohl eine Lumbalpunktion angebracht.

Heute am späten Nachmittag kam das CT-Ergebnis: Es sei
„unauffällig“ - was auch immer das heißen mag, könnte
man dann somit einen Schlaganfall komplett AUSSCHLIEßEN??
Auf eine nochmalige Nachfrage hin wurde gesagt, dass erst wieder
am Freitag ein Neurologe im Krankenhaus verfügbar sei.

Er klagt auch über Seh-Probleme und kann nicht mehr ganz richtig
schreiben…

Ich würde Dir sehr dankbar, wenn Du mir antworten würdest.

DANKE
Grüße
Marie

ebenfalls im Nackenbereich? Kopfschmerzen hat wohl eigentlich
nicht

Ja er hatte eigentlich am Ganzen Kreuz schmerzen, dachten zuerst an was Orthopädisches.

Angeblich ist auch eine Meningitis ausgeschlossen worden =
Arzt: Dann hätten Sie hohes Fieber, die Temperatur bei der
ersten Einlieferung war 38,5 ° TROTZ Einnahme von
Schmerzmitteln.

Schmerzmittel senken ja nicht die Tempaeratur. Wie haben sie den die Meningitis ausgeschlossen, ´gibt ja zwei arten, bakteriell und Viral

Borreliose habe ich -still für mich- auch schon gedacht.
Die -zwischenzeitlich verstorbene- Mutter von ihm hatte
Sklerodermie. Meinst Du, ob dafür wohl ein Zusammenhang
bestehen könnte, ich meine gehört/gelesen zu haben, dass
das wohl auch erblich sein KANN…

Wie sieht es mit „alten“ Zeckenbissen aus.Urlaube in anderen Ländern?

Darf ich fragen in welchen Bundesland ihr lebt???

Hallo,

danke für die Antwort.

Ja er hatte eigentlich am Ganzen Kreuz schmerzen, dachten
zuerst an was Orthopädisches.

Ja, der Orthopäde ist mehrfach im Krankenhaus konsultiert worden, er hat ja die oberen drei Wirbel sehr verschlissen - aber der Arzt sagte, solche schlimmen Schmerzen könne DAS alleine nicht auslösen.
Diese extremen Schmerzen sind ja auch nicht mehr so, nach Gabe der Infusionen (mehrere verschiedene Antibiotika) nur noch geringer und schwächer vorhanden.

Schmerzmittel senken ja nicht die Tempaeratur.

Ibuprofen retard 800 mg?

Wie haben sie

den die Meningitis ausgeschlossen, ´gibt ja zwei arten,
bakteriell und Viral

Sie haben tägliche größere Mengen Blut abgenommen und sagten, dass er eben sehr stark diesen Staphilikos auris (sorry wenn falsch geschrieben) hätte, der dann ja mit den Antibiotika/Würzburger Schmerzmix/Morphium/Opioide langsam zurückging, diese Schmerzen waren wirklich SEHR extrem.

Wie sieht es mit „alten“ Zeckenbissen aus.Urlaube in anderen
Ländern?
O. k. er ist bereits vor einigen Jahren mal bei einem Rheumatologen gewewsen, der Antikörper gegen Borrelien festgestellt hat, aber weitere Maßnahmen nicht so für erforderlich hielt.

Urlaub in anderen Ländern - hm nun ja vor etlichen Jahren (ca. 40 Jahren) in Jugoslawien, Insel Raab), danach vor ca. 30 Jahren Österreich, und dann nur in Deutschland.

Darf ich fragen in welchen Bundesland ihr lebt???

Ja - in NRW, Großraum Köln.

Wir haben jetzt gestern das CT-Ergebnis bekommen, es sei „unauffällig“.

