Hallo
Ich möchte mich einmal an dieses Forum wenden, da ich mir in einem Punkt nicht sicher bin. Meine Tochter wird noch mit 5 Jahren gestillt und ich finde nichts schlimmes dabei. Da sie aber während sie angelegt wird, meist einnässt oder einkotet wird sie noch gewindelt den Tag über. Eine Freundin meinte, ich soll nun mal langsam abstillen un das Windelwechseln lassen, nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob das Stillen richtig ist.
Wäre über andrere Meinungen dankbar.
Danke Kerstin
Hallo
Auch wenn es doof klingt aber du wolltest ja andere Meinungen hören. Ich für meinen Teil denke, dass ein fünf Jahre altes Kind nicht mehr gestillt werden muss. Es gibt doch so viele leckere Sachen, die machen das Stillen doch überflüssig oder nicht 
Viele Grüsse aus Hamburg
MeToo
Liebe Kerstin,
Meine Tochter wird noch mit 5 Jahren gestillt und ich finde nichts schlimmes dabei.
Mir gruselt, wenn ich das lese…
Willst Du Deine Tochter künstlich „klein“ halten? Geht sie denn noch nicht wie jedes andere Kind in dem Alter in den Kindergarten? Hat sie keine Probleme, als einziges Kind noch mit Windeln rumzurennen? Weiß sie wenigstens, dass es ein Glas gibt, aus dem sie trinken und einen Teller, von dem sie selbständig essen kann?
Ich habe die Vermutung, dass Du das Problem hast, das Kind in der Abhängigkeit halten zu wollen. Das Gegenteil ist doch Sinn von Erziehung: die Kinder für das Leben zu rüsten, damit sie irgendwann selbst(-bewusst) losmarschieren können und nicht, sie an Brust und Rockzipfel zu binden aus der eigenen Angst vor Verlust.
Gruß,
Anja
Hi!
Meine Cousine wurde schon mit 1 Jahr nicht mehr gestillt! Wie soll denn das arme Kind mal in den Geschmack von leckeren Lebensmitteln kommen? Ich würde auf jeden fall damit aufhören!
Gruß
Baskid
Hallo Kerstin,
auch wenn ich still noch die Hoffnung hege, dass dein Posting hier ein fake ist, MUSS ich zwingend antworten!
Du schreibst, dein Kind ist 5! Jahre alt. Also in einem Alter, in dem Kinder bereits eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit, eigene Wünsche und ein eigenes kleines soziales Umfeld (Freunde etc.) haben. Es soll sogar Kinder in diesem Alter geben, die bereits eingeschult werden - lesen, schreiben und rechnen lernen.
Und du behandelst dein Kind allen Ernstes wie einen Säugling?
Und wunderst dich dann, dass ein Kind in diesem Alter noch die Hosen voll macht?
Meiner Ansicht nach hat dein armes Kind vermutlich schon einen erheblichen seelischen Schaden, da du es künstlich klein halten willst und seinen natürlichen Bedürfnissen zuwider handelst. „Normal“ ist es jedenfalls nicht, dass Kinder mit 5 noch an Mamis Brust hängen und dabei die Hose voll machen.
Noch nie auf die Idee gekommen, dass dieses eine unbewusste Abwehr/Protestreaktion sein könnte?!
Lass bitte dein Baby zum Kind werden.
Und wenn du es liebst, lass dir helfen, damit evtl. Schäden vielleicht noch aufgefangen werden können.
Auch in deiner Stadt wird es eine Mütterberatungsstelle geben, an die du dich ganz schnell wenden solltest.
Um deinen Muttertrieb zu stillen kannst du dir dann ja im Zweifelsfall einen Hamster kaufen.
Sorry Kerstin, für diese harten Worte, aber ich kämpfe hier mit Wut und Ekel und es fällt mir verdammt schwer mich zu beherrschen.
Ironlady
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Langzeitstillen ist o.k.
