Hi Cess,
danke für deine Erläuterung. Sie war tatsächlich hilfreich. Jetzt wirst du vielleicht denken, dass es ja ziemlich banal sei, was du als Erläuterung geschrieben hast und dich vielleicht wundern, weshalb ich da nicht selbst drauf gekommen sei.
Mir fällt fast reflexartig auf diese Aussagen
nur, wenn der Betroffene sich nicht darauf ausruht und nicht
daran arbeitet, den Fuß wieder gesund zu bekommen. Sobald er
aber den gebrochenen Fuß nutzt, um dauerhaft langsam zu sein
und daraus Vorteile zu ziehe, ist es keine Entschuldigung
mehr.
Ich meine, dass es viele Menschen gibt, die das eine oder
andere Schlimme in ihrem Leben erlebt haben. Die einen
„nutzen“ das Erlebte, um selber anderen Schlimmes zuzufügen,
andere erkennen ihr Problem und arbeiten daran, um es besser
zu machen.
die nächste Frage ein: Was, wenn die Motivation, Gutes zu tun, bzw. die Hemmung, Schlechtes zu unterlassen, genauso gebrochen werden können, wie Füße?
Nicht jeder, der eine Kindheit wie Hitler oder möglich eine
schlimmere hatte, wird wie Hitler.
Es gibt keine zwei gleichen Kindheiten. Manchmal reicht ein Schlüsselerlebnis aus, um einen Menschen in eine ganz andere Richtung zu lenken. Hinzu kommen genetische Prädispositionen und Zufälle.
Weil der Mensch einen
freien Willen hat, den freien Willen, wie er mit seinen
Erfahrungen umgeht.
Hmm, ich fand diesen Beitrag vor einiger Zeit sehr bemerkenswert: /t/wie-wirken-medikamente-gegen-zwaenge/4846626
Aber eigentlich will ich mich ja beherrschen und keine neue Diskussion zum freien Willen anzetteln.
Viele Grüße, Tychi