Hallo,
ich suche sehr drigend Hilfe für jemanden.
Folgendes:
Er war erklältet und sollte dann die normale Grippe-Schutzimpfung
bekommen, der Arzt hat ihn abgehorcht und dann entschieden,
kein Problem, man kann ihn impfen. Am nächsten Tag nach
der Impfung taten ihm alle Knochen weh, ihm war allgemein
sehr unwohl. Der Arzt hat ihm auch noch Ibuprofen 800 retard
verschrieben. Trotz dieses Medikamente ist er am darauffolgenden Tag morgens aufgewacht
mit schier unsäglichen Schmerzen im oberen Rücken/Nackenbereich.
Zum Hausarzt: Er sei verspannt, und er hat in wieder abgehorcht und
gesagt, o. k. das sind die Nebenwirkungen der Grippenschutzimpfung.
Am nächsten Morgen war es so schlimm, dass man direkt zum
einem orthopädischen Facharzt gegangen ist, er konnte die Schmerzen nicht mehr aushalten.
Dieser hat ihn geröngt und gesagt, dass die
oberen drei Knochen (?)im Nackenbereich alle irgendwie sehr porös seien und sehr schlecht aussehen würden. Der Arzt hat ihm Schmerzmittel
gespritzt -er sagte „gequaddelt“. Der Betroffene konnte dann auch nicht mehr
richtig sprechen - nur noch so als wenn jemand völlig betrunken
ist und „lallt“. Es wurde nicht besser - im Gegenteil
immer schlimmer, dann erfolgte in einem Krankenhaus ambulant
eine CT-Aufnahme, der Facharzt bestätigte die o. a. Diagnose.
Wieder Schmerzspritzen. Mittlerweile hatte er Anfälle von schrecklichem unerklärlichem Schüttelfrost - mehrfach täglich…
Am nächsten Morgen gegen 4.00 Uhr konnte er es nicht mehr
aushalten und wir haben den RTW gerufen. Verdacht auf
Schweinegrippe (Medikation Isolierung und Tamiflu als
Infusion aus der Flasche - hat sich aber nicht bestätigt. Auch eine
normale Grippe konnte ausgeschlossen werden.
Er hätte wohl Staphilokokus auris (sorry, ich weiß die korrekte Schreibweise gerade nicht), dagegen dann weitere massive Infusionen mit verschiedensten Antibiotika.
Auf der Leber gibt es eine Art „Blutschwämmchen“. Das Röntgen-
Bild ergab, dass er wohl eine Lungenentzündung hatte / hat - man
ist sich da nicht so ganz sicher.
Er trägt einen biventrikulären Herz-Impulsgeber (KEIN Herzschrittmacher) mit einoperiertem Defibrillator.
Im Krankenhaus hat man ihm dann irgendwelche anderen Schmerz-Mittel
gegeben alles half nichts. Er bekam dann etwas verabreicht, was -sog glaube ich- Würzburger Schmerxmix hieß. Er bekam dann Morphium, danach irgendwie Opioide, hat alles nicht wirklich viel geholfen.
Man untersucht derzeit ALLES und NICHTS - der Krankenhaus-Facharzt für
Orthopädie sagte, dass die Diagnose lt. Röntgen und CT auf keinen Fall solche unsäglichen Schmerzen verursachen könne.
Er kann nicht liegen, dann ist es besonders schlimm, im
Sitzen ist es minimal besser. Dieses „Lallen“ beim Sprechen
besteht immer noch. Alles ist ihm zuviel, Unterhaltungen,
kein Lesen (er kann auf einem Auge plötzlich nur sehr eingeschränkt sehen) kein Fernsehen - nichts.
Danach wohl verschiedene Breitband-
Antibiotium per Infusion sowie Thrombose-Spritzen.
Er ist auf der Station schon so „zusammengefallen/umgefallen“, dass die Schwester (zufällig da) ihn so gerade noch auffangen und ins Bett legen konnte.
Am vergangenen Dienstag wurde er dann (weil Weihnachten war) sehr
„überstürzt“ mit diesen Symptomen nach Hause entlassen.
Er war aber vor lauter Schmerzen und Unwohlsein überhaupt zu nichts mehr in der Lage, er nahm seine Schmerzmittel und döste im Bett so vor sich hin.
Dann ist er in der Nacht zu Donnerstag völlig „umgefallen“. Wir haben ihn dann sofort wieder zurück ins Krankenhaus gebracht. Die Oberärztin sagte (überflüssiger weise): Haben Sie denn kein Zuhause, so dass sie Weihnachten unbedingt im Krankenhaus liegen wollen… War wohl nicht „als Scherzchen“ gemeint - die ist wohl so drauf.
Er kam bzw. kommt sich vor wie ein Simulant.
Nun hat man „natürlich“ über Weihnachten nicht viel gemacht.
Die Schmerzen waren zwischenzeitlich auf ein erträgliches Maß gekommen und man setzte die Schmerzmittel völlig ab.
Trotzdem lallt er beim Sprechen, sieht weiterhin auf dem einen
Auge schlecht, hat eine totale Gangunsicherheit (soll nicht alleine aufstehen). Wir selber haben schon -bei Einlieferung- mit einem kleineren Schlaganfall gedacht - alles Symptome paßten irgendwie.
Er kann manchmal nahezu „normal“ sprechen und nach ca.l/2 Stunde lallt er wieder. Ihm ist es sehr schwindelig, liegt eigentlich den ganzen Tag im Bett und ist SEHR erschöpft, verträgt keinerlei Geräusche use.
Gestern hat man „schon“ ein Langzeit-EKG gemacht und auf -unsere Anregung hin, ein CT gemacht, Ergebnisse sind wohl noch nicht da.
Man wollte wohl den Neurologen hinzuziehen (Schlaganfall oder ähnliches) - „LEIDER“ ist der wohl bis Sylvester in Urlaub - ohne Vertretung - , vllt. könnte man ja ein EEG machen (haben wir mal angeregt, wurde mit Hinweis auf Urlaub aber abgelehnt - alles sehr seltsam…
Kann UNS irgendwer BITTTE BITTE weiterhelfen, WAS wir jetzt machen könnten, bzw. kennt Syptom-Bilder wie dieses und weiß einen Rat oder eine „passende Erkankungs-Diagnose“ dazu.
Wir haben gedacht, wir lassen ihn noch bis morgen in diesem Krankenhaus und holen ihn dann da raus und fahren ihn in ein anderes Krankenhaus - vllt. macht man ja da mal nähere Untersuchungen.
Aufgrund des Defibrillators/Herzimpulsgebers darf man ihn wohl offensichtlich nicht in ein MRT geben.
Wäre SEHR dankbar für schnelle und hilfe-gebende Antworten.
Grüße
Marie
)