Homoöpathie

einmal mußte ich am Wochenende zu einem Kinderarzt, der sich zum Notdienst zur Verfügung stellte. Der teilte mir mit, dass er Homoöpathie für Humbug hält. Ich war erstaunt, denn diese Medikamente sind doch bereits von den Krankenkassen anerkannt. Leider hatte er keine Zeit mir zu erklären warum er so denkt.
Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Warum könnte ein Arzt so denken?

viele Grüße
Claudia

Hallo Claudia,

einmal mußte ich am Wochenende zu einem Kinderarzt, der sich
zum Notdienst zur Verfügung stellte. Der teilte mir mit, dass
er Homoöpathie für Humbug hält. Ich war erstaunt, denn diese
Medikamente sind doch bereits von den Krankenkassen anerkannt.
Leider hatte er keine Zeit mir zu erklären warum er so denkt.
Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Warum könnte ein
Arzt so denken?

Ärzte denken in den Kategorien von „Ursache“ und „Wirkung“, wobei die qua li tative Wirkung von der qua nti tativen Ursache anhängt. Die Homöopathie hingegen denkt analogen Kategorien, wo die Stärke der Wirkung nicht mit der Stärke der Ursache zusammenhängen muss. Das ist der entscheidende - es mag noch mehr geben - Unterschied im Denken zwischen der traditionellen und der homöopathischen Medizin.

Ein selbsterlebtes Beispiel, weshalb auch ich Homöopathie nicht für sinnvoll erachte (für mich!): Während meines Studiums hatte ich irgendwann chronische Kopfschmerzen und bin deshalb zu einem Arzt gegangen, der mich zu meiner Überraschung homöopathisch behandelte. Die Kopfschmerzen waren nach 2 Wochen weg. Es fragt sich nur, ob sie nach so langem Zeitraum nicht von selbst verschwunden wären.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Leider hatte er keine Zeit mir zu erklären warum er so denkt.
Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht? Warum könnte ein
Arzt so denken?

…weil es unter den Alternativen Heilern zig mal mehr Scharlatane gibt als unter den Schulmedizinern.

Chris

hi claudia,

zuerstmal: ich habe gegen homöopathische behandlungen nichts
einzuwenden.
allerdings habe ich zu akuten dingen eine bittere, schmerzvolle
erfahrung beizusteuern, die tatsächlich für eine ambulante bzw.
notärztliche schulmedizinische behandlung spricht.
ich bin vor einigen jahren mit einer akuten gürtelrose bei einem
(not)arzt gelandet, der sich zuerst ratlos zeigte, dann aber
eine zwiebeltherapie (kleingehackt, roh) mir anrat. er berief
sich auf naturheilkunde und homöopathische dosierung der zwiebel
(!). natürlich war das ein idiot, dem ich zwei schlimme wochen
zu verdanken habe. leg mal rohe zwiebeln auf einen offenen
rücken…blöderweise hab ich ihm geglaubt.
langfristige homöopathische behandlungen mögen gut sein, aber
wenn es um akute dinge geht, würde ich immer den schulmediziner
vorziehen. später kann man immer noch anderes ausprobieren, aber
wie gesagt: langfristig.

