Hallo,
ich habe mir am Samstag einen Hund aus dem Tierheim geholt. Er ist ein Jahr alt und schon sehr gut erzogen. Aber mir ist vo m vorbesitzer nicht viel bekannt. Ich habe ihm am Sonntag schon mal für 1 Stunde Zuhause alleine gelassen und das hat auch schon ganz gut geklappt.
Und heut musste ich natürlich auf arbeit und ihn für 5 Stunden alleine lassen. Ich war voher noch mal sehr lang mit ihm Spazieren und habe ihn dann einen Knochen zur beschäftigung gegeben. Ich hoffe das wenn ich nach Hause kommen, meine Wohnung noch steht.
Was könnte ich ihn noch geben, damit er sich in meiner Abwesenheit nicht so sehr langweilt?
Verzeih mir wenn ich jetzt sehr sehr deutlich werde.
@Mirjam… von mir aus lösch es.
Sag mal gehts noch gut?
Du holst dir am Samstag einen Hund, er kennt dich noch nicht, hat keine Ahnung was abgeht und du gehst sofort schaffen.
Was der Hund braucht… ein neues Zuhause, oder ein Frauchen mit Gehirn die jetzt mal mindestens(absolutes Minimum) eine Woche konstant daheim ist, ihm sein neues Leben zeigt und dann mal langsam das Alleinsein aufbaut.
Genau deswegen könnt ich hier und in der Realität immer wieder kotzen.
Wann denkt jemand wie du eigentlich?
Der Hund wurde abgegeben, verlor sein Rudel,sitzt im Tierheim, gewöhnt sich langsam daran, dann kommst du und reißt ihn wieder raus, und läßt ihn sofort allein. Einen Hund holt man nur wenn man danach auch erstmal viel viel Zeit hat damit er eine Bindung aufbauen kann und sich an dich gewöhnt, vertrauen findet.
Da ist es vollkommen scheißeegal wie alt der Hund ist. Der Hund ist kein Kleidungsstück daß man Samstag kauft, Sonntag trägt und Montag in die Wäsche packt.
Einen Ratschlag was er daheim erstmal braucht willst du? DICH
Und sonst gar nix.
Also ab zum Chef, Urlaub einreichen, und um den Hund kümmern.
Hoffentlich ist er so wie ich es erwarte… Guccischuhe kaputt, D&G-Brille zerlegt… etc etc etc.
Wow… selten so geladen gewesen in letzer Zeit.
Steffen
Und heut musste ich natürlich auf arbeit und ihn für 5 Stunden
alleine lassen. Ich war voher noch mal sehr lang mit ihm
Spazieren und habe ihn dann einen Knochen zur beschäftigung
gegeben. Ich hoffe das wenn ich nach Hause kommen, meine
Wohnung noch steht.
Was könnte ich ihn noch geben, damit er sich in meiner
Abwesenheit nicht so sehr langweilt?
Hallo,
ich glaube, Langeweile ist nicht der richtige Gesichtspunkt - meine Hündin ist heute (nach einem Morgenspaziergang) den ganzen Vormittag rumgelegen und hat geschlafen, während ich am Bildschirm sass; warum sollte ihr also langweilig sein.
Beim Alleinlassen kann es 2 Probleme geben:
-
es passt ihr nicht - sie bellt mir protestierend hinterher. Das hört aber gleich wieder auf (wenn sie meint, ich bin schon um die nächste Ecke und höre es sowieso nicht mehr), dann legt sie sich schlafen bis ich wiederkomme. Das ist eine Statusfrage, wenn wir uns einig sind, dass ich bestimme was geschieht, funktioniert das so, ein bisschen Protest muss halt sein.
-
sie hat Angst, dass ich nicht zurückkomme - dann heult sie womöglich die ganze Zeit. Das ist eine Frage des Vertrauens, der Hund muss sicher sein, dass er nicht verlassen wird, also immer wieder probieren und langsam die Zeit verlängern. Bei Tierheimhunden kann es natürlich schwierig werden, wenn sie vorher kein Vetrauensverhältnis zu Menschen hatten. Da hilft nur viel Geduld. Es gibt aber viele Hunde, die halb- oder sogar ganztags allein sind und die Nachbarn wissen nicht mal, dass da ein Hund wohnt.
