HolzmannSchröder

das war ja zu erwarten: jetzt sind es die Banken, die Schuld sind am Holzmann-Desaster.
http://www.freeletter.de/cgi-bin/news/news.cgi?newsi…,

Hätte Schöder damals nicht aus wahltaktischen Gründen den toten Mann zum Scheintoten gemacht, wäre heute alles überstanden und gegessen.
jetzt sollen die Banken seinen damaligen Blödsinn wieder zurechtbiegen.
Grüße
Raimund

Hallo,

obwohl der Link nicht funktioniert, weiß ich nun, warum meine diesjährige Gehaltserhöhung zurecht unter der Inflation liegt, wie ich heute erfahren durfte. Aber wir in den Banken verdienen uns ja ohnehin dumm und dusselig. Wahrscheinlich sollte ich froh sein, daß ich knapp 50 Cent die Stunde mehr bekomme, als letztes Jahr.

Ich frage mich nur, ob es aus Sicht der Politik noch eine niedigere Lebensform als den Bankangestellten gibt.

Gurß
Christian

hallo Christian,
hast Recht. Ich habe aber die komplette Adresse angegeben. Na, wenigstens zeigt es das Inhaltsverzeichnis. Rechts findest due den Artikel
Tschüß Du ausgesaugter Banker! :smile:))
Aber Du hast schon Recht: den Banken gehts prächtig und die Angestellten drückt man.
Raimund

Ich frage mich nur, ob es aus Sicht der Politik noch eine
niedigere Lebensform als den Bankangestellten gibt.

Ja Christian, gibts ganz sicher, nämlich Selbständige. In den Augen von Gewerkschaftern sowie grünen und roten Sozialpädagogen sind diese Kretins nichtsnutzige Ausbeuter, die man am besten totschlägt.

Mit diesem sachlichen und qualifizierten Beitrag grüßt

Wolfgang

Hi!

obwohl der Link nicht funktioniert, weiß ich nun, warum meine
diesjährige Gehaltserhöhung zurecht unter der Inflation liegt,
wie ich heute erfahren durfte. Aber wir in den Banken
verdienen uns ja ohnehin dumm und dusselig. Wahrscheinlich
sollte ich froh sein, daß ich knapp 50 Cent die Stunde mehr
bekomme, als letztes Jahr.

Naja, nun beuten sie nicht nur das Volk, sondern auch schon die eigenen Mitarbeiter aus.

Ich frage mich nur, ob es aus Sicht der Politik noch eine
niedigere Lebensform als den Bankangestellten gibt.

Der normale Bürger. Er ist noch unwichtiger.
Umgekehrt trifft das aber auch zu, daher haben wir wohl einen Patt…

Grüße,

Mathias

Hi,

Aber Du hast schon Recht: den Banken gehts prächtig und die
Angestellten drückt man.

das würde ich so nicht sagen. Viele Banken stehen mit dem Rücken zur Wand. Kirch, Holzmann, der Neue Markt, Immobiliengeschäft sind alles Stichworte, die dem Kreditrisikomanagement aller Banken die Tränen in die Augen treiben. Ich meine sogar, daß das ein oder andere namhafte Institut im vergangenen Jahr zumindest aber im 4. Quartal Verluste gemacht hat. Insofern bin ich noch ganz gut weggekommen. :wink:

Gruß
Christian

hallo Christian,
ich bin von den großen ausgegangen. Die haben zwar ein viertel jahr verlust gremacht… doch im Jahresmittel teilweise satt zugelegt.
Das problem der Banken sind halt Kredite, die man machen muss, obwohl man am liebsten nein sagen würde. Doch bevor der Kunde zur Konkurrenz geht, nimmt man auch mal einen weniger guten in kauf.
Das Können ist jetzt, einen guten Mix von guten Krediten mit den weniger guten zu schaffen.
Ist es gar eine Geschäftsbank, so drücken einen manchmal die ungesicherten oder teilgesicherten Kredite heftig auf den Magen.
Da haben es die Hypobanken schon etwas einfacher.
Grüße
Raimund

und trotzdem hast Du Recht: der böse ist immer der Selbständige.
Übrigens auch in den Krimis. Beobachte mal: wer ist der Mörder? Immer ein Selbständiger. Oder doch meistens.
Grüße
Raimund

Übrigens auch in den Krimis. Beobachte mal: wer ist der
Mörder? Immer ein Selbständiger. Oder doch meistens.

