Hypotetisch : wie hätte deutschland 'gewinnen'

Hallo,

ich möchte nur mal anmerken, dass ich es sehr schade finde, dass aus einer durchaus interessanten Frage nach einem militärhistorischen „was wäre wenn“ hauptsächlich wieder eine moralpolitische Diskussion geworden ist.

LG,
Markus

Hallo Michael

Stimmt es also nicht, dass Nazi-Deutschland einen
Eroberungskrieg vom Zaun gebrochen hat?
Stimmt es also nicht, dass die Bevölkerung in den eroberten
Gebieten unterdrückt wurde?
Stimmt es also nicht, dass in den deutschen Vernichtungslagern
Millionen von Menschen gequält und umgebracht wurden?
Stimmt es also nicht, dass Europa vom deutschen
Nationalsozialismus in eine beispiellose Katastrophe getrieben
wurde?
Die Antwort ist viermal „Doch.“

Dein Umherwerfen mit „erprobten“ moralischen
Goldstückchen ist schon o.k. (für den, der es
braucht) und meinen Kindern würde ich (erstmal)
auch nichts anderes erzählen.

Allerdings würde ich mich vielleicht noch
(an Deiner Stelle) fragen, was denn dazu
führte, dass die „Wolke des Bösen“ nun
ziemlich exakt genau innerhalb der Grenzen
dessen waberte, was Du als „Deutsch“ be-
zeichnest.

Dass von 1933 bis 1945 ein Haufen Unrecht von Deutschen
verübt wurde, bleibt wahr, unabhängig davon, wieviel Dreck
die anderen am Stecken haben. Ist das so schwer zu kapieren?

Ich weiss nicht genau, auf welchen Punkt hin
Du mich hier agitieren möchtest. Soll ich
daraus entnehmen, dass das „deutsche Unrecht“
moralisch absolut schlimm zu bewerten sei(?)
und wenn ja, aus welchem Grund?

Was hindert Dich daran, die „deutschen Exzesse“ unter
die „menschlich-historischen“ Exzesse zu rechnen?

Grüße

CMБ

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Hallo Rainer,

Das ist ja aine phänomenale Menge, zwei Kp entspricht etwa
400 Mann, insgesamt gab es 800 Spanier in der Waffen-SS.

IIRC erstmal 2000 (1943), später (1944) knapp 1000.

Und so begeistert war in Belgien die Jugend nicht gerade für
die Deutschen zu kämpfen. Die hatten fast nur mit ihren
Werbemassnahmen bei rechtsextremen Gruppierungen Erfolg.

Nun ja, wenn Du das so siehst?

Tatsächlich waren etwa 1/3 der flandrischen(*) flämischen
und wallonischen Waffen-SS-Leute den „Rechtsparteien“
zuzuordnen. Die überwiegende Mehrzahl …

(Quelle: Höhne, OuT)

Grüße

CMБ

(*) - die gabs auch, anderes Thema

Morgen Semjon!

Allerdings würde ich mich vielleicht noch
(an Deiner Stelle) fragen, was denn dazu
führte, dass die „Wolke des Bösen“ nun
ziemlich exakt genau innerhalb der Grenzen
dessen waberte, was Du als „Deutsch“ be-
zeichnest.

Anscheinend rede ich Chinesisch. Ja: Auch andere haben Verbrechen begangen. Das war aber nie mein Thema. Genausowenig war es mein Thema, nach den Ursachen für den Holocaust zu fahnden. Ich glaube tatsächlich, dass ein solches Grauen (vielleicht in anderer Form) in ganz vielen unterschiedlichen Ecken der Erde hätte hereinbrechen können. (Um ein Beispiel aus der jüngeren Geschichte zu nennen: Man denke nur an Rwanda).

Ausgangspunkt dieser ganzen Diskussion war jedoch, dass ein gewisser Herbert Rainer meinte sagen zu müssen, dass vieles besser gelaufen wäre, wenn Nazi-Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Das ist eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus! Vieles - wenn nicht sogar alles - wäre besser gelaufen, wenn Hitler 1933 nicht an die Macht gekommen wäre.

Ich wollte hier nur klarstellen, dass die Nazis die Welt mit Terror überschüttet haben. An diesem historischem Faktum führt kein Weg vorbei. Warum verweist man in diesem Zusammenhang auf die Verfehlungen der anderen? Doch wohl nur um von der Geschichte des eigenen Volkes abzulenken.

