Hundsärger

Angenommen ein Hauseigentümer hat ein Grundstück an dem ein Fussweg vorbei geht. Nun gibt es ständig das Poblem, das die Hunde an die Einfriedung pieseln. Die dort befindliche Hecke geht ein. Auf höfliche Anregungen die Hunde woanders hinpieseln zu lassen, erhält er nur pampige Antworten. Nun hat der Eigentümer den Entschluss gefasst, einen Elektrozaun (Weidezaun)zu installieren. Darf er das?

Ist ja sein Grund und Boden.

Wenn Ja, was sollte Er beachten?

Hallo,
die Hunde woanders

hinpieseln zu lassen, erhält er nur pampige Antworten. Nun hat
der Eigentümer den Entschluss gefasst, einen Elektrozaun
(Weidezaun)zu installieren. Darf er das?
Ist ja sein Grund und Boden.

Was würde passieren, wenn kleine Kinder beim vorbei laufen an den Zaun fassen?

LG Jasmin

Hallo,

normalerweise steht die Hecke auf der Grenze und wächst sogar über. Ich habe so gewisse Zweifel, ob vor der Hecke auf dem Grundstück wirklich noch ein E-Zaun platz hätte.

Ein E-Zaun am Gehweg muß ein gut sichtbares Gefahren-Hinweisschild haben, damit jeder weiß, daß der Zaun unter Strom steht.

Der Hecke wäre vermutlich mit etwas Kalk geholfen, denn der kann Schäden durch Harn ausgleichen.

Gruß Steffi

Hallo!

Was würde passieren, wenn kleine Kinder beim vorbei laufen an
den Zaun fassen?

Sie bekämen wahrscheinlich einen Stromschlag.

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Und dann könnten die Eltern den Besitzer des Hauses anzeigen wegen (schwerer) Körperverletzung und Folgen mit seelischem Schaden (Kind wird sich nie wieder trauen einen Baum oder Busch anzufassen) ?

LG Jasmin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo jasmin,

ich denlke das gleiche wie wenn die an den Weidezaun fassen.

Wieviel Landwirte sind deshalb schon verklagt worden?

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Hallo Steffi,

normalerweise steht die Hecke auf der Grenze und wächst sogar
über. Ich habe so gewisse Zweifel, ob vor der Hecke auf dem
Grundstück wirklich noch ein E-Zaun platz hätte.

Der angenommene Hauseigentümer denkt mehr an eine Leitung in Pieselhöhe der Hunde, also knapp über dem Boden, natürlich im eigenen Grundstück.

Besser ist natürlich ein unter Starkstrom stehender Zaun separat für die Hundebesitzer.

Ein E-Zaun am Gehweg muß ein gut sichtbares
Gefahren-Hinweisschild haben, damit jeder weiß, daß der Zaun
unter Strom steht.

Stimmt an sowas sollte der fiktive Eigentümer denken. Dann kann er sich die Arbeit mit dem Zaun sparen.

Der Hecke wäre vermutlich mit etwas Kalk geholfen, denn der
kann Schäden durch Harn ausgleichen.

Der Tip ist für den imaginären Hauseigentümer sicherlich der praktikabelste.

Gruß Steffi

Aber mal rein Rechtlich ist die Frage ob er das darf immer noch offen.

Danke und Gruss

vom Canadier

Hallo!

Was würde passieren, wenn kleine Kinder beim vorbei laufen an
den Zaun fassen?

Sie bekämen wahrscheinlich einen Stromschlag.

Und dann könnten die Eltern den Besitzer des Hauses anzeigen
wegen (schwerer) Körperverletzung und Folgen mit seelischem
Schaden (Kind wird sich nie wieder trauen einen Baum oder
Busch anzufassen) ?

LG Jasmin

So weit sollte es ja nun wirklich nicht kommen. Ist ja nur ein fiktiver Fall, Deren rechtliche Frage noch nicht beantwortet ist.

Und dann könnten die Eltern den Besitzer des Hauses anzeigen
wegen (schwerer) Körperverletzung

na na… durch ein Weidezaungerät eine schwere KV? Schlecht vorstellbar um nicht zu sagen sehr schlecht vorstellbar.

Gruss

Iru

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Hallo,

Hunde an die Einfriedung pieseln. Die dort befindliche Hecke
geht ein.

