Homöopathie

Selbstheilungskräfte
Guten Abend

Gesund werden ist (vorsichtshalberschreibe ich mal „in den meisten Fällen“)letztenendes immer ein Resultat der Selbstheilungskräfte!

Ein Arzt kann nicht heilen - heilen tut unser Körper. Der Arzt kann dazu beitragen, dass die Selbstheilungskräfte wirken können. Ein einleuchtendes (selbst erlebtes) Beispiel: Mein Krebs wurde vom Chirurg nicht geheilt, sondern unter in Kaufnahme bleibender Schäden entfernt (Chirurgen verletzen), der Radioonkologe hat nicht geheilt, sondern Gewebe zerstört. … und seit 2 Jahren sind meine Selbstheilungskräfte am Werk.

Als Homöopathie-Ungläubiger habe ich schon einen überraschenden Heilerfolg mit einem einzigen Kügelchen Kügelchen erlebt: Eine chronische Schleimbeutelentzündung eines Ellenbogens (der Schulmediziner hatte schon die Anmeldung für eine OP geschrieben) ist innert 24 Stunden verschwunden. Placebo-Effekt? Für mich unvorstellbar. (Kommentar eines schulmedizinischen Chefarztes: Wer heilt hat recht.)

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Selbstheilungskräfte auf verschiedene (auch mechanisch nicht nachvollziehbare) Arten aktiviert werden können.

Einige schulmedzinische Krebsmedikamente haben eine Erfolgsquote, die nicht so weit von jener von Placebos entfernt ist!

Die Erkenntnis „kein Arzt/kein Medikament kann heilen - heilen kann allein der Körper selbst“ überbrückt in meinem Denken Schul- und Alternativmedzin. Auch wenn ich bei der Schulmedizin geblieben bin.

Ich wünsche allen alles Gute

Urs Peter Hinnen

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OT
Hallo,

keine Ahnung weshalb, aber Dein Beitrag hat mich an Prof. Gerd Nagel und Patientenkompetenz erinnert.

Ich wünsche allen alles Gute

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Hoffend, dass jemand seinen Überlebenswillen und seinen Mut trotz der extremen Rückschläge auch weiterhin aufrecht erhalten kann.

Franz

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Hallo,

also soo billig find’ ich die nicht und Ärzte jammern ja bekanntlich so um jeden (nicht verdienten) Euro.

Viele Grüße

Hi,

Wie dem auch sei (Nun ist der Text doch länger geworden als
ich wollte): Ich bin hier wohl als Feind der H. bekannt, aber
ich glaube nicht, daß ich schon einmal jemanden bekehrt hätte.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt auch Leute, die von der H bisher keine Ahnung haben und sich informieren wollen. Denen helfen solche Beiträge schon, denke ich.

Gruß S

!

Ein Arzt kann nicht heilen - heilen tut unser Körper. Der Arzt
kann dazu beitragen, dass die Selbstheilungskräfte wirken
können. Ein einleuchtendes (selbst erlebtes) Beispiel: Mein
Krebs wurde vom Chirurg nicht geheilt, sondern unter in
Kaufnahme bleibender Schäden entfernt (Chirurgen verletzen),
der Radioonkologe hat nicht geheilt, sondern Gewebe zerstört.
… und seit 2 Jahren sind meine Selbstheilungskräfte am
Werk.

Wenn nur das Hirn am Werk wäre! Da marschiert einer durch die Palette der Schulmedizin und kräht anschließend: Nicht der Arzt hat mich geheilt, sondern der Körper.

Hinzu kommt: Wenn Sie so einen tollen Body haben, wieso haben Sie dann überhaupt Krebs gekriegt? Da haben wohl die Selbstheilungskräfte ein kleines Picknick im Wald gefeiert und waren gerade mal nicht da

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Selbstheilungskräfte auf
verschiedene (auch mechanisch nicht nachvollziehbare) Arten
aktiviert werden können.

Ich kann mir auch einen Lottogewinn von 6 Millionen vorstellen. Wird nur leider nichts draus-

Einige schulmedzinische Krebsmedikamente haben eine
Erfolgsquote, die nicht so weit von jener von Placebos
entfernt ist!

Auch wenn unser MOD das gar nicht erne hört, sich sag’s trotzdem: Das ist Quatsch. Aber vielleicht wäre ein kleiner Nachweis gefällig? Welches Medikament, Welcher Krebs, welche Statistik hinsichtlich der Heilung?

