Historischer Ursprung religiöser Vorschriften

Es ist der Tag an dem kein Werk verrichtet werden soll und
nichts geschaffen werden soll. Weder direkt noch indirekt. Die
Schöpfung soll an diesem Tag ruhen und der Mensch nicht
eingreifen. Hierdurch kann der Mensch viel lernen und ich kann
es nur einmal empfehlen.

Hallo Jehuda
Werk verrichten und schaffen meint ja wohl die Arbeitswelt, Freizeit wie heute gab es damals ja gar nicht.
Was ist falsch daran, wenn man seine Freizeit gestaltet?
Gruß
Rainer

Hallo Rainer.

Werk verrichten und schaffen meint ja wohl die Arbeitswelt,
Freizeit wie heute gab es damals ja gar nicht.

Das ist richtig. Im Judentum gibt es auch heute diese Unterscheidung nicht. Das ganze Leben ist ein einziger G’ttesdienst.

Was ist falsch daran, wenn man seine Freizeit gestaltet?

Weil auch dadurch du die Welt veränderst und nicht anerkennst, dass es eine höhere Macht gibt, welche eigentlich die Welt lenkt und schafft.

Insgesamt sollte man sich den Schabbat aber nicht als einen tristen Tag der Enthaltsamkeit sich vorstellen. Sondern es ist ein Tag der Freude und diese wird im Judentum immer stark ausgelebt. Es gibt viel und gut zu essen, es wird gesunden, getanzt etc.

Eli

Schabbat in der Küche
Hallo, Elimelech

Es gibt viel und gut zu essen, es wird gesunden,
getanzt etc.

Wobei mir immer ein Zitat einfällt (aus 'nem Kinderbuch): „Es ist gemein, daß das Arbeitsverbot an diesem heiligen Tag an der Küchentür aufhört…“

Gruß
Sibylle