Homöopathische Mittel

Hallo,

wie wär’s, wenn du schlicht die Fragen des Fragestellers
beanworten würdest? Wer aus Unkenntnis nur „Geschwurbel“
beitragen kann sollte sich enthalten.

Dann tu’s bitte auch. Richte deine Kritik zu dieser
Therapieform an den Fragesteller.

Warum sollte ich den Fragesteller kritisieren.
Und die Frage lässt sich nicht beantworten, da diese Therapie auf
unbewiesenen erfundenen Behauptungen beruht.

Es lässt sich solange gut mit dieser Placebo Therapie Geld
verdienen, solange man sich des Hintergrundes der wirksamen
Therapien sicher sein kann.
Mich interessiert deine diesbezügliche private und

unqualifizierte Meinung nicht.

Das mag sein, ist aber trotzdem wahr.

Und ob ich mich enthalte oder nicht, überlasse ich sicherlich
nicht Deinem Wohlwollen.
Da mich deine Meinung nicht interessiert - verkneif dir deine

dumm-dreisten Sprüche mir gegenüber.

Wo ist dieser Spruch „dumm-dreist“?
Nur weil ich mir von DIR nicht vorschreiben lasse, ob ich antworte oder nicht?

Wenn du sachlich etwas beitragen willst (was dir aufgrund von
Unkenntnis in diesem Fall nicht einmal möglich ist), dann
antworte dem Fragesteller. Ich habe keine Frage an dich
gerichtet.

Das ist mir eigentlich Wurscht, und meine Unkenntnis musst Du solange ertragen, bis Du einen Beleg für Deine Behauptungen gebracht hast.
Warum tust Du das eigentlich nicht???

Gruß,
Cantate
(Antwortfunktion abgeschaltet)

Warum antwortest Du dann trotzdem?
Gruss na_nu?

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Hi

Heute haben leider notorische Nörgler und Dummschwätzer wie
deinereiner und Na_Und hier das Sagen.
Gruß
Der Franke

Und wieder der armselige Griff in die Kiste mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen, wenn einem die Argumente ausgehen.

Fröhliche Grüsse
na_nu?

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Hallo, guten Abend,

mittlerweile große bereiche eines vormals ernstzunehmenden
forums. schade eigentlich.

In dieser Aussage sind gleich mehrere Denkfehler.

Der erste Denkfehler ist der Unfehlbarkeitsanspruch der Ärzte. Je weiter aber die Zeit voranschreitet, um so mehr bröckelt dieser Volksglaube an die Halbgötter in Weiß. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in den Massenmedien von einem Ärztepfusch berichtet wird. Der beste Beweis dafür ist, dass so etwas wie dieses Medizin-Brett hier überhaupt so stark frequentiert wird. Wenn alles so toll wäre, müsste dieses Brett eigentlich überflüssig sein…

Der zweite Denkfehler ist, dass viele Ärzte, insbesondere die, die sich hier immer so absolutistisch äußern, davon ausgehen, dass die Medizin eine Naturwissenschaft sei. Dass dies nicht zutrifft, wurde hier im Brett vor einiger Zeit schon mal von Arztseite zugegeben: Es handelt sich um eine Erfahrungswissenschaft.

/t/verletzung-der-speiseroehre/4725122/8

Und da jeder, der nur an Mathe, Physik und Chemie glaubt, sich absolut sicher ist, dass in der Medizin eben 1+1+1 = nicht 4 sein kann, der übersieht einen jahrtausende alten Erfahrungsschatz, der sowohl in Fernost aber auch in gewissem Maß auch bei uns („Hausmittel“) bekannt und durchaus wirksam ist. Was ebenfalls tausendfach bewiesen ist.

Daher sind Ärzte, die sich mit alternativen Heilmethoden nicht beschäftigen, logischerweise auch in diesen Methoden nicht erfahren. Und wer trotz fehlender Erfahrung das ihm Unbekannte als „Quatsch“ abtut, der muss sich halt den Vorwurf gefallen lassen, dass er zu solchen Methoden falsche Aussagen macht.

Der dritte Denkfehler in der obigen Aussage ist, dass dieses Brett in der Vergangenheit seriöser gewesen sei, als es heute ist. Dies ist bestenfalls ein subjektiver Eindruck, der aufgrund der Denkfehler eins und zwei resultiert. Objektiv gesehen ist dieses Brett deutlich in der Wertigkeit angestiegen, was man auch an den gestellten Fragen und den gegebenen Antworten ablesen kann.