Wie gesagt: Wenn ich einen Menschen umbringe, kann ich vor Gericht auch nicht als Verteidigung anbringen, dass Kain seinen Bruder Abel auch ermordet habe.

Ich weiss nicht genau, auf welchen Punkt hin
Du mich hier agitieren möchtest. Soll ich
daraus entnehmen, dass das „deutsche Unrecht“
moralisch absolut schlimm zu bewerten sei(?)
und wenn ja, aus welchem Grund?

Mit der Formulierung „absolut schlimm“ kann ich nichts anfangen. Dass würde implizieren, dass es „relativ schlimm“ gibt. Die „Schlimmheit“ einer Tat „berechnet“ sich aber niemals relativ zu anderen schlimmen Taten. Das würde ja bedeuten, dass ein Mord völlig an Bedeutung verlöre, wenn ein anderer gleichwertiger Mord begangen wird. Die Verbrechen der Nazis waren schlimm. Punkt.

Was hindert Dich daran, die „deutschen Exzesse“ unter
die „menschlich-historischen“ Exzesse zu rechnen?

Nichts.
Macht es sie aber ungeschehen? Oder entbindet es uns von der Pflicht, verantwortungsbewusst mit Geschichte umzugehen? Nein, natürlich nicht! Was verantwortungsloser Umgang mit Geschichte ist, hat uns Herbert hier hinreichend vor Augen geführt.

Michael

Hallo,

ich möchte nur mal anmerken, dass ich es sehr schade finde,
dass aus einer durchaus interessanten Frage nach einem
militärhistorischen „was wäre wenn“ hauptsächlich wieder eine
moralpolitische Diskussion geworden ist.

Und ich möchte nur mal anmerken, dass das hätte vermieden werden können. Dass Herberts rechtsextreme Äußerungen nicht unwidersprochen bleiben können, ist ja wohl klar.

(Inhaltlich gebe ich Dir natürlich Recht.)

Michael

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Hallo Michael

Und ich möchte nur mal anmerken, dass das hätte vermieden
werden können. Dass Herberts rechtsextreme Äußerungen nicht
unwidersprochen bleiben können, ist ja wohl klar.

Das Problem bei Herbert ist (imho), dass er
„rechtsextreme Ansichten“ (wie es hierzulande
heisst) mit tatsächlichen Fakten vermengt
präsentiert.

Um tatsächlich Herbert zu beeindrucken,
sollte man seine Ansichten anhand des Umfelds
der Fakten, die er schon kennt, dekonstruieren.

Den Zeigefinger zu heben und zu sagen
„böse böse Worte Du“ bringt rein gar
nichts (ausser bei einen selbst die
Brust schwellen zu lassen).

Mein Senf

CMБ

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… virtuell und mit Schmackes ins Gesicht gespuckt, sie Schänder deutscher Ehre.

*PLONK*

Hallo, C.,

…ein Zeichen für
moralische Verkommenheit, Ignoranz und Dummheit des
Nachtrauernden.

Angesichts solchen „Klartextes“, der ja hier und heute nun
wirklich „gängige Münze“ und gewiss kein Zeichen von Zivilcourage
ist… [->der ewige Konformist, vor und nach 1945]

Junger Mann, es mag sein, daß das, was Du als Nonkonformismus
bezeichnest, für das Pubertätalter durchaus üblich ist. Aber
spätestens mit der Volljährigkeit sollte man merken, daß
„2+2=4“ nicht nur deswegen abzulehnen ist, nur weil alle
(inkl. eigener Eltern) die Meinung vertreten, 2 und 2 sei 4.

Voll daneben!

[politischer Konformismus wie deiner] war bekanntlich
die wichtigste Stütze derer, denen du heute wacker ins
historische
Grab hinterherrufst, sie hätten ein zutiefst verbrecherisches
Regime geführt.
Konformisten, die übrigens durchaus fanatisch sein können,
profitieren weit mehr von der „Gnade der späten Geburt“…

Würdest Du die Güte haben, den (Un-)Sinn dieser Ausführung im
Kontext der vorangehender Diskussion zu erklären?
Ich habe keine Lust, den versteckten (und vermutlich nicht
vorhandenen) Sinn zu suchen. Sag es direkt, oder schweige für immer.

