Hilfe-meine Tochter verliert alles

Hallo Metapher,

eigentlich ist der Streit ja vorbei, aber weil du mir ja
anscheinend fehlende Sachkenntnis vorwirfst, muss ich mich
wohl doch - widerwillig - rechtfertigen.

Hallo Thomas,

Eigentlich ist der Streit mitnichten vorbei,er wurde einfach nur im Raum stehengelassen.
Ich habe mich zurückgezogen,weil ich gespürt habe,daß ich nicht die geringste Chance habe „gegen“ Dich weil was auch immer ich äussere,von Dir in Deinem Sinne beantwortet werden wird.
Deine fast ausschließlich rationale Ebene ist,wie ich schon mehrfach gesagt habe auch nicht die,auf der ich es für sinnvoll halte,solchen Dingen zu begegnen,und auf dieser Ebene wirst Du mich immer in Grund und Boden reden.Als sich dann noch andere,die für meinen Eindruck nicht die geringste Ahnung von psychischen Mechanismen,Therapie und Diagnostik hatten angemaßt haben,in dieser Sache Partei zu ergreifen,hat es mir gereicht.
Ich kann mir kaum vorstellen,daß Du ahnen kannst,was für ein beschissen hilfloses Gefühl das ist.Diese Leute bitte ich jetzt auch,sich rauszuhalten,es ist nur kontraproduktiv,sonst nichts.
Zu Metaphers Posting kann ich nur anmerken,daß ich da ganz anders reagiert habe,als bei Dir,denn ich spüre in seinen Worten keinerlei Übergriffe,ich spüre daß er seine Grenzen sehr genau kennt und habe mich durch sein Eingreifen verstanden gefühlt und seine Angebote in Entspanntheit anschauen können.
Inzwischen ist mir etwas klarer,was da mit meiner Tochter läuft und ich versichere Dir,daß es nichts mit dem zu tun hast,was Du vermutest,nein unterstellst.Es geht um was anderes,das habe ich auch ohne Therapie erkannt und wenn es auch nie so extrem war,wie ich es erst dargestellt habe,so hat sich das Problem recht entspannt,in mir und darum natürlich vor allem im Umgang mit meiner Tochter.
Du hast Dich zwar entschuldigt,für Dein Vorgehen,aber im selben Atemzug hast Du schon wieder behauptet,daß unser Austausch vorher eine „gewisse Diagnostik“ zuliesse.
Für mich geht daraus hervor,daß Du nichts kapiert hast.Auch dies war für mich eine massive Grenzüberschreitung und ich bin nicht so optimistisch zu glauben,daß nicht weitere folgen werden,wenn es hier weitergeht.
Genau darum war es für mich erstmal notwendig einen cut zu machen.
Das,was hier passiert ist ist für mich nicht ganz unbekannt,es hat sich da für mich einfach ein Trauma wiederholt,das nur darauf gewartet hat,sich nochmal zu zeigen,damit ich es nochmal spüren und loslassen kann.So funktioniert nämlich das Leben,wenn man zur Entwicklung bereit ist,auch ohne Therapie.
Und weil ich eigentlich alles andere als Therapieunerfahren bin,und weil ich meine Abwehrmechanismen recht genau kenne ,und vor allem weil ich das Gefühl in einer Übertragung/Gegenübertragungssituation zu sein nicht zum ersten Mal kennenlerne setze ich das,was ich jetzt hier schreibe mal gegen Deine wohlmeinenden aus der sicheren Distanz dargebotenen Beratungsangebote und behaupte daß es im Bereich der Möglichkeiten liegt,daß es nicht um die Sachebene geht sondern -auch für Dich - es interessant wäre sich die sogenannte Metaebene anzuschauen,in die Du ebenso involviert bist wie ich.
Würde ich es machen wie Du,täte ich Dir jetzt nahelegen,in Betracht zu ziehen,daß vielleicht ein wenig Supervision hilfreich wäre,aber Deine Reaktion auf mich hat mich eigentlich überrascht,da ich Dich hier als recht überlegten und kompetenten Menschen kennengelernt habe,und ich mir vor allem wünsche,das gemeinsam zu klären,weil eine Menge Erkenntnisse drin liegen.