Das halte ich für ein Gerücht, das die Häuslebesitzer gern vorbringen.
Bei mir ist noch keine Hecke durch Hunde eingegangen, sie wurden wohl braun.(Buchsbaum).
Das liegt aber an einer Pilzkrankheit, die hier in NRW seit Jahren Buchsbaum befällt und hat nichts mit Hundepisse zu tun.
Meine Nachbarn beschweren sich auch stets über braun werdenden B. durch Hunde.

Sie haben keinen Hund. Und im ihrem Garten (also ohne Hundebefall) sind Buchsbaumhecken ebenfalls teilweise braun.
Das blenden sie aber aus.

Gruß:
Manni

Hallo,

die rechtliche Frage ist wohl so einfach nicht zu beantworten. Soweit ich bisher erfahren habe ist das wohl von Bundesland, wenn nicht gar von Stadt (Ortschaft) abhängig. Es gibt wohl Gemeinden, in denen eine Einzäunung mit Elektrozaun erlaubt ist (aber nicht um Tiere fern zu halten, sondern um die Tiere im eingezäunten Gelände zu halten). Dann gibt es wohl Gemeinden, die es zulassen, aber erwarten, dass ein Bauantrag gestellt wird. Dann gibt es wiederum Gemeinden, die es verbieten, wenn es sich um ein Wohngebiet handelt.

Genaues kann vielleicht die Baubehörde sagen, falls die in dem Bundesland und in dem Ort dafür zuständig ist. Eine generelle Regelung gibt es meines Wissens nach nicht.

Ach übrigens, wir haben selber drei Hunde, aber wir leben so, dass wir nach 50 Metern im Grünen sind, und unsere Hunde nicht an Nachbars Hecke pissen müssen. Andererseits haben wir an unserer Hecke noch nie eine Beschädigung (innen) durch unsere Hunde beobachtet.

Grüße Ute

PS: Meine Freundin wollte damals einen Weidezaun setzen, da ihre Pferde immer wieder mal freigelassen wurden. Ein Weidezaun wurde untersagt, nur eine mit Holzstämmen eingezäunte Weide wurde genehmigt. Andererseits kenn ich viele eingezäunte Gelände (allerdings auf dem mehr oder weniger freien Land, bei denen nicht vor dem Weidezaun gewarnt wird. Als Kinder haben wir uns einen Spass drauss gemacht hinzufassen.

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Wir sind hier nicht im Botanik-Brett
o.w.T.

Gruß

S.J.

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Hallo Manni,

Hunde an die Einfriedung pieseln. Die dort befindliche Hecke
geht ein.

Das halte ich für ein Gerücht, das die Häuslebesitzer gern
vorbringen.
Bei mir ist noch keine Hecke durch Hunde eingegangen, sie
wurden wohl braun.(Buchsbaum).
Das liegt aber an einer Pilzkrankheit, die hier in NRW seit
Jahren Buchsbaum befällt und hat nichts mit Hundepisse zu tun.
Meine Nachbarn beschweren sich auch stets über braun werdenden
B. durch Hunde.

Mag sein, das es so sein kann, in dem fiktiven Fall weiss man es aber nicht. Das Problem ist ja warscheinlich auch nicht die braune Hecke, sondern die ignoranten Hundebesitzer, die Ihre Hunde eben an die Hecke pieseln lassen.

Ich finde es unmöglich, das Hunde in Deutschland überall „hinscheissen“ und pieseln dürfen. Ich könnte ein Buch schreiben allein über meine negativen Erfahrungen mit den netten Vierbeinern und besonders den noch netteren Besitzern.

Strafen sollten verschärft werden für Hundebesitzer, die Ihre Plichten nicht einhalten.

Gemeinden sollten die Einnahmen aus der Hundesteuer dann auch für die Beseitigung des Hundedrecks einsetzen.

In Kanada ist es undenkbar, das ein Hundebesitzer den Haufen nicht wegräumt den sein Hund hinterlassen hat. In DE habe ichs noch fast nie gesehen, das jemand den Dreck seines Hundes wegräumt.

Wo ist nur die sogenannte deutsche Zucht und Ordnung geblieben?

Gruß:
Manni

Gruss

vom Canadier

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Es könnte aber doch für die rechtliche Beurteilung nicht unerheblich sein, ob überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Hundeharn und Heckenkrankheit besteht.

Hallo,

die rechtliche Frage ist wohl so einfach nicht zu beantworten.
Soweit ich bisher erfahren habe ist das wohl von Bundesland,
wenn nicht gar von Stadt (Ortschaft) abhängig. Es gibt wohl
Gemeinden, in denen eine Einzäunung mit Elektrozaun erlaubt
ist (aber nicht um Tiere fern zu halten, sondern um die Tiere
im eingezäunten Gelände zu halten). Dann gibt es wohl
Gemeinden, die es zulassen, aber erwarten, dass ein Bauantrag
gestellt wird. Dann gibt es wiederum Gemeinden, die es
verbieten, wenn es sich um ein Wohngebiet handelt.