Wer hat denn auch sonst die Zeit, sich um sich um eine vernünftige Vorbereitung zu kümmern? :wink:

Gruß
Christian

Übrigens auch in den Krimis. Beobachte mal: wer ist der
Mörder? Immer ein Selbständiger. Oder doch meistens.

Wer hat denn auch sonst die Zeit, sich um sich um eine
vernünftige Vorbereitung zu kümmern? :wink:

Lehrer?
Politiker?
;-Þ
Rainer

Wer hat denn auch sonst die Zeit, sich um sich um eine
vernünftige Vorbereitung zu kümmern? :wink:

Lehrer?
Politiker?

Die hatte ich eigentlich mehr unter Opfer eingestuft *fg*

Aber das geht jetzt wirklich zu weit.

Gruß
Christian

Ich frage mich nur, ob es aus Sicht der Politik noch eine
niedigere Lebensform als den Bankangestellten gibt.

Hallo EXC,

zwar nicht aus der Sicht der Politiker aber aus der Sicht des Bankangestellten gibt es noch eine niedrigere Lebensform:
Den Kunden

winkel

zwar nicht aus der Sicht der Politiker aber aus der Sicht des
Bankangestellten gibt es noch eine niedrigere Lebensform:
Den Kunden

Aha, gibt es irgendwelche Hinweise darauf, auf welche faszinierenden Beweise Du für eine derartig pauschalisierende und undifferenzierte Bemerkung zurückgreifst?

Interessiert mich nur, weil ich ja nächsten Dienstag wieder auf Kunden losgelassen werde und vielleicht die geheimen Regeln meines Standes verletzen könnte.

Gruß
Christian

hallo Wínkel,
ich habe einige Jahre in einer großen Bank gearbeitet (eine die zugegebenermaßen die Nase relativ hoch hielt). Doch der Kunde war bei uns König.
Grüße
Raimund

Aha, gibt es irgendwelche Hinweise darauf, auf welche
faszinierenden Beweise Du für eine derartig pauschalisierende
und undifferenzierte Bemerkung zurückgreifst?

Massenhaft. Gilt natürlich nur für Kunden mit einem Einkommen von 1 000 € und niedriger. Bei einem Einkommen von 1 000 000 € und höher ist der Kunde natürlich König. Wird ja schon in der Spaltung der Deutschen Bank (24) sichtbar. Oder auch in Tests der Stiftung Warentest, dass die meisten Bankangestellte noch nicht einmal in der Lage waren, exakt auszurechnen, wie viel ich monatlich bei einem Zinssatz von 6% sparen muss, wenn ich in 34 Jahren ein Guthaben von 500.000 € Euro haben will und wie lange ich davon leben kann, wenn ich ab dann monatlich 1 000 € abhebe und den Rest zu einem Zinssatz von 5% auf dem Konto belasse.

Banken, mal wieder

Massenhaft. Gilt natürlich nur für Kunden mit einem Einkommen
von 1 000 € und niedriger. Bei einem Einkommen von 1 000 000 €
und höher ist der Kunde natürlich König.

Und das ist jetzt keine pauschale Aussage? Mal abgesehen davon, daß ich keine Kunden in dem von Dir genannten Segment habe, gab und gibt es durchaus Kreditinstitute, bei denen ich mich als Privatkunde wohlgefühlt habe. Daß einige Banken nicht sonderlich clever mit ihren Kunden umgehen, ist unbestritten. Das hat aber nichts damit zu tun, wie der einzelne Mitarbeiter zum Kunden steht.

Wird ja schon in der
Spaltung der Deutschen Bank (24) sichtbar. Oder auch in Tests
der Stiftung Warentest, dass die meisten Bankangestellte noch
nicht einmal in der Lage waren, exakt auszurechnen, wie viel
ich monatlich bei einem Zinssatz von 6% sparen muss, wenn ich
in 34 Jahren ein Guthaben von 500.000 € Euro haben will und
wie lange ich davon leben kann, wenn ich ab dann monatlich 1
000 € abhebe und den Rest zu einem Zinssatz von 5% auf dem
Konto belasse.

Was hat die Unfähigkeit einzelner Mitarbeiter mit der einstellung zum Kunden zu tun? Mal abgesehen davon, daß die Angestellten ja normalerweise ihre Progrämmchen (im Zweifel EXCEL) haben (wenn sich nicht gerade wieder ein Muckel ein Spässken erlauben will), um so einen Kram zu berechnen. Es macht der - aus meiner Sicht ohnehin schon fahrlässig unseriösen - Stiftung Warentest natürlich einen Heidenspaß, darzustellen, daß einige Bankmitarbeiter die ein oder andere Grundrechenart nicht beherrschen. Andererseits erwartet wohl auch kaum jemand von einem Flugzeugingenieur, einen Airbus mit Rechensschieber, Stift und Papier zu berechnen. Oder, damit nicht wieder kein Gezeter wegen der Verhältnismäßigkeit gibt: Wieviele Kassiererinnen addieren die Preise im Kopf zusammen?