Ich bestreite übrigens nicht,daß die Art,wie ich mich anfangs hier ausgedrückt habe geradezu ein Angebot war,so zu reagieren,wie Du es getan hast.Aber das gehört zu solcherlei Dingen dazu,damit sich die „Metaebene“ erst entwickeln kann,kannst Du mir folgen?

Ich würde es begrüßen,sich das anzuschauen,unter der Vorraussetzung,daß all die,die mit dieser Tiefe nicht wirklich etwas anfangen können,weil selber nie erlebt und völlig therapieunerfahren,und die es nicht wirklich selber BERÜHRT sich zurückhalten.

was meiner Ansicht nach mit deiner eigenen Argumentation nicht
in Einklang zu bringen ist, nach der man Diagnosen nicht
einfach so stellen darf (Ich weiß, du formulierst es als
Angebot).

Ja,eben,es war ein Angebot,und gefühlsmäßig kam sehr klar rüber,daß er überhaupt nicht unterstellt,daß es mehr als das ist,und im anschließenden Dialog,wie er es nennt diesen Gedanken auch wieder fallenlassen würde,wenn er sich als Sackgasse herausstellt.Das Gefühl hatte ich bei Deinen Unterstellungen nicht.
Und das ist DER Unterschied.

Genau - und auf Feinheiten der Formulierung kommt es bei solch
sensiblen Theman ja wohl auch an, oder? Daher schrieb ich
Mina, sie könne auf der Seite da mal schauen ob(!!) sie
dort etwas findet, das sie ebenfalls beobachtet… usw. usw.
und nach Vorschlägen hatte sie ja gefragt… mit Diagnose
hatte das nichts zu tun.

Später rechtfertigst Du aber „eine gewisse Diagnostik“,noch dazu mit einem Austausch,der auch bei Dir eine Gewisse Diagnostik rechtfertigen könnte,wenn ich anmaßend genug wäre,diese Ebene zu beschreiten.

Das sehe ich ähnlich, meine aber, dass das auch auf mein
Posting zutrifft, wenn man die echte „Diagose“ als bloß einen
Teil einer umfassenderen „Diagnostik“ ansieht: Diagnose als
Erkennen, Feststellung, Prüfung mittels Anamnese, Exploration
und Untersuchung. Psychologische Diagnostik als Abgrenzung zu
Verfahren Bezeichnung für alle Methoden zur Messung und
Beschreibung inter- und intraindividueller Unterschiede.

Wenn das so gewesen wäre, hätte ich mich nicht geäußert. Die
betreffenden Zitate von Dir habe ich aber mit mitgepostet…
fehlte nur das mit der „Macke“ (!!) aus einem anderen Deiner
Postings.

Der Ausdruck „Macke“ stammte nicht etwa von mir, wie leicht zu
überprüfen ist, sondern von Mina selbst.

Das stimmt,ändert aber nichts daran,daß Metapher den Punkt meines Empfindens nach getroffen hat.Mit Spitzfindigkeit kann man jeden Dialog zerstören.

vor diesem Hintergrund bleib ich dabei, daß es eine massive
Grenzüberschreitung war - und der folgende Satz bestätigt das:

zumal ich mit Mina schon öfter Postingwechsel hatte, die
meines Erachtens eine gewisse Diagnostik schon rechtfertigen
(können).

