Hunde-Katzen

Liebe Experten,

hoffentlich ist dieser Beitrag in der Kategorie Psychologie richtig.
Es wird oft behauptet, daß jemand, der Hunde mag, in der Regel keine Katzen leiden könne und umgekehrt. Ausnahmen sind selten, meistens nur solche Tierverrückten, die sowieso alles mögliche Getier in ihrem Haus halten.
Nach meiner eigenen Erfahrung trifft die Behauptung in der Tat zu. Wobei bemerkenswert ist, daß Leute, die Waffen mögen, meist nicht Katzen, sondern Hunden zugetan sind.
Was jetzt die eigentliche Frage ist: Liegt das an dem unterschiedlichen Wesen, das jeweils dem bestimmter Menschen entspricht, die dadurch mehr für das eine oder das andere übrig haben (so wird oft gesagt),
oder ist es nicht veranlagt, sondern nur anhand bestimmter Interessen bzw. Voraussetzungen des jeweiligen Menschen bedingt? Daß z. b. jemand der keine Zeit hat, sich genug mit dem Hund zu beschäftigen, zur Katze neigt, ein Jäger oder Schäfer dagegen notwendigerweise zum Hund?

Naja, wir haben uns vor Jahren für zwei Katzen entschieden, weil mit denen vorallem nicht bei jedem sch…Wetter spazieren gehen musst. Es gibt zwar auch nette Hunde, die eher kleinen, aber Katzen sind mir schon lieber :wink: Trotzdem habe ich aber auch eine Pistole, bin aber nicht sehr „aktiv“, d.h. gehe eigentlich nur selden zum Schiessstand.

Naja, wir haben uns vor Jahren für zwei Katzen entschieden,
weil mit denen vorallem nicht bei jedem sch…Wetter spazieren
gehen musst. Es gibt zwar auch nette Hunde, die eher kleinen,
aber Katzen sind mir schon lieber :wink:

Das meinte ich. es sind also in wirklcihkeit wohl nicht prinzipiell katzenbesitzer, die unstet und von geheimnissen umgeben sind (opder was man katzen noch so alles nachsagt).

Trotzdem habe ich aber
auch eine Pistole, bin aber nicht sehr „aktiv“, d.h. gehe
eigentlich nur selden zum Schiessstand.

Ja, die Formulierung habe ich vielleicht zu allgemein gehalten. Ich meinte nicht Sportschützen oder Sammler von antiken Musketen, sondern Militärinteressierte.

Ja, die Formulierung habe ich vielleicht zu allgemein
gehalten. Ich meinte nicht Sportschützen oder Sammler von
antiken Musketen, sondern Militärinteressierte.

kann sein, erkläre ich mir damit, dass Hunde dich - wenn du sie halbwegs gut erzogen hast:wink:- als ihren Chef, ihre Autorität ansehen, dir gehorchen! Katzen haben da ihren eigenen Willen und lassen sich auch nicht dressieren wie Hunde. Diese Macht zwischen oben und unten hat was von Militär, und das hast du eher als Hundebesitzer - als Katzenbesitzer bist du immer der Dosenöffner:wink:…

grüße,

barbara

Hallo Till,

also ich kann jetzt mal nur für mich sprechen. Ich bin kein fanatischer Tierliebhaber. Aber trotzdem mag ich sowohl Hunde als auch Katzen. Allerdings mag ich nicht alle Katzenarten - aber auch nicht alle Hundearten.

Früher hatten wir sogar einen Kater und einen Hund. Die beiden haben sich eigenlich gut verstanden - ok - der Kater hatte die Hosen an *gg*. Also ich denke - deine Eindruck mag wohl für viele stimmen - aber wie so oft - eben nicht für alle. Die anderen Punkte hinsichtlich der Waffen kann ich so nicht bestätigen, da ich eigentlich keinen Militär interessierten kenne. Ok - meine Freundin hat einen Hund - aber sie ist nicht Militärinteressiert *gg*.

