Hi,
wichtig ist aus meiner Sicht, daß das Teil die abgegebene Leistung in Watt anzeigt, nur das ist maßgeblich für die Leistung, die das Herz-Kreislauf-System erbringt. Es sind auch nur solche Ergometer (mit Watt-Anzeige) für medizinisch-therapeutische Zwecke zugelassen.
Das Gerät sollte eine Magnetbremse haben, keine Bandbremse, das ist wesentlich leiser.
Zur Pulsmessung eignet sich der Ohrclip nur begrenzt, ist ziemlich ungenau, besonders, wenn man im hellen Licht radelt. Ein Brustgurt (Herzstrommessung) mit Funkübertragung ist besser, gibt es von Kettler für umme 99,00 DM.
Wir haben ein Kettler Ergometer für knapp 1000,00 DM und sind sehr zufrieden.
Zum Training: Anfangen mit 10-15 Minuten und nicht zu hoher Leistung. Die Formel für den Puls: Alter - 220, davon mindestens 65%, höchstens 85%. Langsam steigern. Wenn einem schwindlich wird, Leistung vermindern.
Der stärkste Trainingseffekt geht nicht von hoher Belastung aus, sondern vom WECHSEL der Belastung, also eine Zeitlang mit wenig Leistung, dann eine Zeitlang mit mehr, dann wieder weniger (sogenanntes „Hügeltraining“, wie wenn man mit dem Fahrrad durch eine Hügellandschaft fährt). Gerade hierfür ist auch die Wattanzeige wichtig, die Anzeige von Kilometern und Geschwindigkeit hingegen ist völliger Quatsch.
Nach starker Belastung nicht plötzlich aufhören, sondern immer erst noch mit geringem Widerstand „ausradeln“. Bei plötzlichem Abbruch klappt man leicht zusammen.
So, dann mal viel Spaß!!!
Grüße
Sebastian