Huppel-Kiste

hallo,
wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so angesagt sind?
danke
Friedrich
PS:ein Metallbaum http://www.gwtec-shop.de/images/IMG_1578.jpg

Hi!

wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so
angesagt sind?

Das Schöne an den SUVs, also den „Soft-Jeeps“ wie BMW X5, ist die hohe Sitzposition, der große Kofferraum, der hohe Fahrkomfort und der unkompliziert zu bedienende, automatische Allradantrieb.

„Richtige“ Geländewägen wie Landcruiser und Pajero hingegen sind zumeist sehr gute Zugfahrzeuge, sehr geräumig und stabil sowie lange haltbar.

Grüße,

Mathias

Hallo Friedrich,
wenn „Otto Normalfahrer“ damit unterwegs ist, dann hat das zu 99% mit Vernunft nichts zu tun.
Über seine wahren Motive könnte man lange diskutieren …
Manch einer will nicht in erster Linie komfortabel, ökonomisch und sicher von A nach B kommen, braucht aber ein Hingucker-Gefährt.
Gruß
Karl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Holla.

wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so
angesagt sind?

Kanns ja mal versuchen.

Frage 1: Wer braucht so was? Antwort: Pferde- und Bootsbesitzer, weil die Dinger bedeutend mehr ziehen können als jeder Pkw; Förster (aus naheliegenden Gründen, wenn sie nicht sogar nen Unimog haben).

Frage 2: Wer leistet sich noch so was? Antwort: Schwanzlose, denen ein Porsche zu „unpraktisch“ ist. Deshalb gibts auch den Cayenne.

Die kleineren Exemplare, wie z.B. die Suzukis, sind zugegebenermaßen recht putzig.

Vorteile: hat Mathias schon geschroben. Nachteile: Tiefgaragen, überhaupt Garagen normaler Größe, gehen (tw.) nicht; Parkplatz hat man am besten selbst im Anhänger; eigene Ölquelle nebst Raffine,rie vorteilhaft … und solche Apparate, wie Du verlunken hast, sind reine Fußgänger-, vor allem Kinder-, Mordinstrumente.

Es wäre eine Überlegung wert, Autos künftig nach umbautem Raum zu versteuern … und zwar progressiv.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hi!

Oh ja,jetzt kommen sie, die bösen Vorurteile.
Die nehme ich mir doch genüsslich alle einzeln vor… :wink:

wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so
angesagt sind?
danke
Friedrich
PS:ein Metallbaum http://www.gwtec-shop.de/images/IMG_1578.jpg

Hallo Friedrich,
wenn „Otto Normalfahrer“ damit unterwegs ist, dann hat das zu
99% mit Vernunft nichts zu tun.

Richtig.
„Vernünftig“ sind 4 Personen in 2 Zimmern, ein Skoda Roomster im Car-Sharing mit 3 Nachbarn und Baden einmal die Woche nacheinander im selben Wasser…

Über seine wahren Motive könnte man lange diskutieren …

Was vermutest Du denn?

Manch einer will nicht in erster Linie komfortabel, ökonomisch
und sicher von A nach B kommen, braucht aber ein
Hingucker-Gefährt.

Ich für meinen Teil interessiere mich nicht für den Benzinverbrauch, da ich den Wagen sehr wenig nutze. Ich fahre bei gutem Wetter mit dem Fahrrad ins Büro. Da ist der Pendler mit dem Golf TDI, der pro Tag 120 Km fährt, das weit größere Umweltschwein.
Ob jemand „hinguckt“, ist mir egal. Ich will ein sicheres, bequemes, geräumiges Auto. Der Allradantrieb ist im Winter klasse.

Mehr steckt da bei den meisten nicht hinter.

Grüße,

Mathias

Hi Licht!

wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so
angesagt sind?

Kanns ja mal versuchen.

