Hai, Tania,
Natürlich sind nicht die Erdnüsse ohne Fett - sie sind nur
ohne Fett geröstet - die Fette in den Nüssen selbst sind ja
DAS macht aber auch keinen Unterschied mehr…
auch garnicht so schlecht. Außerdem habe ich sie gegessen,
weil ich Lust drauf hatte. Ich sehe aber darüberhinaus auch
nichts Schlechtes in einem fleischfreien „Rohkosttag“ - hab ja
nicht Nulldiät gemacht.
Da hab ich auch garnichts zu maulen - solange Du Dir darüber bewußt bist, daß Du, dank der Nüsse, wahrscheinlich nicht viel weniger Kalorien zu Dir genommen hast, als sonst (kommt natürlich auf die Menge der weggeknabberten Nüsse an)
Das mit der eng sitzenden Hose klappt bei mir nicht - kann
bedingt durch Venenprobleme nur Stretchhosen tragen und die
machen locker eine ganze Kleidergröße mit…
Sei gegrüßt, Schwester…
Ich hab auch nur zwei „Meßhosen“ - den ganzen Tag tragen kann ich die nicht.
Und von wegen Zunahme über drei Tage: Ich hab doch auch
geschrieben, daß ich seit Oktober ständig (inzwischen 3 Kilo)
zugenommen habe… wieso bin ich da verrückt, wenn ich das
stoppen will? Zumal ich manchmal nicht hinter die „Logik“ bei
Nicht, weil Du die Zunahme stoppen willst, sondern weil Du die täglichen Abweichungen verfolgst - Du kannst z.B. nicht von einem Tag auf den anderen 1 kg Fett verlieren - das ist nur Wasser…
Und wenn Du versuchst, die Wassereinlagerung mit Rohkost-Tagen zu bekämpfen, dann machst Du Dich verrückt - und die kleinen täglichen Abweichungen verfolgen Dich, statt umgekehrt…
meiner Zunahme steige - mit wieviel „Verzögerung“ kommt den zu
reichliches Essen auf die Waage? Kann das 2 Wochen dauern?
Nach den Weihnachtsfeiertagen (mit einem Haufen fettigem
Vondue und Weißbrot, Plätzchen und Marzipan, Gans und Knödeln)
war ich nämlich garnicht schwerer als vorher - erst jetzt, im
Januar, ist auf einmal wieder ein Kilo dazugekommen (und ich
Wundert mich nicht…
Wir leben seit ein paar zehntausend Jahren hier und haben uns den Verhältnissen angepasst. Das bedeutet, das unsere Alabasterleiber auf anhaltende Kälte reagieren, indem sie den Energiesparmodus anschmeißen. Da es bei uns in der Regel so zwischen Oktober und November anfängt, kalt zu werden, senken zu der Zeit auch die meisten Alabasterleiber den Grundumsatz (Fett ernährt nicht nur in Notzeiten, sondern isoliert auch), wir werden träge, kriegen Appetit auf fettreiche und süße Nahrung und das wird dann so ab Mitte/Ende Dezember auf der Waage massiv sichtbar - unsere Körper sind Überlebensmaschinen, die sich einen Sch*** um ästhetische oder Mode-Normen kümmern.
Im Frühjahr ändert sich unser Verhalten und unser Appetit dann wieder. Wir werden aktiver, statt der fetten Gänsekeule, reizt uns eher Gemüse und die Pfunde purzeln wieder - sofern man den Instinkten nachgibt und nicht weiter dreimal am Tag energiereiche Nahrung in sich reinschaufelt, weil man eben dreimal am Tag den Teller leer isst und nicht, weil man tatsächlich soviel Hunger hat.
Und wegen dieser Sommer-Winter-Schwankungen hab ich auch zwei Meßhosen - eine für den Winter (gilt ab Anfang Dezember) und eine für den Sommer (gilt ab Mitte Mai). Damit vermeide ich, daß die jahreszeitlichen Schwankungen mich kirre machen können. BTW: mein Gewicht schwankt zwischen Sommer und Winter um 10 kg; im Winter bremse ich erst, wenn ist bei 66 kg angekommen bin (die entsprechende Hose geht dann nur noch mit Schnauf zu) und im Sommer bremse ich bei 55 kg - achte dann bewußt auf eher kalorienhaltige Nahrung (die Meßhose sitzt rutschig)
Gruß
Sibylle