Hallo Kerstin,
grundsätzlich ist nichts gegen das Langzeitstillen einzuwenden - die weltweite Durchschnittsstilldauer liegt bei 4,2 Jahren! Aufgrund von Untersuchungen und Studien im Vergleich des Menschen zu anderen Säugetieren, müßte seine natürliche Stillzeit zwischen 3 und 6 Jahren liegen. Das Einkoten und Einnässen Deiner Tochter muß auch primär nichts mit dem Stillen zu tun haben sondern kann auf anderen Ursachen beruhen.
Wie oft stillst Du sie noch? Verlangt sie selbst nach der Brust, oder bietest Du sie an? Wie lange trinkt sie? Wird sie nur zu bestimmten Zeiten gestillt? Geht jedesmal etwas in die Hose, oder ist das situationsabhängig?
Es gäbe da mehrere Möglichkeiten. Zum einen könnte es sein, daß Deine Tochter allgemein Probleme mit dem Stuhlgang hat. Da Stillen sehr entspannt, könnte ihr das das Geschäft erleichtern und sie die Situation ausnutzen.
Vielleicht ist Deine Tochter aber auch wirklich in dem Konflikt zum einen nicht auf die Brust verzichten zu wollen aber zum anderen auch ein „großes“ Mädchen sein zu wollen. Dieser Konflikt entsteht meist, wenn von außen Bemerkungen in diese Richtung kommen, diese Personen also wissen, daß Du noch stillst. Deine Tochter wird dann unter Druck gesetzt und versucht, sich „jünger“ zu machen, um das Stillen zu legitimieren. Vom Alter ist Deine Tochter m.M. nach reif genug, daß du mit ihr über die Problematik sprichst - was sagt sie dazu? Warum mag sie noch stillen? Und warum macht sie in die Windel?
Es gibt allerdings noch tausend andere Möglichkeiten, von organischen Ursachen bis hin zu irgendwelchen psychischen Traumen, welche möglichweise abgelaufen sind. Ich weiß z.B. auch nicht, wie Deine berufliche Situation aussieht: Bist Du viel unterwegs? Auf die Entfernung sind Erklärungsversuche immer schwer. Vielleicht versuchst Du ersteinmal obige Fragen als Ansatzpunkt zu nehmen?
Ich wünsche Euch alles Gute!
Alice
Hallo auch,
nun du scheinst diesen Punkt eher aus dem Fachlich – Sachlichen – Bereich zu betrachten. Ich für meinen Teil denke nicht das man die Weltweite – Durchschnittszeit auf europäische Verhältnisse übertragen sollte.
Wenn ich mich in unserem Bekanntenkreis umschaue so liegt der Durchschnitt wohl eher um die 6 Monate. Wenn es auch Länder geben mag, in denen es üblich ist weit mehr als die 4,2 Jahre zu stillen so sind doch in diesen Ländern auch die Gesamtumstände andere.
Sei mir nicht böse, ich akzeptiere zwar deine Sichtweise aber gutheissen mag ich sie nicht.
Viele Grüsse aus Hamburg
MeToo
Stilldauer
Hallo MeToo,
es geht mir nicht um eine Glorifizierung des Stillens. Mir geht es um Aufklärung. Letztlich muß jede Mutter für sich selbst entscheiden, ob und wie lange sie stillt.
Warum wird es als „normal“ und selbstverständlich betrachtet, daß Babys meist nur bis zum 6. Monat gestillt werden und dann die Flasche gegeben wird. Warum wird eine funktionierende Stillbeziehung unterbrochen, um auf ein Kunstprodukt umzusteigen?
Es wäre manchmal besser, wenn wir mehr auf unsere Instinkte vertrauen
würden, Mutter Natur hat sich bei vielen Dingen etwas gedacht.
Brauchen wir wirklich immer neue Geschmacksrichtungen bei
Babygläschen? Was haben unsere Großmütter gemacht, als es noch nicht
an jeder Ecke Babynahrung zu kaufen gab? Mußten unsere Eltern hungern?
