Hunde

Hallo Freunde,
ich hätte da eine Frage, die mich schon Zeit meines Lebens beschäftigt: Wieso hat man einen Hund, wenn man kein Schäfer oder Bauer ist?

OK, ich werde mir mit dieser Frage eine Menge Feinde machen, aber jetzt will ich´s einfach wissen :wink: Ich meine, es gibt ungefähr 15 Dinge, die ein Hund „tun“ kann, und ALLE sind negativ (bellen, Haare verlieren, beißen, Geld kosten, stinken…). Hundebesitzer kann man natürlich nicht fragen, für die sind ihre Vierbeiner ja alle superintelligent, spielen Schach, machen die Hausarbeit, fahren Auto, lösen mathemathische Gleichungen und füllen nebenbei ihre Steuererklärung aus. Und tatsächlich, wenn man einen sieht, hat er gerade wieder einen Haufen auf den Teppich gemacht (wahrscheinlich aber nur, weil er Experimente mit Darmparasiten anstellen will).

Ist das Selbstbewußtsein ihrer Besitzer wirklich so schwach, daß sie jemanden brauchen, der zu ihnen aufsieht oder spielen da sodomistische Tendenzen, die ja in der Antike noch weit verbreitet waren, eine Rolle?

Bitte keine Antworten von Hundebesitzern - die sind nicht so ganz objektiv :smile:

MfG

Tai

Versteht mich nicht falsch, aber da könnte man fast genausogut fragen: warum schafft man sich Kinder an: Kosten auch Geld, jede Menge Nerven, am Anfang stinken sie auch usw.
Außerdem hat eine solche Frage nicht´s mit Psychologie zu tun.

Hi Becki

Versteht mich nicht falsch, aber da könnte man fast genausogut
fragen: warum schafft man sich Kinder an: Kosten auch Geld,
jede Menge Nerven, am Anfang stinken sie auch usw.

Ich sag ja, Hundefans sind nicht objektiv :wink: Kinder dienen der eigenen Arterhaltung, man hat Spaß mit ihnen (gut, wenn man auch Spaß daran hat, einem Tier beim Sch… äh, Haufenmachen zuzusehen, ergeben sich auch daraus interessante Antworten) und vor Allem: man kann sein Wissen weitergeben und hat einen Erben. Aber Deine Antwort zeigt ein Teil des „Problems“: offenbar halten sich viele Menschen lieber Tiere als Kinder :frowning:

Zumal auch Hundefutter in die 3. Welt geschickt Zigtausende von Kindern vor dem Verhungern retten würde. Aber das ist noch ein anderes Thema.

Außerdem hat eine solche Frage nicht´s mit Psychologie zu tun.

Zweckfreie Dinge zu tun hat ausschließlich mit Psychologie zu tun.

MfG

Tai

2 „Gefällt mir“

Hi,

weil du ausdrücklich keine Antwort von Hundefans willst:
ich habe zweimal im Leben, für je 1 Woche, einen Hund
gehabt. Ich habe danach gelernt: ich bin kein Hundemensch,
ich will nie einen Hund, ein Hund ist nichts für mich.

Aber: ich kann Menschen verstehen, die einen Hund
halten.
Genauso wie ich Menschen verstehe, die Billiard spielen,
die in Museen gehen, die Bilder malen…
Es macht Freude.
Es ist ein lebendes Wesen, mit dem man Freude teilen kann.

Ich sag ja, Hundefans sind nicht objektiv :wink: Kinder dienen der
eigenen Arterhaltung,

du meinst, man schafft sich Kinder an zur Arterhaltung?
Ich meine, die bewusste Entscheidung: ich kriege jetzt
ein Kind, damit die Menschheit nicht ausstirbt? *lol*

man hat Spaß mit ihnen

Den polemischen Teil deiner Antwort lass ich mal weg;
warum soll ein Hund keinen Spaß machen?
Man kann mit ihm rumtollen, man kann ihm Dinge beibringen,
man kann mit ihm spazierengehen, man kann mit ihm
schmusen. Es gibt viele Arten, sich mit einem Hund
zu vergnügen.

und vor Allem: man kann sein Wissen weitergeben und hat einen
Erben.

