Hypotetisch : wie hätte deutschland 'gewinnen'

wie hätte deutschland den krieg „gewinnen“ können, oder zumindest hinauszögern, oder mit einem guten ende erreichen können.

wir hatten am SO famillientreff und dort war auch mein uropa zu gast. er hatte damals ende 44 an der westfront gekämpft. mit ihm führte ich erhitzte diskussionen um die fehlentscheidungen während des 2 WK.

er war der meinung das deutschland viel besser hätte darstehen können wenn sie den luftkrieg gegen england nicht geführt hätten ( und somit die flugzeuge dann später bei der verteidigung gehabt hätten ) und wenn sie zuerst priorität auf nordafrika, statt auf russland gelegt hätten. russland am besten gar nicht erst angegriffen hätten. so meinte er hätte deutschland damals viel länger überleben können.

wie denkt ihr darüber ? was hätte man anders machen können ? es geht hir rein um militärische gesichtspunkte, nicht um die grundsatzdiskussion ob der krieg gut war oder nicht.

gruss

Tja…wo soll man da anfangen? Zunächst mal ging der Krieg viel zu früh los. Hitlers Generäle/Admiräle rechneten nicht mit einem Krieg vor Mitte der 40er Jahre. Daher waren weder Marine noch Heer richtig auf einen Krieg vorbereitet. Nur die Luftwaffe war ihren Gegnern überelgen oder wenigstens ebenbürtig. Vor allem das zu lange Festhalten an der Dickschiffstrategie und die Vernachlässigung der U-Bootwaffe sollte sich später rächen.
Der Krieg fing gut an aber die Deutschen hatten auch Glück. Der erste große Fehler war dann Dünkirchen wo man es versäumt hat, den Kern der britischen Armee und eine ganzen Haufen Französischer Truppen zu vernichten.
Bei der Luftschlacht um England wurde plötzlich die Strategie, die Flughäfen anzugreifen, geändert obwohl Historiker heute meinen, dass damit die RAF möglicherweise besiegt worden wäre.
Das kleine Abenteuer in Jugoslawien und Griechenland (um Italien zu helfen), wo die Luftlandetruppe so gut wie vernichtet wurde und später starke Truppenverbände zur Partisanenbekämpfung nötig waren und den Russlandfeldzug entscheident verzögerte war auch nicht gerade das klügste.
Dass man nicht zunerst Malta erobert und dann schnell in Nordafrika aufgeräumt hat ist auch schwer zu verstehen. Mit nur wenig mehr Material hätte das Afrikakorps durchaus siegreich sein können.
Dass man die Russen selbst nach dem finnischen Winterkrieg noch für unfähig hielt und zu dem noch deren Material völlig unterschätzt hat war auch keine große Hilfe.
Zu guter letzt wurden viele gute (und wichtige) technische Neuerungen entweder gar nicht (Langstreckenbomber), zu spät (Düsenjäger, Rakten) oder viel zu umständlich (Tiger, Panther) umgesetzt.
Politisch gesehen war die Allianz mit Japan kompletter Schwachsinn. Japan hätte so oder so Krieg gegen England und Frankreich geführt und der einzige Nutzen für Hitler wäre es gewesen, wenn Japan den Osten der SU bedroht. Das haben die aber nicht getan und statt dessen einen krieg mit den USA angezettelt.

Man sieht, dass sicher nicht alles nach Plan verlaufen ist bzw. man im nachhineien ziemlich viele Fehler finden kann. Der einzige Grund, wieso Deutschland so lange durchgehalten hat war erstens das (zu Anfang) bessere Material/Training und zweitens dass ihre Gegner mental noch immer im 1. WK steckten. Beide Vorteile kehrten sich im Laufe des Krieges dann um…

Das ist jetzt nur ein kurzer Auszug aus dem Gedächtnis aber es sollte dir mal ein paar Denkanstöße geben.