Keinerlei öffentlicher Austausch hier (übrigens auch kein
privater per Mail) kann eine psychologische Diagnose zulassen

  • und schon gar nicht „rechtfertigen“. So etwas absurdes
    dürfte sich nicht einmal ein Therapeut erlauben. Daß man mit
    einem Quantum Erfahrungshintergrund manchmal Vermutungen haben
    kann, mag ja sein, aber die knallt man jemandem, der nicht
    darum gebeten hat, dann nicht an den Kopf und läßt ihn damit
    alleine! (Eine leider abgebrochene Diskussion über gefährliche
    Qucksalberei hatten wir ja schon mal im Psybrett…)

Hier wirst du ja sehr deutlich. Und natürlich - das wirst du
erwartet haben - kann ich die Bezeichnung „Quacksalberei“ für
das, was ich getan habe, so nicht stehen lassen.

Du beantwortest nicht,Du verteidigst Dich lediglich.

Dass du dich am Wort „rechtfertigen“ störst, verstehe ich
nicht. Natürlich meine ich nicht „rechtfertigen gegenüber
Mina“, sondern „rechtfertigen gegenüber möglichen Einwänden“.
Und das „An-den-Kopf-Knallen“ habe ich ja als Fehler
eingestanden.

Ja,rechtfertigen gegen Einwände,das habe ich auch so aufgefasst,dennoch ändert das auf einer tieferen Ebene nichts daran,daß es ein massiver Grenzübertritt war,der auch psychologisch fragwürdig ist,aber das hat Metapher ja schon deutlich gemacht.

Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, den schon
Freud erkannt hat, nämlich dass ich Mechanismen „erraten“ (wie
Freud es nennt, ich würde lieber sagen „erschlossen“) und
zu früh preisgegeben habe. Diesen letzten Fehler
gestehe ich ein. Freud beschreibt diesen Fehler ja ausführlich
in schon in den Schriften vor 1914. Dort ist sogar die
Reaktion der Abwehr minutiös beschrieben - aber alles dies ist
dem vor- diagnostischen Bereich zugerechnet. Wie gesagt

  • über die Darstellung kann man reden, das Ergebnis selbst
    halte ich bisher nicht für widerlegt, sondern eher für
    bestätigt (auch wenn der Umkehrschluss allein natürlich nicht
    ausreicht).

Scheisse,Du lässt es nicht an Dich ran.Du versuchst nach wie vor mit den Dir zur Verfügung stehenden rationalen Mitteln Dein Vorgehen zu rechtfertigen.
Das macht mich völlig hilflos und wütend.
Wenn Du es für im Bereich der Möglichkeiten hältst,Dich von der Beziehungsebene berühren zu lassen,dann hielte ich es für im Bereich der Möglichkeiten,hier was zu klären.Und für spannend obendrein.
Dann bist du aber aus der Beraterrolle raus und gegegnest mir,hältst Du das aus?

Zögerliche Grüße,Mina

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Ich freue mich, dass du wieder da bist!
Hallo Mina,

das wichtigste, was ich dir zu sagen habe, steht oben im Titel.

Den Streit im Raum stehen lassen, wollte ich, weil er sich gar nicht mehr auf dein Problem (oder wenn du meinst, das deiner Tochter) bezog, sondern auf andere Dinge.

Ich habe mich zurückgezogen,weil ich gespürt habe,daß ich
nicht die geringste Chance habe „gegen“ Dich weil was auch
immer ich äussere,von Dir in Deinem Sinne beantwortet werden
wird.
Deine fast ausschließlich rationale Ebene ist,wie ich schon
mehrfach gesagt habe auch nicht die,auf der ich es für
sinnvoll halte,solchen Dingen zu begegnen,und auf dieser Ebene
wirst Du mich immer in Grund und Boden reden.

