Hilfe-meine Tochter verliert alles

!!!nachtrag (sehr lang)!!!
Nochmal alles nachverfolgt:

T:
auch wenn du etwas anderes erwartest: Ich meine, dass nicht deine Tochter ein Problem hat, sondern dass du selbst das Problem hast, nämlich das Problem, dass du deine Tochter überforderst.

Z:
das ist deine meinung, jetzt kommt meine noch dazu

M:

Sie kann überhaupt nicht auf materielle Dinge achtgeben und
verliert so ziehmlich alles,auch das,was ihr wirklich etwas
bedeutet, früher oder später.

T:
Das ist für Sechsjährige doch nicht ungewöhnlich.

Z:schliess ich mich noch an

M:

Sie weiß es,vor ein paar Tagen
sagte sie „Mama,ich kann einfach nicht aufpassen“,als mal
wieder was weg war,dabei war sie traurig.

T:
Das klingt nicht wie die Kundgebung ihrer Traurigkeit, sondern wie der kindliche Ausdruck für frühere Vorwürfe durch dich. Diese Art von Ausdruck spricht eher dafür, dass dein Kind nicht weiß, wie es mit deiner (nicht mit seiner eigenen) Angst umgehen soll.

Z:
du KÖNNTEST recht haben, aber ich hoffe dir ist bewusst dass du keine ahnung hast was das kind verloren hat. eventuell war es ihr lieblingsspielzeug, damit wäre es klar dass es dem kind wirklich leid getan hat und verständlich dass es traurig ist.
mit diesem satz den du schreibst sprichst du dem kind die fähigkeit ab dass ihm etwas leid tuen kann.
(provokation: könnte es sein dass du als kind von deinen eltern nie ernst genommen worden bist)

M:

Das kann ich nicht vergessen,denn ich fühle deutlich die
unbewußte Aufforderung"zeig mir,wie es geht".

T:
Das halte ich für eine Fehlinterpretation.

Z:
ich nicht zwangsläufig (vergiss nicht, du kennst die umstände nicht). Auserdem kannst du nicht hergehen und in jedes einzelne wort so viel gewicht legen. M. hat um einen rat gefragt und versucht ihre eigenen überlegungen einzubauen und wollte sich auch sicher etwas kürzer fassen und nicht ihre vollständigen gedanken wortwörtlich aufschreiben, wovon du auszugehen scheinst.

M:

Ich selber lebe ihr Achtsamkeit vor,denn meine Eltern haben
noch den Krieg erlebt,die wußten sehr genau,wie sie mir das
vermitteln können.

T:
Genau das ist der Fehler: Was hat denn deine sechsjährige Tochter mit deinen Eltern und dem Krieg zu tun? Um es ganz deutlich zu sagen: gar nichts.

Z:
währe hier gestanden:
„meine eltern haben mir den umgang mit materiellen dingen sehr gut beigebracht. das versuche ich auch bei meiner tochter aber leider klappt das nicht.“
hätte das einen unterschied gemacht? ich meine dies ist der selbe satz. willst du dieser person das recht nehmen zu sagen
dass sie ihr bestes versucht?

M:

Ich selber schaffe es oft auch nur mit System,die wichtigen
Dinge immer an denselben Ort legen und so weiter.

T:
Na also, du hast das Problem.

Z:
(provokation: Na also, du bist doof)
Ich meine, es geht um vergessen, und M. ist so ehrlich zu sagen
dass sie auch nicht unfehlbar ist und alleine deswegen ihre tochter nicht unnötig und übertrieben zu dieser unfehlbarkeit triezen will. du siehst, alles ist interpretationssache. interpretationen sind meinungen und du gehst davon aus dass deine meinung die richtige ist, sonst würdest du wohl kaum einer unbekannten zu einer therapie raten. davon auszugehen dass deine meinung bei einer interpretation die richtige ist, ist meines erachtens INTOLERANZ und IGNORANZ.

M:

Aber ich habe das Gefühl,das Problem liegt tiefer,mit Technik
und Konsequenz geht es nur begrenzt…oder?

T:
Mit deiner Einsicht in die falsche Richtung deiner Vermutung.

Z:
kannst du mir diesen satz mal erklären? ist ja schön und gut das du philosoph bist… die meisten von uns sind keine…
MEINE interpretation: „gibt es eine technik die vergesslichkeit abzulegen oder könnte es tatsächlich ein tieferes problem sein
(… vieleicht auch einfach eine konzentrationsschwäche…)“

p.s. keine sorge, ich habe deinen satzt verstanden…

M:

Es ist ein Zeitproblem , wie sollen wir unseren Kindern,die
erleben,daß das Geld aus dem Automaten kommt-ihrer Meinung
nach unbegrenzt- Wertschätzung vorleben,es herrscht nun mal
keine Armut,die uns das erleichtert. Und es ist aber auch ein
individuelles Problem speziell meiner Tochter und da wäre ich
für jede Inspiration dankbar.

T:
Noch einmal: Es ist weder ein Zeitproblem noch ein Problem deiner Kinder - es ist dein eigenes. Du bist es, die Dinge vermitteln möchte, die ein sechsjähriges Kind schwer verdauen kann. Ich vermute, dass du ihr Vorwürfe machst, womöglich noch in einer wenig kindgemäßen Weise. Und das vermute ich, weil deine Ausdrucksweise mir von Menschen bekannt ist, die in ihren eigenen Problemen so verstrickt sind, dass sie gar nicht merken, dass sie mit der Art ihrer Äußerungen - bei ihren Kindern - Schaden anrichten.

Z:
(provokation: konnte man dir mit sechs wirklich so wenig vermitteln?)
M. hat an dieser stelle geschrieben:
„hat irgenjemand eine idee was ich tun könnte?“
Du schreibst das dir die ausdrucksweise von menschen bekannt ist die ihren kindern schaden zufügen (ich habe nur die nebensätze weggelassen!) Du must verdammt viele menschen kennen die ihren kindern schaden zufügen… (provokation: wer weiss, ich kann das bei dir nämlich auch raus…)
wie auch immer. du hast aus KEINEN anhaltspunkten (vielleicht sind diese psychologischen praktiken ja auch berufsgeheimnis)
und OHNE eine angemessene argumentation einer frau die du nicht kennst eine behandlung vorgeschlagen. dann darfst du dich auch nicht wundern das ich dir eine vorschlage…

T:
Liebe Mina,

es tut mir Leid, aber ich glaube nicht, dass deiner Tochter geholfen werden muss, allenfalls mittelbar. Unmittelbar scheint es mir wichtiger, dass dir geholfen wird. Ich hoffe du bist nicht ganz beleidigt, wenn ich dir eine psychologische Therapie für dich empfehle. Aber vielleicht wäre dir schon mit einigen wenigen gesprächstherapeutischen Sitzungen geholfen. Dein Grundfehler scheint mir darin zu liegen, dass du die Dinge zu sehr auf dich selbst bezogen siehst und vielen Dingen eine Bedeutung zumisst, die ihnen nicht zusteht.