?? Wieviele Kinder hast du?
Was das Wissen weitergeben betrifft - kann man.
Aber es gibt bestimmt tausende von Menschen ,die dein
Wissen mehr zu schätzen wissen, als ausgerechnet deine
Kinder.
Und was das Erben betrifft: ich arbeite nicht für meine
Erben. Ich arbeite für mich und für meine Familie JETZT.
Wenn was übrig ist, wenn ich mal abgehe, dürfen sie es haben,
wenn nichts da ist, geht es ihnen wie mir: selbst was erarbeiten.
Was das geistige Erbe o.ä. betrifft, so gebe ich meinen
Kindern die Freiheit, dieses Erbe nicht bzw. genauso freiwillig
anzutreten, wie jemand, den ich mit meinen Ideen usw. überzeugen
konnte.

Aber Deine Antwort zeigt ein Teil des „Problems“:
offenbar halten sich viele Menschen lieber Tiere als Kinder :frowning:

Das ist unglücklich ausgedrückt - Kinder hält man nicht.
Das Problem liegt daran, dass man Kinderhaben und Tiere halten
einfach nicht vergleichen kann.

Zumal auch Hundefutter in die 3. Welt geschickt Zigtausende
von Kindern vor dem Verhungern retten würde.

Wenn wir alle vernünftiger essen würden (nicht jeden 2. Tag
oder öfter Fleisch, nicht mehr wie nötig usw.,) und man das
dann in die dritte Welt schicken würde… eine Milchmädchen-
rechnung, denn dieses Eingesparte kommt nicht in die 3. Welt.

Weißt du z.B. dass es erwiesen ist, dass Tieren therapeutische
Eigenschaften zugeschrieben werden? Das funktioniert bei
akut Kranken, chronisch Kranken und ich nehme an, auch bei
der Vorbeugung. Tiere können einem Menschen Dinge geben,
die ein anderer Mensch nicht kann. Gilt nicht für alle
Menschen, aber für viele.

Ich könnte hier Romane schreiben, dabei mag ich die
meisten Hunde gar nicht…

Gruß
Elke

PS: Ich weiß du wolltest provozieren, aber bist du
dir wirklich bewusst, wie arrogant und selbstsüchtig
du hierrüberkommst.?

6 „Gefällt mir“

Hi,

ich habe mich zum Hundefan bekehren lassen.

Das ganze ist durch meine Verlobte zustandegekommen, die halt einen Hund mit in die Beziegung gebracht hat.

Natürlich machen Hunde viel Arbeit und sind anstrengend.
Auf der anderen Seite muss man mehrmals täglich (bei Wind und Wetter) raus, damit die Hunde Ihr Geschäft machen können.
Das hat durchaus positive Auswirkungen auf die Gesundheit, weil man viel Bewegung an der frischen Luft hat.
Außerdem sorgen die Hunde für Abwechslung.

Damit einen der Hund nicht auf der Nase herumtanzt muss man die „Viecher“ konsequent erziehen, das trägt meiner Ansicht nach zur Persönlichkeitsbildung bei.

Gerade bei einsamen Menschen oder Menschen mit psychischen Problemen tragen die Vierbeiner zur Verbesserung der Situation bei.

Einfach zu erklären wieso man zum Hundefreund wird ist es sicherlich nicht, logisch bestimmt auch nicht unbedingt.
Aber ich möchte unsere Hunde nicht mehr missen, obwohl ich früher sicherlich kein Hundefreund war, sondern eher neutral zu dem Thema eingestellt.

Gruß Nikos


Je sorgfältiger man plant, desto wirkungsvoller trifft einen der Zufall.
http://www.kreuzretter.net

Hallo Tai

Hallo Freunde

ob da was draus wird, können wir noch herausfinden.

Ich meine, es gibt
ungefähr 15 Dinge, die ein Hund „tun“ kann, und ALLE sind
negativ (bellen, Haare verlieren, beißen, Geld kosten,
stinken…).