Es ist überhaupt nicht meine Absicht gewesen (und ist es auch jetzt nicht), dich „in Grund und Boden“ zu reden. Wenn du meine Interpretation nicht für sinnvoll erachtest, dann ist das doch in Ordnung. Weder will ich unbedingt Recht behalten, noch schotte ich mich mit Rationalität ab, um dich wie auch immer zu beurteilen. Das steht mir gar nicht an. Mir war wichtig, einen Deutungsversuch zu machen, der dir eine Alternative lässt, die - wie soll ich mich ausdrücken, ohne dich zu verletzen? - „nicht ausschließlich rationale Ebene“ nicht aus ihr selbst heraus betrachten zu müssen.

Als sich dann noch andere,die für meinen Eindruck nicht die
geringste Ahnung von psychischen Mechanismen,Therapie und
Diagnostik hatten angemaßt haben,in dieser Sache Partei zu
ergreifen,hat es mir gereicht.

Das verstehe ich sehr gut, aber für die anschließende Diskussion bin ich nur insofern verantwortlich, als ich mich verteidigen musste.

Ich kann mir kaum vorstellen,daß Du ahnen kannst,was für ein
beschissen hilfloses Gefühl das ist.Diese Leute bitte ich
jetzt auch,sich rauszuhalten,es ist nur kontraproduktiv,sonst
nichts.

Wie gesagt: Das wollte ich nicht.

Zu Metaphers Posting kann ich nur anmerken,daß ich da ganz
anders reagiert habe,als bei Dir,denn ich spüre in seinen
Worten keinerlei Übergriffe,ich spüre daß er seine Grenzen
sehr genau kennt und habe mich durch sein Eingreifen
verstanden gefühlt und seine Angebote in Entspanntheit
anschauen können.

Dagegen ist nichts zu sagen. Metapher macht meistens gute Vorschläge.

Inzwischen ist mir etwas klarer,was da mit meiner Tochter
läuft und ich versichere Dir,daß es nichts mit dem zu tun
hast,was Du vermutest,nein unterstellst.Es geht um was
anderes,das habe ich auch ohne Therapie erkannt und wenn es
auch nie so extrem war,wie ich es erst dargestellt habe,so hat
sich das Problem recht entspannt,in mir und darum natürlich
vor allem im Umgang mit meiner Tochter.

Sehr gut, das freut mich wirklich!

Du hast Dich zwar entschuldigt,für Dein Vorgehen,aber im
selben Atemzug hast Du schon wieder behauptet,daß unser
Austausch vorher eine „gewisse Diagnostik“ zuliesse.
Für mich geht daraus hervor,daß Du nichts kapiert hast.Auch
dies war für mich eine massive Grenzüberschreitung und ich bin
nicht so optimistisch zu glauben,daß nicht weitere folgen
werden,wenn es hier weitergeht.
Genau darum war es für mich erstmal notwendig einen cut zu
machen.

Wenn du möchtest, dass ich mich zu deinem Problem nicht mehr äußere, ist das auch in Ordnung. Wenn ich also dieses Posting beendet habe, werde ich zu dem Problem schweigen. Unbeschadet davon muss ich mich aber verteidigen dürfen, wenn ich - implizit - als „Quacksalber“ bezeichnet werde. Das ist IMHO selbstverständlich.

Das,was hier passiert ist ist für mich nicht ganz
unbekannt,es hat sich da für mich einfach ein Trauma
wiederholt,das nur darauf gewartet hat,sich nochmal zu
zeigen,damit ich es nochmal spüren und loslassen kann.So
funktioniert nämlich das Leben,wenn man zur Entwicklung bereit
ist,auch ohne Therapie.
Und weil ich eigentlich alles andere als Therapieunerfahren
bin,und weil ich meine Abwehrmechanismen recht genau kenne
,und vor allem weil ich das Gefühl in einer
Übertragung/Gegenübertragungssituation zu sein nicht zum
ersten Mal kennenlerne setze ich das,was ich jetzt hier
schreibe mal gegen Deine wohlmeinenden aus der sicheren
Distanz dargebotenen Beratungsangebote und behaupte daß es im
Bereich der Möglichkeiten liegt,daß es nicht um die Sachebene
geht sondern -auch für Dich - es interessant wäre sich die
sogenannte Metaebene anzuschauen,in die Du ebenso involviert
bist wie ich.