Wie ich darauf komme? Dein Sprachduktus ist mir nur allzu geläufig. Menschen, die sich auf diese Weise ausdrücken, haben oft Probleme damit, ein Problem von verschiedenen Gesichtspunkten aus zu betrachten. Das führt dann oft dazu, dass sie ihre Meinung verabsolutieren, - und das Problem an der falschen Stelle lokalisieren.

Z:
mag sein das du recht hast… ich halte mich für sehr tolerant und interessiert für alles was ich nicht weiss… aber du hast nicht geschafft zu verdeutlichen warum du dies denkst. du schreibst als könntest du aus UND und KOMMA ein traumatisches erlebnis in der kindheit herauslesen…
aber ich kann mir nicht vorstellen das du deine „ergebnisse“ mit mir durchdiskutieren willst…

T:
Bitte verstehe mich nicht falsch:
Ich bin nicht sicher, ob das Gesagte bei dir zutrifft. Aber nach meiner Erfahrung spricht vieles dafür. Wenn du noch Fragen haben solltest, beantworte ich sie gern.

Z:
du bist dir nicht sicher, UND DAS MACHT MICH WÜTEND!!!
hast du eine ahnung was so ein unerwarteter angriff auf einen unvorbereiten menschen haben kann… du MUSST mir doch zustimmen das du keine ahnung hast ob es sich hier um einen starken oder um einen zerbrechlichen charakter handelt… und dass hat nichts damit zu tun ob es eine gute oder eine schlecht mutter ist!
und ich kann mir nicht vorstellen das du behauptest anhand einiger sätze ein profil eines menschen erstellen zu können…
wenn ja dann kennst du mich ja jetzt bereits in- und auswendig.

WORTE SIND WIE PFEILE, WENN SIE EINMAL ABGESCHOSSEN WURDEN KANN MAN SIE NICHT MEHR ZURÜCKNEHMEN!!!

(vielleicht hat m. dass zu spüren bekommen, hoffentlich hast du das zu spüren bekommen, und ich bin mir sicher das wenn du es willst auch ich dies zu spüren bekommen!)

zs

Verlust miteinkalkulieren
Hallo Mina,

: Um Stellungnahmen dazu ging es mir.Daß ich gleich für therapiebedürftig gehalten werde,nun :ja,kostete mich etwas Kraft,mir
diesen
: Schuh nicht anzuziehen, denn irgendwas macht man immer falsch mit seinem Kind und das sind :immer empfindliche Punkte.

Oh, ja, das Gefühl kenne ich auch, als Elternteil nie genug getan zu haben. Nun sollten wir Eltern nicht vergessen, dass wir, wie
unsere Kinder, Menschen sind, die sich auch durch ihre Unzulänglichkeiten auszeichnen. Da will der Geist das eine, und tatsächlich
können wir das andere allein durchs Vorleben erreichen.
Es gibt ein paar neuraglische Punkte, die wohl die meisten Eltern versuchen bei ihren Kindern in die richtige Bahnen zu lenken:
Pünktlichkeit, Ordnungssinn, Pflichtbewußtsein, sich unterordnen können, Wahrheitsliebe, Gehorsam usw.
Das sind Ideale, die für unser Zusammenleben schon wichtig sind. Aber diese bei den Kindern im richtigem Maße zu erreichen hängt
nicht nur von unseren erzieherischen Fähigkeiten ab, sondern auch von den Eigenheiten des jeweiligen Kindes. Das weiß auch jeder,
der mehr als ein Kind hat, denn nicht jedes Kind in einer Familie braucht den gleichen Druck.

: … Paula ist da recht sensibel.Nun ist die Frage,wo beginnt die Überforderung,und wo kann ich ihr was :zutrauen,und was kann ich
für sie tun.
Da ist Dein Beobachtungssinn, Deine Phantasie und Deine Frustrationstoleranz gefragt.
In meinem Bekanntenkreis bekommen die Mädchen immer ein Haufen Zeug mit, wenn sie uns zum Spielen kommen, und vergessen
auch immer etwas (2 Kuscheltiere, Wechselkleidung, Schlüssel, Schuhe usw). Eigentlich brauchen sie nichts, weil ich alles her leihe,
wenn was fehlt. 1 Kuscheltier würde reichen. Aber da läßt sich die Mutter nicht umstimmen.
Mit Beobachtungssinn meine ich - so kenne ich das bei mir - bei manchen Dingen ahne ich, dass sie verloren gehen könnten oder
vergessen werden. Goldkettchen bekommt es nur um, wenn eine Aufführung ansteht, nicht zum Kindergeburtstag. Bei der Aufführung
ist sie anders in Anspruch genommen als beim Kindergeburtstag.

: Sie schämt sich ganz sicher nicht.Und für unvollkommen hält sie sich nicht,weil ich das nicht tue,weil :ihr Vater das nicht tut
,also,warum sollte sie es dann tun?

Ich habe das wohl ein wenig plakativ formuliert, und es nicht so grass gemeint, wie es klingt. Ich wollte nur damit zum Ausdruck
bringen, dass wenn man ein Kind immer wieder für die selbe Sache (etwas verlieren oder vergessen) schimpft, tadelt oder seine
Enttäuschung darüber zum Ausdruck bringt, es an ihr nicht ohne Eindruck haftet. Sie empfindet sicher etwas dabei. Und ich glaube,
dass sie zuerst nicht so sehr den Verlust als Deine Enttäuschung bedauert.
Angenommen, Du würdest sie gar nicht mehr schimpfen, wie würde sie dann reagieren? Würde sie ihre Sachen leichter verlieren? Ich
glaube das nicht. Nach meiner Erfahrung sind Kinder schon froh, wenn sie von uns Erwachsene Anhaltspunkte bekommen, wie sie es
besser machen können. Nur sind manchmal unsere Vorschläge zu mächtig, für sie nicht umsetzbar, unsere Erwartungshaltung zu
groß. Denk an meine Bekannte, die ihre Kinder mit Dingen überversorgt, erwartet, dass sie an alles denken, und sie dann regelmäßig
schimpft, wenn sie doch wieder etwas liegengelassen haben.