Unsere Hunde bellen sehr selten, verlieren ständig Haare, haben noch
nie jemanden gebissen, kosten Geld, stinken nicht, es sei denn, sie
haben Knoblauch gefressen. Ach ja, stubenrein sind sie auch.

Hundebesitzer kann man natürlich nicht fragen,

Wen denn sonst?

für die sind ihre Vierbeiner ja alle superintelligent

Unsere Hunde sind ziemlich dämlich, aber freundlich und gesellig.

Ist das Selbstbewußtsein ihrer Besitzer wirklich so schwach,
daß sie jemanden brauchen, der zu ihnen aufsieht oder spielen
da sodomistische Tendenzen, die ja in der Antike noch weit
verbreitet waren, eine Rolle?

Wie sagte schon Otto: „Wie ich Dir, Sodomie.“
Diese dämlichen Thesen gelten vielleicht für einen verschwindend
kleinen Teil der Hundehalter. Eine ausführliche Diskussion darüber
ist Zeitverschwendung.

Bitte keine Antworten von Hundebesitzern - die sind nicht so
ganz objektiv :smile:

So weit kommt es noch, dass Du hier Vorschriften machen kannst.

Mit einem leisen Knurren
Heinz

Na Freundchen,

deine Frage wirft einige Fragen bei mir(über dich)auf.

-ist das eine „echte“ Frage, oder willst du nur spielen(durftest du woanders nicht?Parabrett?Böse Menschen dort!)

-wie ist dein Versuch einer Antwort:
„Menschen haben Hunde, weil sie unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden und sich sexuell von ihnen angezogen fühlen“
zu bewerten, was sagt das z.B. über dich und deine verborgenen Wünsche aus?

-gibt es noch andere Menschengruppen, die Aversionen bei dir hervorrufen(Psychologen, Hundebesitzer und…ähh…Vertreter der schnöden Rationalität magst du schon mal nicht…mmmhhhh)

-was steckt hinter deinen Hang zu polarisieren, deinem schwarz/weiß-Denken, deiner Tendenz banale Dinge zu mystifizieren und vielschichtige zu simplifizieren , deinem Grübelzwang(ein Leben lang beschäftigt dich diese Frage schon?)und deinem bestimmt sehr quälenden Neid auf Geschöpfe, die Zuwendung/Beachtung bekommen(macht mich ganz traurig…hat dich etwa keiner lieb? Lächle, das hilft!)

-wann hat das letzte mal jemand zu d i r aufgesehen?

-gab es in der Antike wirklich mehr sodomistische Tendenzen als heutzutage, wenn ja, lässt sich das mit Mitteln der heutigen modernen Wissenschaft verifizieren und was steckt wirklich dahinter…Aberglaube, Radioaktivität, Ufos in Hundegestalt oder nix?

-warum willst du wissen, wie es ist, eine Menge Feinde zu haben?

-kann durch Hundebesitz der Impuls Blödsinn zu posten gemildert oder gar verhindert werden?

Anna
Warum habe ich eigentlich keinen Hund?

Hallo Elke

Ich meine, die bewusste Entscheidung: ich kriege jetzt
ein Kind, damit die Menschheit nicht ausstirbt? *lol*

Ursprünglich war das ja der Sinn des Kinderkriegens. Naja, die Menschheit übertreibt eben immer alles, was sie tut :smile:

Man kann mit ihm rumtollen, man kann ihm Dinge beibringen,
man kann mit ihm spazierengehen, man kann mit ihm
schmusen. Es gibt viele Arten, sich mit einem Hund
zu vergnügen.

Das ist ja eben meine Frage: warum macht es Spaß, mit einem „niederen“ Lebewesen herumzutollen? Der Affe in uns?

Aber es gibt bestimmt tausende von Menschen ,die dein
Wissen mehr zu schätzen wissen, als ausgerechnet deine
Kinder.