Warum wird es toleriert, wenn ein 3 oder 4jähriges Kind ständig einen
Nuckel oder eine Flasche im Mund hat, was wäre wenn dasselbe Kind noch
gestillt werden würde? (ganz nebenbei: Bei welcher „Nuckelform“ sind
Zahnfehlstellungen wahrscheinlicher?) Was ist besser an einer mehrfach
verarbeiteten und für Babys „angepaßte“ Kuhmilch als an Muttermilch?
Inwieweit sind heute Stillansichten Produkt einer zielgerichteten
Fehlinformation der Hersteller für Säuglingsnahrung, die rein zufällig
Geld daran verdienen, daß Mütter ihre Kinder beizeiten abstillen?
Ich möchte betonen, daß es immer Mütter gibt, die aus verschiedenen
Gründen die Flasche geben müssen oder auch wollen. Für diese Mütter
ist das heutige Angebot an Säuglingsnahrung sicherlich ein
entscheidender Vorteil. Aber es gibt mindestens doppelt so viele
Mütter, die gern weitergestillt hätten, dies aber aufgrund von
Artikeln in Zeitschriften in denen rein zufällig auch diverse Werbung von HiPP und Co. zu finden ist, nicht tun. Durch Fehlinformationen und falsche Scham „was, Du stillst immer noch“ geben sie auf.
Die WHO empfiehlt übrigens das VOLLStillen bis zum 6. Monat. Danach das Weiterstillen ca. bis zum 1. Geburtstag. Und danach, so lange Mutter und Kind wollen.
Ich denke, daß viele Frauen länger stillen würden, wenn sie die entsprechenden Informationen hätten. Aber mittlerweile ist es so normal und selbstverständlich irgendwann Pre- / Folge- und wie sie alle heißen -Milch zu kaufen, daß viele nicht weiter darüber nachdenken.
Mein Sohn hat nie eine Milchflasche bekommen und ich habe nie irgendwelche Milchersatznahrung gekauft und ich bin froh, mir zumindest diese Ausgaben gespart zu haben - denn das kommt ja hinzu: die Kosten (welche im Übrigen nicht gerade gering sind).
Es ist wie gesagt Ansichtssache. Jede Mutter wird letztlich eine eigene Entscheidung treffen.
Ich finde es bloß immer wieder traurig, daß die natürlichste Sache der Welt immer mehr in die Richtung „unnormal“ und „anstößig“ geschoben wird. Es muß ja nicht jede Mutter langzeitstillen, aber warum nicht stillen, so lange es geht und Mutter und Kind zufrieden sind, als aufgrund aufgedrängter Ansichten und „Fachmeinungen“ auf ein Produkt umzusteigen, welches nicht nur Geld kostet, sondern einfach bei einer funktionierenden Stillbeziehung nicht notwendig ist.
Liebe Grüße
Alice
Korrektur Stilldauer WHO
Sorry, mir ist ein Fehler unterlaufen, die korrekte Stillempfehlung der WHO heißt:
6 Monate ausschließlich stillen (das heißt keine andere Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch) und danach neben geeigneter Beikost weiterstillen bis zum Ende des 2. Lebensjahres und darüber hinaus
Gruß
Alice
hallo Alice,
eines vorab, ich wollte Dir auf keinen Fall auf die Füsse treten und den jetzigen Artikel kann ich so auch unterschreiben (bekommst auch einen Sternchen).
Mit Sicherheit stillt die Hälfte der Frauen heute aufgrund von Werbeeinflüssen früher, als noch vor einigen Jahren, ab. Auch glaube ich das ein Teil aus verkehrter Bequemlichkeit abstillt, bedingt dadurch, sich alten Freiräumen (Alkohol, Zigaretten, Freizeit) widmen zu können.
Nun als Mann hat man immer leicht reden, ist man(n) doch nur indirekt betroffen (wäre eigentlich auch noch mal ein schönes Thema Mann teilt sich die Brust) aber…
Die Babynahrung ist sicherlich nicht so schlecht wie du vielleicht denkst und hat bestimmt auch Vorteile gegenüber der Brust. Natürlich weiss auch ich um die positiven Wirkungen (zum Beispiel Allergien) der Muttermilch, hat aber nicht alles zwei Seiten ?