Damit ist die Aussage

schade eigentlich

durch „Gott sei Dank bleibt das Wissen nicht stehen“ zu ersetzen. Allerdings geht die Wissenserweiterung leider bei manchen Krankheiten immer noch viel zu langsam voran.

Um dieses Brett weiter aufzuwerten, bedarf es der Integration der verschiedensten Erfahrungsbereiche, welche sich mit medizinischen Aspekten auseinandersetzen um endlich zu einer ganzheitlichen Sichtweise zu gelangen.

in diesem Sinne,

lasst uns für die Volksgesundheit zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten!

Auf dass vielen Kranken endlich geholfen werden möge

wünscht ein schönes Wochenende

Alexander

Hallo,

Und wieder der armselige Griff in die Kiste mit persönlichen
Angriffen und Beleidigungen, wenn einem die Argumente
ausgehen.

da redet der Richtige!

Gruß

Alexander

Hallo,

aufgrund solcher argumentation ist es inzwischen müßig, immer
wieder schlichte fakten diskutieren zu wollen.

seit wann sind Nörgeleien und super-oberflächliches Lesen Fakten?

Erstaunte Grüße

Alexander
*dessen Großschreibtaste funktioniert*

Hallo,

Richtig, warum hälst Du Dich nicht daran und verbreitest hier
Unwahrheiten?

du verwechselst da was: Hier geht es nicht um „Wahrheit“, die gehört vielleicht ins Rechtsbrett, oder ins Brett Philosophie, sondern hier geht es um Medizin und bekanntlich ist Medizin eine Erfahrungswissenschaft. Und die gesammelten Erfahrungen aller Richtungen ergeben nun mal eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dem Patienten dauerhaft geholfen werden kann. Aber die Personen, die Medizin als „Wahrheit“ begreifen, die sind die ersten, die bei Behandlunsfehlern behaupten: „Ich habe nur nach den Wahrheiten der Medizin gehandelt“. Aber die Zeiten, in denen die dann auch noch vor Gericht Recht bekamen, gehen ja Gott sei Dank so langsam aber sicher dem Ende entgegen.

Also: nur weil ein Arzt keine Erfahrung auf einem Behandlungsgebiet bzw. mit einer Behandlungsmethode hat, hat er noch lange nicht das Recht, zu behaupten, andere würden die Unwahrheit verbreiten. Damit setzt er sich selbst in ein Licht, welches äußerst bezeichnend ist.

Jeder, der um der Ideologie willen andere Erfahrungen und Wissensaspekte ausblendet, handelt zum Schaden der Patienten (und der Volkswirtschaft obendrein) und hat imho in der Medizin nichts verloren.

Gruß

Alexander

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Dogma aus dem ‚Organon der Heilkunst‘, Hahneman
Hallo Andy!

warum verteilt der Heilpraktiker eigentlich die Einnahme von
homöopathische Mittel auf vor, während und nach den
Mahlzeiten? Wird die Wirksamkeit ggf. beeinflusst, wenn man
bspw. alle drei zusammen mit einem Glas Wasser einnimmt?

Homöopathie besitzt keine Evidenz und unterwirft sich keiner Überprüfung.
Homöopathische Lehren sind nicht mit naturwissenschaftlichen oder wissenschaftsmedizinischen vergleichbar sondern sind im Kern per Dogma wahr, vergleichbar mit dem Koran als reines Gotteswort für Muslime. Das wird zwar gern von Anhängern bestritten, kann man aber in dessen Texten leicht selbst nachlesen.

Die EINZIGE Basis für die von Dir genannte Präferenz des Heilpraktikers sind zwei Paragraphen, die Samuel Hahnemann vor 200 Jahren aufgestellt hat.
Wie gesagt: Überprüft wurden die nicht. Sie gelten per Dogma als wahr.

Welche Relevanz Du Hahnemanns Schriften zuweist, überlasse ich Dir selbst.
Ich zitiere den werten Herrn mal aus seinem „Organon der Heilkunst, 6. Auflage“. Zitiert sind §273-274.