Jetzt wo Du es erwähnst :smile:

Aber Deine Antwort zeigt ein Teil des „Problems“:
offenbar halten sich viele Menschen lieber Tiere als Kinder :frowning:

Wenn wir alle vernünftiger essen würden (nicht jeden 2. Tag
oder öfter Fleisch, nicht mehr wie nötig usw.,) und man das
dann in die dritte Welt schicken würde… eine Milchmädchen-
rechnung, denn dieses Eingesparte kommt nicht in die 3. Welt.

Ich BIN Vegetarier. Und ich spende eine Menge, obwohl ich damit meist auf Unverständnis stoße…

Weißt du z.B. dass es erwiesen ist, dass Tieren therapeutische
Eigenschaften zugeschrieben werden?

Ich weiß, daß das funktionieren soll. Aber warum??

PS: Ich weiß du wolltest provozieren, aber bist du
dir wirklich bewusst, wie arrogant und selbstsüchtig
du hierrüberkommst.?

Ein Hauch von Provokation vielleicht, aber es ist wirklich Neugier. Aber arrogant und selbstsüchtig? Ich sage ja nicht, daß ich ein besserer Mensch bin, weil ich nicht meine Freizeit mit einem Tier verbringe, ich versteh´s halt nur nicht.

MfG

Tai

Hallo Freund,

Bitte keine Antworten von Hundebesitzern - die sind nicht so
ganz objektiv :smile:

Sind denn die Antworten von Hundegegnern objektiv?

Eine Pauschalantwort wird es nicht geben,
jeder wird seine individuellen Motive haben,
bewußte und vielleicht auch unbewußte.
Du versuchst dich an einer Antwort und erhältst
zig Gegenargumente.
Der eine mag sich einen Hund anschaffen, weil er
Gesellschaft braucht, die ihm sein Umfeld auf
seine ihm genehme Weise nicht bietet, aus dem gleichen
Grund surft ein anderer im Internet.
Das stinkt zwar nicht, aber mitunter stinkts einem dort
auch…:smile:

Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere;
hat wer gleich wieder gesagt?

Gruß
Walden
P.S. Kein Hundebesitzer weil viel unterwegs.
Vielleicht weißt ja du welche geistigen Defekte
mich zu einem Tierfreund machen?
Für eine treffende Analyse wäre ich dankbar.

Hosi Anna

deine Frage wirft einige Fragen bei mir(über dich)auf.

Dito - ist Deine email-Addy eine Unkenntnis oder ein Wortspiel mit einem Wortspiel? :smile:

-ist das eine „echte“ Frage, oder willst du nur
spielen(durftest du woanders nicht?Parabrett?Böse Menschen
dort!)

Wow, mein erster Stalker! Ich habe schon in einigen Brettern gepostet, nicht nur dort. Stört es Dich, wenn andere Menschen vielfältige Interessen haben? Wenn ja, warum? Kann ich Dir vielleicht helfen?

-wie ist dein Versuch einer Antwort:
„Menschen haben Hunde, weil sie unter mangelndem
Selbstbewusstsein leiden und sich sexuell von ihnen angezogen
fühlen“
zu bewerten, was sagt das z.B. über dich und deine verborgenen
Wünsche aus?

Vielleicht bin ich ja ein Werschweinchen, daß gerne ein Werwolf wäre?

-gibt es noch andere Menschengruppen, die Aversionen bei dir
hervorrufen(Psychologen, Hundebesitzer und…ähh…Vertreter
der schnöden Rationalität magst du schon mal nicht…mmmhhhh)

-was steckt hinter deinen Hang zu polarisieren, deinem
schwarz/weiß-Denken, deiner Tendenz banale Dinge zu
mystifizieren und vielschichtige zu simplifizieren , deinem
Grübelzwang(ein Leben lang beschäftigt dich diese Frage
schon?)und deinem bestimmt sehr quälenden Neid auf Geschöpfe,
die Zuwendung/Beachtung bekommen(macht mich ganz traurig…hat
dich etwa keiner lieb? Lächle, das hilft!)