Frage 1: Wer braucht so was? Antwort: Pferde- und
Bootsbesitzer, weil die Dinger bedeutend mehr ziehen können
als jeder Pkw; Förster (aus naheliegenden Gründen, wenn sie
nicht sogar nen Unimog haben).

Das trifft auf den Mercedes G zu. Einen echten Geländewagen. So etwas muss man sich für die Straße nciht unbedingt antun.
Die SUVs hingegen sind variabel, geräumig, bequem und sicher.

Frage 2: Wer leistet sich noch so was? Antwort: Schwanzlose,
denen ein Porsche zu „unpraktisch“ ist. Deshalb gibts auch den
Cayenne.

Ich habe einen Schwanz. Meine LG hat ihn sogar gerne.

Die kleineren Exemplare, wie z.B. die Suzukis, sind
zugegebenermaßen recht putzig.

…und für Leute im südlichen Oberbayern oft praktisch.
Die Nummer größer ist ähnlich zu bewerten, meine ich… Aber auch in Californien ist es o.k., SUV zu fahren. Es geht schlichtweg keinen etwas an.
Oftmals spielt dann auch der Neid eine große Rolle, v.a. wenn der Jeepfahrer eben den Jeep und noch einen Schwanz hat…

Vorteile: hat Mathias schon geschroben. Nachteile:
Tiefgaragen, überhaupt Garagen normaler Größe, gehen (tw.)
nicht; Parkplatz hat man am besten selbst im Anhänger;

Standard-TG ist kein Problem. Parkplatz ist kein Problem. Die SUVs sind üblicherweise etwas kürzer als die großen Kombis. Konkret: Volvo XC 90: 4,75m. Mercedes E S210: 4,85m. Ich finde nun leichter einen Parkplatz als mit dem mercedes vorher. Und den hat niemand derart polemisch bewertet. Mitfahrer riefen beim Einsteigen höchstens mal „Taxi!“…

eigene
Ölquelle nebst Raffine,rie vorteilhaft …

Das hängt zuallererst einmal von der Nutzung ab.
Auf dem Land wohnen, 120 Km zur Arbeit zu fahren und einen Golf besitzen, ist m.E. deutlich fragwürdiger, als in der Stadt zu wohnen, 8.000 Km p.a. einen SUV hauptsächlich am WE auf der Langstrecke zu fahren, während man den Alltag mit dem Rad bestreitet.
Das wird leider in der Diskussion allzu häufig „vergessen“.

und solche
Apparate, wie Du verlunken hast, sind reine Fußgänger-, vor
allem Kinder-, Mordinstrumente.

Das hängt, wiederum, von der Nutzung ab.
Wer vernünftig mit einem SUV fährt, ist sicherer unterwegs, als der Heizer im Golf.
Die Kuhfänger müssen nicht sein, habe ich auch nicht.

Es wäre eine Überlegung wert, Autos künftig nach umbautem Raum
zu versteuern … und zwar progressiv.

Glaubst Du, das juckt den Käufer eines solchen Autos, ob es nun 170 oder 260 Euro Steuern kostet?
Ich wäre eher dafür, alle nachrüstbaren Dieselfahrzeuge mit dem Zwang zur Partikelfilternachrüstung bis 31.12.2007 zu belegen.
Das wäre wirklich sinnvoll.

Mein SUV ist ein Benziner mit Euro 4 Norm. Er läuft insgesamt, inklusive Nutzung, deutlich sauberer als ein Golf 4 TDI im Pendelbetrieb.
Der Wagen stinkt nicht, russt nicht, ist ausgesprochen leise (auch morgens beim Kaltstart), besitzt gute Bremsen und wird wenig gefahren. Insgesamt ist das Auto somit recht umweltfreundlich.

Das Gesamtbild macht es eben…

Grüße,

Mathias

hallo,
wer kann in ein paar Sätzen erklären warum Geländewagen so
angesagt sind?
danke
Friedrich

Hallo,

richtige Geländewagen sind meiner Meinung in den letzten Jahren/Jahrzehnten eigentlich immer gleich beliebt gewesen.