Viele Grüße,
Stefan

„In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige,
einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem
mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sei, nur einen einzelnen,
einfachen wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren,
verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der
Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal
einzugeben.“

und

„Da der wahre Heilkünstler bei ganz einfachen, einzeln und unvermischt angewendeten Arzneien schon
findet, was er nur irgend wünschen kann, (künstliche Krankheitspotenzen, welche die natürlichen
Krankheiten durch homöopathische Kraft vollständig zu überstimmen, sie für das Gefühl des
Lebensprincips auszulöschen und dauerhaft zu heilen vermögen,) so wird es ihm nach dem
Weisheitsspruche: “daß es unrecht sei durch Vielfaches bewirken zu wollen, was durch Einfaches
möglich,“ nie einfallen, je mehr als einen einfachen Arzneistoff als Heilmittel auf einmal einzugeben, schon
deßhalb nicht, weil, gesetzt auch, die einfachen Arzneien waren auf ihre reinen, eigenthümlichen
Wirkungen, im ungetrübten, gesunden Zustande des Menschen vöIIig ausgeprüft, es doch unmöglich
vorauszusehen ist, wie zwei und mehrere Arznei-Stoffe in der Zusammensetzung einander in ihren
Wirkungen auf den menschlichen Körper hindern und abändern konnten und weil dagegen ein einfacher
Arzneistoff bei seinem Gebrauche in Krankheiten, deren Symptomen-Inbegriff genau bekannt ist, schon
vollständig und allein hilft, wenn er homöopathisch gewahlt war, und selbst in dem schlimmsten Falle, wo
er der Symptomen-Aehnlichkeit nicht ganz angemessen gewählt werden konnte, und also nicht hilft, doch
dadadurch nützt, daß er die Heilmittel-Kenntniß befördert, indem durch die in solchem Falle von ihm
erregten neuen Beschwerden diejenigen Symptome bestätigt werden, welche dieser Arzneistoff sonst
schon in Versuchen am gesunden menschlichen Körper gezeigt hatte; ein Vortheil, der beim Gebrauche
aller zusammengesetzten Mittel wegfällt."

Hallo Stefan,

Homöopathie besitzt keine Evidenz und unterwirft sich keiner
Überprüfung.
Homöopathische Lehren sind nicht mit naturwissenschaftlichen
oder wissenschaftsmedizinischen vergleichbar sondern sind im
Kern per Dogma wahr, vergleichbar mit dem Koran als reines
Gotteswort für Muslime. Das wird zwar gern von Anhängern
bestritten, kann man aber in dessen Texten leicht selbst
nachlesen.

Die EINZIGE Basis für die von Dir genannte Präferenz des
Heilpraktikers sind zwei Paragraphen, die Samuel Hahnemann vor
200 Jahren aufgestellt hat.
Wie gesagt: Überprüft wurden die nicht. Sie gelten per Dogma
als wahr.

Welche Relevanz Du Hahnemanns Schriften zuweist, überlasse ich
Dir selbst.
Ich zitiere den werten Herrn mal aus seinem „Organon der
Heilkunst, 6. Auflage“. Zitiert sind §273-274.

ach Gottchen, wie rührend, mir kommen gleich die Tränen

*schnief, wo ist mein Taschentuch*

Sag mal, jetzt im Ernst: Glaubst du eigentlich an das, was Du da schreibst (ich spreche nicht von den Zitaten, sondern von dem davor!)?

Lies mal einen x-beliebigen Beipackzettel eines x-beliebigen Medikamentes:

Eine Rubrik heißt immer (vielleicht mit unterschiedlichem Wortlaut, aber sinngemäß immer gleich):

„Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten“

und selbst wenn Du nur hier aufmerksam den aktiven Teil dieses Forums liest, dann stößt Du u.a. auf diesen Beitrag:

/t/dalmadorm-und-alkohol/5236702

und da willst Du im Ernst behaupten, es gäbe keine Wechselwirkungen der Medikamente untereinander und aus diesem Grund sei die Aussage von Hahnemann Humbug?

Ich hoffe auf einen schnellen Sinneswandel von Dir, sonst müsste ich noch auf irgendwelche Gedanken kommen…

Und wie ja schon gesagt: Medizin ist eine Erfahrungswissenschaft, keine Naturwissenschaft. Aber das weißt Du ja sicher

Viele Grüße

Alexander

Zitate:

„In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein
schon unzulässig, mehr als eine einzige,
einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es
ist nicht einzusehen, wie es nur dem
mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer
und vernünftiger sei, nur einen einzelnen,
einfachen wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer
Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren,
verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig
naturgemäßen Heilkunst, in der
Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei
verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal
einzugeben.“

und

„Da der wahre Heilkünstler bei ganz einfachen, einzeln und
unvermischt angewendeten Arzneien schon
findet, was er nur irgend wünschen kann, (künstliche
Krankheitspotenzen, welche die natürlichen
Krankheiten durch homöopathische Kraft vollständig zu
überstimmen, sie für das Gefühl des
Lebensprincips auszulöschen und dauerhaft zu heilen vermögen,)
so wird es ihm nach dem
Weisheitsspruche: “daß es unrecht sei durch Vielfaches
bewirken zu wollen, was durch Einfaches
möglich,“ nie einfallen, je mehr als einen einfachen
Arzneistoff als Heilmittel auf einmal einzugeben, schon
deßhalb nicht, weil, gesetzt auch, die einfachen Arzneien
waren auf ihre reinen, eigenthümlichen
Wirkungen, im ungetrübten, gesunden Zustande des Menschen
vöIIig ausgeprüft, es doch unmöglich
vorauszusehen ist, wie zwei und mehrere Arznei-Stoffe in der
Zusammensetzung einander in ihren
Wirkungen auf den menschlichen Körper hindern und abändern
konnten und weil dagegen ein einfacher
Arzneistoff bei seinem Gebrauche in Krankheiten, deren
Symptomen-Inbegriff genau bekannt ist, schon
vollständig und allein hilft, wenn er homöopathisch gewahlt
war, und selbst in dem schlimmsten Falle, wo
er der Symptomen-Aehnlichkeit nicht ganz angemessen gewählt
werden konnte, und also nicht hilft, doch
dadadurch nützt, daß er die Heilmittel-Kenntniß befördert,
indem durch die in solchem Falle von ihm
erregten neuen Beschwerden diejenigen Symptome bestätigt
werden, welche dieser Arzneistoff sonst
schon in Versuchen am gesunden menschlichen Körper gezeigt
hatte; ein Vortheil, der beim Gebrauche
aller zusammengesetzten Mittel wegfällt."

Hallo Alexander,

leider begehst den größten Denkfehler Du selbst:

Es handelt sich um eine Erfahrungswissenschaft.

Das stimmt so und vor allem heute nicht.

Die Wirksamkeit von neuen Medikamenten und Behandlungsformen wird vor der Zulassung geprüft; auch die Wirksamkeit von altbekannten Medikamten und Behandlungsformen kann und wird durchaus überprüft. Ich will als Stichwort einmal den Begriff ‚Doppeltblindstudie‘ in den Raum werfen (http://de.wikipedia.org/wiki/Blindstudie)

Und genau bei solchen Studien zeigt sich mit schöner Regelmäßigkeit, dass die Wirkung von Homöopathika und anderen alternativen ‚Heilmethoden‘ nicht über den Placeboeffekt hinausgeht.

Einzelne, nicht verifizierbare persönliche Erfahrungen sind übrigens keineswegs ein Beweis für die Wirksamkeit einer Behandlungsform.

Um dieses Brett weiter aufzuwerten, bedarf es der Integration
der verschiedensten Erfahrungsbereiche, welche sich mit
medizinischen Aspekten auseinandersetzen um endlich zu einer
ganzheitlichen Sichtweise zu gelangen.

Ceterum censeo, dass es hier ein eigenes Brett für alternative Behandlungsmethoden geben sollte.

Auf dass vielen Kranken endlich geholfen werden möge

Ja - vorausgesetzt, sie werden nicht durch ganzheitliches Geschwurbel in einem Expertenforum davon abgehalten, sich oder ihre Kinder beizeiten in die Behandlung eines Arztes zu geben.

Beste Grüße

=^…^=

Hallo Alexander,

und da willst Du im Ernst behaupten, es gäbe keine
Wechselwirkungen der Medikamente untereinander und aus diesem
Grund sei die Aussage von Hahnemann Humbug?

es gibt da einen entscheidenden Unetrschied: In Medikamenten sind in der Regel nachweisbare Wirkstoffe enthalten.

In Homöopathika nicht.

Beste Grüße

=^…^=

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Hallo,

Und wieder der armselige Griff in die Kiste mit persönlichen
Angriffen und Beleidigungen, wenn einem die Argumente
ausgehen.

da redet der Richtige!

Ja, wo bitte habe ich beleidigt?
Oder willst Du auch mal in die Kiste packen, nur weil keine Argumente vorhanden sind.
Bring einen Nachweis über die Wirksamkeit dieser homöopathischen Zaubermixturen und alle sind zufrieden-
Gruss
na_nu?