Wir überlegen auch intensiv ob wir ihn in ein anderes Krankenhaus bringen sollen, er möchte zwar nicht, aber SSOO kann es auch nicht weitergehen. Niemand tut wirklich was, alle sagen: Oh, der Neurologe hat Urlaub… und lauter so was. Will jetzt unbedingt nach Hause - nur SSOO wie es jetzt ist, geht das gar nicht, er ist bereits mehrfach „umgefallen“ und wir haben Angst, dass er sich dabei mal schwer verletzt wenn er quasi gegen/auf etwas fällt. Er meinte auch (vielleicht zu Recht?), dass man jetzt vor nächster Woche, aufgrund der Feiertage, auch nichts weiter an ihm machen würden…, dass da auch dann wieder nur „Sparbetrieb“ sein würde.

Er hat die Ärztin gestern nochmals ausgiebig auf alles hingewiesen was er hat -eben auch Schwindel, kann viel schlechter sehen, Probleme beim Schreiben, wenn auch leichtere Schmerzen im Rücken. Sie sagte, sie könne ihm im Moment auch nicht so weiterhelfen, vermutlich hat sie selber keinen „Plan“.

DANKE für Deine Hilfe.

Grüße
Marie

Guten Morgen,
Also das über die Feiertage nichts geplantes läuft ist richtig. Doch wenn man hartnäckig genug ist kann alles laufen. Den alle Abteilungen haben einen Bereitschaftsdienst. Also wenn bei uns in der Klinik etwas „unklar“ ist läuft alles, auch an Heilig Abend um 20 Uhr!!!

Also nach dem was du hier schreibst würde ich sage, packt die Koffer und fahrt in eine andere Klinik, in der die Benötigten Ärzte da sind…

Hier mal kurz eine Frage:
Meinst Du tatsächlich MSAR oder MRAS???

Ich denke er meint MRSA =
Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus

Heute am späten Nachmittag kam das CT-Ergebnis: Es sei
„unauffällig“ - was auch immer das heißen mag, könnte
man dann somit einen Schlaganfall komplett AUSSCHLIEßEN??

Mit hoher Wahrscheinlichkeit - Ja.

Er klagt auch über Seh-Probleme und kann nicht mehr ganz
richtig
schreiben…

Auch bei einer Sepsis (Blutvergiftung durch Bakterien) können Symptome wie Desorientiertheit, mangelnde Vigilanz bis hin zum Delirium (in schweren Fällen) auftreten, da die Erreger zunächst mit Vorliebe Lunge und Hirn befallen.

Sollte es sich tatsächlich um MRSA handeln, sollte auch unbedingt auf besondere Hygiene (mindestens Hände nach Kontakt desinfizieren !)bei den Angehörigen geachtet werden, da diese sich im Kontakt leicht mit den Keimen infizieren können.

Gruß t.

Hier mal kurz eine Frage:

Meinst Du tatsächlich MSAR oder MRAS???

Da liest man möglichst sorgfältig Korrektur und dann das!

Gemeint ist tatsächlich

MRSA

tut mir leid, ich werde versuchen noch bssser aufzupassen.

Hallo,
danke für die Antwort

Da liest man möglichst sorgfältig Korrektur und dann das!

Kein Problem, dass ist wohl uns allen auch schon öfters passiert, dafür gibt es ja die Nachfrage-Möglichkeit.

Gemeint ist tatsächlich

MRSA

O. k. aber bekommt man den nicht NUR in Krankenhäusern???
Ich dachte, dass ist dieser „fiese“ multiresistente Krankenhaus-Keim.

Danke
Grüße
MARIE

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Ich denke er meint MRSA =
Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus

Abkürzungen sind eine Pest, ich sehe es mal wieder.

MRSA = Multipel Resistenter Staphylococcus Aureus

Wenn die Biester nur gegen Methicillin resistent wären - ach, wäre das schön!
Multipel heißt: Gegen praktisch alle Antibiotika resistent

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Hallo,
danke Dir sehr.

Ich denke er meint MRSA =
Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus

Heute am späten Nachmittag kam das CT-Ergebnis: Es sei
„unauffällig“ - was auch immer das heißen mag, könnte
man dann somit einen Schlaganfall komplett AUSSCHLIEßEN??