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Sehr geehrter Herr Doktor

es war nicht meine Absicht, Ihnen oder irgend einem anderen Arzt auf den Schlips zu treten oder ärztliches Handeln zu bagatellisieren.

Medizin ist aber nun mal keine exakte Wissenschaft, sondern immer eine Frage von Wahrscheinlichkeiten - beginnend von der Diagnose bis zur Wahl der Behandlung. Im Laufe der letzten 100 Jahre hat sich die Erkenntnis medizinischer Wirkungszusammenhänge ungeheuer vergrössert, die Realität ist aber so komplex, dass sie bei weitem noch nicht transparent ist. Deshalb eben die Wahrscheinlichkeit von Diagnose und Behandlungswahl.

Wenn der Körper aus irgendwelchen Gründen (möglicherweise nicht genügend umfassender/ausdifferenzierter Diagnose und noch mangelhaftem Verständnis der ablaufenden Prozesse sowie der umfassenden Wirkung von Behandlungen) nicht mitmacht, dann nützt alle ärztliche Bemühung nichts. Etwas Demut würde da gut anstehen!

Wenn nur das Hirn am Werk wäre! Da marschiert einer durch die
Palette der Schulmedizin und kräht anschließend: Nicht der
Arzt hat mich geheilt, sondern der Körper.

Das Hirn ist sehr wohl am Werk! Aber glücklicherweise auch die Selbstheilungskräfte.

Vor bald 20 Jahren wurde erstmals ein Liposarkom operativ entfernt. Gleichzeitig wurden Äste des Nervus Femoralis gekappt, der Musculus Sartorius herausgeschnitten, Lymphknoten in der Leiste herausgenommen, Lymphbahnen durchtrennt. Seither ist das halbe Bein gefühllos, seither ist ein Kompressionsstrumpf der Klasse 3 eines meiner üblichen Kleidungsstücke.

Vor bald 10 Jahren wurde ich als wieder gesund erklärt, Liposarkom abgehakt. Die Operationsfolgen sind geblieben.

Vor 2 Jahren wurde ein Rezidiv gefunden. Bei der Operation wurde im Leistenbereich 20 cm des Nervus Femoralis mitgenommen - nun lebe ich ohne brauchbare Oberschenkelmuskulatur. Die Bestrahlung bewirkte weitere Schäden. Ich verzichte auf eine Aufzählung all der Dinge, die täglich Mühe und Schmerzen bereiten. Ob die Sache mit dem Liposarkom erledigt ist, wird sich dann mit den Jahren zeigen.

Hinzu kommt: Wenn Sie so einen tollen Body haben, wieso haben
Sie dann überhaupt Krebs gekriegt? Da haben wohl die
Selbstheilungskräfte ein kleines Picknick im Wald gefeiert und
waren gerade mal nicht da

Wenn Ihre Patienten keinen gleich guten Body hätten, dann würde Ihnen als Arzt wohl das Repeat-Business fehlen!

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Selbstheilungskräfte auf
verschiedene (auch mechanisch nicht nachvollziehbare) Arten
aktiviert werden können.

Ich kann mir auch einen Lottogewinn von 6 Millionen
vorstellen. Wird nur leider nichts draus-

Einige schulmedzinische Krebsmedikamente haben eine
Erfolgsquote, die nicht so weit von jener von Placebos
entfernt ist!

Auch wenn unser MOD das gar nicht erne hört, sich sag’s
trotzdem: Das ist Quatsch. Aber vielleicht wäre ein kleiner
Nachweis gefällig? Welches Medikament, Welcher Krebs, welche
Statistik hinsichtlich der Heilung?

Es gibt Schätzungen, dass die Wirkung von Arzneimitteln zu 20 bis 80 % durch Placeboeffekte entsteht. Yondelis, das mir als präadjuvante Chemo angeboten wurde, liegt bei weitem in diesem Range!

Ihr Patient wäre ich nicht!

Urs Peter Hinnen

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Moin,
ich kann deine Haltung in Verbindung mit deiner Krankheit verstehen.
Deine Äußerungen zu Zystostatika im Besonderen und Medikamenten im Allgemeinen sind allerdings in ihrer Verallgemeinerung falsch und auch für andere Patienten nicht hilfreich.

