(Ich war mir gar nicht bewusst, dass ich das zu einem
Österreicher sagte. Da trug ich also Eulen nach Athen, bzw.
Palatschinken nach Wien
)
ich bin kein österreicher und werde auch nie einer sein. aber ich spreche nun mal hochdeutsch österreichischer ausprägung.
Gern. Ich finde ja Rolfs Einteilung auch viel zu streng und
ich sträube mich dagegen, die Sprachgrenzen mit den
Ländergrenzen gleichzusetzen.
gut, da sind wir einer meinung.
Ich wollte nur seine Aussage
unterstützen, dass es wahrscheinlich keine bis aufs
i-Tüpfelchen genormte Form der deutschen Hochsprache gibt.
gut, strenggenommen spricht jeder mensch seine eigene sprache, in der sich die häufigkeit bestimmter wendungen, konstruktionen usw. mit dem idiom der nächsten umwelt zwar fast, aber nie vollständig deckt. aber das ist schon ganz was anderes als die ursprünglichen thesen.
Regionale und andere
Unterschiede sind also ein Indiz für den Reichtum und die
Lebendigkeit unserer Sprache.
sowieso. unterschiede gibt es, und zwar bei weitem nicht nur regionale.
Übrigens: Du akzeptierst, dass folgende Dinge kein Maß für die
Hochsprachlichkeit sind: Aussprache, Vokabular,
Rechtschreibung. Lediglich die Grammatik lässt Du gelten.
das wollte ich so nicht sagen. für mich sind zwei idiome, die in drei der vier genannten aspekte quasi identisch sind, identisch. erst wenn du in sagen wir 3 oder 4 aspekten gröbere unterschiede feststellen kannst, können wir drüber nachdenken, ob wir das gleiche oder verschiedene dinge vor uns haben.
Ich sage ja nicht, dass die Unterschiede groß sind, aber sie
sind da.
wie gesagt: unterschiede gibt es überall. zwischen deinem hochdeutsch und meinem gibt es aber womöglich weniger unterschied als zwischen meinem und dem eines anderen in wien lebenden ungarn. was sagt uns das?