MfG

Christoph

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
sehe ich ziemlich ähnlich! Dünkirchen, Malta, Balkanfeldzug. Das waren die Schwachpunkte (Rußland war notwendiger Präventivkrieg, wie wir heute wissen. Es wurde mitten in die russischen Bereitstellungen hineingestossen, Rußland nach Verlust Frankreichs Englands (und USA) Festlanddegen). Im Grunde hat das Reich nur wegen Italien (hat nie den Krieg auf der Seite beendet, wo es ihn begonnen hat; es sei denn, die Seiten wurden 2x gewechselt)den Krieg verloren. Hätte Mussolini nicht grundlos (eifersüchjtig auf Hitler) Griechenland angegriffen und blamabel zurückgeworfen worden, wäre es 4 Wochen früher in Rußland (Präventivkrieg!! Siehe die Millionen Gefangenen der ersten Monate) gewesen. Der Winter wäre dann die 4 Wochen später gekommen und Drehscheibe Moskau eingenommen. Dann wäre Tuck gewesen. Zudem hätte Japan Rußland einen 2 Frontenkrieg aufzwingen müssen. Udet und Richthofen haben versäumt, neue Flugzeuge zu bauen. Es wurde zu spät auf Kriegswirtschaft umgestellt (weil nach dem Frankreich Feldzug Frieden erwartet wurde, den der Deutschenhasser Churchill (mit USA in der Hinterhand) aber verweigerte (Pyrrhussieg Englands von Weltmacht mit Kolonien zur 2. oder 3. rangigen Regionalmacht, vollständiger Kolonienverlust nach und nach). Zu guter letzt der eigene Verrat bei der Invasion (Speidel (nach D. Irving, -> 20. Juli). Wäre die Invasion gescheitert, hätte es einen Pattfrieden gegeben. Dann die fehlende oder unzureichende Tieffliegerabwehr. 20 Flakpanzern mehr pro Division hätte Wunder gewirkt. Über allem steht. zu spät! Zu spät! Ich empfehle hierzu als ersten Einstieg das preiswerte Buch: Albert Kesselring, Gedanken zum 2. Weltkrieg, Bublies Verlag.
Gruß HR

Wenn ich dass so lese…
bin ich nicht unfroh darüber, dass es es mit dem Endsieg doch nicht so ganz geklappt hat.

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bin ich nicht unfroh darüber, dass es es mit dem Endsieg doch
nicht so ganz geklappt hat.

Jaja, der böse Russ’ mit seinen hinterhältigen Angriffsplänen, denen der „Präventivschlag Barbarossa“ zuvor gekommen ist.

bin ich nicht unfroh darüber, dass es es mit dem Endsieg doch
nicht so ganz geklappt hat.

Jaja, der böse Russ’ mit seinen hinterhältigen Angriffsplänen,
denen der „Präventivschlag Barbarossa“ zuvor gekommen ist.

Hallo,
Russland war 1941 noch nicht in der Lage erfolgreich anzugreifen, die Masse der Panzer und Flugzeuge war etwas veraltet, die Panzer der Deutschen auch. Die hatten aber einige taktische Vorteile.
Hitler hat sein Lebensraum im Osten Krieg ja schon in „Mein Krampf“ angekündigt, Polen reichte ja nicht.
Gruss
Rainer

Hallo,
es geht nicht um Glauben, sondern um Fakten. Zumindest um neue Fakten, klar - daß alte Positionen verteidigt werden, hängen doch staatsrechtliche Konditionen davon ab. Bitte Googeln Sie selbst. Bedenken Sie aber bitte strafrechtliche Situation in Eurer BRD. Vorsicht (sinngemäß): Feindsender hören ist mit Strafe bedroht (war auch mal im WK2 gültig).
Zum Adler sprach die Taube:
„wo das Wissen aufhört, beginnt der Glaube“.
„Recht hast Du!“ sprach der Adler,„doch,
wWo Du schon glaubst, da weiß ich noch!“.
Was denkt Ihr, warum ein extremer Linkswixer wie Horst Mahler die Seiten wechselt und größte Verfolgung erleidet? Also Vorteile hat er nicht dadurch. Lest mal bitte den neuen Spiegel (Iran Thema).
Zur gefälligen Kenntnisnahme:

Link aus bedenklichkeitsgründen gelöscht [MOD]

Nachdenklicher Gruß HR

Bitte Googeln Sie

selbst. Bedenken Sie aber bitte strafrechtliche Situation in
Eurer BRD. Vorsicht (sinngemäß): Feindsender hören ist mit
Strafe bedroht (war auch mal im WK2 gültig).