Erstens werden Medikamente nicht von Medizinern entwickelt sondern vor allem von Pharmakologen, aber auch Biochemikern und Biologen. Und Mediziner die in der Forschung arbeiten sind idR sehr wohl in der Lage ‚exakte‘ Wissenschaft zu betreiben - wobei ich nicht weiß, was du dir darunter vorstellst.

Davon abgesehen gibt es sehr viele unterschiedliche Krebsarten in jeweils vielen Stadien bei unterschiedlichsten Menschen mit zig Vorgeschichten,Allgemeinzuständen und genetischen Ausstattungen. Und um es noch etwas komplizierter zu machen gibt es mindestens 10 verschiedene Zytostatikagruppen, mit jeweils x - Medikamenten.

Da zu behaupten, ‚die Wirkung von Arzneimitteln zu 20 bis 80 % durch Placeboeffekte entsteht‘ wird der Komplexität - die du ja selber angeführt hast - nicht gerecht. Würde mich auch mal interessieren, wer so was, auf welcher Basis, behauptet.
Gute Besserung…lux

Placebo
Guten Morgen Pollux

als Betroffener habe ich mich intensiv mit meiner Krankheit beschäftigt: Artikel gelesen, mit Ärzten diskutiert, Vorträge namhafter Schulmediziner besucht, an durch Schulmediziner organisierten Symposien zu Krebs teilgenommen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass bei verschiedenen (oft seltener) Krebserkrankungen der Erfolg medikamentöser Therapien für mich als Patient (für mich ist Leben primär eine Qualität, für die Mediziner primär eine Quantität) recht mager ist: Wenn eine 4-monatige Chemo mit grössten Nebenwirkungen das Leben im Schnitt um 5 Monate verlängert, so wird dies als Erfolg gewertet. (Dass der Erfolg vieler Medikamente gegen häufige Krebsarten grösser und wirklich segensreich sind, weiss ich)

Deine Äußerungen zu Zystostatika im Besonderen und
Medikamenten im Allgemeinen sind allerdings in ihrer
Verallgemeinerung falsch und auch für andere Patienten nicht
hilfreich.

Erstens werden Medikamente nicht von Medizinern entwickelt
sondern vor allem von Pharmakologen, aber auch Biochemikern
und Biologen. Und Mediziner die in der Forschung arbeiten sind
idR sehr wohl in der Lage ‚exakte‘ Wissenschaft zu betreiben -
wobei ich nicht weiß, was du dir darunter vorstellst.

Dass alle nach bestem Wissen und Gewissen sowie lobenswerter Absicht arbeiten bezweifle ich nicht. Ich denke, dass die Arbeit „in vitrio“ (so würde man es in der Betriebswirtschaft nennen, nämlich unter gleichbleibenden Bedingungen) exakt ist. Sobald es aber an die gelebte Wirklichkeit geht, dann kommt die Wahrscheinlichkeit ins Spiel: Wahrscheinlichkeit beim Nutzen, Wahrscheinlichkeit bei Nebenwirkungen.

Davon abgesehen gibt es sehr viele unterschiedliche Krebsarten
in jeweils vielen Stadien bei unterschiedlichsten Menschen mit
zig Vorgeschichten,Allgemeinzuständen und genetischen
Ausstattungen. Und um es noch etwas komplizierter zu machen
gibt es mindestens 10 verschiedene Zytostatikagruppen, mit
jeweils x - Medikamenten.

Diese, ich sage mal „äussere Komplexität“ ist in der Medizin allgegenwärtig.

Da zu behaupten, ‚die Wirkung von Arzneimitteln zu 20 bis 80 %
durch Placeboeffekte entsteht‘ wird der Komplexität - die du
ja selber angeführt hast - nicht gerecht. Würde mich auch mal
interessieren, wer so was, auf welcher Basis, behauptet.

Die Aussage über die Placebo-Wirksamkeit ist eine wörtliche Übernahme aus dem Wikipedia-Artikel „Placebo“, die dazu angegebene Quelle ist „Carsten Binsack, Hilmar Liebsch, Kristin Raabe, Corinna Sachs: Der Placeboeffekt – Glaube als Medizin? S. 14 bei: Quarks & Co.“.

Mein Pflegebruder, mehrere Jahre praktizierender Hausarzt in den Niederlanden, erklärte mir einmal, dass sein Eingreifen in höchstens 5 bis 10 % der Fälle entscheidend ist. In den anderen Fällen bestehe die Herausforderung darin, etwas zu tun (um die Patienten zufriedenzustellen) was keinen Schaden anrichtet.