Warum erschreckt Dich der Gedanke, selbst zu denken? Und ist w-w-w etwa kein Ort, der einem hilft, Antworten auf seine Fragen zu bekommen? Sollte ich da etwas falsch verstanden haben?

-wann hat das letzte mal jemand zu d i r aufgesehen?

Ich erlaube niemandem, zu mir aufzusehen - ebensowenig wie ich zu jemandem aufsehe.

-gab es in der Antike wirklich mehr sodomistische Tendenzen
als heutzutage, wenn ja, lässt sich das mit Mitteln der
heutigen modernen Wissenschaft verifizieren und was steckt
wirklich dahinter…Aberglaube, Radioaktivität, Ufos in
Hundegestalt oder nix?

???

Warum habe ich eigentlich keinen Hund?

Das frage ich mich auch :wink:

TAi

Hi Walden

Sind denn die Antworten von Hundegegnern objektiv?

Bestimmt nicht, aber kann man nicht auch Dingen gegenüber neutral sein?

Der eine mag sich einen Hund anschaffen, weil er
Gesellschaft braucht, die ihm sein Umfeld auf
seine ihm genehme Weise nicht bietet, aus dem gleichen
Grund surft ein anderer im Internet.
Das stinkt zwar nicht, aber mitunter stinkts einem dort
auch…:smile:

Ein interessanter Gedanke, wirklich!

(…)

P.S. Kein Hundebesitzer weil viel unterwegs.

Auch einer meiner „Negativpunkte“ - man muß ständig präsent sein.

Vielleicht weißt ja du welche geistigen Defekte
mich zu einem Tierfreund machen?
Für eine treffende Analyse wäre ich dankbar.

Wenn ich mich berufen fühle, irgendwen zu analysieren, hätte ich die Frage hier nicht gestellt :smile:

MfG

Tai

Hi Nikos

Damit einen der Hund nicht auf der Nase herumtanzt muss man
die „Viecher“ konsequent erziehen, das trägt meiner Ansicht
nach zur Persönlichkeitsbildung bei.

Das könnte ein positiver Punkt sein. Leider sehe ich immer wieder Leute, die entweder von ihrem Hund erzogen wurden oder an ihm ihre nicht so entwickelte „Persönlichkeit“ austoben können.

Gerade bei einsamen Menschen oder Menschen mit psychischen
Problemen tragen die Vierbeiner zur Verbesserung der Situation
bei.

Ja vielleicht. Aber kann es nicht genausogut sein, daß Menschen einsam sind, eben weil sie sich mehr mit ihrem Tier beschäftigen als mit anderen Menschen?

Einfach zu erklären wieso man zum Hundefreund wird ist es
sicherlich nicht, logisch bestimmt auch nicht unbedingt.
Aber ich möchte unsere Hunde nicht mehr missen, obwohl ich
früher sicherlich kein Hundefreund war, sondern eher neutral
zu dem Thema eingestellt.

Danke für Deinen Beitrag :smile:

Tai

Hallo Freunde,
ich hätte da eine Frage, die mich schon Zeit meines Lebens
beschäftigt: Wieso hat man einen Hund, wenn man kein Schäfer
oder Bauer ist?

Vielleicht um Kreuzkröten zu jagen

OK, ich werde mir mit dieser Frage eine Menge Feinde machen,
aber jetzt will ich´s einfach wissen :wink: Ich meine, es gibt
ungefähr 15 Dinge, die ein Hund „tun“ kann, und ALLE sind
negativ (bellen, Haare verlieren, beißen, Geld kosten,
stinken…). Hundebesitzer kann man natürlich nicht fragen,
für die sind ihre Vierbeiner ja alle superintelligent, spielen
Schach, machen die Hausarbeit, fahren Auto, lösen
mathemathische Gleichungen und füllen nebenbei ihre
Steuererklärung aus. Und tatsächlich, wenn man einen sieht,
hat er gerade wieder einen Haufen auf den Teppich gemacht
(wahrscheinlich aber nur, weil er Experimente mit
Darmparasiten anstellen will).