Nachdenklicher Gruß HR

Hallo,
was soll denn das? Hier wird was aufgewârmt, was so nicht haltbar ist. Barbarossa war ein Angriffskrieg und das getue mit „Feind hört mit“, was soll das? skadi dûrfte ja wohl hinreichend als etwas behaftet bekannt sein. Was Radioverbrechen angeht, so haben dafür die Nazis auch schon mal das Fallbeil fallen lassen.
„Strafrechtliche Situation in Eurer BRD?“ was soll denn der Quark? Die BRD hat nicht sechseinhalb Jahre nach Entstehung einen Krieg angefangen, der im Endergebnis Tote in zweistelliger Millionenhöhe forderte.Im Gegenteil, seit 57 oder so Jahren leben wir in der BRD in Frieden, ausser, dass so NS-Anhänger mal einen Auslânder plätten etc.
Und wenn die NPD ihr BLättchen im Ausland drucken lâsst, weil da billiger, dann ist das ja wirklich „Deutschland den Deutschen“.
Gruss
Rainer

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hypothetisch : nicht militärisch
Hallo,
der Krieg als solches war der größte Schwachsinn.
Stell Dir vor, die braunen Horden wären nicht gebremst worden. Die
Amerikaner hätten die A-Bombe nicht entwickelt. (Das wird hier immer
übersehen - Krieg ein halbes Jahr länger, dann wäre die auf Dresden,
Hamburg oder weiss-ich-wo gefallen)
Also die braunen Horden hätten Europa unterjocht. Meiner Ansicht nach
hätten wir da bis jetzt Partisanenkrieg wie im Irak, oder die
Engländer Jahrzehnte in Irland.
Andere Nationen gewalttätig zu beherrschen, kann auf Dauer nicht
funktionieren und bringt nur unversöhnliche Feindschaft.

Besser wäre gewesen, die politische Führung (Hitler natürlich nicht)
hätte sich auf Deutschlands Stärken in der Technologie und Industrie
besonnen. Durch freundschaftliche Wirtschaftbeziehungen geht es allen
Beteiligten besser als durch primitive Kriege.
Die Art der deutschen Wirtschaft damals wurde bis heute von den
Japanern übernommen. Den Erfolg kann man nun nicht abstreiten.

Leider sind die Amerikaner die Nachfolger der Nazis geworden und
werden aber ebenso gebremst. Nur anders, und wir erleben jetzt den
Anfang von Fall des amerikanischen Imperiums mit. Wirtschaftlich
haben sie sich restlos übernommen, militärisch können sie im Iran
nichts mehr riskieren.
Südamerika hat die von den Amis installierten Militärdiktaturen nicht
vergessen und jetzt arbeiten fast alle Staaten gegen die USA, mit
steigender Tendenz. Wenn die Tigerstaaten in 10 bis 20 Jahren ihre
Wirtschaftskraft und militärische Stärke vervielfacht haben, sind die
USA nur noch Entwicklungsland.
Gruß
Wilfried

Hallo,

Besser wäre gewesen, die politische Führung (Hitler natürlich
nicht)
hätte sich auf Deutschlands Stärken in der Technologie und
Industrie
besonnen. Durch freundschaftliche Wirtschaftbeziehungen geht
es allen
Beteiligten besser als durch primitive Kriege.
Die Art der deutschen Wirtschaft damals wurde bis heute von
den
Japanern übernommen. Den Erfolg kann man nun nicht abstreiten.

So einfach ist es dann doch nicht, da:

  • die Wirtschaft der Industrienationen noch durch 1.WK und Weltwirtschaftskriese gebeutelt war und eine Erholung erst mit Aufrüstung und Krieg einsetzte
  • die internationalen Wirtschaftsbeziehungen (Globalisierung) noch in den Anfängen steckte und man noch hauptsächlich für den eigenen Binnenmarkt produzierte

Gruß

NPD Druckerei
… wenn die NPD ihr BLättchen im Ausland drucken lâsst, weil
da billiger, dann ist das ja wirklich „Deutschland den
Deutschen“…

Diese Anekdote taucht immer wieder auf, ein Grund mehr hier mal aufklärend einzugreifen, auch wenn es leicht am Thema vorbei ist.

