Hallo,
Wenn du diese hier schreibst, kannst du davon ausgehen, dass einige Pfefferspray genau als ein solches Mittel ansehen und sich dann wundern, wenn der Schuss nach hinten los geht.
Das liegt in der Entscheidung jedes Einzelnen.
Du scheinst zu übersehen, dass Mitglieder hier Hilfe suchen und nach jedem Strohhalm greifen der ihnen geboten wird und selten den Unterschied erkennen mögen der von einem Einsatz von Pfefferspray ausgeht.
Du siehst also jeden Hund der auf dich zugelaufen kommt, als Gefahr ::an, die du mit allen Mitteln abwehren muss, obwohl du dir nicht ::sicher bist, was der Hund will oder ob er wirklich so böse ist…
Nein. Habe ich das irgendwo geschrieben?
Das lese ich so, dass du jeden Hund als eine Gefahr siehst der den Einsatz von Pfefferspray gerechtfertigt.
Ich sprach von der
Situation, einen verletzten Hund an der Leine zu haben. Einen
solchen kann auch eine spielerische Attacke eines anderen
Hundes noch schwerer verletzen.
Dazu muss dieser aber auch nah genug herankommen. Ein Hund der sich deinem mit Abstandhalten nähert, von dem geht erstmal keine Gefahr aus, da Hunde chronisch neugierig sind.
Außerdem sollte ein Hundehalter der dazu noch mit Hunden arbeitet, wie geschrieben, andere Möglichkeiten der Abwehr haben, als gleich nach dem Pfefferspray zu greifen und womöglich eine ganz andere Situation heraufbeschwört, als gewollt.
Wenn ich nun also davon ausgehe, dass ich nicht riskieren
kann, dass die Hunde das selbst regeln können, mein Hund nicht
fliehen kann, ich die Leine nicht loslassen kann,
Von Hunde selber regeln habe ich nichts geschrieben, sondern mir geht es ganz alleine darum, das sich nun nicht jeder mit Pfefferspray bewaffnet weil es einer trügerischen Sicherheit dienen könnte, einen Hund abzuwehren.
Ich kann den Hund anschreien und mich drohend in seine
Richtung bewegen, was sicher auch Versuch Nummer 1 wäre. Ca.
50 Prozent aller Hunde werden sich davon nicht beeindrucken
lassen.
Kenne ich anders. Hunde sind nur neugierig, wenn man ihnen beherzt entgegen tritt, ohne ihnen zu drohen oder bedrohlich zu wirken, drehen sie ab, auch wenn sie aus sicherer Entfernen noch mal bellen müssen.
Bevor ich nun also zuschauen würde, wie der Vierbeiner
z.B. meinem frisch operierten Hund ins Kreuz springt, würde
ich das Spray einsetzen.
Du stellst es so hin, als wenn andere Hunde, deinem Hund nach dem Leben trachten und mal eben so deinem Hund ins Genick springen würden. So aus einer Laune heraus. Das du als erfahrener Hundehalter eine solche Situation nur mit dem Mittel Pfefferspray abwehren würdest, ist doch recht seltsam, wo du doch deinen Hund schützen möchtest.
und der Halter natürlich tatenlos zusieht, wie du seinen Hund verletzt ohne ersehbaren Grund.
Ich habe einen Grund. In diesem Fall einen frisch operierten
Hund.
Das ist immer noch kein Grund auf einen Hund los zugehen, der sich dir neugierig nähert.
Und wenn der Halter nicht tatenlos bleibt, sondern
zusieht, dass er seinen Vierbeiner eingefangen kriegt, ist das
nur von Vorteil.
Und wenn er dieses nicht macht, ziehst du dann deine Waffe und schießt mit Pfefferspray um dich ??
Schon mal daran gedacht, dass du nicht alleine auf der Welt mit deinem Hund bist, wobei ich fast annehme, dass du mit deinem schwer verletzten Hund kaum ein Hundewiese aufsuchen würdest.
… Hunde sind einfach nur neugierig, die wenigsten sind auf Streit aus.
Wobei es in dem von mir geschilderten Fall völlig egal ist, ob
der Hund dem meinen freundlich verspielt ins Kreuz hüpft oder
in Raufabsicht.
Wie du immer auf ins Kreuz hüpfen kommst ist mir schleierhaft. Es geht ganz alleine darum, das sich dir ein neugieriger Hund nähert und um mehr nicht.
Wer
seinen Hund nicht abrufen kann, soll ihn gefälligst an der
Leine lassen.
Die meisten Hunde sind bereits an der Leine, weil Freilauf nur in dafür ausgewiesenen Flächen möglich ist und dahin wird es dich wohl kaum mit deinem schwer verletzten Hund ziehen.
Die Massen von nicht erzogenen "Der-tut-Nix"en
sind in meinen Augen das weit größere Problem.
In meinen Augen sind das größere Problem, diese Hundehalter die mit Waffen ins Gelände ziehen, nach dem Motto wer sich meinem Hund nähert bekommt eine Ladung Pfefferspray ab, egal ob der andere Hund neugierig ist und einen Spielkameraden sucht, erstmal „schießen“ und dann fragen oder sich wundern wenn sich ein Halter wehrt.
Miteinander scheint immer mehr aus der Mode zu kommen, genauso wie gegenseitige Rücksichtnahme.
Gruß
BelRia