Was wirklich explodiert ist, ist der SUV (und Möchtegern-SUVs)-Anteil an zugelassenen PKWs.
Wenn man z.B. durch die Stadt fährt und mal aufpasst,ist schon bald jeder 5. ein SUV.
Diese „Hausfrauen“-Jeeps werden immer beliebter.
Wahrscheinlich poliert damit jeder No-Name sein Selbstbewusstsein auf,so nach dem Motto:
Aus dem Weg,jetzt komm Ich!

Hauptsache breiter,höher,mehr PS,und dann zu dumm zum Einparken!

Ein wirklich richtiger Geländewagen hat Allrad mit Untersetzung,und oft auch mit Sperren.

Gruß,Jak

Aloha.

Oftmals spielt dann auch der Neid eine große Rolle, v.a. wenn
der Jeepfahrer eben den Jeep und noch einen Schwanz hat…

Derzeit fahre ich ein Auto, das mich - abgesehen vom Sprit - exakt das Gleiche kostet wie ein Grand Cherokee 5,7. Und bei der letzten Inspektion war auch sonst noch alles dran. Abgesehen davon lebe ich u.a. von den Leuten, die, bspw. in östlichen Bezirken, Geländewagen bestellen und damit in Leckf…kowskajan um den Misthaufen kreisen.

Standard-TG ist kein Problem. Parkplatz ist kein Problem.

Wir sollten hier - hätte ich anfangen sollen - das Kaliber genauer definieren: Ich spreche von Fahrzeugen wie dem Grand Cherokee, Mercedes M, Porsche Cayenne u.dgl.

Konkret: Volvo XC 90: 4,75m.

Was ja wirklich noch ein normales Maß ist.

Ich finde nun leichter einen Parkplatz als mit dem mercedes vorher.

Klar- kannst ja viel weiter gucken :wink:

Mitfahrer riefen beim Einsteigen höchstens mal „Taxi!“…

Die Kuhfänger müssen nicht sein, habe ich auch nicht.

Nur die meinte ich.

Glaubst Du, das juckt den Käufer eines solchen Autos, ob es
nun 170 oder 260 Euro Steuern kostet?

War mehr als Gag gedacht. Jucken würde die meisten der von mir gemeinten Kandidaten auch eine zusätzliche Null nicht. Aber ganz inhaltsleer ist meine Aussage auch nicht, wenn man sich so manchen (großen!) Geländewagen anguckt, der a) vor Kraft kaum laufen kann und b) nicht für einen verbogenen Dreier mehr nutzbaren Platz hat als bspw. Dein Volvo. Was nun daran vernünftig sein soll, mit fünf Litern Hubraum, 500 PS und 2,5 t Leergewicht (Porsche Cayenne) die lieben Kleinen zum Kindergarten zu juckeln, wobei die Kurzen noch einen Fallschirm beim Aussteigen brauchen …? erschließt sich mir nicht sofort.

Gruß Eillicht zu Vensre

Servus!

Oftmals spielt dann auch der Neid eine große Rolle, v.a. wenn
der Jeepfahrer eben den Jeep und noch einen Schwanz hat…

Derzeit fahre ich ein Auto, das mich - abgesehen vom Sprit -
exakt das Gleiche kostet wie ein Grand Cherokee 5,7. Und bei
der letzten Inspektion war auch sonst noch alles dran.

Schön…

Abgesehen davon lebe ich u.a. von den Leuten, die, bspw. in
östlichen Bezirken, Geländewagen bestellen und damit in
Leckf…kowskajan um den Misthaufen kreisen.

Was machst Du mit den Misthaufen?

Standard-TG ist kein Problem. Parkplatz ist kein Problem.

Wir sollten hier - hätte ich anfangen sollen - das Kaliber
genauer definieren: Ich spreche von Fahrzeugen wie dem Grand
Cherokee, Mercedes M, Porsche Cayenne u.dgl.