gruß,
frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Leider gibt es kaum noch Ärzte oder Heilpraktiker, die die klassische Homöopathie beherrschen. Sie ist nämlich sehr zeitaufwendig und ist nicht mit einer 5-minütigen Anamnese zu machen. Ich spreche hier von der Einzelmittel- bzw Konstitutionshomöopathie (die klassische eben). Die Homöopathie beruht ja auf dem Gedanken Gleiches mit Gleichen zu behandeln. Sie ist eine ganzheitliche Medizin. Was heute häufig verschrieben wird sind die Komplexmittel, in denen dann alles zusammengewürfelt wird, was vielleicht wirken könnte. Für Anhänger der klassischen Homöopathie der reinst Frevel! Die Komplexmittel beruhen auf dem allopathischen Prinzip, das dem homöopathischen ja entgegensteht. Das kann nicht funktionieren. Man kann nicht mit allopathischen Methoden dem homöopathischen Ansatz gerecht werden. Eine gute und fundierte Mittelbestimmung braucht viel Zeit. Von der Anamnese über die Hirachiesierung, das Repetitorium, der Validierung über die Arzneimittellehre usw. bedarf es der Erfahrung und Gedult. Daher ist eine derartige Behandlung auch nicht billig. Ein guter Homöopath nimmt jedoch nur einmal die Gebühr. Bei Wahl des falschen Mittels wird er eine zweite Ananmnese ohne Aufpreis machen. Desweitern muß in der Zeit der ersten Einnahme ein enger Kontakt zum Homöopathen gehalten werden, denn nur über die Rückmeldung des Patienten kann die Wahl des Mittels bestätigt werden. Zeichen wie Erstverschlimmerung (positives Zeichen), Auftreten alter Symptome (positives Zeichen) und Auftreten neuer Symptome (negatives Zeichen).
Gerät jemand an einen „Schnell-Homöopathen“ und der Erfolg bleibt aus, wird schnell die ganze Therapieart verteufelt.

Das reicht wohl vorerst :wink:.
Meteor.

Hi, Chris,

ne gute hömop.Behandlung vom Arzt durchgeführt (natürlich mit Studiengang Naturh/Hömop.) ist nicht zu verachten, ist auf m Vormarsch, die ges.Kassen zahlen da schon, wäre das nichts für dich als Ergänzung zu Ying und Yang ?
Tschüß

Liebe Grille. bitte meide solche Ärzte , es gibt Ärzte , die Ärzte sind, aber wehe du gerätst an Ärzte, die jenseits der Patienten agieren. Tschüß

…weil es unter den Alternativen Heilern zig mal mehr
Scharlatane gibt als unter den Schulmedizinern.

Leider wohl wahr…

Claus

P.S. Was ist aus Mosambique geworden???

Homoöpathie ist humbug
bis jetzt war keiner der anhänger dieser richtung in der lage, die wirkamkeit zu beweisen!
zumal nicht einmal der wirkstoff in den arzneien nachweisbar ist.
und solange etwas nicht beweisbar ist, bleibt es eine glaubensfrage.
ähnlich wünschelrutengängen und astrologie
auch wenn noch so viele ärzte danach arbeiten.
dies soll keine meinung zur gesamten alternativen medizin sein!

strubbel
„glauben heißt: nicht wissen“

Homoöpathie ist eine Erfahrungsmedizin
Zur Nachweisbarkeit der Substanz. Nun, man geht davon aus, daß der Informationsgehalt das Entscheidenen ist. Den kann man nicht messen, richtig. Genauso wenig ist das Buch als solches wichtig, sondern das, was in ihm steht! Nur weil man etwas (noch) nicht nachweisen kann, heißt es noch lange nicht, das auch nicht existiert. Es ist nun einfach mal Fakt, daß eine RICHTIGE und GUTE homöopathische Therapie Wirkung zeigt. Und welche Patienten greifen zu dieser Therapieart? Die, die von der Schulmedizin „austherapiert“ sind. Bei chronischen Leiden ist die Homöopathie richtig angewendet eine erfolgsversprechende Methode. Kein ernsthafter Homöopath wird ein akuten Infarkt oder andere lebensbedrohliche Zustände mit homöopathischen Mitteln therapieren. Homöopathie braucht Zeit! Jede Art der Medizin hat ihren Platz.
Ehrlich gesagt, ich finde es sträflich etwas pauschal als Humbug abzutun. Die Erfahrung zeigt, daß Homöopathie (richtig angewendet) eine wirkungsvolle Therapieart ist. Und das hat nichts mit Glaube zu tun! Ich habe schon die größten Skeptiker gesehen (von ihren Frauen in die Praxis geschleift), die selbst verwundert waren, das sich eine Wirkung einstellt.

Gruß,
Meteor.

Hallo Claudia,

Deine Bestürzung über die ärztliche Ablehnung der Homöopathie legt sich nach einem Blick in die Szene vielleicht etwas, wenn Du Dich z.B. hier http://www.paracelsus.de/index.html?ausbildung/pf_ma… in der Heilpraktiker-Ausbildung umsiehst. Dabei kommt man schnell zur Einsicht, daß die medizinischen Kenntnisse z. B. einer Krankenschwester ganze Größenordnungen qualifizierter einzuordnen sind.

