Hündin kastrieren lassen

Hi@all!!

Wir werden uns wohl in Kürze einen Hund zulegen. Jetzt habe ich gehört, dass man Hündinnen kastrieren lassen sollte, weil sie sonst manchmal bluten, wenn sie ihre Tage haben.

Jetzt wollte ich mal fragen, ob einer von Euch weis, wieviel das ungefähr kostet. Ich wohne in Wiesbaden!

Wäre echt nett, wenn Ihr mir helfen könntet!

Danke

Hallo,

Wir werden uns wohl in Kürze einen Hund zulegen. Jetzt habe
ich gehört, dass man Hündinnen kastrieren lassen sollte, weil
sie sonst manchmal bluten, wenn sie ihre Tage haben.

Wissenswertes über die Kastration an sich:
http://www.tierschutzverein-lingen.de/subfiles-tierh…

Jetzt wollte ich mal fragen, ob einer von Euch weis, wieviel
das ungefähr kostet. Ich wohne in Wiesbaden!

Ca 200-300€ je nach Aufwand…anscheinend gibts aber auch „günstigere“ Angebote, wie man diesem Thread entnehmen kann:
/t/kosten-kastration-huendin/2227342
Die GOT:
http://www.vetvita.de/tierrecht/got/hinweis.shtml
Bitte unbedingt auch die Stellungnahme der Tierärztin zu der Tabelle lesen.

Gruß
Maja

Hi Robin,

Wir werden uns wohl in Kürze einen Hund zulegen. Jetzt habe
ich gehört, dass man Hündinnen kastrieren lassen sollte, weil
sie sonst manchmal bluten, wenn sie ihre Tage haben.

Wenn das der einzige Grund für die Kastration ist, schafft Euch einen Rüden an! Es gibt für die ca. 3 blutenden Tage Höschen für die Hündin. Sieht putzig aus, ist etwas Gewöhnungsbedürftig und ihr werdet in dieser Zeit auch nicht viel Spass beim Gassi gehen haben, wenn Rüden in Eurer Nachbarschaft wohnen. Im Internet gibt es hunderte Seiten mit den Vor- und Nachteilen einer Kastration bei Hunden. Das würde ich mal lesen. Der TA ist betriebswirtschaftlich daran interressiert, Eure Hündin zu kastrieren. Zumal das bei einer Hündin immer teurer ist, als bei einem Rüden. Und bei großen Hunden teurer ist, als bei kleinen.

Jetzt wollte ich mal fragen, ob einer von Euch weis, wieviel
das ungefähr kostet. Ich wohne in Wiesbaden!

Ich habe unsere Briard-Hündin ( 37 KG ) kastrieren lassen ( nähe Hamburg ) und 420€uronen für alles bezahlt.

Wäre echt nett, wenn Ihr mir helfen könntet!
Danke

Bitte
Vasektomierte Grüße Grisu

http://www.tierschutzverein-lingen.de/subfiles-tierh…

Puh… Nur schlechtes über die gehört…
Aber wenigstens sind einige nützliche Infos auf der HP.

Ansonsten muss ich dir zustimmen. Zwischen 200-300EUR sind normal bei einer Hündin. Frag doch einfach mal bei Tierärzten in eurer Nähe nach und vergleiche die Preise. Es ist nämlich nicht überall gleich!

Hallo,

wir haben unsere Hündinnen beide kastrieren lassen Eierstock und Gebärmutterentnahme) und wir würden es, sofern nicht irgendwas gegen eine Narkose spricht oder eine andere Komplikation schon vorprogrammiert ist, wieder machen.

Gründe waren vor allem die, dass bei 2 Hündinnen rund 4 x im Jahr die Rüden in der Nachbarschaft Kopf standen. Ein Großer schaffte es regelmäßig in seinem Liebesrausch bei uns über das Gartentor zu springen :smile:
Des weiteren eben die Sache mit den Gesäugetumoren. Unsere beiden Mädels werden nun 10 und 11 Jahre alt und bisher ist tatsächlich nichts aufgetreten. Welpen kamen für uns auch nie in Frage, es gibt genug auf der Welt, auch wenn Nachbarn von uns gerne einen Welpen von einer unserer Hündinnen gehabt hätte.

Bei einer unserer Hündinnen wurde dann übrigens eine versteckte Gebärmutterentzündung festgestellt. Wie es sich im Laufe der Zeit weiter ausgebreitet hätte steht in den Sternen.

Und dann hat es mich auch dann und wenn genervt, dass die Mädels sich in der Läufigkeit gegenseitig den Rüden markiert haben. Das heisst die läufige ist hingestanden, die andere hat aufgerammelt. Am Anfang ganu witzig, wenn die Hunde dann aber mal nur noch am rumrammeln sind und total kaputt danach wirds für alle Seiten lästig.