Dazu gehört wohl der Volvo XC 90, den ich zur Zeit fahre, auch.

Konkret: Volvo XC 90: 4,75m.

Was ja wirklich noch ein normales Maß ist.

Das ist das Format des X5, ML u.ä.

Ich finde nun leichter einen Parkplatz als mit dem mercedes vorher.

Klar- kannst ja viel weiter gucken :wink:

Das stimmt natürlich auch… :wink:

Mitfahrer riefen beim Einsteigen höchstens mal „Taxi!“…

Die Kuhfänger müssen nicht sein, habe ich auch nicht.

Nur die meinte ich.

Das ist affig.
Auf einem Suzuki Sj finde ich das cool, alle anderen Wagen wirken damit irgendwie deplatziert hierzulande.

Glaubst Du, das juckt den Käufer eines solchen Autos, ob es
nun 170 oder 260 Euro Steuern kostet?

War mehr als Gag gedacht. Jucken würde die meisten der von mir
gemeinten Kandidaten auch eine zusätzliche Null nicht.

Mich schon.

Aber
ganz inhaltsleer ist meine Aussage auch nicht, wenn man sich
so manchen (großen!) Geländewagen anguckt, der a) vor Kraft
kaum laufen kann und b) nicht für einen verbogenen Dreier mehr
nutzbaren Platz hat als bspw. Dein Volvo.

Das stimmt. Der Audi Q7 ist ein Stück länger und innen kleiner.
Würde ich auch nicht kaufen, ist mir zu agressiv aufgemacht.

Was nun daran
vernünftig sein soll, mit fünf Litern Hubraum, 500 PS und 2,5
t Leergewicht (Porsche Cayenne) die lieben Kleinen zum
Kindergarten zu juckeln, wobei die Kurzen noch einen
Fallschirm beim Aussteigen brauchen …? erschließt sich mir
nicht sofort.

Es ist nicht vernünftig.

So what?

Grüße,

Mathias

Hi!

Oh ja,jetzt kommen sie, die bösen Vorurteile.
Die nehme ich mir doch genüsslich alle einzeln vor… :wink:

Hallo Mathias,
woraus schließt du auf Vorurteile meinerseits ?
Um eine Analogie zu benutzen : Für ein Piercing gibt’s ja kein rationale Argument. Aber ich sage vorurteilsfrei: Wer es will, soll es ruhig zu Schau tragen. Der wurde - fachliche Eignung vorausgesetzt - bei mir auch eingestellt.
Ich sprach von „Otto Normalfahrer“ , bei dem das zu 99% mit Vernunft nichts zu tun hat.

„Vernünftig“ sind 4 Personen in 2 Zimmern, ein Skoda Roomster
im Car-Sharing mit 3 Nachbarn und Baden einmal die Woche
nacheinander im selben Wasser…

Das ist in letzter Konsequenz vernünftig, solange es nicht Hygieneaspekten widerspricht. Nur ist dabei Komfort außen vor gelassen.
Auch bei dem gilt das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens.

Über seine wahren Motive könnte man lange diskutieren …

Was vermutest Du denn?

Für die überwiegende Mehrzahl : das Hingucker-Argument (wie beim Ferrari). Etwas anderes zu haben, als die Mehrzahl. Mit der hohen Sitzposition erhebt man sich über andere (der Ranghöhere in einer Runde setzt sich gerne höher, deswegen der König auf dem Thron), es sei man braucht sie wegen der Orthopädie.

Manch einer will nicht in erster Linie komfortabel, ökonomisch
und sicher von A nach B kommen, braucht aber ein
Hingucker-Gefährt.

Aus meiner Umgebung kenne ich zur Genüge Besitzer von SUVs, auf die das zutrifft. Die können sich nicht davon frei machen, dass ein Auto (nicht nur heute) zu etwas mehr geworden ist, als ein reines Fortbewegungsmittel. Belegt durch die Emotionen, auf die die Autowerbung abzielt.