Wenn du davon sprichst, dass es Mutter Natur so eingerichtet hat, dass Mütter Ihre Kinder auch bis zum xten Jahr stillen können so hast du recht.
Aber auch wurde es so eingerichtet, das Kinder dann schon Zähne habe. Ein fünfjähriges Kind kann durchaus von Obst, Gemüse und Co. leben ohne dabei etwas entscheidendes zu vermissen. Gerade die wirtschaftlichen Verhältnisse in vielen Ländern lassen Frauen länger stillen als es „normal“ wäre. Ich weiss nicht wie diese Frauen sich verhalten würden, wären die Kosten für „feste“ Nahrung gedeckt und diese auch in einem unbedenklichen Zustand verfügbar.
Wie gesagt, du hast in vielen Punkten recht aber die ganze Welt in einen Topf zu schmeissen und hinter eine Statistik raus zu kramen nach der es OK finde ich nach wie vor etwas zweifelhaft.
Liebe Grüsse
MeToo
Hallo MeToo,
ersteinmal Danke für Deinen Beitrag. Da haben wir wohl ein wenig aneinander vorbeigeredet 
Langzeitstillen an sich ist m.M. nach in Ordnung. Wie lange das Ganze gehen soll, ist dann sicherlich Ansichtssache. In diesem Punkt stimme ich mit Dir vollkommen überein. Mein Sohn ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und ich stille ihn auch noch (aber eigentlich nur zu Einschlafen, das hat sich im Laufe der Zeit von allein so entwickelt, er selbst verlangt auch nur noch Abends nach der Brust). Daß ich ihn noch stille, wenn er 5 Jahre alt ist, kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Aber ich weiß, daß es Mütter gibt, die das noch in diesem Alter tun. Wobei aber auch hier m.E. unterschieden werden muß, ob das Kind wirklich noch 10x am Tag an die Brust geht oder z.B. nur, wenn es Trost braucht. Viele Kinder wollen auch noch einmal probieren, wenn wein Geschwisterchen gekommen ist
Wichtig ist ist m.E. auch, von wem die Initiative ausgeht - von der Mutter, oder vom Kind.
Die meisten Stillkinder stillen sich um den 3 Geburtstag selbst ab. Ausnahme bestätigen die Regel, aber auch diese Ausnahmen sollten differenziert betrachtet werden. Ein Baby kann man nicht zum Stillen zwingen - wenn es nicht will, dann will es nicht. Ein Kleinkind schon (sicherlich mehr psychisch). Meine Fragen an Kerstin waren also bewußt gestellt.
Ich habe mich nicht auf die Füße getreten gefühlt
Mir ging es bloß darum, deutlich zu machen, daß langes Stillen zunächst ersteinmal nichts unnormales ist. Wie es dann abläuft und aus welchen Gründen gestillt wird, ist sicherlich von Kind zu Kind und von Mutter zu Mutter unterschiedlich. Einzelheiten wären dann sicher von Fall zu Fall zu beleuchten - wie bei Kerstin (mich würde schon eine Antwort von ihr interessieren).
Danke für Deine sachliche Argumentation - ist bei diesem Thema und vor allem von männlicher Seite (soll jetzt keine Spitze sein) nicht sehr häufig der Fall! Ein * 
LG
Alice
hier haben wir mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass man über alles reden sollte. Unter dem Strich denken wir ja doch das Gleiche (plus minus ein paar Monate)
lG
MeToo
Hallo Kerstin!
Warum hinderst Du Dein Kind daran, selbständig zu werden?
Weißt Du eigentlich, was Du Deiner Kleinen damit antust?
In einem Jahr soll sie zur Schule gehen, sich ein gutes Stück vom Elternhaus lösen! Höchste Zeit, sie dahingehend vorzubereiten indem Du sie mal langsam „An Der Langen Leine“ lässt!
Glaube mir: Es ist keinesfalls „normal“, wenn eine 5-jährige noch gestillt und gewickelt wird, und es tut dem Kind auch nicht gut!