Ich sehe, du hast verstanden, offenbar sogar recht gut.
Deshalb kann ich gut schweigen.
Aber „für immer“ ? Ist das ein Freudscher Patzer ? :wink:

Um - als vermeintlich junger Mann - dir doch noch etwas, das sich in
meinem Leben oft bewährt hat, mit auf den Weg zu geben:
Skepsis gegenüber fest etablierten, insbesondere sakralisierten,
tabubewehrten Meinungen entwickeln.
Du kennst sicher die Binsenweisheit der Historiker:
Der Sieger schreibt die Geschichte.
Und die Voraussetzung zur gerechten Urteilsfindung:
Audiatur et altera pars.
Denk mal drüber nach.

Gruss
Nescio

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Hallo Markus, Hallo Forum,
tut mir auch leid, daß ich, anstelle Fakten zu vergleichen und darüber zu diskutieren, in oberlehrerhafter Form, zum Teil beleidigend, angegriffen wurde und mich verteidigen mußte. Hat mich auch etliche Zeit gekostet - aber habe durch Googeln auch dazugelernt.Ich habe mit der moralinsauren Sülze nichts zu tun und fühle mich daher schuldlos. Anscheinend sind einige Foreaten in der falschen Rubrik und hätten besser ihre Glaubensgebote bei „Religion und Ethik“ publiziert. Also ich habe nicht zu moralisieren begonnen, sondern meine durch Fakten gestützten Thesen verteidigt. Was sollte ich sonst tun? Auch meine ich, daß jemand für unsere Opfer, Vertriebenen, Toten und Gefallenen einsteht - da diese sich nicht mehr wehren können und ohne Fürsprecher sind. Es ist für mich erstaunlich, mit wiewenig fachlich fundiertem Wissen manche Foreaten meinen, ihren fundamentalistischen Senf beisteuern zu müssen. Das sind die Tauben aus dem Sprichwort:

Zum Adler sprach die Taube:
„wo das Wissen aufhört, beginnt der Glaube“.
„Recht hast Du!“ sprach der Adler,„doch,
wo Du schon glaubst, da weiß ich noch!“.

Auch wenn Du, Nescio und Semjonow (teilweise) anderer Meinung seid wie ich, habt Ihr Euch doch fair in der Disku verhalten. So sollte man miteinander auch sprechen und umgehen können. Das ist korrekte Streitkultur.

Dafür sage ich ausdrücklich Danke!

Daß „Onkel Nolte“ (drum, so schloß er messerscharf, weil nicht sein kann, was nicht sein darf - Wilhelm Busch, fromme Helene) die Pseudoargumente ausgegangen sind und er sich daher nebst einigen Verbalinjurien resigniert aus der Disku ausklinkt, nehme ich zustimmend zur Kenntnis. Freuen kann ich mich aber nicht drüber, er weiß halt als Disku-partner einfach zuwenig und war kein echter Gegner (Amateurklasse), auch konnte ich ihn nicht durch Fakten nachdenklich machen, ist halt lernresistent. Ich denke mal, er ist vielleicht beamteter Religionslehrer (evtl. Mathe?) in einer Migrantenklasse, nebenher Sozi und im Gemeinderat. Das ehrt ihn zwar, aber er sollte bei seinen Leisten bleiben und nicht versuchen, andere zu schulmeistern. Und demjenigen aus der „seltenen Erdeverbindung“ , der mich virtuell anspuckte, sei gesagt, so stellte ich mir früher die SA Schlägertrupps vor. Ist halt bloß ein rotlackierter Fascho unser tapferer BeLa-oid - Moppel. Interessant auch, daß gleich aufgeregt zum Mod gerufen wird, wenn Argumente ausgehen. Das sind mir die richtigen (Patent-) Demokraten! Intolerant bis zum geht nicht mehr. Und wenn man andere Meinung vertritt, wird man gleich mit dem Totschlagargument „Nazi“ dekoriert. Aber den Schuh zieh ich mir nicht an. Habe immer das geringste Übel unserer etablierten Parteien gewählt und verwehre mich gegen diese Anwürfe! Da ist mir jetzt auch klar, daß solche Gutmenschen eine offizielle neutrale Untersuchung der begangenen und behaupteten Kriegsverbrechen, wie sie der iranische Präsident anbietet, scheuen wie der Teufel das Weihwasser! Ich werde mich historisch weiterbelesen (bin ja erst Anfänger in unserer jüngsten Historie) und bin geneigt, gerne wieder mal zur Disku beizutragen, falls zu haarsträubende Klitterungen (als religiöse Gebote) angeboten oder unsere Weltkriegsopfer beleidigt und geschmäht werden.
Mit freundlichem Gruß an Euch obenbenannten und an alle, die sich grüßen lassen wollen - dem Rest wünsche ich von Herzen das Doppelte dessen, was er mir wünscht!
HR