: Ja,um die Folgen geht es in meinem „Erziehungskonzept“ auch,nicht um Strafe und um :Esmirrechtmachen.
: Also in unserem Fall,hat sie ihre gerade bekommene und geliebte Glitzerspange am nächsten tag :verloren,die Folge ist,es ist
: weg.Schlimm genug,wie kann ich ihr helfen,nächstes Mal?
: Und.die Ebene des Zuvielhabens und Konsum etc.,sollte ich einfach dafür sorgen,daß sie,wenn sie :smiley:inge schnell verliert,weniger
: bekommt,weil sie vielleicht überfüttert ist?Bei diesem Gedanken habe ich aber ein :„Störgefühl“,irgendwie fühlt sich diese Lösung als
: nicht stimmig an.
Nach meiner Erfahrung (meine Anja ist jetzt 7 Jahre geworden) haben Kinder in dem Alter kein Gefühl für wertvolle Dinge. Zwischen 1
DM und 10 DM gibt es keinen Unterschied. Ob sie meinen Brillantanhänger um hat, oder den hübschen Glassteinanhänger von der
Oma aus dem letzten Urlaub ist vollkommen egal. Darum mußt Du für Dich selbst entscheiden, was Du gerne für Paula möglichst
lange bewahrt haben möchtest, und ihr entsprechend die Dinge überlassen oder nicht. Siehe oben mit dem Beispiel Aufführung oder
Kindergeburtstag. Und Deine Paula hat ihre Werteskala von Dingen an denen sie hängt, bei denen Du Dich bei Verlust nicht so sehr
ärgerst. So könnt ihr beiden schon einmal vorab ausmachen, ob ihr zusammen auf die Dinge aufpaßt oder ob sie alleine dafür
verantwortlich ist. Eine wertvolle Haarklammer, die der Paula gut steht, deren Anblick auch Dich an ihr freut, bekommst sie dann ins
Haar, wenn kein Spielen und Toben ansteht, sondern ein Spaziergang mit Eisessen, ein Besuch bei Verwandten - eben da, wo ihr
beide eine Kontrolle über die Haarspange habt. Kaufe ich noch eine zweitschönste Haarklammer, die verloren gehen darf (du wirst
lachen, die geht garantiert nie verloren, und wenn doch - ihr habt damit gerechnet). Wenn Paula um jeden Preis ihr Kuscheltier
mitnehmen will - eines dieser x-beliebigen, die zu Tausenden im Regal im Kinderzimmer sind - dann warne sie: „ist dieses Tier weg,
dann hast Du Pech gehabt. Ich kaufe es nicht nach. Weg ist weg.“ Und so sei es auch. Warum sich über Dinge anderer Leute ärgern,
selbst wenn es das eigene Kind ist.
Ich will damit sagen, dass sich mit schönen Dingen zu umgeben zu unserem Leben gehört, das macht uns Freude und wertet uns auf.
Aber die Dinge dürfen uns nicht den Spaß am Leben nehmen. Wenn Paula sich schwer tut den Überblick über die Dinge zu behalten,
mit denen sie sich täglich umgibt, hast Du die „spannende“ Aufgabe darauf zu achten, das zu kanalisieren: wenig mitgeben, welches
Teil ist wirklich wertvoll, wo kommt es hin, was darf verloren gehen. Also einfach Verlust mit einkalkulieren, und versuchen es da zu
verhindern, wo es möglich ist. Und nach und nach wird Paula automatisch die Fähigkeit erlangen Verantwortung für ihr Eigentum zu
übernehmen. Das wäre das Ideal. Und wir wissen beide, dass man selbst als Erwachsener noch schusselig sein kann. Also, nicht
mehr einfach mitgeben, beten, hoffen, schimpfen, sondern mitgeben und sich über alles freuen was wieder kommt :wink:

Viele Grüße
Claudia

1 „Gefällt mir“

thomas, keine frechheit
Obwohl der Thomas meine Verteidigung bestimmt nicht noetig hat: zuerst dachte ich auch, das darf doch wohl nicht wahr sein.
Dann hab ich gelesen, auch was Mina als Antwort gegeben hat, und muss sagen: vielleicht hat der Thomas da doch einen schnellen Einblick gehabt, gleich von Anfang an, den ich erst hinterher gesehen habe. Gut, vielleicht war das mit der Therapie ein bisschen zu hart, aber ich finde, Mina scheint wirklich in ein (kleineres) Problem, das viele Leute haben, unheimlich viel hineinzuinterpretieren, was wenig mit dem Problem noch mit dem Kind zu tun hat. Ich hab schon immer viel auf Thomas’ Meinung gegeben, aber jetzt bin ich wirklich beeindruckt.
Und ansonsten: seid doch froh, dass einer mal ein paar ‚eckigere‘ Antworten gibt. Perspektiven, die einem selbst fremd sind, koennen doch nur beim eigenen Denken helfen.
Bongi

3 „Gefällt mir“

Hi,

Dann hab ich gelesen, auch was Mina als Antwort gegeben hat,
und muss sagen: vielleicht hat der Thomas da doch einen
schnellen Einblick gehabt, gleich von Anfang an, den ich erst
hinterher gesehen habe. Ich hab schon immer
viel auf Thomas’ Meinung gegeben, aber jetzt bin ich wirklich
beeindruckt.

ich verstehe auch genau was du meinst… sprich mir ist aufgefallen warum thomas auf diese meinung kommt…
trotzdem teile ich diese meinung nicht. Meine 19jahrige freundin hat gerade nur die frage von mina gelesen und meinte das sie sich vorstellen könnte, dass sie genau das selbe geschrieben hätte. eine frau sitzt vor dem computer und hat zeit. hat zeit und hat das problem dass ihre tochter alles vergisst. hat das problem… und ist mitglied bei wer weiss was. schreibt das problem bei www auf und versucht zu beschreiben (da sie zeit hat) warum sie es irgendwo auch versteht dass ihre tochter so vergesslich ist (bankautomaten, zeit, früher,…sprich umstände … und keine sorge… sie weiss auch das ihr kind noch ein kind ist…).
sie macht sich sorgen, genau wie sich jede mutter sorgt.

