Hallo Ernährungsspezialisten !
Honig als Süßungsmittel besser (gesünder) als Zucker.
Warum ?
Kann mir jemand diesen Satz bestätigen und die Gründe auflisten ?
Angel
Hallo Ernährungsspezialisten !
Honig als Süßungsmittel besser (gesünder) als Zucker.
Warum ?
Kann mir jemand diesen Satz bestätigen und die Gründe auflisten ?
Angel
Hi Angel,
Honig und Zucker. Honig ist nicht besser als Haushaltszucker. Wissenschaftlich betrachtet jedenfalls nicht: Der Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist zu vernachlässigen. Aber Honig schmeckt besser: Nutzen Sie ihn auch zum Kochen und Backen.
Gefunden bei
http://www.stiftung-warentest.de/online/essen_trinke…
Hallo Angel
Honig als Süßungsmittel besser (gesünder) als Zucker.
Warum ?
weil Honig Natur und Kristallzucker Chemie ist!
Im Ernst:
Ernährungsphysiologisch nehem sich Kristallzucker und Honig wenig bis nichts.
Gandalf
Hallo Angel,
Honig hat z.B. einen Vorteil gegenüber weißem Zucker. Haushaltszucker besteht nämlich aus nur einer Zuckerart und geht schnell ins Blut. Honig besteht dagegen hauptsächlich aus zwei verschiedenen Arten, und der Fruchtzucker nimmt einen langsameren Weg ins Blut als der Traubenzucker. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsamer, der bekannte Heißhunger auf mehr Zucker bleibt aus.
Außerdem ist guter Honig nicht chemisch hergestellt und nicht mit Chemie versetzt im Gegensatz zu weißem Zucker.
Viele Grüße
Phoebe
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Hallo Phobe,
Außerdem ist guter Honig nicht chemisch hergestellt und nicht
mit Chemie versetzt im Gegensatz zu weißem Zucker.
Frage:
Wie wird denn weißer Zucker chemisch hergestellt?!
Soweit ich mich erinnere ist dessen Produzent hierzulande Beta Vulgaris (vulgo Zuckerrübe).
Die Gewinnung geschieht, indem die Rübenschnitzel mit Wasser extrahiert werden und der entstehenden Zuckerlösung das Wasser entzogen wird, bis der Zucker auskristallisiert. Wo bitte wird da ‚Chemie‘ zugesetzt?!
Bitte keine Dummphrasen verbreiten
Gandalf
Hallo Phoebe !
Das mit der Chemie, das laßmermal .
Aber der Hinweis auf die verschiedenen Zucker im Honig ( und was daraus folgt ) ist das, was mich interessiert.
Danke !
Leider kann ich noch nicht sternen !
Angel
Lachweg… 
Hi Gandalf,
Frage:
Wie wird denn weißer Zucker chemisch hergestellt?!
Na ist doch ganz klar: links Erdöl rein, mitten durch die Kolonne und rechts kommt der böse Zucker raus 
Wusstest du das etwa nicht? hihihi…
Grüße
Daniel(heute mal wieder gehirnalbern)
Zucker
Hallo,
leider wird Zucker in vielen industriell gefertigten Nahrungsmitteln versteckt. Die Gesamtmenge die man damit zu sich nimmt ist dadurch nicht mehr kontrollierbar. Warum ist das wichtig?
Darum:
http://www.quarks.de/dyn/14605.phtml
http://www.anhalt.net/~larana/texte/krankdurchzucker…
http://www.aih.at/produkte/orthomolekularemikronaehr…
http://www.bbszene.de/html/b_komplex.php4
http://www.vitamine-und-mehr.org/vitamin-b.html
Man muss nicht alles lesen, ich wollte nur etwas mahr Auswahl reinbringen und mich nicht nur auf eine Quelle stützen.
Oliver
Hi Phoebe,
Haushaltszucker besteht nämlich aus nur einer Zuckerart…
Ich dachte bis jetzt, dass Haushaltszucker auch als Saccharose bezeichnet wird, und das ist, wenn ich mich dunkel an den Chemieunterricht erinnere, ein Zweifachzucker, bestehend aus einem Molekül Trauben- und einem Molekül Fruchtzucker.
CU
Axel
Danke Oliver !
Sehr interessant !
Angel
Hallo,
gehört zwar nicht so ganz zu Deiner Frage, aber ich poste trotzdem mal, denn für Säuglinge kann Honig durchaus gesundheitsschädlich sein.
Keinesfalls Honig für Säuglinge!!!
http://www.kinderklinik-buch.de/Botulismus/Botulismu…
Vg,
Birgit
Hallo Phoebe,
dein Beitrag ist ein schönes Beispiel für die weite Verbreitung von Vorurteilen.