irgendwo in der Taiga Wache schieben und die Welt würde die letzten Toten aus Stalins Gulag zählen und die anderen zig Millionen die er auf dem Gewissen hat. Seien wir deshalb froh, das wir ihn nicht gewonnen haben (wegen der Taiga:wink: ).
Ich hab die letzten Jahre etliche Bücher , Dokus und anderes dazu mir reingezogen u. anderem konnte ich noch einige Gespräche mit einem 8,8er Kanonier führen, der an der Westfront auf Panzerjagd war, sowie von einer Bekannten der Vater, der 3 Jahre als Panzerfunker in der 11.PD unterwegs war und ab Stalingrad alle Brennpunkte mitgemacht hat.

Ein Buch sollte man sich mal besorgen: Der Krieg der Generäle von Carl Dirks. Dort wird gründlich mit der Mär der bestausgerüsteten Armee aufgeräumt. Wenn man sich überlegt, dass man mit 57 U- Booten in den Krieg gegangen ist, dass 70.000 Rohre ( sämtliche Artillerie , Panzer , etc.) Programm bis 41 nicht mal in Ansätzen fertig war, das für den Russlandfeldzug, die Versorgung nur für die 1. 3 Monate sichergestellt war usw.

Nächstes Buch: Die Rakete und das Reich, von wem weiss ich nicht mehr
Fazit: Das Raketenprogramm band soviele Ressourcen, das man dafür 30.000 Jäger hätte bauen können, es hat den Krieg eher verkürzt als verlängert
Dafür hätte man das im Mai 1942 erste flugfähige Düsenflugzeug als Jäger serienreif machen müssen, dass hätte die Bomber uns weit wirkungsvoller vom Hals gehalten. (A.H. bestand aber drauf, das es als Bomber einsetzbar wäre)

Und man könnte da drüber noch Seiten schreiben können…
Man muss eigentlich den Hut davor ziehen, dass D damals überhaupt solange alles durchgestanden hat

LG
Mikesch

Hallo Mikesch,
das beweist indirekt, daß bei Kriegsausbruch D garnicht mit einem lang andauernden Krieg rechnete! Der behauptete geplante Eroberungskrieg daher non sense. Und heutzutage brauchen wir bloß in Jugoslawien, Äthiopien, kongo und evtl. mal Irak, Palestina usw. stehen. Und haben heutzutage mehr Schulden angehäuft als A.H. nach dem verlorenen Krieg (der 2. 30 jährige Krieg, wie ihn die Briten nennen). Den Buchtipp nehme ich mit Dank an, habe ich schon bestellt. Kann von D. Irving: die Geheimwaffen des 3. Reiches empfehlen (und alle anderen Bücher). Und nochmals: Gedanken zum Weltkrieg von GFM A. Kesselring (the smiling Fieldmarshal). Ist halt so,irgendwer muß entscheiden. A.H. hatte ja auch seine Ratgeber (z.B.den Versager Göring). Aber wenn er versprochen kriegt, zum Zeitpunkt X ist die und die Waffe fertig und es klappt nicht, was dann? Heutzutage wird alles was geklappt hat, als gegen die Meinung H. durchgesetzt, und alles was falsch war, als von H. durchgesetzt angesehen. Das ist sicher auch unrichtig. Aus Außenpolitischen Gründen war es sicher auch notwendig, noch Schläge austeilen zu können (Leichter Bomber anstelle Abfangjäger) - hinterher ist man immer schlauer. Abwehrhoffnung hätte sicher auch noch mit der fantastischen Sperrholzrakete Bachem Natter bestanden, aber die Startrampen wurden überrollt. Was da noch alles in der Pipeline war, fantastisch! Ein halbes Jahr hätte gefehlt (Invasion).
Danke für Hinweis und nachträglich Gruß an die fairen Disku-Partner, die ich vorab leider zu erwähnen vergaß:

Spongepob, C. Erath und fimir+

Danke für Eure Fairness!