Die „technischen“ Fragen müssen natürlich geklärt sein: Wasser muss bereitstehen, je nach Tageszeit auch Futter und der Hund muss es solange ohne Gassi aushalten können. Bei älteren Hunden kann es da genauso Probleme geben wie bei älteren Menschen.
Was die Einrichtung angeht, ein junger Hund frisst meistens seinen Korb an oder auf. Das tut er aber auch wenn du da bist.
Gruss Reinhard
- Kennt der Hund nich nicht erst seit Samstag. Ich war schon vorher mit dem Spazieren und habe mich mit ihm Beschäftigt wo er noch im Tierheim gelebt hat.
Und Gucci klamotten habe ich schon gar nicht. Der Hund muss das nun mal lernen, auch alleine zu bleiben. Im Tierheim war er fast immer alleine und keiner war da für ihn. Wenn ich eine Woche ununterbrochen bei ihm bin, dann hat der sich daran gewöhnt das sein herrchen immer da ist und dann auf einmal lass ich ihn alleine? Dann fängt das Theater erst richtig an.
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Danke für deine Antwort. Wasser ist natürlich da.
Ich denke (und hoffe) das er schlafen wird. Wenn ich mit ihm so lange draußen war, dann hat er sich meistens danach hingelegt und geschlafen. Davon abgesehen ist er das aus dem Tierheim gar nich gewöhnt das jemand so lange mit ihm Spazieren geht und deswegen wird er warscheinlich auch so kaputt danach sein.
Hallo,
Steffen hat es mit etwas deutlichen Worten bereits gesagt, aber er hat Recht. Damit Du nicht gleich entnervt das Forum verlässt, wiederhole ich es nochmal etwas höflicher und sachlicher.
Es ist relativ ungünstig, einen Hund, der sein Zuhause schon einmal verloren hat und gerade erst vom Tierheim zu Dir eingezogen ist, gleich den halben Tag alleine zu lassen. Es kann theoretisch gut gehen, Du schaffst Dir damit aber u.U. massive Probleme, gerade bei einem so jungen Hund. Ich gebe dem Tierheim eine Mitschuld, falls Du nicht entsprechend beraten wurdest. Selbst wenn Du heute nach Hause kommst und es ist nichts zerstört und der Hund hat auch nicht gebellt oder gejault - Du erschwerst dem Hund die Vertrauensbildung zu Dir.
Hast Du die Möglichkeit, Dir ein paar Tage frei zu nehmen? Es wäre wirklich wichtig, dass Du ein bißchen Bindungsarbeit betreiben kannst und dem Hund einige Tage einen regelmäßigen Tagesablauf bieten kannst, an dem er sich orientieren kann.
Gruß,
Myriam
Nein leider kann ich mir gerade keinen Urlaub nehmen.
Das ich für 5 std. auf arbeit muss das lässt sich leider nicht umgehen. Sonst bin ich ja immer bei ihm.
Das ich für 5 std. auf arbeit muss das lässt sich leider nicht
umgehen. Sonst bin ich ja immer bei ihm.
Wie gesagt, das ist wirklich suboptimal. Hat man Dich im Tierheim nicht darauf hingewiesen? Die müssten es eigentlich besser wissen, aus solchen Situationen heraus passiert es nämlich sehr häufig, dass der Hund nach ein paar Tagen wieder im Tierheim landet.
Er bräuchte jetzt ein paar Tage, wo Du mit ihm intensiv an der Bindung arbeitest. Du äußerst unten die Befürchtung, dass er sich dann daran gewöhnen würde, dass Du immer da bist - das ist nicht so und Du musst auch nicht 24Std da sein. Es geht darum, dass er lernt, wann die Gassizeiten sind, wann gefüttert wird und vor allem, dass er sich darauf verlassen kann, dass Du immer wiederkommst!
Wenn Du nicht frei nehmen kannst, kann man das jetzt nicht mehr ändern. Falls das Alleinbleiben heute voll in die Hose gegangen ist, wäre mein Not-Tipp, den Hund bis Gründonnerstag wieder ins TH zu bringen und dort täglich zu besuchen. Nach der Arbeit kannst Du ihn zu Dir holen und dann hast Du zumindest 4 Tage frei mit dem Hund. Wenn Du Ostern nicht frei hast, klappt dieser Plan natürlich nicht 
Tipps zur Bindungsarbeit:
http://www.hundeseite.info/bindung-foerdern
Nimm es mir nicht übel, aber Deine Postings lassen ein bißchen die Hundeerfahrung/Sachkunde vermissen, daher: hast Du Euch beide schon bei einer Hundeschule angemeldet? Auch wenn der Hund schon Grundkommandos beherrscht, kannst vor allem Du dort viel lernen.
