Noch mal ein fröhliches Hallo,
Ich wünschte, dein Weltbild wäre wenigstens so groß, dass du
meinen Ansatz hättest verstehen können.
Ja, das ist eine Branden-Antwort, wie wir sie kennen, hohl, nichtssagend und Zeit verschwendend.
Alles Bunte
Avera
Noch mal ein fröhliches Hallo,
Ich wünschte, dein Weltbild wäre wenigstens so groß, dass du
meinen Ansatz hättest verstehen können.
Ja, das ist eine Branden-Antwort, wie wir sie kennen, hohl, nichtssagend und Zeit verschwendend.
Alles Bunte
Avera
@MODs: Keine Löschbenachrichtigung nötig.
Ja, gut, aber warum löschst du dein Posting dann nicht gleich
selbst?
Willst du aller Welt zeigen, wie wenig wissenschaftlich du
denkst?
Ich möchte hier keine große Zickerei starten, aber unwissenschaftlich verhältst du dich, indem du behauptest, Homosexualität wäre kein „kein normales, gesundes Sexualverhalten“ - es gibt genug Hinweise darauf, dass es völlig normal ist, viele wurden hier schon genannt. Du stellst es auf eine Stufe mit schweren Krankheiten, und das ist krank.
Hallo Jürgen
Ebenso zweifelhaft ist das Stichwort „gesund“. Heißt gesund
nun perfekt oder dem Vergleichsdurchschnitt entsprechend? Ist
ein hoher Cholesterinspiegel, den in einem gewissen Alter die
deutliche Mehrheit hat, tatsächlich krankhaft?
Das ist ja gerade das Schöne an meinem Fach, dass es jenseits von schöngeistigem Gedudel eben mit weitaus klareren Vorstellungen und Arbeitsmitteln an die Sache herangeht.
Wir Ärzte sind eben einfach aufgerufen, das Gesunde zu fördern und sich Entwickeln zu lassen und können großentels vorurteilslos ans „Objekt“ herangehen.
So, wie wir inzwischen wissen, dass jemand mit enem Cholesterinspiegel von 600 eher an einem Herzinfarkt erkrankt als jemand, der einen Spiegel von 200 mg hat, so können wir auch andere biologisch-medizinische Tatsachen beurteilen, ohne sie in irgendeiner Weise diskreminieren oder diskreditieren zu müssen.
Gruß,
Branden
Ich bedaure dich, Cess.
Ich habe früher den Eindruck gehabt, du würdest naturwissenschaflich denken und frei von hysterisch-hausfraulichem Geschreibsel sein. Das war ein Irrtum.
Gruß,
Branden
Ich habe früher den Eindruck gehabt, du würdest
naturwissenschaflich denken
Genau das wird hier versucht, aber du hast dich noch nicht dazu geäußert, dass Homosexualität in der Evolution genauso eine Daseinsberechtigung hat sie Heterosexualität. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen, nicht deine fadenscheinige Aussage, dass es keine gesunde Sexualität wäre. Lies dir die entsprechenden Beiträge nochmal durch und überleg mal, ob du fähig bist, darauf wissenschaftlich und professionell einzugehen. Ich lass mich gerne überraschen.
Hallo,
vielen Dank für eure Antworten! 
bisher dachte ich immer „Homosexualität“ wäre
ein normales, gesundes Sexualverhalten.
ein wenig zur Klärung:
ich habe die schlichten Worte „normal“ und „gesund“
deshalb gebraucht, weil ich eben grad keine exakt
umrissene Definition wollte.
Weil es mir auch nicht darum geht, euch meine Meinung
um die Ohren zu hauen, sondern weil ich eine andere
als die meine Sichtweise kennenlernen wollte.
Deshalb bediene ich auch nicht einfach den Google,
sondern frage andere.
LG
Susanne
Hallo,
Das war früher zwar häufiger als heute, aber solche
Versuche gibt es hin und wieder immer noch.
Differenziert man dann auch zwischen, verzeih mir den Ausdruck
„gesunder“ und „pathologischer“ Homosexualität?
Also wird A ev. therapiert aber B nicht?
LG
Susanne
Hallo Finjen!
So verstehe ich die Zeile im Artikel nicht.