Die NPD ist nach eignem Bekunden gezwungen ihre Drucksachen im Ausland herzustellen, da die Druckereien in Dtl. einem derartigen „Druck“ :smile: durch die etablierten Parteien ausgesetzt sind, dass sie keine NPD Aufträge mehr annehmen können, ohne dadurch die eigene Existenz zu gefährden. Die NPD kann keine Druckerei auslasten, so dass die Drohung, bei Annahme eines NPD Auftrages, alle weiteren öffentlichen Aufträge zu entziehen durchaus eine kritische SItuation herbeiführen kann. Mithin ist nicht die NPD sondern ihre gesellschaftliche Stigmatisierung Schuld an der Produktionsverlagerung.

Zur Präventivschlagthese:
Tatsächlich spricht einiges für einen damals bevorstehenden Angriff Stalins auf Hitler Deutschland. Eine starke Truppenkozentration an der Westgrenze der SU hätte zwar auch eine Verteidigungsstellung ausgezeichnet, allerdings waren unter dem vom Russen erbeuteten Kartenmaterial fast ausschließlich Artilleriekarten, die das Gebiet westlich der Linie: Narew, Weichsel und San zeigten. Offensichtlich also eher der ANgriffsvorbereitung dienten…

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Hallo Patrick,

m.E. war die Besetzung der Resttschechei der erste Fehler. Damit hat sich Hitler als Nimmersatt geoutet.
Die Stichworte Dünkirchen, Balkan wurden schon genannt.
Die Einwohner der zur UdSSR gehörenden Staaten (Balten, Ukrainer, Weissrussen etc. ppp.) hätte man (ertmal) nicht wie Untermenschen behandeln sollen. Damit wäre der Rückraum etwas ruhiger gewesen und ein paar mehr Truppen hätte man von da aufstellen könnnen.
Nach Erreichen von Moskau und Baku hätte dann ein Seperatfrieden geschlossen werden müssen. Dann das Problem England konsequent angehen (Operation Seelöwe). Keine Kriegserklärung an USA nach dem japanischen Angriff!

Ciao maxet.

Russland war 1941 noch nicht in der Lage erfolgreich
anzugreifen, die Masse der Panzer und Flugzeuge war etwas
veraltet, die Panzer der Deutschen auch. Die hatten aber
einige taktische Vorteile.
Hitler hat sein Lebensraum im Osten Krieg ja schon in „Mein
Krampf“ angekündigt, Polen reichte ja nicht.

Eben. Sorry, hab in meinem Beitrag das Ironiezeichen vergessen. :wink:

Hallo

wie hätte deutschland den krieg „gewinnen“ können, oder
zumindest hinauszögern, oder mit einem guten ende erreichen
können.

Noch eine Anmerkung:

Jedes bessere dastehen Deutschlands
im 2. Weltkrieg hätte mit Sicherheit die
atomare Vernichtung zweier Deutscher
Grossstädte (später evtl. mehr) zur
Folge gehabt.

Deutschland konnte England offensichtlich
auch ohne russische Einwirkung nicht
auf dessen Insel besiegen.

Und die USA griffen bereits Mitte 1941
verhalten in den Krieg gegen Deutschland ein.

Insofern erübrigt sich imho die Diskussion,
weil die deutsche Wirtschaft den deutschen
Krieg generell nicht lange hätte ‚sustainen‘
können.

Selbst Stalin hat die überragende Wichtigkeit
des industriellen Ausstosses von Waffen gegen-
über vereinzelten technischen Verbesserungen
verstanden.

Die beste Munition nützt nichts, wenn sie
verschossen wurde.

Deutschland hatte in dem Moment keine
Chance mehr gegen die Westmächte, als
die USA auf deren Seite mobilisierte
(imho).

Grüße

CMБ

Hallo S-M,
bin etwas anderer Meinung. Wäre Rußland gleich geworfen worden (Moskau), hätte es keinen 2-Frontenkrieg gegeben. Dann hätte USA + England nicht invadieren können. England hätte dem angebotenen Frieden zugestimmt (U-bootkrieg, wenn keine USA Unterstützung durch Leihzerstörer und Geleitschutz). Und atomar war das Reich weiter als geahnt. Es gibt sogar ein Buch darüber, daß im Bereich Mitteldeutschlands eine atomare Bombe gezündet worden sei und daß die USA Bombe auf Funden (Operation Paperclip) im Reich beruhen solle??? Jedenfalls war das Reich in der waffentechnik (U-Boote, Flugzeuge/ Jets, Fla-Raketen usw. den Gegnern um ca. 10 Jahre voraus.
Aber, wie Du selbst sagst, „Wäre, hätte, wenn…“.
Gruß HR

CMБ

Hallo,
der Krieg als solches war der größte Schwachsinn.