Gruß,
Myriam
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Das mit an „Gassi-Zeiten“ gwöhnen, wird nicht ganz funktionieren. Meine Arbeitszeiten ändern sich. Eine Woche von 12- 17 Uhr und die nächste Woche von 7-12 Uhr. Ich gehe immer halb sieben Frühs mit ihm raus und abends um sieben. Und je nach dem meine Arbeitszeit ist, zwischendurch nochmal.
Ich habe schon seit 13 Jahre lang einen Hund gehabt. Und nie Probleme gehabt mit ihm. Natürlich ist das was anderes, weil ich ihn schon als Welpen bekommen habe. Also im Tierheim wurde mir nichts darüber gesagt.
Das mit an „Gassi-Zeiten“ gwöhnen, wird nicht ganz
funktionieren. Meine Arbeitszeiten ändern sich.
Gerade dann wäre es super, wenn der Hund sich erst mal ein bißchen einleben könnte. Das mit den Uhrzeiten ist nicht das Problem, Hunde können ja keine Uhr lesen. Sie erkennen aber, dass der Tag einen gewissen Ablauf hat: Frauchen steht auf, Gassi, dann geht sie nach einer gewissen Zeit zur Arbeit (evtl. vorher noch mal Gassi), nach einer gewissen Zeit kommt sie wieder, Gassi - und so weiter, so dass er darauf vertrauen kann, dass Du wiederkommst.
Ich habe schon seit 13 Jahre lang einen Hund gehabt. Und nie
Probleme gehabt mit ihm. Natürlich ist das was anderes, weil
ich ihn schon als Welpen bekommen habe.
Ja, auch und vor allem weil Du den Welpen vermutlich nicht von Tag 1 an halbtags alleine gelassen hast.
Also im Tierheim wurde
mir nichts darüber gesagt.
Schlechtes Tierheim, IMHO.
Aber gut, der Hund ist in den Brunnen gefallen und es heißt Daumen drücken. Bindungsarbeit, Hundeschule sind wirklich ratsam, auch wenn Du akut keine Probleme siehst - Du tust Dir und dem Hund wirklich einen Gefallen und beugst Problemen vor, bevor sie auftreten.
Gruß,
Myriam
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Deswegen gehe ich auch schon halb sieben bzw. nach dem aufstehen mit ihm Gassi und abends um sieben nochmal. Und danach fütter ich ihn. Weil ich das immer machen kann, egal wie meine Arbeitszeit ist.
Nagut, ich danke dir erstmal. Weiteres werde ich sehen, wenn ich nach hause komme.
Ich hatte auch schon die Idee gehabt ihn mit auf arbeit zu nehmen, allerdings wird mein Chef davon nicht so begeistert sein. Und hier kommen auch öfters viele leute vorbei. Und ich denke das der ganze trubel ihn vielleicht zu viel ist. Und dann ist noch die sache, das manche leute angst vor hunden haben und dann macht sich das wohl nicht so gut.
Ergänzung und kleine Entschuldigung
Ok…
für meine Wortwahl möcht ich kurz sorry sagen, aber nicht für den Inhalt meiner Aussagen. Als Trainer hab ich täglich genau mit dieser Thematik zu tun gehabt und mit der Zeit kotzt es einen an.
Denn wenn ich oben lese… habe unregelmäßige Anfangszeiten…
hab ich leider mehr als recht mit meiner Aussage.
Warum den Hund nach der kurzen Zeit nicht ins TH zurück, dort täglich besuchen, Urlaub einreichen, nehmen, Hund holen. Dann würde keiner was sagen, aber in jedem Anfängerbuch steht drin… Wenn ein Hund ins Haus kommt, nimm dir erstmal Urlaub damit er eine Bindung aufbauen kann.
Nachher kommt dann hier die Frage: Warum macht mein Hund dies oder das
Genau weil er keine Bindung aufgebaut hat. Ein Tierheimhund ist leider oft gestört und muss daher ganz besonders aufgebaut werden und nicht gleich den nächsten Schock erleiden.