Den medizischen Kenntnissen der Heilpraktiker und den Wirkstoffen der Homöopathie ist ihre Verdünnung gemeinsam - unterhalb der Nachweisgrenze. Die Wirkstoffkonzentration in homöopathischen Mitteln entspricht dem Stück Würfelzucker im Bodensee. Die Mittel haben den Vorzug, frei von Nebenwirkungen zu sein, allerdings auch frei von Wirkungen. In Doppel-Blindversuchen sind sie erwartungsgemäß den Nachweis ihrer Wirksamkeit regelmäßig schuldig geblieben.
Was bleibt, ist Glauben.

Den Bogen zwischen Heilpraktikern und Homöopathie spannt denn auch die Esoterik. Die Räucherstäbchenanhänger mit
Schwingungen und Energiezentren produzieren aber keineswegs nur blanken Unsinn. Während endloser Anamnesegespräche und
dem Ausfüllen vieler Fragebögen vergehen Wochen. Während dieser Zeit fühlt sich der Patient verstanden und umsorgt, schluckt
streng nach Anweisung die sorgfältig abzuzählenden Tropfen und tut damit alles für eine klassische Placebo-Wirkung. Den Rest
erledigt die Zeit.

Bei Kenntnis dieser Sachverhalte solltest Du dem Arzt in der Notfallaufnahme verzeihen, wenn er Fragen nach Homöopathie nur
knurrend und unwirsch vom Tisch wischt. Es ist nicht seine Welt.

Gruß
Wolfgang

Anmerkung zur Placebo-Wirkung
Hallo Wolfgang,

auch eine Placebo-Wirkung ist eine Wirkung! Ist es nicht erstaunlich, durch reine Vorstellung -oder meinetwegen auch Glauben- eine Linderung hervorzurufen? Was ist so verwerflich an der Placebo-Wirkung? Wissenschaftlich nicht eindeutig erklärbar und dennoch existent!
Eines muß ich leider eingestehen, mit der Qualitätssicherung bei Heilpraktikern sieht es tatsächlich nicht gut aus. Wenn ich mir aber manchmal die niedergelassenen Ärzte mal genauer anschaue, so haben doch die meisten für ihre Patienten überhaupt keine Zeit mehr. „Nehmen Sie von dieser Tablette morgens und abends eine vor dem Essen und von dieser…, der Nächste bitte.“
Ich bin nicht Deiner Meinung, daß die Homöopathie nur auf einem Placebo-Effekt beruht. Aber ich scheine hier damit ziemlich alleine zu stehen. Nun, auch ich war sehr skeptisch, aber meine Erfahrung belehrte mich eines Besseren. Und ich muß mich wehren, wenn jemand Esoterik, Wünschelrutengänger und Homöopathen in einen Topf wirft. Eigentlich bedarf jeder einzelne Therapeut der explizieten Betrachtung. Es gibt Heilpratiker, denen ich mich niemals anvertrauen würde. Aber das Gleiche trifft auch auf viele Ärzte zu. Ich habe lange im Krankenhaus gearbeitet und „hinter die Kulissen“ geschaut. Das öffentliche Bild der Ärzte und die Realität klaffen doch sehr weit auseinander. Löbliche Ausnahmen gibt es überall.

Gruß,
Meteor.