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Richtig, warum hälst Du Dich nicht daran und verbreitest hier
Unwahrheiten?

du verwechselst da was: Hier geht es nicht um „Wahrheit“, die
gehört vielleicht ins Rechtsbrett, oder ins Brett Philosophie,
sondern hier geht es um Medizin und bekanntlich ist Medizin
eine Erfahrungswissenschaft. Und die gesammelten Erfahrungen
aller Richtungen ergeben nun mal eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass dem Patienten dauerhaft geholfen werden kann. Aber die
Personen, die Medizin als „Wahrheit“ begreifen, die sind die
ersten, die bei Behandlunsfehlern behaupten: „Ich habe nur
nach den Wahrheiten der Medizin gehandelt“. Aber die Zeiten,
in denen die dann auch noch vor Gericht Recht bekamen, gehen
ja Gott sei Dank so langsam aber sicher dem Ende entgegen.

Meine Güte, jetzt geht aber so einiges durcheinander…
was hat das denn mit der Diskussion zu tun oder soll nur noch mal so ein bisschen Polemik mit reingebracht werden.
Es geht nicht um Deine Wahrheit, sondern immer noch um die angesprochene „Unwahrheit“ mit der einige meinen, behaupten zu dürfen, Homöopathie sei wirksamer als Placebo.

Also: nur weil ein Arzt keine Erfahrung auf einem
Behandlungsgebiet bzw. mit einer Behandlungsmethode hat, hat
er noch lange nicht das Recht, zu behaupten, andere würden die
Unwahrheit verbreiten. Damit setzt er sich selbst in ein
Licht, welches äußerst bezeichnend ist.

Weil er keine Erfahrung hat?
Ein Arzt ist bereit Therapien zu akzeptieren und anzuwenden, wenn diese erfolgversprechend sind und nachweislich zum Erfolg führen.
Wo bitte bleiben denn diese Beweise? wir möchten sie nur sehen, mehr nicht!

Jeder, der um der Ideologie willen andere Erfahrungen und
Wissensaspekte ausblendet, handelt zum Schaden der Patienten
(und der Volkswirtschaft obendrein) und hat imho in der
Medizin nichts verloren.

Absolut richtig und deshalb muss immer davor gewarnt werden, wenn behauptet wird, die Wirksamkeit der Homöopathie sei gegeben, da dies die Unwahrheit ist, um auch auf den Anfang zurückzukommen.

Gruß

na_nu?

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Homöopathie und die Nachweisbarkeit
Hallo Alexander,

hier noch ein Interview, das in diesem Zusammenhang von Interesse sein dürfte: http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html

Beste Grüße

=^…^=

Hallo Alexander!

Sag mal, jetzt im Ernst: Glaubst du eigentlich an das, was Du
da schreibst (ich spreche nicht von den Zitaten, sondern von
dem davor!)?

Ja.

Willst Du im Ernst behaupten, es gäbe keine
Wechselwirkungen der Medikamente untereinander und aus diesem
Grund sei die Aussage von Hahnemann Humbug?

Das habe ich nie behaupten wollen. Noch habe ich es getan.
Im Ernst, ich weiß nicht, wo Du nachzulesen glaubst, ich würde dieser Meinung sein.
Tatsächlich forsche ich selbst an Arzneimittelwechselwirkungen.
Ich sagte, dass die Lehren Hahnemanns rein dogmatischer Natur sind.
Welche Sachen „wirklich“ wahr sind oder nicht, ist eine andere Frage.

Aber solange Wirkungen von Homöopathika nicht EMPIRISCH gezeigt werden, bleibt nichts weiter übrig als die Dogmatik hinzuweisen.
Im Übrigen schließt Hahnemann Empirie als Mittel zur Erkenntnis aus, stattdessen benennt er eine unumstößliche „reine [eigene, geradezu prophetische] Erfahrung“ (siehe Kommentar zu §25 des Organon, 6. Auflage).

Viele Grüße,
Stefan

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Hi,

hier noch ein Interview, das in diesem Zusammenhang von
Interesse sein dürfte:
http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html

Sehr aufschlussreich und passt wie aufs Auge:

Zitat daraus:
Ernst: Von Seiten derjenigen, die diese Sachen verkaufen, wird mit einer bewundernswerten Dreistigkeit behauptet, dass da Wirkungen sind, und dass biologische Plausiblität so unwahrscheinlich nicht sei. Das ist eine systematische Missinformation der Bevölkerung und der Patienten.

Dem ist wohl nicht weiter hinzuzufügen

Gruss na_nu?