Ich wünsche einen guten Jahreswechsel

Urs Peter Hinnen

Ich kann mich da gleich an Pollux anschließen und brauche auf den an mich gerichteten Artikel nicht eingehen.

als Betroffener habe ich mich intensiv mit meiner Krankheit
beschäftigt: Artikel gelesen, mit Ärzten diskutiert, Vorträge
namhafter Schulmediziner besucht, an durch Schulmediziner
organisierten Symposien zu Krebs teilgenommen.

Und jetzt glauben Sier, Sie wissen was. Aufreizend ist übrigens die Bemerkung, daß die Medizin keine exakte Wissenschaft ist. Nun, exakter als Unternehmensberatung ist sie schon. Ihre Begründung in dieser Hinsicht war sehr mager.

Dabei ist mir aufgefallen, dass bei verschiedenen (oft
seltener) Krebserkrankungen der Erfolg medikamentöser
Therapien für mich als Patient (für mich ist Leben primär eine
Qualität, für die Mediziner primär eine Quantität) recht mager
ist:

Noch einmal so eine magere Feststelllung. Hat das ein Philosoph gesagt oder ist das Ihre private Küchenphilosophie?

Wenn eine 4-monatige Chemo mit grössten Nebenwirkungen
das Leben im Schnitt um 5 Monate verlängert, so wird dies als
Erfolg gewertet. (Dass der Erfolg vieler Medikamente gegen
häufige Krebsarten grösser und wirklich segensreich sind,
weiss ich)

Was soll man dem Patienten denn sagen? „Also erwartungsgemäß haben Sie noch 4 Monate bei starken Nebenwirkungen. Ich denke, wir lassen das alles mal. Übrigens, wen soll ich rufen: Einen Pfarrer, einen Pastor, einen Rabbi oder einen Iman?“

Deine Äußerungen zu Zystostatika im Besonderen und
Medikamenten im Allgemeinen sind allerdings in ihrer
Verallgemeinerung falsch und auch für andere Patienten nicht
hilfreich.

Erstens werden Medikamente nicht von Medizinern entwickelt
sondern vor allem von Pharmakologen, aber auch Biochemikern
und Biologen. Und Mediziner die in der Forschung arbeiten sind
idR sehr wohl in der Lage ‚exakte‘ Wissenschaft zu betreiben -
wobei ich nicht weiß, was du dir darunter vorstellst.

Da steckt ein entscheidender Punkt. Unser Freund arbeitet nicht mit Definitionen, sondern mit Glaubensartikeln.

Dass alle nach bestem Wissen und Gewissen sowie lobenswerter
Absicht arbeiten bezweifle ich nicht. Ich denke, dass die
Arbeit „in vitrio“ (so würde man es in der Betriebswirtschaft
nennen, nämlich unter gleichbleibenden Bedingungen) exakt ist.

Stimmt, deshalb gehen auch so viele Firmen Pleite. (Ironie aus)

Sobald es aber an die gelebte Wirklichkeit geht, dann kommt
die Wahrscheinlichkeit ins Spiel: Wahrscheinlichkeit beim
Nutzen, Wahrscheinlichkeit bei Nebenwirkungen.

Davon abgesehen gibt es sehr viele unterschiedliche Krebsarten
in jeweils vielen Stadien bei unterschiedlichsten Menschen mit
zig Vorgeschichten,Allgemeinzuständen und genetischen
Ausstattungen. Und um es noch etwas komplizierter zu machen
gibt es mindestens 10 verschiedene Zytostatikagruppen, mit
jeweils x - Medikamenten.

Diese, ich sage mal „äussere Komplexität“ ist in der Medizin
allgegenwärtig.

Da zu behaupten, ‚die Wirkung von Arzneimitteln zu 20 bis 80 %
durch Placeboeffekte entsteht‘ wird der Komplexität - die du
ja selber angeführt hast - nicht gerecht. Würde mich auch mal
interessieren, wer so was, auf welcher Basis, behauptet.

Die Aussage über die Placebo-Wirksamkeit ist eine wörtliche
Übernahme aus dem Wikipedia-Artikel „Placebo“, die dazu
angegebene Quelle ist „Carsten Binsack, Hilmar Liebsch,
Kristin Raabe, Corinna Sachs: Der Placeboeffekt – Glaube als
Medizin? S. 14 bei: Quarks & Co.“.