Der Weltkrieg wurde erst durch die Kriegserklärungen von GB und F an D und I begonnen. Vorher war es ein kleiner Regionalkrieg. Schuld hat am Zustandekommen Wk2 also stets auch England!! Geheimabkommen mit Polen. Und Polen natürlich, das den damals berechtigten Forderungen nach Korridor Absage erteilte (Weiterverhandlung als Kriegsgrund betrachtete) und sogar Mobilmachung anordnete (23.3.33). Vorher hatte Polen bekanntlich die die UdSSR überfallen und die Ukraine erobert (1920). Aber das vergessen manche Leute gerne.

Stell Dir vor, die braunen Horden wären nicht gebremst worden.

Dann hätten wir heute kein Multikulti (welch tragischer Verlust wäre das! Stimme ich Dir zu). Osteuropa wäre es besser gegangen, wir hätten Rohstoffe, die jetzt die Amis haben, und auch wissenschaftlich und kulturell stünde die Welt nicht unbedingt schlechter da.
Und nur der kalte Krieg hat uns Deutsche vor der Ausrottung bewahrt (Morgenthau Plan). Aber bald sind die Deutschen ja umgevolkt. Dauert noch 15-20 Jahre, dann hat die Bevölkerungsmehrheit einen Migrationshintergrund. dann ist endgültig Finis Germaniae.
Gruß HR

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Dann hätten wir heute kein Multikulti (welch tragischer
Verlust wäre das! Stimme ich Dir zu). Osteuropa wäre es besser
gegangen,

Wohl, weil diese Liste noch viel,viel länger geworden wäre:

Arbeitsdorf (Fallersleben) - Konzentrationslager
Auschwitz-Stammlager - Konzentrationslager
Auschwitz-Birkenau - Vernichtungslager
Auschwitz-Monowitz - Konzentrationslager
Bergen-Belsen - Austauschlager, Konzentrationslager
Buchenwald - Konzentrationslager
Dachau - Konzentrationslager
Dora-Mittelbau - Konzentrationslager
Eberswalde - Konzentrationslager, Außenlager von Sachsenhausen
Engerhafe - Konzentrationslager, Außenlager von Neuengamme
Flossenb�rg - Konzentrationslager
Groá-Rosen - Konzentrationslager
Herzogenbusch (=Vught) - Konzentrationslager
Hinzert - Arbeitslager, Durchgangslager, ‚Eindeutschungslager‘
Riga-Kaiserwald - Konzentrationslager
Kaufering (bei Landsberg) - Konzentrationslager, Außenlager von Dachau
Kaltenkirchen - Konzentrationslager
Kaunas - Konzentrationslager
Ladelund - Konzentrationslager, Außenlager von Neuengamme
Langenstein-Zwieberge - Außenlager des KZ Buchenwald
Majdanek (KZ Lublin) - Konzentrationslager, Vernichtungslager
Mauthausen - Konzentrationslager
Moringen - Frauenkonzentrationslager
Natzweiler/Struthof - Konzentrationslager
Neuengamme - Konzentrationslager
Niederhagen (Wewelsburg) - Konzentrationslager
Plaszow - Konzentrationslager
Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager
Sachsenhausen - Konzentrationslager
Stutthof - Konzentrationslager
Vaivara - Konzentrationslager
Warschau - Konzentrationslager
Welzheim - Konzentrationslager
Wöbbelin - Außenlager von Neuengamme
Belzec - Vernichtungslager
Chelmno - Vernichtungslager
Maly Trostinez - Vernichtungslager
Sobibor - Vernichtungslager
Treblinka - Vernichtungslager

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Und

atomar war das Reich weiter als geahnt. Es gibt sogar ein Buch
darüber, daß im Bereich Mitteldeutschlands eine atomare Bombe
gezündet worden sei und daß die USA Bombe auf Funden
(Operation Paperclip) im Reich beruhen solle??? Jedenfalls war
das Reich in der waffentechnik (U-Boote, Flugzeuge/ Jets,
Fla-Raketen usw. den Gegnern um ca. 10 Jahre voraus.
Aber, wie Du selbst sagst, „Wäre, hätte, wenn…“.
Gruß HR