informationsgehalt viel text
Das Argument, Homöopathie sei „ein Gebiet, wo man mit streng wissenschaftlicher Methodik nicht vorgehen könne“, ist falsch. Der Erfolg jeder Therapie läßt sich objektiv statistisch prüfen, aber nur in Doppelblind-Experimenten, bei denen der Placebo-Effekt quasi „herausgekürzt“ wird. Im Idealfall sollte selbst der Therapeut nicht wissen, daß er einen Test durchführt, was in der Praxis schwer realisierbar ist. Da Menschen allein aufgrund des unspezifischen Placebo-Effekts gesunden können, muß man mindestens, zufallsverteilt, zwei gleichartige Patientengruppen bilden: Die eine erhält die zu prüfende Behandlung, die Kontrollgruppe eine Scheinbehandlung oder ein Placebo-Präparat. Damit beide Gruppen ansonsten völlig gleich behandelt werden, dürfen weder die Patienten noch die Therapeuten wissen, wer die echte Arznei und wer das Placebo erhält. Damit ist der Placebo-Effekt in beiden Gruppen gleich, und Unterschiede zwischen ihnen müssen dann allein auf die Behandlung zurückgehen. Noch unverfälschtere Ergebnisse liefern „überkreuzte“ Doppelblindstudien, bei denen nach einer vorher festgelegten, genügend langen Behandlungszeit Placebo und Arznei gegeneinander ausgetauscht und die Behandlung fortgeführt wird. Formal sauber sind eigentlich nur Untersuchungen, bei denen auch die Forderung der Homöopathen erfüllt ist, jeden Patienten individuell zu therapieren. Schließlich muß alles unter kontrollierten Versuchsbedingungen geschehen, um betrügerische Manipulationen auszuschließen.

Solche objektiven Tests, bei der wissenschaftlichen Medizin Standard, verliefen bisher negativ . Von Außenseitermedizinern werden sie meist als unangemessen abgelehnt. Stattdessen verweist man auf eindrucksvolle Fallbeispiele von geheilten Patienten. Diese anekdotischen Belege sind zwar emotional überzeugend, aber ohne jede Beweiskraft: Positive Einzelfälle - Patienten mit längerer Überlebenszeit - kommen in allen Kollektiven vor , es bleibt völlig unklar, welchen Anteil der Placebo-Effekt hatte, und es wird verschwiegen, bei wieviel Patienten die Behandlung erfolglos war.

Selbst in Doppelblind-Studien kann es zu positiven Effekten unwirksamer Arzneien kommen, weil Patient und Arzt anhand der Nebenwirkungen der Arznei manchmal erkennen können, wer es bekam. Und das führt unbewußt zu der Erwartung, daß es solchen Patienten besser gehen muß („self fulfilling prophecy“). Das kann man prüfen, indem man Placebos gibt, die dieselben Nebenwirkungen haben wie das echte Medikament: Dann schwindet der Unterschied zum Placebo meist dahin.

Einer Gefahr sind alle Therapeuten ausgesetzt: der „therapeutischen Illusion“: Bei zweifelhafter Diagnose verordnen Ärzte häufig Behandlungen, von der sie wissen, daß sie nur als Placebo wirken. Gesundet der Patient, verführt der scheinbare Erfolg dazu, Diagnose und Behandlung irrtümlich für richtig zu halten. Ein Beispiel ist die sinnlose Verschreibung von Antibiotika bei viralen Infektionen. Vielen Ärzten wird nämlich in ihrer Ausbildung nicht beigebracht, daß Patienten oft keine Behandlung brauchen außer ermutigende Worte eines Arzt, der sich ihnen menschlich zuwendet

Daß „potenzierte“ Arzneimittel im Vergleich zu nur im selben Grad verdünnten Mitteln im Doppelblindversuch besser abschneiden, wurde bisher noch nie glaubhaft bewiesen. 1988 aber schien der Durchbruch gelungen. Jaques Benveniste behauptete in der internationalen Wissenschaftszeitschrift Nature, daß hochpotenzierte (anti-IgE-) Lösungen, die keine Wirkstoffmoleküle mehr enthielten, wirksam waren: der erste Beweis der homöopathischen Theorie! Die Publikation führte aber zu einem Wissenschaftsskandal . Eine neutrale Untersuchungskommission deckte auf, daß die Ergebnisse entgegen den Aussagen von Benveniste nicht doppelblind gewesen waren, und daß man gefälschte, nämlich selektierte Daten verwendet hatte. 1993 wiederholte ein britisches Forscherteam die Versuche, unterstützt von homöopathischen Arzneifirmen und Homöopathie-Forschungseinrichtungen. Ergebnis: negativ.
Homöopathie ist aus der Sicht der heutigen Wissenschaft inhärent unplausibel. Ein Haupthindernis ist die Idee des „Potenzierens“. Schon die Bezeichnung ist irreführend, denn dieser Prozeß hat weder etwas zu tun mit dem mathematischen Potenzieren, noch mit dem positiv belegten Begriff der sexuellen Potenz. Nicht nachvollziehbar ist vor allem, daß eine Lösung durch Schütteln wirksamer werde, ja daß das Lösungsmittel allein noch wirksam sei, selbst wenn kein einziges Wirkstoffmolekül mehr darin enthalten ist.