Also mal wieder Idiopedia. Ich fürchte, Sie haben den ganzen Artikel nicht kapiert.

Mein Pflegebruder, mehrere Jahre praktizierender Hausarzt in
den Niederlanden, erklärte mir einmal, dass sein Eingreifen in
höchstens 5 bis 10 % der Fälle entscheidend ist.

Das mag auf Ihren Pflegebruder zutreffen, ich kenne sein Wissen ja nicht. Vertraut er auch auf die Selbstheilungskräfte?

Ich fürchte, Sie sind ein großer Philosoph. Der nur - leider - keine Philosophie gelernt hat.

Medizin ist aber nun mal keine exakte Wissenschaft, sondern
immer eine Frage von Wahrscheinlichkeiten - beginnend von der
Diagnose bis zur Wahl der Behandlung. Im Laufe der letzten 100
Jahre hat sich die Erkenntnis medizinischer
Wirkungszusammenhänge ungeheuer vergrössert, die Realität ist
aber so komplex, dass sie bei weitem noch nicht transparent
ist. Deshalb eben die Wahrscheinlichkeit von Diagnose und
Behandlungswahl.

Ich kann es nicht lassen, weil sich mir die Haare sträuben. Nach Ihrer Feststellung gibt es gar keine exakte Wissenschaft, schauen Sie zurück in die Geschichte: Noch nicht einmal die Mathematik ist unter Ihren Bedingungen eine solche! Von Physik, Astronomie und anderen naturwissenschaftlichen Fächern ganz zu schweigen.

.

Vor 2 Jahren wurde ein Rezidiv gefunden. Bei der Operation
wurde im Leistenbereich 20 cm des Nervus Femoralis mitgenommen

  • nun lebe ich ohne brauchbare Oberschenkelmuskulatur. Die
    Bestrahlung bewirkte weitere Schäden. Ich verzichte auf eine
    Aufzählung all der Dinge, die täglich Mühe und Schmerzen
    bereiten. Ob die Sache mit dem Liposarkom erledigt ist, wird
    sich dann mit den Jahren zeigen.

Oh, die Selbstheilungskräfte werden es schon richten! Herr, Sie widersprechn Sich doch andauernd selbst.

Es gibt Schätzungen, dass die Wirkung von Arzneimitteln zu 20
bis 80 % durch Placeboeffekte entsteht. Yondelis, das mir als
präadjuvante Chemo angeboten wurde, liegt bei weitem in diesem
Range!

Das ist wieder einmal dummes Zeug. Wenn Sie mitgelesen hätten: DIe Placeborate liegt bei 7 -11%, nicht aber die Wirkungsrate.

Das ist das Kreuz mit Google und Wikipedia: Diese vermitteln Informationen, aber kein Wissen. Und an diesem Punkte hängen Sie fest.

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Hallo,

Gesund werden ist (vorsichtshalberschreibe ich mal „in den
meisten Fällen“)letztenendes immer ein Resultat der
Selbstheilungskräfte!

Schwierige Aussage. Ich gebe Ihnen wohl recht, dass der Körper im Endeffekt selbst verantwortlich für eine positive Reaktion auf eine Erkrankung ist. Allerdings ist der Körper ohne adquate Hilfe von außen in sehr vielen Fällen nicht in der Lage zu überleben. In Extremsituationen keine 2 Minuten…

Ein Arzt kann nicht heilen - heilen tut unser Körper. Der Arzt
kann dazu beitragen, dass die Selbstheilungskräfte wirken
können.

Das ist Ansichtssache. Wenn Sie mit Hilfe einer Hochleistungpumpe es schaffen das Wasser schnell genug aus einem Raum zu bringen, damit sie nicht ertrinken, Sind Sie selbst, da Sie die Pumpe bedienen, für die Rettung verantwortlich. Leider können Sie es sich noch zu bemühen, mit den Hände allein würden Sie ertrinken.

Ein einleuchtendes (selbst erlebtes) Beispiel: Mein
Krebs wurde vom Chirurg nicht geheilt, sondern unter in
Kaufnahme bleibender Schäden entfernt (Chirurgen verletzen),

Wer sagt, dass Sie noch leben würden, wenn der Tumor nicht mit Schäden entfernt worden wäre? Es gibt bei vielen Dingen keine Heilung, aber eine Verlängerung des Lebens.

der Radioonkologe hat nicht geheilt, sondern Gewebe zerstört.

s.o.