Tiere können sehr lustig und unterhaltsam sein. Auch ist es wohl ein Bedürfnis von Menschen für etwas zu sorgen. Denk als Schriftsteller vielleicht an das Glas mit dem Goldfisch im „Catcher in the Rye“. Aber auch sonst werden von Menschen idyllische Vorstellungen vertreten.

Wir hatten nie einen Hund. Aber uns ist ein junger Kater zugelaufen und blieb etwa 12 Jahre.
Menschen haben ein Bedürfnis nach Liebe. Und diese auch von einem Tier zu erhalten ist kein Zeichen irgendweiner Störung. Es ist einfach nur fantastisch, wenn der Kater auf den Bauch klettert, sich da hinlegt und brummend schläft :smile:
Besonders gut fanden wir sogar, dass man ihn nicht ärgern durfte, sonst hat er einen gekratzt.

Ist das Selbstbewußtsein ihrer Besitzer wirklich so schwach,
daß sie jemanden brauchen, der zu ihnen aufsieht oder spielen
da sodomistische Tendenzen, die ja in der Antike noch weit
verbreitet waren, eine Rolle?

Das zeigt eindeutig deine Vorurteilsbelastung. Auch deine sozialdarwinistischen Ansichten zeigen sich wieder. Selbstbewusstsein ist nicht ausschließlich an Egoismus oder Altruismus im Sinne der Verwandtschaftsverhältnisse gebeunden. Wenn Du das aber denkst, dann herzlichen Glückwunsch.

Bitte keine Antworten von Hundebesitzern - die sind nicht so
ganz objektiv :smile:

Ach ja, der Kreuzritter gegen die „Invasion der Kreuzkröten“ ist aber objektiv. Guter Witz :wink:

Stefan

Hallo Freunde

ob da was draus wird, können wir noch herausfinden.

Hallo guter Bekannter Heinz :wink:

Unsere Hunde sind ziemlich dämlich, aber freundlich und
gesellig.

Du jedenfalls scheinst eine recht realistische Einstellung zu Deinen Vierbeinern zu haben. Respekt!

Bitte keine Antworten von Hundebesitzern - die sind nicht so
ganz objektiv :smile:

So weit kommt es noch, dass Du hier Vorschriften machen
kannst.

Recht so - DU bist das Alphamännchen!

MfG :smile:

Tai

Wow, mein erster Stalker!

Das hättest du wohl gern *lächel*
(StalkerIN, wenn überhaupt bitte, soviel Zeit sollte sein!)

Ich bin ein Fan von einigen sehr amüsanten Leuten in den Para/Eso/Astro-brettern, du gehörst(noch)nicht zu ihnen, aber was nicht ist, kann ja noch werden, ich beobachte das mal weiter :smile:))))

Anna

1 „Gefällt mir“

Hallo Nikos

Das ganze ist durch meine Verlobte zustandegekommen, die halt
einen Hund mit in die Beziegung gebracht hat.

Dann wollen wir mal hoffen, dass Deine Verlobte keine ZIEGE ist.
Gruß,
Branden

Meine Antwort dazu:

Katzen mag ich lieber, aber die bewachen das Haus nicht so gut wie ein Hund (Grund Nr. 1). Also haben wir uns vor ein paar Wochen passend zum Haus nen Hund zugelegt.

Wir dürfen beide von zu Hause aus arbeiten und mit Schrecken haben wir festgestellt, dass man tatsächlich ne Woche land das Haus nicht verlassen muss, wenn man bei Sauwetter seine Termine geschickt legt. Also musste quasi ne Verpflichtung her regelmäßig raus zu müssen (Grund Nr. 2). Sportstudio ist eher nicht angesagt, da wir mindestens 20 Minuten fahren müssen um hin zu kommen.

Ansonsten gebe ich Dir recht braucht man den Dreck und das drum herum nicht wirklich.

Hi Nikos

Damit einen der Hund nicht auf der Nase herumtanzt muss man
die „Viecher“ konsequent erziehen, das trägt meiner Ansicht
nach zur Persönlichkeitsbildung bei.