Dazu möchte ich mich jetzt nicht äußern.

Würde ich es machen wie Du,täte ich Dir jetzt nahelegen,in
Betracht zu ziehen,daß vielleicht ein wenig Supervision
hilfreich wäre,aber Deine Reaktion auf mich hat mich
eigentlich überrascht,da ich Dich hier als recht überlegten
und kompetenten Menschen kennengelernt habe,und ich mir vor
allem wünsche,das gemeinsam zu klären,weil eine Menge
Erkenntnisse drin liegen.

Die w-w-w-Gemeinde (mit Metapher an der Spitze) hat ja ihre Kontrollfunktion ausgeübt. Wenn du wirklich mit mir noch etwas klären willst, schlage ich vor, das über Emails zu machen.

Ich bestreite übrigens nicht,daß die Art,wie ich mich anfangs
hier ausgedrückt habe geradezu ein Angebot war,so zu
reagieren,wie Du es getan hast.Aber das gehört zu solcherlei
Dingen dazu,damit sich die „Metaebene“ erst entwickeln
kann,kannst Du mir folgen?

Das lasse ich so stehen, wie du es geschrieben hast.

Ich würde es begrüßen,sich das anzuschauen,unter der
Vorraussetzung,daß all die,die mit dieser Tiefe nicht wirklich
etwas anfangen können,weil selber nie erlebt und völlig
therapieunerfahren,und die es nicht wirklich selber BERÜHRT
sich zurückhalten.

Wahrscheinlich gehöre ich zu denen - und schweige.

Ja,eben,es war ein Angebot,und gefühlsmäßig kam sehr klar
rüber,daß er überhaupt nicht unterstellt,daß es mehr als das
ist,und im anschließenden Dialog,wie er es nennt diesen
Gedanken auch wieder fallenlassen würde,wenn er sich als
Sackgasse herausstellt.Das Gefühl hatte ich bei Deinen
Unterstellungen nicht. Und das ist DER Unterschied.

Das habe ich ja zugegeben und mich dafür entschuldigt, nicht den richtigen Ton getroffen zu haben.

Der Ausdruck „Macke“ stammte nicht etwa von mir, wie leicht zu
überprüfen ist, sondern von Mina selbst.

Das stimmt,ändert aber nichts daran,daß Metapher den Punkt
meines Empfindens nach getroffen hat.Mit Spitzfindigkeit kann
man jeden Dialog zerstören.

Das war keine Spitzfindigkeit, sondern Selbstverteidigung. Ich muss mir doch nicht vorwerfen lassen, Begriffe benutzt zu haben, die ich nicht zu verantworten habe. Die Verwendung dieses Begriffs sollte ja gerade deinen Argumentationsfaden aufnehmen, nicht den Dialog zerstören.

Du beantwortest nicht,Du verteidigst Dich lediglich.

Ja, das ist richtig, und das wollte ich auch. Darf ich das nicht? Deswegen steht ja das „offtopic“ im Titel.

Scheisse,Du lässt es nicht an Dich ran.Du versuchst nach wie
vor mit den Dir zur Verfügung stehenden rationalen Mitteln
Dein Vorgehen zu rechtfertigen.
Das macht mich völlig hilflos und wütend.

Das muss und sollte es nicht. Die Ratio ist - nach meiner Ansicht - hier die einzige adäquate Richtlinie. Punkt. Wer anderes will, soll andere fragen.

Wenn Du es für im Bereich der Möglichkeiten hältst,Dich von
der Beziehungsebene berühren zu lassen,dann hielte ich es für
im Bereich der Möglichkeiten,hier was zu klären.Und für
spannend obendrein.
Dann bist du aber aus der Beraterrolle raus und gegegnest
mir,hältst Du das aus?