… und seit 2 Jahren sind meine Selbstheilungskräfte am
Werk.

Selbst wenn Sie komplett gesund werden sollten, was ich Ihnen wünsche, aber nicht glaube, liegt es eher an den Vortherapien und nicht an den Selbstheilungskräften per se.

Als Homöopathie-Ungläubiger habe ich schon einen
überraschenden Heilerfolg mit einem einzigen Kügelchen
Kügelchen erlebt: Eine chronische Schleimbeutelentzündung
eines Ellenbogens (der Schulmediziner hatte schon die
Anmeldung für eine OP geschrieben) ist innert 24 Stunden
verschwunden. Placebo-Effekt? Für mich unvorstellbar.

Die Anhänger der Kügelchenkunde werden micht jetzt steinigen, aber gerne, bitte :smile:

Wenn am Himmel ein Adler am Haus vorbeifliegt, wenn das Licht ausgeht, muss nicht unbedingt der Adler schuld sein.
Ich kenne aus einem anderen Bereich viele derartige „Hoffnungsmeldungen“. Patienen mit chronischen Bauchschmerzen hatten nach Einnahme von Kügelchen eine dauerhafte Beschwerdefreiheit. Dass zufällig der nicht zu diagnostizierende Gallengangstein abgegangen ist, ist schwer zu glauben. Wenn man aber zufälligerweise eine stark angeschwollene Papille sieht, könnte man sich den Rest denken…

(Kommentar eines schulmedizinischen Chefarztes: Wer heilt hat
recht.)

Was aber nicht beweisst, wie die Heilung stattgefunden hat. Am Ende ist doch die Erstdiagnose falsch gewesen. Am Ende war es gar keine Schleimbeutelentzündung, sondern eine (Sub)Luxation die sich durch eine Bewegung wieder in die normale Gelenkstellung gerutscht ist. Keiner weiss es wirlich.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Selbstheilungskräfte auf
verschiedene (auch mechanisch nicht nachvollziehbare) Arten
aktiviert werden können.

Das stimmt sogar. Ein gesunder Körper kann deutlich mehr abwehren, als ein Kranker (Vergleich Banale Infektion bei HIV Krankem mit Gesundem). Aber alles hat eben seine Grenzen.

Einige schulmedzinische Krebsmedikamente haben eine
Erfolgsquote, die nicht so weit von jener von Placebos
entfernt ist!

Da stimme ich Ihnen sogar zu. Einige. Aber viele eben, zum Glück nicht.
Zu den einigen:
Jetzt haben wir ein Problem. Was machen wir bei Erkrankungen, bei denen es keinen wirklch wirksamen Stoff gibt. Nehmen wir mal das metasierte Mammacarcionm. Die Überlebensrate (Situationsabhängig) ist meist ohne Therapie nicht viel schlechter als mit der ganzen PCTX. (Polychemotherapie). Viele Patienten profitieren nicht davon. Aber einer von zehn mag davon doch profitieren. Leider kann man das vorher schlecht vorraussehen.
Zu den anderen:
Ich denke, gewisse Tumormedikament sind so potent, dass wir die Wirksamkeit auch für andere Erkrankungen noch gar nicht kennen. z.B. in der Antikörpertherapie sind sehr viele positive Medikamente bekannt, die ein Überleben von wenigen Wochen auf viele Monate verlängert, bzw. manchmal sogar Heilung verschaffen kann.
Das schafft kein Placebo. Einfach mal unter den Studien zu den Antikörpern nachlesen. Die sind meist geben alles mögliche getestet worden.

Die Erkenntnis „kein Arzt/kein Medikament kann heilen - heilen
kann allein der Körper selbst“ überbrückt in meinem Denken
Schul- und Alternativmedzin. Auch wenn ich bei der
Schulmedizin geblieben bin.

Wie schon gesagt, warten sie mal bei einer akuten Blutung bis der Körper genug Blut nachgebildet hat. Auch wenn das jetzt plakativ klingen mag, es gibt genug Erkrankungen, wo der Körper sich nur mit Hilfe von Medikamenten / Ärzten heilen lassen kann. Sie haben aber recht in dem Punkt, dass der Körper in Endeffekt entscheidet, ob ihm geholfen werden kann.