Genaues kann vielleicht die Baubehörde sagen, falls die in dem
Bundesland und in dem Ort dafür zuständig ist. Eine generelle
Regelung gibt es meines Wissens nach nicht.

Das klingt nach echter Bürokratie?

Ergo eine Bauantrag für einen Elektrozaun hinter der Einfriedung?

Ach übrigens, wir haben selber drei Hunde, aber wir leben so,
dass wir nach 50 Metern im Grünen sind, und unsere Hunde nicht
an Nachbars Hecke pissen müssen. Andererseits haben wir an
unserer Hecke noch nie eine Beschädigung (innen) durch unsere
Hunde beobachtet.

Genau so habe ich das auch beobachtet, Hundebesitzer sind sehr pinibel was den eigenen Garten angeht.

Aber kaum aus dem eigenen Grundstück raus, ist die nächste Hecke drann.

Ist ja nur eventuell die Wiese der Gemeinde, wen geht das was an. Spielen ja nur die Kinder drauf. Die können ja ruhig reintreten in die Tretmienen, die ständig mehr werden.

Grüße Ute

Nachdenkliche Grusse

vom Canadier

Guten Abend!

Das Problem ist ja warscheinlich auch nicht die
braune Hecke, sondern die ignoranten Hundebesitzer, die Ihre
Hunde eben an die Hecke pieseln lassen.

Den Verdacht hatte ich auch schon. Ignorant ist, wer anderen verbieten will, ihre Tiere artgerecht zu halten, und dazu gehört nun einmal die Achtung des Reviertriebes. Hecken sind dafür wesentlich besser geeignet als Schaufenster und Plakatwände.

Ich finde es unmöglich, das Hunde in Deutschland überall
„hinscheissen“ und pieseln dürfen.

So, wie Du es schreibst, kann man es gerade noch unerschreiben, obwohl „irreal“ besser wäre. Denn nirgendwo in Deutschland ist es so, dass Hunde „überall“ „hinscheissen“ dürfen.

Ich könnte ein Buch
schreiben allein über meine negativen Erfahrungen mit den
netten Vierbeinern und besonders den noch netteren Besitzern.

Ich bekäme vier Bände zusammen über Hundehasser, die in aller Regel auch Menschenhasser sind, sich das aber nicht eingestehen wollen.

Strafen sollten verschärft werden für Hundebesitzer, die Ihre
Plichten nicht einhalten.

Ach, jetzt haben sie plötzlich doch Pflichten? eben war noch alles erlaubt. Wie hoch sind denn die „Strafen“ jetzt, dass Du so sicher bist, dass sie zu niedrig sind?

Gemeinden sollten die Einnahmen aus der Hundesteuer dann auch
für die Beseitigung des Hundedrecks einsetzen.

Jetzt wirst Du aber richtig lustig. Genau dieses „Argument“ führen doch die Leute ins Feld, die ihre Hunde überall hinmachen lassen: „Dafür zahle ich doch Hundesteuer“.

Wo ist nur die sogenannte deutsche Zucht und Ordnung
geblieben?

Die ist 1945 verschwunden und vier Jahre später durch ein demokratisches Gemeinwesen ersetzt worden.

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Zum Gruße,

Die können ja ruhig
reintreten in die Tretmienen, die ständig mehr werden.

Abgesehen davon, dass es „Tretminen“ heißt, möchte ich darum bitten, diese Bezeichnung für Hundehaufen endlich mal zu unterlassen.

Die fürchterlichen wirklichen Tretminen werden damit in völlig unzulässiger Weise verharmlost.

Gruß TL

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Da hast Du 100% Recht owt
owt

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finde hier leider weder smilie noch zwinker??

Es könnte aber doch für die rechtliche Beurteilung nicht
unerheblich sein, ob überhaupt ein kausaler Zusammenhang
zwischen Hundeharn und Heckenkrankheit besteht.

Genau!
Das wird zwar immer so behauptet aber beweisen kann es wohl keiner dieser Heckenbesitzer. Ich halte es für Gelaber.
Der saure Regen scheint viel schlimmer zu sein.
Und auch auf den Pferdeweiden wächst immer noch Gras, obwohl Pferde
gleich literweise Urin ablassen.

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