Da stimmen wir wohl größtenteils überein, Heidi
Hallo Heidi
Das habe ich auch glasklar verstanden.Trotzdem denke ich,dass
deine Wertigkeit(berufsbedingt)vielleicht zu sehr im Schema
gesund-krank verhaftet ist.Meine Wertigkeit liegt mehr im
Bereich Erfüllung und Lebensfreude.Das Bewertungskriterium
Norm/Abweichung halte ich generell eher für schädlich.Wir
sollten dankbar sein,dass unsere Gesellschaft halbwegs auf dem
Wege ist,unsere facettenreiche Sexualität anzuerkennen,und
dass Menschen sie leben dürfen.
Da stimme ich vollends mit dir überein. Kein Gegensatz, absolut d’accord.
Männer mit starkem weiblichen Persönlichkeitsanteil sind eine
immense Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens.
Auch dieses sehe ich ganz genauso.
Ich würde mir schon kräftig auf die Zunge beissen,bevor ich
Homosexualität mit Diabetes vergleiche,zumal hier evtl.auch
Schwule mitlesen,und sich zurecht,verletzt fühlen könnten.
Nun, meine homosexuellen Freunde sind da nicht so zimperlich, aber das mag dahingestellt sein.
Meine Hündin vergeht sich übrigens gerne mal sexuell an der
Katz.
Muß ich mit ihr zum Tierarzt? 
Keineswegs. Ich sagte ja: Keine der abweichenden Neigungen sollte diskriminiert werden. Ich habe vielleicht ebensoviel Freude an der Buntheit der Gesellschaft wie du.
Damit will ich nur die mir absurd erscheinende Diskussion auf
die Spitze treiben.Man hat ausserdem bei Beobachtungen an
Affen keinerlei sexuelle Tabus-mit Ausnahme eines beschränkten
Inzestschutzes-feststellen können.Eine wissenschaftliche
Klassifizierung ist also auch fragwürdig.
Ich halte auch einen gewissen Grad von Bisexualität für absolut gesund.
Wir sollten nur nicht die Augen davor verschließen, wie bestimmte Persönlichkeitsakzentuierungen zustande kommen, zum Beispiel durch lange anhaltende konflikthafte ödipale Konstellationen oder fehlende oder schwierige elterliche Identifikationsfiguren und/oder gegengeschlechtliche erste Liebesobjekte.
Gruß,
Branden