Bis dann…
Frank

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Hunde-Katzen (OT)

Diese Macht zwischen oben und unten hat was von
Militär, und das hast du eher als Hundebesitzer - als
Katzenbesitzer bist du immer der Dosenöffner:wink:…

Der Hund hat ein Herrchen, die Katze Personal *ggg*.

offtopic-grüße,
Michaela (Personal mit Hang zu Kampfkünsten)

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*roftl* - stümmt! :wink: (owT+mG)
(o:

Hallo Till,

ich denke es liegt am unterschiedlichen Wesen des Menschen. Katz und Hund sind ja auch verschieden :smile:) Und dann kommt es auch immer an, wie der Mensch lebt - in welchen Umstaenden.

Aber ich fuer meinen Teil mag beide Tierarten ob Hund oder Katz. Bin auch mit beiden aufgewachsen. Obwohl ich jetzt zwar „n´haufen“ Katzen hab, bin ich von Hunden auch sehr angetan. Wenn da nur nicht das taegliche Gassi-Gehen waere *gg*
Insofern bin ich wohl doch ein Katzenmensch :smile:))

Viele Gruesse Manu

Hallo,

ich habe 3 Katzen und einen Hund, bin aber eher ein „Katzentyp“. Da ich den Hund erst seit kurzem habe, sind mir einige Unterschiede aufgefallen.

Natürlich gibt es die von Dir genannten, weniger subtilen Gründe: man liebt Tiere allgemein, hat aber nicht die Möglichkeit einen Hund zu halten. Dann nimmt man eben eine Katze.

Dir geht es aber wohl mehr um diejenigen, die prinzipiell die Wahl zwischen beidem haben und sich immer für das eine entscheiden würden (und unter Umständen das andere auch nicht mögen).

Um einen Hund als Haustier artgerecht zu behandeln, bedarf es viel Konsequenz und einer gewissen Härte, die nicht jeder hat. Mir ist das besonders aufgefallen, da ich jahrelang nur Katzen hatte und jetzt auf einmal einen Hund.

Ich bin sehr darauf bedacht, bei der Hundeerziehung alles richtig zu machen und habe festgestellt, dass es mir sehr schwerfällt, den Hund so zu behandeln, wie er es braucht. Man muss dem Hund viel mehr Grenzen setzen als einer Katze. Man macht ihm keine Freude damit, wenn man ihn deutlich bevorzugt - er hat lieber eine beständige, niedrige Stellung im „Rudel“ als eine den Launen und der Zeit des Besitzers unterworfene, mal höhere, mal niedrigere Stellung. Es gehört zur Erziehung dazu, den Hund auch mal zu ignorieren, wenn er Aufmerksamkeit fordert und ihn andererseits auch mal aus seinem Körbchen zu befehlen und zu streicheln, wenn es mir selbst am besten passt.

Diese ständige Stellung als Rudelführer, die ich da einnehmen muss, ist für mich sehr anstrengend. Man muss schon von Natur aus etwas dominant sein, um damit klar zu kommen, damit habe ich große Probleme.

Bei Katzen ist es genau umgekehrt: sie bekommen Beachtung wenn sie es wünschen und ansonsten lässt man sie in Ruhe - sonst macht man sich schnell unbeliebt.

Diese Unterschiede in der Behandlung liegen natürlich im Unterschiedlichen Verhalten der beiden Tierarten begründet (Rudeltier vs. unabhängiger Einzeljäger). Aber was zieht Menschen an der einen oder anderen Tierart an?

Ich kenne einen Hundehalter, der typisch ins Klischee passt: er kommandiert seinen Hund nur herum und verachtet Hundehalter, die ihren Hund mit Leckerchen für Gehorsam belohnen. Sein Hund gehorcht natürlich nicht gut. Er blickt dann neidisch auf die Hunde der anderen und sagt „die machen das ja nur, weil sie dafür ein Leckerchen bekommen“. Er sieht dies als Bestechung, nicht als Belohnung. Er ist offenbar der Ansicht, der Hund müsse ihm aus seiner Natur heraus gehorchen, sei ihm diesen Gehorsam sozusagen schuldig.

Das ist meiner Meinung nach ein Hundehalter, der keine Katzen halten würde - er hat gerade dieses Haustier gewählt, weil er jemanden haben will, der seine Kommandos ausführt.

