!!!nachtrag (sehr lang)!!!
Nochmal alles nachverfolgt:
T:
auch wenn du etwas anderes erwartest: Ich meine, dass nicht deine Tochter ein Problem hat, sondern dass du selbst das Problem hast, nämlich das Problem, dass du deine Tochter überforderst.
Z:
das ist deine meinung, jetzt kommt meine noch dazu
M:
Sie kann überhaupt nicht auf materielle Dinge achtgeben und
verliert so ziehmlich alles,auch das,was ihr wirklich etwas
bedeutet, früher oder später.
T:
Das ist für Sechsjährige doch nicht ungewöhnlich.
Z:schliess ich mich noch an
M:
Sie weiß es,vor ein paar Tagen
sagte sie „Mama,ich kann einfach nicht aufpassen“,als mal
wieder was weg war,dabei war sie traurig.
T:
Das klingt nicht wie die Kundgebung ihrer Traurigkeit, sondern wie der kindliche Ausdruck für frühere Vorwürfe durch dich. Diese Art von Ausdruck spricht eher dafür, dass dein Kind nicht weiß, wie es mit deiner (nicht mit seiner eigenen) Angst umgehen soll.
Z:
du KÖNNTEST recht haben, aber ich hoffe dir ist bewusst dass du keine ahnung hast was das kind verloren hat. eventuell war es ihr lieblingsspielzeug, damit wäre es klar dass es dem kind wirklich leid getan hat und verständlich dass es traurig ist.
mit diesem satz den du schreibst sprichst du dem kind die fähigkeit ab dass ihm etwas leid tuen kann.
(provokation: könnte es sein dass du als kind von deinen eltern nie ernst genommen worden bist)
M:
Das kann ich nicht vergessen,denn ich fühle deutlich die
unbewußte Aufforderung"zeig mir,wie es geht".
T:
Das halte ich für eine Fehlinterpretation.
Z:
ich nicht zwangsläufig (vergiss nicht, du kennst die umstände nicht). Auserdem kannst du nicht hergehen und in jedes einzelne wort so viel gewicht legen. M. hat um einen rat gefragt und versucht ihre eigenen überlegungen einzubauen und wollte sich auch sicher etwas kürzer fassen und nicht ihre vollständigen gedanken wortwörtlich aufschreiben, wovon du auszugehen scheinst.
M:
Ich selber lebe ihr Achtsamkeit vor,denn meine Eltern haben
noch den Krieg erlebt,die wußten sehr genau,wie sie mir das
vermitteln können.
T:
Genau das ist der Fehler: Was hat denn deine sechsjährige Tochter mit deinen Eltern und dem Krieg zu tun? Um es ganz deutlich zu sagen: gar nichts.
Z:
währe hier gestanden:
„meine eltern haben mir den umgang mit materiellen dingen sehr gut beigebracht. das versuche ich auch bei meiner tochter aber leider klappt das nicht.“
hätte das einen unterschied gemacht? ich meine dies ist der selbe satz. willst du dieser person das recht nehmen zu sagen
dass sie ihr bestes versucht?
M:
Ich selber schaffe es oft auch nur mit System,die wichtigen
Dinge immer an denselben Ort legen und so weiter.
T:
Na also, du hast das Problem.
Z:
(provokation: Na also, du bist doof)
Ich meine, es geht um vergessen, und M. ist so ehrlich zu sagen
dass sie auch nicht unfehlbar ist und alleine deswegen ihre tochter nicht unnötig und übertrieben zu dieser unfehlbarkeit triezen will. du siehst, alles ist interpretationssache. interpretationen sind meinungen und du gehst davon aus dass deine meinung die richtige ist, sonst würdest du wohl kaum einer unbekannten zu einer therapie raten. davon auszugehen dass deine meinung bei einer interpretation die richtige ist, ist meines erachtens INTOLERANZ und IGNORANZ.
M:
Aber ich habe das Gefühl,das Problem liegt tiefer,mit Technik
und Konsequenz geht es nur begrenzt…oder?
T:
Mit deiner Einsicht in die falsche Richtung deiner Vermutung.
Z:
kannst du mir diesen satz mal erklären? ist ja schön und gut das du philosoph bist… die meisten von uns sind keine…
MEINE interpretation: „gibt es eine technik die vergesslichkeit abzulegen oder könnte es tatsächlich ein tieferes problem sein
(… vieleicht auch einfach eine konzentrationsschwäche…)“
p.s. keine sorge, ich habe deinen satzt verstanden…
M:
Es ist ein Zeitproblem , wie sollen wir unseren Kindern,die
erleben,daß das Geld aus dem Automaten kommt-ihrer Meinung
nach unbegrenzt- Wertschätzung vorleben,es herrscht nun mal
keine Armut,die uns das erleichtert. Und es ist aber auch ein
individuelles Problem speziell meiner Tochter und da wäre ich
für jede Inspiration dankbar.