5 Stunden Arbeit… außer du wohnst 10 minuten entfernt, heißt: 7 Stunden weg sein! Dann noch 1 Stunde einkaufen, Telefonieren, Hausarbeit etc…
darum ging es mir und darum geht es mir.
[…]
Steffen
MOD: Angriff auf anderen User gelöscht, bitte regelt das per Mail oder am besten gar nicht.
Warum schaffen sich immer die Leute Tiere an, die eigentlich viel zu wenig Zeit für Sie haben? Es tut mir leid, aber das ist so. Ich finde auch, der Hund bräuchte jetzt gerade mehr Aufmerksamkeit und nicht aus dem Tierheim holen und zu Hause liegen lassen. 5 Stunden sind eine lange Zeit und das jeden Tag! Ich finde das einfach unverantwortlich - es ist ein Lebewesen! Im Tierheim gehen sie mit den Tieren viel öfter raus. Wenn ich lese morgens um 7 beginnt die Arbeitszeit und um 6.30 h gehste mit ihm spazieren - toll so eine 1/2 Stunde an der Luft und dann 5 Stunden in der Bud hocken! Ich verstehe das einfach nicht - das ist in meinen Augen Egoismus! Der Hund soll Dir Deine freie Zeit vertreiben, ansonsten darf er zuhause rumliegen. Da hat es ja mein Staubsauger besser!
Ich finde das traurig! gerade jetzt bei dem schönen Wetter was kommt!
@Steffen
Du schreibst:
Warum den Hund nach der kurzen Zeit nicht ins TH zurück, dort
täglich besuchen, Urlaub einreichen, nehmen, Hund holen. Dann
würde keiner was sagen, aber in jedem Anfängerbuch steht
drin… Wenn ein Hund ins Haus kommt, nimm dir erstmal Urlaub
damit er eine Bindung aufbauen kann.
Nachher kommt dann hier die Frage: Warum macht mein Hund dies
oder das
Genau weil er keine Bindung aufgebaut hat. Ein Tierheimhund
ist leider oft gestört und muss daher ganz besonders aufgebaut
werden und nicht gleich den nächsten Schock erleiden.
5 Stunden Arbeit… außer du wohnst 10 minuten entfernt,
heißt: 7 Stunden weg sein! Dann noch 1 Stunde einkaufen,
Telefonieren, Hausarbeit etc…
darum ging es mir und darum geht es mir.
SUPER! genau das ist auch meine Meinung! Mich kotzt das auch an - kenne so einige Leute mit Hunden - habe denen das auch gesagt, gucken mich jetzt zwar blöde an - leider ändert sich überhaupt nix! Traurig! Ob es mein ehemaliger Arbeitsgeber war, der seinen Hund mit einem Stromhalsband gequält hat (hab meinen Jiob geschmissen und wir beide sind jetzt vor Gericht!) So was mache ich nicht mit! Da guck ich nicht weg!.. oder ob es meine unterbelichtete Nachbarin war, die einen 10 jährigen Howarward hatte und nicht abwarten kann, dass er ins Gras beißt und sich schon den nachfolger ins haus holt - obwohl der „Alte“ noch lebt! Hundekämpfe sind an der Tagesordnung - beide sind nicht kastriert! Der alte kommt kaum noch raus und will auch nicht mehr in den Garten - mit dem jungen Howarward wird viel rausgegangen - auch darf er schön neben dem Rad laufen! Ich will hier nicht schreiben, wie … ich das alles finde! Recht hast Du! 
Steffen
Was könnte ich ihn noch geben, damit er sich in meiner
Abwesenheit nicht so sehr langweilt?
Hallo !
Der Blick nach draussen sollte frei sein. Fenster oder Glastür auf Fußbodenhöhe. Dann kann er was sehen.
mfgConrad
Nein leider kann ich mir gerade keinen Urlaub nehmen.
Das ich für 5 std. auf arbeit muss das lässt sich leider nicht
umgehen. Sonst bin ich ja immer bei ihm.
5 Stunden sind kein Problem. Im Tierheim war er sicher 23 Stunden allein.
Natürlich wäre es in den ersten Tagen besser, man würde ihn mal kontrollieren. Aber ohne, dass er das merkt.