Ich für meinen Teil interessiere mich nicht für den
Benzinverbrauch, da ich den Wagen sehr wenig nutze. Ich fahre
bei gutem Wetter mit dem Fahrrad ins Büro. Da ist der Pendler
mit dem Golf TDI, der pro Tag 120 Km fährt, das weit größere
Umweltschwein.

Wird ein solches Auto dadurch vernünftiger, dass man es nur sehr wenig nutzt ? Nicht streite ich ab, dass es im Einzelfall sehr wohl gute Gründe für es gibt.

Ob jemand „hinguckt“, ist mir egal. Ich will ein sicheres,
bequemes, geräumiges Auto. Der Allradantrieb ist im Winter
klasse.

Nur wann hat der Durchschnittsfahrer schon solch winterliche Fahrbedingungen, dass ein Allradantrieb merklich von Vorteil ist ?
Für die Vorteile in einer Woche pro Jahr investiere ich nicht für fünfzig Wochen den Mehraufwand (Anfangsinvestition und Mehrverbrauch)eines Allradantriebes.
Grüße
Karl

Mehr steckt da bei den meisten nicht hinter.

Grüße,

Mathias

Hallo Friedrich,
weil es so herrlich ist, unvernünftig zu sein.

Ich könnte Dir jetzt auch schildern, wie unsagbar vernünftig ich bin und dass 400PS und 600 Nm, hohe Sitzposition und Pseudo-Geländegängigkeit nur von schw…losen benötigt werden, die ihre Bedeutungslosigkeit und ihr mangelndes Selbstbewusstsein mit „Achtung, hier komm ich“ kompensieren müssen. Tu ich aber nicht!

So wie es den Mantaboom, die Trabbifaszination und die Entenliebe gab, so sind es eben zur Zeit die SUVs.
Ich finde die Dinger nicht schlecht, zumal mein 70-jähriger Vater keine Probleme hat, in einen X3 einzusteigen; aus dem Stand in den Sitz.

Und wenn der Fahrer eines SUV sich für den kurzen Moment einer Autofahrt „besonders“ fühlt, ja Herrgott, lassen wir ihm den Spaß.

Schönen Abend noch,

Susanne

Nur wann hat der Durchschnittsfahrer schon solch winterliche
Fahrbedingungen, dass ein Allradantrieb merklich von Vorteil
ist ?

Vor allem ist dann ein Lada Niva weitaus geeigneter. 10 000 € mit Differenzialsperre und Geländeuntersetzung. Beim dritten Austausch des ganzen Fahrzeugs durch ein fabrikneues hat man dann ungefähr einen Touareg bezahlt. Nur darf man mit dem Niva nicht vor der Suhsibar im Halteverbot parken.

Grüße
Ostlandreiter

Oftmals spielt dann auch der Neid eine große Rolle, v.a. wenn
der Jeepfahrer eben den Jeep und noch einen Schwanz hat…

Dann züchtet er in Montana Rinder und heißt Redford mit Nachnamen.

Frage 1: Wer braucht so was? Antwort: Pferde- und
Bootsbesitzer, weil die Dinger bedeutend mehr ziehen können
als jeder Pkw; Förster (aus naheliegenden Gründen, wenn sie
nicht sogar nen Unimog haben).

Bei einem Förster in einem in Deutschland normalen Revier würde ich die Notwendigkeit sogar noch in Frage stellen. Ein mir bekannter Jäger und Revierinhaber, bei dem die Einsatzbedingungen vergleichbar sind, verwendet für den Wald ausschließlich einen VW T3 Pritschenwagen, der noch nicht einmal Allradantrieb hat.

Grüße
Ostlandreiter

Naja, der ist günstig hat ne Menge Platz und ist durch Heckmotor mit Heckantrieb und recht hohe Bodenfreiheit im Gelände gar nicht schlecht.
lg
Jan

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Naja, der Punkt das man das Auto das man sich kauft schick finden sollist da garantiert nicht unwesentlich.
Ansonsten Hohe Sitzposition (finde ich in meinem Bulli auch super…) großer Innenraum (5 Leute mit Gepäck in den Skiurlaub; mit nem PKW wirds da schwer…), angenehmes Fahren, beladen usw.