Das Gegenteil wären die typischen Katzentanten/onkel: sie verwöhnen ihre Katzen wie kleine Kinder, füttern sie mit nicht artgerechten Dingen, erziehen sie nicht (ja, auch Katzen kann man erziehen), so dass sie über Tische und Bänke gehen. Diese Menschen würden keinen Hund halten.

Gruß,

Myriam

Lieber Till,

diese Behauptung mag vielleicht zutreffen, wenn man in der Stadt wohnt und die Tier zum Selbstzweck hält.
Aber dann spielt es wohl eher eine Rolle, daß der Platz nicht ausreicht, sowohl einen Hund als auch eine Katze (oder umgekehrt) zu halten. Welches Tier dann gehalten wird, ist dann sicher eine Geschmackfrage, aber auch eine Frage des zur verfügung stehenden Raumes. Katzen lassen sich m.E. eher auf kleinem Raum halten als Hunde.
Dann muß man mit dem Hund regelmäßig Gassi gehen, was bequeme Menschen eher davon abhalten mag einen Hund zu halten.

Hier auf dem Land haben Tiere schlichtweg eine Funktion (Katze fängt Mäuse, Hund hält Fremde vom Gelände weg).
Daher haben hier fast alle Familien sowohl Hund, als auch Katze.

Gandalf

Hallo Till

Na, wo hast Du denn den Quatsch her??? Jedenfalls stimmt das bei mir überhaupt nicht. Ich hatte 14 Jahre lang einen Hund, und als ich ihn leider einschläfern lassen musste, hätte ich zwar gerne wieder einen Hund gehabt, konnte jedoch nicht, da ich den ganzen Tag berufstätig bin. Vor ca. zweieinhalb Jahren nun haben sich mein Mann (der totaler Katzennarr ist) und ich uns ein Geschwisterpärchen Katzen aus einem Wurf „zugetan“, und seit 6 Wochen ist noch ein Youngster von 5 Monaten bei uns. Und ich habe mir immer vorstellen können, dass ich auch mal Katzen als Haustiere haben würde. Soviel zur etwas ulkigen Behauptung … :wink:

Liebe Grüsse
Moni :smile:

Ähhh ja dann bin ich wohl Tierverückt, denn ich habe Katzen und Hunde.
Aber es stimmt schon irgendwie, es gibt so eine Katzenfraktion, und eine
Hundefraktion.
Ich glaube das liegt einfach an dem Wesen von den Tieren, zu dem man sich
hingezogen fühlt, eine Katze die eher selbsttändig ist, und nur kommt wenn sie
will, gegen einen Hund, der erzogen werden kann, und dann kommt wenn es der
Halter will.
Vieleicht haben da die Menschen ein unterschiedliches Dominanzbedürfnis, wo ich
jetzt nicht sagen will, das Hundemenschen dominate Menschen sind.
Hunde zeigen ihre Zuneigung ja auch eher als Katzen.
Ach ja, und ich hab keine Waffen :wink:)

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Das Gegenteil wären die typischen Katzentanten/onkel: sie
verwöhnen ihre Katzen wie kleine Kinder, füttern sie mit nicht
artgerechten Dingen, erziehen sie nicht (ja, auch Katzen kann
man erziehen), so dass sie über Tische und Bänke gehen. Diese
Menschen würden keinen Hund halten.

Das sind aber auch dieselben, die gern Zwerghunde halten und nicht erziehen. Dazu paßt auch, daß viele Hunde-„Verrückte“ bestimmte (kleine) Hunderassen nicht mögen.

Gruß,

Myriam

Hallo Till

Na, wo hast Du denn den Quatsch her??? Jedenfalls stimmt das
bei mir überhaupt nicht. Ich hatte 14 Jahre lang einen Hund,
und als ich ihn leider einschläfern lassen musste, hätte ich
zwar gerne wieder einen Hund gehabt, konnte jedoch nicht, da
ich den ganzen Tag berufstätig bin. Vor ca. zweieinhalb Jahren
nun haben sich mein Mann (der totaler Katzennarr ist) und ich
uns ein Geschwisterpärchen Katzen aus einem Wurf „zugetan“,
und seit 6 Wochen ist noch ein Youngster von 5 Monaten bei
uns. Und ich habe mir immer vorstellen können, dass ich auch
mal Katzen als Haustiere haben würde. Soviel zur etwas ulkigen
Behauptung … :wink:

Der Quatsch beruht auf Gehörtem, Gelesenem und auf eigenen Beobachtungen. Ich weiß von vielen, die zwar gern einen Hund, aber eher überhaukpt kein Tier als eine Katze halten würden, oder umgekehrt.

