Hallo,
ab welchen Minus-Graden sollte man auf Hundespaziergänge draußen verzichten, wenn man sein „Zamperl“ nicht quälen will. immerhin laufen die Hunde ja „barfuß“. Ab wann würdet ihr einen Hundespaziergang draußen (auf salzfreier Strecke wohlgemerkt!!!) in die Stufe „Tierquälerei“ stellen?
Danke
Slides-Only
Hallo,
wir gehen jetzt mal von Deutschland aus, also normalerweise maximal -15 Grad:
Einen gesunden Hund kann man problemlos auch bei tiefen Temperaturen mit rausnehmen, vor allem dann, wenn der Hund abgeleint läuft und sich so warmhält. Aufpassen muss man bei Schnee und Eis, wenn die Hundepfoten nass werden, aber auch hier hält der Hund vermutlich länger ohne Probleme durch als der Mensch, gute Pfotenpflege vorausgesetzt.
Lediglich Hunde mit sehr dünnem Fell ohne Unterwolle (Windhunde etc.) können bei großer Kälte einen Hundemantel gut gebrauchen.
Gruß,
Myriam
Hallo!
Ab wann würdet ihr
einen Hundespaziergang draußen (auf salzfreier Strecke
wohlgemerkt!!!) in die Stufe „Tierquälerei“ stellen?
Also rein an den Temperaturen gemessen sicherlich gar nicht. Dann ist es eher Menschenquälerei, wenn Frauchens und Herrchens sich wiedermal bei Mistwetter auf die Socken machen müssen… aber was tut man nicht alles … und schließlich haben wir es uns ja nicht anders ausgesucht.
Wie schon gesagt wurde, kommt ein normaler, gesunder Hund mit den Witterungen meistens besser klar als der Mensch. Hunde, bei denen ernsthafte Bedenken bestehen, ob sie die Kälte so wegstecken kann man heutzutage ja entsprechend präparieren (Mäntel oder Schneeschuhe) wenn es sein muss.
Ich fänd es viel schlimmer dem Hund den gewohnten Spaziergang zu verwehren, wenn es nicht sein muss und der Hund sich selbst nicht komplett sträubt (wie bei Sylvester zB bei vielen der Fall)… und selbst das ist oft menschgemacht.
Lieben gruß
Aj
Ab wann würdet ihr einen Hundespaziergang draußen (auf salzfreier Strecke wohlgemerkt!!!) in die Stufe „Tierquälerei“ stellen
Gar nicht. ein Hund muss Gassi gehn, allerdings würde ich je nach Größe und Rasse mit der länge der Spaziergänge variieren.
Ansonsten wenn der Hund absolut keine lust hat Gassi zugehn (weil er den Schnee/Regen nich mag) würde ich so doof es sich auch anhört, die Hundeschuhe und Jacken empfehlen. Kenne einige Hunde die so gerne rausgehen und die stören sich auch nicht dran sich „anziehen“ zulassen.
MFG
‚Barfuß‘?
Hi Slides-Only,
wie kommst Du zu so einer Frage, wenn ich mal nachfragen darf?
… immerhin laufen die Hunde ja „barfuß“.
Ja ne, das kann man doch so nicht mit nackten Menschenfüßen vergleichen!
Erstaunt und mit Grüßen, S:smile:nja
Servus,
immerhin laufen die Hunde ja „barfuß“.
Nicht alle. Es gibt z.B. Diensthunde, die zum Schutz gegen Glassplitter von zerdepperten Flaschen mit Kevlaer-Schuhen unterwegs sind.
Ach, und da war noch der Araber, dem die Hundemäntelchen in Schottenkaro so gut gefielen, dass er seine Windspiele damit ausstatten wollte - damit sie bei vierzig Grad im Schatten nicht so frieren. Aber das gehört woanders hin.
Schöne Grüße
MM
ich muss jetzt ständig an die armen Wölfe denken, die da draussen bei Wind und Wetter…
ich mags gar nicht aussprechen.
Ute
Die sich heute über den Schnee gefreut hat und dann doch genervt war, weil sie bei drei Hunden die Schneebobbel zwischen den Ballen rausfischen durfte.
Hauptsache die Hunde hatten ihre Freude im Schnee.
Verzichten???
Auf einen Hundespaziergang???
GAR NICHT!!!
Hunde MÜSSEN raus und laufen…und Herrchen, bzw. Frauchen tut das auch sehr gut.
Falls du einen kleinen Pinscher o.ä mit wenig Fell besitzt, ziehe ihm einen kleinen Mantel oder so an und dann RAUS mit euch!!!