Mit hoher Wahrscheinlichkeit - Ja.

DAS läßt ja schon einmal hoffen.

Er klagt auch über Seh-Probleme und kann nicht mehr ganz
richtig
schreiben…

Auch bei einer Sepsis (Blutvergiftung durch Bakterien) können
Symptome wie Desorientiertheit, mangelnde Vigilanz bis hin zum
Delirium (in schweren Fällen) auftreten, da die Erreger
zunächst mit Vorliebe Lunge und Hirn befallen.

D. h., dass er wohl immer noch nicht „übern Berg“ gesundheitlich ist? Es gibt ja da auch noch diese Vorerkrankungen (Herz usw.).

Sollte es sich tatsächlich um MRSA handeln,

WER kann uns denn sagen, ob es sich um MRSA handelt? Ich hoffe doch wohl, dass die das Blut daraufhin untersucht haben, oder geht das nicht mit dem Blut? Die Ärzte sind selber ratlos, aber als Hoffnungsschimmer wurde uns versprochen, dass
heute nachmittag der Chefarzt aus dem Urlaub zurück ist und sich persönlich darum „kümmern“ will - mal sehen ob DAS was bringt?!

sollte auch

unbedingt auf besondere Hygiene (mindestens Hände nach Kontakt
desinfizieren !)

Wird regelmäßig gemacht, da man sich ja in diesem Krankenhaus auch mit -wer weiß was/Schweinegrippe- infizieren könnte.

bei den Angehörigen geachtet werden, da diese

sich im Kontakt leicht mit den Keimen infizieren können.

DANKE Dir sehr.

Grüße
Marie

Hallo,
danke nochmals für Deine Hilfe.

Also das über die Feiertage nichts geplantes läuft ist
richtig. Doch wenn man hartnäckig genug ist kann alles laufen.
Den alle Abteilungen haben einen Bereitschaftsdienst. Also
wenn bei uns in der Klinik etwas „unklar“ ist läuft alles,
auch an Heilig Abend um 20 Uhr!!!

Außer in der Notaufnahme scheint das in diesem Krankenhaus nicht so ganz stimmig zu sein. Heute Nachmittag wurde das „Erscheinen“ des Chefarztes (bisher in Urlaub) angekündigt, schaun wir mal.

Also nach dem was du hier schreibst würde ich sage, packt die
Koffer und fahrt in eine andere Klinik, in der die Benötigten
Ärzte da sind…

Warten wir noch die Chefarzt-Visite ab und dann mal sehen.

Danke
Grüße
Marie

MRSA

O. k. aber bekommt man den nicht NUR in Krankenhäusern???
Ich dachte, dass ist dieser „fiese“ multiresistente
Krankenhaus-Keim.

Leider nein, man bringt ihn gewöhnlich von zu Haue mit. Im Krankenhaus wird er nur deshalb auffällig, weil dort eine Menge Leute mit einer verminderten Immunitätslage sind. Und dann greift das Elend um sich. Man bedenke stets: Infektion ist nicht gleich Krankheitsausbruch.

Eingebrockt haben uns den MRSA eigentlich die Tierärzte. Da wurden munter und ohne Rücksicht auf Immunitätsprobleme Antibiotika zu Wachstumszwecken verteilt. Und dann aß man entsprechendes Fleisch.

Tierärzte haben das Dispensierrecht, das heißt, sie dürfen Medikamente verkaufen. Und So wußte jeder vernünftige Großbauer, zu welcher Zeit er an welchem Autobahnparkplatz er auftauchen mußte, um dort von einem reisenden Tierarzt die Medikamente zu kriegen, die ihm sein Stammtierarzt nicht geben würde.

So ganz unschuldig sind wir allerdings auch nicht. Wir haben lange Zeit die Hygiene vernachlässigt, weil wir ja Antibiotika hatten. Das verschärfte die Lage noch.

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Hallo,
danke für die tolle verständliche Antwort.
Grüße
Marie

Leider kann ich dir zu dem Grund auch nichts sagen - aber es macht mich fassungslos, dass es in einem Krankenhaus möglich sein kann, dass kein Neurologe verfügbar ist - bis Silvester.