Hallo Theresa,
die Situation ist, wie viele bereits geschrieben haben, suboptimal. Ich weiß nicht, was und wo Du arbeitest, aber ich würde Dir raten, Deinen neuen Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Vielleicht kannst Du Deinem Chef die Situation in Ruhe erklären und ihm schildern, wie wichtig es für den Hund gerade jetzt ist, bei Dir zu sein.
Leg Deinen Vierbeiner auf eine Decke neben oder unter Deinen Schreibtisch und gehe hin und wieder mal mit ihm vor die Tür, damit er sich lösen kann. Ich habe meinen Rhodesian Ridgeback immer mit im Büro und auf Reisen. Er verhält sich extrem brav und schläft die meiste Zeit. Mittags gehe ich 45 Minuten mit ihm raus.
Ich denke, das wäre die beste Lösung. Die Aktion hört sich in der Tat etwas überstürzt an. Aber die meisten Chefs sind Hunden gegenüber viel toleranter, als man anfangs denkt.
Viel Glück
petitfleur
Der Blick nach draussen sollte frei sein. Fenster oder Glastür
auf Fußbodenhöhe. Dann kann er was sehen.
Hallo Conrad,
das kann aber auch ins Auge gehen, z.B. wenn Nachbars Katze (die ja genau weiss, dass er hinter Glas ist) provozierend vor dem Fenster hin und her stolziert (ich spreche aus Erfahrung, unsere Hündin wohnte bisher in einem Dorf, indem die Katzen eine überwältigende Übermacht haben und sich dessen auch bewusst sind).
Gruss Reinhard
Hallo!
Es tut mir Leid, dass ich auch gleich in die Kerbe haue: aber ein paar Tage solltest du dir mindestens freinehmen. Zur Beruhigung: Ich kenne AUCH Leute, die ihren Hund 5 Stunden alleine lassen und es klappt. Aber sowas klappt eben nicht mit jedem Hund. Und ein paar Tage freinehmen sollte doch drin sein, oder? Sonst tut es mit Leid zu sagen, dass dies tatsächlich nicht sehr verantwortungsbewusst ist.
Zu deiner Frage: manche Hunde bruhigt es, wenn das Radio läuft. Andere mögen das aber wiederum nicht- jeder Hund ist eben individuell. Wenn er ein Lieblingsspielzeug hat, mit dem er sich auch allein beschäftigen kann, gib es ihm nur dann, wenn du aus dem Haus gehst. Bring ihm ab und zu mal eine Überraschung mit (muss nichts Fressbares sein). Mache weder große Abschieds- noch Willkommensszenen, das halten Hunde für ein ungewöhnliches Verhalten und sind viel schneller aufzuregen. Wenn du bloß in die Küche gehst, machst du sowas ja auch nicht. Wenn du den Hund begrüßt als hättet ihr euch eine Woche nicht gesehen, geht das ebenso nach hinten los: bleib lieber ganz normal, denn der Hund soll spüren, dass er sich in einer normalen, ungefährlichen Situation befindet. Natürlich kannst du ihm schon Hallo sagen. 
Ein Kauknochen beschäftigt, aber bitte nicht täglich. Es gibt auch einige Beschäftigungsspiele für Hunde, da kannst du mal im Internet nachschauen.
Sieh zu, dass er ein warmes, gemütliches Plätzchen hat, auf das er sich zurückziehen kann.
Das Wichtigste aber ist, dass du vorher AUSGIEBIG mit ihm spazieren gehst. Baue Spiele in den Spaziergang ein, jogge, lass ihn rennen und ruf ihn zu dir- mach ihn müde (Vorsicht, bei einem einjährigen Hund nciht allzu sehr übertreiben, dieser verträgt jedoch auch schon eine Menge Sport, Bewegung und Action). Wenn der Hund ausgepowert ist, hat er oft keine Lust mehr, das Haus auf den Kopf zu stellen.
Carina
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Wenn ich Fürh um 7 mit arbeiten dann gehe ich natürlich eher mit ihm raus. 1 Std. mindestens.
Tut mir leid das ich kein Hartz IV empfänger bin und den ganzen Tag zeit habe. Ich gehe da lieber Arbeiten um mein Geld selber zu verdienen und somit das Futter, Spielzeug usw. für mein Hund selber finanzieren zu können.
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