3 „Gefällt mir“

Hallo Alexander!

Hier geht es nicht um „Wahrheit“, die
gehört vielleicht ins Rechtsbrett, oder ins Brett Philosophie,
sondern hier geht es um Medizin und bekanntlich ist Medizin
eine Erfahrungswissenschaft. Und die gesammelten Erfahrungen
aller Richtungen ergeben nun mal eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass dem Patienten dauerhaft geholfen werden kann.

Also: nur weil ein Arzt keine Erfahrung auf einem
Behandlungsgebiet bzw. mit einer Behandlungsmethode hat, hat
er noch lange nicht das Recht, zu behaupten, andere würden die
Unwahrheit verbreiten. Damit setzt er sich selbst in ein
Licht, welches äußerst bezeichnend ist.

Jeder, der um der Ideologie willen andere Erfahrungen und
Wissensaspekte ausblendet, handelt zum Schaden der Patienten
(und der Volkswirtschaft obendrein) und hat imho in der
Medizin nichts verloren.

Nochmal zitiere ich aus dem Dogmenwerk Hahnemanns und habe nichts anderes hinzuzufügen :wink:

Stefan

§52
„Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur,
auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete)
homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder)
allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem
Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich
gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen
Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!“

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Hi,

ein Beispiel aus dem wahren Leben. In einem MS-Forum wird von Person A nach Mitteln gegen leichte Spastiken gesucht. ein Angebot von Person B: ein Schüßlersalz mit Magnesium. Fragt A, ob sie das empfehlen kann, ob es bei ihr wirkt? Antwort von B: Sie verspürt selber keine Wirkung, nimmt es aber weiter. A solle es doch mal versuche. A hat das dann glaub ich verwendet…

Die Franzi

Guten Morgen =^…^=,

hier noch ein Interview, das in diesem Zusammenhang von
Interesse sein dürfte:
http://www.netzeitung.de/gesundheit/1074077.html

Hast du auch mal den Link links oben auf eben dieser Seite geklickt und durchgelesen?
http://www.netzeitung.de/gesundheit/1377402.html

Gruß
Der Franke

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Hi auch, na_nu?,

Und wieder der armselige Griff in die Kiste mit persönlichen
Angriffen und Beleidigungen, wenn einem die Argumente
ausgehen.

Meine Argumente als direkte Antwort auf ec´s Kritik hinsichtlich „ernstzunehmendes Forum“ habe ich genannt (s.Links).

Im Gegensatz zu ec oder dir nenne ich Ross und Reiter gleich beim Namen. Eine versteckte persönliche Kritik wie die von ec ist nicht so meine Sache. Sofern du „notorische Nörgler“ und/oder „Dummschwätzer“ persönlich als Beleidigung aufgefasst hast, Sorry.

Im übrigen gibt es immer zwei oder mehr Aspekte zu Themen, Personen und Ansichten:
/t/homoeopathische-mittel/5237569/38
Insofern halte ich es wie sonst auch: Zuhören, darüber nachdenken, und diskutieren, wenn es zur Sache beiträgt (ansonsten D.Nuhr). Und dies erwarte ich von allen und gestehe es auch allen zu.

Es wäre schrecklich, wenn Themenbereiche wie Alternativmedizin hier nicht mehr ernsthaft diskutiert werden können.

Gruß
Der Franke

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Hallo Franke!

Dass Pharmaunternehmen nicht die Wohlfahrt sind, das ist hinlänglich bekannt.
Aber das hat mit der Homöopathie nichts zu tun.
Außerdem gibt es in wissenschaftlichen Publikationen einen sogenannten „conflict of interest“, in dem sich Autoren über selbigen äußern müssen.
Zulassungsstudien sind ferner immer vorher genau angekündigt etc.
Was dort hinter dem Link besprochen wird, das scheinen eher „Marketing Studien“ zu sein.
Die werden von den Firmen nach der Zulassung durchgeführt um ihre eigenen ach so tollen Produkte zu bewerben. Und solche Studien werden eben nicht immer publiziert, wenn sie nicht so verlaufen, wie man sich das vorstellt.
Bei der Zulassung von Medikamenten ist das jedoch wie gesagt anders.
Und wenn nachfolgend seltene schwerwiegende oder nicht als soche vorher erkannte zu starke unerwünschte Arzneimittelwirkungen in Phase IV der klinischen Prüfung gefunden werden, dann werden die auch publiziert.

Viele Grüße,
Stefan

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