Jetzt werde ich auch noch ein bißchen pauschal: Ich verstehe nicht, warum der durchschnittliche Deutsche lieber jammert, wie ätzend seine Bank, sein Arzt oder sein Friseur ist, anstatt sich einfach eine neue/einen neuen zu suchen.

Massenhaft. Gilt natürlich nur für Kunden mit einem Einkommen
von 1 000 € und niedriger. Bei einem Einkommen von 1 000 000 €
und höher ist der Kunde natürlich König.

Und das ist jetzt keine pauschale Aussage?

Natürlich. Fragt sich nur, ob es eine falsche Aussage ist. :wink:

Mal abgesehen
davon, daß ich keine Kunden in dem von Dir genannten Segment
habe,

In welchem? Im oberen oder unteren?

gab und gibt es durchaus Kreditinstitute, bei denen ich
mich als Privatkunde wohlgefühlt habe.

Wieso Vergangenheit?

Daß einige Banken nicht
sonderlich clever mit ihren Kunden umgehen, ist unbestritten.
Das hat aber nichts damit zu tun, wie der einzelne Mitarbeiter
zum Kunden steht.

Jein. Der Druck der Mitarbeiter nicht das beste Produkt für den Kunden sondern das beste für die Bank zu verkaufen, ist ja da. Das ist natürlich in anderen Geschäften auch so. Nur ist das Image eines Bankangestellten halt ein anderes als das eines Fernsehverkäufers. Außerdem besteht noch der Zeitdruck. Eine stundenlange Beratung ist vielfach kaum noch möglich. Wäre aber oft nötig.

Wird ja schon in der
Spaltung der Deutschen Bank (24) sichtbar. Oder auch in Tests
der Stiftung Warentest, dass die meisten Bankangestellte noch
nicht einmal in der Lage waren, exakt auszurechnen, wie viel
ich monatlich bei einem Zinssatz von 6% sparen muss, wenn ich
in 34 Jahren ein Guthaben von 500.000 € Euro haben will und
wie lange ich davon leben kann, wenn ich ab dann monatlich 1
000 € abhebe und den Rest zu einem Zinssatz von 5% auf dem
Konto belasse.

Was hat die Unfähigkeit einzelner Mitarbeiter mit der
einstellung zum Kunden zu tun? Mal abgesehen davon, daß die
Angestellten ja normalerweise ihre Progrämmchen (im Zweifel
EXCEL) haben (wenn sich nicht gerade wieder ein Muckel ein
Spässken erlauben will), um so einen Kram zu berechnen.

Richtig. Ein Bankangestellter hat auch so ein Programm angeworfen. Leider konnte er damit nicht umgehen.

Es

macht der - aus meiner Sicht ohnehin schon fahrlässig
unseriösen - Stiftung Warentest natürlich einen Heidenspaß,
darzustellen, daß einige Bankmitarbeiter die ein oder andere
Grundrechenart nicht beherrschen.

Kam übrigens auch in WiSo (gefilmt mit versteckter Kamera). Aber wahrscheinlich auch fahrlässig unseriös.

Andererseits erwartet wohl
auch kaum jemand von einem Flugzeugingenieur, einen Airbus mit
Rechensschieber, Stift und Papier zu berechnen. Oder, damit
nicht wieder kein Gezeter wegen der Verhältnismäßigkeit gibt:
Wieviele Kassiererinnen addieren die Preise im Kopf zusammen?

Es ging nicht um Stift und Papier. Sie konnten es auch nicht mit Computer berechnen. Einer ist eine halbe Stunde weg gewesen, um seinen Kollegen zu fragen. Kam ohne Antwort zurück. Ein anderer hat bei den Bankexperten angerufen (gibt wohl so eine Telefonnummer, die ein Bankangestellter bei Problemen wählen kann). Die wussten allerdings auch keine Antwort.

Jetzt werde ich auch noch ein bißchen pauschal: Ich verstehe
nicht, warum der durchschnittliche Deutsche lieber jammert,
wie ätzend seine Bank, sein Arzt oder sein Friseur ist,
anstatt sich einfach eine neue/einen neuen zu suchen.