Deine Süße ist nun ein Vorschulkind! Sie sollte auch die Chance bekommen, sich weiter zu entwickeln und unabhängiger zu werden!
Machst Du so weiter, verwehrst Du ihr das!
Liebe Grüße
Birgit, Mutter eines 5-jährigen Sohnes

Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle 100% der gleichen Meinung wären - dann würde uns so manche interessante Beiträge verlorengehen
))
LG
Alice
bei „Verstopfung“:
2 dl lauwarmes Wasser, … wirkt nach 10-15 Minuten wie ein Bergrutsch.
Hallo Kerstin,
Gratuliere Dir, Du bist in Sachen Verpflegung eine besonders gute Mama. „freu“
Lebte einmal 2 Tage(1949) bei einer kinderreichen „fahrenden“ Familie in Südfrankreich,da staunte ich auch, als der „Aelteste“ als letzter der Kinderschar auch noch bedient wurde.
beim obigen Tip wirkt kaltes Wasser nicht, also kauf eine Saugpumpe und lass Deine Tochter kalte Milch trinken ,(solange sie dies mag).
Bin fast 100% sicher. Du wirst Erfolg haben.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Hallo,
fühlte mich bei dem Posting an einen Fall einer Kollegin erinnert, die mal mit einer Familie zu tun hatte, die mit zwei extrem auffälligen Kindern gesegnet war. In einer Sorgerechtsangelegenheit gab es dann auch eine psychologische Sachverständige, die zu den Ursachen Stellung nahm und dabei wohl einen längeren Vortrag zum Thema Langzeitstillen vor Gericht gehalten hat, da dies in der betroffenen Familie auch ein Thema war. Das älteste der beiden Kinder war zu dem Zeitpunkt 14 Jahre und wurde immer noch gestillt, das jüngere Kind wohl auch schon im Schulalter. Beide hatten ebenfalls mit Einnässen und Einkoten zu kämpfen, waren durch Agressivität gegenüber Mitschülern aufgefallen, litten unter Depressionen, … Es war wohl die ganze Palette möglicher Auffälligkeiten vorhanden.
Ich habe die Kollegin eben mal auf dieses Posting hier angesprochen und nach der Kernaussage des damaligen Gutachtens gefragt, soweit sie sich erinnern konnte. Sie erzählte mir dann, dass damals wohl das Langzeitstillen als Hauptursache dieser ganzen Störungen bezeichnet worden war und die Gutachterin es als gegenüber den Kindern vollkommen falsch und schädlich bezeichnet hatte und hierbei wohl auch einige Untersuchungen genannt hatte, die absolute Stillgrenze recht übereinstimmend in dem Moment sahen, in dem Kinder anfangen ein eigenes Bewusstseinzu entwickeln, anfangen zu sprechen, die Langzeiterinnerung einsetzt, … also so in dem Zeitraum 1-2 Jahre, maximal knapp darüber. Weitere Hintergründe konnte die Kollegin jetzt auch nicht mehr erinnern, aber mir erscheint diese Altersgrenze und die damit in Verbindung stehenden Entwicklungsschritte auch plausibel.
Gruß vom Wiz, der auch vollkommen perplex war, als er vor ein paar Jahren mal sah, wie eine Mutter ihrem Kind im Grundschulalter eine Banane vorkaute und dann per Finger von Mund zu Mund transferierte
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Hallo Kerstin,
es wurde ja schon viel geschrieben und ich bin wie viele Vorschreiber auch der Meinung, daß es Zeit wird zum Abstillen. Ich habe einen 5jährigen Sohn, der wurde auch gestillt bis er 1 Jahr ist, aber dann wollte er bei uns am Tisch mitessen, Essen in die Hand nehmen, ausprobieren… etc. ich hätte und wollte ihn davon nicht abhalten.