Liebe Grüsse

Anja

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Hallo,

es kann ja gut sein, dass die Einnahme der Mittelchen etwas
bewirkt hat…aber was genau war die Ursache dafür…

ein viraler Infekt. Die weißen Blutkörperchen waren vom 1. Test zum 2. Test weit abgesunken.

Gruß
Tina

Eigengoal
Guten Abend

da liegt also der Hase im Pfeffer!

Wenn eine 4-monatige Chemo mit grössten Nebenwirkungen
das Leben im Schnitt um 5 Monate verlängert, so wird dies als
Erfolg gewertet. (Dass der Erfolg vieler Medikamente gegen
häufige Krebsarten grösser und wirklich segensreich sind,
weiss ich)

Was soll man dem Patienten denn sagen? „Also erwartungsgemäß
haben Sie noch 4 Monate bei starken Nebenwirkungen. Ich denke,
wir lassen das alles mal. Übrigens, wen soll ich rufen: Einen
Pfarrer, einen Pastor, einen Rabbi oder einen Iman?“

Meine Aussage wird nicht bezweifelt, aber was soll man denn ehrlich sein!

Mit nachdenklichen Grüssen

Urs Peter Hinnen

Guten Abend

Hallo,

Gesund werden ist (vorsichtshalberschreibe ich mal „in den
meisten Fällen“)letztenendes immer ein Resultat der
Selbstheilungskräfte!

Schwierige Aussage. Ich gebe Ihnen wohl recht, dass der Körper
im Endeffekt selbst verantwortlich für eine positive Reaktion
auf eine Erkrankung ist. Allerdings ist der Körper ohne
adquate Hilfe von außen in sehr vielen Fällen nicht in der
Lage zu überleben. In Extremsituationen keine 2 Minuten…

Das sehe ich auch so. Ich möchte auch die Leistung der Medizin in keiner Weise abwerten.

Ein Arzt kann nicht heilen - heilen tut unser Körper. Der Arzt
kann dazu beitragen, dass die Selbstheilungskräfte wirken
können.

Das ist Ansichtssache. Wenn Sie mit Hilfe einer
Hochleistungpumpe es schaffen das Wasser schnell genug aus
einem Raum zu bringen, damit sie nicht ertrinken, Sind Sie
selbst, da Sie die Pumpe bedienen, für die Rettung
verantwortlich. Leider können Sie es sich noch zu bemühen, mit
den Hände allein würden Sie ertrinken.

Auch das stelle ich überhaupt nicht in Frage. Ein Beispiel für mein Verständnis: Im Dezember 2009 wurde ich operiert. Da lag ich total flach. Über Rollstuhl, Stöcke, Orthese habe ich mich wieder erholt, das Bein „spinnt“ aber noch immer von Zeit zu Zeit. Kommentar des Chirurgen vor 2 Monaten: Nach einer solchen Operation braucht es erfahrungsgemäss 3 Jahre. Seit der Operation hat der Chirurge nicht mehr eingegriffen, primär haben die Selbstheilungskräfte gewirkt.

Ein einleuchtendes (selbst erlebtes) Beispiel: Mein
Krebs wurde vom Chirurg nicht geheilt, sondern unter in
Kaufnahme bleibender Schäden entfernt (Chirurgen verletzen),

Wer sagt, dass Sie noch leben würden, wenn der Tumor nicht mit
Schäden entfernt worden wäre? Es gibt bei vielen Dingen keine
Heilung, aber eine Verlängerung des Lebens.

Wer sagt, dass ich ohne Eingriff nicht mehr leben würde? - Aber es ist richtig, ich habe abgewägt und mich für den Eingriff mit seinen Konsequenzen entschieden. Und ich klage auch nicht, muss nicht mit meinem Schicksal hadern (das Bewältigen der neuen Realität bindet auch genug Kräfte).

der Radioonkologe hat nicht geheilt, sondern Gewebe zerstört.

s.o.

Die Bestrahlung erfolgte auf Verdacht hin. Ich werde nie wissen, ob sie notwendig war oder nicht.

… und seit 2 Jahren sind meine Selbstheilungskräfte am
Werk.

Selbst wenn Sie komplett gesund werden sollten, was ich Ihnen
wünsche, aber nicht glaube, liegt es eher an den Vortherapien
und nicht an den Selbstheilungskräften per se.

Ich gehe davon aus, dass es nie mehr wird wie früher.