Gezahlt haben wir damals pro Hund rund 250 Euro. Bei einem wars durch die Untersuchung von der Gebärmutter geringfügig teurer.

Wir haben damals bei 2 uns bekannten Tierärzten und einer Tierklinik angefragt. Bei der Tierklinik hätten wir erst einmal ein Beratungsgespräch hinnehmen müssen (nach dem Motto ob wir wissen was wir unseren Hunden antun) ich dachte schon der hätte das falsch verstanden und dachte ich möchte selber unters Messer. Außerdem war die mit umgerechnet bald 400 Euro die teuerste Lösung.

Wir haben uns letztendlich für eine Tierärztin bei uns in der Nähe entschieden, da wir unseren frisch operierten Hunden wegen vielleicht 20 Mark (damals gabs die noch) nicht eine längere Autofahrt zumuten wollen.
Außerdem kam mir die eine Praxis leider schmuddelig und ungepflegt vor, wir hätten damals unsere Hunde morgens abgeben müssen und irgendwann, wenn mal tagsüber Zeit ist, hätte man sie mal unters Messer genommen. Ich hatte aber keine Lust, dass die beiden Stundenlang umsonst in den Boxen hocken. Eine Bekannte hat dort operieren lassen. Der Hund wurde um 8 Uhr Morgens abgegeben und dann mal um 15 Uhr operiert. Das finde ich tut nicht not.

Also alles genau hinterfragen. Nicht das billigste nehmen. Entscheidet wenn ihr die Tierärzte kennengelernt habt (am besten nicht nur am Telefon) und ihr euch bei eurer Entscheidung sicher fühlt.

Sodele das wars

Ute

Hallo Grisu,

… Der TA ist betriebswirtschaftlich daran
interressiert, Eure Hündin zu kastrieren.

betriebswirtschaftlich wäre es für den Tierarzt wesentlich günstiger, nicht zu kastrieren. Unkastrierte Hündinnen bringen der Praxis i. d. R. weit mehr als kastrierte.
Als da wären: Erkrankungen der Gebärmutter, Probleme mit Scheinmutterschaften und Gesäugeentzündungen, Schwangerschaftstests, ungewollte Schwangerschaften, Abtreibungen, Geburten, hormoninduzierte Hautprobleme, Brustdrüsenkrebs und einiges mehr.
Mit nur einer Milchleisten-OP nimmt man schon mehr ein als bei der Ovarhysterektomie.

Falls der Tierarzt rein betriebswirtschaftlich orientiert ist, rät er zur Antibabyspritze. Dann hat er den Patienten „automatisch“ ca. dreimal im Jahr in seiner Praxis, die Scheinmutterschaften und Folgeerscheinungen noch nicht mitgerechnet. Mit Impfungen und sonstigen Wehwehchen sieht man seine Kundschaft dann fast monatlich - eine bessere Kundenbindung gibt es nicht.

Gruß

Johnny

P.S.: Rein betriebswirtschaftlich denkende Tierärzte sind Gott sei Dank noch nicht die Regel.

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Hallo Johnny,

betriebswirtschaftlich wäre es für den Tierarzt wesentlich
günstiger, nicht zu kastrieren. Unkastrierte Hündinnen bringen
der Praxis i. d. R. weit mehr als kastrierte.
Als da wären: Erkrankungen der Gebärmutter, Probleme mit
Scheinmutterschaften und Gesäugeentzündungen,
Schwangerschaftstests, ungewollte Schwangerschaften,
Abtreibungen, Geburten, hormoninduzierte Hautprobleme,
Brustdrüsenkrebs und einiges mehr.
Mit nur einer Milchleisten-OP nimmt man schon mehr ein als bei
der Ovarhysterektomie.
Falls der Tierarzt rein betriebswirtschaftlich orientiert ist,
rät er zur Antibabyspritze. Dann hat er den Patienten
„automatisch“ ca. dreimal im Jahr in seiner Praxis, die
Scheinmutterschaften und Folgeerscheinungen noch nicht
mitgerechnet. Mit Impfungen und sonstigen Wehwehchen sieht man
seine Kundschaft dann fast monatlich - eine bessere
Kundenbindung gibt es nicht.

vielen Dank für die umfassende Aufklärung. Du hast natürlich Recht und Gott sei Dank gibt es wirklich nicht viele BW-denkende TAs. Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass dem TA an einer OP mehr gelegen sei als an keiner OP, da die Meinungen Kastration Ja-Nein so vielfältig sind, wie es TAs gibt.
Nunmehrwissende Grüße Grisu