VIELLEICHT hat thomas recht. jedoch sehe ich die wahrscheinlichkeit das mina eine GUTE MUTTER ist UND MIT IHREN KLEINEN PERLÖNLICHEN MACKEN leben kann für genau so gross. und wenn du mir an diesem punkt zustimmen könntest, dann müsstest du auch eingestehen das thomas` brief eine frechheit ist.

Und ansonsten: seid doch froh, dass einer mal ein paar
‚eckigere‘ Antworten gibt. Perspektiven, die einem selbst
fremd sind, koennen doch nur beim eigenen Denken helfen.
Bongi

—stell dir vor jemand macht aufgrund dieses postings rückschlüsse auf deine persönlichkeit und will dich zum psychater schicken. stell dir vor du stellst eine frage um deinem kind zu helfen und erfährst das du doch in die therapie gehörst. stell dir vor aufgrund seiner vika nimmst du diesen menschen ernst aber in wirklichkeit bist du nicht therapiebedürftiger alls ALLE anderen menschen auch…

ich habe hier schon viele beschimpfungen gelesen die ich für erträglicher gehalten habe als dieses posting…

-danke- o.T.

WB:

Hier wurde in emotionaler Sprache eine Thematik beschrieben.
Rational gehst Du auf diese jedoch kaum ein, sondern vielmehr
auf die Emotionalität selber, die Du dann als krankhaft und
dme Kinde schädlich bezeichnest.

T:

Die Diskussionsebene muss schon die des Fragestellers sein.

Z:
Ach, genau wie deine argumentation und dein ergebnis gegenüber einer frau die eine einfache frage stellte…

verstehst du denn nicht wieviel psychologe du bist und was du dir demnach anmassen darfst?

zs

Vielen Dank,es reicht
Eine ganz normale Frage habe ich gestellt,und eigentlich nur,weil meine Freundin,mit der ich diese Dinge immer berede,die solcherlei Fragen problemlos auf der Ebene versteht,auf der sie gestellt werden im Urlaub ist,und ich mir eben jetzt Gedanken darüber mache.
Was kam,waren 2 Antworten,mit denen ich was anfangen kann,die mir Anregungen gegeben haben,(danke vor allem Dir Claudia ,und Wolfgang) und
ansonsten eine Diskussion über mich,ob ich wohl normal bin,eine Macke habe oder gar therapiebedürftig bin.
Das kann eigentlich kaum wahr sein.Was glaubt Ihr,wer Ihr seid???
Experten mal eher nicht.
Es ist für mich der Anlass,dieses Forum erstmal komplett zu verlassen,weil das definitiv nichts mehr ist,was mich bereichert.
Es mag mit daran liegen,daß man Menschen antwortet,die man nicht kennt,aus der Anonymität heraus aber den Mund voller nimmt,als es angemessen ist und das ist möglicherweise überhaupt ein Problem das mit dem Internet erst auftaucht.Vermeintliche Nähe bei großer Anonymität.
Nun denn,das richtige Leben spiegelt sich meiner Erfahrung nach im Internet,und ich beginne zu spüren,daß www nicht die Umgebeung ist,in der ich mich wohlfühle.
Wie schön daß ich ganz gut weiß,wo ich stehen will.Euch noch viel Spass beim weiterdiskutieren.
Mina

Mod sagt auch was :wink:
Huhu!

Also, ich war auch schon die ganze Zeit am Überlegen, ob ich in die Diskussion einschreiten sollte…
Ich habe es bisher nicht getan; wollte aber die ganze Zeit nochmal auf die Netiquette verweisen! Bitte nicht persönlich beleidigend oder sowas werden! Ging hier doch immer so gut.

Ich hoffe, dass Mina deshalb jetzt nicht geht. Mina, überleg es dir bitte nochmal - diese Diskussion war eher eine Ausnahme, drum habe ich auch gewartet und nicht gleich eingegriffen.

Bye, Vanessa *diekübelweiseEiszurAbkühlunginsBrettstellt*

Laß mal, in 5, 10 Jahren…
… hast Du das mit den eigenen Kindern durchgemacht und dann auch genügend eigene einschlägige Erfahrung zur Durchgeistigung gebracht.
Du bist ein kluger Mann und wärst dann auch nicht auf bloße Lesefrüchte angewiesen, bei diesem Thema.

Gruß

Wolfgang

Dann hab ich gelesen, auch was Mina als Antwort gegeben hat,
und muss sagen: vielleicht hat der Thomas da doch einen
schnellen Einblick gehabt, gleich von Anfang an, den ich erst
hinterher gesehen habe.

Ganu das habe ich auch gedacht.
Als ich die Frage das erste Mal las, dachte ich nur : Das ist die Realität, das ist nichts außergewöhnliches.
Als ich dann den Thread weiterverfolgte dachte ich immer mehr, es kann ja wohl nicht wahr sein, was für eine Sache aus so einer banalen Angelegenheit gemacht wird.
Ich persönlich halte es für völlig übetrieben…das, was Mina da erlebt, ist Alltag…es ist einfach nichts, was einen derart zur Unruhe treiben müßte.
Und ich denke, Thomas hat Recht…Mina steigert sich in etwas hinein und überbewertet die Dinge total. Das kann ich ja auch verstehen, nur sollte doch jeder Mensch von uns bereit sein, Kritik anzunehmen ohne denjenigen gleich zu fragen, wer er eigentlich ist.

Gut, vielleicht war das mit der
Therapie ein bisschen zu hart, aber ich finde, Mina scheint
wirklich in ein (kleineres) Problem, das viele Leute haben,
unheimlich viel hineinzuinterpretieren, was wenig mit dem
Problem noch mit dem Kind zu tun hat. Ich hab schon immer
viel auf Thomas’ Meinung gegeben, aber jetzt bin ich wirklich
beeindruckt.

Ich auch !!