Und man könnte da drüber noch Seiten schreiben können…
Man muss eigentlich den Hut davor ziehen, dass D damals
überhaupt solange alles durchgestanden hat

Kann ich nur ausdrücklich unterschreiben. Und ohne Zusammengehörigkeitsgefühl und im Glauben an die gerechte Sache hätte der Kampf nie solange durchgehalten werden können. Leider wird diese sache heutzutage von Nachgeborenen verhohnepiepelt.
Gruß HR

Hallo,
was sagte mir ein Kollege meines Vaters?: Fast sechs Jahre als Frontoffizier mit x Verwundungen überlebt. Wir glaubten an Deutschland, an eine gerechte Sache. Aber wenn ich gewusst hätte für welches Unrechtssystem ich gekâmpft und gelitten und Leute in den Tod geschickt habe, dann hätte ich mich anders verhalten.
Gruss
Rainer

Sumpfblüten…

das beweist indirekt, daß bei Kriegsausbruch D garnicht mit
einem lang andauernden Krieg rechnete!

Lies doch mal ein Geschichtsbuch…
Und beschäftige dich mal mit dem Problem der relativen militärischen Stärke.
tatsächlich war D 1939 aufgrund der Ausbildung und der Strategie die stärkste Militärmacht in Europa.

Der behauptete geplante
Eroberungskrieg daher non sense.

kein Kommentar… ich empfehle die lektüre zeitgenössischer Schriften div. Nazigrössen bez. lebensraum im Osten…

Kann von D. Irving:
die Geheimwaffen des 3. Reiches empfehlen (und alle anderen
Bücher).

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving
http://lexikon.idgr.de/i/i_r/irving-david/irving-dav…
Auch seine Werke über Auschwitz?

. Aus
Außenpolitischen Gründen war es sicher auch notwendig, noch
Schläge austeilen zu können (Leichter Bomber anstelle
Abfangjäger) - hinterher ist man immer schlauer.

Abwehrhoffnung hätte sicher auch noch mit der fantastischen
Sperrholzrakete Bachem Natter bestanden, aber die Startrampen
wurden überrollt.

Es gab genau einen Testflug der Natter, welcher mit dem Tod des testpiloten endete!

Was da noch alles in der Pipeline war,
fantastisch! Ein halbes Jahr hätte gefehlt (Invasion).

Falsch… die meisten Prototypen waren 1944 noch völlig unausgereift, für das Fernraketenprogramm hätte man Zigtausend Jäger und unmengen an Treeibstoff produzieren können

Kann ich nur ausdrücklich unterschreiben. Und ohne
Zusammengehörigkeitsgefühl und im Glauben an die gerechte
Sache hätte der Kampf nie solange durchgehalten werden können.
Leider wird diese sache heutzutage von Nachgeborenen
verhohnepiepelt.

Tjs, der Glaube wurde für eine verbrecherische Clique missbraucht und ausgenutzt…
Soviel Mut, so vie Tapferkeit und so wenig Ehre.

Ein Nachgeborener

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das beweist indirekt, daß bei Kriegsausbruch D garnicht mit
einem lang andauernden Krieg rechnete!

Lies doch mal ein Geschichtsbuch…
Und beschäftige dich mal mit dem Problem der relativen
militärischen Stärke.
tatsächlich war D 1939 aufgrund der Ausbildung und der
Strategie die stärkste Militärmacht in Europa.

Nicht in der Strategie sondern in der Taktik waren wir bis Moskau und auch bis Ende 43 an der Ostfront den anderen überlegen. Das keine vernünftige langfristige Startegie da war, zeigt sich schon im Frühjahr 40 bei Dünkirchen, wo man den Kern der britischen Armee entkommen liess und danach keinen Plan hatte, wie man England beikommen wollte. In irgendeiner Doko wurde ein General gefragt: Was war ihre gösste Niederlage: Das wir England nicht besiegt haben!!! Irgendwann kam jetzt mal eine Doku, über die Vorbereitungen der Engländer, wie bei einer Invasion Widerstand zu leisten wäre. Das Gerede von ewigen Widerstand war genauso Propaganda, wie von Göbbels. Effektiver Untergrundwiderstand wäre nur wenige Monate möglich gewesen.

Für das drittklassige Polen, den Balkan etc. war wir sicher übermächtig, dagegen ist der Russlandfeldzug völlig blauäugig angegangen worden. Nicht umsonst ist man von einer optimalen kriegsbereitschaft erst um das Jahr 1942 ausgegangen.

Kann von D. Irving:
die Geheimwaffen des 3. Reiches empfehlen (und alle anderen
Bücher).

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving
http://lexikon.idgr.de/i/i_r/irving-david/irving-dav…
Auch seine Werke über Auschwitz?