Erstens unterscheiden sich die Banken nicht wesentlich voneinander. Zweitens ist es lästig, weil man alle Daueraufträge und vieles mehr ändern muß. Ein Friseurwechsel ist einfacher. Drittens können viele gar nicht beurteilen, ob und wann sie fehlerhaft und schlecht beraten werden (z.B. das obige Rechenbeispiel: wer kann das denn schon gegenrechnen?).

Und das ist jetzt keine pauschale Aussage?

Natürlich. Fragt sich nur, ob es eine falsche Aussage ist. :wink:

Stimmt, aber pauschale Aussagen sind in der Regel (und ich sage extra nicht „immer“) nicht die allerletzte Wahrheit. Das Gegenbeispiel zum Kundenorientierungsproblem der Finanzwirtschaft sitzt Dir gerade gegenüber, sozusagen.

Mal abgesehen
davon, daß ich keine Kunden in dem von Dir genannten Segment
habe,

In welchem? Im oberen oder unteren?

Im unteren (gilt für unser Haus). Ich persönlich habe - genauer gesagt - überhaupt keine Privatkunden.

gab und gibt es durchaus Kreditinstitute, bei denen ich
mich als Privatkunde wohlgefühlt habe.

Wieso Vergangenheit?

Da wäre der Satz zu lang geworden. Also dann: Es gab und gibt durchaus Kreditinstitute (also Banken und Sparkassen), bei denen ich mich als Privatkunde wohlgefühlt habe (d.h. ich bin umgezogen) und auch heute noch wohlfühle. Besser? :wink:

Jein. Der Druck der Mitarbeiter nicht das beste Produkt für
den Kunden sondern das beste für die Bank zu verkaufen, ist ja
da.

Das ist ein Indiz für eine gute Bank: Wenn sie eben (z.B.) nicht nur Fonds aus dem eigenen Hause verkauft. Machen wir z.B. Unsere Fonds vertreiben Finanzdienstleister, wir selber verkaufen die nicht mehr, weil sie größtenteils einfach zu schlecht sind :wink: OK, der Geldmarktfonds ist in Ordnung, da kann man nicht viel falsch machen. (Ist jetzt ein bißchen übertrieben, zugegeben.)

Das ist natürlich in anderen Geschäften auch so. Nur ist
das Image eines Bankangestellten halt ein anderes als das
eines Fernsehverkäufers. Außerdem besteht noch der Zeitdruck.
Eine stundenlange Beratung ist vielfach kaum noch möglich.
Wäre aber oft nötig.

Stimmt, aber auch das ist ein Indiz für eine gute Bank. Vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung gehe ich zu dem Verein und lasse mir ein paar Dinge empfehlen. Wenn ich merke, daß der mich in absoluter Unkenntnis des angeschnittenen Themas nach 5 Minuten mit Standardprodukten herauskomplimentieren will, suche ich mir eine andere. Zumindest die zeitliche Komponente kann auch der Laie beurteilen. Vorreiter in der „eigene Produkte verkaufen“ ist übrigens die von Dir schon angesprochene Deutsche Bank. Die Deutsche Bank ist keine Bank, sondern die Deutsche Bank. Für den hämischen Außenstehenden sind die aktuellen Entwicklungen dort nur die gerechte Strafe für jahrzehntelanges rücksichtsloses, unkollegiales und unfaires Verhalten.

Richtig. Ein Bankangestellter hat auch so ein Programm
angeworfen. Leider konnte er damit nicht umgehen.

Das ist natürlich in der Tat etwas unangenehm und nicht zu entschuldigen. Aber daraus zu schlußfolgern, diesem und allen Bankangestellten wäre(n) die Kunden egal, finde ich doch etwas übertrieben.

Es

macht der - aus meiner Sicht ohnehin schon fahrlässig
unseriösen - Stiftung Warentest natürlich einen Heidenspaß,
darzustellen, daß einige Bankmitarbeiter die ein oder andere
Grundrechenart nicht beherrschen.

Kam übrigens auch in WiSo (gefilmt mit versteckter Kamera).
Aber wahrscheinlich auch fahrlässig unseriös.