Und ansonsten: seid doch froh, dass einer mal ein paar
‚eckigere‘ Antworten gibt. Perspektiven, die einem selbst
fremd sind, koennen doch nur beim eigenen Denken helfen.

Genau so…schön formuliert :smile:)

Greetings,
Vanessa

… o.T.
sprachlos

Leider erst jetzt …
Liebe Mina,

ich habe deinen Artikel (und die übrige Diskussion) leider erst jetzt lesen können.

Zunächst: Es tut mir aufrichtig Leid, dass ich dich zu diesem Entschluss gebracht habe, weil das nun wahrlich überhaupt nicht meiner Absicht entsprach. Dass dir immerhin die Antworten von Claudia und Wolfgang geholfen haben, ist doch auch etwas.

ansonsten eine Diskussion über mich,ob ich wohl normal
bin,eine Macke habe oder gar therapiebedürftig bin.

Ich habe nie behauptet, dass du nicht normal bist und auch nicht, dass du eine Macke hast. Ich halte deine Reaktion nur nicht für angemessen. Dass du Probleme mit dem Wort „Therapie“ hast, ist auch verständlich (das hatte ich allerdings nicht erwartet aufgrund deiner ViKa, aber hier habe ich mich geirrt).
Therapie ist nicht nur etwas für Idioten, sondern ist vielleicht schon das Gespräch mit deiner Freundin. Aber jemand, der sich mit dieser Thematik professionell auseinandergesetzt hat (wie ein Psychotherapeut, nicht ein Psychiater) entdeckt möglicherweise an deinem Problem Seiten, die deine Freundin nicht sieht und die auch du nicht siehst. Es ist etwas ganz normales, dass man sich nicht im Griff hat, deshalb muss man nicht gleich „eine Macke“ haben.

Das kann eigentlich kaum wahr sein.Was glaubt Ihr,wer Ihr
seid??? :Experten mal eher nicht.
Es ist für mich der Anlass,dieses Forum erstmal komplett zu
verlassen,weil das definitiv nichts mehr ist,was mich
bereichert.

Wie gesagt: Es tut mir sehr Leid, dass du meine Interpretation so feindlich aufgenommen hast.

Es mag mit daran liegen,daß man Menschen antwortet,die man
nicht kennt,aus der Anonymität heraus aber den Mund voller
nimmt,als es angemessen ist und das ist möglicherweise
überhaupt ein Problem das mit dem Internet erst
auftaucht.Vermeintliche Nähe bei großer Anonymität.

Nein, dem möchte ich gerne widersprechen. Es ist nicht die Nähe, die jemanden weiterbringt. Es ist die kritische Distanz - und die ist es, die dieses Forum hier so wichtig macht oder wenigstens machen könnte - gerade für dich.

Nun denn,das richtige Leben spiegelt sich meiner Erfahrung
nach im Internet,und ich beginne zu spüren,daß www nicht die
Umgebeung ist,in der ich mich wohlfühle.
Wie schön daß ich ganz gut weiß,wo ich stehen will.

Ja, da hast du Recht. Es bleibt natürlich dir selbst überlassen, wo du stehen willst, aber das bedeutet nicht, dass du auch wirklich dort stehst.

Euch noch viel Spass beim weiterdiskutieren.

Ich hoffe eigentlich nicht, dass das Problem als solches weiterdiskutiert wird, weil ich meine, dass es nicht hilfreich für dich ist. Deshalb vermeide ich es jetzt, explizite Urteile über die Äußerungen für oder gegen mich zu kommentieren.

Aber ich möchte noch einmal betonen, dass mir das Wichtigste ist, dass du dich nicht aus dem Forum (schon gar nicht aus dem gesamten Forum) zurückziehst. Das tut dem Forum nicht gut, und es tut dir nicht gut. Und ich müsste dann damit leben, dass ich jemanden vergrault habe, dem ich eigentlich nur sagen wollte, dass in der Regel die Erwachsenen die Schuld für die Ängste der Kinder tragen und dass es die Erwachsenen sind, die sich selbst zu befragen haben - in einem ganz unpsychologischen Sinn.

Liebe Mina, es tut mir wirklich Leid, und ich bitte dich zu bleiben.

Thomas Miller

4 „Gefällt mir“

nur eine Kleinigkeit
Hallo,

Ich habe nirgendwo behauptet, dass Mina eine schlechte Mutter ist. Und natürlich kann man mit persönlichen Macken leben. Das berechtigt aber niemanden, diese Macken auf Kinder zu übertragen.
(Das meine ich ganz unabhängig von der Diskussion über Mina.)

—stell dir vor jemand macht aufgrund dieses postings
rückschlüsse auf deine persönlichkeit und will dich zum
psychater schicken. stell dir vor du stellst eine frage um
deinem kind zu helfen und erfährst das du doch in die therapie
gehörst. stell dir vor aufgrund seiner vika nimmst du diesen
menschen ernst aber in wirklichkeit bist du nicht
therapiebedürftiger alls ALLE anderen menschen auch…

Der Unterschied besteht nicht zwischen „therapiebedürftig“ und „normal“, sondern zwischen „einsichtsfähig“ und „nicht einsichtsfähig“. Mit anderen Worten: Auch sogenannte „Normale“ brauchen gelegentlich Hilfe.

ich habe hier schon viele beschimpfungen gelesen die ich für
erträglicher gehalten habe als dieses posting…

Ich habe niemanden beschimpft.

Eine weitere Diskussion sollten wir hier aber nicht führen - allenfalls im Psychologie-Brett.

Thomas Miller

@Mina & @Thomas
Hi Mina
Hi Thomas

ich bin leider jetzt erst aufmerksam geworden auf diesen Thread hier (durch das Posting von Zweistein im Psycho-Brett), da ich hier nur selten lese.

Ich bin außerordentlich erstaunt über das Posting von Dir, Thomas, und halte es - SCNR - für einen eklatanten fatalen sowohl psychologischen als auch dialogischen Mißgriff - nicht nur deswegen, weil es Dir, Mina, bei der Bewältigung des von Dir geschilderten Problems eher Steine in den Weg legt, als es in irgendeiner Weise nützlich sein konnte.