Da sollte man mal die Mitschuld der Allierten( das nicht ernsthaft verhindert bzw. eingedämmt zu haben) untersuchen, die seit Frühjar 42 genau wussten, was mit den Juden passierte, nicht eine Schiene , nicht ein Verbrennungsofen und die dazugehörige Infrastruktur wurden planmässig zerstört: Die Airforce hatte erstklassige Bilder Luftbilder von Auschwitz…

. Aus
Außenpolitischen Gründen war es sicher auch notwendig, noch
Schläge austeilen zu können (Leichter Bomber anstelle
Abfangjäger) - hinterher ist man immer schlauer.

Abwehrhoffnung hätte sicher auch noch mit der fantastischen
Sperrholzrakete Bachem Natter bestanden, aber die Startrampen
wurden überrollt.

Es gab genau einen Testflug der Natter, welcher mit dem Tod
des testpiloten endete!

Was da noch alles in der Pipeline war,
fantastisch! Ein halbes Jahr hätte gefehlt (Invasion).

Falsch… die meisten Prototypen waren 1944 noch völlig
unausgereift, für das Fernraketenprogramm hätte man Zigtausend
Jäger und unmengen an Treeibstoff produzieren können

Kann ich nur ausdrücklich unterschreiben. Und ohne
Zusammengehörigkeitsgefühl und im Glauben an die gerechte
Sache hätte der Kampf nie solange durchgehalten werden können.
Leider wird diese sache heutzutage von Nachgeborenen
verhohnepiepelt.

Tjs, der Glaube wurde für eine verbrecherische Clique
missbraucht und ausgenutzt…
Soviel Mut, so vie Tapferkeit und so wenig Ehre.

Ein Nachgeborener

LG
Mikesch

Die gerechte Sache

Und ohne
Zusammengehörigkeitsgefühl und im Glauben an die gerechte
Sache hätte der Kampf nie solange durchgehalten werden können.

So sieht sie aus, die gerechte Sache:

http://www.ragdoll.gmxhome.de/bild/die_sache.jpg
http://www.ragdoll.gmxhome.de/bild/op0.jpg
http://www.ragdoll.gmxhome.de/bild/op1.jpg
http://www.ragdoll.gmxhome.de/bild/op2.jpg
http://www.ragdoll.gmxhome.de/bild/op3.jpg

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Hallo Forum,

Und ohne
Zusammengehörigkeitsgefühl und im Glauben an die gerechte
Sache hätte der Kampf nie solange durchgehalten werden können.

So sieht sie aus, die gerechte Sache:

http://www.d-direkt-deutschland.de/kriegsv.htm

http://www.bombenkrieg.net/in_dresden_1945.htm

http://www.bombenkrieg.historicm.net/themen/fernsehe…

http://www.lextoday.de/Massaker_von_Katyn

http://www.lextoday.de/Dachau-Massaker

http://www.lextoday.de/Area_Bombing_Directive

http://www.lextoday.de/Area_Bombing_Directive

http://www.wno.org/newpages/his23d.html

http://www.politikforum.de/forum/archive/28/2004/04/…

http://www.die-kommenden.net/dk/zeitgeschichte/gross…

Bewußte Verstümmelung der als Kriegsverbrecher hingerichteten durch die USA (Bilder sind gesperrt und nicht mehr frei zugänglich, wegen ihrer abstoßenden Wirkung):

Am 16. Gilbhart 1946, 2.57 Uhr waren die Hinrichtungen im Nürnberger Gerichtsgefängnis beendet. Zuletzt wurde noch der Leichnam des Reichsmarschalls Hermann Göring hereingetragen und symbolisch unter dem Galgen abgelegt.

Henker-Sergeant Woods sagte: „10 Mann in 103 Minuten, das war schnelle Arbeit!“. Dreist grinsend fügte er hinzu, daß er jetzt „ zu einem ordentlichen Drink bereit“ sei.

Die Photographen mit ihren Blitzgeräten machten ihre Aufnahmen, die als großes Staatsgeheimnis behandelt wurden.

Nach der Hinrichtung verbreiteten die Amerikaner das Gerücht, daß sie ein ganz neues, schnell wirkendes Erhängungsverfahren entwickelt hätten. Daran war kein Wort war. Nach Berichten alliierter Journalisten trat der Tod bei Generaloberst Jodl erst nach der sechzehnten, bei Reichsaußenminister von Ribbentrop erst nach der vierzehnten Minute ein.