Verdünnt man einmolare Lösungen um den Faktor 1:6x10 hoch 22, so ist in einem Kubikzentimeter davon mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten. Homöopathen verwenden Verdünnungen bis zu 1:10 hoch 120, ja 1:10 hoch1500! Das ist daßelbe, wie wenn man ein Reiskorn zermahlt, das Pulver in einem Wasserball von der Größe unseres Sonnensystems gleichmäßig verteilt, einen Tropfen davon nimmt und nochmals in derselben Menge Wasser verdünnt, und daßelbe zwei Milliarden mal!!!
Manchem Außenseitermediziner, der neben kritischem Denken über genügend schauspielerisches Talent verfügt, hat ein einfacher Selbsttest die Augen geöffnet. Egal, ob man als Homöopath „falsche“ Potenzen verschreibt, als Irisdiagnostiker bewußt den „Iris-Schlüssel“ verfälscht, indem man ihn bei der Analyse z.B. um 90° verdreht, ob man als Astrologe falsche Geburtsdaten verwendet, ob man als Hand- oder Tarotkarten-Leser das Gegenteil von dem sagt, was in den „Lehrbüchern“ steht: Die Erfolgsrate bleibt erstaunlicherweise ungefähr gleich.

quelle: http://www.gwup.org/

Erfahrungsheilkunde" ist kein Merkmal der Außenseitermedizin; auf ihr beruht die gesamte wissenschaftliche Medizin.

cu
strubbel

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auch eine Placebo-Wirkung ist eine Wirkung! Ist es nicht
erstaunlich, durch reine Vorstellung -oder meinetwegen auch
Glauben- eine Linderung hervorzurufen? Was ist so verwerflich
an der Placebo-Wirkung? Wissenschaftlich nicht eindeutig
erklärbar und dennoch existent!

Hallo,

dagegen gibt es nicht das Geringste einzuwenden. Wenn so dem Patienten geholfen wird, ist es in Ordnung. Ich würde es mir überhaupt wünschen, den ganzheitlichen Ansatz, das Zusammenspiel von Psyche und Körper mehr in das medizinische Bewußtsein zu rücken. Psychosomatisch bedingte Beschwerden dürften einen erheblichen Anteil an unklar diagnostizierbaren Krankheitsbildern haben. Diese Binsenweisheit wird zuweilen unter Medizinern noch als Ergebnis neuester Forschungen gehandelt.

Auch hinsichtlich der Qualitätssicherung im konventionellen medizinischen Bereich kann ich nur zustimmen. Dabei entspricht meine Aussage nur dem persönlichen Erleben und läßt sich deshalb nicht verallgemeinern. Das konnte aber auch nicht Gegenstand meines kurzen Postings sein. Immerhin habe ich daraus meine persönlichen Konsequenzen gezogen und akzeptiere keine einzige Maßnahme, die ich nicht selbst verstehe und für zielführend halte.

Gruß
Wolfgang

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meine Erfahrung mit Homöopathie
Hallo Meteor,