Er sagt laut Zeitung, das es genügend Beispiele geheilter
Homosexualität gäbe, man davon aber nicht spräche.
So meinte ich das auch.
Ging es Dir um dieses Stichwort „reparative Therapie“?
Ja. Aber ich überlegte mir schon auch in anderen Brettern
nachzufragen. Das Psychobrett schien mir am geeignesten.
Und Doppel- oder Mehrfachpostings werden ja nicht gern
gesehen, bzw. gleich gelöscht.
LG
Susanne
Hi
Soweit ich weiß entspricht die „gesunde“ Homosexualität eigentlich der Bisexualität (wenn es dem Beteiligten dabei gut geht).
Das heißt er (gehen wir mal vom Mann aus) hat Frau, Kinder, kümmert sich um die Familie und ab und an halt nen männlichen One night stand…
„krankhaft“ ist dann, wenn man nicht der Norm entspricht. Heißt: Keine Frau, keine Kinder und der Freund lebt am Ende noch mit im Haus!
lg
Kate
Die Geschichte der Homosexualität…
… ist eine Geschichte voller Missverständnisse.
Ernsthaft, ich habe in meiner Bibliothek nach einem Buch gekramt, dass mir sehr viel beigebracht hat und das ich sehr schätze.
Ich möchte es auch dir, und allen anderen, die hier lesen, empfehlen:
Gotthard Feustel, Die Geschichte der Homosexualität. Düsseldorf: Albatros Verlag, 2003 (Originalausgabe veröffentlicht: 1995)
ISBN: 3-491-96077-0 Buch anschauen
Neben dem sehr interessanten Inhalt werden am Ende auch noch Angaben zur internationalen Rechtslage angegeben.
lg
Kate
Hallo Susanne,
Differenziert man dann auch zwischen, verzeih mir den Ausdruck
„gesunder“ und „pathologischer“ Homosexualität?
eine ähnliche Unterscheidung gibt es tatsächlich: Wenn die Homosexualität vom Betroffenen als fremd und unerwünscht, als nicht zum eigenen Ich zugehörig wahrgenommen wird, dann bezeichnen manche dies als „ich-dystone“ Homosexualität und betrachten dies eventuell als therapiewürdig. Wenn die Homosexualität hingegen als zum eigenen Ich gehörend empfunden wird, dann spricht man gelegentlich von „ich-syntoner“ Homosexualität.
„Ich-dystone“ Homosexualität wurde ab den 1970er Jahren für längere Zeit als eigene Störung in der Klassifizierung psychischer Störungen der amerikanischen Psychiatrie-Vereinigung betrachtet.
Beste Grüße
Hallo,
„krankhaft“ ist dann, wenn man nicht der Norm entspricht.
eine Abweichung von der Norm ist sicherlich ein wichtiger Aspekt, um Krankheit zu definieren. Es reicht aber nicht aus, wenn nur eine Normabweichung vorliegt, um von Krankheit zu sprechen. Denn gerade Dein Beispiel
Heißt: Keine Frau, keine Kinder und der Freund lebt am Ende
noch mit im Haus!
bezieht sich zunächst einmal nur auf einen bestimmten Lebensstil, der vielleicht zu bestimmten Zeiten (!) sozial (!) als nicht angemessen empfunden wird ähnlich wie alleinstehende Frauen oder Männer („Singles“), die zu anderen Zeiten sozial durchaus akzeptiert werden können.
Was in Deinem Beispiel fehlt, um von einer psychischen Störung zu sprechen, ist, daß die Person psychische Zustände (z.B. dauernde negative Stimmung) hat, aus denen selbst heraus die Person leidet oder in ihrem Leben beeinträchtigt ist. Leiden und Beeinträchtigungen gehen also nicht in erster Linie auf Konflikte mit gesellschaftlichen Normen zurück.
Bei der Homosexualität liegt nun kein psychischer Zustand vor, der aus sich heraus zu Leiden oder Beeinträchtigungen führt: Wenn die Gesellschaft Homosexualität akzeptiert, dann leiden die homosexuellen Menschen nicht an ihrer sexuellen Ausrichtung. Deshalb wird Homosexualität heute von den meisten Psychologen und Psychiatern nicht als psychische Störung angesehen.