Cecil Catling, Korrespondent des Londoner „Star“, ein alter Gerichtsberichterstatter, der viele Hinrichtungen erlebt hatte, erklärte sogar, daß für die Verurteilten nicht genug Fallraum vorhanden gewesen sei, so daß ihr Genick nicht richtig gebrochen und sie langsam erwürgt wurden. Darüber hinaus wären sie nicht richtig angeknüpft worden, so daß einige beim Hinunterfallen mit
dem Kopf auf die Plattform aufgeschlagen seien und sich schwer verletzt hätten. Zum Teil wurden ihnen die Nasen abgerissen. Das erklärt die blutigen, zerschlagenen Gesichter der Toten.

Tags darauf ließ der sogenannte „Alliierte Militärgerichtshof“ folgende Nachricht verbreiten:

„Die Leichen Görings und der zehn hingerichteten Kriegsverbrecher sind in zwei Möbelwagen weggebracht und am Donnerstag verbrannt worden. Die Asche ist gemäß den Bestimmungen der Viermächtekonferenz in alle Winde zerstreut worden.“.

Die Londoner „Times“ schrieb am Schlusse ihres Berichtes über die Ermordung der deutschen Führung am 28. Gilbhart 1946, unter dem Titel „Nacht ohne Morgen“:

„Der Wind wehte während der ganzen Nacht und jagte die Wolken fort. Der Morgen, den diese elf nicht mehr gesehen haben, kam klar und leuchtend über Nürnberg herauf, aber er brachte weder frohe Stimmung noch Beruhigung für die Sieger. Sie hatten neue Zweifel an der Nürnberger Rechtsprechung aufkommen lassen, die sogar aus dieser letzten, verhältnismäßig einfachen Handlung erwuchsen, als man die zehn Männer am Halse aufhängte.

Und sie haben Deutschland ein Gefühl des Sieges gegeben, als sie es zuließen, daß Hermann Göring so starb, wie er wollte, und nicht, wie sie gewollt hatten.“

Alles ist jetzt 60 Jahre her (3 Generationen). Man sollte Geschehenes geschehen sein lassen und sich den Problemen der Gegenwart und derr Zukunft zuwenden, meint grüßend
HR

Wer Wind säht…
…wird Sturm ernten.

Ein Nachgeborener

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Was ist eine schlichte Wahrheit?

Dass Deutschland, mit der SU (in Absprache mit …)
zusammen, Polen angegriffen hat ?

Dass die Westmächte denjenigen
dieser Aggressoren später massiv
unterstützten, dem sie nicht
selbst zuerst den Krieg erklärt
hatten (und den sie ‚zunächst‘
lediglich für ‚ungefährlicher‘
hielten)?

Dass in Westeuropa, insbesondere
in Frankreich und den Niederlanden,
die Judenverfolgung von den ein-
heimischen Behörden nur allzuleicht
in eigener Regie übernommen wurde?

Darauf musst Du erstmal - für Dich
persönlich - Antworten finden.

Vielleicht findest Du ein Muster, das etwas
von den ‚schlichten Wahrheiten‘ abweicht,
aber dennoch Deinen Erklärungsbedarf stillt?

Wer weiss?

Grüße

CMБ

Wegen des Ausbruchs des II.Weltkrieges kann man nicht direkt von Schuld sprechen. Es waren viele Gründe die diesen herausforderten !!

Der Amerikaner Wilson hatte 8 Punkte erwähnt, die Grundlage für einen Friedensvertrag nach dem ersten Weltkrieg sein sollten. Daran hat man in Deutschland geglaubt.- Doch es kam anders: Es kam der Versaier Vertrag, der Deutschland in Grund und Boden richtete. Die Besetzung des Rheinlandes, Ostoberschlesien durch Polen usw.

Die Situation wurde in Deutschland so schwierig, dass es viele, wenn nicht alle, mit Ingrimm erfüllte. Es gab zahlreiche Gruppen, unabhängig voaneinander, die zu Vergeltung und Rache aufriefen. Dann erschien Hitler und organisierte diese Gruppen zu einer grösseren. Er schürte die Rache und baute ein Heer auf. Man sah auf der Gegenseite im Ausland, dass manches nicht richtig gelaufen war und war dadurch schon ein bischen konsensbereit. Spanien und Italien schwenkten auf die deutschen Vorstellungen ein und wurden Verbündete. Das stärkte Hitler den Rücken. Polen wollte jedoch keine Korrekturen und vertraute auf die Bündnisse mit England und Frankreich. Nachdem in Verhandlungen nichts zu erreichen war, wurde die Sowjet-Union noch ins Boot geholt und der II.Weltkrieg begonnen. Für einen möglichen Erfolg keine ganz schlechten Aussichten!