unter dem Aspekt, den Du aufgeführt hast, habe ich es noch gar nicht gesehen. Klar, davon habe ich auch schon gehört, dass man als guter Therapeut oder Mediziner, der auf diese Basis heilen will, über ein umfangreiches Wissen und auch über nicht wenig Erfahrung verfügen muß.
Ich bin auf die Homöopathie recht ahnungslos gekommen.
Kurz nach der Geburt des ersten Kindes hatte ich sehr hohes Fieber. Meine Hebamme zückte eines der vielen Fläschchen aus ihrem schwarzen Koffer, und riet mir, wie ich diese Kügelchen zu nehmen habe. Und bald war das Fieber weg.
Klar, ich habe wie Thomas (siehe Threat unten) gedacht: wahrscheinlich wäre das Fieber auch ohne Globolis weggegangen. Was das überhaupt war, darüber habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht.
Dann sind meine Kinder immer mal krank gewesen. Und mein Kinderarzt konnte so manche Erkältungskrankheit statt mit der üblichen Chemie mit Homöopathie heilen (wobei ich im Vorfeld schon immer versucht habe mit Tees, Dämpfe, Öle usw. zu helfen).
Mittlerweile habe ich auch meinen sehr skeptischen Mann überzeugen können, einfach mit dem Hinweis, dass er es nehme soll, egal ob an die Wirkung glaubt oder nicht. Und es hat geholfen (Magenschmerzen, Durchfall, Kopfweh).

Ich habe im Fernsehen einmal eine Sendung über Homöopathie und Bachblüten gesehen (N3 oder Bayern 3, weiß ich nicht mehr). Bei den Bachblüten konnte man den Placebo-Effekt nachweisen, bei der Homöopathie nicht. Ich denke, dass die Krankenkassen diese Mittel nicht akzeptieren würden, wenn es nur die Aussage gäbe: ist doch egal, warum es hilft, Homöopathie ist doch nicht schädlich.

viele Grüße
Claudia

stimmt, ich könnte noch’n Abendkurs besuchen, die Extra-Kohle könnte ich als Assi gut gebrauchen

Interessant erscheint es mir, daß Deinesgleichen, der Homöopathie, Astrologie und noch einiges mehr immer wieder auf diese arrogante und abwertende Art vom Tisch fegt, ohne die geringste Ahnung zu haben, wovon man eigentlich spricht, weil nie ernsthaft und ausdauernd damit beschäftigt gewesen viel Geisteskraft in die innere Aufrechterhaltung des naturwissenschaftlichen dualistischen Weltbildes steckt ohne jemals auch nur eine Intelligenzeinheit genutzt zu haben einen Quantensprung zu machen und sich auf das Nichtbeweisbare einzulassen.
Ganz am Rande, da fängt die Wissenschaft erst an, spannend zu werden.
Zum Glück finden sich immer die Menschen auf gleicher Ebene des Geistes zusammen, sodaß Deinesgleichen in den wirklich anspruchsvollen Foren draussen bleibt.
Und tschüss,Mina

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Hi Meteor
ich empfehle Kunden gerne homöopathische Arzneimittel, weil sie im niedrigen Verdünnungsbereich recht gut wirken.

Zur Nachweisbarkeit der Substanz. Nun, man geht davon aus, daß
der Informationsgehalt das Entscheidenen ist. Den kann man
nicht messen, richtig. Genauso wenig ist das Buch als solches
wichtig, sondern das, was in ihm steht! Nur weil man etwas
(noch) nicht nachweisen kann, heißt es noch lange nicht, das
auch nicht existiert.

Das halte ich für Unsinn, entschuldige, wenn ich das so deutlich sage, was soll Wasser oder Alkohol oder Milchzucker an Informationsgehalt transportieren?
Wie soll das funktionieren?
Auf der Molekülebene gibt es so etwas nicht, entweder ist ein Molekül vorhanden, dann kann es reagieren, oder es ist nicht vorhanden, dann passiert gar nichts
I
Es ist nun einfach mal Fakt, daß eine

RICHTIGE und GUTE homöopathische Therapie Wirkung zeigt.

Volle Zustimmung, man sollte aber seitens der Homöopathie sich endlich aufraffen, das System auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, Begriffe wie Informationsübertragung oder feinstofflich bedeuten doch nur, daß man nichts genaues weiß und deshalb mit solchen verschwommen Begriffen arbeitet.
Wird Zeit, das mal aufzuklären.
Gruß
Rainer

Anmerkung
hallo Mina
Nichtbeweisbarkeit und Wissenschaft schliest sich aus.
Viel Spass in euren anspruchsvollen Foren
Gruß
Mike

P.S. solltest Du an einer eingehenden Diskussion intressiert sein, poste deine Ansichten in Natwiss-allgemein.

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köstlich :wink: owT.