Was machen die, wenn tatsächlich ein Schlaganfall kommt und jede Minute zählt?

Ein KH muss doch mehr als EINEN Neurologen haben. Unfassbar!

Aber ich wünsche euch alles Gute - und den Chefarzt würde ich löchern bis zum Umfallen. Bis DU zufrieden bist. Wenn du auf Untätigkeit stößt, würde ich eine Verlegung in Betracht ziehen. Aber ich würde mich vorher bei anderen KH erkundigen, wie es dort aussieht.

Gute Besserung und viel Gesundheit für 2010.
Maren

Lieber Priamos,

Ich denke er meint MRSA =
Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus

Abkürzungen sind eine Pest, ich sehe es mal wieder.

MRSA = Multipel Resistenter Staphylococcus Aureus

Ich gebe Dir Recht - in der Tat hat sich in den letzten Jahren (nicht nur) bei medizinischen Laien,im Internet und überhaupt überall,wo mit gepflegtem Halbwissen geglänzt wird, diese Bezeichnung breitgemacht.

Als vermeintlicher „Experte“ müßtest Du es allerdings dann doch eigentlich besser wissen, auch wenn es Methicillin bekanntermaßen heute nicht mehr (zu kaufen) gibt. :smile:)

(Der Morbus Scheuermann heisst ja nun heute auch noch so, obwohl Herr Holger Scheuermann schon vor Jahrzehnten das zeitliche gesegnet hat)

Für Dich und alle die sich für dieses wichtige Thema interessieren:

http://www.hygienemonitor.at/hyg2000/hyg20000601.html

Grüßli than

P.S. …und mach weiter so - ich beobachte seit geraumer Zeit Deine medizinischen Ratschläge hier im Forum und amüsiere mich oft köstlich, wenn ich mal die Zeit finde hier mitzulesen.
Bei Deiner Begabung hättest Du Medizin studieren sollen -wirklich!

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Chefarzt war da
Hallo,
an alle, die mir geholfen haben.
Eben war wohl der Chefarzt da, das CT sei gut, das Herz ist (soweit bei der Vorerkrankung möglich) verhältnismäßig in Ordnung.
Woher das kommt, dass er immer „umfällt“ weiß man nicht ganz genau, es liege wohl am niedrigen Blutdruck (Herzmedikamente) und an der Nicht-Mehr-Gabe der vielen Schmerzmittel (vllt. Entzug, kann ich mir nach nur ZWEI Wochen aber nicht vorstellen). Ansonten weiß man nicht, er solle auf jeden Fall „noch ein paar Tage“ bleiben und man untersucht weiter (fragt sich nur WANN…)

Alles in allem sei wohl „alles im grünen Bereich“, auch was diese Stafilokogen auris angeht ist das Blut wohl in Ordnung jetzt.

Bezüglich des Neurologen wurden wir auf MONTAG vertröstet, dann sei
er erst wieder da.

Der Narkose-Arzt soll wohl auch noch mal vorbeikommen (wann?).

Wir wissen nun wirklich nicht wie es weiter gehen soll.

Vielen Dank und wenn jemand noch weitere Tipps und Wissen dazu hat, würde ich mich wirklich sehr freuen.

Grüße
Marie

Hallo Marie,

Sollte es sich tatsächlich um MRSA handeln,

WER kann uns denn sagen, ob es sich um MRSA handelt? Ich hoffe
doch wohl, dass die das Blut daraufhin untersucht haben, oder
geht das nicht mit dem Blut?

Zur Untersuchung wird ein Abstrich von Nase und Leisten genommen und evtl. von Wundrändern (falls offene Wunden vorhanden sind)

…da man sich ja in diesem Krankenhaus
auch mit -wer weiß was/Schweinegrippe- infizieren könnte.

Die Schweinegrippe wäre harmlos im Gegensatz zu MRSA.

Gruß than

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