Zum Verbrauch: Kommt auf den Gasfuß an; den X3 3.0 Diesel meiner Schwester kann man ohne Probleme mit 9 litern fahren. Wenn man es drauf anlegt auch weniger bzw natürlich auch mehr…

Nen Golf R32 fährt man auch nicht mit 10 litern oder weniger…

Und was Steuern angeht, wer so´n Schiff fährt zahlt auch dementsprechend Steuern; wo ist also das Problem?

Die Leute sollen erstmal vor der eigenen Tür kehren bevor man anderen an den Karren fährt.

lg
Jan

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Karl-Heinz!

Oh ja,jetzt kommen sie, die bösen Vorurteile.
Die nehme ich mir doch genüsslich alle einzeln vor… :wink:

Hallo Mathias,
woraus schließt du auf Vorurteile meinerseits ?

Ich habe sie interpretiert.
Möglicherweise falsch.

Um eine Analogie zu benutzen : Für ein Piercing gibt’s ja kein
rationale Argument. Aber ich sage vorurteilsfrei: Wer es will,
soll es ruhig zu Schau tragen. Der wurde - fachliche Eignung
vorausgesetzt - bei mir auch eingestellt.
Ich sprach von „Otto Normalfahrer“ , bei dem das zu 99% mit
Vernunft nichts zu tun hat.

Das ist eben die Frage.
Ein sicherer Wagen, vernünftig eingesetzt, mit Allradantrieb, hoher Ladekapazität und Anhängelast, ist für mich „vernünftig“.
Natürlich kann man das auch mit einem großen Kombi bekommen, aber der Unterschied in Verbrauch und Platzbedarf ist marginal.

„Vernünftig“ sind 4 Personen in 2 Zimmern, ein Skoda Roomster
im Car-Sharing mit 3 Nachbarn und Baden einmal die Woche
nacheinander im selben Wasser…

Das ist in letzter Konsequenz vernünftig, solange es nicht
Hygieneaspekten widerspricht. Nur ist dabei Komfort außen vor
gelassen.
Auch bei dem gilt das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens.

In meinem Fall steigt der Nutzen mit dem Wechsel vom Diesel-Kombi mit Heckantrieb zum Benziner-SUV.
Weniger Schadstoffe, variablerer Innenraum, halbe Fixkosten, geringere Fahrzeuglänge.

Über seine wahren Motive könnte man lange diskutieren …

Was vermutest Du denn?

Für die überwiegende Mehrzahl : das Hingucker-Argument (wie
beim Ferrari).

Das glaube ich bei einigen sogar.
Allerdings würde ich mir dann doch eher einen Sportwagen für das Geld kaufen, wenn ich auf Blicke aus wäre.
Die meisten SUV Fahrer jedoch werden wohl eher den Nutzwert und die Bequemlichkeit schätzen.
Zumal ja der Trend eher dahin geht, SUV-Fahrer pauschal zu stigmatisieren. Der Hingucker-Effekt dreht ins Negative.

Etwas anderes zu haben, als die Mehrzahl.

Hier in München stehen die Dinger an jeder Ecke.

Mit
der hohen Sitzposition erhebt man sich über andere (der
Ranghöhere in einer Runde setzt sich gerne höher, deswegen der
König auf dem Thron),

Ich empfinde es als angenehm, weiter sehen zu können.
Mich über andere zu erheben war kein Kaufargument.

es sei man braucht sie wegen der
Orthopädie.

So weit bin ich noch nicht, aber der bequeme Einstieg ist schon angenehm.

Manch einer will nicht in erster Linie komfortabel, ökonomisch
und sicher von A nach B kommen, braucht aber ein
Hingucker-Gefährt.