In Deiner VIKA steht, Du bist Köchin, ja was besseres kann Deinem Kind doch gar nicht passieren, koch die super guten Gerichte, das ist jetzt doch in dem Alter angesagt. Wenn sie die Brust zur Beruhigung braucht, kuscheln, sich mit ihr altersgerecht beschäftigen ist, das ist das was Deine Tochter braucht, sie langsam zu einem selbständigen kleinen Wesen werden lassen, ihr aber noch Hilfe anbieten, aber nicht in der Form wie sie ein Säugling braucht.
Trägt sie die Windeln nur beim Stillen? Mein Sohn war ein Spätzünder was trocken werden betrifft, aber als ein KIGA-Kumpel bei uns zuhause mal Windeln gesehen hatte (er brauchte sie nur in der Nacht und zum großes Geschäftle machen), da fragte er meinen Sohn im KIGA ob er noch Windeln hat und das war ihm dann wohl so peinlich, daß er mir abends sagte, er wolle keine Windeln mehr, er sei jetzt groß.
Versuche wirklich Deine Tochter wie eine 5jährige zu behandeln, ich glaube sie wird es genießen, die Zeit kannst Du nicht anhalten, die Erinnerungen bleiben Dir ja, aber jetzt fängt einfach ein neuer Abschnitt mit Deiner Tochter an, genieße sie, man kann mit 5jährigen so tolle Dinge tun, wo Windeln und Brustnuckeln einfach nicht mehr angesagt sind.
Liebe Grüße
Sabine
Hallo Kerstin,
ich hab noch was vergessen. Das mit dem Abstillen hat ja auch was mit loslassen zu tun und zwar von beiden Seiten. Wenn ich alte Bilder von meinem Sohn angucke kann ich auch kaum glauben, daß er jetzt im Herbst in die Schule kommt, ich freue mich aber auch über jeden neuen Entwicklungsschritt den er macht (und er selbst ist dann auch stolz auf sich). Vielleicht braucht Deine Tochter von Deiner Seite jetzt den ersten Schritt, Du tust ihr damit ja nix böses, sie wird ihre Selbständigkeit sicherlich sehr genießen und wenn sie Hilfe braucht kannst Du ihr die auf anderem Wege zukommen lassen.
Auf ein neues spannendes Kapitel für Euch 2 Frauen…
Liebe Grüße
Sabine
Hallo,
mal abgesehen das ich es unmöglich finde ein 5 jähriges Kind noch zu stillen, hab ich hier ein Beispiel.
Eine meiner Freundinnen hat einen Vater, der wurde damals von seiner Mutter gestillt bis er 8 Jahre alt war. Der wurde überall verarscht, ist heute mit 60 Jahren noch überall das Mamasuckele (so nennen ihn die Leute heute noch), kriegt nix alleine auf die Reihe und hängt seiner Frau nur am Rockzipfel.
Mal abgesehen davon dass er nie zur Schule ging (klar, er hbing ja ständig an Mutters Busen), also bis heut nicht mal lesen und schreiben kann, hat er keinen einzigen Freund.
Der ist sowas von scheißunselbstständig!
Ein Kind braucht meines Erachtens nach Kontakt zu anderen gleichaltrigen, und ich denke nicht das die besonders tolerant sind wenn sie sehen das der Spielkamerad noch an der Brust hängt und in die Hosen macht - mit 5!
Auch muss ich hier Ironladys Beitrag voll und ganz zustimmen.
Denk mal drüber nach ob Du Deinem Kind damit was gutes tust, ich denke nicht.
Grüße Yvonne
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Hallo,eigentlich sehe ich es nicht so dramatisch,den meine Tochter mag es gestillt zu werden sie wird auch 3 mal am Tag gestillt.Da ich zu Hause bin habe ich auch die Zeit mich darum zu kümmern ,und so lange sie und ich es mag sollte es doch ok sein.
Leider ist meine Tochter noch nie sauber gewesen ,deshalb habe ich ja auch kein Kindergarteplatz bekommen.Wie ich es mit dem sauberwerden hinbekommen soll weiß ich auch noch nicht,denn ich habe schon meiner Meinung alles probiert.Es klappt halt nichts
Gruß Kerstin.
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