Beste Grüße
Hallo Branden,
Für uns Mediziner sind „gesund“ und „krank“ ja keine ethischen
Werturteile, wie ich in meinem ersten Posting ja deutlich
machte.
Das habe ich auch glasklar verstanden.Trotzdem denke ich,dass deine Wertigkeit(berufsbedingt)vielleicht zu sehr im Schema gesund-krank verhaftet ist.Meine Wertigkeit liegt mehr im Bereich Erfüllung und Lebensfreude.Das Bewertungskriterium Norm/Abweichung halte ich generell eher für schädlich.Wir sollten dankbar sein,dass unsere Gesellschaft halbwegs auf dem Wege ist,unsere facettenreiche Sexualität anzuerkennen,und dass Menschen sie leben dürfen.
Männer mit starkem weiblichen Persönlichkeitsanteil sind eine immense Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens.
Ich würde mir schon kräftig auf die Zunge beissen,bevor ich Homosexualität mit Diabetes vergleiche,zumal hier evtl.auch Schwule mitlesen,und sich zurecht,verletzt fühlen könnten.
Meine Hündin vergeht sich übrigens gerne mal sexuell an der Katz.
Muß ich mit ihr zum Tierarzt? 
Damit will ich nur die mir absurd erscheinende Diskussion auf die Spitze treiben.Man hat ausserdem bei Beobachtungen an Affen keinerlei sexuelle Tabus-mit Ausnahme eines beschränkten Inzestschutzes-feststellen können.Eine wissenschaftliche Klassifizierung ist also auch fragwürdig.
das hier ist auch nicht krank,sondern einfach nur wunderschön
http://www.youtube.com/watch?v=l48aOXWKx4E
grüsse
Heidi
Hi Aiwendil
Bei meinem Posting fehlt primär alles, um Homosexualität als psychische Störung zu definieren, weil ich sie NICHT als Störung definiere.
Ich bin selbst Bisexuell, und ich sehe Bisexualität und Homosexualität als genauso natürlich an wie Heterosexualität.
Ich habe nur dargestellt, woher die soziale Rezeption von „gesunder“ und „krankhafter“ Homosexualität herkommt.
Aber den Teil mit der „gesunden“ Homosexualität, der das ganze aus dem medizinischen in den sozialen Bereich hebt, hast du gänzlich ignoriert. Und grade in der Gesellschaft gibt es reiche Unterschiede so wurde in China z.B. die erstere Art von Homosexualität sehr lange toleriert, während die offene Homosexualität ab der Tang seltsam, und ab der Song sogar verpönt bis verfolgt war. Das lag daran, dass für die Konfuzianer wichtig war, dass ein Mann seine Rolle lebt: Frau und Kinder, um das Gleichgewicht in der Welt zu erhalten. Was er in seiner Freizeit machte war ihnen herzlich egal. Nur die Neokonfuzianer der Song sahen das viel strenger.
(In der Neuzeit sind dann beide Formen verpönt, dank des „tollen“ westlichen Einflusses)
Das nur mal als Beispiel.
Bitte vorher nachdenken und Postings a) ganz und b) im Zusammenhang lesen, bevor du gegen jemanden argumentierst 
lg
Kate
Hallo!
nicht alles, was sich biologisch „entwickelt“, muß einen
evolutionsbiologischen Vorteil haben. Man denke an
Erbkrankheiten oder Chromosomenschäden, die auch immer wieder
in größerer Häufigkeit vorkommen und nicht „aussterben“.
Es ist schon ein Unterschied, ob ein Gendefekt mit einer Frequenz von 1:100.000 auftritt oder Homosexualität in der Größenordnung von 1:10. Aber so wichtig ist das wirklich nicht. Ich sagte ja auch: man könne so argumentieren.
Michael
Hallo!
der Mensch ist aufgrund seines Entwicklungsstandes nicht mehr
bedingungslos auf die Ausbildung oder Beibehaltung von
Eigenschaften, die grundlegend evolutionär sinnvoll waren und
es im Tierreich noch sind, angewiesen. Die
Reproduktionsfähigkeit des modernen Menschen kommt ohne die
„Kapazität“ der Homosexuellen ebenso aus wie auch ohne
diejenige kinderloser Heterosexueller.