Das würde ich wohl aushalten, aber ob das wirklich sinnvoll ist, bezweifle ich. Ich hatte es in einer Antwort so formuliert, dass man nur aus der Distanz, nicht aber aus der Nähe wirklich lernen kann. Dazu stehe ich. Mein Angebot, über Email noch Dinge zu klären, die aus deiner Sicht nicht stehen bleiben dürfen, oder die Sache noch einmal näher zu zweit zu erörtern, bleibt bestehen. Einen Versuch wäre es möglicherweise wert.

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute und freue mich mit dir, dass du eine Lösung gefunden hast.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Weiter bestehende Unklarheiten
Hallo Thomas!

Daß Du Dich freust,daß ich nicht weggelaufen bin,ist angekommen.Die Flucht kann normalerweise nie der befriedigende Weg sein,manchmal ist jedoch Abstand nötig.
Es gibt noch einiges zu sagen,hier und nicht per mail,denn Deine Übergriffe haben ja auch hier stattgefunden.

Weder will ich unbedingt Recht behalten,

noch schotte ich mich mit Rationalität ab, um dich wie auch
immer zu beurteilen. Das steht mir gar nicht an. Mir war
wichtig, einen Deutungsversuch zu machen, der dir eine
Alternative lässt, die - wie soll ich mich ausdrücken, ohne
dich zu verletzen? - „nicht ausschließlich rationale Ebene“
nicht aus ihr selbst heraus betrachten zu müssen.

Naja,in Deinen letzten Postings hast Du zwar methodische Fehler eingestanden,aber in verschiedener Form darauf bestanden,daß Deine vermeintliche Diagnose im Grunde richtig ist.
Wenn das nicht Recht haben wollen ist,das Dir in diesem Falle in der Tat nicht zusteht.
Auch vorsichtig ausgedrückt kommt die Botschaft rüber,über die „nicht ausschließlich rationale“ Ebene.Noch einmal dazu:
Ich betrachte sie nicht aus sich selbst heraus,aber verstehe,daß das von Deiner Ebene aus so aussehen muß.
Ich verstehe recht genau,was Du meinst.
Es ist nicht so,daß ich mich von meinen Gefühlen und Trieben einnehmen lasse,aber ich habe erkannt,daß es ausser ihnen,und ausser Kopf noch eine recht zuverlässige Instanz gibt,die allgemein auch dem Gefühl zugeordnet wird,sich aber vom Es,um beim von Dir zitierten Freud zu bleiben deutlich unterscheidet.
Als Intelligenz des Herzens könnte ich sie vage benennen.Und diese Intelligenz fängt da an,wo die des Kopfes aufhört.Ohne beide zusammen ist wirkliche therapeutische Hilfe meiner Erfahrung nach unmöglich.
Das nur dazu.

Ich kann mir kaum vorstellen,daß Du ahnen kannst,was für ein
beschissen hilfloses Gefühl das ist.Diese Leute bitte ich
jetzt auch,sich rauszuhalten,es ist nur kontraproduktiv,sonst
nichts.

Wie gesagt: Das wollte ich nicht.

OK.

Du hast Dich zwar entschuldigt,für Dein Vorgehen,aber im
selben Atemzug hast Du schon wieder behauptet,daß unser
Austausch vorher eine „gewisse Diagnostik“ zuliesse.
Für mich geht daraus hervor,daß Du nichts kapiert hast.Auch
dies war für mich eine massive Grenzüberschreitung

Dazu hast Du Dich noch nicht geäussert,ich habe nichts anderes behauptet,als daß Du das,wofür Du Dich zuerst entschuldigt hast,gleich wieder getan hast.

Wenn du möchtest, dass ich mich zu deinem Problem nicht mehr
äußere, ist das auch in Ordnung. Wenn ich also dieses Posting
beendet habe, werde ich zu dem Problem schweigen.

