Hi,
weil du ausdrücklich keine Antwort von Hundefans willst:
ich habe zweimal im Leben, für je 1 Woche, einen Hund
gehabt. Ich habe danach gelernt: ich bin kein Hundemensch,
ich will nie einen Hund, ein Hund ist nichts für mich.
Aber: ich kann Menschen verstehen, die einen Hund
halten.
Genauso wie ich Menschen verstehe, die Billiard spielen,
die in Museen gehen, die Bilder malen…
Es macht Freude.
Es ist ein lebendes Wesen, mit dem man Freude teilen kann.
Ich sag ja, Hundefans sind nicht objektiv
Kinder dienen der
eigenen Arterhaltung,
du meinst, man schafft sich Kinder an zur Arterhaltung?
Ich meine, die bewusste Entscheidung: ich kriege jetzt
ein Kind, damit die Menschheit nicht ausstirbt? *lol*
man hat Spaß mit ihnen
Den polemischen Teil deiner Antwort lass ich mal weg;
warum soll ein Hund keinen Spaß machen?
Man kann mit ihm rumtollen, man kann ihm Dinge beibringen,
man kann mit ihm spazierengehen, man kann mit ihm
schmusen. Es gibt viele Arten, sich mit einem Hund
zu vergnügen.
und vor Allem: man kann sein Wissen weitergeben und hat einen
Erben.
?? Wieviele Kinder hast du?
Was das Wissen weitergeben betrifft - kann man.
Aber es gibt bestimmt tausende von Menschen ,die dein
Wissen mehr zu schätzen wissen, als ausgerechnet deine
Kinder.
Und was das Erben betrifft: ich arbeite nicht für meine
Erben. Ich arbeite für mich und für meine Familie JETZT.
Wenn was übrig ist, wenn ich mal abgehe, dürfen sie es haben,
wenn nichts da ist, geht es ihnen wie mir: selbst was erarbeiten.
Was das geistige Erbe o.ä. betrifft, so gebe ich meinen
Kindern die Freiheit, dieses Erbe nicht bzw. genauso freiwillig
anzutreten, wie jemand, den ich mit meinen Ideen usw. überzeugen
konnte.
Aber Deine Antwort zeigt ein Teil des „Problems“:
offenbar halten sich viele Menschen lieber Tiere als Kinder 
Das ist unglücklich ausgedrückt - Kinder hält man nicht.
Das Problem liegt daran, dass man Kinderhaben und Tiere halten
einfach nicht vergleichen kann.
Zumal auch Hundefutter in die 3. Welt geschickt Zigtausende
von Kindern vor dem Verhungern retten würde.
Wenn wir alle vernünftiger essen würden (nicht jeden 2. Tag
oder öfter Fleisch, nicht mehr wie nötig usw.,) und man das
dann in die dritte Welt schicken würde… eine Milchmädchen-
rechnung, denn dieses Eingesparte kommt nicht in die 3. Welt.
Weißt du z.B. dass es erwiesen ist, dass Tieren therapeutische
Eigenschaften zugeschrieben werden? Das funktioniert bei
akut Kranken, chronisch Kranken und ich nehme an, auch bei
der Vorbeugung. Tiere können einem Menschen Dinge geben,
die ein anderer Mensch nicht kann. Gilt nicht für alle
Menschen, aber für viele.
Ich könnte hier Romane schreiben, dabei mag ich die
meisten Hunde gar nicht…
Gruß
Elke
PS: Ich weiß du wolltest provozieren, aber bist du
dir wirklich bewusst, wie arrogant und selbstsüchtig
du hierrüberkommst.?