Minas Ausführungen, die nichts weiter als Andeutungen und Vermutungen ihrerseits sind, lassen in keinerweise irgendeine psychologische Diagnostik (geschweige denn Schlußfolgerungen) zu, weder über das Problem des Kindes, noch über das der Mutter, noch erst recht über Fragen der innerfamiliären Kommunikation.

In Minas ursprünglichem Text sind allerdings eine ganze Reihe von Aussagen enthalten, bei denen ein sachkundiger Berater aufmerksam würde (ich habe sie im Folgenden mal herauskopiert).
Diese Aussagen könnten aber lediglich Anlässe bzw. Ausgangspunkte für darauf aufbauende Dialoge werden. Und aus diesen Dialogen würde dann nach und nach deutlicher werden, welches das Problem ist, vielleicht auch, wie es entstanden ist, jedenfalls was getan werden könnte, um es zu bewältigen.

Thomas nimmt aber diese Aussagen, vermutet allerlei - im Übrigen psychologisch völlig danebenliegendes - ohne das geringste dialogische feedback mit Mina, und kommt trotzdem zu Aussagen wie „Genau[!] das ist der Fehler“, „Na also[!], du hast das Problem“, „scheint es mir wichtiger, dass dir geholfen wird“, „… ich dir eine psychologische Therapie für dich empfehle“.

Soetwas ist natürlich in unseren Foren hier durchaus üblich - aber es bekommt eine ganz andere Dimension, wenn es von jemandem kommt, der sich anderweitig wegen seiner sachkundigen und wohldurchdachten Postings völlig zurecht Respekt und Hochachtung erworben hat (auch meine). Und Thomas wird nun mal vor dem Hintergrund seiner ViKa auch in psychologischer Hinsicht als Berater ernstgenommen. Dann schlägt es natürlich umso heftiger ein.

Selbst wenn seine Deutungen psychologisch richtig lägen (was nicht der Fall ist auf Grund der spärlichen Aussagen von Mina), dann wäre es angesichts der Äußerung einer Sorge ein Kunstfehler ersten Ranges (psychologisch und dialogisch), dem Gesprächspartner „Grundfehler“ und „Therapiebedürftigkeit“ geradzu entgegenzuschleudern.

Genau das sind nämlich diese Art Grenzüberschreitungen, mit denen auch so mancher professionelle Psychotherapeut seine Kompetenz ruiniert und Schaden anrichtet - und wenn es nur der Schaden ist, daß erschütterte und enttäuschte Patienten von Psychotherapie die Schnauze voll haben. „Fehler“ gibt es in psychologischer Hinsicht überhaupt nicht, nur ungewollte Handlungskonsequenzen, und Therapiebedürftigkeit konstatiert (mit wenigen Ausnahmen) allein der Leidensdruck eines Patienten (deshalb heißt er nämlich so!), aber niemals der Therapeut. Das muß IMHO auch ein nicht-psychologischer Berater wissen.

Hier also nochmal kurz (weil ich nicht weiß, ob Mina das noch zu lesen bereit ist) - ein paar Auszüge aus Minas Posting, auf denen man wohl ein weiteres Gespräch aufbauen würde/könnte, wie oben gesagt. Blinde Vermutungen lassen sich da jede Menge anschließen, insbesondere wenn man mit dieser Problematik vertraut ist - nur: die machen keinen Sinn, weil sie zuerst im Gespräch ausgesondert und geprüft werden müßten (hier sowohl mit der Mutter als auch mit dem Kind als auch mit beiden zugleich).
Und dann kann man erst gemeinsam schauen, in welche Richtung weiter zu überlegen ist…

sagte sie „Mama, ich kann einfach nicht aufpassen“, als mal wieder was weg war, dabei war sie traurig.

(traurig, weil dieser aktuelle Gegenstand jetzt weg ist oder weil sie wieder ein Beispiel ihres generellen Nichtaufpassens erlebt?)

Das kann ich nicht vergessen, denn ich fühle deutlich die unbewußte Aufforderung „zeig mir, wie es geht“.

(Du fühlst etwas, aber wie sicher ist dieser Satz der adäquate Ausdruck dafür? Gäbe es noch andere Ausdrücke? Könnte eventuell auch der Ausdruck „Ich bin von dem ewigen Auf-mein-Aufpassen-aufpassen- müssen derartig überfordert, daß ich selbst meine geliebte Goldkette verliere“ richtig sein?)

Ich selber lebe ihr Achtsamkeit vor , denn meine Eltern haben noch den Krieg erlebt, die wußten sehr genau, wie sie mir das vermitteln können.

(setzt Du hier voraus, daß man Achtsamkeit auf Gegenstände, die man liebt , vorgelebt bekommen muß? Was meinst Du mit „denn“? Haben Dir Deine Eltern das wirklich explizit vermittelt? Machst Du es weil Deine Eltern es machten?)

Ich selber schaffe es oft auch nur mit System, die wichtigen Dinge immer an denselben Ort legen und so weiter.

(Die wichtigen Dinge, ja. Aber die geliebten Dinge auch?)

Aber ich habe das Gefühl, das Problem liegt tiefer, mit Technik und Konsequenz geht es nur begrenzt…oder?

(würdest Du ein „tieferliegendes“ Problem denn mit „Technik und Konsequenz“ angehen, wenn es ginge?)

nur pass ich auf die eben auch gut auf, und sie nicht.

(Du willst damit nicht sagen „Meine Tochter ist nicht so perfekt wie ich“ - oder?)

wie sollen wir unseren Kindern … Wertschätzung vorleben, es herrscht nun mal keine Armut, die uns das erleichtert.

(Ist Wertschätzung eine Folge von Gehorsam? oder vielleicht doch auch von innerem Antrieb, Lust zu bewahren und zu beschützen, was man liebt? Fällt Dir auf, daß Du hier auch sagst „Wir sind reich - deshalb fällt uns Wertschätzung schwer“?)

Und es ist aber auch ein individuelles Problem speziell meiner Tochter

(Was veranlaßt Dich zu dieser Vermutung? Viele Kinder haben das Problem - aber es ist nicht selbstverständlich, wie hier verschiedentlich gesagt wurde)

Vielleicht könnte es Dir, Mina, nützlich sein, Dich mal in dieser Seite umzuschauen, ob Du da irgendetwas findet, was Du bei Deiner Tochter beobachtest. Wenn Dir das nicht alles fremd vorkommt, wäre das ein Anhaltspunkt…

http://www.ads-hyperaktivitaet.de/Ubersicht/ubersich…

Liebe Grüße
Metapher


Liebe Minna!!