Das könnte ein positiver Punkt sein. Leider sehe ich immer
wieder Leute, die entweder von ihrem Hund erzogen wurden oder
an ihm ihre nicht so entwickelte „Persönlichkeit“ austoben
können.

Das hängt halt davon ab wer der „Chef“ im Rudel ist.
Entweder der Hund bestimmt den Tagesablauf des Menschen oder der Mensch bestimmt den Tagesablauf des Hundes.

Bei uns ist es so das wir (also die Menschen) den Tagesablauf bestimmen, jedoch unter Rücksichtnahme der Bedürfnisse unserer Hunde (Gassigehen etc).

Ich kenne jedoch auch durchaus Leute die von Ihnren Vierbeinern erzogen werden und bei denen die Vierbeiner sagen wo es lang geht:wink:

Gerade bei einsamen Menschen oder Menschen mit psychischen
Problemen tragen die Vierbeiner zur Verbesserung der Situation
bei.

Ja vielleicht. Aber kann es nicht genausogut sein, daß
Menschen einsam sind, eben weil sie sich mehr mit ihrem Tier
beschäftigen als mit anderen Menschen?

Das ist natürlich eine Gefahr bei der Hundehaltung, aber das muss jeder für sich entscheiden ob ihm sein Hund als Sozialkontakt reicht oder ob man doch ab und zu unter Menschen möchte.

Einfach zu erklären wieso man zum Hundefreund wird ist es
sicherlich nicht, logisch bestimmt auch nicht unbedingt.
Aber ich möchte unsere Hunde nicht mehr missen, obwohl ich
früher sicherlich kein Hundefreund war, sondern eher neutral
zu dem Thema eingestellt.

Danke für Deinen Beitrag :smile:

Gerngeschehen.

Gruß Nikos


http://www.kreuzretter.net
Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt.
Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres
zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen.

hi tai shui,

hunde brauchen regelmaessig bewegung und geben faulen besitzern einen grund raus zu gehen.
mit hunden kann man spielen und sehr sehr viel spass haben.
mit hunden kann man kuscheln.
hunde sind treu und gutherzig.
ueber hunde lernt man andere menschen kennen.
der hundebesitzer wird vom hund gebraucht und gefordert.
mit hunden kann man sich entspannen.

ich habe noch nie einen hundebesitzer gehoert, dessen hunde die von dir genannten dinge kann. das gehoert ins reich der maerchen und nur nicht-hundekenner koennten potentiell so dumm sein, solche dinge zu glauben.

liebe gruesse
coco

ps: ich habe keinen hund

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Stefan

Vielleicht um Kreuzkröten zu jagen

DAS wäre ein Grund. Aber normalerweise hat man dieses Problem in der Stadt ja nicht :wink:

Tiere können sehr lustig und unterhaltsam sein.

Ja, in Comics :smile:

Auch ist es wohl ein Bedürfnis von Menschen für etwas zu sorgen. (…)

Das ist ein gutes Argument, allerdings wäre es aus meiner Sicht nachvollziehbarer und auch wünschenswerter, sich erst einmal um Menschen zu kümmern und erst wenn es denen gut geht, kann man sich um den Rest der Lebensformen kümmern.

Wir hatten nie einen Hund. Aber uns ist ein junger Kater
zugelaufen und blieb etwa 12 Jahre. (…)

Von Katzen war ja nie die Rede :wink:

Das zeigt eindeutig deine Vorurteilsbelastung. Auch deine
sozialdarwinistischen Ansichten zeigen sich wieder.
Selbstbewusstsein ist nicht ausschließlich an Egoismus oder
Altruismus im Sinne der Verwandtschaftsverhältnisse gebeunden.
Wenn Du das aber denkst, dann herzlichen Glückwunsch.

Es ist eine interessante Idee, daß eine Frage schon eine „Vorurteilsbelastung“ aufweisen kann. Könnte sie in der Tat, etwa wenn man jemanden fragt: „Sind Sie eigentlich immer noch ein Schwachkopf?“, aber meine Frage war hoffe ich nicht dieser Art.

MfG

Tai