Als Homöopathie-Ungläubiger habe ich schon einen
überraschenden Heilerfolg mit einem einzigen Kügelchen
Kügelchen erlebt: Eine chronische Schleimbeutelentzündung
eines Ellenbogens (der Schulmediziner hatte schon die
Anmeldung für eine OP geschrieben) ist innert 24 Stunden
verschwunden. Placebo-Effekt? Für mich unvorstellbar.

Die Anhänger der Kügelchenkunde werden micht jetzt steinigen,
aber gerne, bitte :smile:

Wenn am Himmel ein Adler am Haus vorbeifliegt, wenn das Licht
ausgeht, muss nicht unbedingt der Adler schuld sein.
Ich kenne aus einem anderen Bereich viele derartige
„Hoffnungsmeldungen“. Patienen mit chronischen Bauchschmerzen
hatten nach Einnahme von Kügelchen eine dauerhafte
Beschwerdefreiheit. Dass zufällig der nicht zu
diagnostizierende Gallengangstein abgegangen ist, ist schwer
zu glauben. Wenn man aber zufälligerweise eine stark
angeschwollene Papille sieht, könnte man sich den Rest
denken…

Ist richtig. Genau so verhält es sich aber auch bei schulmedzinischen Behandlungen!

(Kommentar eines schulmedizinischen Chefarztes: Wer heilt hat
recht.)

Was aber nicht beweisst, wie die Heilung stattgefunden hat. Am
Ende ist doch die Erstdiagnose falsch gewesen. Am Ende war es
gar keine Schleimbeutelentzündung, sondern eine (Sub)Luxation
die sich durch eine Bewegung wieder in die normale
Gelenkstellung gerutscht ist. Keiner weiss es wirlich.

siehe oben

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Selbstheilungskräfte auf
verschiedene (auch mechanisch nicht nachvollziehbare) Arten
aktiviert werden können.

Das stimmt sogar. Ein gesunder Körper kann deutlich mehr
abwehren, als ein Kranker (Vergleich Banale Infektion bei HIV
Krankem mit Gesundem). Aber alles hat eben seine Grenzen.

Einige schulmedzinische Krebsmedikamente haben eine
Erfolgsquote, die nicht so weit von jener von Placebos
entfernt ist!

Da stimme ich Ihnen sogar zu. Einige. Aber viele eben, zum
Glück nicht.
Zu den einigen:
Jetzt haben wir ein Problem. Was machen wir bei Erkrankungen,
bei denen es keinen wirklch wirksamen Stoff gibt. Nehmen wir
mal das metasierte Mammacarcionm. Die Überlebensrate
(Situationsabhängig) ist meist ohne Therapie nicht viel
schlechter als mit der ganzen PCTX. (Polychemotherapie). Viele
Patienten profitieren nicht davon. Aber einer von zehn mag
davon doch profitieren. Leider kann man das vorher schlecht
vorraussehen.
Zu den anderen:
Ich denke, gewisse Tumormedikament sind so potent, dass wir
die Wirksamkeit auch für andere Erkrankungen noch gar nicht
kennen. z.B. in der Antikörpertherapie sind sehr viele
positive Medikamente bekannt, die ein Überleben von wenigen
Wochen auf viele Monate verlängert, bzw. manchmal sogar
Heilung verschaffen kann.
Das schafft kein Placebo. Einfach mal unter den Studien zu den
Antikörpern nachlesen. Die sind meist geben alles mögliche
getestet worden.

Ich würde Krebs nie mit einem Placebo behandeln (lassen)! Aber ich will mein Leben nicht um jeden Preis verlängern, sondern Preis/Nutzen/Folgen abwägen. Und ich habe bei meinem Entscheid auf Chemo-Verzicht erlebt, wie schwierig ein solcher Entscheid ist.

Die Erkenntnis „kein Arzt/kein Medikament kann heilen - heilen
kann allein der Körper selbst“ überbrückt in meinem Denken
Schul- und Alternativmedzin. Auch wenn ich bei der
Schulmedizin geblieben bin.

Wie schon gesagt, warten sie mal bei einer akuten Blutung bis
der Körper genug Blut nachgebildet hat. Auch wenn das jetzt
plakativ klingen mag, es gibt genug Erkrankungen, wo der
Körper sich nur mit Hilfe von Medikamenten / Ärzten heilen
lassen kann. Sie haben aber recht in dem Punkt, dass der
Körper in Endeffekt entscheidet, ob ihm geholfen werden kann.

Liebe Grüsse

Anja

Liebe Grüsse

Urs Peter