Die Deutschen bis zum 55.Lebensjahr gingen mehr oder weniger zu den Waffen. Die Arbeitskräfte im Innland mussten ersetzt werden, entweder im Guten oder Bösen. Die böse Seite waren die Zwangsarbeiterlager, Konzentrationslager, Gefängnisse und Zuchthäuser, die sich füllten.

Wer sich wehrte, sich wegzudrücken versuchte oder auch nur dagegen redete wurde gefasst, vernichtet oder „kalt“ gestellt. Es traf alle, Hitlerjungen, wie Wehrmachtsoffiziere im Generalstab ! Manchmal gab es den schönen Schein als Alibifunktion. Aber letztlich war es ein schreckliches Regiment. Alles war reglementiert. Wer wissen will, wie das Privatleben gedacht war, fahre nach Prora in Rügen und lese entsprechende Schriften über den „Urlaub im Reich“. - Dass es auch „Überzeugte“ (Verführte) gab, zeigt, dass sich bei Kriegsende fast 120000 Deutsche das Leben nahmen! - Sie sahen keine Zukunft mehr.

Was hätte man anders machen können ? Hinterher ist jeder schlauer !!

  1. Die U-Bootwaffe hätte verstärkt werden müssen. Bessere Torpedos, die später ja zur Verfügung standen. U-Boote mit Zementhaut, die mit Radar nicht mehr zu orten waren. (lagen bei Kriegsende in Zoppot).

  2. Während des Frankreichfeldzuges waren die englischen Flughäfen im Süden Englands zu bombardieren, sowie systematisch das Elektrische Stromnetz auszuschalten.

  3. Früher die 4RL-Raketen an die Tragflächen montieren, die ausserhalb der gegnerischen Flugzeug-MG-Reichweite (700 m) aus 1200 m Nähe abgeschossen werden konnten und in den letzten Kriegstagen noch hohe Verluste an alliierten Flugzeugen hervorriefen.

  4. Was hier schon gesagt wurde: Malta erobern, mehr Truppen nach Nordafrika und den Suezkanal sperren.

Die SU war 1941 nicht scharf auf Krieg. Hier hätte Hitler vorsichtig taktieren müssen. Ob der US-Amerikaner stillgehalten hätte, wenn seine englischen Vettern untergehen, muss allerdings skeptisch gesehen werden.

Vieles hängt vom Zufall und Kriegsglück nicht alles ist Strategie!!!

Fazit nach dem Krieg:

England, Frankreich, Belgien und Holland haben ihre Weltreiche verloren. Russland war eine Zeit lang noch stark,brach dann aber in die Knie: Diese Haltung hat dann schon mal Westeuropa geeint.

Politisch gesehen blieb für Europa also langfristig nur der Zusammen- schluss. Eine internationale europäische Industrie vermag auf die Dauer nur ein starker Widerpart gegen US-Amerika und China, vielleicht auch Japan sein. - Ich meine, dass die Nationalsozialisten aufgrund ihrer verqueren Idiologie kein in sich geeintes und friedfertiges Europa hätten schaffen können.

So viel in Kürze.

Tam Dure

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Hallo Herr Schroers,
Donnerwetter!
Toller Beitrag eines Erlebniszeugens! Ich danke Ihnen dafür und hoffe, daß er im Forum gelesen wird. Die Epigonen von heute glauben, daß Hitler Hörner und einen Bocksfuß hatte, die ganze Welt erobern wollte (sehen garnicht die militärischen Zwänge, die hinter den einzelnen Feldzügen und Entscheidungen standen), impotent war (ihm war keiner gewachsen und ähnliche Geschmacklosigkeiten) und zum Frühstück einen Perserteppich verspeiste. Hintergründe wollen sie garnicht zur Kenntnis nehmen oder halten diese für Rex-Propagandalügen. Bezüglich vereintes Europa unter Ägide des Reiches: viele jugendliche Europäer dienten freiwillig in der SS, um später ihrem Vaterland (viele Staaten waren wohlwollend gesinnt) eine wichtige Rolle im vereinten Europa zu ermöglichen. Nach Napoleon der 2. Versuch einer Einigung Europas. Hätte m.M.n. klappen können.
Bezüglich USA: wenn GB ausgefallen, von wo und wie hätte USA dann Bomber-Flugzeuge starten und Truppen zur Invasion anlanden sollen?
Mit hochachtungsvollem Gruß HR