Ich habe mir grade die ganze Diskussion durchgelesen.Zwar verstehe ich gewisse Dinge nicht ganz,aber es wäre jetzt falsch sie nochmal aufzukochen!

Hauptsächlich ging es ja zum Schluß um Thomas Millers Meinung und Einsicht zu deinem Problem(bzw dem deiner Tochter).
Ich habe mal versucht das ganze aus meiner Sicht durchzu gehen,was du geschrieben hast,denn ich bin grade eben fast aus der Kindheit raus:smile:…und ich muß sagen…aus dieser Sichtweise hat Thomas schon einwenig Recht…er hätte es vielleicht nur anders formulieren müssen,damit es nicht als Angriff(so war es bei ihm auch bestimmt nicht gemeint)hätte verstanden werden können!

Ich denke,das allzuviel Probleme dadurch geschaffen werden,daß Eltern versuchen ihre Kinder zu ändern,und das auf schnelle Art und Weise und sie nicht ihre Erfahrungen machen lassen.
Bestimmt ist es so,daß deine Tochter bald lent auf ihre Sachen aufzupassen und sie nicht mehr verliert.
Ich muß zugeben,daß ich schmunzeln mußte,als ich las,daß du das genaue gegenteil bist in der Hinsicht.ist auch normal so.
Und du kannst dein Kind nicht dazu bringen,das muß es selber schaffen und wird es auch selber schaffen.

Mach dir keine Sorgen deswegen und sorge ein wenig mehr für dich,denn wie du schon geschrieben hast,hast du es nötig.(DAS versteh bitte nicht als angriff!)
Denn mit ein wenig Gelassenheit lassen sich die Dinge schon anders betrachten:smile:
UND…bitte geh nicht.So manche Kurzschlußreaktion wird hinterher nämlich sehr bereut;O)

Alles liebe für dich!
Gruß
Berlind

@Metapher
Hallo Metapher,

danke für die klaren Worte (auch die kritischen). Dass ich nicht uneinsichtig bin, habe ich ja zumindest angedeutet, indem ich mich für die Folgen, die mein Posting hatte, bei Mina
entschuldige habe. Den „dialogischen“ Missgriff gestehe ich also
ein. (Trotzdem danke ich dir auch für die teilweise Anerkennung.)

Über den „psychologischen Missgriff“ kann man IMHO streiten, zumal du (merkwürdigerweise) gleich an Hyperaktivität denkst, was meiner Ansicht nach mit deiner eigenen Argumentation nicht in Einklang zu bringen ist, nach der man Diagnosen nicht einfach so stellen darf (Ich weiß, du formulierst es als Angebot). Außerdem empfiehlst du Mina das Problem mit jemandem näher zu besprechen, der sich durch Kompetenz auszeichnet. Aus meiner Sicht habe ich - wenn auch vielleicht mit den falschen dialogischen Mitteln - nichts anderes getan, indem ich Mina zu einer Beratung geraten habe.

Ich sehe mich also zwar als in gewissem Sinne schuldig für die Verstimmung Minas an. Aber hier gleich von einem Kunstfehler zu sprechen, scheint mir etwas übertrieben, zumal ich mit Mina schon öfter Postingwechsel hatte, die meines Erachtens eine gewisse Diagnostik schon rechtfertigen (können).

Das wichtigste aber ist (darin sind wir wieder einig), dass Mina ihren Schock überwindet und wieder zurückfindet. Das können wir (leider) momentan nur hoffen.

Herzliche Grüße (mit etwas geknickter Stimmung)

Thomas Miller

einen Stern geben *ggg*

Kerbi

Hallo Thomas,

leider wurde dein Geschenk nicht angenommen…wegen der falschen Verpackung.

(mit etwas geknickter Stimmung)

Thomas Miller

du bist mir immer sehr positiv aufgefallen…und ehrlich…also nicht geknickt sein…ich habe auch mina falsch verstanden.

Liebe Grüße
Kerbi

@Thomas (off topic)
Hi Thomas

ich zögere, hier zu schreiben, weils wirklich nicht mehr in dieses Brett gehört… aber woanders würde es jetzt keinen Sinn mehr machen (im Psy-Brett hab ich ja was dazu noch geschrieben… gesehen?)

danke für die klaren Worte (auch die kritischen).

bitte sehr - wünsch ich mir umgekehrt ja ggf. auch.

Über den „psychologischen Missgriff“ kann man IMHO streiten,
zumal du (merkwürdigerweise) gleich an Hyperaktivität denkst,

Nein, mit Hyperaktität hat das nichts zu tun, sondern möglicherweise mit ADS (das kommt bei Kindern nur sehr oft mit H gemeinsam vor, deshalb wird es oft zu ADSH zusammengefaßt diskutiert).

was meiner Ansicht nach mit deiner eigenen Argumentation nicht
in Einklang zu bringen ist, nach der man Diagnosen nicht
einfach so stellen darf (Ich weiß, du formulierst es als
Angebot).

Genau - und auf Feinheiten der Formulierung kommt es bei solch sensiblen Theman ja wohl auch an, oder? Daher schrieb ich Mina, sie könne auf der Seite da mal schauen ob(!!) sie dort etwas findet, das sie ebenfalls beobachtet… usw. usw. und nach Vorschlägen hatte sie ja gefragt… mit Diagnose hatte das nichts zu tun.

Außerdem empfiehlst du Mina das Problem mit jemandem
näher zu besprechen, der sich durch Kompetenz auszeichnet.

Selbst wenn ich es „empfohlen“ hätte, wäre es im Rahmen dessen, was wir ggf. in Psycho oder L&L seit eh und je tun, völlig ok. Aber ich hab (überflüssig es zu wiederholen) ihr geschrieben, bei welchen ihrer Aussagen sich dann ein weiterer Dialog anschließen würde. Und das ist nicht mal eine Empfehlung.

Aus meiner Sicht habe ich - wenn auch vielleicht mit den falschen dialogischen Mitteln - nichts anderes getan, indem ich Mina zu einer Beratung geraten habe.

Wenn das so gewesen wäre, hätte ich mich nicht geäußert. Die betreffenden Zitate von Dir habe ich aber mit mitgepostet… fehlte nur das mit der „Macke“ (!!) aus einem anderen Deiner Postings.