Das ist jetzt hier ganz und gar Offtopic, deswegen nur die Anmerkung: Ich glaube, Du hast ganz und gar nicht verstanden, wie Evolution funktioniert! Um das aber ins rechte Lot zu bringen, müsste ich jetzt anfangen ganze Bücher zu schreiben, über Populationsgenetik, innerartliche Konkurrenz, das Gefangenen-Dilemma, … wie gesagt: Offtopic.
Nebenbei bemerkt entscheidet der Leidensdruck über den
Behandlungsbedarf einer seelischen Krankheit, aber nicht über
ihre Qualifizierung.
Da mir zwei Leute vorwerfen, dass ich den Krankheitsbegriff falsch verwende, habe ich mal im Internet nach einer Definition gegoogelt. Dort habe ich gefunden:
„Eine Krankheit (synonym: Erkrankung, lat. Morbus, griech. Nosos vgl. Noxe, Nosologie, Pathos vgl. Pathologie) ist eine Störung der körperlichen, kognitiven, sozialen und/oder seelischen Funktionen, die die Leistungsfähigkeit oder das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder intersubjektiv deutlich wahrnehmbar negativ beeinflusst oder eine solche Beeinflussung erwarten lässt.“
Ein anderes Wort für „Störung des Wohlbefindens“ ist für mich „Leidensdruck“. Und jetzt frage ich Dich und vanBranden: Wieso ist die Leistungsfähigkeit oder das Wohlbefinden eines Homosexuellen eingeschränkt? Wenn nicht, dann kann man seine sexuelle Orientierung nicht als Krankheit klassifizieren!
Michael
Hallo Branden,
Wir Ärzte sind eben einfach aufgerufen, das Gesunde zu fördern
und sich Entwickeln zu lassen und können großentels
vorurteilslos ans „Objekt“ herangehen.
Genau, und deswegen erklärt ihr ja auch so gerne Alter (und in zunehmenden Maße auch Hässlichkeit) zur behandelnswerten Krankheit.
Ein Schelm …
Grüße
Jürgen
Hallo,
Ich sagte ja auch: man könne so
argumentieren.
ja, jeder kann prinzipiell so argumentieren, wie er möchte. Da stimme ich völlig zu.
Beste Grüße
I´m afraid…
Ich möchte hier keine große Zickerei starten,
…dass das schon geschehen ist,
aber
unwissenschaftlich verhältst du dich, indem du behauptest,
Homosexualität wäre kein „kein normales, gesundes
Sexualverhalten“
es mag unmoralisch vor der heutigen Sozio- und sonstwie korrekten Kulisse sein, aber wenn man das tiefer durchdenkt, ist die wissenschaftliche Seite durchaus mal beleuchtenswert. Beleuchten heißt nicht gleich ad absurdum führen!
- es gibt genug Hinweise darauf, dass es
völlig normal ist, viele wurden hier schon genannt. Du stellst
es auf eine Stufe mit schweren Krankheiten, und
das ist krank.
Ich mag vielleicht beratungsresistent sein, aber das konnte ich nicht erkennen.
Schöne Grüße
Ex-HM
PS.: Wann darf man eigentlich gratulieren? 
Hallo,
Homosexualität als psychische Störung zu definieren, weil ich sie
NICHT als Störung definiere.
Ich bin selbst Bisexuell, und ich sehe Bisexualität und
Homosexualität als genauso natürlich an wie Heterosexualität.´
gut, dann sind wir uns einig, daß wir beide alle drei Formen als natürlich ansehen.
Ich habe nur dargestellt, woher die soziale Rezeption von
„gesunder“ und „krankhafter“ Homosexualität herkommt.
Aber den Teil mit der „gesunden“ Homosexualität, der das ganze
aus dem medizinischen in den sozialen Bereich hebt, hast du
gänzlich ignoriert.
Vielleicht ist mir das entgangen, weil ich nicht zwischen „gesunder“ und „krankhafter“ Homosexualität unterscheide, weil ich Homosexualität grundsätzlich als natürlich ansehe.
China
Ja, das finde ich sehr interessant. Danke für das Beispiel.
Beste Grüße