Aus meiner Umgebung kenne ich zur Genüge Besitzer von SUVs,
auf die das zutrifft. Die können sich nicht davon frei machen,
dass ein Auto (nicht nur heute) zu etwas mehr geworden ist,
als ein reines Fortbewegungsmittel. Belegt durch die
Emotionen, auf die die Autowerbung abzielt.

Ich kenne keinen einzigen Werbeprospekt zu meinen Fahrzeugen.
Ich gehe zum Händler, wenn ich ein neues Auto brauche, suche mir eins aus und fertig. Dauert 15 Minuten.
Ich gehe immer dorthin, wo ein guter Freund von mir gerade arbeitet und folge seiner Empfehlung, solange meine automobilen Bedürfnisse damit befriedigt werden.

Klar gibt es auch Angeber, aber darüber kann man doch wirklich lächeln.

Ich für meinen Teil interessiere mich nicht für den
Benzinverbrauch, da ich den Wagen sehr wenig nutze. Ich fahre
bei gutem Wetter mit dem Fahrrad ins Büro. Da ist der Pendler
mit dem Golf TDI, der pro Tag 120 Km fährt, das weit größere
Umweltschwein.

Wird ein solches Auto dadurch vernünftiger, dass man es nur
sehr wenig nutzt ?

Natürlich. Sinnvolle Nutzung von Autos ist die wichtigste Lehre, die wir heute ziehen müssen.

Nicht streite ich ab, dass es im Einzelfall
sehr wohl gute Gründe für es gibt.

Nicht nur im Einzelfall, sondern generell.
BHillig auf dem Land wohnen und dann mit einem Diesel weit zu pendeln, ist nun einmal umweltschädlicher, als das Geld in die Hand zu nehmen, stadtnah zu wohnen und wenig zu fahren. Auch wenn dies mit einem SUV geschieht.

Ob jemand „hinguckt“, ist mir egal. Ich will ein sicheres,
bequemes, geräumiges Auto. Der Allradantrieb ist im Winter
klasse.

Nur wann hat der Durchschnittsfahrer schon solch winterliche
Fahrbedingungen, dass ein Allradantrieb merklich von Vorteil
ist ?

Ich jedes Wochenende. Bin viel in den Bergen.
Oft fahre ich Freitag nacht noch zu meinem Bruder nach Südtirol. Bei Schneetreiben und zentimeterhoch Schnee auf der Autobahn.
Da fühle ich mich mit solch einem Auto einfach sicherer.
Dasselbe gilt für sehr viele Süddeutsche.

Für die Vorteile in einer Woche pro Jahr investiere ich nicht
für fünfzig Wochen den Mehraufwand (Anfangsinvestition und
Mehrverbrauch)eines Allradantriebes.

Der Allradantrieb bei meinem Auto funktioniert so: 95% vorne, 5% hinten. Bei Bedarf dann Verteilung der Kraft über eine Haldexkupplung auf bis zu 60/40.
Das spart Sprit und bietet genau die Flexibilität, die ich suche.

Viel wichtiger ist, die Fakten zu sehen und zu fragen, was hinten heraus kommt.
Und da sehen moderne SUVs deutlich besser aus, als kleine Diesel ohne Rußpartikelfilter.
Ich bin ja selbst kein Fan von dem größer, schneller, schwerer - Wahn im Autobau. Nur muss man sich trotzdem die Fakten zu Gemüte führen. Und da sehe ich einen Mercedes C 280 CDI, der 1.800 - 1.900 Kg wiegt und 10 L Diesel verbraucht, gegenüber meinem SUV, der innen wohl fast 2 mal so groß ist, 2.200 Kg wiegt und 12-14 Liter Normalbenzin verbraucht, dabei aber nur einen bruchteil der Schadstoffe ausstößt, als die schlechtere Alternative.
Für einen Vielfahrer, der nur alleine fährt, sieht das natürlich wieder anders aus.