Das ist ja wohl das Mindeste.Daß Du für dieses „Problem“ nicht kompetent bist,hast Du ja mehr als bewiesen.

Unbeschadet

davon muss ich mich aber verteidigen dürfen, wenn ich -
implizit - als „Quacksalber“ bezeichnet werde. Das ist IMHO
selbstverständlich.

Wie genau Quacksalberei definiert ist,weiß ich nicht,es hört sich abwertend an,das Wort,und das gefällt mir daran nicht,egal auf wen es bezogen ist.
Aber daß Du in diesem Falle Dich als recht zweifelhafter Berater herausgestellt hast,der seinen Kompetenzbereich wiederholt überschritten hat,ist wohl offensichtlich geworden.

Das,was hier passiert ist …es interessant wäre sich die
sogenannte Metaebene anzuschauen,in die Du ebenso involviert
bist wie ich.

Dazu möchte ich mich jetzt nicht äußern.

Akzeptiert,natürlich.
.

Ich würde es begrüßen,sich das anzuschauen,unter der
Vorraussetzung,daß all die,die mit dieser Tiefe nicht wirklich
etwas anfangen können,weil selber nie erlebt und völlig
therapieunerfahren,und die es nicht wirklich selber BERÜHRT
sich zurückhalten.

Wahrscheinlich gehöre ich zu denen - und schweige.

Das könnte ein weises Wort sein.

Ja,eben,es war ein Angebot,und gefühlsmäßig kam sehr klar
rüber,daß er überhaupt nicht unterstellt,daß es mehr als das
ist,und im anschließenden Dialog,wie er es nennt diesen
Gedanken auch wieder fallenlassen würde,wenn er sich als
Sackgasse herausstellt.Das Gefühl hatte ich bei Deinen
Unterstellungen nicht. Und das ist DER Unterschied.

Das habe ich ja zugegeben und mich dafür entschuldigt, nicht
den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach Deiner Entschuldigung hast Du aber dann gleich weiter gemacht,siehe oben („eine gewisse Diagnostik…“).
Und dann noch das Herbeizitieren von Freud,der Deine Annahmen quasi rechtfertigt.Nichts hast Du verstanden.

Du beantwortest nicht,Du verteidigst Dich lediglich.

Ja, das ist richtig, und das wollte ich auch. Darf ich das
nicht? Deswegen steht ja das „offtopic“ im Titel.

Naja,nun steht ja nicht mehr „off topic“ im Titel…

Scheisse,Du lässt es nicht an Dich ran.Du versuchst nach wie
vor mit den Dir zur Verfügung stehenden rationalen Mitteln
Dein Vorgehen zu rechtfertigen.
Das macht mich völlig hilflos und wütend.

Das muss und sollte es nicht. Die Ratio ist - nach meiner
Ansicht - hier die einzige adäquate Richtlinie. Punkt. Wer
anderes will, soll andere fragen.

Absolut in Ordnung.Wenn Du es als Deine Ansicht vertrittst,gibt es nichts daran auszusetzen,und die Grenze zwischen Dir und mir ist deutlich.
Und,ich habe Dich nie gefragt,und bitte Dich,bevor Du diesen Punkt nicht wirklich geklärt hast,Dich zu meinen Fragen im Kinder- und im Psych- Bereich nicht mehr zu äussern.Punkt.

Wenn Du es für im Bereich der Möglichkeiten hältst,Dich von
der Beziehungsebene berühren zu lassen,dann hielte ich es für
im Bereich der Möglichkeiten,hier was zu klären.Und für
spannend obendrein.
Dann bist du aber aus der Beraterrolle raus und gegegnest
mir,hältst Du das aus?

Das würde ich wohl aushalten, aber ob das wirklich sinnvoll
ist, bezweifle ich. Ich hatte es in einer Antwort so
formuliert, dass man nur aus der Distanz, nicht aber aus der
Nähe wirklich lernen kann. Dazu stehe ich.