Hallo,
auf Rügen soll ja auch eine Atombombe im Oktober 1944 gezündet worden sein. Für mich war Deutschland weit hinter den Amerikanern, man betrachte nur Aufwand der USA und Aufwand in Deutschland. Diese Atombombengeschichte ist etwas für die gleichen 40000 Km/h fliegenden Reichsflugscheibenanhänger, die das Ehepaar Hitler 1945 in die von der SS aufgebaute Basis in Neuschwabenland oder woanders hin gebracht haben.
Gruss
Rainer

Hallo,

Die Amerikaner hätten die A-Bombe nicht entwickelt. (Das wird
hier immer übersehen - Krieg ein halbes Jahr länger, dann wäre
die auf Dresden, Hamburg oder weiss-ich-wo gefallen).

Hätte Deutschland nicht kapituliert, hätten die USA gar keine
A-Bombe bauen können. Sie hatte zwar (wie Deutschland) die
Technologie zu ihrem Bau aber ihnen fehlten die Bergwerke
mit geeignetem Uran. Das spaltbare Material für ihre Bomben
fanden sie erst in einem deutschen Langstrecken-U-Boot.
http://de.wikipedia.org/wiki/U_234

Wenn ich Historiker wäre, würde ich mir mal ganz genau die
Abbauquoten der den USA zugänglichen Uranbergwerke ansehen.
Möglicherweise waren deren Atombomben bis tief in die 50er
Jahre, als in Australien der Abbau begann, reiner Bluff.

Andere Nationen gewalttätig zu beherrschen, kann auf Dauer
nicht funktionieren und bringt nur unversöhnliche Feindschaft.

Mein Großvater hat mir das so erklärt: „Wenn Hitler gewonnen hätte
würde ich jetzt in der Ukraine Wache schieben, dein Vater in Paris
und du in Leningrad. Zu unserem Glück hat er verloren.“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Viele Grüße

Jake

Hallo!

Der Weltkrieg wurde erst durch die Kriegserklärungen von GB
und F an D und I begonnen. Vorher war es ein kleiner
Regionalkrieg. Schuld hat am Zustandekommen Wk2 also stets
auch England!!

Wie bitte?

Und Polen natürlich,

Wie bitte?

Stell Dir vor, die braunen Horden wären nicht gebremst worden.

Dann hätten wir heute kein Multikulti (welch tragischer
Verlust wäre das! Stimme ich Dir zu). Osteuropa wäre es besser
gegangen, wir hätten Rohstoffe, die jetzt die Amis haben, und
auch wissenschaftlich und kulturell stünde die Welt nicht
unbedingt schlechter da.

Ich kann einfach nicht glauben, dass Du das so schamlos äußern kannst! Vor gerade einmal zwei Wochen stand ich auf dem Bahnsteig, der für 1.500.000 Menschen Endstation war: Auschwitz-Birkenau. Jedes Wort der Rechtfertigung oder Relativierung für diesen verbrecherischen Eroberungskrieg ist vor dem Hintergrund von Auschwitz eine Schande! Dafür solltest Du Dich schämen!

Osteuropa würde es besser gehen? Lies mal nach bei Adolf, was er für die Völker im Osten übrig hatte!

Rohstoffe hätten wir, die jetzt die Amis haben? Hätten wir denn mehr Recht auf den Besitz dieser Rohstoffe als die Amerikaner?

Und wissenschaftlich und kulutrell stünde die Welt nicht schlechter da? Klar, denn Thomas Mann, Albert Einstein, Bertolt Brecht und wie sie alle heißen, genossen in Deutschland schließlich stets hohes Ansehen!

Vielleicht schreitet jetzt ein Mod. ein, weil es off-topic, unhöflich oder polemisch ist, aber ich sage es trotzdem: Was Du schreibst, ekelt mich an.

„Auch dem dümmsten Deutschen hat das furchtbare Blutbad die Augen geöffnet, das sie im Namen von Freiheit und Ehre der deutschen Nation in ganz Europa angerichtet haben und täglich neu anrichten. Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, ihre Peiniger zerschmettert und ein neues geistiges Europa aufrichtet.“
(aus Flugblatt VI, Die weiße Rose)

Michael

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