Daher ist es mir so wichtig, nicht nur den SUV-Fahrer generell zu verdammen, sondern sich die individuelle Situation sowie die Alternativen genau anzusehen.
Und da reicht es nicht aus, alle Fahrer in einen Hybrid-Kleinwagen zwängen zu wollen, der auf der Autobahn bei 160 8 L Super verbraucht, wo ich mit 11 L Normal auskomme…

Grüße,

Mathias

Hallo!

Nur wann hat der Durchschnittsfahrer schon solch winterliche
Fahrbedingungen, dass ein Allradantrieb merklich von Vorteil
ist ?

Vor allem ist dann ein Lada Niva weitaus geeigneter. 10 000 €
mit Differenzialsperre und Geländeuntersetzung. Beim dritten
Austausch des ganzen Fahrzeugs durch ein fabrikneues hat man
dann ungefähr einen Touareg bezahlt.

Dass es den Niva nicht für Geld und gute Worte mit aktuellem Emissionsniveau gibt und er um die 12-13 L verbraucht, lassen wir mal gepflegt beiseite, nciht wahr?
Da ist mein Dickelch der bessere Deal für die Umwelt.

Nur darf man mit dem Niva
nicht vor der Suhsibar im Halteverbot parken.

Das geht sogar besser, weil keiner sich traut, ihn abzuschleppen. Möglicherweise zerbröselt er, wenn man ihn auf den Haken nimmt und muss ihn dann von der Straße kehren…

Ist es umweltfreundlich, ein neues Auto nach Standards der 70er zu bauen und v.a. zu lackieren und es dann nach 6 Jahren zu verschrotten.
Ich empfehle wärmstens, sich mit dem Thema Ökobilanz eines Produktes eingehender zu beschäftigen.

Wie sauber arbeitet die Produktion? Wie lange hält das Produkt? Was ist recyclebar bei Verschrottung?
Wieviel Ruß und CO2 stoßen LKW und Frachtschiffe aus, die sparsame Asienfahrzeuge hierher transportieren?
Wie verhalten sich Sparkonzepte beim Einsatz auf deutschen Autobahnen?
Keiner der drei Toyota-Hybride ist beispielsweise auf langen, schnellen Etappen besonders sparsam. Die Betterien reichen für ein paar Kilometer. Dann schaltet ein Benziner zu, der genauso mit Sprit kocht wie alle anderen.

Grüße,

Mathias

Dass es den Niva nicht für Geld und gute Worte mit aktuellem
Emissionsniveau gibt und er um die 12-13 L verbraucht, lassen
wir mal gepflegt beiseite, nciht wahr?
Da ist mein Dickelch der bessere Deal für die Umwelt.

Diese Feststellungen ändern nichts an der von mir angesprochenen Tatsache, nämlich der Eignung für schwieriges Gelände und entsprechende Wetterverhältnisse.
Allerdings erfüllt heute auch der Niva Euro 4, wenn den Angaben auf der deutschen Seite von Lada zu trauen ist. Der Verbrauch ist natürlich für die Leistung unverhältnismäßig hoch.

Grüße
Ostlandreiter

Daher ist es mir so wichtig, nicht nur den SUV-Fahrer generell
zu verdammen, sondern sich die individuelle Situation sowie
die Alternativen genau anzusehen.

Die Antworten auf den Erstbeitrag, der nach der seit einiger Zeit auffälligen Beliebtheit von SUV fragte, nahmen ja wahrscheinlich auch eher Bezug auf das massenhafte Vorhandensein dieser Fahrzeuge. Das scheint in keinem Verhältnis zur Anhahl der Fahrer zu stehen, bei denen ein praktischer Nutzen denkbar ist.
Im Alpenvorland und im Schwarzwald ist die Zahl sicher vergleichseweise hoch.
Mich würde jetzt einmal interessieren, welchen Anteil am Fahrzeugbestand die SUV in München und in Hamburg einnehmen.

Grüße
Ostlandreiter