Honig hat z.B. einen Vorteil gegenüber weißem Zucker.
Haushaltszucker besteht nämlich aus nur einer Zuckerart und
geht schnell ins Blut.
Haushaltszucker (Saccharose) ist ein Disaccharid („Doppelzucker“), der aus den Monosacchariden Fruchtzucker und Traubenzucker besteht. Im Dünndarm wird er durch Enzyme (Saccharase) in diese beiden Bestandteile zerlegt. Technisch wird auf ähnliche Weise übrigens Kunsthonig hergestellt. Auch im natürlichen Honig kommt Saccharose vor, nämlich immer dann, wenn die beiden Zuckerarten sich zusammenlagern.
Honig besteht dagegen hauptsächlich aus
zwei verschiedenen Arten, und der Fruchtzucker nimmt einen
langsameren Weg ins Blut als der Traubenzucker. Dadurch steigt
der Blutzuckerspiegel langsamer, der bekannte Heißhunger auf
mehr Zucker bleibt aus.
Wie gesagt, im Darm ist alles gleich.
Außerdem ist guter Honig nicht chemisch hergestellt
Gandalf sagte es bereits: Zucker wird aus Rübenschnitzeln mit heißen Wasser extrahiert und anschließend auskristallisiert.
und nicht
mit Chemie versetzt im Gegensatz zu weißem Zucker.
Chemie wird beim Herstellungsprozess nicht eingesetzt. Auch keine „Blausäure zum Bleichen“. Der Zucker selber ist schon weiß. Durch das Auskristallisieren bleiben einfach alle Verunreinigungen in der Lösung, so dass die natürliche(!) Farbe von Saccharose sichtbar wird.
Gruß, Niels
hi angel,
dem ist durchaus nicht so.
das ist eine behauptung ohne wissenschaftlicheh hintergrund.
hier etwas zum thema:
Zucker: süße Mythen
Von Tamás Nagy
Wie Alkohol und Cholesterin zählt auch Zucker zu den Erzfeinden der Volksgesundheit. Die Lektion, dass sein Genuss „leere Kalorien” beschert, hat der aufgeklärte Verbraucher ebenso verinnerlicht wie die Botschaft, dass er dick macht. Hartnäckig hält sich zudem die Befürchtung, Zucker könne dem Körper Vitamine klauen und ihn langsam entkalken. Analog zur „Alkoholkrankheit” signalisiert nicht zuletzt das Wort „Zuckerkrankheit”, wozu das weiße Kristall fähig sein soll. Welcher unbefangene Zeitgenosse weiß schon, dass damit der Zucker im Urin des Diabetikers gemeint ist und nicht die Folge von chronischem Tortenabusus.
Doch damit nicht genug: Die „süße Sünde” soll uns auch schneller altern lassen und ganz nebenbei Herzinfarkt bzw. Krebs begünstigen. Der Theorie zufolge reagiert Glucose im Körper so wie im Römertopf: In Gegenwart von Eiweiß bildet sie Maillardprodukte, die im Gewebe zwar keine Bratensoße ergeben, aber angeblich zu quervernetztem Kollagen führen und Blutgefäße sowie die Erbsubstanz schädigen. Als Beweis gilt ein Rattenversuch, bei dem Zucker die Tiere schneller dahinraffte als Stärke. Die Interpretation erstaunt vor allem deshalb, weil Stärke vor ihrer Absorption im Darm naturgemäß in „schädliche” Glucose aufgespalten wird. Über den Grund für das vorzeitige Ableben der gesüßten Nager lässt sich nur spekulieren. Das Versuchsergebnis kippte zumindest komplett, als die Forscher die Kalorienmenge beider Tiergruppen reduzierten: In der Folge lebten die Käfiginsassen länger, die statt komplexer Stärke raffinierten Zucker bekamen.
Im Dunkeln ist gut munkeln
Kann man aus solchen Versuchen Rückschlüsse für die Ernährung des Menschen ziehen? Bislang wurde nicht untersucht, ob diejenigen unter uns, die Zucker meiden, tatsächlich länger leben als Liebhaber von Naschwerk. Statt dessen gibt es Hinweise, dass die verdächtigte Maillardreaktion erfreulicher ausfallen könnte als gedacht. Denn sowohl Glucose als auch Fructose binden an das verbreitete Schimmelgift Fumonisin B1. Wie ebenfalls an Ratten gezeigt wurde, verliert das Mykotoxin dadurch seine Fähigkeit Leberkrebs auszulösen.