T:
Noch einmal: Es ist weder ein Zeitproblem noch ein Problem deiner Kinder - es ist dein eigenes. Du bist es, die Dinge vermitteln möchte, die ein sechsjähriges Kind schwer verdauen kann. Ich vermute, dass du ihr Vorwürfe machst, womöglich noch in einer wenig kindgemäßen Weise. Und das vermute ich, weil deine Ausdrucksweise mir von Menschen bekannt ist, die in ihren eigenen Problemen so verstrickt sind, dass sie gar nicht merken, dass sie mit der Art ihrer Äußerungen - bei ihren Kindern - Schaden anrichten.
Z:
(provokation: konnte man dir mit sechs wirklich so wenig vermitteln?)
M. hat an dieser stelle geschrieben:
„hat irgenjemand eine idee was ich tun könnte?“
Du schreibst das dir die ausdrucksweise von menschen bekannt ist die ihren kindern schaden zufügen (ich habe nur die nebensätze weggelassen!) Du must verdammt viele menschen kennen die ihren kindern schaden zufügen… (provokation: wer weiss, ich kann das bei dir nämlich auch raus…)
wie auch immer. du hast aus KEINEN anhaltspunkten (vielleicht sind diese psychologischen praktiken ja auch berufsgeheimnis)
und OHNE eine angemessene argumentation einer frau die du nicht kennst eine behandlung vorgeschlagen. dann darfst du dich auch nicht wundern das ich dir eine vorschlage…
T:
Liebe Mina,
es tut mir Leid, aber ich glaube nicht, dass deiner Tochter geholfen werden muss, allenfalls mittelbar. Unmittelbar scheint es mir wichtiger, dass dir geholfen wird. Ich hoffe du bist nicht ganz beleidigt, wenn ich dir eine psychologische Therapie für dich empfehle. Aber vielleicht wäre dir schon mit einigen wenigen gesprächstherapeutischen Sitzungen geholfen. Dein Grundfehler scheint mir darin zu liegen, dass du die Dinge zu sehr auf dich selbst bezogen siehst und vielen Dingen eine Bedeutung zumisst, die ihnen nicht zusteht.
Wie ich darauf komme? Dein Sprachduktus ist mir nur allzu geläufig. Menschen, die sich auf diese Weise ausdrücken, haben oft Probleme damit, ein Problem von verschiedenen Gesichtspunkten aus zu betrachten. Das führt dann oft dazu, dass sie ihre Meinung verabsolutieren, - und das Problem an der falschen Stelle lokalisieren.
Z:
mag sein das du recht hast… ich halte mich für sehr tolerant und interessiert für alles was ich nicht weiss… aber du hast nicht geschafft zu verdeutlichen warum du dies denkst. du schreibst als könntest du aus UND und KOMMA ein traumatisches erlebnis in der kindheit herauslesen…
aber ich kann mir nicht vorstellen das du deine „ergebnisse“ mit mir durchdiskutieren willst…
T:
Bitte verstehe mich nicht falsch:
Ich bin nicht sicher, ob das Gesagte bei dir zutrifft. Aber nach meiner Erfahrung spricht vieles dafür. Wenn du noch Fragen haben solltest, beantworte ich sie gern.
Z:
du bist dir nicht sicher, UND DAS MACHT MICH WÜTEND!!!
hast du eine ahnung was so ein unerwarteter angriff auf einen unvorbereiten menschen haben kann… du MUSST mir doch zustimmen das du keine ahnung hast ob es sich hier um einen starken oder um einen zerbrechlichen charakter handelt… und dass hat nichts damit zu tun ob es eine gute oder eine schlecht mutter ist!
und ich kann mir nicht vorstellen das du behauptest anhand einiger sätze ein profil eines menschen erstellen zu können…
wenn ja dann kennst du mich ja jetzt bereits in- und auswendig.
WORTE SIND WIE PFEILE, WENN SIE EINMAL ABGESCHOSSEN WURDEN KANN MAN SIE NICHT MEHR ZURÜCKNEHMEN!!!
(vielleicht hat m. dass zu spüren bekommen, hoffentlich hast du das zu spüren bekommen, und ich bin mir sicher das wenn du es willst auch ich dies zu spüren bekommen!)
zs
inge schnell verliert,weniger
)