Aber hier gleich von einem Kunstfehler zu sprechen, scheint mir etwas übertrieben,

Das wäre zweifellos übertrieben, wenn jemand als erklärter Laie
einen psychologisierenden Vorstoß macht. Das geschieht ja sehr oft hier und tut nicht weh. Aber du hast hier längst genügend feedback, um zu sehen, daß Dein Rat auch in psychologischen Fragen respektiert wird - und vor diesem Hintergrund bleib ich dabei, daß es eine massive Grenzüberschreitung war - und der folgende Satz bestätigt das:

zumal ich mit Mina schon öfter Postingwechsel hatte, die meines Erachtens eine gewisse Diagnostik schon rechtfertigen (können).

Dieser Satz macht mich sprachlos! (und das will was heißen bei mir).
Keinerlei öffentlicher Austausch hier (übrigens auch kein privater per Mail) kann eine psychologische Diagnose zulassen - und schon gar nicht „rechtfertigen“. So etwas absurdes dürfte sich nicht einmal ein Therapeut erlauben. Daß man mit einem Quantum Erfahrungshintergrund manchmal Vermutungen haben kann, mag ja sein, aber die knallt man jemandem, der nicht darum gebeten hat, dann nicht an den Kopf und läßt ihn damit alleine!
(Eine leider abgebrochene Diskussion über gefährliche Qucksalberei hatten wir ja schon mal im Psybrett…)

nevertheless liebe Grüße
Metapher

Hallo Metapher,

eigentlich ist der Streit ja vorbei, aber weil du mir ja anscheinend fehlende Sachkenntnis vorwirfst, muss ich mich wohl doch - widerwillig - rechtfertigen.

Nein, mit Hyperaktität hat das nichts zu tun, sondern
möglicherweise mit ADS (das kommt bei Kindern nur sehr oft mit
H gemeinsam vor, deshalb wird es oft zu ADSH zusammengefaßt
diskutiert).

Im folgenden Link
http://www.psychologie-online.ch/add/add/principles.htm
findet sich die Bezeichnung
„Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität (ADHS)“. Es gibt also beides. Und außerdem ist gerade für dieses Syndrom der Gang zum „Hausarzt, Nervenarzt oder Psychiater oder ggf. den Kinderarzt“ gefordert, weshalb ich deinen Hinweis schon für „überschreitender“ - wenn ich so sagen darf - als meinen halte - allerdings immer noch im akzeptablen Rahmen - um nicht wieder Missverständnisse zu erzeugen.

was meiner Ansicht nach mit deiner eigenen Argumentation nicht
in Einklang zu bringen ist, nach der man Diagnosen nicht
einfach so stellen darf (Ich weiß, du formulierst es als
Angebot).

Genau - und auf Feinheiten der Formulierung kommt es bei solch
sensiblen Theman ja wohl auch an, oder? Daher schrieb ich
Mina, sie könne auf der Seite da mal schauen ob(!!) sie
dort etwas findet, das sie ebenfalls beobachtet… usw. usw.
und nach Vorschlägen hatte sie ja gefragt… mit Diagnose
hatte das nichts zu tun.

Das sehe ich ähnlich, meine aber, dass das auch auf mein Posting zutrifft, wenn man die echte „Diagose“ als bloß einen Teil einer umfassenderen „Diagnostik“ ansieht: Diagnose als Erkennen, Feststellung, Prüfung mittels Anamnese, Exploration und Untersuchung. Psychologische Diagnostik als Abgrenzung zu Verfahren Bezeichnung für alle Methoden zur Messung und Beschreibung inter- und intraindividueller Unterschiede.

Wenn das so gewesen wäre, hätte ich mich nicht geäußert. Die
betreffenden Zitate von Dir habe ich aber mit mitgepostet…
fehlte nur das mit der „Macke“ (!!) aus einem anderen Deiner
Postings.

Der Ausdruck „Macke“ stammte nicht etwa von mir, wie leicht zu überprüfen ist, sondern von Mina selbst.

vor diesem Hintergrund bleib ich dabei, daß es eine massive
Grenzüberschreitung war - und der folgende Satz bestätigt das:

zumal ich mit Mina schon öfter Postingwechsel hatte, die
meines Erachtens eine gewisse Diagnostik schon rechtfertigen
(können).

Keinerlei öffentlicher Austausch hier (übrigens auch kein
privater per Mail) kann eine psychologische Diagnose zulassen

  • und schon gar nicht „rechtfertigen“. So etwas absurdes
    dürfte sich nicht einmal ein Therapeut erlauben. Daß man mit
    einem Quantum Erfahrungshintergrund manchmal Vermutungen haben
    kann, mag ja sein, aber die knallt man jemandem, der nicht
    darum gebeten hat, dann nicht an den Kopf und läßt ihn damit
    alleine! (Eine leider abgebrochene Diskussion über gefährliche
    Qucksalberei hatten wir ja schon mal im Psybrett…)

Hier wirst du ja sehr deutlich. Und natürlich - das wirst du erwartet haben - kann ich die Bezeichnung „Quacksalberei“ für das, was ich getan habe, so nicht stehen lassen.

Dass du dich am Wort „rechtfertigen“ störst, verstehe ich nicht. Natürlich meine ich nicht „rechtfertigen gegenüber Mina“, sondern „rechtfertigen gegenüber möglichen Einwänden“. Und das „An-den-Kopf-Knallen“ habe ich ja als Fehler eingestanden.

Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, den schon Freud erkannt hat, nämlich dass ich Mechanismen „erraten“ (wie Freud es nennt, ich würde lieber sagen „erschlossen“) und zu früh preisgegeben habe. Diesen letzten Fehler gestehe ich ein. Freud beschreibt diesen Fehler ja ausführlich in schon in den Schriften vor 1914. Dort ist sogar die Reaktion der Abwehr minutiös beschrieben - aber alles dies ist dem vor- diagnostischen Bereich zugerechnet. Wie gesagt - über die Darstellung kann man reden, das Ergebnis selbst halte ich bisher nicht für widerlegt, sondern eher für bestätigt (auch wenn der Umkehrschluss allein natürlich nicht ausreicht).

Auch dir herzliche Grüße

Thomas Miller