Dann ist es wirklich nicht sinnvoll.

Mein Angebot, über

Email noch Dinge zu klären, die aus deiner Sicht nicht stehen
bleiben dürfen, oder die Sache noch einmal näher zu zweit zu
erörtern, bleibt bestehen. Einen Versuch wäre es
möglicherweise wert.

Weiß im Moment nicht wie unter den gegebenen Vorraussetzungen.

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute und freue mich mit dir,
dass du eine Lösung gefunden hast.

Danke.

Viele Grüße,Mina

Unklarheiten
Hallo Mina,

Es gibt noch einiges zu sagen,hier und nicht per mail,denn
Deine Übergriffe haben ja auch hier stattgefunden.

ich möchte der Kritik und besonders deiner Kritik nicht weglaufen. Falls mein Angebot so rübergekommen ist, ist es falsch rübergekommen.

Naja,in Deinen letzten Postings hast Du zwar methodische Fehler
eingestanden,aber in verschiedener Form darauf bestanden,daß
Deine vermeintliche Diagnose im Grunde richtig ist.
Wenn das nicht Recht haben wollen ist,das Dir in diesem Falle
in der Tat nicht zusteht.

Nein, das sehe ich anders, denn ich kann ja nicht jetzt das Gegenteil davon behaupten, wovon ich überzeugt bin. Das würde mich unglaubwürdig und sogar unredlich machen. Ich behaupte also weiterhin nicht „dass ein Sachverhalt besteht“, sondern nur, „dass ich der Meinung bin, dass er besteht“. Das ist ein wichtiger Unterschied. Dass du anderer Meinung bist, habe ich akzeptiert. Dass auch andere wie Metapher anderer Meinung sind - Metaphers Meinung wiegt natürlich schwer -, heißt ja nicht, dass ich mich dieser Meinung anschließen muss.

… Intelligenz des Herzens … fängt da an,wo die des Kopfes
aufhört. Ohne beide zusammen ist wirkliche therapeutische Hilfe
meiner Erfahrung nach unmöglich.

Deswegen schweige ich ja.

Du hast Dich zwar entschuldigt,für Dein Vorgehen,aber im
selben Atemzug hast Du schon wieder behauptet,daß unser
Austausch vorher eine „gewisse Diagnostik“ zuliesse.
Für mich geht daraus hervor,daß Du nichts kapiert hast.Auch
dies war für mich eine massive Grenzüberschreitung

Dazu hast Du Dich noch nicht geäussert,ich habe nichts anderes
behauptet,als daß Du das,wofür Du Dich zuerst entschuldigt
hast,gleich wieder getan hast.

Ich behaupte ja auch nicht mehr, dass der in Frage stehende Sachverhalt besteht, ich behaupte lediglich, dass ich dieser Meinung bin - und auch das sage ich nur auf Nachfrage. Würde ich das Gegenteil behaupten wäre ich - wie gesagt - unglaubwürdig.

Und,ich habe Dich nie gefragt,und bitte Dich,bevor Du diesen
Punkt nicht wirklich geklärt hast,Dich zu meinen Fragen im
Kinder- und im Psych- Bereich nicht mehr zu äussern.Punkt.

Ich weiß zwar nicht, welchen Punkt ich klären soll, denn ich meine, alles geklärt zu haben, aber ich werde mich daran halten und nicht mehr (ohne deine Aufforderung) auf deine Fragen antworten, sofern sie psychologische Themen berühren. Fragen aus weniger sensiblen Bereichen beantworte ich weiterhin gern.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

OK,das kann ich jetzt so stehenlassen,bis auf eine klitzekleine Kleinigkeit,die ich noch loswerden muß:
Daß Du,der sein Geld damit verdient,andere zu beraten, in einem Atemzug von Menschen und von Sachverhalt sprichst macht mich wundern…
Schönen Gruß nochmal,Mina