Hunden macht das nichts aus!!!
Huhu,
also Hunde sind sehr robust (mal abgesehen von ganz alten Tieren und Tieren ohne Unterwolle, aber da gibts Mäntel). Die haben Spaß am Toben im Schnee, sie vertragen auch -20°C und bei Bewegung ist das auch stundenlang kein Problem. Es gibt genug Hunde, die auch draußen „leben“, was ich zwar nicht unterstütze, aber die überleben das auch. Also keine Ausrede suchen für die eigene Faulheit, sondern warm anziehen, Hund schnappen und das wunderbare Schneewetter genießen.
Ich persönlich mag das ja super gerne, weil wenns so kalt ist, wird Hund ja auch nicht dreckig, weil alles gefroren ist. Sehr praktisch.
Und zum Thema barfuß: Hundeballen bestehen in der Hauptsache aus Fett und lassen sich somit mit unserer Fußsohle nicht vergleichen.
Außerdem: Ein Hund muss raus, er muss ja schließlich auch mal Blase und Darm entleeren oder willst du ihm das ein paar Tage mal abgewöhnen, weil es sooo kalt draußen ist?
LG Frieda
Ich stelle mir gerade meine Golden-Retriever-Hündin mit Jacke und 4 Schuhen vor!
SÜß!!! :o)
Hallo,
ab welchen Minus-Graden sollte man auf Hundespaziergänge
draußen verzichten, wenn man sein „Zamperl“ nicht quälen will.
Ab gar keinen.
immerhin laufen die Hunde ja „barfuß“. Ab wann würdet ihr
einen Hundespaziergang draußen (auf salzfreier Strecke
wohlgemerkt!!!) in die Stufe „Tierquälerei“ stellen?
Überhaupt nicht, wenn es sich nicht gerade um einen Nackthund ohne Fell oder ähnlich exotische oder tropische Rassen handelt. Hunderassen aus unseren Breitengraden, können das Wetter und auch die Kälte gut vertragen. Ein Dingo aus Australien, der hierher verpflanzt wird, wohl eher nicht, obwohl es auch dort nachts recht kalt werden kann.
Geht man regelmäßig immer bei jedem Wetter mit dem Hund Gassi, was ja zwangsläufig der Fall ist, dann legt er sich ein Winterfell zu und die Pfoten sind ebenfalls entsprechend abgehärtet. Dem Hund macht das Wetter nichts aus - Wasser perlt von einem gesunden Fell ab, der Hund bekommt also keine nasse Haut. Durch schütteln wird er das Wasser los und die dichte Unterwolle sorgt für Wärme.
Meine beiden liebten es selbst bei Gewitter und strömendem Regen draußen zu sein und plantschten fröhlich in Wasserlachen oder tobten im Schnee, oder buddelten in Wassergräben nach Mäusen wobei sie bis zum Bauch im Wasser standen. Auch im Winter schwammen sie gern im Bach oder in Steinbrüchen - danach hingen Eiszapfen am Fell, aber auf der Haut waren sie trocken! Während ich mit Stiefeln, Regenmantel, Regenhut und dickem Pullover „bewaffnet“ immer noch fror, ging’s den Hunden prima…
Eine andere Geschichte ist natürlich, die Hunde vor dem Betreten der Wohnung wieder soweit sauber und trocken zu bekommen, daß man sie reinlassen kann. Aber sie lernen ja auch, vorher still zu halten, sich abrubbeln zu lassen, geben die Pfoten zum Trocknen und Reinigen her usw.
Gruß,
Cantate
Huhu!
kleine Korrektur
Ein Dingo aus
Australien, der hierher verpflanzt wird, wohl eher nicht,
Nö, denen macht das auch nichts aus…ich weiß wovon ich rede
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/33/5987833/1…
(PS: nein, der Hund auf meiner Seite des Zauns ist kein Australier sondern ein Spanier )
Dingos sind auch im temperaten Klima im Süden Australiens verbreitet.
Lieben gruß
aj
Du machst Witze, oder?
Das kann nicht Dein Ernst sein mit den Wölfen, das war doch ein Witz, oder?
Gruß Inge2
Hallo Slides-Only,
ab welchen Minus-Graden sollte man auf Hundespaziergänge
draußen verzichten, wenn man sein „Zamperl“ nicht quälen will.
gar nicht - mein Hund liegt zwischen den Spaziergängen freiwillig draußen auf dem Hof oder im Garten - wenn er friert, kann er rein, aber das will er meistens gar nicht. Und es sei dazu gesagt: Er besitzt kein großartiges Unterfell.