Eigentlich wollte ich keine Diskussion über SW und Wiso. Aber in der Tat: Auch Wiso ist fachlich eine Katastrophe. Wenn ich hin und wieder mal wieder den Fehler mache und einschalte, habe ich bisher in jedem Beitrag gravierende Fehler gefunden. Allerdings ist die Wirtschaftsredaktion vom ZDF noch nie ein Hort der wirtschaftlichen Fachkompetenz gewesen. Wenn mal der Bedarf nach peinlicher Unterhaltung besteht, sei der „Genuß“ der guten Frau Barrett aus dem ZDF-Morgenmagazin empfohlen. Im übrigen bezieht sich Wiso regelmäßig auf die SW, d.h. die werden die Infos höchstwahrscheinlich von der SW gehabt haben und gar nicht selber recherchiert.

Es ging nicht um Stift und Papier. Sie konnten es auch nicht
mit Computer berechnen. Einer ist eine halbe Stunde weg
gewesen, um seinen Kollegen zu fragen. Kam ohne Antwort
zurück. Ein anderer hat bei den Bankexperten angerufen (gibt
wohl so eine Telefonnummer, die ein Bankangestellter bei
Problemen wählen kann). Die wussten allerdings auch keine
Antwort.

Schlimm. Wenn die „Experten“ von der Bank keine Ahnung hatten, waren die entweder alle in der Mittagspause, oder man sollte, wenn man derartige finanzielle Projekte vorhat, zu einer anderen Bank gehen. Allerdings habe ich den Verdacht, daß die SW in der gewohnt zielorientierten Recherchearbeit die Zweigstelle der Sparkasse Siegen in Burbach sowie bei der ABN-Amro in Niederkrüchten aufgesucht hat. Die sollten ihr Fach zwar auch verstehen, sind allerdings nicht der Brennpunkt des internationalen Finanzgeschehens. Das erinnert mich an die Recherche der Rheinischen Post, die bei Banken angerufen hat (in 2001), um nach den Wechselkursprognosen für die spanischen Pesete zur D-mark zu fragen. Die Auskünfte waren beeindruckend, allerdings stellte sich hinterher heraus, daß eine der angerufenen Banken die Bank Melli Iran war.

Erstens unterscheiden sich die Banken nicht wesentlich
voneinander.

Das sehe ich anders.

Zweitens ist es lästig, weil man alle
Daueraufträge und vieles mehr ändern muß. Ein Friseurwechsel
ist einfacher.

Das sehe ich anders. Bei Banken geht ums Geld, das kann man ersetzen. Bei Haaren sieht das anders aus. Ich war in meinem Leben bei vier verschiedenden Friseursalons, aber bei mindestens 8 Banken und Sparkassen.

Drittens können viele gar nicht beurteilen, ob
und wann sie fehlerhaft und schlecht beraten werden (z.B. das
obige Rechenbeispiel: wer kann das denn schon gegenrechnen?).

Das stimmt (ersteres). Zu letzterem: Jeder, der bereit ist, sich zehn Minuten mit dem Formelassistenten von Excel zu bechäftigen.

Das mag ja sein, ich habe jahrelang als Existenzgründungsberater mit kundenfreundlichen Bankern gesprochen. Mein Fazit:

Haste Was: Biste Was!
Willste Was, und haste Nix, dann kriegste Nix!

Oder anders: ein Bänker wörtlich:

Uns ist eine schlechte Sicherheit lieber, als eine gute Idee und ein gutes Management.

Oder: Norbert Blüm:

Hätte sich Columbus verhalten wie die deutschen Banken bei der Wiedervereinigung, wäre Amerika heute noch nicht entdeckt.

winkel

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zwar nicht aus der Sicht der Politiker aber aus der Sicht des
Bankangestellten gibt es noch eine niedrigere Lebensform:
Den Kunden

Aha, gibt es irgendwelche Hinweise darauf, auf welche
faszinierenden Beweise Du für eine derartig pauschalisierende
und undifferenzierte Bemerkung zurückgreifst?

Gerne, wenn du irgendwelche faszinierende Beweise für dein pauschalisierende und undifferenzierte Bermerkung über die Politik, die angeblich keine niedere Lebensform als den Bankangestellten kennt, lieferst.

Interessiert mich nur, weil ich ja nächsten Dienstag wieder
auf Kunden losgelassen werde und vielleicht die geheimen
Regeln meines Standes verletzen könnte.

Die geheimen Regeln deines Standes sind ganz einfach: Technokratie und Bürokratie auf die Spitze treiben, Phantasie und Engagement des Kunden als Betrugsversuch werten, lieber Pleitegeier mit Milliarden füllen, als kleine Existenzgründer mit 50Tsd. Mark finanzieren. Und sich dann beschweren, daß die Risiken, die dieses Technokratiedenken erbringen, sooooo schlecht sind. Also schnell neue Technik her: Basel II.

Gruß Winkel