Trotz jahrzehntelanger Forschung fehlen handfeste Beweise, dass Zucker – abgesehen von seinem Beitrag zur Entstehung von Karies – tatsächlich ein Risikofaktor für die menschliche Gesundheit darstellt. Daran vermochten auch Buchklassiker wie Krank durch Zucker von Max Otto Bruker nichts zu ändern, der den „isolierten Industriezucker” als „pathogenetischen Faktor” brandmarkte und das Krankheitsbild der „Saccharidose” postulierte. Doch ebenso wenig wie Bruker seine Rundumschläge belegen konnte, erlaubt es die aktuelle Datenlage, den Zucker von jeglichem Verdacht freizusprechen. Denn die Wissenschaft tappt noch im Dunkeln, und sie verlässt die schützende Dunkelheit nur ungern. Schließlich gibt es viele Zuckerarten, aus denen sich die Experten das jeweils statistisch Passende herauspicken können: Saccharose, Glucose, Fructose, Maltose, Glucosirupe, HFCS (High Fructose Corn Sirup), Lactose usw. Je nachdem, um welche epidemiologische Studie es sich handelt, ist entweder von „Gesamtzucker”, „zugesetztem Zucker” und „Saccharose” die Rede oder aber von „einfachen Kohlenhydraten”, „Kohlenhydraten minus Polysaccharide”, „Mono- bzw. Disacchariden” oder von „Zucker ohne Lactose”. Die Problematik spiegelt sich auch in der Gesetzgebung wider: Im Gegensatz zur Saccharose gilt HFCS nach deutschem Recht als „zuckerfrei”. Dabei besteht der Maissirup ebenfalls aus einem Fructose-Glucose-Gemisch und ist süßer als reine Saccharose.
Sicher ist sicher?
Komplett verwirrend wird die Angelegenheit dadurch, dass man die Verzehrsdaten mit unterschiedlichen Methoden erfasst. Erfolgt die Ermittlung des „Zuckerkonsums” per Fragebogen, führt dies oft dazu, dass die Befragten so manche süße Zwischenmahlzeit verheimlichen. Basieren die Zufuhrdaten auf wirtschaftlichen Kennzahlen der Verfügbarkeit oder den Mengenangaben auf Verpackungen, wird der Verzehr überschätzt, weil viel weggeworfen oder verfüttert wird. Bei der Analyse von Zuckergehalten sind ebenfalls Probleme vorprogrammiert: So kann etwa bei Fruchtprodukten nicht zwischen zugesetztem und natürlich enthaltenem Zucker unterschieden werden. Deshalb werden die Gehalte an extrinsischem Zucker in Großbritannien einfach geschätzt.
Die Flut von Studien zu Zucker und Gesundheit lässt folglich keine gesicherten Schlüsse zu. Die Untersuchungen sind nicht vergleichbar und daher leider nutzlos. Doch das alles hindert die Experten nicht, Empfehlungen auszusprechen. In Europa reichen sie für unterschiedlich definierten Zucker von 10-25 Energieprozent. Manche Länder haben auf eine willkürliche Mengenbeschränkung schlichtweg verzichtet. Um nichts falsch zu machen, richtet sich die DGE sicherheitshalber nach der WHO und plädiert für eine „moderate” Zuckerzufuhr in Höhe von zehn Energieprozent. Aus ihren Beratungsstandards von 2003 wird jedoch ersichtlich, dass die deutschen Ernährungswächter nicht nur zugesetztem Zucker die Existenzberechtigung absprechen möchten, sondern auch einfachen Kohlenhydraten in Früchten, Säften oder Honig: „Eine Zufuhr von Mono- und Disacchariden ist … nicht notwendig. Glucose, die der Körper zur Energiegewinnung und für die Gehirntätigkeit braucht, kann im Körper aus anderen Kohlenhydraten der Nahrung gewonnen werden”, lautet die lapidare Begründung der DGE.
Und wonach richtet sich die WHO? In einer aktuellen Richtlinie für afrikanische Staaten gab sie an, der Zuckerkonsum solle aufgrund des Risikos für Zivilisationskrankheiten einschließlich Übergewicht beschränkt werden. Kurioserweise aber hat sie ihre Mengenbeschränkung von zehn Energieprozent ursprünglich der Zahngesundheit zuliebe formuliert. Dass bei der Bildung von Karies jedoch nicht die Menge, sondern die Häufigkeit des Zuckerkonsums entscheidend ist, scheinen die Weltgesundheitsweisen weiterhin ignorieren zu wollen
strubbel
Z:open_mouth:)