Auf den Spaziergängen ist er in Bewegung - ergo friert auch nicht. Er springt auch bei Minusgraden in die Ostsee und hat sich noch nie erkältet (da er anschließend gut abgerubbelt und warm gehalten wird).
immerhin laufen die Hunde ja „barfuß“.
Über die Füße erkältet sich der Hund nicht.
Ab wann würdet ihr
einen Hundespaziergang draußen (auf salzfreier Strecke
wohlgemerkt!!!) in die Stufe „Tierquälerei“ stellen?
„Tierquälerei“ finde ich in diesem Zusammenhang als Begriff etwas überzogen, aber ich bräche den Spaziergang ab, wenn ich merkte, dass es meinem Hund keinen Spass mehr macht, er sich nicht bewegen will, er somit wirklich friert.
Aber das kam in den letzten 3,5 Jahren noch nie vor!
Viele Grüße
Kathleen
Sorry,
mein letzer für heute. Klar mach ich Witze.
Grüße Ute
puh… und ich dachte schon, Du bist so eine „die die armen Tierchen im Walde“ bemitleidet… meinerseits sorry (:
LG Inge2
Schade. Ich weiß, man soll Hunde nicht vermenschlichen. Aber jetzt würd ich mir doch mal wünschen, dass unsere 1. Lesen und 2. Schreiben könnt.
Trotz Arthrose geplagt und eigentlich im Superseniorenstadium freut sich unsere Hündin wie Bolle, dass es jetzt wieder kälter ist. Wir hatten schon die ersten Schneeflocken (OK - inner Luft nur, aber für den Anfang…) und die alte Dame ist rumgetanzt wie ein junger Hüpfer.
Wir mussten sie bis vor 2 Jahren noch eher davon abhalten, bei Minusgraden baden zu gehen (so noch keine Eisdecke), weil sie dann vor lauter Eiszapfen unterm Bauch nicht mehr laufen konnt
Das einzige, was wir regelmäßig bei Schnee machen, damit es nicht arg so sehr zwischen den Ballen klumpt: Haare kürzen. Und wenn wir stark gesalzene Strecken gelaufen sind, dann wird sie kurz mal abgeduscht unten rum.
Ansonsten würd sie uns sicher nen ernsten Vogel zeigen*, wenn sie nicht mehr raus dürfte im Winter.
LG Petra
P.S.: Letztes Wochenende, 5 Grad unter Null. Hund im Fahrradanhänger Richtung Wald. Der kalte Fahrtwind sorgt für gute Durchblutung von Haut und Haar. Doch die Hundefrisur sitzt. Den Dosenöffnern am Lenker wirds frisch um den Schritt rum. Doch die Hundedame steht wie einst kate winslet beim Sonnenuntergang - und die Frisur sitzt immer noch…
*Wenn sie ein Mensch wäre
Vielen Dank für die vielen Anmerkungen. Ihr bestätigt mich!
Auf die Frage bin ich gekommen, weil die Leute immer gleich sagen „Oh der Arme“, wenn sie mich und meinen Yorkie (9 Jahre alt!) draußen spazierengehen sehen. Täglich vier Stunden und das eigentlich bei jedem Wetter, außer es regnet „Cats and Dogs“. Yorkys haben ja leider keine Unterwolle und Mäntelchen ist ja so was von bekackt. Nun, bisher war mein Hund noch nie krank und von täglich 4 Stunden laufen hat er auch kein Gramm Speck an den Rippen (okay, ich ein Bisschen :o). Als denn: Vielen Dank nochmal und dann gehen wir jetzt gleich mal wieder raus in den Winterwald. Es bläst ein sakrischer Ostwind.
LG
Slides-Only
Das ist er übrigens:
http://www.slides-only.de/fotos/index.php/Mein%20Hun…
hihi,
nee, wir sind bei Wind und Wetter draussen, und die armen Wölfe leben schon mehr wie ein paar Jahre mit kaltem Wetter, keine Angst.
Grüße Ute
Er springt auch bei Minusgraden in die Ostsee und hat
sich noch nie erkältet (da er anschließend gut abgerubbelt und
warm gehalten wird).
Die ERfahrung hab ich auch gemacht, wenn auch nicht mit der Ostsee-
meine Dackels springen auch bei Minusgraden in den Fluss und schwimmen ne Runde. Finden das klasse. Und krank wurden die auch noch nie-anschliessend abrubbeln und in Bewegung bleiben, und schon is alles gut!