Ähhh ja dann bin ich wohl Tierverückt, denn ich habe Katzen
und Hunde.
Aber es stimmt schon irgendwie, es gibt so eine
Katzenfraktion, und eine
Hundefraktion.
Ich glaube das liegt einfach an dem Wesen von den Tieren, zu
dem man sich
hingezogen fühlt, eine Katze die eher selbsttändig ist, und
nur kommt wenn sie
will, gegen einen Hund, der erzogen werden kann, und dann
kommt wenn es der
Halter will.

Was von der „Katzenfraktion“ auch gern damit erklärt wird, daß Katzen in Wirklichkeit intelligenter seien. Was aber wohl zu bezweifeln ist, zumindest kann man es nicht daran festmachen.

Lieber Till,

diese Behauptung mag vielleicht zutreffen, wenn man in der
Stadt wohnt und die Tier zum Selbstzweck hält.
Aber dann spielt es wohl eher eine Rolle, daß der Platz nicht
ausreicht, sowohl einen Hund als auch eine Katze (oder
umgekehrt) zu halten. Welches Tier dann gehalten wird, ist
dann sicher eine Geschmackfrage, aber auch eine Frage des zur
verfügung stehenden Raumes. Katzen lassen sich m.E. eher auf
kleinem Raum halten als Hunde.
Dann muß man mit dem Hund regelmäßig Gassi gehen, was bequeme
Menschen eher davon abhalten mag einen Hund zu halten.

Hier auf dem Land haben Tiere schlichtweg eine Funktion (Katze
fängt Mäuse, Hund hält Fremde vom Gelände weg).
Daher haben hier fast alle Familien sowohl Hund, als auch
Katze.

Sicher, es greift nicht, wenn man sowohl Hunde als auch Katzen als Nutztiere hält, weil man sie braucht. Man sollte auch Halter von Anhängern unterscheiden.
Es kann ja durchaus sein, daß etwa ein Bauer keine Katzen ausstehen kann, aber trotzdem Katzen hat, weil er sie auf dem Hof zur Bekämpfung von Ungeziefer braucht.
Ich kann mir aber schlecht vorstellen, daß jemand, der keine Hunde leiden kann, den Jagdschein macht, denn das ist ja keine Notwendigkeit.

Ich glaube die beziehen die Inteligenz darauf, das sich Katzen dem Menschen nicht
so unterordnen wie Hunde.

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Ich weiß, darauf beziehen sie es natürlich. Aber Eine Küchenschabe oder ein Regenwurm ordnet sich dem Menschen schließlich auch nicht unter.

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Hallo Till,

ich habe keine wirkliche Erklärung, sondern nur eine merkwürdige Erfahrung beizutragen: Hundebsitzer sind mir meist spontan symphatisch, bei Katzenbesitzern ist das umgekehrt. Der Wunsch nach Sex mit Katzenbesitzer(inne)n ist immens groß, mit Suchtpotenzial, der reale Sex mit Hundebesitzer(inne)n aber deutlich besser. Ich selbst habe keine Haustiere. Ich mag Tiere, Hunde wie Katzen aber gerne leiden. Ich habe aber eine Katzenallergie, nicht schlimm, aber sollte erwähnt werden.

Gruß
Klaus

Hallo,
ich glaube schon das an der Sache etwas dran ist, zumindest wenn man sich auf Hunderassen einschränkt, die stärker dominant behandelt werden müssen. Wenn ich reflektiere, wer mir beim Joggen mit Beißtölen entgegenkam, waren es doch überwiegend Personen, die von ihrer physischen Konstitution eher minderbemittelt waren und vermutlich auch nicht in anderen Lebensbereichen gegenüber Mitmenschen groß Dominanz zeigen konnten.

Gruss
Enno